Apps: 2016 ist die Hälfte hybrid

Gartner.comLaut dem IT-Research- und Beratungsunternehmen Gartner werden hybride Apps, die ein Gleichgewicht zwischen HTML5-basierten Web-Apps und ursprünglichen Apps halten, bis zum Jahr 2016 mehr als 50 Prozent der mobilen Apps ausmachen. Dafür sei u.a. der BYOD-Trend verantwortlich und der erhöhte Druck auf Unternehmen, mobile Business Apps bereitzustellen, um den mobilen Arbeitsstilen von Mitarbeitern gerecht zu werden.

“Die hybride Architektur ist dabei außerordentlich gut für Anwendungwearen geeignet, die Unternehmen ihren Mitarbeiter bereitstellen können,” ist Van Baker, Research VP bei Gartner überzeugt. Zwar bieten native Apps in den meisten Fällen noch das Optimum an Performance und User Experience, zu ihren Nachteilen im Unternehmenseinsatz zählen jedoch die durch sie bedingte fragmentierte Landschaft aus Entwicklungsumgebungen und Werkzeugen sowie (zu) viele zu pflegende App-Versionen für die Bereitstellung von meist ein und derselben Funktionalität.

Die versprochenen Offline-Fähigkeiten von HTML5 haben bei Web-Apps laut Gartner oft enttäuscht, daher stehen nun hybride Apps vielfach im Mittelpunkt des Interesses. Besonders, wenn es um business-to-employee (b2e)-Apps geht, aber durchaus nicht nur dann: Bekannte aktuelle Beispiele für Hybrid-Apps stammen beispielsweise von Facebook, LinkedIn, Microsofts Bing-App, Netflix oder auch XING (vgl. hierzu auch die besonders nützliche Einführung von Brightcove).

Wie funktioniert das eigentlich?
Hybrid Apps werden nicht in plattformspezifischen Sprachen wie Java oder Objective-C geschrieben. Es werden hierbei viel mehr HTML5-basierte Web-Apps mit einem nativen Container zu einer hybriden mobilen Architektur verbunden, wodurch diese in die jeweiligen Stores wie App Store oder Google Play eingestellt werden können. Der Container gestattet solchen Apps überdies vollständigen Zugang auf die Geräteperipherie wie Sensorik (Kamera, Mikrofon, Beschleunigungssensor, Kompass etc.) aber auch auf Dienste wie Telefonie oder Kontakte.

Warum überhaupt dieser Aufwand?
Weil “mobile” die Voraussetzung für und Grundanforderung an alles wird – sowohl im Consumer- wie im Enterprise-Bereich. Gartner prognostiziert, dass bereits gegen Ende des laufenden Jahres Mobitelefone PCs als Hauptzugriffsmittel auf das Internet abgelöst haben werden. Weiterhin soll bis Ende 2016 der PC-Markt nach Stückzahlen nur noch die Hälfte der kombinierten Absatzzahlen von Tablets und Smartphones ausmachen. “Spätestens dann ist das Zeitalter der durch Windows-PC dominierten Unternehmens-IT vorbei,” verdeutlicht Van Baker.

Gleichzeitig wird sich Zahl und Beschaffenheit der theoretisch zu unterstützenden Plattformen voraussichtlich weiter ausweiten und ausdifferenzieren: Set Top Boxen, Smart-TV Sets und andere connected devices sowie wearable devices (Brillen wie Google Glass, Uhren/SmartWatches) kommen vermehrt hinzu etc. Trotz aller Priorisierungsbestrebungen dürfte dieser Trend durchgängige native Unterstützung schwer bis unmöglich machen.

Während also im Unternehmensbereich hybride Apps das Rennen machen sollen, glaubt Gartner aber an den Durchbruch von beispielsweise rein HTML5-basierenden Web-Applikationen im Nicht-Unternehmensumfeld bis 2015. In zwei Jahren wird sich nach dieser Prognose das Feld wie folgt aufteilen:
Consumer Apps: 40% nativ, 40% hybrid, 20% Web
Business Apps: 10% nativ, 60% hybrid, 30% Web .

Hieraus leiten die Berater die Empfehlung für Firmen ab, Kompetenzen im Bereich hybrider App-Entwicklung aufzubauen bzw. ihre Dienstleister danach auszuwählen – aber auch die Web-(App-)Entwicklung weiterzuverfolgen. Mehr zur Thematik bietet der Report “Predicts 2013: Portal and Web Technologies” der hier erworben werden kann.

Glanzkinder, die Softwarespezialisten für mobile Applikationen, beobachtet heute bereits Ansätze der beschriebenen Trends bei seinen Kunden: Während es noch 2008 (natürlich) ein reines iOS-Business war, hatten die Anfragen und Beauftragungen zum Apple-Betriebssystem bis ca. Mitte 2012 überwogen. Nach kräftiger Zunahme des Interesses an Android in den vergangenen zwei Jahren lassen im laufenden Jahr Interessenten im Bereich Business Apps immer häufiger hybride Lösungen mit Ausprägungen für ein oder mehrere Plattformen anbieten.

M-Health als Hybrid App gelöstJüngstes Beispiel ist der Medizinische Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e.V. (MDS), für den Glanzkinder eine App zum IGel-Monitor entwickelt hat. Die M-Health-Lösung verschafft schnellen Überblick über beim Arzt angebotene individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL), indem ihr Nutzen und Schaden wissenschaftlich bewertet, gegeneinander abgewogen und in einer abschließenden Bewertung seitens des MDS zusammengefasst werden. Die Bewertung reicht dabei von negativ über tendenziell negativ, unklar, bis hin zu tendenziell positiv und positiv.

Darüber hinaus informiert die App über die Preisspanne von IGeL zu den alternativen Leistungen, die von der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) angeboten werden. Alle Informationsangebote werden regelmäßig aktualisiert und erweitert. IGeL-Leistungen werden auf der Grundlage der Evidenz-basierten Medizin (EbM) beurteilt. Das IGES (Institut für Gesundheits- und Sozialforschung) hat noch Anfang 2013 attestiert, dass der “IGeL-Monitor des MDS das derzeit umfassendste und auch hinsichtlich der Bewertungskriterien beste Informationsangebot” zur verständlichen Darstellung von Nutzen, Risiken und Unsicherheiten ist.IGeL-Leistungen im Überblick

Die mobile Lösung wurde von Anfang an hybrid entwickelt. Bislang wurden auf dieser Grundlage Free Apps für Android und iOS/iPhone im Bereich Gesundheit u. Fitness veröffentlicht. Die technologische Basis bilden in diesem Fall PhoneGap und das jQuery Mobile Framework. Für iOS und Android kann zu 95 Prozent die identische Code-Basis verwendet werden, Anpassungen wurden nur für die Retina-Unterstützung erforderlich.

Bei allen offensichtlichen Vorteilen dieser synergetischen Programmierweise tauchten zunächst auch kleinere Nachteile auf: Da im Vergleich zu nativen Apps eine Schicht mehr verarbeitet wird, war bei “touch-events”, also Eingaben über den Touchscreen zunächst eine kleine Verzögerung zu beobachten. Doch auch dafür wurde inzwischen ein Workaround gefunden.

Glanzkinder hat auf die oben dargestellte Marktsituation reagiert und inzwischen ein eigenes “Hybrid-Labor” eingerichtet.
Die Computerwoche zur Zukunft mobiler Anwendungen

Über 50% Marktpenetration für Smartphones

comScore_US_Digital Future In Focus_coverDie Mobil-Spezialisten von comScore haben den Report “2013 U.S. Digital Future in Focus” veröffentlicht. Diese jährliche Berichtsform untersucht basierend auf dem US-Markt aktuelle Digital-Trends – insbesondere in den Sektoren Mobile Business, Social Media und Werbung.

Den Autoren zufolge war 2012 auch in digitaler Hinsicht ein “Meilenstein-Jahr”. Im Rückblick darauf will die Publikation Trends für das laufende Jahr herausarbeiten und Handlungsempfehlungen u.a. für die Mobilbranche ableiten. Aus den Ergebnissen:

  • Smartphones und Tablets übernehmen die digitale Führung – Smartphones haben laut comScore 2013 die digitale Landschaft weiter verändert und (in den Staaten) eine Marktpenetration von 50 Prozent erreicht. Auch Android hat die 50 Prozent-Marke übersprungen und ist und bleibt auf absehbare Zeit die führende Mobile Betriebssystem-Plattform.
    Doch auch Tablets legen kontinuierlich zu: Im Dezember 2012 besaßen 52,4 Millionen US-Bürger ein oder mehrere Tablets.
  • E- und M-Commerce wachsen auf Kosten des konventionellen Handels – Trotz der allgegenwärtigen Krisen war 2012 laut Report ein starkes Jahr für E-Commerce, der bis zu vierfach schneller wuchs als der konventionelle Filialhandel und insgesamt um 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf ein Volumen von knapp 290 Milliarden US-Dollar anstieg. comScore schätzt, das in 4Q12 von mobilen Endgeräten aus angestoßene Transaktionen bereits für rund 11 Prozent der E-Commerce-Umsätze verantwortlich waren.
  • Ein zentrales Marketing-Thema warenund bleiben auch 2013 (immer häufiger mobil rezipierte) Online-Videos.
  • Bing hat sich hinter Marktführer Google auf Rang 2 bei den Suchmaschinen gekämpft. Mobile Search bekommt immer entscheidendere Marketing-Bedeutung.
  • Den Markt für Social Media sieht der Report als gereift. Facebook und sein Zukauf Instagram dominieren den Markt der Sozialen Netzwerke in den USA klar, doch Wettbewerber wie Twitter, LinkedIn, Pinterest, Tumblr, Yelp oder Zynga sollten im Auge behalten werden.

Download des Reports (nach Registrierung)

Notifications about XING Contacts “around me” – XING Radar

Als Add-on zu (u.a.) XING hat das Berliner Start-up twofloats die iPhone App “XING Radar” entwickelt. Diese ergänzt das deutschstämmige Business Network sozusagen um eine around me-Funktion: Einwilligung in die Push-Benachrichtigung vorausgesetzt, informiert die App Nutzer automatisch, wenn Kontakte aus dem beruflichen Netzwerk, sich in einem Umkreis von bis zu zwei Kilometern aufhalten bzw. in diesen eintreten.

www.twofloats.comDas klappt allerdings nur, wenn diese ebenfalls die twofloats-App installiert haben – nur ein XING-Kontakt zu sein, reicht leider nicht aus. Markus Otte, Gründer und Geschäftsführer von twofloats erläutert: “Die XING AG verfügt nicht über unsere LBS Technologie – und so können wir bzw. unsere App nicht wissen, wo sich XING-Nutzer ohne XING Radar befinden. Das Ergebnis ist, dass man nicht über alle XING-Benutzer informiert werden kann, nur über weitere Nutzer von XING Radar. Am besten Sie laden Ihre Kontakte über die App zum XING Radar ein”. Das bemüht sich die App übrigens auch selbst zu tun: Vergleichbar zum Verfahren der XING AG, wenn man eine Anwendung aus deren Beta Labs ausprobiert, schreibt sie den Nutzern eine Empfehlung für sich selbst in ihre Statusmeldung – allerdings nur einmalig und insofern recht dezent gehandhabt. Wer mehr tun möchte, um den Ruf des XING Radar in die Welt zu tragen, kann dies direkt aus der App via SMS, E-Mail, Twitter oder Facebook tun, Google+ ist noch nicht integriert.

So kann es aussehen, wenn wirklich mal ein XING-Kontakt auf dem Radar auftauchtNach einer erfolgten Benachrichtigung über die eingetretene räumliche Nähe eines Kontaktes bietet die App dem Nutzer verschiedene Möglichkeiten den jeweiligen Kontakt direkt anzusprechen – entweder per Anruf, SMS oder E-Mail (soweit jeweils freigegeben). Zudem verfügt XING Radar über ein eigenes Chat-System, um kostenfreie Direktnachrichten austauschen zu können – das Instant Messaging-Modul kostet allerdings einmalig -,89 € als In-App-Purchase.

Der Name der besonders übersichtlich gestalteten App scheint klug gewählt: Man kann natürlich ohne Radar navigieren, doch wer riskiert das schon ohne Not? XING Radar übersetzt den altbekannten Gedanken hinter Google Latitude oder Apples Find My Friends und will den Nutzer darin unterstützen, bestehende Kontakte im nicht-virtuellen Leben zu vertiefen. Die App eröffnet die Chance, insbesondere Besuche von Messen, Kongressen sowie anderer Branchentreffs effektiver oder zumindest netzwerkiger zu gestalten, indem man über weitere Kontakte vor Ort informiert wird und diese kurzfristig treffen kann. Es besteht allerdings rein theoretisch natürlich auch die Gefahr, wegen ständiger Radar-Ansinnen von den längst gemachten Terminen abgelenkt zu werden. Dabei ist XING Radar bewusst als Business App konzipiert und daher “in der Basis-Version unter der Woche” nur “zwischen sieben Uhr morgens und sieben Uhr abends aktiv”.

Entsprechende eigene Einstellungsmöglichkeiten (aktive Zeiten wählen bzw. An-/Aus-Schalter, gerne auch eine spezifische Radar-Statusbotschaft wie “busy”, vgl. Skype stehen hoch auf der persönlichen Wunschliste an die Entwickler. Ebenso wie eine Erweiterung auf Kontakte von Kontakten, soweit dies datenschutztechnisch zu machen wäre. Und natürlich das Ganze noch auf Android sowie für LinkedIn :-) .

Selbst hat sich twofloats für Folgeversionen bereits ins Pflichtenheft geschrieben:

  • Noch nicht verbundene XING-Nutzer aufgrund ihrer angegebenen Geschäftsinteressen bei örtlicher Nähe aufeinander aufmerksam machen;
  • Pause- Funktion (s.o.);
  • Eine sogenannte Wochenend- und Nachtschicht-Option, die besonders für die Abendgestaltung (vgl. z.B. CeBIT-Partys…) interessant sein kann.

Die Akku-Belastung durch diesen Location Based Service (LBS) soll “geringfügig” sein, da neue Standortinformationen “nur bei relevanten Ortswechseln” übertragen werden. Otte: “Wenn das Handy tagsüber, unter der Woche, nur auf dem Schreibtisch liegt dann wird nichts von der App gesendet (= kein Batterieverbrauch). Erst wenn man sich bewegt, wird der eigene Standort ins Verhältnis zu den anderen Nutzern gesetzt”. Für die Registrierung nutzt die App die Standard-XING-API, dadurch entfalle “weiterer Registrierungsaufwand für den Benutzer”, so twofloats. Die App ist “in der Einführungsphase kostenlos”. Das wird also möglicherweise nicht dauerhaft so bleiben, insofern nichts wie ran!

Download der iPhone App

Ein echter PRAXISTEXT steht in Ermangelung von Radar-bewaffneten Kontakten in der näheren Umgebung und ohne besagte IM-Funktionalität noch aus. Vorläufiges Fazit aber: ****.

PS: Die Proximity Detection-Lösung von twofloats ist ausdrücklich auch für andere Projekte gedacht und einsetzbar. Die Übereinstimmungskriterien zwischen den einzelnen Nutzern oder zwischen Unternehmen und Nutzer sind laut twofloats vielfältig konfigurierbar.

Mocial: +44% seit 2010

comScore LogoDie Mobil-Spezialisten von comScore hat ihre MobiLens-Auswertung über die Nutzung mobiler Endgeräte für “Mocial“-Activities in den fünf führenden europäischen Märkten Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien aktualisiert: Danach ist die Zahl der Nutzer, die in der EU5-Region mit mobilen Endgeräten auf Social Media-Webseiten zugegriffen haben, innerhalb eines Jahres um 44% gewachsen. Insgesamt haben 55,1 Millionen Nutzer in den fünf Ländern im September 2011 Social Networks oder Blogs mit mobilen Endgeräten aufgerufen.

Mobile Nutzung von Twitter und LinkedIn mehr als verdoppelt

Mehrere soziale Netzwerke konnten im Laufe des vergangenen Jahres signifikante Zuwächse der mobilen Nutzer verzeichnen. 71 Prozent aller EU5-Mobilenutzer von Social Media-Webseiten haben im September 2011 Facebook über ein Handy aufgerufen, das entspricht 39 Millionen Mobilenutzern und einer Steigerung von 54 Prozent zum Vorjahr. An zweiter Stelle liegt Twitter mit knapp 8,6 Millionen Mobile-Anwendern; eine Steigerung zum Vorjahr von 115 Prozent. LinkedIn ist um 134 Prozent auf 2,2 Millionen Nutzer gewachsen und hat damit innerhalb eines Jahr die Zahl seiner mobilen Besucher mehr als verdoppelt.

comScore: Mocial in USA +37%!

comScore LogoDie Mobil-Spezialisten von comScore eine Auswertung des comScore MobiLens-Service veröffentlicht. Hiernach haben im August 2011 72,2 Millionen US-Amerikaner Social Network-Seiten oder Blogs über ihre mobilen Endgeräte aufgerufen oder bedient. Dies stellt einen Zuwachs von 37 Prozent im Vergleich zu den Zahlen des Vorjahresmonat dar. Knapp 40 Mio. US-Nutzer tun dies fast täglich (+58%). Interessant auch die Zugangsweise: 42 Mio. nutzen den mobilen Browser (+24%) und inzwischen bereits 38 Mio. eine native App (+126%).

Facebook, Twitter und das Business Network LinkedIn legen jeweils um mindestens 50% zu, wobei Twitter mit 75% die kräftigsten Zuwachsraten zeigt.

Die Nutzung ist zunehmend aktiv: 80,3 Prozent der Mocial User lesen Posts ihrer “Freunde”, aber 69,5 Prozent posten ihren eigenen Status gelegentlich oder regelmäßig. 52,9 Prozent lesen auch Posts von Unternehmen, Organisationen oder zu Veranstaltungen.

20.000 WP7 Apps

Microsoft jubelt über Windows Phone 7: Während die App-Anzahl im Windows Phone Marketplace im März dieses Jahres noch rund 8.000 betrug, konnte sie in den vergangenen drei Monaten mehr als verdoppelt werden – heute stehen weltweit mehr als 20.000 zertifizierte Apps und Spiele von mehr als 42.000 registrierten Entwicklern zum Download bereit.

“Die Zahlen belegen, dass wir die Entwickler von Windows Phone 7 begeistern konnten”, interpretiert Frank Fischer, Leiter des Geschäftsbereiches Windows Phone bei Microsoft Deutschland.

Im letzten halben Jahr haben zahlreiche deutsche Inhalte- und Serviceanbieter ihre Windows Phone Apps auf dem Online Marktplatz veröffentlicht oder werden dies in den nächsten Tagen und Wochen tun. In die Liste dieser Unternehmen und Inhalteanbieter reihen sich nun ein: Spieleanbieter wie Ravensburger mit Memory Kids und Think-Brain Trainer, Medien wie die Financial Times Deutschland, n-tv, SPORT1, die Sportschau, TV-Spielfilm und der WDR, Verkehrsinformationsdienste wie die ADAC Pannenhilfe, Blitzer.de oder iVerkehr (sic), lokale Ortsdienste wie billiger.de, KaufDa Navigator, MeineStadt.de oder Qype, Reiseführer von MerianScout, soziale Netzwerke wie XING, sowie Home Banking-Apps wie S-Banking für Sparkassen und vr.de für Volks- und Raiffeisenbanken. Mit Angry Birds vom finnischen Spieleentwickler Rovio gibt es seit Ende Juni auch eines der erfolgreichsten Mobile Games auch für WP7 – als Free und Paid App.

Die aktuelle Betriebssystemversion von Windows Phone “Mango” wurde u.a. durch Multitasking ergänzt und laut Microsoft bei ff. Punkten erweitert und verbessert:

  • Messaging: Einfacher Wechsel zwischen SMS, Facebook Chats und Windows Live Messenger während ein und derselben Unterhaltung.
  • Gruppen: Kontakte werden in personalisierte Live-Kacheln gruppiert, um die neuesten Statusupdates zu lesen oder schnell eine SMS, E-Mail oder IM an die gesamte Gruppe direkt vom Startscreen zu senden.
  • Stärkere Integration von sozialen Netzwerken: Twitter- und LinkedIn-Feeds werden in Kontakte integriert; Facebook Check-ins sind eingebaut; eine neue Gesichtserkennungssoftware erleichtert das schnelle Markieren von Personen auf Fotos und deren Veröffentlichung im Web.
  • Verlinkter Posteingang: Mehrere E-Mail-Konten können in einem verlinkten Posteingang gebündelt werden. Automatische E-Mail-Threads strukturieren Email-Unterhaltungen, wodurch der Nutzer einen besseren Überblick über die neuesten Mails erhält.
  • Freisprechmodus: Integrierter Support von Speech-to-Text und Text-to-Speech ermöglichen SMS oder Chatten im Freisprechmodus.
  • Mango hat standardmäßig den Internet Explorer 9 (IE9) integriert.
  • Mango kombiniert wie Bing Suchergebnisse jetzt direkt mit inhaltlich zugehörigen Apps und nutzt noch stärker das Hub- und Live-Kacheln-Konzept.

Liste der derzeit verfügbaren Apps
Liste der lieferbaren WP7-Phones
WP7-Blog

XING: Und es hat “Bump” gemacht

Xing_HandshakeVergangene Woche wurde ein Update der mobilen Optimierung der XING-Seite (nicht etwa der XING-Apps) verfügbar, das interessante Optionen birgt: So ist mit allen HTML5-fähigen Smartphones wie beispielsweise dem iPhone nun ein sog. “mobiler Handshake” möglich – ähnlich wie bei der wunderbaren iPhone App Bump können Mitglieder des Business-Netzwerkes nun also via mobiler Technologie gegenseitig “Adden”, also einen XING-Kontakt herstellen und gleichzeitig die eigenen Kontaktdaten abgestuft freigeben. Dazu müssen beide die mobile Seite unter mobile.xing.com aufgerufen und das “Handshake”-Symbol rechts oben betätigt haben. Man muss dann gestatten, den Standort zu bestimmen. Anschließend werden alle in Frage kommenden XING-Mitglieder aufgelistet, die auch gerade, d.h. in einem Zeitfenster von etwa 10-15 Sekunden, den mobilen Handshake durchführen. Bei einem großen XING-Treffen o.ä. könnten das ja durchaus auch einmal mehrere sein. Mit einem weiteren Klick wird nun der korrekte Kontakt bestätigt. Ist der Kontakt bereits vorhanden, erfolgt ein entsprechender Hinweis. Die LinkedIn-App beherrscht dieses Verfahren schon lange. Für Ende des Monats wurde jetzt ein Update der XING-App fürs iPhone versprochen, das auch den Handshake an Bord haben soll.

Nicht mobile-spezifisch, aber ebenfalls nützlich ist die Zusammfassung der verschiedenen Suchen (für Mitglieder, Gruppen, Jobs, Events und Unternehmen), die das Business Network bislang barg, in einer Suche. Nun gibt es nur noch eine Suche, deren Ergebnisse für jeden Bereich in Tabs angeordnet für jeden Tab mit Filtern eingeschränkt werden können.

zur Mobile-Seite von XING

Autor: klaus, veröffentlicht am: 20. 09. 2010

Kategorien: iPhone Programmierung

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LinkedIn iPhone App

LinkedIn IconLinkedIn ist ein internationales Business-Netzwerk, für das sich bereits 70 Millionen Fach- und Führungskräfte entschieden haben. Ebenso wie beim Konkurrenten XING gibt es bereits seit einiger Zeit native Apps für folgende im Business-Kontext wichtigere mobile Endgeräte-Plattformen: BlackBerry (Tour, Bold, Curve, Storm, Pearl), Palm (Pre, Pixi) sowie das iPhone. Für Android gibt es noch keine offizielle App, aber mit DroidIn einstweilen eine gute Alternative.

Höchste Zeit, sich die iPhone App in Version 3.1.1 einmal genauer anzuschauen: Auch hier ist der Funktionsumfang zwar leider nur eine Untermenge dessen, was vom Portal geboten wird – so fehlen beispielsweise Gruppen-Funktionen. Aber mehr als die schmächtige XING-App hat das mobile LinkedIn Tool schon unter der Haube:

  • Ganz oben rechts findet sich die zum Netzwerken wichtige “Einladen”-Funktion – mit Zugriff auf die iPhone-Kontakte.
  • Direkt darunter prangt schon die Suchfunktion, die allerdings nicht nach bestimmten Profilsektionen etc. eingeschränkt werden kann.
  • “Alle Updates/Status Updates” führt zu den Statusmeldungen der eigenen Kontakte, die nach “Favoriten” vorgefiltert werden können.
  • “Profil-Updates” zeigt nur ebensolche bei Kontakten an.
  • “Diskussionen” führt zu Neuigkeiten in abonnierten Foren
  • “Kontakte” verwaltet ebendiese, eine Übernahme in die iPhone-Kontakte ist möglich.
  • “Senden” bietet Zugang zum Postfach
  • “Aktuelle” merkt sich die letzten Profile, die man sich angesehen hat – nette Idee.
  • “Verbinden” schlägt Mitglieder vor, “die Sie vielleicht kennen”.
  • LinkedIn Screen In Person

  • Der Hit ist “In Person”, mit dem die App Near Field Communications (NFC bereitstellt: bei aktiviertem Bluetooth und beiderseits geöffneter LinkedIn App kann man sich sofort mit Nutzern in der Nähe verbinden, etwa wie bei Bump. Die Funktion konnte zwar nicht getestet werden, dennoch kann sich XING hier auf jeden Fall ein paar Scheiben abschneiden…
  • Eine “Themen” genannte Möglichkeit, die App ein klein wenig zu individualisieren, rundet das Angebot ab.

Vermißt wird eigentlich hauptsächlich die spannende “Besucher Ihres Profils”-Funktion von Xing (Portal u. iPhone App). In den Rezensionen auf iTunes werden häufige Abstürze vor allen beim Suchen moniert, das trat in unserem Test nicht auf. In Summe eine wirklich empfehlenswerte Anwendung für LinkedIn-Nutzer, die – genau wie das Xing-Angebot – kostenlos ist. Fazit: ***.
iTunes-Link

Iphone Programmierung Tutorial deutsch

Die App- und Ideenschmiede und Spezialisten für iPhone Programmierung Glanzkinder wird sich im Zusammenhang mit dem Ausbau Ihrer neuen, hoch spezialisierten Internetpräsenz app-programmierung.com auch intensiv dem Thema Iphone Programmierung Tutorial deutsch widmen. Neben Darstellungen des konkreten Ablaufs in App-Entwicklungsprojekten soll hier eben auch ein Iphone Programmierung Tutorial deutsch geboten werden, um für Auftraggeber – Entscheider wie deren IT-Abteilungen und Entwickler – Besonderheiten der iPhone App-Entwicklung nachvollziehbarer zu machen: Nach der Lektüre von Iphone Programmierung Tutorial deutsch sollte die Beurteilung folgender Punkte jedem leichter fallen, der sich für die Beauftragung einer iPhone App interessiert:
- Was ist generell machbar, welche Möglichkeiten zur Umsetzung bieten speziell die Zielplattformen iPhone und iPad?
- Inwieweit müssen unterschiedlichen Betriebssystem-Versionen sowie Gerätegenerationen von iPod touch u. vor allem vom iPhone (2G, 3G, 3GS, 4G?) berücksichtigt werden?
- Welche Besonderheiten und Zusatz-Features sollten iPad Apps mitbringen?
- Welche Vor- und Nachteile bieten “Universal Apps”?
- Welche iPad-Features einer Universal App müssen auf der Plattform iPad abgefangen werden?
- Welche Funktionsmodule sind – in etwa – wie aufwändig? (Manche Graphikspielerei oder Animation, die für den Xcode-Neuling besonders vertrackt aussieht, lässt sich sehr schnell realisieren, während beispielsweise die Anpassung einer Datenbank für optimale Integration mit der App ungemein komplex und zeitraubend sein kann).
- Zu welcher Funktionalität gibt es eventuell schon fertige Module in Libraries?

Weitere wichtige Punkte, für die wir aktuell Tutorials vorbereiten, sind:
- generelles Projektmanagement, DOs and DON’Ts
- Ideenfindung – vom ersten Brainstorming über die Wettbewerbsanalyse bis hin zum “Hausfrauentest”
- Bei bereits vorhandenen, vergleichbaren Lösungen Übermenge/Delta analysieren
- Machbarkeits- und Kostenabschätzung
- Ressourcenplanung
- Funktionsmodule u. Meilensteine für Funktionsprototypen festlegen
- Dummy für Interface-Design erstellen
- Meilenstein für Design-Prototyp festlegen
- Release Notes für iTunes erstellen – obwohl diese Beschreibungen mit entscheidend über den Erfolg einer App sein können, wird hier besonders gerne ‘gesündigt’
- Auch dem Design des App Icon sollte größtmögliche Aufmerksamkeit geschenkt werden!
- Geeignete Maßnahmen zur medialen App Promotion und App Store Optimization besprechen, Budget und Maßnahmen festlegen (Verteiler für Fach- und Branchenmedien, Launch mit zentralen Branchen-Events synchronisieren; soziale Netzwerke wie YouTube, Facebook u. ggfs. MySpace einbinden; ggfs. Business Networks wie XING u. LinkedIn einbinden)
- Ggfs. Vernetzung mehrerer Apps untereinander vornehmen (z.B. via Impressum)

Tipps für Iphone Programmierung Tutorial in deutscher Sprache
Für eine besonders gewinnbringende Lektüre von Iphone Programmierung Tutorial deutsch ist es von Vorteil, Vorkenntnisse in einer objektorientierten Programmiersprache mitzubringen, idealerweise in Objective C/Xcode. Um mit Iphone Programmierung Tutorial deutsch in der beschriebenen Weise erfolgreich arbeiten zu können, sind jedoch keine intensiven Vorkenntnisse der iPhone SDK NICHT erforderlich. Iphone Programmierung Tutorial deutsch kann und soll natürlich kein Informatik-Studium oder das Erlernen einer Programmiersprache oder Entwicklungsumgebung ersetzen, es soll nur zum “Decision Support” dienen, damit Nutzer von Iphone Programmierung Tutorial deutsch wissend(er) entscheiden.

Natürlich wird Iphone Programmierung Tutorial deutsch auch als App in Apples App Store veröffentlicht. We’ll keep you posted…

Business Class: Apps for Pros be seated!

AppStore_BusinessClass1Diese Woche läuft in Apples App Store ein “Business Class”-Feature. Endlich werden hier mal einige der für den Unternehmenseinsatz und insbesondere für Mobile Pros besonders geeigneten Anwendungen hervorgehoben. Im Schaufenster: Flug- u. Bahnverbindungen, Mietwagen (Lufthansa, DB, Sixt u.a.), Business Networks wie XING oder LinkedIn, Übersetzungslösungen, Währungsrechner, Apps rund um die Visitenkarte (Business Card Readers, aber auch das geniale Bump), Diktat-Apps, Notizzettel-Apps und Aufgabenplaner (Evernote, Things), Cloudspeicher (wie die MobileMe-Konkurrenz DropBox), echte Business-Anwendungen wie der SAP BusinessObjects Explorer (Business Intelligence-Analyse von ERP-Daten) sowie einige wenige Nachrichten-Apps (Bloomberg, FTD, Handelsblatt, ntv… aber mobileTicker fehlt *heul*).

AppStore_BusinessClass2Doch immerhin die notorisch erfolgreiche App zur Krawattenerwürgungsverhinderung (vTie) darf hier nicht fehlen. Das “Business Class”-Angebot wurde fast vollständig in diesem Medium bereits vorgestellt – es ist in dieser Bündelung und mit direkter Ansichts-/Kaufmöglichkeit trotzdem recht nützlich und sollte daher zu einer festen iTunes-Abteilung werden.
iTunes-Link

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