Workplace On Command

IT-Dienstleister Steria MummertIT-Dienstleister Steria hat mit “Workplace On Command” (WOC) “zentral verwaltete aggregierte Services” vorgestellt, die “Nutzern einen einfachen und sicheren Zugang zu Unternehmensanwendungen, Daten- und Cloud-Diensten – unabhängig vom Standort und Endgerät” – bieten soll.

François Enaud, CEO der Steria Gruppe, erläutert: “Smartphones und Tablet-PCs haben einen wachsenden Anteil im Endverbrauchersegment. Entsprechend setzen Angestellte ihre privaten mobilen Endgeräte zunehmend bei der Arbeit ein (BYOD). Damit wird die Balance von Sicherheit und Mobilität ein immer wichtigeres Thema in den Unternehmen. Als integriertes Serviceangebot bietet WOC eine einzigartige Lösung in Zeiten rasanter Technologieentwicklungen, knapper Budgets und zunehmender Nutzung der IT durch Endverbraucher.”

Die gemeinsam mit Microsoft präsentierte Lösung ist laut Steria mit allen Endgeräten kompatibel, die unter Windows, Linux, MacOS, iOS, Android und BlackBerry OS laufen. Dank Citrix-Technologie lassen sich Desktops und Anwendungen für die Nutzer virtualisieren, wo immer sie sich gerade aufhalten, und die Unternehmen können Anfragen über das technisch hochwertige Portal Steria Workstore verwalten, das auf Ciscos Cloud-Portal-Plattform basiert. Dieser Coroporate App Store soll Anwendern Zugang zu ihrem Profil und dort für sie bereitgestellten Services verschaffen. Darüber hinaus können die Anwender neue Services abonnieren und erhalten – um die Kosten zu überwachen – einen monatlichen Nutzungsüberblick. Das Angebot beinhaltet derzeit folgende Microsoft-Office-Produkte: Word, Excel, PowerPoint, Access, Project, Visio, Publisher und Office 365. Jedes Profil wird durch das Anwenderunternehmen eingerichtet und zentral verwaltet. Die zentrale Speicherung und Verwaltung von Daten via Cloud soll dazu führen, dass ein verlorengegangenes oder gestohlenes Gerät sofort per Remote-Befehl gesperrt oder auf eine “schwarze Liste” gesetzt werden kann, so dass die Verbindung mit dem Desktop nicht mehr möglich ist – und zwar ohne dass Informationen beschädigt werden. Auf diese Weise könnten Unternehmen auch strengere Datenschutzrichtlinien einhalten. Die “Pay-per-Use”-Struktur soll überdies dazu führen, dass das Unternehmen nur für die Services bezahlt, welche seine Mitarbeiter auch tatsächlich nutzen.

Video-Demo zu WOC

Lesetipp: smart developer

Schon erstaunlich, was sich im Markt der auf das Mobile und mithin Digitale fokussierten Printblätter derzeit tut. Man könnte ja meinen, dass sich gerade die Klientel der Entwickler über diesen vielleicht schnellsten aller Märkte primär online – und dies zunehmend auch mobil – informiert. Dennoch gibt es ab sofort für die Nische “Entwickler für Mobile” sogar eine Alternative zum Mobile Developer. Diese steht unter dem Namen “Smart Developer” im gut sortierten Zeitschriftenhandel und kommt aus dem Hause Linux New Media AG (vgl. u.a. Print: Linux_Magazin, Admin, Linux User UbuntuUser; Online: linux-community.de). Wir haben uns Ausgabe 02/11 zu Gemüte geführt.

Das 100 Seiten starke Magazin irritiert ein wenig mit seiner im Bereich News von anderen Heftteilen deutlich abweichenden Typo und 3spaltigem Layout. Die sonstige Gestaltung ist unauffällig und nur selten mißglückt (ein Info-”Kasten” füllt S. 51 fast kpl.). Druck und Papier sind gut. Die testgelesene Ausgabe beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit dem Trendthema plattformübergreifende Programmierung. “Programmieren Sie plattformunabhängig mit HTML5 & Co.” lockt denn auch die Titelzeile auf dem Cover. Im Schwerpunkt werden die GUI-Library Jo und die wirklich sehr interessante JavaScript-Library Phonegap im Detail und mit vielen Code-Beispielen vorgestellt (S. 12-18).

S. 20-23 gehören der Programmiersprache Monkeycoder, ein weiterer Beitrag von einem bei United Planet tätigen Autoren beschäftigt sich mit “Mobile Business Apps” nur aus dem Intrexx-Blickwinkel. Weitere vier Seiten verwendet die Ausgabe auf Smartphone Apps mit IBM EGL. Da hätten wir bei diesem Fokus-Thema Infos zu verbreiteten und vielversprechenden Ansätzen wie den von Sencha,
Appcelerator, Rhomobile,
MoSync oder natürlich Adobe vorgezogen.

In der Rubrik Hardware treten das Dell Venue Pro mit Windows Phone 7, Motorola Defy, HTC Desire HD, Huawei Ideos X5 sowie das Samsung Wave II ins Rampenlicht.

Sehr zielgruppenorientiert wirkt “Diese fünf iPad Apps sind Pflicht für Entwickler” aus der Rubrik Praxis, das beispielsweise iMockups empfiehlt. Dem Blick über den iOS- und-/oder Android-Tellerrand heben soll “Apps für MeeGo entwickeln” von einer Intel-Mitarbeiterin (S. 47-49). Warum dieser Artikel nicht in der Folgerubrik Entwicklung untergekommen ist, wird nicht ganz deutlich, zumal er auch Listings enthält. “Gesichtserkennung mit Bada” ist das Thema von S. 66-70, das deutlich über ein “Hello World” hinausgeht. Beiträge zur Programmierung mit ActionScript für das BlackBerry PlayBook, zur WebOS-Entwicklung mit Ares und 3D-Grafik mit OpenGL für Android runden die so inhalts- wie abwechslungsreiche Rubrik ab. Die Heft-DVD enthält SDKs zu Android, Bada (1.2.1), MeeGo (1.2) WebOS (2.1) sowie Qt-Nokia.

Die Einzelausgabe kostet 7,90 Euro, das Jahresabo 26,90 Euro in der Print-Version (4 Ausgaben + 4 DVDs) oder 23,90 Euro als Digital Subscrition (PDFs). Fazit: Beobachtenswerte Bereicherung des Spektrums.
mehr Infos und Bestell-Möglichkeit

Lesetipp: “Android 2″

“Android – Grundlagen und Programmierung” ist ein erfolgreiches und daher auch bereits geraume Zeit vergriffenes Fachbuch, das übrigens auch den für Android programmierenden Glanzkindern die ersten Schritte in diese stets beliebter werdende Betriebssystem-und Anwendungs-Umgebung geebnet hat. Kein Wunder, dass der herausgebende dpunkt-Verlag nun eine erweiterte und überarbeitete zweite Auflage vorstellt.
dpunkt Android 2 Grundlagen und Programmierung
Es ist den Autoren Arno Becker und Marcus Pant (beide: Visionera GmbH) gelungen, ihr Lehrbuch so zu aktualisieren, dass man von einer allerersten Einführung bis zu ersten eigenen Anwendungen geführt wird, die weit über “Hello World!” hinausgehen. Dabei werden allerdings Grundkenntnisse in der Java-Programmierung vorausgesetzt.

Die Neuauflage wurde so überarbeitet, dass Neuerungen der Android-Versionen 2.x berücksichtigt werden. Neu sind die Themen Hierarchy Viewer (für die Layout-Optimierung; Seiten 108-110) SMS-Integration (mit griffigem Anwendungsbeispiel; 210-220), sowie Trace View (Test-Tool; 347-350).

Besondere Aufmerksamkeit wird sinnvollerweise dem Umgang mit den bei der App-Programmierung notorisch knappen Ressourcen CPU-Leistung und Storage gewidmet. Von einer ersten Definition von “Activities” unter Android ausgehend lernen wir den Systemaufbau des auf einem Linux-Kernel basierenden Systems kennen, soweit er für unseren Weg von der App-Idee und -Konzeption bis zur .apk-Datei (Android Package File – der fertigen App) erforderlich ist.

Auch relevante Unterschiede zwischen der Programmierung für die Zielsysteme iOS und Android werden herausgearbeitet, beispielsweise was die bei Android leicht ansprechbaren systemnahen Anwendungen Telefonie oder Kontakte angeht.

Services vs. Threads und die Priorisierung von Services sind ein weiteres Thema. Die in Android enthaltene relationale Datenbank SQLite wird ebenso eingeführt wie die Kommunikation zwischen Prozessen einer Anwendung versus der Kommunikation zwischen Anwendungen (Multitasking). Weitere aktuell wichtige Themen sind etwa die Integration von Location Based Services sowie Security – u.a. durch ein eigenes Kapitel nur zur Verschlüsselung. Auch das so wichtige wie häufig vernachlässigte Testen kommt hier nicht zu kurz (eine JUnit Testumgebung ist Teil der Android SDK), bevor es dann an den wichtigen Punkt Zertifikate und Signaturen geht.

Dass sämtliche gegebenen Codebeispiele zusätzlich auf der Webseite zum Buch androidbuch.de zum Download angeboten werden, ist ein wertvoller zusätzlicher Service. In diesem wirklich umfassenden Werk haben wir einzig im Kapitel “Anwendungen marktreif machen” einige einführende Hinweise zu den Themenkreisen Android Market (Optimization), Pricing sowie Support vermisst, die aber zugegeben das engere Feld der Programmierung fast verlassen.
Fazit: ****
[427 Seiten, Broschur ISBN 978-3-89864-677-2 39,90 Euro]

Mehr Infos zu “Android 2″ inkl. Links zu Leseproben

Adobe: AIR für mehr Endgeräte u. InMarket-Vermarktungsplattform

Adobe Air_logoSometimes all I need is the AIR that I breathe..: Adobe hat gestern AIR 2.5 für Fernseher, Tablet-Geräte, Smartphones und Desktop-Rechner vorgestellt. Die Technologie ist eine wichtige Komponente der Macromedia-Entwicklung Flash und ermöglicht Entwicklern, auf Basis von bestehendem Code eigenständige Applikationen für unterschiedliche Geräte und Plattformen zu erstellen (Cross Platform Engineering). Die aktuelle AIR-Version unterstützt Tablets und Smartphones mit den Betriebssystemen Android, BlackBerry Tablet OS, iOS sowie unter Windows, MacOS oder Linux betriebene Desktop-Rechner. Darüber hinaus wird Samsung als erster Fernsehhersteller Adobe AIR auf seine Samsung SmartTV-Geräte bringen. Anbieter wie Acer, HTC, Motorola, RIM und Samsung werden laut Adobe voraussichtlich bald weitere Smartphones und andere mobile Geräte veröffentlichen, auf denen AIR vorinstalliert sein wird.

Mit AIR sind Entwickler in der Lage, Adobe-Werkzeuge wie Flash Professional CS5, Flash Builder und Flex für die App-Programmierung einzusetzen. Mehrere hundert Beispiele sind bereits im Android Market, im Intel AppUp Center und im Apple App Store erhältlich. AIR 2.5 unterstützt Beschleunigungssensoren, Kameras, Bewegtbild, Mikrofone, Multitouch- und Gesten-Steuerung sowie SQLite-Datenbanken.

Zusammen mit AIR 2.5 wurde heute außerdem Adobe InMarket vorgestellt. Dabei handelt es sich um einen neuen Dienst, der es Entwicklern ermöglichen soll, ihre Applikationen für verschiedene Geräte über App Stores von Acer, Intel und anderen zu verkaufen. Adobe InMarket läuft wie ein Affiliate Store im Hintergrund und erlaubt es Anwendern, Applikationen direkt aus ihrem Store herunterzuladen.

weitere Infos zu InMarket

Weitere Infos zu AIR sowie SDK-Download

iOS wächst in Europa stärker als Windows

AT Internet ist ein Analyse-Spezialist für Homepages, Intranet sowie mobile Sites/optimierte Landingpages und stellt bereits für über 350.000 Websites detailliertes Tracking zur Verfügung. AT Internet Surveys ist der Marktforschungsbereich von AT Internet. Dieser hat jetzt ein aktuelles Betriebssystem-Barometer für Europa veröffentlicht. Den Ergebnissen zufolge dominiert Microsoft zwar immer noch deutlich den europäischen Markt für Betriebssysteme. Doch die Zahl der Windows-Anwender ist laut dieser Veröffentlichung im vergangenen Jahr um 2,4 Prozentpunkte zurückgegangen.
AT_Internet_Operating Systems_Europa

Der Anteil der MacOS-Nutzer stieg hingegen um 2,2 Prozentpunkte. Der Anteil der iOS-Nutzer (iPad, iPhone und iPod touch) wuchs von 0,8 Prozent im März 2010 auf 1,4 Prozent ein halbes Jahr später an. Linux hält mit stabilen 0,9 Prozent Marktanteil Platz 3 im Ranking der beliebtesten Operating Systems (OS) in Europa.

Besonders beliebt ist das Open-Source-Betriebssystem in Deutschland, wo es einen Marktanteil von 1,4 Prozent erreicht. MacOS hingegen scheint es besonders den Schweizern angetan zu haben, fast 20 Prozent nutzen das Betriebssystem von Apple.

Laut den Hochrechnungen konnte MS Windows im August 2010 in Europa einen Marktanteil von 90,9 Prozent verbuchen. Im August 2009 waren es noch 93,3 Prozent gewesen. Apples MacOS hingegen legte von 5,4 Prozent im August vergangenen Jahres auf 7,6 Prozent Marktanteil im August 2010 zu. Linux hält sich mit 0,9 Prozent Marktanteil stabil. Alle anderen Betriebssysteme, darunter auch Android, haben im Jahresvergleich um 0,2 Prozentpunkte zugelegt und wiesen im August 2010 zusammen einen Marktanteil von 0,6 Prozent auf – wenn nur mobile Endgeräte betrachtet werden, fallen die Marktanteile natürlich völlig anders aus. AT Internet Surveys untersuchte für diese Studie die Verteilung von Betriebssystemen bei Besuchern von 14.926 Webseiten in 23 europäischen Ländern.

Gartner: HTC in Top 10 der Handyhersteller

gartner_logoLaut dem IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner wurden im zweiten Quartal 2010 weltweit 325,6 Millionen Mobilfunkgeräte an Endkunden verkauft. Dies entspricht einem Anstieg von 13,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Bereits 19 Prozent der abgesetzten Mobilfunkgeräte waren Smartphones. Dies ist ein Anstieg von 50,5 Prozent gegenüber Q209. Der durchschnittliche Verkaufspreis pro Einheit aber sank ebenso wie die Gewinnspannen der meisten Anbieter. Hersteller wie LG  und Samsung haben laut Gartner im Untersuchungszeitraum versucht, über niedrige Preise und Margen Marktanteile zu gewinnen, doch dieser Ansatz soll sich als zumindest riskant herausgestellt haben: Der durchschnittliche von LG erzielte Verkaufspreis ging im Q210 um 27,8 Prozent zurück.

Gleichzeitig gab es Bewegung im weltweiten Ranking der Handy-Gerätehersteller – HTC stieg auf Rang 8 in die Top 10 ein, was Gartner sowohl auf eine agressivere Markenführung wie auf den generellen Android-Erfolg zurückführt. Alle Platzierungen: 1. Nokia, 2. Samsung, 3. LG, 4. RIM/BlackBerry, 5. Sony Ericsson, 6. Motorola, 7. Apple, 8. HTC, 9. ZTE, 10. G’five. Das Ranking für den Marktsektor Smartphones fällt natürlich anders aus. Auch Gartner unterscheidet hier nach Betriebssystemen – im weltweiten Ranking hat Android dabei erstmals BlackBerry vom dritten Platz verdrängt: 1. Symbian (Nokia), 2. BlackBerry OS (RIM), 3. Android, 4. iOS (Apple), 5. Windows Mobile (Microsoft), 6. Linux 7. Andere.

Die “wahren” Meetingkosten – derzeit kostenlos

meeting counter IconMeetings: Wohl kaum jemand liebt sie, doch kaum ein Unternehmen kommt auch so ganz ohne aus. In der Pressemitteilung zu dieser iPhone App wird sogar gemutmaßt, so manches Meeting würde ersatzlos entfallen, wenn der ahnungslose Chef oder Projektmanager nur wüsste, was die ganze Besprecherei tatsächlich kostet. Das können die nun per Meeting Counter exakt ausrechen – falls Sie wissen, was alle Beteiligten verdienen und wenn sie willens sind, die direkte Umsatzrelevanz, die viele Besprechungen eben doch aufweisen, komplett zu ignorieren. Meeting-Gegner und Spaßvögel könnten natürlich auch versucht sein, diese App die aktuellen Kosten auf ihrem iPhone live und für jedermann gut sichtbar mittickern zu lassen – also ungefähr so, wie bei der Schuldenuhr. Wer das allerdings nicht nur als einmaligen Gag, sondern häufiger bringt, und somit auch bei Besprechungen, in denen wirklich Ergebnisse erarbeitet und Beschlüsse gefasst werden, der dürfte Gefahr laufen, dass ihm sein iPhone vom Sitzungsleiter bzw. ‘Project Owner’ als Besprechungskeks verfüttert wird – im Querformat!

Meeting Counter ScreenWem es aber mehr um den Gag in der Kneipe geht oder wer gar mittels App konstruktiv um mehr Meeting-Disziplin werben will: Meeting Counter steht seit gestern und noch bis diesen Freitag kostenfrei im App Store zur Verfügung. Danach kostet es 0,79 Euro – wie das Gros der zahllosen Konkurrenz.

Die Berechnung der Meetingkosten verläuft nach der so simplen wie weltfremden Formel “Stundenlohn x Personen = vergeudetes Geld” – und ähnlich einfach lässt sich das Progrämmchen auch bedienen. Weiterer Gag: Die App erlaubt das Festlegen eines “Maximalwertes”. Wird dieser beim Hochzählen der Kosten erreicht, schlägt die App Alarm – sozusagen die Eieruhr fürs Projektmeeting. Weiterhin gibt es noch eine Pausentaste (für Meeting-Unterbrechungen) sowie eine Stoptaste (fürs reguläre Meeting-Ende). Lob: Sinnvollerweise läuft die Kostenuhr auch weiter, wenn sich der iPhone-Bildschirm verdunkelt. Tadel: Die App ist in Version 1.0 noch nicht stabil und stürzt bei Betätigung von Pause oder Stop reproduzierbar ab.

Veröffentlicht hat die App die EckArt design werbemittel GmbH, diese betreibt auch den auf USB-Sticks und -Gadgets spezialisierten Online-Shop USB4Business. Auf einer Unterseite werden hier dauerhaft kostenlose Meeting Counter-Versionen für Windows 2000, XP (XP2), Vista und Windows 7 zum Download angeboten, dazu noch eine plattformunabhängige Java-Variante, die sich auch auf Mac- und Linux-Rechnern einsetzen lässt.
PRAXISTEST-Fazit: noch verbesserungsfähig, **.

PS: Wer sich aber ernsthaft für die Verkürzung und Effizienzsteigerung von (Projekt-)Meetings interessiert, dem sei das Thema Scrum bzw. eine iPhone App zum Thema ans Herz gelegt: Bei Scrum ist man bei Meetings, die sehr wohl etwas bringen, bereits mit 15 Minuten dabei!

iTunes-Link

Helpdesk-Software unterstützt iPhone, Blackberry und Windows Mobile

Die Helpdesk-Software ServiceDesk Plus unterstützt ab sofort den Zugriff über mobile Endgeräte wie Apple iPhone, RIM BlackBerry oder mobile Windows-Webbrowser. Wie MicroNova, der exklusive Vertriebspartner für ManageEngine im deutschsprachigen Raum, bekannt gab, sind die erweiterten Funktionalitäten ab sofort in dem neuen Release 7.6 der ITIL unterstützenden Lösung verfügbar. Darüber hinaus ist ServiceDesk Plus jetzt auch in der Lage, die Apple-Betriebssysteme Mac OS X (Leopard und Snow Leopard) zu überwachen. Somit können inzwischen neben Windows und Linux auch unter Mac OS betriebene Workstations und darauf laufende Applikationen gescannt werden.

MIcroNova_ServiceDesk_phoneDie Anbindung an Mobilgeräte soll höhere Flexibilität bieten: Administratoren erhalten über neue Trouble Tickets Alarmmeldungen und können diese umgehend einem Techniker zuweisen. Darüber hinaus ist es den IT-Verantwortlichen jederzeit von überall möglich, den Status ihrer Tickets zu überprüfen. Auf diese Weise kann ServiceDesk Plus den gesamten Prozess zur Behebung von Störungen abbilden: Die Techniker sehen auf ihrer Benutzeroberfläche unerledigte und überfällige Tickets, können Anfragen bearbeiten, das Arbeitsprotokoll updaten und abgeschlossene Tickets schließen. Die integrierte Archivierungsfunktion legt Tickets automatisch ab, die seit einem Monat geschlossen sind. Eine kostenlose 30-Tage-Testversion mit vollständiger Funktionalität kann von der ManageEngine-Seite herunter geladen werden. Die Preise starten bei etwa 440 Euro für die Standard Edition Multilanguage (jährliche Miete).

Sybase: Spatial-DB f. iPhones, Windows Mobile u. BlackBerry

Sybase_SQLAnywhere_logoSybase hat angekündigt, dass das nächste Release seiner Datenbank- und Synchronisationslösung SQL Anywhere mit “modernster Spatial-Datenfunktionalität” – sprich Unterstützung für Geodaten – ausgestattet wird. Damit will Sybase nach eigenen Angaben als erster Anbieter die Entwicklung datengestützter Spatial-Anwendungen für führende Smartphones und die Synchronisation der auf dem Gerät gespeicherten räumlichen Daten mit Spatial-Datenbanken, Anwendungsservern und Unternehmenssystemen ermöglichen. Mit der neuen Funktionalität sollen Unternehmen aus Branchen wie dem Versorgungs-, Telekommunikations- und Produktionssektor ebenso wie Behörden und staatliche Einrichtungen ihren Außendienstmitarbeitern detaillierte räumliche Informationen zusammen mit geschäftskritischen Daten auf eine stabile und skalierbare Art und Weise zur Verfügung stellen können.

Die neuen Spatial-Funktionalitäten umfassen im Einzelnen: Unterstützung der OGC- und SQLMM-Standards für räumliche Datentypen und APIs; Nativer Import von Shape-Dateien und integrierte Funktionen für den Export in KML-, GML- und SVG-Formate; Verwendung von Spatial-Daten auf allen von SQL Anywhere unterstützten Plattformen (Linux, Unix, OS X, Windows, BlackBerry OS, iPhone OS, Windows Mobile); Bidirektionale Synchronisation von Spatial- und Standarddaten zwischen Außendienstmitarbeitern und einer Vielzahl von gängigen Unternehmenssystemen. Entwickler können sich hier für das entsprechende Beta-Programm registrieren.

PocketGear übernimmt Handango: Konzentration im App-Großhandel

PocketGear_logoPocketGear, Inc. gibt soeben die Übernahme von Handango bekannt. Handango ist laut PocketGear der “weltweit führende Anbieter von Smartphone-Applikationen”. Durch die Fusion entsteht laut Pressemitteilung der “weltweit größte plattformübergreifende und unabhängige Marktplatz mit einem Katalog von mehr als 140.000 kommerziellen und kostenlosen Applikationen für die weltweit mehr als 4 Milliarden Anwender von Mobiletelefonen, die auf entweder Android, Symbian, BlackBerry, Windows Mobile, WebOS (Palm), Linux oder Java basieren.”

handango_logoPocketGear und Handango bieten den nach eigener Einschätzung weltgrößten unabhängigen App Store, denn sie haben bis dato gemeinsam einen Umsatz von mehr als 400 Millionen US-Dollar mit Kunden aus mehr als 175 Ländern erzielt. Verkauft wurden dabei Apps für über 2.000 verschiedene Mobiltelefon-Modelle.

Mit der Übernahme soll der PocketGear-Marktplatz nun mehr als 32.000 Entwickler aus dem PocketGear-Entwicklerprogramm mit mehr als 40 von PocketGear unterstützten Webshops und Distributionspartnern vernetzen, darunter “4 der 5 weltgrößten Mobiletelefonhersteller, 4 der 5 größten Mobilfunkbetreiber der USA und 3 der 10 größten Mobilfunkbetreiber weltweit”.

Handango.com erweitert PocketGear eigenes “App Store-Netzwerk”, zu dem unter anderem die Sites PocketGear.com, Mobile2Day.de, SymbianGear.com, AndroidGear.com, RIMGear.com, Smartphone.net, und PalmGear.com gehören. Darüber hinaus nutzen nun weltweit über 1.000 Entwickler PocketGears Shop-System um Ihre Applikationen direkt auf ihren eigenen Webseiten zu vermarkten. Jud Bowman bleibt auch nach der Übernahme Präsident und CEO von PocketGear, während Alex Bloom, bislang CEO von Handango, die Aufgabe des COO von PocketGear übernimmt.

Kürzlich hatte sich mit der Wholesale Applications Community (WAC) bereits eine interessante Mobile App Store-Allianz gegen Apple aus Providern und Geräteherstellern formiert.

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