“Sicheres Social Networking im Unternehmensnetz”
IBM macht laut eigener Aussage seine Social-Networking und Collaboration-Software “im großen Stil für Mobilgeräte verfügbar”. Insgesamt acht neue Tools für Echtzeit-Zusammenarbeit, Social-Networking, Online-Meetings und anderes stehen laut Pressemitteilung “ab sofort in den bekannten App Stores zum Download bereit. Mit ihnen können Business-Anwender die IBM Software auch jenseits der Firewall sicher mit dem eigenen Tablet oder Smartphone nutzen.”
Dieses neue Angebot von IBM springt auf den “Bring your own Device”-Zug auf (BYOD), bei dem die Mitarbeiter auch mit ihren Privatgeräten im Unternehmensnetz arbeiten. Laut einer IBM-Studie erlauben 73 Prozent der Geschäftsführer weltweit die Nutzung eigener Geräte im Unternehmen.
Die neuen Apps sollen u.a. ff. ermöglichen:
- Social Networking mit dem iPad: Kunden der kostenpflichtigen IBM Connections können mit einer Free App auf ihrem iPad Dokumente bearbeiten.
- LotusLive Meetings dient Online-Meetings via Tablet. Diese App ist neben iOS auch für Android und BlackBerry OS erhältlich. Nutzer können damit Präsentationen anschauen und mit anderen teilen, chatten und sich zu Wort melden. Nutzer von Sametime-Nutzer sollen außerdem browserbasierte Meetings von ihrem iPad oder Android-Tablet aus führen können.
- Anwender von Lotus Symphony Viewer sollen mit der neuen App ODF-basierte Dokumente, Tabellen und Präsentationen auf ihrem iOS- oder Android-Gerät einsehen können.
- IBM Lotus Notes Traveler unterstützt ab sofort Widgets, mit denen Android-Nutzer auf ihrem Home-Bildschirm schnell auf Mail und Kalender zugreifen können. Personen, die im Kalender auftauchen, lassen sich einfach per Klick anrufen (CTI).
Zudem bietet IBM neue Tools für Entwickler: Die ab sofort auf der developerWorks-Website verfügbare Mobile Technology Preview soll wie folgt bei App-Programmierungen unterstützen: It “helps foster innovation and explores the capabilities that are needed to build mobile applications that extend and integrate into the Enterprise. Initial intentions are to focus efforts on open standards, such as HTML5, JavaScript and CSS3.”
Plattformübergreifendes MDM à la RIM
Nach Berichten von u.a. heise.de hat BlackBerry-Hersteller RIM mit Mobile Fusion eine Software-Lösung für das Mobile Device Management (MDM) im Unternehmenseinsatz angekündigt, mit der Firmen sowohl RIM-, wie auch Android- und iOS-Geräte verwalten können sollen: “Die Software ist für Unternehmen gedacht, in denen häufig ein ganzer Zoo von Mobilgeräten vertreten ist. Sie einzelnen Benutzern zuzuordnen, zu konfigurieren, Software zu installieren und aktuell zu halten sowie Daten bei Verlust zu löschen, ist die Domäne von Device-Management-Produkten, die in der Regel von herstellerunabhängigen Anbietern stammen. RIM wird nun mit Mobile Fusion in diesem Markt aktiv.
Mobile Fusion baut auf der von der deutschen Firma Ubitexx entwickelten Geräteverwaltung auf. RIM hatte Ubitexx im Mai dieses Jahres übernommen. Bei den auf den jeweiligen Plattformen möglichen Funktionen gibt es Unterschiede, da Mobile Fusion nur die jeweils vom Hersteller angebotenen Fähigkeiten ansprechen kann. Als entscheidenden Vorzug seines Produkt hebt RIM die einheitliche Bedienung per Weboberfläche hervor. Die Software befindet sich zurzeit im frühen Betastadium, Unternehmen können sich für eine im Januar beginnende geschlossene Betatestphase bewerben. Ende März 2012 soll Mobile Fusion allgemein verfügbar sein. Zu Preisen gab es noch keine Details. Sie werden sich am Marktüblichen orientieren, hieß es.”
Unterdes hat RIM auch die Zukunft der eigenen Plattformen konkretisiert: “Für die aktuellen Geräte mit BlackBerry OS 7 bleibt zunächst alles wie gewohnt. Sie lassen sich über den BlackBerry Enterprise Server 5.0.3 (BES) an Microsoft Exchange oder IBM Lotus Domino anbinden und werden über diesen Server auch administriert. Mit Mobile Fusion (s.o.) stellt RIM eine Administrationskonsole sowie einen zusätzlichen MDM-Server vor diesen BES. Damit wollen die Kanadier eine gemeinsame Sicht auf BlackBerrys, Android- und iOS-Geräte erzeugen. Anders als beim BES, der jedem Benutzer nur einen BlackBerry zuweisen kann, lassen sich mit Mobile Fusion zusätzlich auch iPads oder Android-Tablets zuordnen. Die 1:1-Beziehung zwischen Anwender und BlackBerry wird so aufgeweicht.
Das bisher nicht administrierbare PlayBook fügt sich mit der im nächsten Februar erwarteten Aktualisierung ebenfalls auf der MDM-Seite in die Mobile-Fusion-Lösung ein. Die auf QNX basierenden Geräte ähneln damit eher aktuellen Smartphones und Tablets als den bekannten BlackBerrys. Sie sollen sich mit dem Exchange-Server per ActiveSync unterhalten. Unklar ist bislang, wie die Verbindung dorthin gelöst wird. BlackBerrys arbeiten mit einer verschlüsselten Verbindung über RIMs Infrastruktur bis hinter die Firewall der Anwenderunternehmen. Im Gegensatz dazu sprechen iPhones etwa direkt mit der Exchange-Infrastruktur und benötigen dazu eingehende Ports in der Firewall. Die ambitionierten Pläne erklären auch die Verschiebung des 2.0-Releases für die PlayBook-Software. Mit PlayBook 2.0 will RIM auch auf den Tablets eine starke Trennung von privaten und geschäftlichen Inhalten bieten, wie sie mit BlackBerry Balance bereits für die Smartphones existiert. PlayBook 1.0 enthält nach diesem Modell bisher nur private Daten, während die geschäftlichen Daten auf dem Smartphone bleiben. Mit einem PlayBook 2.0 dagegen wird sich der Anwender nicht nur mit seinem Mailserver verbinden, sondern auch im Unternehmen anmelden können, um geschäftliche Anwendungen zu nutzen. Das kehrt das Design der bisher gefloppten PlayBook-Plattform komplett um.
Auch die unter dem Namen BBX angekündigte nächste Generation von BlackBerrys soll dem Administrationsmodell von PlayBook 2.0 folgen. RIM baut damit eine duale Strategie. Die alte BlackBerry-Plattform mit BES 5.x wird weiterbestehen, während eine neue Generation parallel hochgezogen wird. Es ist derzeit unklar, ob RIM auch nach dem Erscheinen von BBX-Geräten auf lange Sicht weitere BlackBerry-7-Geräte anbieten wird.”
BlackBerry Enterprise Server Express jetzt auch für Domino
RIM stellt den BlackBerry Enterprise Server Express für IBM Lotus Domino vor. Diese kostenlose Serversoftware synchronisiert die E-Mails, Kalendereinträge, Kontakte, Notizen und mehr zwischen BlackBerry Smartphones und IBM Lotus Domino.
Durch die Verbindung des BlackBerry Enterprise Server Express zu IBM Lotus Domino sind BlackBerry Smartphone-Nutzer in der Lage:
- E-Mails, Kalender, Kontakte, Notizen und Aufgaben wireless zu synchronisieren
- E-Mail-Ordner zu verwalten und vom Smartphone aus nach E-Mails auf dem Mail-Server zu suchen
- Meetings und Termine aufzusetzen, Terminvorschläge anzunehmen, nach Verfügbarkeit und Kalender-Attachments zu sehen
- Einen out-of-Office-Reply einzurichten
- Auf Daten im Unternehmensnetzwerk zuzugreifen
- Mobile Applikationen und Geschäfts-Systeme hinter der Firewall zu nutzen
IT-Adiministratoren bietet BlackBerry Enteprise Server Express Funktione wie:
- Ein Web-basiertes Interface, das die Administration per Fernzugriff ermöglicht. Weiterhin können Applikationen eingerichtet und eine Verbindung zu BlackBerry Smartphones geschalten werden, um sie zu verwalten und Policies umzusetzen
- Über 75 IT-Einstellungen beziehungweise Policies, darunter die Möglichkeit, ein Smartphone zu löschen oder neue Passwörter zu setzen
- Self-Service Tools für Mitarbeiter, um verlorene oder gestohlene Geräte zu sichern
BlackBerry Enterprise Server Express kooperiert mit Domino Enterprise Server und Domino Messaging Server. Er kann verschiedene Lotus Domino Domain-Umgebungen über eine Web-basierte Administrationsoberfläche unterstützen und parallel zur Premium BlackBerry Enterprise Server Software mit IBM Lotus Domino eingesetzt werden.
Die Premiumversion des BlackBerry Enterprise Server für IBM Lotus Domino bietet viele weitere Management-Möglichkeiten für mobile Geräte, über 500 Smartphone-Kontrollfunktionen und IT-Sicherheits-Policies für eine granulare Verwaltung. Sie ist Voraussetzung für verschiedene Add-on-Lösungen wie BlackBerry Mobile Voice System, Chalk(TM) Pushcast(TM) Software, der BlackBerry Clients für IBM Lotus Sametime, Connections, Quickr und viele weitere Business Systeme. BlackBerry Enterprise Server ist die ideale Lösung, um geschäftliche BlackBerry Smartphones zu verwalten, während sich die kostenlose BlackBerry Enterprise Server Express Software sehr gut dafür anbietet, BlackBerry Smartphones der Mitarbeiter sicher an das Unternehmensnetzwerk anzubinden, ohne weitere Lizenzkosten aufbringen zu müssen.
Die Software ist wie gesagt kostenlos und in sieben Sprachen (Englisch, Französisch, Italienisch, Deutsch, Spanisch, Japanisch und Portugiesisch) bei RIM erhältlich.
Basler Versicherungen machen ihre Mitarbeiter mobil
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Die Basler Versicherungen haben die Mobile-Email- und PIM-Lösung (= Personal Information Manager, wie z. B. Apple iCal, IBM Lotus Organizer, MS-Outlook) von Sybase eingeführt – iAnywhere Mobile Office. Hiermit erhalten die Mitarbeiter dieses führenden Finanzdienstleisters einen schnellen Zugang zu E-Mails und anderen Daten über ihr mobiles Endgerät, was laut Sybase-Pressemeldung bereits zu einer signifikanten Senkung der Supportkosten geführt hat.
Allen voran Außendienstmitarbeiter, aber auch das Management der Basler Versicherungen haben einen zunehmenden Bedarf, von überall und zu jederzeit auf wichtige E-Mail-, Kalender- und Aufgabeninformationen zugreifen zu können. Über ein Self-Service-Portal können Anwender nun vor Ort eine Vielfalt mobiler Endgeräte, darunter iPhone und Windows-Mobile-Geräte, einrichten. Anwender können ihr mobiles Gerät über das Portal anmelden, Daten synchronisieren und sich die benötigte Funktionalität herunterladen.
Dieser Service wurde von den Mitarbeitern überaus gut angenommen: Innerhalb weniger Monate haben sich mehr als 600 Nutzer angemeldet. Das iPhone hat sich dabei als beliebtestes Gerät erwiesen: An den Gesamtregistrierungen hat das Apple-Gerät einen Anteil von 95 %. Seit Juni 2009 ist das iPhone bei der Tochtergesellschaft der Bâloise-Holding sogar als Standard-Gerät definiert. “Beinahe alle Mitarbeiter installieren die Software ganz ohne Unterstützung durch die IT-Abteilung. Somit wird unsere IT-Abteilung entlastet und die Kosten für unseren IT-Support haben sich reduziert. Gleichzeitig steigt die Nutzerzufriedenheit, da das Gerät selber ausgewählt werden kann”, erläutert Marc Baier, Leiter Collaboration und Workplace Services, Basler Versicherungen. “Dabei steht das iPhone aufgrund seiner Benutzerfreundlichkeit und seines Designs ganz vorne, was die Annahme durch die Mitarbeiter angeht. Das iPhone hat sich im Unternehmen quasi zum de facto-Standard entwickelt – und zwar ausschließlich über dessen Bevorzugung durch die Anwender.”
Basler unterstützt diese Entwicklung in der Zusammenarbeit mit dem Schweizer Telekommunikationsspezialisten mobilezone AG, über den Mitarbeiter ihr Wunschgerät beziehen können. Bei der Entwicklung und Gestaltung des Portals verließ sich Basler auf die Expertise des langjährigen Partners Comdirect AG , einem Schweizer Systemhaus für die Bereiche Mobile Synchronisation, Management und Business-to-Business-Lösungen.
Eine weitere aktuelle Sybase-Partnerschaft betrifft die CRM-Spezialisten (Customer Relationship Management) maihiro. Die Berater und SAP Mobility-Partner stellen ihren Kunden ab sofort auch die mobilen Lösungen von Sybase und SAP zur Verfügung. Mit “CRM to Go” existiert ein Prototyp-basierter eigener Beratungsansatz für eine effiziente CRM-Implementierung. Er soll Anwenderunternehmen in kürzester Zeit ermöglichen, mobile Vertriebsszenarien auf Basis der SAP CRM-Lösung via BlackBerry, iPhone und Windows Mobile-Endgeräten zu nutzen.
is-phone: Softphone-App für OEM-Partner
Die iscoord AG, Schweizer Systemhaus für Voice over IP (VoIP)-Anwendungen, die sich in Lotus Notes und Sametime sowie MS-Outlook integrieren lassen, hat mit is-phone eine VoIP App veröffentlicht, die im Gegensatz zu Endkunden-Angeboten von beispielsweise Nimbuzz oder sipgateauf die Telekom-Industrie zielt.
Festnetz- und Mobiltelefon-Carrier sowie die Anbieter von Hosted SIP Services (Session Initiation Protocol) sollen mit dieser Infrastruktur und der App als OEM-Produkt VoIP-Services anbieten. Die Lösung erlaubt laut Anbieter VoIP-Telefonie über Wi-Fi. Die Versionen der OEM-Partner sollen dies auch über Mobilfunknetze erlauben. Die iTunes-Seite von iscoord nennt als deutsche SIP-Partner sipgate und i-p-tel. Die App kostet 3,99 Euro.
iTunes-Link
Notes Business Apps via iPhone nutzen
IBM stellt eigene Groupware-Lösungen für sicheren Zugriff auf E-Mail, Kontakte und Kalender via Smartphones – u.a. auch per iPhone App – bereit. Doch bekanntlich haben Notes- und Domino-Anwender oft erhebliche Investitionen in ihre teils selbst entwickelten Geschäftsanwendungen auf dieser Plattform getätigt.
Ein als kostenlose iPhone App erhältlicher Connector des IBM Premium-Partners ebf sorgt dafür, dass immerhin Notes-basierte Prozesse wie Urlaubsanfragen, Bestellungen, Investitionsanträge oder Kundenmanagement nun auch über das iPhone laufen können. Projektmanager oder Außendienstmitarbeiter können diese dann bequem von unterwegs aus nutzen und sind auch ohne ihren Bürorechner stets handlungsfähig.
Das Haustechnik-Unternehmen Wilhelm Koch konnte auf diese Weise bereits seine Geschäftsprozesse beschleunigen. Bestellungen für den IT-Bedarf beispielsweise geben die Nutzer über eine Notes-Anwendung auf. Den für die Bearbeitung zuständigen Mitarbeiter erreicht diese auf seinem iPhone, mit dem er den Vorgang gleich weiter bearbeiten kann. Dadurch reduziert die Wilhelm Koch GmbH die Latenzzeiten, die dadurch entstehen, dass ein Mitarbeiter vorübergehend keinen Zugriff auf seinen Computer oder sein Notebook hat. Die Geschäftsprozesse können so schneller durchgeführt werden, der Gesamtbetrieb gewinnt an Effizienz. Auch Julitec, die Westfälische Provinzial Versicherung, die AOK oder die Intercontinental Gruppe nutzen den ebf.connector bereits.
Greift der Mitarbeiter mit seinem iPhone auf eine Lotus Notes-Anwendung zu, so wandert die Anfrage über das mobile Internet auf den ebf.connector-Server. Dieser tauscht über das DIIOP-Protokoll die entsprechenden Daten mit den IBM Lotus Notes-Anwendungen aus. Der Datenaustausch wird dabei durch mehrere Sicherheitsstufen wie VPN-Verschlüsselung und eine Firewall geschützt.
Der ebf.connector 5 verbindet Lotus Notes Anwendungen mit dem iPhone ab Firmware 2.2.1. Lotus Traveler 8.5.1 stellt die Lotus Notes PIM Daten, Termine, Kontakte und E-Mails auf dem iPhone zur Verfügung. Der ebf.connector verbindet neben Lotus Notes u.a. auch:
SAP ab Version R/3, IBM Lotus Domino, IBM DB2, Microsoft Exchange 2003/2007, MS SQL Server, MS-Dynamics, MySQL, Oracle, Siebel, Sybase etc.
Lotus: Sichere E-Mail f. Android, iPhone u. Nokia Smartphones
Zur Lotusphere hat IBM bestehende Angebote der Lotus Collaboration Software und sicherer E-Mail-Lösungen für Nutzer von Smartphones in Unternehmen erweitert. Als nach eigenen Angaben erstes Unternehmen unterstützt IBM “noch in diesem Jahr Android in den Versionen 2.0 und 2.1, also auch das neue Google Smartphone Nexus One”.
Die für Notes-Kunden kostenlose Software Lotus Notes Traveler wird dieses Betriebssystem in seiner nächsten Version unterstützen. Darüber hinaus ist die iPhone App Lotus Notes Traveler Companion ab sofort im App Store erhältlich. Sie bietet verschlüsselte E-Mail-Funktionalität für alle Nutzer, die ihre E-Mail, Kontakte und ihren Kalender über Lotus Notes Traveler in der Version 8.5.1 oder höher synchronisieren.
Voraussichtlich Ende 2010 wird es auch eine neue Version von Lotus Sametime für Nokia Symbian Smartphones geben, mit der die Nutzer Präsenzdienste sowie “Click-to-Call” von Lotus Sametime Unified Telephony aus dem Adressbuch heraus nutzen können.
iTunes-Link zum Traveler Companion
Lotus Notes fürs iPhone (Beta)
IBM hat eine Beta-Version der verbreiteten Collaboration-Software Lotus Notes und Domino 8.5.1 angekündigt. Dazu gehören Pläne für die Unterstützung von ActiveSync® in Version 8.5.1 von Lotus Notes Traveler. Dies wird die automatischen Synchronisationsfunktionen für E-Mails und Kalender in Lotus Domino für das iPhone erweitern.

iPhone-Nutzer konnten zwar bereits zuvor über das Produkt “Lotus iNotes ultra-light” auf ihre E-Mails in Notes zugreifen, die neue ActiveSync-Unterstützung bringt ihnen jedoch nun zusätzlich auch ohne Internet-Verbindung Push-Zugriff vom iPhone und anderen Smartphones auf die Software, inklusive der Möglichkeit, Notes-Mails, Kalender- und Kontaktdaten einzusehen.
Bei der Entwicklung von Lotus Notes 8.5.1 nutzte IBM nach eigenen Angaben auch Social Media wie Blogs und Twitter. Auf diese Weise konnten Hunderte von Verbesserungsvorschlägen von Anwendern, gesammelt und umgesetzt werden.
Diese Beta-Version enthält außerdem die neue Version von Lotus Symphony, der kostenlosen Dokumenten-, Tabellenkalkulations- und Präsentationssoftware von IBM und bringt die Entwickler-Technologie IBM XPages zur Offline-Nutzung auf den Lotus Notes-Client.
Zu IBM/Lotus
Sybase: Domino und Exchange fürs iPhone
Sybase hat eine neue Version von iAnywhere Mobile Office mit erweiterter iPhone-Unterstützung vorgestellt. Der Mobile Office iPhone-Client steht ab sofort kostenlos im App Store zur Verfügung (nach “iAnywhere” suchen). Das Vorhandensein der Server-Lösung vorausgesetzt, soll Mobile Office “sämtliche Daten innerhalb einer E-Mail- und PIM-Anwendung auf dem iPhone verschlüsseln, ohne die Anwender zu beeinträchtigen” (PIM: Personal Information Manager-Lösung, z. B. Apple iCal, IBM Lotus Organizer, MS-Outlook).
Ganz konkret heißt dies, dass Sybase hiermit iPhone-Anwendern abgesicherten Zugang auf Daten verschafft, die auf Lotus Domino oder MS Exchange residieren, z. B. E-Mail, Kalender, Aufgaben, Kontakte mit Suchfunktion. Integriert ist auch eine Funktion für das Löschen von Daten per Remote-Zugriff (falls ein Endgerät verloren oder gestohlen wird). Eine kostenfreie 30-Tage-Testversion steht auf www.sybase.com/iphone zur Verfügung.
Video-Produktdemo