Apps: 2016 ist die Hälfte hybrid

Gartner.comLaut dem IT-Research- und Beratungsunternehmen Gartner werden hybride Apps, die ein Gleichgewicht zwischen HTML5-basierten Web-Apps und ursprünglichen Apps halten, bis zum Jahr 2016 mehr als 50 Prozent der mobilen Apps ausmachen. Dafür sei u.a. der BYOD-Trend verantwortlich und der erhöhte Druck auf Unternehmen, mobile Business Apps bereitzustellen, um den mobilen Arbeitsstilen von Mitarbeitern gerecht zu werden.

“Die hybride Architektur ist dabei außerordentlich gut für Anwendungwearen geeignet, die Unternehmen ihren Mitarbeiter bereitstellen können,” ist Van Baker, Research VP bei Gartner überzeugt. Zwar bieten native Apps in den meisten Fällen noch das Optimum an Performance und User Experience, zu ihren Nachteilen im Unternehmenseinsatz zählen jedoch die durch sie bedingte fragmentierte Landschaft aus Entwicklungsumgebungen und Werkzeugen sowie (zu) viele zu pflegende App-Versionen für die Bereitstellung von meist ein und derselben Funktionalität.

Die versprochenen Offline-Fähigkeiten von HTML5 haben bei Web-Apps laut Gartner oft enttäuscht, daher stehen nun hybride Apps vielfach im Mittelpunkt des Interesses. Besonders, wenn es um business-to-employee (b2e)-Apps geht, aber durchaus nicht nur dann: Bekannte aktuelle Beispiele für Hybrid-Apps stammen beispielsweise von Facebook, LinkedIn, Microsofts Bing-App, Netflix oder auch XING (vgl. hierzu auch die besonders nützliche Einführung von Brightcove).

Wie funktioniert das eigentlich?
Hybrid Apps werden nicht in plattformspezifischen Sprachen wie Java oder Objective-C geschrieben. Es werden hierbei viel mehr HTML5-basierte Web-Apps mit einem nativen Container zu einer hybriden mobilen Architektur verbunden, wodurch diese in die jeweiligen Stores wie App Store oder Google Play eingestellt werden können. Der Container gestattet solchen Apps überdies vollständigen Zugang auf die Geräteperipherie wie Sensorik (Kamera, Mikrofon, Beschleunigungssensor, Kompass etc.) aber auch auf Dienste wie Telefonie oder Kontakte.

Warum überhaupt dieser Aufwand?
Weil “mobile” die Voraussetzung für und Grundanforderung an alles wird – sowohl im Consumer- wie im Enterprise-Bereich. Gartner prognostiziert, dass bereits gegen Ende des laufenden Jahres Mobitelefone PCs als Hauptzugriffsmittel auf das Internet abgelöst haben werden. Weiterhin soll bis Ende 2016 der PC-Markt nach Stückzahlen nur noch die Hälfte der kombinierten Absatzzahlen von Tablets und Smartphones ausmachen. “Spätestens dann ist das Zeitalter der durch Windows-PC dominierten Unternehmens-IT vorbei,” verdeutlicht Van Baker.

Gleichzeitig wird sich Zahl und Beschaffenheit der theoretisch zu unterstützenden Plattformen voraussichtlich weiter ausweiten und ausdifferenzieren: Set Top Boxen, Smart-TV Sets und andere connected devices sowie wearable devices (Brillen wie Google Glass, Uhren/SmartWatches) kommen vermehrt hinzu etc. Trotz aller Priorisierungsbestrebungen dürfte dieser Trend durchgängige native Unterstützung schwer bis unmöglich machen.

Während also im Unternehmensbereich hybride Apps das Rennen machen sollen, glaubt Gartner aber an den Durchbruch von beispielsweise rein HTML5-basierenden Web-Applikationen im Nicht-Unternehmensumfeld bis 2015. In zwei Jahren wird sich nach dieser Prognose das Feld wie folgt aufteilen:
Consumer Apps: 40% nativ, 40% hybrid, 20% Web
Business Apps: 10% nativ, 60% hybrid, 30% Web .

Hieraus leiten die Berater die Empfehlung für Firmen ab, Kompetenzen im Bereich hybrider App-Entwicklung aufzubauen bzw. ihre Dienstleister danach auszuwählen – aber auch die Web-(App-)Entwicklung weiterzuverfolgen. Mehr zur Thematik bietet der Report “Predicts 2013: Portal and Web Technologies” der hier erworben werden kann.

Glanzkinder, die Softwarespezialisten für mobile Applikationen, beobachtet heute bereits Ansätze der beschriebenen Trends bei seinen Kunden: Während es noch 2008 (natürlich) ein reines iOS-Business war, hatten die Anfragen und Beauftragungen zum Apple-Betriebssystem bis ca. Mitte 2012 überwogen. Nach kräftiger Zunahme des Interesses an Android in den vergangenen zwei Jahren lassen im laufenden Jahr Interessenten im Bereich Business Apps immer häufiger hybride Lösungen mit Ausprägungen für ein oder mehrere Plattformen anbieten.

M-Health als Hybrid App gelöstJüngstes Beispiel ist der Medizinische Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e.V. (MDS), für den Glanzkinder eine App zum IGel-Monitor entwickelt hat. Die M-Health-Lösung verschafft schnellen Überblick über beim Arzt angebotene individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL), indem ihr Nutzen und Schaden wissenschaftlich bewertet, gegeneinander abgewogen und in einer abschließenden Bewertung seitens des MDS zusammengefasst werden. Die Bewertung reicht dabei von negativ über tendenziell negativ, unklar, bis hin zu tendenziell positiv und positiv.

Darüber hinaus informiert die App über die Preisspanne von IGeL zu den alternativen Leistungen, die von der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) angeboten werden. Alle Informationsangebote werden regelmäßig aktualisiert und erweitert. IGeL-Leistungen werden auf der Grundlage der Evidenz-basierten Medizin (EbM) beurteilt. Das IGES (Institut für Gesundheits- und Sozialforschung) hat noch Anfang 2013 attestiert, dass der “IGeL-Monitor des MDS das derzeit umfassendste und auch hinsichtlich der Bewertungskriterien beste Informationsangebot” zur verständlichen Darstellung von Nutzen, Risiken und Unsicherheiten ist.IGeL-Leistungen im Überblick

Die mobile Lösung wurde von Anfang an hybrid entwickelt. Bislang wurden auf dieser Grundlage Free Apps für Android und iOS/iPhone im Bereich Gesundheit u. Fitness veröffentlicht. Die technologische Basis bilden in diesem Fall PhoneGap und das jQuery Mobile Framework. Für iOS und Android kann zu 95 Prozent die identische Code-Basis verwendet werden, Anpassungen wurden nur für die Retina-Unterstützung erforderlich.

Bei allen offensichtlichen Vorteilen dieser synergetischen Programmierweise tauchten zunächst auch kleinere Nachteile auf: Da im Vergleich zu nativen Apps eine Schicht mehr verarbeitet wird, war bei “touch-events”, also Eingaben über den Touchscreen zunächst eine kleine Verzögerung zu beobachten. Doch auch dafür wurde inzwischen ein Workaround gefunden.

Glanzkinder hat auf die oben dargestellte Marktsituation reagiert und inzwischen ein eigenes “Hybrid-Labor” eingerichtet.
Die Computerwoche zur Zukunft mobiler Anwendungen

Event: German CRM Forum

Unter dem Motto “Creating Customer Experience” tritt das German CRM Forum 2013 an. Am 31. Januar und 01. Februar werden im Leonardo Royal Hotel München über 250 Experten für Kundenmanagement, Vertrieb und Marketing erwartet. Einzelne Praxisforen widmen sich der optimalen Zupassung des Themas Customer Relationship Management (CRM) auf die Branchen Banken u. Versicherungen, Life Science u. Gesundheit, Industrie und Energie. Zu den branchenübergreifenden Beiträgen gehört beispielsweise “Erfolgreiche Verkaufsunterstützung mit dem iPad
Praxiserfahrungen zum Thema Mobile CRM – Innovationen im Anzeigenverkauf” oder “Google Enterprise Integration in CRM”.

Die Teilnahme kostet 1.595 Euro zzgl. MwSt. Das separat buchbare Seminar “Nachhaltiges CRM in Theorie u. Praxis” (25.-26.04.2013) kostet 1.795 Euro. Für beide Events zusammen stellt Veranstalter managementforum 2.890 Euro in Rechnung.

mehr Informationen u. Anmeldemöglichkeit

Lesetipp “Enterprise Mobility & Innovations”

www.bvdw.orgDer Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. ist um Orientierung und rechtliche Handlungsempfehlungen auch für den richtigen Einsatz von mobilen Endgeräten in Unternehmen bemüht. Dazu wurde jetzt der 36-seitige Ratgeber “Enterprise Mobility & Innovations” veröffentlicht. Er stellt Vorteile und Potenziale mobiler Arbeitsumfelder vor – für Entscheider nicht nur im Personalwesen. Die Experten der Unit Enterprise Mobility der Fachgruppe Mobile im BVDW zeigen in der Publikation Lösungen für Kunden und Mitarbeiter sowie rechtlich gesehen empfehlenswerte Maßnahmen zur Risikosenkung für Unternehmen auf.

Lesetipp Enterprise Mobility & InnovationsSpezielle Kapitel behandeln Rechtssicherheit in der Mobile Cloud, Steuerung von Mitarbeitern durch Mobile Workforce Management-Lösungen sowie Anwendungsfälle in der Versicherungs- und in der Gesundheitsbranche.

Aus dem Inhalt

  • Enterprise Mobility: Lösungen für Kunden und Mitarbeiter – Hier wird v.a. die Frage gestellt “Warum jetzt in Mobile-Enterprise-Lösungen investieren?” und beantwortet: “Wer hier den Anschluss verliert, hat oft auch seine Zukunft verloren. Das war bereits im Online-Business so.” Wichtig in diesem Kontext auch das Plädoyer für indivduelle App-Konzeption und -Programmierung: “Da jedes Unternehmen einzigartig ist, sind fast immer spezifische Lösungen notwendig, um ein Angebot mit messbarem Mehrwert zu schaffen. Einfache ‘Apps von der Stange’ erfüllen vielfach nicht die tatsächlichen Bedürfnisse der jeweiligen Zielgruppe und damit auch nicht die in sie gesetzten Erwartungen.”
  • BYOD & Recht – Erforderliche Maßnahmen zur Risikosenkung: “Von dem Ansatz [...] ist abzuraten. Die eingesparten Kosten für das Unternehmen stehen in keinem Verhältnis zu den operativen und rechtlichen Konsequenzen aus diesem Ansatz in der Praxis.”
  • Rechtssicher in die Mobile Cloud
  • Mobile Workforce Management – Teams effizient steuern
  • Mobility Innovations bei Versicherungen und im Gesundheitswesen: hier wird u.a. ein Versicherungs-Aussendienstler gleichsam einen Arbeitstag lang begleitet und so die Potenziale durch optimale Mobile-Business-Unterstützung realitätsnah herausgearbeitet.

Zu den Autoren des Ratgebers gehören u.a. Wolfram Herzog (SIC! Software), RA Marc Oliver Hoormann (PricewaterhouseCoopers Legal), Taner Kizilok (T-Systems Multimedia Solutions), Leiter der Unit Enterprise Mobility der Fachgruppe Mobile im BVDW, Till Kreiler (Google Germany), RA Jan Schneider (SKW Schwarz Rechtsanwälte) oder Dr. Hagen J. Sexauer (Sempora Consulting).

Als gedrucktes Werk kostet der bis auf minimale Editionsfehler (“mobile Mobile Workforce Management”) besonders gelungene Ratgeber 29,90 Euro, als PDF-Dokument ist er für 10,00 Euro unter www.bvdw-shop.org erhältlich. Fazit: Empfehlenswert ****

Info-App zu Lebensmittelintoleranzen

Mahlzeit! Lecker essen trotz LebensmittelunverträglichkeitStets mehr Menschen, zumindest in den Industriestaaten, leiden unter Allergien oder Unverträglichkeiten. 10 bis 20 Prozent der Bevölkerung sollen bereits an einer Lebensmittelunverträglichkeit leiden. Gerade sie sind häufig überfordert mit ihrer Diagnose und wissen nicht, was sie überhaupt noch zu sich nehmen dürfen. Da trifft es sich gut, dass auch die Mobile Health-Angebote immer reichhaltiger und ausgefeilter werden. Beispielsweise die iOS Universal App “Histamin, Fructose & Co.” von Baliza erscheint aktuell bereits in Version 2.2. Die wesentlichen Verbesserungen betreffen die Individualisierbarkeit – die App lässt sich jetzt noch flexibler an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Überdies wurde der Zuckeraustauschstoff Sorbit als neue Intoleranz hinzugefügt.

Die App gibt Warnhinweise vor Histamin & Co. in über 700 Lebensmitteln. Diese sind nach Kategorien wie (nicht) alkoholische Getränke, Fisch, Fleisch und Wurst, Gemüse oder Getreide geordnet. Nun kann die eigene Diagnose, also eine oder auch mehrere Unverträglichkeiten als Filter eingerichtet werden. Danach zeigt die App entsprechende Nahrungsmittel mit einem hinterlegten Farbcode an: Rot = enthält den Stoff, gelb = möglicherweise enthalten, dunkelgrün = nicht enthalten.

Weiterhin lässt sich die App so parametrisieren, dass überhaupt nur verträgliche Nahrungsmittel angezeigt werden. Die Warnhinweise sind nachvollziehbar und sogar einigermaßen differenziert gehalten, vgl. z. B. diesen Eintrag zu Champagner: “Normalerweise glutenfrei. Achten Sie darauf, dass kein Malz zugesetzt ist.” Also eine übersichtliche, feine Sache, genau wie die Übernahmemöglichkeit von Lebensmitteln in die integrierte einfache Einkaufsliste sowie ein Freitextfeld für Kommentare, die hinterlegten Wikipedia-Links sowie die Quelle für die Einstufung des Lebensmittels. Als In-App-Kauf sind für 2,39 Euro weitere Filter-Optionen (invertierbare Filter; Vegetarismus; Kreuzallergien) verfügbar, die nicht getestet wurden. Die App selbst kostet 4,99 Euro.M-Health-Lösung zu Lebensmittelunverräglichkeiten

Nicht verwechseln darf man allerdings diese Lebensmittelübersicht mit einem Produktkatalog. Sämtliche Angaben sind generisch und beziehen sich nur grundsätzlich auf das Nahrungsmittel. “Histamin & Co.” macht keine Unterschiede bezüglich einzelner Hersteller und ihrer Produkte, die sich teilweise ja schon aus der Verarbeitung von anderen, die besagten Stoffe enthaltenden Lebensmitteln in der gleichen Fabrik oder Anlage ableiten können. Auch als Restaurantführer ist die App nicht gedacht – obwohl sich eine Integration solcher Informationen aus Nutzersicht durchaus anbieten würde. Mit den genannten Einschränkungen ist die App jedoch für Betroffene ein taugliches und nützliches Werkzeug.
Fazit: ***

mehr Infos zur App

Download von Histamin & Co.

Autor: klaus, veröffentlicht am: 31. 08. 2012

Kategorien: iPad Programmierung, iPhone Programmierung

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Mobihealthnews.com

Keine Eigendarstellung

Auch der Mobile Business-Marktsektor Mobile Health (M-Health) wächst rasant. Bis zum Jahr 2018 soll beispielsweise der Markt für mobile Gesundheitsdienste auf über 8 Mrd Dollar weltweit anwachsen, so eine Analyse von Global Data. Eine Studie von PriceWaterhouseCoopers (PWC) hingegen prognostiziert allein für Europa 7 Mrd Dollar Umsatz, weltweit sogar 23 Mrd Dollar fürs Jahr 2017. Der Bereitstellung u.a. solcher Infos haben sich die Mobihealthnews verschrieben.

Startseite MobiHealthNews.com

Neben News gibt es noch eine “Research”-Rubrik, die “About”-Sektion liefert allerdings bislang nur einen 404-Fehler.
Englischsprachig, recht kleine Darstellung im Smartphone-Browser bislang keine App.
Fazit: ***

Mobihealthnews.com

Autor: klaus, veröffentlicht am: 26. 04. 2012

Kategorien: aLinks, iLinks, iPhone Programmierung

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Medizinisches Bulletin M-Health

In einem lesenswerten Rückblick auf die Medica referiert heise.de (u.a. c’t, Mac & i, iX) den aktuell in Düsseldorf gezeigten Stand der Technik bei Mobile Health: Nie gab es mehr medizinisch relevante Apps für Smartphones und Tablets. Besetzte Themen sind dabei etwa die Kontrolle von Atemfrequenz, Blutdruck, Blutzucker und Körpertemperatur des Anwenders. Die erhobenen Daten werden je nach Situation zunächst selbst oder gleich vom Arzt kontrolliert und ausgewertet. Auch die Krankenhausinformationssysteme (KIS) machen mobil und können jetzt typischerweise auch via iPad oder sonstiges Tablet benutzt werden – vor allem für die Dateneingabe, beispielsweise auf Visite. Sogar Apps, die den Narkoseverlauf simulieren, gibt es bereits.

Das App-Systemhaus Glanzkinder hat schon seit mehreren Jahren teils enorm erfolgreiche iOS-Apps der App Store-Kategorie “Medizin” für seinen Kunden realisiert, darunter beispielsweise Kinderwunsch (eine der bislang erfolgreichsten GlanzApps überhaupt: Auch nach weit über einem Jahr noch in den Top 40 dieser Kategorie), ZAK (= Datenbank “Zugelassene Arzneimittel für Kinder, eine Initiative von Hexal), Broteinheiten, Aporabatt (bis zu 70% beim Medikamenteneinkauf sparen), IKK classic (Services für Versicherte, oder die es werden wollen) oder ganz aktuell iMamaiPapa HD, die iPad App für werdende Eltern.

MM: Android m. 2/3 der Ad Impressions

millenial media logoMillennial Media (MM) ist ein Spezialist für mobile Werbung und Kampagnen. Unlängst wurde der aktuelle Mobile Mix-Report mit Juli-Daten veröffentlicht. Aus den Ergebnissen:

  • Android wächst weiter stark – derzeit um 15 Prozent von Monat zu Monat. Bei den von Smartphones ausgehenden Ad Impressions im MM-Netzwerk liegt der Anteil bereits bei 61 Prozent.
  • Bei auf Anwendungen heruntergebrochenen Werbeausgaben im MM-Netz hat Android mit 48 Prozent iOS (43%) hinter sich gelassen.
  • Samsung wächst als Einzelhersteller derzeit um monatlich 28 Prozent und liegt damit schon auf Rang 2 hinter Apple.
  • Motorola liegt auf Platz 5 der Hersteller-Charts und hat drei Endgeräte in den Top 11 der MM-Gerätecharts.
  • Impressions, die auf Windows Phone 7 (WP7) zurückführbar sind, verzeichneten einen Sprung um 71 Prozent!
  • Die Impressions im MM-Netzwerk schlüsselten sich im Juli wie folgt auf: 53 Prozent von Smartphones, 42 Prozent von Connected Devices (z. B. iPad, iTouch, Samsung Galaxy Tab, PSP etc.) und die restlichen fünf Prozent von Dumb Phones (Feature Phones). 33 Prozent aller Zugriffe erfolgte nicht via Mobilfunknetze, sondern über Wi-Fi-Zugänge.
  • Seit März 2009 haben sowohl Apple wie auch HTC und Huawei ihren Anteil bei MM-Ad Impressions verdoppelt.
  • Spiele stellen derzeit 29 Prozent der aus Apps stammenden Impressions. Gesundheit und Fitness legten von Juni bis Juli um 13 Prozent zu, Favoriten sind hier Kalorienzähler und Rezpte-Apps.

zur Registrierung u. Download des jeweils aktuellen Mobile Mix

Meine IKK: erfolgreiche Health App

Die Vereinigte IKK mit Sitz in Düsseldorf ist eine Innungskrankenkasse. Bei ihrer erste iPhone App hat sich die Organisation für einen Ansatz entschieden, der trotz des derzeitigen Wettbewerbs unter den Krankenkassen ganz auf reinen Mehrwert für den App User setzt und auf das ansonsten vielfach zu beobachtende Marketinggetöse völlig verzichtet.
"Meine IKK" App: Facharztsuche
Nach Herunterladen der kostenlosen App mit nur 0,3 MB Footprint steht die Online-Suche nach Apotheke, Arzt oder Heilpraktiker jedermann zur Verfügung. Alle Suchen können nach Postleitzahl/Ort oder auf Wunsch mit der “Around Me”-Funktion unter Nutzung des GPS-Sensors erfolgen. Bei der Heilpraktikersuche können Psychotherapeuten ein- oder ausgeschlossen werden.

IKK-Kunden (und die es werden wollen) finden überdies eine komfortable Suchfunktion für das nächste IKK-Kundencenter. Gilt es vorab Fragen zu klären, beispielsweise zu mitzubringenden Unterlagen, kann eine kostenlose Service-Hotline direkt aus der App angewählt werden.
Vereinigte IKK-App: Suche nach dem nächsten Kunden-Center
Das ist alles so durchdacht wie aufgeräumt und übersichtlich präsentiert, dass die App bereits am Tag nach dem App Launch die Top 50 erreichte (App Store-Kategorie iPhone/Medizin/Meistgeladen) – aktuell auf Position 37.

App Store-Link zu “Meine IKK”

UPDATE 10.02.:
“Meine IKK” ist nun auch laut Apple “Neu und beachtenswert”!

Kinderwunsch App IconNach Broteinheiten und Kinderwunsch ist dies bereits die dritte besonders erfolgreiche vom App-Systemhaus Glanzkinder für Kunden aus dem Medizin-Bereich realisierte Health App. Speziell letztgenannte App hält sich auch Monate nach Ihrem Start noch in den Top 25 ihrer Kategorie, ihre bislang beste Position war 9.

19 Mio. Deutsche suchen online Gesundheits-Rat
Diese Zahlen gliedern sich ein in eindrucksvolle Ergebnisse einer vom BITKOM in Auftrag gegebenen Umfrage: Dieser zufolge informieren sich bereits 19 Millionen Bundesbürger online über Gesundheitsfragen, was 37 Prozent aller Internetnutzer entspricht. Es ist stark zu vermuten, dass die Ratio bei Nutzern des mobilen Internets und App-Angeboten nochmals günstiger ausfällt. Am intensivsten recherchieren übrigens nicht etwa “Best Ager”, sondern die besonders kaufkräftige Altersgruppe der 30- bis 49-Jährigen.

Event: Haftungsfragen bei mobilen Geschäftsanwendungen

simoBITDer ‘Gold Rush’ auf die Mobile App Stores und der Boom bei Business-Anwendungen sind die eine, ihre rechtliche Absicherung die andere, gleich wichtige Seite der Goldmedaille. Am 8. Juli 2010 findet in Bad Honnef bei WIK-Consult daher ein SimoBIT-Workshop zum Thema “Haftungsfragen bei mobilen Geschäftsanwendungen“ statt. Rechtsanwältin und Datenschutzexpertin Sirin Torun von der SerNet GmbH wird in ihrem Vortrag “Welche Anforderungen stellt das Bundesdatenschutzgesetz in Bezug auf die Geschäftstätigkeit der Entwickler und Anbieter von innovativen mobilen Geschäftsanwendungen?“ auf Haftungsfallen aus dem jüngst novellierten BDSG eingehen und insbesondere die Datenauftragsverarbeitung und Folgen möglicher Datenpannen behandeln.
 
Rechtsanwalt Markus Keubke ist Experte für allgemeine Haftungsfragen sowie speziell Arzt- und Patientenrechte. Er wird in seinem Beitrag “Die Haftungsproblematik im Bereich Gesundheitswesen und mobile Geschäftsanwendungen” sowohl allgemeine Rechtsfragen wie Anforderungen aus dem Gesundheitsbereich vorstellen.
 
Die Veranstaltung dauert von 11 bis 16 Uhr, ist kostenlos und richtet sich mit dem Ziel des Wissenstransfers auch und gerade an KMU. Um Anmeldung bei Frau Barth wird gebeten unter v.barth at wik dot org.
zum Veranstaltungs-Programm

CeBIT: Highlights für Mobile Pros

CeBIT 2010_logoMit 4.157 Ausstellern aus 68 Ländern startet morgen die weltgrößte Hightech-Messe CeBIT. Wichtigstes Thema ist aus Sicht des Bundesverbandes BITKOM das Zusammenwachsen unterschiedlicher Technik- und Lebenswelten durch das (mobile) Internet. “Mit dem Leitthema ‘Connected Worlds’ wird die CeBIT zu einem Zukunftskongress für das Leben und Arbeiten von morgen”, kommentiert BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. Schwerpunkte sind unter anderem das mobile Internet, Super-Breitband, Cloud Computing, Web 2.0 und Sicherheit. Im Folgenden eine Auswahl an Empfehlungen des BITKOM für den diesjährigen Besuch des Luftkurorts Hannover:

- Zahlreiche Veranstaltungen beschäftigen sich mit der Zukunft der Internetgesellschaft. Ein Schwerpunkt ist die “Webciety Area” als zentraler Treffpunkt für Web-2.0-Themen in Halle 6.

- Das gesellschaftliche Potenzial der IT und Geschäftsmodelle der Zukunft sind Thema bei den “CeBIT Global Conferences” (CGC). An allen Messetagen sprechen weltweit führende Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Zugesagt haben unter anderem Vorstände und Gründer bekannter Unternehmen wie Adobe, Amazon, Google, IBM, Microsoft, SAP, Skype und Sony Ericsson.

- Für im Bereich M-Health Tätige ist ein Besuch des vom BITKOM gemeinsam mit Partnern eingerichteten Gesundheits-Parcours “FutureCare” unverzichtbar. Dieser zeigt die IT- u. TK-unterstützte Patientenversorgung und erlaubt einen Blick in die Hightech-Medizin der Zukunft (Halle 8, Stände A 15 und C 15).

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