Selbstmanagement – der Kompakt Coach
Die App “Selbstmanagement – der Kompakt Coach” von sueddeutsche.de und Haufe will Anwender auf spielerische Art entdecken lassen, wie man mit Aufgabenplanung & Co. weiterkommt.
Mobile Professionals kennen ihn vielleicht sogar noch mehr als andere Beschäftigte: ein komplett mit Arbeit zugeschütteter Schreibtisch. Auch nach ‘zig E-Mails, Telefonaten und Besprechungen kann sich dann das Gefühl einstellen, nichts “wirklich” oder nicht genug erledigt zu haben.
Die vorliegende App hat den Anspruch, als “Kompakt Coach” zu vermitteln, wie man sich besser organisiert. Dazu werden folgende fünf Themen aufgeboten: “Ordnung schaffen”, “Aufgaben planen”, “Zeitfresser besiegen”, “Nein sagen” und “Ziele setzen”. Vor allem letzteres soll zu mehr Balance und Zufriedenheit im Leben führen.
Entgegen so vieler anderer weniger gelungener Beispiele im App Store handelt es sich bei dieser App um keine Schmalspur-Umsetzung eines Fachbuchs (oder meist auch nur einer Checkliste). “Selbstmanagement” macht hingegen Ernst mit dem Ansatz, Inhalte durch interaktive spielerische Elemente erfahr- und lernbar zu machen. Man kämpft sich durch das konkrete Lösen von Aufgaben durch den Zeitfresser-Dschungel, erhält dabei sofort Feedback und Tipps und hat (lernbegünstigende) Erfolgserlebnisse.
Drei wichtige Formen der Wissensaneignung sind in der App verdrahtet: selbst ausprobieren (“Parcours”), lesen (“Wissen”) und überprüfen (“Test”).
Im Parcours findet sich der Nutzer in genau den Alltagssituationen wieder, die ihm auch tagtäglich zu schaffen machen können. Er sitzt zum Beispiel an einer wichtigen Aufgabe und wird dauernd unterbrochen. Etwa von Kollegen, die mit dem Klassiker “Hast du mal ‘ne Minute?” im Zimmer stehen. Soll er den Abgabetermin verschieben? Die Störer abwimmeln? Am Ende ist die “stille Stunde” das empfohlene Mittel der Wahl. An diese Situationen – insgesamt 15 – schließen sich in zehn Fällen Spielereien zum Üben der Technik an. So wird der Parcours zu einem zwar durchaus vergnüglichen, aber nicht zu unterschätzenden Hürdenlauf.
Im Bereich “Wissen” gibt es die elf wichtigsten Dinge zu einem Thema zu entdecken. Hier werden die Inhalte des Parcours vertieft und Methoden, Kniffe und häufige Fehler kurz und bündig erläutert – ein überschaubarer Lesestoff, mit dem sich Wartezeiten sinnvoll verkürzen lassen und der auch auf dem iPhone Display genossen noch Sinn macht.
Zuletzt hat der User Gelegenheit, sein Wissen in einem “Test” mit 30 Multiple-Choice-Fragen zu überprüfen. Dank einer detaillierten Auswertung kann er Lernfortschritte, aber auch Lücken identifizieren.
Wer im Test in einzelnen Bereichen nicht so gut abschneidet, kann im Parcours noch einmal gezielt die entsprechenden Techniken einüben oder das Wichtigste im Wissen nachlesen.
Gelungene Kooperation zwischen sueddeutsche.de und Haufe! “Selbstmanagement” für das iPhone kostet 2,99 Euro und ist diesen Preis auch wert. PRAXISTEST-Fazit: ****.
In der gleichen Reihe gibt es übrigens auch noch den Titel “Sich durchsetzen”.
Praxistest: Stress adieu?
Sie wissen es selbst am besten – Das Leben von Mobile Professionals ist oft reichlich stressige. Schon länger gibt es daher Apps, die gezielt beim Diagnostizieren eines Burnouts – oder noch besser bei der Vorbeugung assistieren wollen. Noch ein wenig früher versucht das vorliegende Angebot der Haufe Akademie anzusetzen: Mit ihr soll man die eigene Stress-Belastung feststellen können und vor allem die eigenen Stressauslöser identifizieren. Im Idealfall soll dies zu zu mehr Gelassenheit in Beruf und Freizeit führen. In die App sind laut Anbieter “die Ergebnisse hunderter Anti-Stress-Seminare” eingeflossen.
Der Schnelltest basiert auf 25 “wissenschaftlichen Fragen”, die per Picker-Rad nach den Kategorien “Häufigkeit” und “Wie störend” bewertet werden, z. B. “Meine Arbeitsumgebung ist störend”. Dabei wird der Fortschritt angezeigt. Die folgende Auswertung beruht auf einem Zahlenwert für die “Stressbelastung”, auf Wunsch noch unterlegt mit einer “Detailauswertung” (Grafische Darstellung der gegebenen Bewertungen).
Überdies offeriert die App in einer “Tipps”-Sektion folgende Kurzbeiträge: “Aufgaben priorisieren”, “Work-Life-Balance”, “Stressresistenz” (“Erfolge machen uns stressresistent”…) und “Delegieren, aber richtig!”.
Die Sektion “Relax” bietet eine Einführung in die Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen inklusive Podcast! Kursorische Erwähnung finden auch noch Atem-Mediation (ein weites Feld, bei dem man nach Meinung erfahrener Yoga-Lehrer beim DIY-Lernen allerdings ernste Schäden anrichten kann) sowie die Anti-Stress-Atmung – wieder mit einer Unterrichtung via Podcast.
Natürlich präsentiert eine eigene App-Sektion auch die Seminar-Angebote der Haufe-Akademie zum Thema.
Die aktuelle Version 1.0.0.1 von “Stress adieu!” (21,2 MB) kann
hier heruntergeladen werden. Sie steht für iPhone, iPod touch und iPad zur Verfügung und kostet jeweils stramme, angesichts des getriebenen Aufwands aber akzeptable 2,99 Euro. PRAXISTEST-Fazit: ***
Praxistest: Verhandlungen gewinnen
Diese App von Appinar transportiert Inhalte des Autors Friedhelm Wachs. Wachs ist Betriebswirt und Politologe und laut eigenen Aussagen “seit über 30 Jahren Praktiker auf dem internationalen Verhandlungsparkett, unterstützt Weltkonzerne, Regierungen und Privatpersonen in schwierigen Verhandlungssituationen”. Das vermag zu erklären, dass diese App das Thema wirklich umfassend behandelt und trotz der auf dieser Plattform erforderlichen Konzentration nichts Wesentliches auslässt (aber nicht, warum im Impressum der App lediglich Heinrich Kürzeder genannt wird – er ist Inhaber der 5 Sterne Trainer Agentur die u.a. Hrn. Wachs vermarktet.).
Warum überhaupt dieses Thema? “93% aller Verhandlungsergebnisse sind schlecht. Nur 7% der Verhandlungen erzielen ein optimales Ergebnis”, erläutert der Autor. Dies liege zum einen an einer ungenügenden Vorbereitung und zum anderen an einer mangelnden Selbstsicherheit am Verhandlungstisch. Beides aber sei erlernbar.
Nachvollziehbarerweise werden als zentral für den Verhandlungserfolg: klar definierte Verhandlungsziele (sowie ggfs. Alternativen, falls die Ziele nicht erreichbar sind) herausgearbeitet sowie möglichst gute Kenntnis des Verhandlungsgegners bzw. -partners (zu erlangen beispielsweise durch Social Network-Recherchen…).
Für die Info-Bedürfnisse von mobile Professionals wurde die App in 21 Artikel-Häppchen portioniert. Diese behandeln die Themen Verhandlungsvorbereitung, Werte (s.u.), Verhandlungsziele, Verhandlungsalternativen, Verhandlungsprofiling, Zeitplanung, Sitzordnung, Verhandlungspausen, Körpersprache (das allein viele eigene Bücher füllen könnte), Erscheinungsbild, Notizen und sogar ” Ethisches Verhandeln”.
Sinnvoll: Der E-Mail-Export. Die auf iTunes angepriesene “Facebook”-Funktion hingegen haben wir zwar nicht gefunden, halten sie aber bei diesem Thema auch nicht für entscheidend
[Nachtrag: Mit freundlicher Hilfe des Entwicklers doch noch gefunden. Die Funktion dient allerdings lediglich der Empfehlung der App selbst u. nicht dem Teilen von Inhalten].
Soweit die Goodies, im Folgenden ein wenig Detailkritik:
- Vermittlung aller Inhalte nur durch Lesen;
- keine Fotos (außer dem einen, ostinat wiederholten Schmuckbild), nicht mal beim Punkt “Erscheinungsbild”, keine Graphiken, kein Bewegtbild;
- keine wie auch immer geartetete Lernstandsüberprüfung, keine zusammenfassende Wiederholung;
- Dafür, dass hier die Schrift das einzig vermittelnde Medium ist, scheint sie (ebenso wie der grob berechnete Blocksatz) wenig lesefreundlich gewählt und vor allem nicht variierbar, auch nicht in den fehlenden “Einstellungen”;
- Sequentielles Vorblättern durch “Nächster Artikel”-Button, leider KEIN “Zurück”-Button. Links oben geht es nur ins Inhaltsverzeichnis zurück;
- Keine Lesezeichen, daher geht der Lesefortschritt beim Kaltstart der App verloren;
- Im Kapitel “Werte” wird nicht zwischen persönlichen Werten und solchen aus dem Geschäftsleben unterschieden. Die App verbreitet die zumindest diskussionswürdige These, dass niemand erfolgreich entgegen seiner eigenen Werte (ver-)handeln könne. Der App-Nutzer wird folglich angehalten, seine drei wichtigsten Werte ohne diese Unterscheidung aus einer so langen wie krausen Liste auszusuchen. Diese enthält völlig disparate Kategorien – Werte wie “Sicherheit”, Eigenschaften wie “Durchhaltevermögen”, Aktivitäten/Antriebe wie “Sex” und phänomenale Konzepte wie “Glauben”.
Dennoch überwiegt das Licht bei dieser erfolgreichen App, die u.a. seitens Apple als “Neu & beachtenswert” hervorgehoben wurde. “Verhandlungen gewinnen | 5 Sterne Trainer” kostet 1,59 Euro. PRAXISTEST-Fazit: für “Fünf Sterne” hat es zwar nicht ganz gereicht, aber doch für ***.
“Verhandlungen gewinnen” auf iTunes laden
Andere Titel von diesem Entwickler: “Präsentation”, “Selbstmotivation”, “Zeitmanagment”, “Schneller lesen”, “Namen merken”, “Neukunden gewinnen”, “Erfolgreich führen”, aber “auch Gesund im Büro”.
Lexikon für Beschaffer als iOS App
Von “Advanced Purchasing” über “Bullwhip-Effekt” bis hin zu “Maverick Buying”: Die immer komplexer werdende Welt der Beschaffer, Einkäufer und Supply-Chain-Manager resultiert leider auch in stets mehr Fachchinesisch. Überdies füllen Einkäufer in Unternehmen heute an betriebswirtschaftliche Schnittstellenpositionen, in denen sie abteilungs- und länderübergreifend kommunizieren. Auch dies führt dazu, dass die “Procurement”-Arbeitssprache immer spezifischer und internationaler wird.
Orientierung bringen soll die Free App “Das Einkaufslexikon”, welche die Einkaufsberatung Kerkhoff Consulting konzipiert hat. Das Nachschlagewerk verfügt bereits heute über 770 Einträge zu Fachbegriffen und soll kontinuierlich weiterentwickelt werden. Neu in Version 1.1 der in der Kategorie Bildung veröffentlichten Free App ist ein Lern-Modul (M-Learning) sowie eine Funktion, um Fachbegriffen eigene Notizen hinzuzufügen.
Praxistest: Jourist Vokabeltrainer
Der Jourist Verlag hat eine Serie von Vokabeltrainern für iPhone und iPad vorgestellt. Mit einem Wortschatz von ca. 10.000 Wörtern pro Lernsprache sollen die Apps “Lerninhalte für alle Lernstufen” bieten. Das Lernverfahren basiert auf dem bewährten Karteikasten-Prinzip. Ziel ist es dabei, mit vier Übungsarten insgesamt das höchste Kenntnisniveau “sehr gut” zu erreichen. mobileTicker hat sich die “Westeuropa”-Ausgabe aufs Korn bzw. als Coach genommen:
- Bis zu sieben Lernsprachen pro App, dafür aber auch hochpreisig, für knapp acht Euro gibt es auch schon Lehrbücher;
- Qualitätsgesicherter Content aus den Wörterbüchern von HarperCollins – das merkt man u.a. daran, dass auch figurative Bedeutungen gelehrt und abgefragt werden, z. B. kann ein “Guinea Pig” nicht nur ein Meerschweinchen, sondern im übertragenen Sinne auch ein Versuchskaninchen sein;
- Abwechslung durch die vier Übungsarten “Übersetzung aus der Fremdsprache”, “Übersetzung in die Fremdsprache”, “Diktat” und “Wörter raten”;
- Komplett offline nutzbar; dafür aber ist die App auch knapp 430 MB groß;
- Aufteilung der Vokabeln in Lerneinheiten nach der Häufigkeit im Sprachgebrauch – allerdings sind die Antworten im Multiple Choice Modus häufig so zusammengestellt, dass nun wirklich nur eine Antwort richtig sein kann, also viel zu leicht (z. B.: Puerto Rico – Puerto Rico; DJ – DJ; Thursday – Donnerstag);
- Aufgeräumte Gestaltung, simple Bedienung.

Testfazit: **
Die Serie umfasst bislang außer Westeuropa in gleicher Ausstattung auch noch Nordeuropa, Süd- und Osteuropa, Amerika (inkl. Spanisch u. Portugiesisch) sowie Asien.
Five APPetizers for Canada
Die Canadian Tourism Commission (CTC
ist als kanadische Crown Corporation mit Aufgaben zur Förderung des Tourismus aus diversen internationalen Quellmärkten betraut, darunter auch Deutschland. Ihr Auftrag ist es also, die Welt immer wieder auf die attraktiven Angebote Kanadas aufmerksam zu machen. Die für Ihre Informations- und Marketing-Aktivitäten preisgekrönte CTC setzt diese jetzt auch im Bereich Mobile Business fort. Allerdings setzen die Spezialisten für Tourismusförderung nicht etwa nur auf eine vereinzelte Image App, sondern auf ein fein aufeinander abgestimmtes und funktionsstarkes App-Quintett. Jede der fünf iPhone Apps adressiert unterschiedliche Nutzerinteressen und –bedürfnisse, ist mit den anderen Apps sinnvoll vernetzt (App Store Optimization, offeriert echten mobilen Mehrwert und kann kostenlos im App Store heruntergeladen werden.
- Mit “i Go Canada” (App Store Link) lässt sich ein individueller Kanada-Urlaub besonders variantenreich und doch komfortabel zusammenstellen. Die Angebote von CANUSA TOURISTIK (www.canusa.de) sind hier nur einen Fingertipp entfernt. Wertvoller Bonus: Für jede so gebuchte Skireise nach Alberta spendiert der Reiseveranstalter eine Visa-Guthabenkarte im Wert von 50 kanadischen Dollar als Dreingabe.
- Die App “i Quiz Canada” (App Store Link) entführt schon vor dem Urlaub in ein Kanada-Trainingslager, in dem sich das Wissen zum Traumziel in drei Levels testen lässt. In einem zusätzlichen Gewinnspiel kann überdies eine Reise in die Winterwunderwelt von Alberta ergattert werden.
- Ebenfalls der optimalen Reisevorbereitung dient “i Fit For Canada” (App Store Link). Die HealthStyle-App hilft dabei, sich für den nächsten Skiurlaub in Kanada in Top-Form zu bringen. Denn mit dieser Anwendung sind die wichtigsten Ski-Gymnastikübungen in Form von attraktiven Lehr-Videos immer mit dabei.
- Das rasante Abfahrts-Game “Ski Race Canada” (noch in review) fördert die Urlaubs-Vorfreude auf ganz eigene Weise – inklusive “Heli-Skiing”, Après-Ski und – Obacht! – Bären, denen es bei der Schußfahrt auszuweichen gilt.
- Die App “i Ski Travel Canada” (App Store Link) schließlich fungiert als ganz persönlicher Reiseführer durch die Ski-Resorts von Alberta. So sind die besten Tipps und Empfehlungen zu Après-Ski und Skihütten, Restaurants, Bars und Clubs oder Wellness garantiert immer mit von der Partie.

Umgesetzt wird das Gesamt-Paket aus Konzeption, Entwicklung und Promotion vom App-Systemhaus Glanzkinder.
Kostenloser Download aller fünf Appetitmacher-Apps im App Store, Kategorie Reisen. Die App “i Ski Race Canada” befindet sich derzeit noch im Review-Prozess, Link folgt nach Freigabe!
Und Smartphones machen DOCH smart..
Die Wissenschaft hat festgestellt: Smartphones im Unterricht verbessern die Lernleistung von Schülern und können sich sogar positiv auf das Klassenklima auswirken. Das zeigte eine Studie der Fachhochschule St. Pölten, die in Feldversuchen an Schulen spielerisch Smartphones in den Unterricht integriert hat. Das Smartphone-gestützte Lernen bietet vor allem zwei Vorteile, die sich zumindest teilweise auch auf Erwachsenenbildung und innerbetriebliche Fortbildung übertragen lassen sollten: Die Schüler beschäftigen sich aktiver mit dem Stoff und im Klassenverband entstehen neue soziale Gruppen, die zusammen lernen.
Welche konkreten Vorteile die Nutzung eines Smartphones im Unterricht bringt, erklärt Projektleiter Prof. Grischa Schmiedl vom Institut für Medieninformatik: “Jugendliche sind heutzutage so genannte Digital Natives. Das heißt, sie sind mit dem Internet aufgewachsen und können daher mit sog. Neuen Medien oft besser umgehen als mit analogen – wie zum Beispiel einem Lehrbuch. Dies sollte man sich auch in der Schule zunutze machen. Denn Smartphones erfüllen die wichtigsten Funktionen für das Arbeiten im Internet und werden im Gegensatz zu einem Laptop von Jugendlichen ständig und überall mitgenommen und angewendet. Das legt den Grundstein für mobiles Lernen und wirkt sich aktivierend und motivierend auf die Schüler und Schülerinnen aus.”
Darüber hinaus haben die Smart Phones noch einen anderen, überraschenden Effekt: Sie schaffen bei anonymer Nutzung innerhalb der Klasse ganz neue Arbeitsteams und tragen damit zu einem positiven Klassenklima bei. Normalerweise wählen SchülerInnen ihre TeampartnerInnen bekanntlich stets auf Basis von Sympathien innerhalb der Klasse. Mit den Mobiles können sie Aufgaben in virtuellen Teams lösen, ohne dabei ihre TeamkollegInnen zunächst zu erkennen. Damit finden plötzlich auch Schüler in Gruppen zusammen, die im “normalen” Umgang Probleme miteinander haben. Von dieser Durchmischung profitieren die Jugendlichen laut Studie im täglichen Umgang.
Präsentationstraining via App
Die App Body Language ist laut Anbieter “die weltweit erste iPhone App, mit der man Körpersprache ‘just in time’ trainieren kann”. Sie beruht inhaltlich auf Erfahrungen und Veröffentlichungen der Körpersprache-Spezialistin Sabine Mühlisch. Die langjährige Schülerin von Samy Molcho hat sich auf Körpersprache & UnternehmensKöper (VitaC©) spezialisiert.
Der Theorie-Teil der App vermittelt kompakt die wichtigsten Grundregeln zur Anwendung von Körpersprache. Die im Joballtag besonders wichtigen Bereiche “Präsentation” und “Verhandlung” werden über fünfteilige Bildfolgen transportiert, die mit gesprochenen Worten erläutert werden. Kurz vor einer Präsentation oder in einer Verhandlungspause angesehen, wird man erinnert, welche mentale und körpersprachliche Haltung unterstützen kann. Nur zwei Minuten Zeiteinsatz pro Tool und man hat sich noch einmal selbst gecoacht.
Die App beruht auf Software-erzeugten Poser-Figuren, welche die jeweilige Körpersprache darstellen. Die Posen sind animiert und mit entsprechenden Hinweisen vertont. Das Startset Body Language kostet derzeit 0,79 Euro und beinhaltet den Theorieteil sowie das Tool Präsentation-Vorbereitung. Via in app purchase steht zur Wahl, weitere Tools für 0,79 Euro oder auch das ganze Set für 2,99 Euro zu erwerbenden. Derzeit besteht der Zusatz-Content aus acht Lerneinheiten.
Unsere APP OF THE MONTH ist eine wirklich interessante Mobilanwendung, die ein (natürlich weiterhin empfehlenswertes) Management- bzw. Rhetorik-/Präsentations-Training wieder in Erinnerung bringt und entsprechend handeln lässt .
Fazit: *****
Give-away-Aktion: Mit freundlicher Unterstützung von Sabine Mühlisch verschenkt mobileTicker drei Promo-Codes für Body Language an die/den ersten Leser(in), die sich dazu unter klaus at glanzkinder.com meldet. Einsendeschluss ist aufgrund des Hasenfestes erst am Dienstag, dem 06.04. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.
Brockhaus jetzt auch für iPhone (u. iTouch, Android u. Symbian)
Envi.con bringt das Nachschlagewerk “Brockhaus multimedial mobil 2010″ in die mobile Welt und damit auch auf iPhone und iPod touch. So sollen sich die Apple-Geräte in ständig verfügbare Nachschlagewerke verwandeln, die auf nahezu alle Fragen des Alltags eine schnelle und vor allen Dingen auch kompetente Antwort anbieten. Der mobile Brockhaus bietet querverlinkte Erklärungen zu 150.000 Stichwörtern an und veranschaulicht sie mit einem multimedialen Zusatzangebot aus 6.600 Grafiken, 320 Videos und 700 Audio-Files. Die aktuelle Version 2010 weist übrigens auch viele neue Stichwörter auf, die von der Redaktion ergänzend aufgenommen wurden. Zu diesen Begriffen zählen beispielsweise “Mikrofinanzierung”, “Lebensmittelimitat oder “Umweltprämie” (aber hieß dat Dingen nicht Abwrackprämie?).
Anwender, die einen bestimmten Begriff im “Brockhaus multimedial mobil 2010″ nachschlagen möchten, nutzen die klassische Indexsuche im Register. Nach der Eingabe des Anfangsbuchstaben eines Suchwortes springt die iPhone-App sofort zum ersten Eintrag, der mit diesem Buchstaben beginnt. Durch die Eingabe weiterer Buchstaben wird die Suche verfeinert. Natürlich steht auch eine Volltextsuche zur Verfügung. Das Medienregister erlaubt zusätzlich einen gezielten Zugriff auf Fotos, Grafiken, Videos und Klangdokumente. Dabei ist es sogar möglich, einen Filter zu setzen, um sich gezielt alle Medien zu Themenbereichen wie “Kunst” oder “Geschichte & Politik” zeigen zu lassen. Besonderheit: Der “Eintrag des Tages” erlaubt es, jeden Tag ein klein wenig schlauer zu werden. Dabei wählt die App jeden Tag neue Stichwortartikel nach dem Zufallprinzip aus dem Fundus aus und präsentiert sie auf dem Display. So kann sich der Anwender das Ziel setzen, jeden Tag wenigstens einen neuen Lexikoneintrag zu lesen.
Die App “Brockhaus multimedial mobil 2010″ ist ab sofort im deutschen App Store verfügbar. Der Download kann etwas dauern (da 1 GB Footprint) und kostet 39,95 Euro. Die kleinere Version “Brockhaus mobil 2010″ verzichtet auf die Videos und Klangelemente und beschränkt sich auf die Bilder. Diese Fassung belegt nur 160 MB Speicherplatz auf dem Gerät und kostet 29,95 Euro.
Die mobile Fassung des Brockhaus hat envi.con auch für die mobilen Systeme Google Android, Windows Mobile ab Version 5.0 sowie Nokia Handys mit Symbian (S60) adaptiert. Diese Versionen sind auf SmartSam, Pdassi und Pocketland verfügbar.
iTunes-Link
Buchmesse: Interesse an E-Books wächst rasant
2,9 Millionen Deutsche wollen sich in diesem Jahr ein digitales Buch kaufen. Das sind 700.000 zusätzliche Käufer gegenüber 2009 und entspricht einem Wachstum um 32 Prozent. Dies teilt der Hightech-Verband BITKOM zu Beginn der Leipziger Buchmesse mit. Basis ist eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts Forsa. “Digitale Bücher sind einfach praktisch. Man kann ganze Bibliotheken mitnehmen und trägt nur das Gewicht eines Lesegeräts”, sagte BITKOM-Vizepräsident Achim Berg (Microsoft). “Auf Reisen oder an Universitäten sind E-Books erste Wahl.”
Digitale Bücher können überdies die wissenschaftliche Arbeit erleichtern: Wie in einem Textverarbeitungs-Dokument kann nach Stichwörtern gesucht und können Zitatpassagen wiedergefunden werden. “Bei Fachliteratur wird sich das digitale Buch zuerst durchsetzen”, so Berg. Aufgrund des geringeren Materialverbrauchs sind E-Books umweltfreundlicher und können günstiger als traditionelle Bücher angeboten werden. Die Akkus der Lesegeräte – der so genannten E-Reader – laufen bis zu drei Tage und die Bildschirme lassen sich auch bei direkter Sonneneinstrahlung lesen. Nicht zuletzt aus diesen Gründen sind E-Books bei jungen Menschen besonders beliebt. Von den 14- bis 24-Jährigen plant dieses Jahr jeder zehnte den Kauf eines elektronischen Buches.
E-Books stellen einen Schwerpunkt der diesjährigen Leipziger Buchmesse dar. Der Markt für digitale Bücher steht derzeit allerdings noch am Anfang seiner Entwicklung. Auch Smartphones wie das iPhone oder unter Android betriebene Geräte sind stets beliebtere Plattformen für digitales Publizieren. Für das bei uns ab April lieferbare iPad will Apple mit dem iBook Store sogar eine eigene iTunes-/App Store-Unterabteilung mit 20 Haupt- und 150 Unterkategorien einrichten.