Fast jeder zweite nutzt E-Learning

bitkomNotebooks und PCs, Smartphones und Tablet Computer werden häufig zur beruflichen Fortbildung und zum Lernen in der Freizeit genutzt. Rund jeder Zweite bei den 14- bis 44-Jährigen gibt an, bereits entsprechende Erfahrungen mit E-Learning bzw. M-Learning zu haben. Das teilte der Hightech-Verband BITKOM auf Grundlage einer repräsentativen forsa-Befragung mit.

“Das digitale Lernen ist im öffentlichen Bewusstsein angekommen. Durch die rasante Entwicklung bei den Endgeräten sowie die vorhandenen großen Bandbreiten zur Übertragung von Bild und Ton haben wir heute die technischen Möglichkeiten für ein breites Spektrum von Lernformen”, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf gestern bei der Eröffnung der E-Learning-Messe LEARNTEC in Karlsruhe.

Lebenslanges Lernen: Während die 14- bis 29-Jährigen zu 54 Prozent via E- bzw M-Learning dazulernen, sind es bei den 30- bis 44-Jährigen immerhin noch 47 Prozent. Bei der Altersgruppe von 45- bis 59 Jahren nutzt jeder Dritte (32 Prozent) E-Learning, die “Silver Learner” bzw. Senioren über 60 Jahre sind mit 16 Prozent hier zurückhaltender. Insgesamt haben mehr als ein Drittel der Bundesbürger (35 Prozent) bereits E-Learning genutzt. Jeder Zehnte (9 Prozent), der bislang noch kein E-Learning ausprobiert hat, gibt an, dies für die Zukunft zu planen.

Fahrschulcard.deSmartphones und Tablet Computer entwickeln sich dabei zu wichtigen Lerngeräten. Rund jeder Dritte (29 Prozent), der E-Learning nutzt, setzt entsprechende Apps ein, etwa zum Sprachenlernen oder beim Führerscheinerwerb (z.B. für iOS oder Android).

“Mobile Learning [...] ist einer der wichtigsten Trends der E-Learning-Branche in diesem Jahr. Durch den Absatzboom bei Smartphones und Tablet Computern wird die Nachfrage hier weiter deutlich steigen”, sagte Kempf in Karlsruhe.

Learntec 2013

www.learntec.deDie Learntec positioniert sich als Internationale Leitmesse für professionelle Bildung, Lernen und IT. Ihre 21. Ausgabe findet vom 29. bis 31. Januar in der Messe Karlsruhe statt. Da heuer ein neuer Themenbereich “e-PUB@Learntec” (E-Learning, E-Publishing) erprobt wird und als Technologietrends “Mobile, Games und Social Learning” ausgemacht wurden, wird die Messe zunehmend auch für Mobile-Experten interessant. Im Themenbereich “Technology” des Kongresses soll es jedenfalls u.a. um Mobile Learning gehen. Denn, wie die Veranstalter schreiben: “Digitale Lernmedien werden in den nächsten fünf Jahren jährlich weltweit um 12,1 Prozent wachsen. Dies hat PriceWaterhouseCoopers in seiner Publikation ‘Global Entertainment and Media Outlook: 2012-2016′ festgestellt. Beim nicht-digitalen Medienmarkt wird das Wachstum bei den jährlichen Ausgaben dagegen nur bei 2,8 Prozent liegen.”

Die Tageskarte kostet 32, eine Dauerkarte 54 Euro inkl. MwSt. Den Eintritt auch zum Kongress ebnet das Ticket für 665 Euro.
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Kein Kinderspiel: Gamification für Business Apps

Gartner.comLaut einer aktuellen Veröffentlichung des IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner wird es höchste Zeit, den Trend Gamification besser kennenzulernen und für die eigene Mobile-Strategie auszuwerten – soweit noch nicht geschehen. “Gamification” (Spieli[n]fizierung) bezeichnet die Anwendung spieltypischer Elemente und Prozesse auf ein per se spielfreies Thema – im Kontext von Business Apps beispielsweise die Integration von Erfahrungspunkten, Fortschrittsbalken, Highscores/Leaderboards u.Ä., die direkt auf Benutzer-/Mitarbeiter-Motivation, Kundenbindung oder Datenqualität zielen.

Laut Gartner hat der untersuchte Trend das Stadium der early adopters verlassen und geht bei der App-Entwicklung bereits in die Breite. Design-Mängel sollen jedoch laut Report dazu führen, dass im Jahr 2014 volle 80 Prozent der spielifizierten Apps nicht dazu beitragen, die für die App-Projekte gesetzten Ziele auch zu erreichen. Als Ursache hat Brian Burk, Research VP bei Gartner, mangelnde Erfahrung und Talent für die Spieleentwicklung bei Projektmanagern, App-Auftraggebern, Designern und Entwicklern ausgemacht. Statt sich um echte, ausbalancierte Spielideen zu bemühen, würden vielfach nur an den Haaren herbeigezogene “Belohnungen” etc. zu bestehenden Applikationen hinzugefügt.

An geeigneten thematischen Umfeldern für gamified Apps nennt Gartner unter anderem CRM, M-Learning, Innovationsmanagement, Mobile Health sowie “Nachhaltigkeit”. Solcherart aufgewerte Apps können u.a. zu geänderten Anwenderverhalten führen, es erleichtern, Fähigkeiten überprüfen (z. B. mit einer spielerischen Lernstandsüberprüfung) oder zu entwickeln bzw. diese auszubauen und sie können Innovationsfreudigkeit bzw. den Teamgeist fördern.

Mehr Informationen birgt der Report “Gamification: Engagement Strategies for Business and IT”, der auf dieser Themenseite zu Gamification geordert werden kann.

SAPs Windows (Phone) 8-Strategie

SAP.comSAP hat sechs neue SAP-Mobilanwendungen für Windows 8 sowie weitere App-Entwicklungen für die Plattformen Windows RT und Windows Phone 8 angekündigt. Das bei ERP-Anwendungen marktführende Unternehmen gab außerdem bekannt, dass künftig die Entwicklung von Windows-8-Anwendungen auf der SAP Mobile Platform (ehem. “Sybase Unwired Platform”) unterstützt werde. So könne die weit verbreitete Entwicklungsumgebung Visual Studio genutzt werden, um Business Apps auf Basis von HTML5 und JavaScript statt C# zu entwickeln. Die Services der SAP Mobile Platform sollen außerdem verbesserte Sicherheits- und Authentifizierungsfunktionen, die Bereitstellung von Benutzern, Geräten und Apps sowie automatische Benachrichtigungen unterstützen. Um die Entwicklung von Apps mit erweiterten Sicherheitsfunktionen noch einfacher zu gestalten, will die SAP eine Bibliothek für Anmelde- und Authentifizierungsvorgänge unter Windows 8 bereitstellen, die Entwicklern die Unterstützung verschiedener Integrationsoptionen in ihren Apps ermöglicht. Durch die Nutzung der SAP Mobile Platform als Framework sollen die entstehenden Apps auf Anwendungen und Daten sowohl von SAP als auch von anderen Anbietern zugreifen können.

Auch die Sicherheits-Funktionalität der ebenfalls von der übernommenen Sybase stammenden Mobile Device Management-Lösung (MDM) Afaria für die Verwaltung mobiler Endgeräte soll erweitert werden.

Die Windows-8-Ankündigung umfasst folgende Apps:

  • WorkDeck ist eine speziell für Windows 8 entwickelte App, sie soll rollenbasierte Workflows zur Verfügung stellen, mit denen Personalverantwortliche auch unterwegs Reise-, Urlaubs- und Beschaffungssanträge genehmigen können.
  • Manager Insight soll Mitarbeitern im Personalwesen Einblick in Mitarbeiterprofile gewähren und die Auswertung von Kennzahlen wie Vielfalt der Belegschaft, Mitarbeiterzahlen oder Talente an den einzelnen Standorten ermöglichen.
  • Learning Assistant soll Benutzern jederzeit und überall Zugriff auf Online-Schulungen verschaffen.
  • SAP Interview Assistant soll Personalverantwortliche bei der Vorbereitung von Bewerbungsgesprächen unterstützen: Die App bietet die Anzeige von Bewerbungsunterlagen, das Erstellen von Notizen, die Aufzeichnung von Gesprächsergebnissen und direkte Rückmeldungen an die Personalabteilung.
  • Customer Financial Fact Sheet soll Vertriebsmitarbeitern und Kundenbetreuern mit der Anzeige von Kundenprofilen und dem Echtzeitzugriff auf Finanzdaten, Rechnungen und wichtigen Kundenaufträgen unterstützen.
  • GRC Policy Surveysoll es Mitarbeitern ermöglichen, sich über Änderungen an für sie relevanten Richtlinien zu informieren. Durch die Beantwortung von Fragen können sie außerdem nachweisen, dass sie den Inhalt der Richtlinien verstanden haben (Lernstandsüberprüfung).

Die angekündigten Apps werden die Touch-Bedienung und die Funktionen der neuen Windows-Benutzeroberfläche wie Zoom, Kacheln und Snap-Modus unterstützen.

Registrierte Entwickler können hier hier eine Testversion der SAP Mobile Platform herunterladen.

zum SAP Mobile Apps Partner Center

aktuelle Darstellung zu SAPs In-Memory-Technik HANA und den CRM-Funktionen der SAP Business Suite

Selbstmanagement – der Kompakt Coach

Die App “Selbstmanagement – der Kompakt Coach” von sueddeutsche.de und Haufe will Anwender auf spielerische Art entdecken lassen, wie man mit Aufgabenplanung & Co. weiterkommt.

Mobile Professionals kennen ihn vielleicht sogar noch mehr als andere Beschäftigte: ein komplett mit Arbeit zugeschütteter Schreibtisch. Auch nach ‘zig E-Mails, Telefonaten und Besprechungen kann sich dann das Gefühl einstellen, nichts “wirklich” oder nicht genug erledigt zu haben.

Die vorliegende App hat den Anspruch, als “Kompakt Coach” zu vermitteln, wie man sich besser organisiert. Dazu werden folgende fünf Themen aufgeboten: “Ordnung schaffen”, “Aufgaben planen”, “Zeitfresser besiegen”, “Nein sagen” und “Ziele setzen”. Vor allem letzteres soll zu mehr Balance und Zufriedenheit im Leben führen.

Entgegen so vieler anderer weniger gelungener Beispiele im App Store handelt es sich bei dieser App um keine Schmalspur-Umsetzung eines Fachbuchs (oder meist auch nur einer Checkliste). “Selbstmanagement” macht hingegen Ernst mit dem Ansatz, Inhalte durch interaktive spielerische Elemente erfahr- und lernbar zu machen. Man kämpft sich durch das konkrete Lösen von Aufgaben durch den Zeitfresser-Dschungel, erhält dabei sofort Feedback und Tipps und hat (lernbegünstigende) Erfolgserlebnisse.

Drei wichtige Formen der Wissensaneignung sind in der App verdrahtet: selbst ausprobieren (“Parcours”), lesen (“Wissen”) und überprüfen (“Test”).

Im Parcours findet sich der Nutzer in genau den Alltagssituationen wieder, die ihm auch tagtäglich zu schaffen machen können. Er sitzt zum Beispiel an einer wichtigen Aufgabe und wird dauernd unterbrochen. Etwa von Kollegen, die mit dem Klassiker “Hast du mal ‘ne Minute?” im Zimmer stehen. Soll er den Abgabetermin verschieben? Die Störer abwimmeln? Am Ende ist die “stille Stunde” das empfohlene Mittel der Wahl. An diese Situationen – insgesamt 15 – schließen sich in zehn Fällen Spielereien zum Üben der Technik an. So wird der Parcours zu einem zwar durchaus vergnüglichen, aber nicht zu unterschätzenden Hürdenlauf.

Im Bereich “Wissen” gibt es die elf wichtigsten Dinge zu einem Thema zu entdecken. Hier werden die Inhalte des Parcours vertieft und Methoden, Kniffe und häufige Fehler kurz und bündig erläutert – ein überschaubarer Lesestoff, mit dem sich Wartezeiten sinnvoll verkürzen lassen und der auch auf dem iPhone Display genossen noch Sinn macht.

Zuletzt hat der User Gelegenheit, sein Wissen in einem “Test” mit 30 Multiple-Choice-Fragen zu überprüfen. Dank einer detaillierten Auswertung kann er Lernfortschritte, aber auch Lücken identifizieren.

Wer im Test in einzelnen Bereichen nicht so gut abschneidet, kann im Parcours noch einmal gezielt die entsprechenden Techniken einüben oder das Wichtigste im Wissen nachlesen.

Gelungene Kooperation zwischen sueddeutsche.de und Haufe! “Selbstmanagement” für das iPhone kostet 2,99 Euro und ist diesen Preis auch wert. PRAXISTEST-Fazit: ****.
In der gleichen Reihe gibt es übrigens auch noch den Titel “Sich durchsetzen”.

iTunes-Link

Autor: klaus, veröffentlicht am: 27. 09. 2011

Kategorien: iPhone Programmierung

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Praxistest: Stress adieu?

Sie wissen es selbst am besten – Das Leben von Mobile Professionals ist oft reichlich stressige. Schon länger gibt es daher Apps, die gezielt beim Diagnostizieren eines Burnouts – oder noch besser bei der Vorbeugung assistieren wollen. Noch ein wenig früher versucht das vorliegende Angebot der Haufe Akademie anzusetzen: Mit ihr soll man die eigene Stress-Belastung feststellen können und vor allem die eigenen Stressauslöser identifizieren. Im Idealfall soll dies zu zu mehr Gelassenheit in Beruf und Freizeit führen. In die App sind laut Anbieter “die Ergebnisse hunderter Anti-Stress-Seminare” eingeflossen.

Der Schnelltest basiert auf 25 “wissenschaftlichen Fragen”, die per Picker-Rad nach den Kategorien “Häufigkeit” und “Wie störend” bewertet werden, z. B. “Meine Arbeitsumgebung ist störend”. Dabei wird der Fortschritt angezeigt. Die folgende Auswertung beruht auf einem Zahlenwert für die “Stressbelastung”, auf Wunsch noch unterlegt mit einer “Detailauswertung” (Grafische Darstellung der gegebenen Bewertungen).

Überdies offeriert die App in einer “Tipps”-Sektion folgende Kurzbeiträge: “Aufgaben priorisieren”, “Work-Life-Balance”, “Stressresistenz” (“Erfolge machen uns stressresistent”…) und “Delegieren, aber richtig!”.

 Die Sektion “Relax” bietet eine Einführung in die Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen inklusive Podcast! Kursorische Erwähnung finden auch noch Atem-Mediation (ein weites Feld, bei dem man nach Meinung erfahrener Yoga-Lehrer beim DIY-Lernen allerdings ernste Schäden anrichten kann) sowie die Anti-Stress-Atmung – wieder mit einer Unterrichtung via Podcast.

Natürlich präsentiert eine eigene App-Sektion auch die Seminar-Angebote der Haufe-Akademie zum Thema.

Die aktuelle Version 1.0.0.1 von “Stress adieu!” (21,2 MB) kann
hier heruntergeladen werden. Sie steht für iPhone, iPod touch und iPad zur Verfügung und kostet jeweils stramme, angesichts des getriebenen Aufwands aber akzeptable 2,99 Euro. PRAXISTEST-Fazit: ***

Praxistest: Verhandlungen gewinnen

Diese App von Appinar transportiert Inhalte des Autors Friedhelm Wachs. Wachs ist Betriebswirt und Politologe und laut eigenen Aussagen “seit über 30 Jahren Praktiker auf dem internationalen Verhandlungsparkett, unterstützt Weltkonzerne, Regierungen und Privatpersonen in schwierigen Verhandlungssituationen”. Das vermag zu erklären, dass diese App das Thema wirklich umfassend behandelt und trotz der auf dieser Plattform erforderlichen Konzentration nichts Wesentliches auslässt (aber nicht, warum im Impressum der App lediglich Heinrich Kürzeder genannt wird – er ist Inhaber der 5 Sterne Trainer Agentur die u.a. Hrn. Wachs vermarktet.).

Warum überhaupt dieses Thema? “93% aller Verhandlungsergebnisse sind schlecht. Nur 7% der Verhandlungen erzielen ein optimales Ergebnis”, erläutert der Autor. Dies liege zum einen an einer ungenügenden Vorbereitung und zum anderen an einer mangelnden Selbstsicherheit am Verhandlungstisch. Beides aber sei erlernbar.

Nachvollziehbarerweise werden als zentral für den Verhandlungserfolg: klar definierte Verhandlungsziele (sowie ggfs. Alternativen, falls die Ziele nicht erreichbar sind) herausgearbeitet sowie möglichst gute Kenntnis des Verhandlungsgegners bzw. -partners (zu erlangen beispielsweise durch Social Network-Recherchen…).

Für die Info-Bedürfnisse von mobile Professionals wurde die App in 21 Artikel-Häppchen portioniert. Diese behandeln die Themen Verhandlungsvorbereitung, Werte (s.u.), Verhandlungsziele, Verhandlungsalternativen, Verhandlungsprofiling, Zeitplanung, Sitzordnung, Verhandlungspausen, Körpersprache (das allein viele eigene Bücher füllen könnte), Erscheinungsbild, Notizen und sogar ” Ethisches Verhandeln”.

Sinnvoll: Der E-Mail-Export. Die auf iTunes angepriesene “Facebook”-Funktion hingegen haben wir zwar nicht gefunden, halten sie aber bei diesem Thema auch nicht für entscheidend
[Nachtrag: Mit freundlicher Hilfe des Entwicklers doch noch gefunden. Die Funktion dient allerdings lediglich der Empfehlung der App selbst u. nicht dem Teilen von Inhalten].

Soweit die Goodies, im Folgenden ein wenig Detailkritik:
- Vermittlung aller Inhalte nur durch Lesen;
- keine Fotos (außer dem einen, ostinat wiederholten Schmuckbild), nicht mal beim Punkt “Erscheinungsbild”, keine Graphiken, kein Bewegtbild;
- keine wie auch immer geartetete Lernstandsüberprüfung, keine zusammenfassende Wiederholung;
- Dafür, dass hier die Schrift das einzig vermittelnde Medium ist, scheint sie (ebenso wie der grob berechnete Blocksatz) wenig lesefreundlich gewählt und vor allem nicht variierbar, auch nicht in den fehlenden “Einstellungen”;
- Sequentielles Vorblättern durch “Nächster Artikel”-Button, leider KEIN “Zurück”-Button. Links oben geht es nur ins Inhaltsverzeichnis zurück;
- Keine Lesezeichen, daher geht der Lesefortschritt beim Kaltstart der App verloren;
- Im Kapitel “Werte” wird nicht zwischen persönlichen Werten und solchen aus dem Geschäftsleben unterschieden. Die App verbreitet die zumindest diskussionswürdige These, dass niemand erfolgreich entgegen seiner eigenen Werte (ver-)handeln könne. Der App-Nutzer wird folglich angehalten, seine drei wichtigsten Werte ohne diese Unterscheidung aus einer so langen wie krausen Liste auszusuchen. Diese enthält völlig disparate Kategorien – Werte wie “Sicherheit”, Eigenschaften wie “Durchhaltevermögen”, Aktivitäten/Antriebe wie “Sex” und phänomenale Konzepte wie “Glauben”.

Dennoch überwiegt das Licht bei dieser erfolgreichen App, die u.a. seitens Apple als “Neu & beachtenswert” hervorgehoben wurde. “Verhandlungen gewinnen | 5 Sterne Trainer” kostet 1,59 Euro. PRAXISTEST-Fazit: für “Fünf Sterne” hat es zwar nicht ganz gereicht, aber doch für ***.

“Verhandlungen gewinnen” auf iTunes laden

Andere Titel von diesem Entwickler: “Präsentation”, “Selbstmotivation”, “Zeitmanagment”, “Schneller lesen”, “Namen merken”, “Neukunden gewinnen”, “Erfolgreich führen”, aber “auch Gesund im Büro”.

Lexikon für Beschaffer als iOS App

Kerkhoff iPad App EinkaufslexikonVon “Advanced Purchasing” über “Bullwhip-Effekt” bis hin zu “Maverick Buying”: Die immer komplexer werdende Welt der Beschaffer, Einkäufer und Supply-Chain-Manager resultiert leider auch in stets mehr Fachchinesisch. Überdies füllen Einkäufer in Unternehmen heute an betriebswirtschaftliche Schnittstellenpositionen, in denen sie abteilungs- und länderübergreifend kommunizieren. Auch dies führt dazu, dass die “Procurement”-Arbeitssprache immer spezifischer und internationaler wird.

Orientierung bringen soll die Free App “Das Einkaufslexikon”, welche die Einkaufsberatung Kerkhoff Consulting konzipiert hat. Das Nachschlagewerk verfügt bereits heute über 770 Einträge zu Fachbegriffen und soll kontinuierlich weiterentwickelt werden. Neu in Version 1.1 der in der Kategorie Bildung veröffentlichten Free App ist ein Lern-Modul (M-Learning) sowie eine Funktion, um Fachbegriffen eigene Notizen hinzuzufügen.

App Store-Link

Autor: klaus, veröffentlicht am: 2. 03. 2011

Kategorien: iPhone Programmierung

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Praxistest: Jourist Vokabeltrainer

Jourist App Icon Vokabeltrainer Learnwords WesteuropaDer Jourist Verlag hat eine Serie von Vokabeltrainern für iPhone und iPad vorgestellt. Mit einem Wortschatz von ca. 10.000 Wörtern pro Lernsprache sollen die Apps “Lerninhalte für alle Lernstufen” bieten. Das Lernverfahren basiert auf dem bewährten Karteikasten-Prinzip. Ziel ist es dabei, mit vier Übungsarten insgesamt das höchste Kenntnisniveau “sehr gut” zu erreichen. mobileTicker hat sich die “Westeuropa”-Ausgabe aufs Korn bzw. als Coach genommen:

  • Bis zu sieben Lernsprachen pro App, dafür aber auch hochpreisig, für knapp acht Euro gibt es auch schon Lehrbücher;
  • Qualitätsgesicherter Content aus den Wörterbüchern von HarperCollins – das merkt man u.a. daran, dass auch figurative Bedeutungen gelehrt und abgefragt werden, z. B. kann ein “Guinea Pig” nicht nur ein Meerschweinchen, sondern im übertragenen Sinne auch ein Versuchskaninchen sein;
  • Abwechslung durch die vier Übungsarten “Übersetzung aus der Fremdsprache”, “Übersetzung in die Fremdsprache”, “Diktat” und “Wörter raten”;
  • Komplett offline nutzbar; dafür aber ist die App auch knapp 430 MB groß;
  • Aufteilung der Vokabeln in Lerneinheiten nach der Häufigkeit im Sprachgebrauch – allerdings sind die Antworten im Multiple Choice Modus häufig so zusammengestellt, dass nun wirklich nur eine Antwort richtig sein kann, also viel zu leicht (z. B.: Puerto Rico – Puerto Rico; DJ – DJ; Thursday – Donnerstag);
  • Jourist Vokabeltrainer Screen

  • Aufgeräumte Gestaltung, simple Bedienung.

Testfazit: **
Die Serie umfasst bislang außer Westeuropa in gleicher Ausstattung auch noch Nordeuropa, Süd- und Osteuropa, Amerika (inkl. Spanisch u. Portugiesisch) sowie Asien.

mehr Infos zu Jourist Apps

App Store Link

Five APPetizers for Canada

Canada - keep exploringDie Canadian Tourism Commission (CTC
ist als kanadische Crown Corporation mit Aufgaben zur Förderung des Tourismus aus diversen internationalen Quellmärkten betraut, darunter auch Deutschland. Ihr Auftrag ist es also, die Welt immer wieder auf die attraktiven Angebote Kanadas aufmerksam zu machen. Die für Ihre Informations- und Marketing-Aktivitäten preisgekrönte CTC setzt diese jetzt auch im Bereich Mobile Business fort. Allerdings setzen die Spezialisten für Tourismusförderung nicht etwa nur auf eine vereinzelte Image App, sondern auf ein fein aufeinander abgestimmtes und funktionsstarkes App-Quintett. Jede der fünf iPhone Apps adressiert unterschiedliche Nutzerinteressen und –bedürfnisse, ist mit den anderen Apps sinnvoll vernetzt (App Store Optimization, offeriert echten mobilen Mehrwert und kann kostenlos im App Store heruntergeladen werden.i Go Canada

  • Mit “i Go Canada” (App Store Link) lässt sich ein individueller Kanada-Urlaub besonders variantenreich und doch komfortabel zusammenstellen. Die Angebote von CANUSA TOURISTIK (www.canusa.de) sind hier nur einen Fingertipp entfernt. Wertvoller Bonus: Für jede so gebuchte Skireise nach Alberta spendiert der Reiseveranstalter eine Visa-Guthabenkarte im Wert von 50 kanadischen Dollar als Dreingabe.
  • Die App “i Quiz Canada” (App Store Link) entführt schon vor dem Urlaub in ein Kanada-Trainingslager, in dem sich das Wissen zum Traumziel in drei Levels testen lässt. In einem zusätzlichen Gewinnspiel kann überdies eine Reise in die Winterwunderwelt von Alberta ergattert werden.
  • Ebenfalls der optimalen Reisevorbereitung dient “i Fit For Canada” (App Store Link). Die HealthStyle-App hilft dabei, sich für den nächsten Skiurlaub in Kanada in Top-Form zu bringen. Denn mit dieser Anwendung sind die wichtigsten Ski-Gymnastikübungen in Form von attraktiven Lehr-Videos immer mit dabei.
  • Das rasante Abfahrts-Game “Ski Race Canada” (noch in review) fördert die Urlaubs-Vorfreude auf ganz eigene Weise – inklusive “Heli-Skiing”, Après-Ski und – Obacht! – Bären, denen es bei der Schußfahrt auszuweichen gilt.
  • Die App “i Ski Travel Canada” (App Store Link) schließlich fungiert als ganz persönlicher Reiseführer durch die Ski-Resorts von Alberta. So sind die besten Tipps und Empfehlungen zu Après-Ski und Skihütten, Restaurants, Bars und Clubs oder Wellness garantiert immer mit von der Partie.

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Umgesetzt wird das Gesamt-Paket aus Konzeption, Entwicklung und Promotion vom App-Systemhaus Glanzkinder.
Kostenloser Download aller fünf Appetitmacher-Apps im App Store, Kategorie Reisen. Die App “i Ski Race Canada” befindet sich derzeit noch im Review-Prozess, Link folgt nach Freigabe!

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