MeeGo: Maemo und Moblin verschmelzen
Nokia und Intel planen, ihre jeweiligen Linux-basierenden Mobilplattformen Maemo und Moblin zusammenzuführen. Die entstehende Betriebssystem-Basis MeeGo soll die Kräfte in einem vorläufig zersplitterten Markt bündeln, in dem gerade das ebenfalls auf Linux beruhende Android derzeit gewaltige Zuwachszahlen verzeichnet. Die Open Source-Plattform MeeGo soll für Handys, Smartphones, PDAs, Netbooks, Tablets bis hin zu Kfz-Systemen beflügeln und von der Linux Foundation gehostet werden. Eine erste Betriebssystemversion wird bereits für Q210, erste Geräte mit dem OS im Laufe des Jahres erwartet. Entwickler sollen Nokias Entwicklungsumgebung QT für die Erstellung von MeeGo-Anwendungen benutzen. Die Nokia-eigenen MeGoo-Apps werden über den Ovi Store vertrieben. Nokia verkauft bislang weit mehr auf dem ebenfalls als Open Source Software veröffentlichten Symbian beruhende als mit Maemo betriebene Handys und Smartphones.
Angriffe auf iPhone OS nehmen zu
Kurz vor dem Jahreswechsel hat F-Secure die Internet-Bedrohungen der letzten zwölf Monate analysiert und auf dieser Basis die 14 wichtigsten zu erwartenden Trends zusammengefasst. Verantwortliche für (mobile) Telekommunikation sollten sich den gesamten Katalog hier zu Gemüte führen. Für mobileTicker-Leser referieren wir auszugsweise Punkt 6:
Die Angriffe auf iPhones werden zunehmen, möglich sind auch erste Angriffe auf die Betriebssysteme Android und Maemo. Denkbar ist auch eine “Zero Day”-Sicherheitslücke eines groß angelegten Exploits.