Smartphone-Absatz beschleunigt weiter

Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland 11,8 Millionen Smartphones verkauft. Das entspricht einem Anstieg von 31 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, berichtet der BITKOM auf Basis von aktuellen Zahlen des European Information Technology Observatory (EITO). Das Marktpotenzial für App Programmierung u. ähnliche Dienstleistungen legt also weiterhin dynamisch zu.

Der Verkauf von herkömmlichen Handys (Dumb Phones, Feature Phones) ging dagegen um 19 Prozent auf 15,6 Millionen Stück zurück. Inzwischen sind 43 Prozent aller in Deutschland verkauften Handys Smartphones. Der Umsatzanteil liegt sogar bei zwei Dritteln. Im Jahr 2011 wurden in Deutschland 4,1 Milliarden Euro mit Smartphones umgesetzt, ein Plus von 13 Prozent.

Autor: klaus, veröffentlicht am: 10. 01. 2012

Kategorien: Android Programmierung, iPhone Programmierung, Windows Phone Programmierung

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2,1 Mio. neue Tablets am deutschen Markt

BITKOM LogoIm Jahr 2011 werden in Deutschland voraussichtlich 2,1 Millionen Tablet-Computer verkauft. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Absatzplus von 162 Prozent. Das berichtet der Hightech-Verband BITKOM auf Basis aktueller Marktforschungsergebnisse.

Damit entwickelt sich der Tablet-Markt noch rasanter als erwartet – im Frühjahr hatte die Absatzprognose noch bei 1,5 Millionen Geräten gelegen. Im aktuellen Weihnachtsgeschäft gehören Geräte wie Apples iPad zu den absoluten Rennern. Laut einer BITKOM-Umfrage wollen 13 Prozent aller Bundesbürger in dieser Saison ein Tablet verschenken oder anschaffen. Die Geräte kosten im Schnitt 534 Euro, ein Preisrückgang von 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Umsatz mit Tablet Computern steigt im Jahr 2011 in Deutschland um 141 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro.
Boomende Tablets
Der Erfolg der Tablets führt zu deutlichen Verschiebungen im PC-Markt: Innerhalb von zwei Jahren haben Tablet Computer nach Stückzahlen bereits einen Marktanteil von 16 Prozent am gesamten PC-Markt erreicht. Das bekommen vor allem die kleinen Netbooks zu spüren, deren Absatz im Jahr 2011 um 35 Prozent auf 900.000 Stück sinkt. Auswirkungen sind auch bei Notebooks zu spüren, die mit 50 Prozent den Großteil des Marktes ausmachen. Während der Absatz von Business-Notebooks in Deutschland im Jahr 2011 um 8 Prozent auf 3 Millionen Stück zulegt, schrumpfen die Verkaufszahlen bei Privatverbrauchern um 15 Prozent auf 3,8 Millionen Stück. Insgesamt werden im laufenden Jahr 13,4 Millionen Personal Computer inklusive Tablets in Deutschland verkauft. Die Verkaufszahlen liegen damit auf Vorjahresniveau. Der Umsatz sinkt wegen fallender Preise den BITKOM-Prognosen zufolge um 1,2 Prozent auf 6,7 Milliarden Euro.

Mobile Management à la Gartner

Gartner LogoDas IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner hat Consumerization als derzeit wichtigsten Treiber der mobilen Welt ausgemacht (Consumerization definiert Wikipedia als den Trend, wonach neue IT-Entwicklungen zunächst im Endverbraucher-Markt auftauchen und erst dann auf den Unternehmenseinsatz übergreifen. Dies führe mittelfristig zu einer Konvergenz zwischen Consumer und Business IT). CIOs müssten sich daher auf eine Reihe flexiblere Ansätze für ihre Mobil-Strategie einstellen. Dabei werden sich nach Überzeugung der Consulter mindestens vier neue Formen des Mobile Managements herausbilden und durchsetzen

Gartner prognostiziert, dass der Absatz von Smartphones 2011 nach Stückzahlen erstmals den von PCs (Desktops und Laptops/Notebooks: 364 Mio. Einheiten) überflügeln wird. Denn der weltweite Absatz von Smartphones an Endverbraucher im laufenden Jahr soll 461 Millionen Einheiten überschreiten und 2012 645 Millionen Geräte erreichen. 2012 würden hiernach die kombinierten Verkaufszahlen von Smartphones und Tablets dann schon 44 Prozent über denen von PCs und Notebooks liegen. Dies werde zu einer noch größeren Akzeptanz von Smartphones und Tablets in den Unternehmen führen – auch wenn es sich um von den Mitarbeitern selbst beschaffte und mitgebrachte Geräte handelt (BYOD: Bring Your Own Device). Gleichzeitig werden diese Angestellte sich als Nutzer zunehmend wie Endverbraucher verhalten und auch entsprechende Ansprüche an Corporate Apps sowie Business Apps allgemein stellen.

Gartner schätzt, dass 18 Mrd. Apps im Jahr 2011 heruntergeladen werden, was sich für 2012 bereits auf 31 Mrd. erhöhen soll.

Aufgrund dieser Entwicklungen erwartet das Unternehmen neue Ansätze für Mobile Management, darunter:

  • “Control-oriented”: Der Kontroll-orientierte Ansatz fokussiert Quality of Service (QoS), Security/Sicherheit, Support und Kosten. Um Service Levels garantieren zu können, bemühen sich CIOs, sämtliche Aspekte der mobilen Endgeräte einschließlich der Apps zu kontrollieren.
  • “Choice-oriented”: Das Auswahl-orientierte Modell setzt in erster Linie auf die Zufriedenheit der Anwender. Um dennoch ein Minimum an Sicherheitsstandards zu erhalten, könnten Unternehmen laut Gartner beispielsweise auf einen Thin Client setzen.
  • “Innovation-oriented”: Der Innovations-orientierte Ansatz bemüht sich, Anwender weitgehend autonom zu machen. Diese können überwiegend frei mit Apps, Services und Prozessen experimentieren. Minimalanforderungen an Datenschutz und Datensicherheit würden nach diesem Modell eher via Policy verlangt als via Technologie sichergestellt.
  • “Hands-off”: Beim Finger-weg-Ansatz übernimmt das Unternehmen praktisch keine Verantwortung für die BYOD-Mobiles der Mitarbeiter. “Any controls that are necessary will be applied in the cloud, in applications or by policies”, erläutert Gartner dies etwas rätselhaft.

Gartner geht davon aus, dass Unternehmen bis 2014 versucht sein könnten, mindestens drei Smartphone-Plattformen zu unterstützen – und dass Android für mehrere Jahre die Nummer eins unter diesen sein wird. Erstaunlicherweise halten die Berater es für möglich, dass die Nokia/Microsoft-Allianz Windows Phone 7 (WP7) bis 2015 iOS von Platz 2 auf 3 verdrängen könnte. RIM/BlackBerry sieht Gartner ab 2013 auf Rang 4.

5% des digitalen Medienkonsums in EU5 entfallen auf Mobiles

comScore LogoDie Mobil-Spezialisten von comScore haben einen neuen Überblick über die Nutzung mobiler Endgeräte in den fünf führenden europäischen Märkten Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien veröffentlich. Die Ergebnisse zeigen, dass die plattformübergreifende Nutzung digitaler Inhalte in diesen Ländern steigt. Erklärt wird dies durch die zunehmende Akzeptanz von Smartphones, Tablets und anderen internetfähigen Endgeräten, den Connected Devices (z. B. iTouch, PSP etc.). Im August 2011 gingen in der EU5-Region bereits 4,6 Prozent der Seitenaufrufe von solchen mobilen Endgeräten aus, wobei der größte Teil auf Smartphones zurückführbar war.

Apple iOS überholt Symbian bei allgemeinem Marktanteil und Nutzung von Connected Devices
Im 3-Monats-Durchschnitt endend im August 2011 haben 91,4 Millionen Handy-Besitzer in der EU5-Region angegeben, dass sie ein Smartphone nutzen. Das ist ein Zuwachs von 46 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Obwohl Symbian laut comScore nach wie vor den größten Anteil im Smartphone-Geräte-Markt aufweist, ist das Betriebssystem von Apples iOS überholt worden, wenn man Tablet-Computer und Handys gemeinsam betrachtet. Die wachsende Beliebtheit des iPad und die weiterhin nennenswerte installierte Basis des iPod Touch führen dazu, dass nach diesen Zahlen derzeit 30,5 Prozent aller genutzten Endgeräte (ohne Feature Phones/Dumb Phones und E-Book Reader wie Kindle etc.) in den fünf betrachteten Ländern auf dem Apple-Betriebssystem laufen. Im Ranking der Betriebssysteme steht Symbian mit 28,7 Prozent aller genutzten Endgeräte auf Platz 2 gefolgt von Googles Android (23,5%), RIM (8,1%) und Microsoft (leider nicht nach Windows Mobile und WP7 unterschieden: 3,7%).

Ein Blick auf die Geräte-Zusammensetzung bei den einzelnen Mobile OS offenbart interessante Unterschiede: Bei Symbian ist der Trafifc vorwiegend auf Symbian-Smartphones zurückführbar, während fast die Hälfte der iOS-Geräte iPads und iPod Touches waren. Bislang sind nur 16 Prozent der Endgeräte, die unter einem Android Betriebssystem betrieben werden, Tablet-Computer.

iOS-Geräte generieren >60% des Non-Computer-Traffics in Europa
Eine Analyse der Nutzung der einzelnen Betriebssysteme zeigt, dass Apples iOS mit mehr als 60 Prozent des Non-Computer-Traffics deutlich vor den anderen Betriebssystemen liegt. Obwohl iPads weniger als ein Viertel der genutzten iOS-Geräte ausmachen, sind sie mit 43 Prozent aller iOS-Seitenaufrufe für den deutlichen Vorsprung von Apple verantwortlich. Mit 20,9 Prozent des Non-Computer-Traffics in der EU5 Region steht Google Android auf Rang 2. RIM-Nutzer (BlackBerry OS, BBX) generierten 8,5 Prozent aller Seitenaufrufe während auf Symbian lediglich 2,7 Prozent entfallen. Der geringe Anteil von Symbian am Medienkonsum zeigt, dass Symbian-Handy-Besitzer nur vergleichsweise selten digitale Medienangebote nutzen. Windows-Endgeräte tauchen in den Top 5 wieder nicht auf.

App Usage
Auch das Nutzungsverhalten der Besitzer von mobilen Endgeräten wurde für den 3-Monats-Durchschnitt erstmals untersucht. Für den EU5-Raum zeigt sich: Textnachrichten versandten 82,4% (Nur Deutschland: 79,1%). Stark auch die Nutzung von zuvor heruntergeladenen Apps – also exklusive vorinstallierter Anwendungen – 33,5% (D: 29,8%). Mocial-Aktivitäten (Social Networks, Blogs) fielen bei 22,6% der Nutzer an (D: 16,8%).

Android u. Samsung in USA weiter top

comScore LogoDie Mobil-Spezialisten von comScore haben in der aktuellen Ausgabe ihres MobiLens-Reports die Marktanteile von Geräteherstellern im US-Handy- und Smartphone-Markt im Zeitraum von Juli bis September 2011 betrachtet und mit der vorhergehenden Dreimonatsperiode verglichen. Grundgesamtheit der Untersuchung sind wieder über 13 Jahre alte Mobilfunk-Kunden in den USA und deren “primär” genutztes Mobiltelefon. Die comScore-Ergebnisse zeigen wie gewohnt Samsung mit einem Marktanteil an allen Mobiles von 25,3 Prozent an der Spitze, gefolgt von LG (20,6%), Motorola (weiter schrumpfend, 13,8%), Apple (10,2%; +1,3 Prozentpunkte) und schließlich RIM (7,1%).

Android nähert sich 50% Marktanteil
Beim 87,4 Millionen Einheiten umfassenden US-Markt für Smartphones liegt weiterhin Android mit bis September nochmals kräftig auf jetzt 44,8 Prozent geklettertem Marktanteil vor iOS (27,4%), BlackBerry OS (RIM; 18,9; -4,6 Prozentpunkte!). Für Microsoft bleiben trotz Windows Phone 7 nur noch 5,6% vom Marketshare-Kuchen. Platz 5 wird von Symbian verteidigt (1,8%).

Mobile Content Usage
Auch die Nutzung der Mobilgeräte wurde wie stets abgefragt. Danach haben im Juli 71,1% der US-Nutzer Textnachrichten verschickt. Die Browser-Nutzung liegt jetzt bei 42,9%. Zuvor heruntergeladene Mobile Apps nutzten 42,5 Prozent (+3 Prozentpunkte). Mocial: Mobilen Zugang zu Social Networks oder Blogs suchten 31,5 Prozent über ihr Smartphone.

M-Banking mit Apps wächst stetig
Eine weitere comScore-Auswertung ergibt, dass im zweiten Quartal 2011 32,5 Mio. US-Amerikaner Kontoinformationen über ihr mobiles Endgerät abgerufen haben. 12,7 Mio. US-amerikanische Smartphone-Nutzer verwenden hierfür Banking Apps. Dies stellt im Vergleich zu Q410 einen bemerkenswerten Zuwachs von 45 Prozent dar.

M-Payment: NFC und die Alternativen

In einem Whitepaper hat die Managementberatung Mücke, Sturm & Company (MS&C) verschiedene heute schon am Markt vertretene Lösungen für Mobile Payment neben Near Field Communication (NFC, oder auch Mobile Wallet genannt) untersucht und die Vor-und Nachteile evaluiert. Weiter beschäftigt sich das Dokument mit dem aktuellen Entwicklungsstand bei Anbietern von NFC-Lösungen, die ebenfalls miteinander verglichen werden.

Aus den Ergebnissen:

  • Die Großen der Branche (Google, PayPal, MPass, Mobilfunkbetreiber, Payment Service Provider, Visa, Mastercard, aber auch die Sparkassen) haben mehrere M-Payment-Piloten erfolgreich abgeschlossen und stehen nach eigener Einschätzung kurz vor der Einführung am Markt.
  • MPayment durch NFC, Smartphones und Apps “endlich” den lang erwarteten Durchbruch erzielen.
  • NFC – gilt dabei als aussichtsreichste zukünftige Zahlungsmethode am Point of Sale.
  • NFC-Alternativen sind: Bezahlung über Mobilfunkrechnung oder PrePaid-Guthaben, über Premium SMS o.Ä.; klassischer E-Commerce über mobil optimierte Seiten; E-Commerce
    Transaktionen über InApp Payment.
  • Das “potenzielle Marktvolumen” von M-Wallet für das Jahr 2012 schätzt MS&C auf rund 7,4 Milliarden Euro.

Das lesenswerte Whitepaper kann hier kostenlos als PDF heruntergeladen werden.

17% d. Deutschen surfen mobil

Zentrales Thema der diesjährigen Allensbacher Computer- und Technik-Analyse (ACTA 2011) ist die mobile Internetnutzung. kress.de hat die zentralen Ergebnisse wie folgt aufgearbeitet: “Aktuell gehen laut ACTA 17% der deutschsprachigen Bevölkerung im Alter von 14 bis 69 Jahren mit Handheld-Geräten wie Smartphones, Tablet-PCs oder anderen mobilen Geräten ins Internet. Das entspricht zehn Millionen Personen – Tendenz steigend. Denn 15% der Bevölkerung, also 7,31 Mio Menschen, wollen ein Smartphone kaufen, 7% einen Tablet-PC (3,41 Mio).

Möglichen Käufern von Telefonen und Tablet-PCs ist die mobile Internetnutzung sehr wichtig: 32% derer, die ein Handy kaufen wollen, 78% derer, die die Anschaffung eines Smartphones beabsichtigen und 39% derer, die sich ein Tablet-PC zulegen wollen, erachten das mobile Internet als wichtige Funktion. In der Studie von 2010 traf dies nur 17% der Handy-Käufer und 60% der Smartphone-Käufer zu.

E-Books sind Nischenthema
Erst 2% der Deutschen besitzen bereits einen Tablet-PC. Auch Lesegeräte für digitale Bücher (E-Books) sind noch eher ein Nischenprodukt: Nur 1,5% besitzen ein E-Book-Lesegerät, 3,0% wollen eines kaufen. Die Besitzer eines E-Book-Lesegeräts sind zu 60% männlich, die potenziellen Käufer mehrheitlich weiblich. Bildungsabschluss, Einkommen, und Technikaffinität sind bei Besitzern und möglichen Käufern überdurchschnittlich.

Mobile Content-Arten

An der Spitze der mobilen Nutzung steht die E-Mail-Kommunikation. 74% der mobilen Internetnutzer schreiben und empfangen E-Mails auf dem Smartphone oder einem anderen Handheld-Gerät. Es folgen die Nutzung von Wetterinformationen (53%) und die Routenplanung (48%). Aktuelle Nachrichten aus der Politik konsumieren 32% mobil, Sportnachrichten 30% und Wirtschaftsmeldungen 20%. 12% der mobilen Internetnutzer lesen Promi-News auf ihrem Handheld-Gerät.

Tablet-Nutzer sind Zeitungsleser
Nutzer von Tablet-PCs informieren sich stärker online und in Zeitungen als die Gesamtbevölkerung (aber vgl. diese, stark abweichende Ergebnisse liefernde GfK-Studie. So antworteten 56% der Tablet-PC-Nutzer auf die Frage, wo sich sich gestern informiert hätten, mit “Zeitung”. In der Gesamtbevölkerung gaben 44% diese Antwort. 52% der Tablet-Nutzer gaben an, sich im Internet informiert zu haben, doch nur 25% der Gesamtbevölkerung.

Kaum Zahlungsbereitschaft
Die Zahlungsbereitschaft für Inhalte ist gering. 47% der Internetnutzer und 37% der mobilen Internetnutzer gaben an, für kein Angebot Geld ausgeben zu wollen. Am ehesten sind Internetnutzer noch dazu bereit, für E-Mail-Dienste zu bezahlen. 30% der Internetnutzer und 36% der mobilen Internetnutzer bejahten dies. Es folgen Nachschlagewerke wie Wikipedia (kostenlos/spendenfinanziert: 17% bzw. 20%), Routenplaner (11% bzw. 13%) und Internettelefonie (11% bzw. 14%). Für Nachrichten wären nur 5% der Internetnutzer und 9% der mobilen Internetnutzer bereit, Geld zu zahlen, für Sportnachrichten lediglich 3% bzw. 5%.

Im Vergleich zur Studie aus dem Vorjahr entwickelte sich die Zahlungsbereitschaft der Deutschen eher rückläufig: Lediglich für Fernsehen via Internet legte sie zu (um 32 Prozentpunkte), interessanterweise ebenso für soziale Netzwerke (um 28 Prozentpunkte). Dagegen sank die Zahlungsbereitschaft für Nachrichten um 6 Prozentpunkte.”

zur ACTA-Studie (PDF)

Autor: klaus, veröffentlicht am: 11. 10. 2011

Kategorien: Android Programmierung, iPad Programmierung, iPhone Programmierung

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Android hat 43,7% vom US-Smartphone-Markt

comScore LogoDie Mobil-Spezialisten von comScore haben in der aktuellen Ausgabe ihres MobiLens-Reports die Marktanteile von Geräteherstellern im US-Handy- und Smartphone-Markt im Zeitraum von Juni bis August 2011 betrachtet und mit der vorhergehenden Dreimonatsperiode verglichen. Grundgesamtheit der Untersuchung sind wieder über 13 Jahre alte Mobilfunk-Kunden in den USA und deren “primär” genutztes Mobiltelefon. Die comScore-Ergebnisse zeigen erneut Samsung mit einem Marktanteil an allen Mobiles von 25,3 Prozent (im August) an der Spitze, gefolgt von LG (21,0%), Motorola (weiter schrumpfend, 14,0%), Apple (9,8%) und schließlich weiter beständig fallend RIM (7,1%).

Android hat fast die Hälfte vom US-Markt
Beim 84,5 Millionen Einheiten umfassenden US-Markt für Smartphones liegt weiterhin Android mit bis August nochmals kräftig auf jetzt 43,7 Prozent geklettertem Marktanteil vor iOS (27,3%), BlackBerry OS (RIM; 19,7; -4 Prozentpunkte!). Für Microsoft bleiben trotz Windows Phone 7 weiterhin nur 5,7% vom Marketshare-Kuchen. Platz 5 wird von Symbian verteidigt (1,8%; – 0,3 Prozentpunkte).

Mobile Content Usage
Auch die Nutzung der Mobilgeräte wurde wie stets abgefragt. Danach haben im Juli 70,5% der US-Nutzer Textnachrichten verschickt. Die Browser-Nutzung liegt jetzt bei 42,1%. Zuvor heruntergeladene Mobile Apps nutzten 41,6 Prozent (+3 Prozentpunkte). Mobilen Zugang zu Social Networks oder Blogs suchten 30,9 Prozent über ihr Smartphone.

M-Payment: Google wallet & Co.

Der Markt für Mobile Payment entwickelt sich schneller, als manche erwartet hatten: Schon seit Mai 2011 Jahres steht ersten Handynutzern in New York und San Francisco mit Google wallet ein neuer Bezahldienst für Mobiltelefone des US-Suchmaschinengiganten zur Verfügung. Bis 2014 soll nach Ankündigungen des US-Konzerns jedes zweite Smartphone in den USA eine Bezahlfunktion besitzen. Für den deutschen Markt sind derartige Prognosen bislang nicht absehbar. Laut einer Marktanalyse der Berater von Steria Mummert Consulting werden vor allem “zeitraubende Abstimmungsprozesse zwischen den Partnern” als wichtigster Grund für die langsamere Marktentwicklung hierorts genannt. Um sich Marktanteile zu sichern, seien Telekommunikations- und Finanzbranche jetzt gefordert, tragfähige Partnermodelle zu entwickeln.

Die Einführung einer gemeinschaftlichen M-Payment-Strategie in Deutschland erfordert laut der Marktanalyse “ein ausgefeiltes Geschäftsmodell von den Partnerunternehmen”. Denn für das Bezahlen mit dem Handy fielen künftig nicht nur Kleinstbeträge beim Kauf von S-Bahn-Tickets oder Getränken aus dem Automaten an, sondern mit dem M-Payment werde eine vollwertige Bezahlalternative zu den bekannten EC- oder Kreditkarten geschaffen.

Derzeit vertrauen Kunden bei der Abwicklung ihres Zahlungsverkehrs noch in erster Linie ihrer Hausbank. Aus diesem Grund erwarten die Kunden auch beim M-Payment die nahtlose Anbindung an das Zahlungsverkehrsnetz ihres Instituts. Daher sollten laut Steria-Mummert deutsche Banken die Chance wahrnehmen, mittelfristig mit dem Handy eine Alternative zu EC- und Kreditkarten anbieten zu können. Allerdings werden entsprechende Paymentfunktionen ohne die Telekommunikationsbrache, also die Mobilfunkanbieter, nicht auf die Smartphones der Nutzer kommen. Eine enge Zusammenarbeit der Branchen bietet sich an. Noch fehle es aber an der erforderlichen Vernetzung der IT-Systeme samt verbindlicher Schnittstellen.

Eine gute Ergänzung liefert eine Expertenbefragung zum Thema Mobile Payment, welche der Verband der deutschen Internetwirtschaft eco durchgeführt hat. Deren Ergebnissen zufolge drohen deutsche Banken die schnelle Reifung dieses Marktes zu verschlafen. Treiber für die Entwicklung werden hiernach nicht die Kreditinstitute sein, sondern Entwickler von Smartphone-Betriebssystemen und Internetdienstleister.

Vier von fünf Experten für mobiles Internet sind sicher, dass Handys bereits in wenigen Jahren die Geldbörse ersetzen können. Mobile Zahlungsabwicklung gilt ihnen als Riesenchance in einem Milliardenmarkt. Aber nur zwei Drittel der Befragten glauben, dass Banken bei diesem Trend eine wichtige Rolle spielen werden. Als wesentlich bedeutender gelten die Entwickler von Smartphone-Betriebssystemen (92 Prozent Zustimmung) und Internetdienstleister (74 Prozent).

“Die letzte Innovation der Banken war die EC-Karte”
“Wir nehmen kaum Impulse aus dieser Richtung [den Banken; d. Red.] wahr“, erklärt Dr. Bettina Horster, Vorstand der VIVAI AG und Direktorin Mobile bei eco. “Seit der Einführung der ec-Karte haben die Banken ihren Kunden nur sehr wenig Neues geboten. Erst haben sie den Trend zur Internetzahlung verschlafen, jetzt verpassen sie die Einstiegschance beim Handy.” In diese Lücke stoßen nun andere Anbieter wie Google, Apple (das Micropayment via Smartphone wiederbelebt hat) sowie der beliebte Online-Bezahldienst PayPal. Google hat in den USA bereits in mehreren Testregionen den Einzelhandel mit Empfangsstationen ausgerüstet, s.o.

Prognosen von Gartner zufolge werden im Jahr 2011 bereits 141 Millionen Menschen weltweit mobil bezahlen, dabei werden 86 Milliarden Dollar umgesetzt – ein Zuwachs von 76 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Und das Marktpotenzial ist noch lange nicht erschlossen: 79 Prozent der Spezialisten für mobiles Internet sind sicher, dass M-Payment sich zu einer ganz alltäglichen Zahlungsart für jedermann entwickeln wird. Und jeder zweite Befragte geht davon aus, dass sich im Bereich M-Payment viel Geld verdienen lässt.

Handyzahlung in vier Jahren massenmarkttauglich

Die eigentlichen Spezialisten für Zahlungsabwicklung, also die Kreditinstitute, überlassen laut eco das Feld den “Quereinsteigern” im Zahlungsmarkt. Als ein wichtiger Grund für die Zurückhaltung der Banken gilt, dass die Entwicklungs- und Investitionskosten sich erst mittelfristig rentieren: Bis M-Payment im Einzelhandel wirklich flächendeckend als Zahlungsart anerkannt ist, werden nach Ansicht der meisten Experten noch vier bis fünf Jahre vergehen. Zuvor müssen Mobiltelefone mit den technischen Voraussetzungen noch im Massenmarkt ankommen, und der Einzelhandel benötigt neue oder aufgerüstete Lesestationen für die drahtlose Handy-Zahlung.

MM: Android m. 2/3 der Ad Impressions

millenial media logoMillennial Media (MM) ist ein Spezialist für mobile Werbung und Kampagnen. Unlängst wurde der aktuelle Mobile Mix-Report mit Juli-Daten veröffentlicht. Aus den Ergebnissen:

  • Android wächst weiter stark – derzeit um 15 Prozent von Monat zu Monat. Bei den von Smartphones ausgehenden Ad Impressions im MM-Netzwerk liegt der Anteil bereits bei 61 Prozent.
  • Bei auf Anwendungen heruntergebrochenen Werbeausgaben im MM-Netz hat Android mit 48 Prozent iOS (43%) hinter sich gelassen.
  • Samsung wächst als Einzelhersteller derzeit um monatlich 28 Prozent und liegt damit schon auf Rang 2 hinter Apple.
  • Motorola liegt auf Platz 5 der Hersteller-Charts und hat drei Endgeräte in den Top 11 der MM-Gerätecharts.
  • Impressions, die auf Windows Phone 7 (WP7) zurückführbar sind, verzeichneten einen Sprung um 71 Prozent!
  • Die Impressions im MM-Netzwerk schlüsselten sich im Juli wie folgt auf: 53 Prozent von Smartphones, 42 Prozent von Connected Devices (z. B. iPad, iTouch, Samsung Galaxy Tab, PSP etc.) und die restlichen fünf Prozent von Dumb Phones (Feature Phones). 33 Prozent aller Zugriffe erfolgte nicht via Mobilfunknetze, sondern über Wi-Fi-Zugänge.
  • Seit März 2009 haben sowohl Apple wie auch HTC und Huawei ihren Anteil bei MM-Ad Impressions verdoppelt.
  • Spiele stellen derzeit 29 Prozent der aus Apps stammenden Impressions. Gesundheit und Fitness legten von Juni bis Juli um 13 Prozent zu, Favoriten sind hier Kalorienzähler und Rezpte-Apps.

zur Registrierung u. Download des jeweils aktuellen Mobile Mix

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