12. Heidelberger Innovationsforum

heidelberger-innovationsforum.deDie Appconomy – der Markt für mobile Anwendungen – hat sich in den letzten Jahren bekanntlich mit gewaltigem Innovationstempo weiterentwickelt: Die Verbreitung des mobilen Internets, die Einführung von LTE und die Verfügbarkeit von leistungsfähigen Geräten bereiten den Weg für ein noch erfolgreicheres mobiles Ökosystem. Gleichzeitig steigt bei den Nutzern die Akzeptanz für mobile soziale Netzwerke (“Mocial“). Sowohl traditionelle Sektoren wie der Maschinenbau und die Automobilindustrie als auch Wachstumsbranchen wie die Kreativwirtschaft erkennen den Mehrwert mobiler Anwendungen für sich. Apps sind zu einem integralen Bestandteil unseres privaten wie Geschäfts-Alltags geworden. Das Heidelberger Innovationsforum 2013 sucht gezielt nach Geschäftsideen, die auf die zunehmende Mobilität von Individuen und Unternehmen reagieren und das Potenzial von mobilen Technologien ausschöpfen.

Geplanter Ablauf:

  • Beim “bwcon: Coaching Day” am 19.03. erhalten die Teilnehmer individuelle Trainings und ein One-on-One-Coaching von internationalen Experten, um ihre Geschäftsmodelle zu verbessern und Finanzierungsaspekte zu prüfen. Weiterhin nehmen alle Teilnehmer an einem Test Pitch teil, wo sie neben einem Expertenfeedback auch Rückmeldung der anderen Teilnehmer erhalten und deren Präsentationen betrachten können.
  • EU-Vertreter und Technologietransfer Experten geben auf der Konferenz “From Research to Innovation” am 20.03. einen Einblick in die Strategie der Europäischen Kommission zur Verwertung von Forschungsergebnissen.
  • In einem “Pitching Event – The Mobile Ecosystem” präsentieren ebenfalls am 20.03. Gründer, Entwickler, Forscher und Start-ups in jeweils sechsminütigen Kurzvorträgen ihre Geschäftsideen in zwei parallelen Panels: “Early Stage Panel” und “Advanced Stage Panel”.
  • Im Gegensatz zu den üblichen Best Practice-Vorträgen werden im “Fail Workshop” (20.03.) vier Gründer berichten, die schon einmal mit ihrer Geschäftsidee gescheitert sind. In einem interaktiven Format decken Moderator, Gründer und das Publikum Gemeinsamkeiten von gescheiterten Geschäftsideen auf.
  • Im Rahmen eines Dinners wird schließlich der mit 5.000 Euro dotierte “Best Business Idea Award” vergeben.

Die Teilnahme an der Konferenz “From Research To Innovation” ist kostenlos. Der Besuch des Pitching Event inklusive Business Dinner kostet ab 360 Euro zzgl. MwSt. (Early Bird b. 14.02.).

mehr Informationen u. Anmeldemöglichkeit

Mobile IKT-Lösungen helfen dem Mittelstand

Mobile Datendienste werden im Jahr 2012 5,7 Mrd. Euro Gesamtumsatz und damit bereits ein Drittel der Mobilfunkumsätze insgesamt erbringen. Derzeit generieren die zunehmend auch im Unternehmensbereich eingesetzten mobilen Daten-Anwendungen bereits 2,3 Mrd. Euro an Umsätzen. Daher bieten Mobile Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) wichtige Potenziale zur Erhöhung der Wertschöpfung gerade für mittelständische Unternehmen und Verwaltungen. So lauten zentrale Ergebnisse der Untersuchung “Mobilisierung von Wertschöpfungsprozessen durch innovative und sichere Informationstechnologie”, die Prof. Picot und Dr. Schmid vom Institut für Information, Organisation und Management (IOM) der Ludwig-Maximilians-Universität München im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie im Rahmen der Begleitforschung des Projektes Sichere mobile Informationstechnik in Mittelstand und Verwaltung durchgeführt haben.

Die Studie zeigt, dass mobile IKT-Lösungen die Kosten und die Fehleranfälligkeit papierbasierter Prozesse reduzieren, mehr Markttransparenz schaffen, Prozesse beschleunigen und sowohl die Effizienz als auch die Effektivität der Wertschöpfung in Unternehmen und Verwaltungen steigern können. Dabei handelt es sich nach Einschätzung der Autoren um große Auswirkungen, vor allem in den vier Anwendungsfeldern Verwaltung, Maschinenbau, Gesundheitswirtschaft und Handwerk.

Durch Integration mobiler IKT-Lösungen werden Wertschöpfungsprozesse so umgestaltet, dass neue Geschäftsmodelle entstehen, die u.a. zu weit reichenden Kosten- und Zeitersparnissen sowie zu mehr Flexibilität und verbesserten Kundenbeziehungen führen. Beispiele sind neue mobilfunkgestützte Wartungsdienste, neue Formen der Online-Kooperation von KMU sowie verbesserte Assistenzsysteme für die Notfallmedizin, Pflegelogistik oder Feuerwehr. Andererseits stellen die mit mobiler IKT-Nutzung einhergehenden Veränderungen mit Blick auf die deutlich erweiterten Organisations- und Interaktionsmöglichkeiten ganz neue Anforderungen an Mitarbeiter und Management.

Gemäß den Ergebnissen der neuen BMWi-Studie werden im Jahr 2012 die mobilen Daten-Dienste 5,7 Mrd. Euro Gesamtumsatz und damit bereits ein Drittel der Mobilfunkumsätze insgesamt aufweisen. Derzeit bringen die zunehmend auch im Unternehmensbereich eingesetzten mobilen Daten-Anwendungen bereits 2,3 Mrd. Euro an Umsätzen ein.

Die Studie steht auf dem SimoBIT-Portal des BMWi zum Download bereit.