iPad: süßer die Glocken nie klingen

Laut einer Prognose des IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner werden in diesem Jahr weltweit 63,6 Millionen Media Tablets an Endverbraucher verkauft (ohne Unternehmenseinkäufe) – dies entspricht einem Anstieg um 261,4 Prozent gegenüber den 17,6 Millionen im Jahr 2010 abgesetzten Flachrechnern. Dieses starke Wachstum soll sich bis zum Jahr 2015 fortsetzen mit dann ca. 326,3 Millionen verkauften Tablets weltweit.

iPad einsamer Marktführer – nur Android überspringt 5%-Hürde
Bei bemerkenswerten 73,4 Prozent der 2011 verkauften Geräte wird es sich laut Gartner um Apple iPads handeln. Dies entspräche zwar einem Rückgang von den 83 Prozent Marktanteil im vergangenen Jahr, wäre aber immer noch ein komfortabler Abstand zur Konkurrenz. Die Analysten gehen nicht davon aus, dass in diesem Jahr neben dem iPad und den Geräten mit Android-Betriebssystem andere Plattformen wie beispielsweise WebOS, QNX (u.a. Blackberry Playbook) oder MeeGo (Nokia/Intel) mehr als fünf Prozent Marktanteil haben werden.

Mehr Infos im Report “Competitive Landscape: Media Tablets”, der hier geordert werden kann.

Autor: klaus, veröffentlicht am: 30. 09. 2011

Kategorien: Android Programmierung, iPad Programmierung, iPhone Programmierung

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Lesetipp: smart developer

Schon erstaunlich, was sich im Markt der auf das Mobile und mithin Digitale fokussierten Printblätter derzeit tut. Man könnte ja meinen, dass sich gerade die Klientel der Entwickler über diesen vielleicht schnellsten aller Märkte primär online – und dies zunehmend auch mobil – informiert. Dennoch gibt es ab sofort für die Nische “Entwickler für Mobile” sogar eine Alternative zum Mobile Developer. Diese steht unter dem Namen “Smart Developer” im gut sortierten Zeitschriftenhandel und kommt aus dem Hause Linux New Media AG (vgl. u.a. Print: Linux_Magazin, Admin, Linux User UbuntuUser; Online: linux-community.de). Wir haben uns Ausgabe 02/11 zu Gemüte geführt.

Das 100 Seiten starke Magazin irritiert ein wenig mit seiner im Bereich News von anderen Heftteilen deutlich abweichenden Typo und 3spaltigem Layout. Die sonstige Gestaltung ist unauffällig und nur selten mißglückt (ein Info-”Kasten” füllt S. 51 fast kpl.). Druck und Papier sind gut. Die testgelesene Ausgabe beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit dem Trendthema plattformübergreifende Programmierung. “Programmieren Sie plattformunabhängig mit HTML5 & Co.” lockt denn auch die Titelzeile auf dem Cover. Im Schwerpunkt werden die GUI-Library Jo und die wirklich sehr interessante JavaScript-Library Phonegap im Detail und mit vielen Code-Beispielen vorgestellt (S. 12-18).

S. 20-23 gehören der Programmiersprache Monkeycoder, ein weiterer Beitrag von einem bei United Planet tätigen Autoren beschäftigt sich mit “Mobile Business Apps” nur aus dem Intrexx-Blickwinkel. Weitere vier Seiten verwendet die Ausgabe auf Smartphone Apps mit IBM EGL. Da hätten wir bei diesem Fokus-Thema Infos zu verbreiteten und vielversprechenden Ansätzen wie den von Sencha,
Appcelerator, Rhomobile,
MoSync oder natürlich Adobe vorgezogen.

In der Rubrik Hardware treten das Dell Venue Pro mit Windows Phone 7, Motorola Defy, HTC Desire HD, Huawei Ideos X5 sowie das Samsung Wave II ins Rampenlicht.

Sehr zielgruppenorientiert wirkt “Diese fünf iPad Apps sind Pflicht für Entwickler” aus der Rubrik Praxis, das beispielsweise iMockups empfiehlt. Dem Blick über den iOS- und-/oder Android-Tellerrand heben soll “Apps für MeeGo entwickeln” von einer Intel-Mitarbeiterin (S. 47-49). Warum dieser Artikel nicht in der Folgerubrik Entwicklung untergekommen ist, wird nicht ganz deutlich, zumal er auch Listings enthält. “Gesichtserkennung mit Bada” ist das Thema von S. 66-70, das deutlich über ein “Hello World” hinausgeht. Beiträge zur Programmierung mit ActionScript für das BlackBerry PlayBook, zur WebOS-Entwicklung mit Ares und 3D-Grafik mit OpenGL für Android runden die so inhalts- wie abwechslungsreiche Rubrik ab. Die Heft-DVD enthält SDKs zu Android, Bada (1.2.1), MeeGo (1.2) WebOS (2.1) sowie Qt-Nokia.

Die Einzelausgabe kostet 7,90 Euro, das Jahresabo 26,90 Euro in der Print-Version (4 Ausgaben + 4 DVDs) oder 23,90 Euro als Digital Subscrition (PDFs). Fazit: Beobachtenswerte Bereicherung des Spektrums.
mehr Infos und Bestell-Möglichkeit

Tablet(ten)-Sucht: Vom iPad 2 über Galaxy, Touchpad bis zum Xoom

Plattrechner sind in wie nie: Die Marktforscher von IDC
sagen vorher, dass 2011 4,08 Tablets in Deutschland verkauft werden – also fast vier Mal
so viele wie 2010 (1,15 Mio.). Nennenswerte Marktanteile erzielen dabei bislang nur Apple und Samsung. Doch neue Anbieter und Geräte sind schon in den Startlöchern, auch wenn sich der von Markteintritt der Tablets von Dell, Acer und Sony verzögert.

Gartner: Apple iOS wird den Markt der Media Tablets bis 2015 dominieren und mehr als 50 Prozent Marktanteil in den nächsten drei Jahren haben
Laut dem IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner wird Apples iOS trotz erstarkender Konkurrenz von anderen Betriebssystemen den Tablet-Markt bis 2015 dominieren. Durch den Erfolg des iPad hat iOS im Markt für Media Tablet Betriebssysteme einen Marktanteil von 69 Prozent im Jahr 2011. 2015 soll der Marktanteil noch bei immerhin 47 Prozent liegen. Android OS kommt nach diesen Zahlen derzeit auf 20%, die der Prognose zufolge bis 2015 auf 39% ausgebaut würden. Die Zahl der nativen Apps für Android-3.0 (Honeycomb) Tablets soll übrigens aktuell erst bei etwas über 50 liegen, wie MacNews berichten. Apples iPad hatte bereits zum Start 1.000 native Apps – von den Universal Apps für alle iOS-Plattformen ganz zu schweigen. Noch wenig relevant als Tablet-Betriebssysteme bleiben vorerst MeeGo und WebOS (Palm/HP) oder QNX, das auch vom BlackBerry PlayBook genutzt wird. Laut Gartner werden Smartphone-Nutzer bemüht sein, sich – wenn überhaupt – ein Tablet mit dem gleichen Betriebssystem wie ihr Telefon zu sichern.

Weitere Infos im Report “Forecast: Media Tablets by Open Operating System, Worldwide, 2008-2015″, der hier erworben werden kann.

Media Tablets steigern die weltweiten IT-Ausgaben in 2011 um 5,6 Prozent
Laut einer weiteren Gartner-Vorhersage werden die weltweiten IT-Ausgaben im Jahr 2011 3,6 Billionen (sic, Trillions) US-Dollar erreichen. Dies entspricht einem Anstieg von 5,6 Prozent gegenüber 2010 mit 3,4 Billionen US Dollar. Gartner hat damit seine vorherige Prognose, in der mit einem Wachstum von 5,1 Prozent im Jahr 2011 gerechnet wurde, leicht angehoben. Tablets wie das iPad führen bereits im Jahr 2011 zu einer Erhöhung der IT-Ausgaben um 5,6 Prozent. Die IT-Ausgaben für Tablets im Unternehmenseinsatz steigen laut Gartner um 52 Prozent jährlich.

Weitere Infos im Report “Forecast Alert: IT Spending, Worldwide, 1Q11 Update”, der hier erworben werden kann. Gartner fordert CIOs hier ausdrücklich auf, Media Tablets im Unternehmen einzusetzen und eine entsprechende Strategie zu forcieren. Tips für die Einführung gibt der Gartner Special Report “iPad and Beyond: The Media Tablet in Business”, zu dem hier ein achtminütiger Podcast geboten wird.

“CIOs brauchen jetzt eine Tablet-Strategie” titelt denn auch silicon.de und zitiert eine entsprechende Studie von Forrester Research. Denn von den 15 Millionen iPads, die Apple schon 2010 verkauft hat, würden viele ins Büro mitgenommen.

Event: iPhone developer conference

iPhoneDevCon Header“Die App-Welt trifft sich in Köln” – das trifft 2010 mehr zu als je zuvor: Bei der diesjährigen iPhone developer conference, die vom 01. bis 02. Dezember 2010 im Kölner Gürzenich stattfindet, kann Veranstalter NMG (Neue Medienges. Ulm) auf der erstmals integrierten Ausstellung sogar Microsoft und Nokia begrüßen. Die Anbieter von Alternativen zu den Apple-Produktwelten bringen sich auch in das Hauptprogramm ein: Nokia hält einen Vortrag zum “Developer Ecosystem” und zur Rolle von Nokia (Symbian, MeeGo). Microsoft präsentiert mit Windows Phone 7 die mit Spannung erwartete neue Version von Windows Mobile. So erweitert die Entwickler- und Businesskonferenz ihren Fokus deutlich über den eigenen Claim “für iPhone, iPad und den iPod touch” hinaus. Einige weitere Aussteller: Madvertise, YOC, apprupt, Netbiscuits.

Die Kongressmesse findet 2010 zum dritten Mal statt. Insgesamt bietet die zweitägige Konferenz in vier verschiedenen Thementracks strukturierte Vorträge von über 40 Referenten. Entwickler sollen hier Best Practices mit iOS vorgestellt werden und es wird die Klärung der Frage versprochen, ob Web-Applikationen, native Apps, Hybrid Apps oder mobile Seiten (Optimierungen) “das Rennen machen” werden. Während der Abendveranstaltung am ersten Dezember wird der Preis für die “beste deutsche iPhone App” übergeben.

Unternehmer und Werber erhalten erste Erfahrungsberichte zum Einsatz von Apps im Marketing. Sie erfahren, wie Unternehmen beim Weg vom E-Commerce zum M-Commerce die Nase vorne behalten. Außerdem wird ein Fahrplan für die Erstellung von Apps dargestellt – bis hin zur Analyse von Marktchancen und zu Finanzierungsmodellen. Auch der Unternehmenseinsatz vom iPhone und iPad sowie die Prüfung und Auswahl etwaiger Alternativen ist ein Thema. mobileTicker ist Medienpartner dieser empfehlenswerten Veranstaltung.

mehr Infos u. Registrierung
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Adobe Flash Player 10.1 für mobile Geräte verfügbar

Adobe Flash IconDer Adobe Flash Player 10.1 ist ab sofort für Anbieter mobiler Plattformen und Inhalte verfügbar. Die neue Version bietet laut Adobe eine bessere Performance und ermöglicht erstmals “ein vollständiges Weberlebnis auf Desktoprechnern und portablen Geräten”. Viele Millionen Webseiten, Spiele, Animationen, Rich Internet Applications, Datenvisualisierungen, M-Commerce-Lösungen, Mediaplayer (Musik, Videos) und vieles mehr basieren auf Flash und setzen einen kompatiblen Player voraus.

Adobe Flash on AndroidFlash Player 10.1 gehört bereits zu den beliebtesten kostenlosen Apps im Android Market, die finale Version für Smartphones und Tablets wird allen Anwendern zur Verfügung stehen, sobald diese auf Android 2.2 (“Froyo”) upgraden – soweit ihr Mobile dafür geeignet ist. Zu den Geräten, die sowohl Froyo und den Flash Player 10.1 unterstützen, werden voraussichtlich u.a. gehören: Dell Streak, Google Nexus One, HTC Evo, HTC Desire, HTC Incredible, Motorola Droid bzw. Milestone und Samsung Galaxy S. Der Flash Player 10.1 wurde außerdem weiteren Partnern zur Verfügung gestellt, um ihn auch auf Geräten auf Basis von Android, BlackBerry OS, webOS (Palm bzw. HP), zukünftigen Versionen von Windows Phone, LiMo, MeeGo und Symbian (Nokia) zu integrieren. Diese Unterstützung wird voraussichtlich im Laufe der kommenden Monate als Over-the-Air-Download oder in Form einer Vorinstallation auf den Geräten verfügbar sein.

Neue Funktionen
Der überarbeitete Flash Player 10.1 unterstützt aktuelle Interaktionsmethoden und spezifische Eingabe-Modelle. Der Support von Beschleunigungssensoren ermöglicht es Nutzern, Flash-Inhalte im Quer- oder im Hochformat zu betrachten. Mit einem neuen Zoom können Nutzer Inhalte bis hin zum Vollbildmodus skalieren. In enger Zusammenarbeit mit nahezu allen Geräteherstellern und Plattformanbietern wurde die Performance optimiert, um CPU und Batterie effizient zu nutzen.

Demo-Videos (die aber wie Flash insgesamt nicht auf Apple Mobiles laufen)

MeeGo: Maemo und Moblin verschmelzen

Nokia und Intel planen, ihre jeweiligen Linux-basierenden Mobilplattformen Maemo und Moblin zusammenzuführen. Die entstehende Betriebssystem-Basis MeeGo soll die Kräfte in einem vorläufig zersplitterten Markt bündeln, in dem gerade das ebenfalls auf Linux beruhende Android derzeit gewaltige Zuwachszahlen verzeichnet. Die Open Source-Plattform MeeGo soll für Handys, Smartphones, PDAs, Netbooks, Tablets bis hin zu Kfz-Systemen beflügeln und von der Linux Foundation gehostet werden. Eine erste Betriebssystemversion wird bereits für Q210, erste Geräte mit dem OS im Laufe des Jahres erwartet. Entwickler sollen Nokias Entwicklungsumgebung QT für die Erstellung von MeeGo-Anwendungen benutzen. Die Nokia-eigenen MeGoo-Apps werden über den Ovi Store vertrieben. Nokia verkauft bislang weit mehr auf dem ebenfalls als Open Source Software veröffentlichten Symbian beruhende als mit Maemo betriebene Handys und Smartphones.