Update: US-Marktanteile bei den Mobiles
Die Mobil-Spezialisten von comScore haben für die aktuelle Ausgabe ihrer MobiLens-Reports die Marktanteile im US-Handy- und Smartphone-Markt zwischen November 2009 und Februar 2010 betrachtet. Grundgesamtheit der Untersuchung sind wieder über 13 Jahre alte Mobilfunk-Kunden in den USA. Nach ihren Ergebnissen liegt Motorola mit 22,3% bei den Handy-Herstellern und immer noch RIM/BlackBerry mit 42,1% bei den Smartphone-Fertigern vorne. Das Handy-Ranking im Detail: Platz 2 hält LG (21,7%), dicht gefolgt von Samsung (21,4), abgeschlagen folgen Weltmarktführer Nokia (8,7%) und RIM (8,2%).
Laut comScores Daten nutzten 45,4 Mio. Menschen im Untersuchungszeitraum Smartphones. Platzhirsch RIM/BlackBerry OS (+1,3 Prozentpunkte) wird verfolgt von Apple/iPhone OS (25,4%, +0,3 Prozentpunkte), Microsoft/Windows Mobile (15,1%), Android (9,0, +5,2!) und Palm (5,4%).
Auch die Nutzung der Mobilgeräte wurde untersucht. Danach haben durchschnittlich pro Monat 64% der US-Anwender Textnachrichten verschickt (+1,9 Prozentpunkte im Vergleich zur Voruntersuchung). Die Browser-Nutzung stieg um 2,4 Punkte auf 29,4%. Der Zugang zu Social Networks oder Blogs wuchs um 2,9 Punkte auf 18 Prozent. Die Nutzung von zuvor herunter geladenen Apps stieg um 1,8 Punkte auf 27,5 Prozent.
Erstmals mehr als 10 Mio. Nutzer von Internet-Telefonie
Das Telefonieren per Internet wird immer beliebter. Anfang 2010 gab es gut 10,3 Millionen regelmäßige Nutzer in Deutschland. Das entspricht einem Anstieg um 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das berichtet der Hightech-Verband BITKOM auf Basis von aktuellen Daten des European Information Technology Observatory (EITO). Im Verlauf des Jahres 2010 wird die Nutzerzahl laut EITO voraussichtlich auf rund zwölf Millionen steigen. Der Bundesnetzagentur zufolge lag das VoIP-Gesprächsvolumen 2009 bei geschätzten 35 Milliarden Minuten – ein Anstieg um 40 Prozent im Vergleich zu 2008. “Die Internet-Telefonie hat sich im beruflichen und privaten Umfeld etabliert”, erläutert BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. Neben günstigen Tarifen bietet sie eine Reihe von Zusatzfunktionen. So landen bei der Internet-Telefonie Sprachnachrichten, Faxe und E-Mails in einem gemeinsamen Posteingang.
Studie: USA-Marktanteile bei Mobiles
Die Mobil-Spezialisten von comScore haben für die aktuelle Ausgabe ihrer MobiLens Reports die Marktanteile im US-Handy- und Smartphone-Markt zwischen Oktober 2009 und Januar 2010 betrachtet. Grundgesamtheit der Untersuchung sind wieder über 13 Jahre alte Mobilfunk-Kunden in den USA. Nach comScore-Ergebnissen liegt Motorola mit 22,9% bei den Handy-Herstellern und immer noch RIM/BlackBerry mit 43,0% bei den Smartphone-Fertigern vorne. Das Handy-Ranking im Detail: Platz 2 hält LG (21,7%), dicht gefolgt von Samsung (21,1), abgeschlagen scheinen Weltmarktführer Nokia (9,1%) und RIM (7,8%).
Laut comScores Daten nutzten lediglich 42,7 Mio. Menschen im Untersuchungszeitraum im US-Markt Smartphones. Platzhirsch RIM/BlackBerry OS (+1,7 Prozentpunkte) hat komfortablen Abstand auf Apple/iPhone OS (25,1%, +0,3 Prozentpunkte), Microsoft/Windows Mobile (15,7%), Android (7,1%, +4,3 Prozentpunkte!) und Palm (5,7%).
Auch die Nutzung der Mobilgeräte wurde untersucht. Danach haben durchschnittlich pro Monat 63,5% der US-Anwender irgendeinen Messaging-Dienst bemüht (+1,5 Prozentpunkte im Vergleich zur Voruntersuchung). Die Browser-Nutzung stieg um 1,8 Punkte auf 28,6%. Der Zugang zu Social Networks oder Blogs wuchs um beachtliche 3,3 Punkte auf 17,1 Prozent. Die Nutzung von zuvor heruntergeladenen Apps stieg um 1,5 Punkte auf 19,8 Prozent – wohlgemerkt bei allen Handy-Plattformen, nicht etwa nur bei den Smartphones.
C4B: wenn das Smartphone zum Bürotelefon wird
Der Spezialist für Unified Communications (UC) C4B kündigt mit “XPhone Unified Communications 2011″ eine Komplettlösung an, die neben erweiterten CTI-Funktionen auch Statusnachrichten, Instant Messaging, Fax und Voicemail zusammenführen und vor allem Smartphones integrieren können soll. Zusätzliche Schnittstellen, z.B. für die Integration von Webservices wie Routenplaner, sollen eine vollständige Integration in die vorhandene Infrastruktur gewährleisten – auch in heterogene Umgebungen mit externen Mailservern, auf Mac- oder Linux-Arbeitsplätzen usw.
Völlig neu ist laut C4B die Integration von Mobiltelefonen in die Unternehmenskommunikation: Mitarbeiter im Büro können Ihr Mobiltelefon komplett über den Bildschirm steuern und dafür alle CTI-Komfortmerkmale nutzen. Im Gegensatz zu FMC-Lösungen routet XPhone UC 2011 die Handygespräche jedoch nicht über das TK-System, so dass sich die Verbindung sekundenschnell aufbauen soll. Zusätzlich wird der parallele EinsDEatz von Festnetz- und Mobiltelefonen unterstützt, z.B. durch ein gemeinsames Anrufjournal und die Option, auf dem Bürotelefon eingehende Anrufe per Handy anzunehmen. Auf diese Weise sollen Mitarbeiter, die innerhalb des Firmengeländes viel unterwegs sind, auf ein zusätzliches DECT-Endgerät verzichten können.
Auch außerhalb des Unternehmens sei der Nutzen hoch: Mitarbeiter auf Reisen oder im Homeoffice benötigen nur noch ein Mobiltelefon und optional einen Rechner mit Webbrowser, um einen vollwertigen UC-Zugriff zu erhalten und z.B. sicher auf sämtliche Unternehmenskontakte und Presence-Funktionen zuzugreifen.
XPhone Virtual Directory heißt C4Bs neuer Verzeichnisdienst, der Unternehmenskontakte zusammenführt und über LDAP in geschäftskritischen Systemen wie XPhone UC 2011, aber auch über LDAP-fähige Systemtelefone und PBX, MS Outlook, MS Office Communicator, dem firmeneigenen Intranet, auf dem Smartphone und weitere Anwendungen bereitstellt. So soll es möglich sein, jederzeit auf sämtliche im Unternehmen vorhandene Kontakte zuzugreifen, die beispielsweise in öffentlichen und sogar persönlichen Outlook-Ordnern, MS Dynamics CRM, Tobit David, ODBC-Datenbanken und weiteren Quellen gespeichert sind, ohne die Daten zu verändern. Der Clou: der Zugriff erfolgt ohne Replikation direkt auf die Originalkontakte, für eine hohe Performance sorgt ein spezieller Kontakt- und Rufnummernindex.
Mehr Komfort und einen deutlich erweiterten Funktionsumfang verspricht außerdem das XPhone UC 2011 Voicemailmodul, das an das Presence Management gekoppelt ist. Je nach Uhrzeit und Herkunftsland des Anrufers können individuelle Ansagen abgespielt werden, die den Anrufer z.B. zur Abwesenheitsdauer des gewünschten Gesprächspartners informieren und zu Geschäftszeit eine Weitervermittlung zu einer Vertretung anbieten. Insgesamt unterstützt das System bis zu sechs Sprachen gleichzeitig.
XPhone Unified Communications 2011 wird auf der CeBIT (in Halle 13, D37) erstmals gezeigt und kommt im Sommer auf den Markt. Für Bestandskunden soll es spezielle Upgrade-Angebote geben.
SMS-Verbilliger im Zeichen der Kirsche
Anbieter Cherry SMS formuliert die Ansprache deutlich: “Du versendest immer noch überteuerte Kurznachrichten über Deinen Netzbetreiber? Du zahlst zu viel um weltweit mit Freunden und Geschäftspartnern in Kontakt zu bleiben? Wir haben die Lösung [...] Weltweit in alle Netze direkt übers iPhone simsen für nur 2,5 Cent pro SMS! Mit eigener Absenderkennung bereits für 5 Cent pro SMS! Melde Dich kostenlos an & erhalte 10 FREE SMS zum Testen!”
Das fordert in der Tat einen Praxistest heraus, der auch problemlos verlief. Nach simpler Registrierung – entweder bereits per kostenlos geladener App oder via www.cherry-sms.com – werden tatsächlich 10 “Credits” gutgeschrieben. Dieses Begrüßungsgeschenk taugt für fünf SMS, die mit oder für zehn, die ohne Absenderkennung verschickt werden. Prima, dass die vorhandenen Kontakte voll in die App integriert werden. Die Übermittlung geschieht nicht langsamer als auf dem üblichen Wege und auch die Absender-freien Kurznachrichten sind werbefrei, transportieren allerdings eine irreführende Absenderkennung, was naturgemäß zu Mißverständnissen führen kann bzw. zumindest erklärungsbedürftig ist. Auch daran, dass die via Cherry SMS verschickten Nachrichten im Gegensatz zum sonstigen Verfahren nicht im Standard-Ordner der Apple-SMS-App auftauchen, wohl aber die eingehenden Antworten, muss sich der Anwender erst gewöhnen. Der Ausgangsordner findet sich natürlich innerhalb der Cherry-App. Mit dem Zwei-Ordner-Verfahren versöhnen aber die Preise des in eigenen Worten “derzeit international günstigsten Anbieters im Bereich Mobile Messaging”. Ist das Guthaben verbraucht, kann es wieder aufgeladen werden. Dafür stehen als Zahlungsmöglichkeiten die normale Bank-Überweisung, Paypal und “Sofortüberweisung” (Payment Network) zur Verfügung.
Wettbewerb: Reichlich. Einfach mal “SMS” in die iTunes-Suche eingeben. Findet z. B. AppSender Pro, das “bis zu 70% der Kosten” einsparen will, deren App kostet aber 1,59 Euro). Cherry SMS funktioniert via iPhone/iTouch, Android, als mobile Java App, Windows Desktop App sowie natürlich im Browser.
Die Cherry SMS iPhone App tut, was sie soll – und das ordentlich. Fazit: ****
iTunes-Link
Unsicher bei mobiler Datensicherheit
Eine aktuelle Umfrage unter mehr als 100 Teilnehmern der Sybase-Fachveranstaltung Mobile Enterprise 09 in Amsterdam macht deutlich, dass über zwei Drittel der europäischen Unternehmen, die an der Umfrage teilgenommen haben, nicht genau wissen, welche sensiblen Daten auf den mobilen Geräten ihrer Mitarbeiter gespeichert sind. Weitere 38 Prozent der Befragten wissen weder, welche Anwendungen auf den Geräten installiert sind, noch welche sensiblen Daten sich in diesen Anwendungen befinden (so schwer vorstellbar das bei iPhone Usern auch ist…). Noch bedenklicher könnte ein weiteres Ergebnis stimmen: Lediglich 15 Prozent der Unternehmen können mit absoluter Sicherheit sagen, dass sie bei einem Verlust, Diebstahl oder Missbrauch von mobil gespeicherten Unternehmensdaten rechtlich abgesichert sind. Die Sybase-Befragung zeigt zudem, dass zwei Drittel der befragten Unternehmen nicht in der Lage sind, alle mobilen Geräte und Betriebssysteme zentral zu verwalten.
Folgt man den Ergebnissen der Sybase-Umfrage, so ergibt sich die Wichtigkeit von unternehmensweiten Strategien für die Sicherheit und effiziente Verwaltung sensibler Daten sowie von Schutzmaßnahmen gegen Haftungsansprüche aus missbräuchlicher Datennutzung.
Über als 180 Enterprise Mobility-Experten aus ganz Europa haben solche Themen auf der Mobile Enterprise 09 ausführlich diskutiert. Dabei analysierten Vertreter von IDC, SAP, Verizon, Orange, Siemens Enterprise Communications (SEN) und Sybase die derzeitige Mobilitätslandschaft in Unternehmen und legten den Schwerpunkt auf Technologien im Bereich Unternehmensmobilität – darunter Mobile Device Management, Sicherheit, Mobilisierung von Geschäftsprozessen, Messaging und Anwendungen sowie mobile Datenbanken.
Nimbuzz mit App Update (u. Mac Client)
Nimbuzz wurde gerade bei den TechCrunch Europe Awards zum “Best Mobile Startup” gekürt. Gewürdigt wurde der gleichnamige “mobile social messenger”, welcher Instant Messaging, LBS und VoIP mit effektiven Social Networking-Werkzeugen verbindet. Diesen gibt es als iPhone App, zu der soeben ein Upgrade vorgestellt wurde. Version 1.3.0 fügt der ohnehin schon attraktiven App noch Funktionen hinzu wie: Austausch von Fotos, Musik und Videos; Push Notifications für eingehende Anrufe und Chat Requests; Location Sharing (allerdings berichten erste Rezensionen auch von einigen Problemen). Überdies hat Nimbuzz einen nativen Mac Client für Desktops vorgestellt.
Zur Begründung für dieses Engagement in Richtung Apple-Plattformen schreibt der Pressechef des niederländischen Unternehmens: Seit dem Produktlaunch ist die App permanent in den Top 10 der App Store-Charts in Europa, Lateinamerika und dem Mittleren Osten. Jeder fünfte iPhone-Anwender in den Niederlanden oder Frankreich nutzt Nimbuzz. Seit dem Release von OS 3.0 haben sich die Downloads der App um 848 Prozent erhöht.
Auf beiden Plattformen gestattet Nimbuzz Nutzern die pfiffige Interaktion via Skype, Windows Live Messenger, Yahoo Messenger, ICQ, Google Talk (Orkut), AIM sowie die zeitsparende Bedienung von u. a. Facebook and MySpace.
Nimbuzz loves Apple – der Film
Messaging Server “David” mit iPhone Client
Knapp drei Jahre nach der ersten Vorstellung bringt Tobit Software einen stark überarbeiten Nachfolger seines Messaging Servers David.zehn an den Start. Mit David hatte Tobit bereits häufiger wichtige Kommunikations-Trends gesetzt bzw. umgesetzt, wie “Unified Messaging” (’96), “Media Server” (’03), “RSS Publishing” (’05). Zu den Highlights der David-Funktionalität gehört etwa die Möglichkeit, Voice-Nachrichten per Textwandlung und E-Mail an den Empfänger weiterzuleiten. Die zur diesjährigen CeBIT vorgestellte Version David.fx soll neben der Integration neuer IP-Technologien wie IP.TV und VoIP nun auch den einschränkungslosen mobilen Zugriff “auf die wichtigsten Daten” bewerkstelligen. Hierzu wurde ein nativer iPhone Client entwickelt. Die Preise beginnen bei 250 € für die Serverkomponente und 90 € pro Nutzer. Für nicht gewerbliche Anwender soll es eine kostenlose Basic Edition geben.
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