Adobe: AIR für mehr Endgeräte u. InMarket-Vermarktungsplattform
Sometimes all I need is the AIR that I breathe..: Adobe hat gestern AIR 2.5 für Fernseher, Tablet-Geräte, Smartphones und Desktop-Rechner vorgestellt. Die Technologie ist eine wichtige Komponente der Macromedia-Entwicklung Flash und ermöglicht Entwicklern, auf Basis von bestehendem Code eigenständige Applikationen für unterschiedliche Geräte und Plattformen zu erstellen (Cross Platform Engineering). Die aktuelle AIR-Version unterstützt Tablets und Smartphones mit den Betriebssystemen Android, BlackBerry Tablet OS, iOS sowie unter Windows, MacOS oder Linux betriebene Desktop-Rechner. Darüber hinaus wird Samsung als erster Fernsehhersteller Adobe AIR auf seine Samsung SmartTV-Geräte bringen. Anbieter wie Acer, HTC, Motorola, RIM und Samsung werden laut Adobe voraussichtlich bald weitere Smartphones und andere mobile Geräte veröffentlichen, auf denen AIR vorinstalliert sein wird.
Mit AIR sind Entwickler in der Lage, Adobe-Werkzeuge wie Flash Professional CS5, Flash Builder und Flex für die App-Programmierung einzusetzen. Mehrere hundert Beispiele sind bereits im Android Market, im Intel AppUp Center und im Apple App Store erhältlich. AIR 2.5 unterstützt Beschleunigungssensoren, Kameras, Bewegtbild, Mikrofone, Multitouch- und Gesten-Steuerung sowie SQLite-Datenbanken.
Zusammen mit AIR 2.5 wurde heute außerdem Adobe InMarket vorgestellt. Dabei handelt es sich um einen neuen Dienst, der es Entwicklern ermöglichen soll, ihre Applikationen für verschiedene Geräte über App Stores von Acer, Intel und anderen zu verkaufen. Adobe InMarket läuft wie ein Affiliate Store im Hintergrund und erlaubt es Anwendern, Applikationen direkt aus ihrem Store herunterzuladen.
Männer, die auf iPods starren
Erwartungsgemäß hat Apple auf einer gestrigen Veranstaltung vor zahlreich erschienener Gemeinde die nächste Generation des iPod touch vorgestellt. Ebenfalls weitgehend wie erwartbar gehören zu dessen “incredible new features” das vom iPhone 4 bekannte Retina Display, von den nunmehr integrierten Kameras (front- and rear-facing) und Mikrofon ermöglichte FaceTime Video-Telefonie, Bewegtbildaufzeichnung – dies setzt allerdings die Apple App iMovie voraus (3,99 Euro) – sowie iOS 4.1. Befeuert wird all dies von der A4-CPU. Das Gerät ist abermals dünner und leichter geworden. Die neue Generation wird zumindest in den USA ab kommender Woche verfügbar sein. Die Preise rangieren von knapp 230 Euro (8 GB) über knapp 300 Euro (32 GB) bis knapp 400 Euro (64 GB). Das Upgrade auf iOS 4.1 für ältere iTouch-Modelle soll kostenlos sein.
Weitere Ankündigungen betrafen u.a. stark überarbeitete Modelle von iPod Shuffle und Nano (erstmals mit Multitouch-Bedienung) sowie die Neuvorstellung von Apple und TV Ping. Letztgenannte Komponente von iTunes 10 soll dem weltgrößten digitalen Musikshop über erweiterte Funktionen für Meinungsaustausch (aber keinen Musiktausch!
etc. etwas Social Networks-Flair hinzufügen.
Bigben: Gebündeltes iPhone-Zubehör im Praxistest
Als “must have” hatte Bigben Interactive sein schlicht the bundle genannte Zubehörserie für iPhone und iPod touch beworben. Der freundlicherweise vom Hersteller ermöglichte Praxistest der schwarzen Farbvariante fiel positiv aus.
Beispielsweise der Kfz-Adapter tut seine Dienste und lädt sämtliche iPhone- iTouch-Generationen anstandslos. Als Ladekontrolle verströmt er ein angenehmes blaues Licht. Schönes Detail – auch das mitgelieferte Kabel ist schwarz wie die Nacht. Die Kopfhörer haben gute Passform und sogar etwas sattere Bässe als das Apple-Original, müssen dafür aber leider auf die iPod-Fernbedienung ebenso verzichten wie auf ein Mikrofon. Ausgesprochen wertig kommt die iPhone-Tasche ´rüber – das Etui ist offensichtlich aus echtem Leder gefertigt und schützt das Endgerät perfekt, gewährt aber über den Schlaufenvorschub bei Bedarf schnellen Zugriff.
Leichte Irritation verbreitete zunächst die Silikonhülle. Wer das Bundle in schwarz geordert und auch hier schwarz erwartet hat, wird vom transparenten Grauton (der das Apple-Logo durchscheinen läßt) vielleicht enttäuscht sein. Nach etwas Eingewöhnung aber ist dieser Anthrazit-Look sogar recht attraktiv. Auffällig ist, dass für den Home Button einfach ein Loch gestanzt wurde (statt wie z.B. bei den Marware-Skins nur eine dünnere Materialstärke vorzusehen). So entsteht leider eine Sollbruchstelle.
Erst im zweiten Anlauf glücklich wurden wir im Praxistest mit der Schutzfolie: Zwar war diese liebevoll mit Bedienungsanleitung (im Gegensatz zu den anderen Zubehörteilen), einem Antistatiktuch und einem “Rakel – einer Art Abstreicher aus Kunststoff zum Glätten etwaiger Luftblasen – bestückt, doch auch die Hinweise der Bedienungsanleitung konnten eine anfängliche Fehlbedienung nicht vermeiden. Inzwischen aber klebt die Folie korrekt und hat sich als unauffällig und widerstandsfähig erwiesen.
Auch aufgrund des Kampfpreises von nur 34,99 € (UVP) für Tasche, Silikonschutzhülle, Folie, Kopfhörer und KFZ-Adapter erweist sich diese Vollausstattung für iPhone und iTouch als erwägenswertes Angebot. Fazit: ****
App mit Pfiff: Wo ist mein iPhone?
Wieder mal das iPhone verlegt? Die App “Where is my Phone?” vom Little Worlds Studio liegt jetzt auch eingedeutscht zu “Wo ist mein Handy” im App Store vor. Die will laut Anbieter “ein universelles Problem lösen: die Suche nach dem verlegten iPhone. Statt Jackentaschen, Rucksack, Wohnung oder Büro zu durchsuchen, pfeift man einfach, und das iPhone klingelt mit dem von dir gewählten Klingelton.” Da auch eine Auswahl – nur innerhalb dieser App nutzbarer – “kreativer Klingeltöne” von der Hornfanfare bis zur Flatulenz sowie die Möglichkeit integriert wurde, eigene Sounds aufzunehmen, lässt sich dieses “Hier bin ich!”-Klingeln einerseits prächtig individualisieren. Andererseits lädt die App zum VerAPPLEn anderer ein – wenn auf den eigenen Pfiff hin diese speziellen Töne erklingen… Dieser Verblüffungseffekt ist möglich, weil die aktivierte App auch im Standby-Modus des iPhone anspringt. Man kann sich allerdings leicht den Stromverbrauch bei diesem Verfahren vorstellen – und ein iPhone mit leerem Akku kann sich natürlich auch mit dieser App nicht mehr melden.
Der Hersteller weiter: “Um peinliche Situationen zu verhindern, hört “Wo ist mein Handy?” nur auf Deinen Pfiff. Selbst bei vielen Hintergrundgeräuschen aktiviert es sich nicht versehentlich. Das Programm erkennt Deinen Pfiff aus einer Entfernung von mehr als 10 Metern.” Das kam im Praxistest nicht hin: Die App spricht auf absolut JEDEN Pfiff und so ziemlich jedes Geräusch bis hin zu Tastaturklappern (!) an. Dies tut sie allerdings auf beträchtliche Distanzen hin.
In Abwesenheit von Multitasking macht die App noch am ehesten als permanente Hintergrundanwendung auf iPhones mit Jailbreak Sinn. Weil: Wer startet schon ausdrücklich diese App, bevor er sich entschließt, sein iPhone zu verlegen? Dennoch: Pfiffig gemachte App für 0,79 Euro, die sich mit einiger Phantasie gerade durch die Sprachaufnahme für ein paar nette Gags einsetzen lässt. Wenn wirklich nur das eigene Signal erkannt würde, gäbe es aufgrund von abermals mehr Einsatzmögllichkeiten ****, so aber lautet das Fazit: **
Video zur App
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GPS-Case soll iTouch navifähig machen
Zubehörhersteller Dual Electronics will eine Hülle für Apples iPod touch anbieten, in die ein GPS-Empfänger eingebaut ist. So soll das Gerät, das ja eigentlich ohne (Kamera. Mikro und) GPS-Sensor auskommen muss, dennoch zum Navigationsgerät avancieren. Die Hülle XGPS300 soll ohne die (noch nicht im App Store verfügbare) Navigationssoftware NavAtlas ausgeliefert werden, diese soll für Käufer der Hardware aber kostenlos bereitgestellt werden.
In der Hülle sind außerdem ein Akku sowie ein Lautsprecher und eine Audio-Ausgangsbuchse verbaut. Der Akku soll die Laufzeit des iPods ungefähr verdoppeln. Eine Frontscheibenhalterung mit Saugknopf befindet sich an der Case-Rückseite. Über den Zigarettenanzünder kann das Gerät aufgeladen werden. Dazu und zur Synchronisation mit dem Rechner wurde eine Mini-USB-Buchse eingebaut. Auslieferung ab Ende November, Preis ca. 180 US-Dollar.
via Golem.de
Jibbigo: Simultanübersetzung per App
Hört sich wie Zukunftsmusik an, kann aber heute schon für knapp 20 Euro im App Store erworben werden: Vom Übersetzungsprojekt Jibbigo gibt es jetzt eine iPhone App, die gesprochene Worte annähernd simultan übersetzen kann. Das ist noch nicht ganz der Babelfisch aus “The Hitchhiker’s Guide..”, zumal bislang nur Englisch und Spanisch unterstützt werden, kommt Science Fiction aber schon erfreulich nahe: Mehrere Sätze werden in das Mikrofon des iPhone gesprochen, woraufhin die App über den Lautsprecher die Übersetzung ausgibt.
Hinter Jibbigo stehen Wissenschaftler aus Karlsruhe, Pittsburgh und Silicon Valley, darunter Alex Waibel, Professor für Informatik am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und an der Carnegie Mellon University, Pittsburgh. Rund 40.000 Vokabeln werden mit der knapp 160 MB starken App mitgeliefert. Weitere bidirektionale Sprachversionen sind in Vorbereitung. Da fehlt ja eigentlich nur noch die Simultanübersetzung für Telefonate…
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iPhone-Entwickler: Thomas Gripwire verzweifelt gesucht
In den letzten Tagen häufen sich Berichte über iPhone-Entwickler, die Microsoft abwirbt. iPhone Apps sollen umgestrickt werden, sodass sie hernach auch unter Windows Mobile 6.5. laufen. Als Beispiel dient die Fallstudie des Portierungs-Projektes Amplitude, einer iPhone App von Gripwire, die mit dem Mikrofon aufgenommene Umgebungsgeräusche verstärkt und grafisch darstellt. Mit fünf Anwendungen, die in diesem Jahr in den App Store gekommen sind, und sieben, die sich zur Zeit noch im “Review” befinden, ist Gripwire relativ aktiv beim Entwickeln von Softwarelösungen für mobile Plattformen. Angeblich hatte das “Versuchskaninchen” Thomas Gripwire “besondere Schwierigkeiten”, die nur mit Hilfe einer Entwickler-Gemeinschaft gelöst werden konnten. Wir konnten jedoch Thomas Gripwire nirgendwo verorten. Luke Thompson ist der Entwickler, so jedenfalls Constanze Roman. Sie sollte es als Angehörige des Windows Mobile Community Team wissen.
Luchsohren fürs iPhone

Spätestens mit OS 3.0 und den “Sprachmemos” hat Apple jedes iPhone in ein kleines Diktiergerät verwandelt. Wer schon mal Kurzinterviews führen oder zumindest Gesprächsprotokolle zusammenfassen muss, weiß um die Bedeutung der Mikrophonqualität bei solchen Übungen. Eine zehnfach bessere Aufnahmequalität als das iPhone-Mike verspricht Anbieter Brando aus Hongkong mit seinem “Mini Capsule Microphone”. Konkret sollen Aufnahmen um bis zu 25 dB verstärkt werden. Der Soundnippel wird in den Kopfhöreranschluss gesteckt. Schick: Dort ist er flexibel angebracht und kann so auf die Tonquelle ausgerichtet werden. Das dürfte sowohl in der Interviewsituation wie bei Video-Aufzeichnungen gute Dienste leisten. Das Luchsohr kostet 14 US-Dollar plus Versand und soll ab Ende Juli ausgeliefert werden.
zu Brando