Mobile Monday on Mobile Ads

mobile-monday.deDer Mobile Monday in Hamburg (Neonlichtung, Lilienstr. 36) am 3. Juni hat sich das farbige Thema “Mobile Advertising – Silver Bullet for Premium Brands?” gestellt. Die Veranstalter gehen davon aus, dass Werbung auf mobilen Plattformen den dauerhaften Durchbruch geschafft hat. Nun geht es darum, den Mobile-Ads-Markt zu gestalten und daran teilzunehmen.

Eine Keynote dazu steuert Markus Breuer von den Targeting-Spezialisten Nugg.ad bei, eine weitere kommt von Millennial Media bei.

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Mobile Game theory: was wirklich rockt

Millennial Media Mobile Mix 0113 Mobile GamesUnlängst erschien wieder eine Ausgabe des vierteljährlichen “Mobile Mix”-Reports der Spezialisten für mobile Werbung und Kampagnen bei Millennial Media (MM). Der aktuelle Bericht widmete sich ganz den Mobile Games bzw. Spiele-Apps. Aus den Ergebnissen:

  • Es handelt sich um eine besonders erfolgreiche App-Kategorie, sowohl nach Downloads (App Store-Hitlisten) wie nach Ad Impressions betrachtet: Spiele liegen auch hier unangefochten auf Platz 1, vor Musik/Unterhaltung und Kommunikation.
  • Millennial Media Mobile Mix 0113 App-Kategorien

  • 74% der Games im MM-Netzwerk laufen auf Smartphones, 23% auf Non Phone-Connected Devices und lediglich 3% auf Feature Phones.
  • Stolze 64% der Game Apps liefen unter Android, 30% unter iOS, 5% unter BlackBerry OS und 1% unter Windows (Windows Phone, Windows Mobile) ab.
  • Die Rangliste nach Spielearten liest sich so: “Arcade” (Geschicklichkeits- bzw. Video- oder Spielhallen-Spiele) 30%, Wortspiele 26%, Puzzle 19%, Brettspiele 9%, Kartenspiele 4% sowie 12% für “andere”.
  • Mobile Gamers sind eine attraktive und gewaltig wachsende Zielgruppe: eMarketer geht von 60 Mio. Mobilzockern allein in den USA im Jahr 2010 aus – eine Zahl, die sich 2013 auf 120 Mio. verdoppeln soll. Dies erklärt einen Megatrend wie Gamefication und die Attraktivität von gamified Apps wie z. B. The ? Book.
  • Der Erfolg von Mobilspielen beim Verbraucher zieht natürlich auch Werbekunden an. Die Rangliste der in Mobile Games Kampagnen schaltenden Branchen: 1. Reise/Tourismus, 2. Unterhaltung, 3. Bildung, 4. Handel und Restaurants, 5. Finanzen, 6. Telekommunikation, 7. Consumer Packaged Goods (CPG)/Fast Moving Consumer Goods (FMCG, 8. Infoportale, 9. Automotive, 10. Dating/Verabredungen

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MM: Mobile Werbung nach Branchen betrachtet

millennial media_smart report 1212Millennial Media (MM) ist ein Spezialist für mobile Werbung und Kampagnen. Gerade wurde der aktuelle S.M.A.R.T.-Report (Scorecard for Mobile Advertising Reach and Targeting) mit Q312-Daten veröffentlicht, der u.a. mobile Kampagnen nach Branchen betrachtet. Aus den Ergebnissen:

  • Erneut stellte der Mobilfunk die stärkste Branche auf der MM-Werbeplattform. Deutlich gewachsen ist die jetzt auf Platz 5 liegende Reisebranche – Mobile Kampagnen von Reiseanbietern haben um 430 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zugelegt.
  • Noch schneller wuchs nur Automotive (+570%). Auch die mobile Werbung für behördliche Angebote (E-Government) kletterte um 300 Prozent, schaffte es damit aber noch nicht in die US-Top 10.
  • Kampagnenziele waren im dritten Quartal: Erhöhte Marktpräsenz (26%), Traffic-Generierung (und hier besonders zu den Social Media Sites der Werbetreibenden; 23%), Registrierungen (17%), erhöhtes Markenbewusstein (16%), Unterstützung einer Produkteinführung (11%) und verstärkter Filialbesuch (7%).
  • Device Mix nach Ad Impressions: Smartphones 75%, Connected Devices ohne Telefonie 20% und nur noch 5% für “dumme” feature phones
  • OS Mix nach Ad Impressions: Android 52%, iOS 34%, BlackBerry OS 8%, Windows 5%, Symbian 1%.
  • Die Top 5 der Tablets nach Impressions: 1. Apple iPad, 2. Samsung Galaxy Tab, 3. Amazon Kindle Fire, 4. Acer Iconia, 5. Motorola Xoom.

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Apple-Geräte bei Mobile Ads noch vorne

millenial media logoKürzlich erschien die aktuelle Ausgabe des vierteljährlichen “Mobile Mix”-Reports der Spezialisten für mobile Werbung und Kampagnen von Millennial Media (MM). Aus den Ergebnissen:

  • Die Top 15 der Geräte-Hersteller nach Ad Impressionsim MM-Netzwerk beginnen so: 1. Apple (31% aller Impressions), 2. Samsung, 3. HTC, 4. RIM, 5. Motorola.
  • Das obere Ende der Top 20 aller Geräte nach Impressions liest sich so: 1. iPhone (16% aller Impressions), 2. Samsung Galaxy S, 3. BlackBerry Curve, 4. Samsung Galaxy 5, 5. Samsung Galaxy Ace.
  • MMs Top 5 unter den Tablets: iPad, Galaxy Tab, Kindle Fire, Acer Iconia, Motorola Xoom.
  • 75% aller Impressions stammen von Smartphones.
  • Trotz Apple als dominierendem Gerätehersteller (iPhone, iPad und iPod touch) liegt Android mit 52 Prozent im Betriebssytem-Mix nach Impressions weit vor iOS (34%), BlackBerry OS (8%), Windows (5%) und Symbian (1%).
  • Aus werblicher (abermals Impressions-basierter) Sicht sind dies die Top 10-App-Genres: 1. Games, 2. Music & Entertainment, 3. Communications, 4. Mobile Social Media (Mocial), 5. Productivity & Tools, 6. Sports, 7. Books & Reference, 8. Weather, 9. News, 10. “Dating”.

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Gartner: Social Mobile Services stay on top

Gartner.comLaut einer aktuellen Veröffentlichung des IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner werden in den nächsten zwei Jahren Soziale Netzwerke für die mobile Nutzung, Stores für mobile Anwendungen und lokal basierte Dienstleistungen die drei mobilen Services mit der größten Akzeptanz sein. Entscheider im digitalen Marketing, die bisher noch keine Strategie zur Nutzung dieser Möglichkeiten haben, sollten sich laut Gartner zügig darum bemühen, diese zu entwickeln.

Insbesondere sollten dabei die folgenden drei Schlüsseltechnologien im Auge behalten werden: Mobile Marketing via Barcodes, Mobile Advertising und Mobile Couponing.

Überdies glaubt Gartner daran, das Mobile Advertising in den nächsten zwei bis fünf Jahren zum Mainstream werden wird.

Mobile Social Networks (“Mocial”)
Die Analysten gehen davon aus, dass Soziale Netzwerke bis 2014 mit einer Milliarde Anwender absoluter Mainstream sein werden – eine Nutzerzahl, die allein Facebook bereits heute für sich reklamiert. Laut Gartner-eigenen Erhebungen nutzen heute bereits fünfzehn Prozent der Handybesitzer ihre Mobiles, um social networks zu besuchen. “Mocial Networking” wird insbesondere für Sektoren, Unternehmen und Organisationen relevant werden, die entweder mit großen Kundengruppen interagieren müssen (Gartner hebt Handel, Ausbildung, Gesundheitswesen sowie die öffentliche Hand – M-Government – hervor) bzw. die nennenswerten mobilen Außendienst mit Kundenkontakt haben.

Mobile Application Stores
Apps können u.a. durch mobilen Mehrwert zur Kundenbindung beitragen, Marketing-Kampagnen tragen bzw. begleiten oder kostbares Konsumenten-Feedback einsammeln. Daher ist es entscheidend, in den wichtigsten Mobile App Stores vertreten und gut auffindbar zu sein – durch App Store Optimization oder ASO, wie Glanzkinder sie seit Jahren schon anbietet (PDF).

Von Location-Based Services zu Contextual Services

Location Based Services (LBS) können die Qualität und Geschwindigkeit von Support und anderen Dienstleistungen verbessern. Gartner hält es für wahrscheinlich, dass LBS-Funktionalität mit Mocial, News und mobiler Suche) zusammenwachsen wird. Bereits am Jahresende 2012 soll es weltweit 800 Mio. Nutzer von LBS geben – im Jahr 2015 erwarten die Marktforscher einen LBS-generierten Umsatz von 13,5 Mrd. US-Dollar, wobei der Großteil auf Navigation, Suche und “Friend Finder”-Funktionalität entfallen soll.

Augmented Reality sieht Gartner bis 2010 noch als Hype, binnen fünf bis zehn Jahren aber als den Mainstream erreichende Technologie. Mehr Infos gibt der Report “Consumer Applications and Services to Keep on Your Radar”, der hier geordert werden kann.

26. Medientage München

medientage.deIm Fokus der 26. Medientage München (24. bis 26. Oktober) steht das Fernsehen in all seinen Facetten, also einschließlich der “Second Screen”-Thematik und den Interaktionsmöglichkeiten von Web und TV. Am zweiten Kongresstag werden insbesondere die Themen Apps on TV (werden Apps die TV-Szene genau so revolutionieren, wie sie das mit dem Mobilfunkmarkt getan haben?) bzw. Social TV Apps (auf Basis einer Untersuchung von Mücke, Sturm & Company) behandelt.

Eine ganze Reihe von Panels widmet sich “allen Aspekten des Connected TV”, dabei wird z.B. Christian Witt zu den neuesten Entwicklungen bei Google TV Stellung nehmen (“TV-Plattformen der Zukunft”).

Weitere Vorträge oder Panels fragen “Mobile First? – Die Kraft der mobilen Werbung” (moderiert von Heike Scholz), “iBooks, HTML5-Apps, Tabzines – Wohin entwickelt sich der Tablet Publishing Markt?” oder “Zukunftsmarkt Mobile Payment – Heißt das neue Zauberwort “Near Field Communiction” (NFC?”). Die Teilnahme kostet ab 200 Euro (1 Tag, zzgl. MWSt.)

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Mobile Mix: iOS bei Ad Impressions weiter vorn

millenial media logoKürzlich erschien die aktuelle Ausgabe des vierteljährlichen Mobile Mix-Reports der Spezialisten für mobile Werbung und Kampagnen von Millennial Media (MM). Aus den Ergebnissen:

  • iPad, Samsung Galaxy Tab und Kindle Fire lagen nach Ad Impressions im MM-Netzwerk in Q212 vorn und erschienen sämtlich in den MM-Top 20 aller mobilen Endgeräte.
  • iOS hat sich mit 31,4% von allen Impressions im Vergleich zu 28,2% im Vorquartal ordentlich gemausert.
  • Das iPhone führt die Geräte-Liste von MM an, interessanterweise liegt mit dem BlackBerry Curve immer noch ein RIM-Gerät auf Platz 2.

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Über 25% mobil im Web

Der Mobile-Boom und Trend zum Mobile Business sind ungebrochen: Alleine im letzten halben Jahr ist die Anzahl der Unique Mobile Users (UMUs) in Deutschland von 16,9 auf 19,2 Millionen angewachsen. Damit sind mehr als 27 Prozent der Deutschen über 14 Jahren im mobilen Internet unterwegs – mit stark steigender Tendenz. Von diesen nutzt bereits beinahe jeder Dritte das mobile Netz ebenso oft oder sogar häufiger als das klassisch-stationäre Internet.

Mit 42 Prozent hat auch die Zahl der Angebote deutlich zugenommen, deren Nutzung von der ArbeitsGemeinschaft Online-Forschung (AGOF) erfasst wird: Die aktuelle “mobile facts 2012-I” weist Reichweiten- und Strukturdaten für 68 mobile-enabled Websites und 102 Applikationen von 14 Vermarktern aus.

Mobile Users are…

Männlich, jung, gebildet und einkommensstark – mit diesen Attributen lässt sich die mobile Nutzerschaft in Deutschland umschreiben. Doch auch Frauen entdecken das Medium Mobile vermehrt für sich: Seit der Studienausgabe vom März 2012 ist der weibliche Anteil bereits um 1,3 Prozent auf 7,88 Millionen gestiegen. Über 64 Prozent der Mobiler sind zwischen 14 und 39 Jahre alt, fast 49 Prozent zählen zur Altersgruppe 20-39 Jahre. Kombiniert mit einem überdurchschnittlich hohen Bildungsniveau (rund 70 Prozent besitzen die mittlere Reife oder einen höheren Abschluss) und bei 7,77 Millionen Usern mit einem Haushaltsnettoeinkommen von über 3.000 Euro im Monat erreichen Werbetreibende aller Branchen über den Werbekanal Mobile (Mobile Web, Web-App und native Apps besonders attraktive Zielgruppen.

Bei den Vermarktern  für mobile liegt G+J vorneAuf Platz eins bei den Apps führt nach Reichweite übrigens die TV Spielfilm iPhone App mit 1.2 Mio. UMUs pro Monat bzw. 6,4%, gefolgt von der wetter.com App (Android; 1,0 Mio. bzw. 5,3%). Auf den Plätzen drei bis fünf finden sich erneut TV Spielfilm (Android; 897.000 bzw. 4,7%), danach radio.de (iPone; 739.00 bzw. 3,9%) und die Barcoo App (iPhone; 683.000 bzw. 3,6%). Erstmals mit der mobile facts 2012-I steht auch ein Ranking für die anteiligen Reichweiten sämtlicher Bestandteile eines Angebots – also mobile-enabled Website und aller App-Plattformvarianten – zur Verfügung.

mehr zur Studie

mobile facts downloaden (PDF)

Ergänzende, von NetMarketShare stammende Zahlen veröffentlichte Statista: Nach dieser Hochrechnung werden im September 2012 Smartphones und Tablets erstmals für rund zehn Prozent der Internetnutzung verantwortlich sein. Bis Ende 2013 soll sich der Anteil der mobilen Endgeräte am Traffic auf ca. 17 Prozent erhöhen.

Und noch eine weitere Sicht: E-Plus und TNS Infratest schreiben in ihrer jährlichen Marktstudie “Mobilfunkmonitor” sogar, dass heute bereits 60 Prozent der deutschen Mobilfunkkunden zwischen 14 und 29 Jahren das Mobile Web nutzen. Vor einem Jahr lag der Wert noch bei 21 Prozent.Mobilfunkmonitor 2012 von E-Plus und TNS Infratest
mehr Infos zum Mobilfunkmonitor 2012

Download der Studie (PDF)

Event: Mobile National Day Hamburg

mobile-national-days.comDigitale Medien sollen in den nächsten fünf Jahren um 12,1 Prozent jährlich weltweit wachsen. Der nicht-digitale Medienmarkt hingegen nur um 2,8 Prozent. Wie kann sich die Medien- und Verlagsindustrie strategisch und technisch aufstellen, um die digitalen Erlösmodelle zu erwirtschaften oder zu optimieren? Antworten auf u.a. diese Frage will der Mobile National Day Hamburg geben, der am 29. August 2012 in der Handwerkskammer Hamburg statfindet.

Beiträge u.a. von Adobe, Bulletproof Media, Fittkau & Maaß, hmmh multimediahaus, Pricewaterhouse Coopers (PwC), SAP oder Verlag Eugen Ulmer wurden angekündigt. Aus den Themen:

  • Redaktion und digitale Erlösmodelle im Einklang?
  • Tablets im Fokus
  • Vom Content- hin zum Produkt- und Serviceprovider
  • Bundling von Abonnement u. Hardware
  • Mobile Payment
  • Mobiles Display Advertising
  • Multiplatform-Apps mit HTML5, AIR u. Digital Publishing Suite (Adobe)

Die Teilnahme kostet 345 Euro. zur Anmeldung.

Print-Leser greifen häufiger zu Tablet-Ausgaben

PWC LogoDer Siegeszug der Tablet-PCs bietet den klassischen Printmedien deutliche Potenziale zur Erschließung neuer und zur (Re-)Aktivierung bestehender Kundengruppen. Denn Verlagsprodukte auf Tablets erfreuen sich großer Beliebtheit: Für fast zwei Drittel der Nutzer von iPad oder ähnlichen Geräten gehört das Lesen von Zeitungen und Zeitschriften auf Tablets zur Nutzungsroutine und ist damit eine noch populärere Anwendung als die Nutzung von sozialen Netzwerken. Das geht aus einer Stude der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) hervor.

“Die Zukunft der Medien liegt zweifellos in der Digitalisierung und der Erschließung neuer Vertriebskanäle. Verlage müssen trotz hoher Startinvestitionen und langer Refinanzierungsperioden mit Formaten und Geschäftsmodellen experimentieren, um überzeugende Lösungen für alle Kundengruppen anzubieten und mittelfristig die unvermeidlichen Einbußen aus dem traditionellen Printgeschäft kompensieren zu können”, kommentiert Werner Ballhaus, Leiter des Bereichs Technologie, Medien und Telekommunikation bei PwC.
Für die Studie befragte PwC 500 Konsumenten zwischen 18 und 64 Jahren, die ein Tablet besitzen oder zumindest regelmäßig nutzen. Über 50 Prozent der Befragten lesen Zeitungen und Nachrichtenmagazine auf dem Tablet mehrmals pro Woche oder sogar täglich.

Tablet-Besitzer ändern ihre Mediennutzungsgewohnheiten
Wer ein Tablet hat verlagert seine Mediennutzung zu Gunsten der digitalen Sphäre, Gedrucktes wird aber auch nicht sofort und vollständig aus dem Haushalt verbannt. Lediglich einer von zehn Befragten gab an, nach dem Tablet-Kauf sein Printabonnement gekündigt zu haben oder keine gedruckten Zeitungen mehr zu kaufen. Dagegen verbringen rund 20 Prozent der befragten Konsumenten durch die Tablet-Nutzung insgesamt mehr Zeit mit dem Lesen von Zeitschriften und Zeitungen.

Konsumenten, die in der analogen Welt zu den Vielnutzern von Zeitungen und Zeitschriften zählen, greifen auch auf dem Tablet besonders häufig zu ihren bevorzugten Medien. So nutzen fast 58 Prozent der Print-Zeitschriftenleser die Tablet-Ausgabe ihrer Zeitschriften oft bis sehr oft. Bei den Befragten, die keine analogen Zeitschriften lesen, gilt dies nur für knapp über 10 Prozent.

4 von 10 Nutzern zahlen schon für digitale Verlagsprodukte
Derzeit lesen die meisten Tablet-Nutzer ihre digitalen Zeitungen und Zeitschriften kostenlos (57,6 Prozent). Doch schon knapp jeder zehnte zahlt für den Einzelabruf seiner bevorzugten Pressetitel, etwa ebenso viele haben ein digitales Abonnement abgeschlossen oder eine kostenpflichte Applikation auf ihrem Tablet geladen. Eine Kombination von Print- und Digitalabo beziehen rund sieben Prozent der Befragten. Als “grundsätzlich attraktiv” bewerten das Kombiabonnement aber sogar 30 Prozent der Tablet-Nutzer.

Eine deutliche Mehrheit der Tablet-Nutzer (57 Prozent) würde pro Ausgabe einer Tageszeitung höchstens einen Euro bezahlen, mehr als jeder vierte (28,4 Prozent) sogar weniger als 50 Cent. Auf einem Gratis-Angebot besteht ein Drittel der Befragten. Auch hier kann ein Zusammenhang zwischen der Print-Titel-Nutzung und der Zahlungsbereitschaft für digitale Titel festgestellt werden: Bei den Konsumenten ohne Printabonnement kann sich fast die Hälfte nicht vorstellen, für die Tablet-Ausgabe ein Entgelt zu zahlen, bei Befragten mit Print-Abo sind es deutlich weniger mit 25 Prozent.

Kombination aus Werbung und Vertrieb verspricht Erfolg
Der Vertrieb von Paid Content mit der Werbefreiheit als zentralem Verkaufsargument hat im Verlagsbereich nur eine sehr begrenzte Wirksamkeit: Lediglich 15 Prozent der Tablet-Nutzer wären bereit, für das Ausblenden von Werbung in ihrer Tablet-Zeitung oder -zeitschrift ein zusätzliches Entgelt zu bezahlen. Neben dem reinen Vertrieb von digitalen Verlagsinhalten in Form von In-App-Verkäufen von Einzelausgaben und Abonnements können die Verlage also künftig die im Printbereich bewährte Kombination aus Werbe- und Verkaufserlösen auch auf digitale Inhalte übertragen.

Die Tablet-Ausgabe muss dabei aber einen deutlichen Mehrwert gegenüber der Printversion aufweisen: Gut sieben von zehn Befragten halten zusätzliche Hintergrundinformationen sowie ein speziell für das Tablet entwickeltes Layout bzw. Bedienkonzept für wichtig, zwei Drittel wünschen sich Videos und andere multimediale Elemente.

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