Apple dominiert US-Smartphonemarkt
Die Mobil-Spezialisten von comScore haben in einer aktuellen Ausgabe ihrer MobiLens-Reports den derzeit knapp 137 Millionen Einheiten umfassenden Smartphonemarkt in den USA untersucht. Die Ergebnisse beruhen auf der Periode von Januar bis März 2013:
- Apple ist der erfolgreichste Hersteller mit einem Marktanteil von 39 Prozent (+2,7 Prozentpunkte seit Dezember 2012).
- Auf Rang 2 folgt Samsung: 21,7% MA (+0,7)
- HTC behauptet mit 9% Platz 3 knapp vor Motorola (8,5%) und LG (6,8%).
- Nach Betriebssystemen betrachtet, behauptet Android mit 52% (-1,4) den ersten Platz vor iOS (39%), BlackBerry OS (5,2%) und allen Mobil-Betriebssystemen von Microsoft.
Google Play vs Amazon Appstore
In ihrem jüngsten Report haben sich die Spezialisten für Mobile App Stores von Distimo auf die beiden Großen im Android-Bereich konzentriert. Der Report “App Downloads: Amazon Appstore vs. Google Play” untersucht, wie sich Amazons Android-basierende Third Party-Plattform inzwischen gegen den Wettbewerb schlägt. Die Informationen zu Downloadzahlen entstammen Distimos AppIQ-Dienst und dem US-Markt (März 2013). Aus den Ergebnissen:
- Das Original Google Play (ehemals Android Market) ist in etwa zehn mal so groß wie Amazons Gegenangebot und sein Anteil von Free Apps ist erheblich höher.
- Auf der anderen Seite werden in Amazons Store knapp doppelt so viele Paid Apps erworben wie bei Google.
- Die erfolgreichsten 200 Apps wurden im betrachteten Monat in den USA 16 Mio. mal heruntergeladen – dies entspricht einem Umsatz von 3 Mio. US-Dollar (nur einmalige Umsätze – kein in app purchase. Die erfolgreichste Kategorie war Games/Spiele, das Top-Spiel war Temple Run 2″.
Übrigens hat Amazon gerade mit den Amazon Coins eine virtuelle Währung für den Appstore eingeführt – u.a. zum Erwerb von Paid Apps.
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2012 doppelter App-Umsatz in Deutschland
Der Kernmarkt von Glanzkinder boomt weiter: Mit dem Kauf von Apps wurden 2012 in Deutschland 430 Millionen Euro umgesetzt, mehr als doppelt so viel wie 2011. Damals hatte der Umsatz 210 Millionen Euro betragen. Das berichtet der Hightech-Verband BITKOM auf Basis von Daten des Marktforschungsinstituts research2guidance. “Apps sind zu einem echten Wirtschaftsfaktor geworden“, sagt Tobias Arns, App-Experte beim BITKOM. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr in Deutschland rund 1,7 Milliarden Apps heruntergeladen. Das sind 80 Prozent mehr als 2011.
Getrieben wird der Markt vom Boom bei Smartphones und Tablet Computern zurück. 2013 werden in Deutschland voraussichtlich 28 Millionen Smartphones verkauft. Das ist ein Plus von 29 Prozent im Vergleich zu 2012. Bei den Tablet Computern sieht es ähnlich aus: Für dieses Jahr wird mit einem Absatz von fünf Millionen Geräten gerechnet. 2012 waren es noch 4,4 Millionen. “Mit der zunehmenden Anzahl an Mobilgeräten steigt das Interesse an Apps, auch an kostenpflichtigen,” betont Arns.
Premium-Status
Bereits seit 2004 arbeitet Vodafone eng mit Systemhäusern und Lösungsanbietern zusammen. Über 170 SolutionPartner ergänzen inzwischen das Vodafone Produktportfolio mit ihren Lösungen und Dienstleistungen. “Premium” ist dabei die höchste vergebene Partnerstatus (vor “Basic” u. “Preferred”).
Das Softwarehaus für das Mobile Business Glanzkinder wurde aktuell seitens Vodafone für das laufende Geschäftsjahr 2013/14 als SolutionPartner Premium eingestuft. Wir freuen uns und danken sehr.
Gartner: BYOD comes, like it or not
Laut dem IT-Research- und Beratungsunternehmen Gartner werden Unternehmen die lediglich unternehmenseigene Programme für mobile Devices und Apps anbieten, bald die Ausnahmen bilden, denn nach dieser Prognose wird bis 2017 bereits die Hälfte der Arbeitgeber von seinen Mitarbeiter fordern, eigene mobile Geräte beruflich nutzen zu können. Da Bring-Your-Own-Device-Programme (BYOD) weiterhin immer alltäglicher werden, gehen laut einer aktuellen Umfrage unter CIOs 38 Prozent der Unternehmen davon aus, dass sie sogar die Bereitstellung von Unternehmens-Geräten für Mitarbeiter bis zum Jahr 2016 ganz einstellen!
Insofern ist BYOD nach Ansicht der Berater eine der radikalsten Umwälzungen der wirtschaftlichen und kulturellen Aspekte des Client Computing der letzten Dekaden – egal, ob es als Strategie vorangetrieben oder als notwendiges Übel erduldet wird. Die Bereitstellung von (Business) Apps im Zuge von BYOD werden dabei voraussichtlich noch deutlich über E-Mail und traditionelle Groupware hinausgehen: Anwendungen wie Zeiterfassung, Self-Service Human Resources (Urlaubsverwaltung, Reisebeantragung, Reisekostenabrechnung etc.) bergen die offensichtlichsten Potenziale, dürften aber erst den Anfang bilden.
Mehr zur Thematik bietet der Report “Bring Your Own Device: The Facts and the Future” der hier erworben werden kann.
Mobile Gipfel 2013 (Event)
Unter dem Motto “What’s next in mobile business?” wollen Brancheninsider und Best-Practice-Referenten beim 4. Mobile Gipfel 2013 am 28. und 29. Mai 2013 in Berlin aktuelle Themen aus der Welt des Mobile Marketing und Mobile Commerce thematisieren. Im thematischen Mittelpunkt des vom Management Forum der Verlagsgruppe Handelsblatt veranstalteten Kongresses stehen die gigantischen neuen Werbe- und Vertriebspotenziale, aber auch innovativen Businessmodelle, die das mobile Web Unternehmen bietet: Doch wer sind die mobilen User und wie ist ihr Nutzungsverhalten? Was sind die Schlüsselfaktoren für eine erfolgreiche Mobile-Strategie? Wie lassen sich existierende Cross-Channel-Konzepte gewinnbringend um den Kanal Mobile erweitern? Und welche Rolle spielen mobile Devices künftig im Kaufprozess am Point of Sale?
Die zweitägige Fachveranstaltung wird von Prof. Dr. Gerrit Heinemann, Leiter eWeb Research Center an der Hochschule Niederrhein moderiert wird. Sie richtet sich branchenübergreifend an Entscheider aus den Bereichen Marketing, Vertrieb, Kommunikation, Produktmanagement und Business Development. Die Teilnahme kostet ab 1.290 Euro zzg. MwSt., es gibt Sonderkonditionen für Start-ups. Weitere Informationen u. Anmeldemöglichkeit
Webzugriffe: Tablets hängen Smartphones ab
Immer mehr Europäer nutzen Smartphones von Samsung, das ist eines der Ergebnisse des aktuellen Digital Index-Reports “The State of Mobile Benchmark” von Adobe. So wuchs die Zahl der Webseiten-Besuche über Samsung-Geräte in Europa in den letzten zwölf Monaten um neun auf 30 Prozent. Spitzenreiter bei Internetzugriffen via Smartphone bleibt aber vorläufig noch Apples iPhone, über das 48 Prozent der mobilen Page Visits diesseits des Atlantiks erfolgen (+45). Platz 3 belegt HTC, in Deutschland hat Sony Ericsson Platz 4 inne, in Frankreich ist es Motorola und in Großbritannien hält Blackberry Position 4.
Unabhängig von Hersteller und Betriebssystem: Tablet-Nutzer surfen pro Visit auf 1,7 Mal so vielen Seiten wie Smartphone-Besitzer – damit haben die Flachrechner iPhone und Co. abgehängt, was die mobile Internetnutzung angeht. Android und iOS teilen sich 90 Prozent des Smartphone-Markts weltweit.
Basis der Untersuchung ist die Auswertung von 150 Milliarden Besuchen auf 1.500 Webseiten in 19 europäischen Ländern.
Adobe-Blogbeitrag zum Thema
zum Download der Ergebnisse (PDF, 16 Seiten)
IDC zum Software-Markt 2012
Im gerade veröffentlichten Report Worldwide Semiannual Software Tracker untersuchen die Marktforscher von IDC den Software-Markt und die Auswirkungen von Markttreibern wie Big Data, Analytics und Cloud Computing. Generell wuchs der Gesamtmarkt für Software 2012 um 3,6 Prozent auf 342 Mrd. US-Dollar. In Richtung Mobile Business schreiben die Autoren: “Mobile, while not a direct enterprise applications driver, is however a contributing factor and driver for businesses moving to newer and more mobile device agnostic enterprise software.”
Besonders schnell wachsende Marktsegmente bei den Anwendungen sind laut Report: “Data Access, Analysis and Delivery, Collaborative Applications, CRM Applications, Security Software, and System and Network Management Software”, die im Beobachtungszeitraum zwischen sechs und sieben Prozent zulegten. IDC segmentiert den Gesamt-Software-Markt wie folgt: Applications, Application Development & Deployment (AD&D) und Systems Infrastructure Software.
Jedes 3. Unternehmen setzt Tablets ein
Tablet Computer haben den Sprung in die Berufswelt geschafft. Jedes dritte Unternehmen (34%) in Deutschland setzt mittlerweile Tablets ein. Weitere vier Prozent planen die Einführung der Geräte in den nächsten sechs Monaten. Das hat eine repräsentative Aris-Umfrage im Auftrag des BITKOM ergeben. Tablet PCs wurden zunächst vornehmlich im Vertrieb eingesetzt, beispielsweise für Präsentationen bei Kunden (vgl. auch der Erfolg von Glanzkinders Sales Apptivator). Inzwischen sind die Anwendungsgebiete breiter: “Unternehmen nutzen Tablet Computer vermehrt in der Fertigung, etwa um Produktionsprozesse zu überwachen, oder in der Wartung als Ersatz für dicke Handbücher”, kommentiert BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf.
In Deutschland werden Unternehmen und Verbraucher dieses Jahr voraussichtlich über 5 Millionen Tablet Computer kaufen – so die Prognose des European Information Technology Observatory (EITO). 2011 waren es erst 2,1 Millionen, 2012 schon 4,4 Millionen. Konsumenten und Unternehmenseinkäufer profitieren vom stark gestiegenen Leistungs- und Preiswettbewerb. 2012 haben sie für einen Tablet Computer im Schnitt 475 Euro ausgeben, 2011 waren es noch 535 Euro.
In den vergangenen Monaten sind vermehrt speziell auf den Unternehmenseinsatz zielende Business Tablets auf den Markt gekommen. Sie verfügen über Ausstattungsmerkmale wie Schnittstellen für besonders schnellen Datentransfer und den Anschluss eines externen Monitors, teilweise ist auch ein spezieller Stift (Pen) zur Eingabe von Daten oder etwa für Zeichnungen vorgesehen. Und sie sollten natürlich ein Betriebssystem haben, auf dem unterschiedliche Benutzerkonten mit entsprechenden Zugriffsrechten eingerichtet werden können und auf dem vor allem gängigen Standard- sowie unternehmensspezifischen Geschäftsanwendungen laufen. Denn wirklichen Mehrwert generieren die Flachrechner erst mit den richtigen Business Apps darauf.
3% der Deutschen sind “smarte Mobilisten”
“Smarte Mobilisten” sind eher männlich und durchschnittlich 32 Jahre alt. 79 Prozent von ihnen sind berufstätig; gleichzeitig ist der Anteil der Schüler mit 13,1 Prozent hoch. Charakteristisch ist, dass jeder ein Smartphone besitzt. Dieses wird durchschnittlich volle 16 Stunden am Tag eingesetzt. Entsprechend der Ausstattung ist hier der höchste Anteil an mobilen Internetnutzern zu verzeichnen. Bei der Nutzungsvielfalt zeigt sich, dass Soziale Netzwerke selbstverständlich sind. Als Informationsmedium wird vor allem das Internet gesehen. 3,2 Prozent der deutschen Bevölkerung sind diesem Nutzertypus zuzurechnen, jedenfalls laut der Studie “D21-Digital-Index”.
Im Auftrag der Initiative D21 haben die Marktforscher von TNS Infratest dabei sechs unterschiedliche Nutzertypen identifiziert. Hierfür wurde die Bevölkerung anhand der Dimensionen “Zugang und Kompetenz” sowie “Offenheit und Nutzung” untersucht und in homogene Gruppen unterteilt. Die anderen Nutzertypen sind “Außenstehende Skeptiker” (28,9%); “Häusliche Gelegenheitsnutzer” (27,9%); “Vorsichtige Pragmatiker” (9,5%), “Reflektierte Profis” (15,4%) und “Passionierte Onliner” (15%) – auch die letzten beiden Typen zählen zur unmittelbaren Zielgruppe des Mobile Business.
Der D21-Digital-Index erscheint dieses Jahr erstmals. Neben der qualitativen und quantitativen Analyse der Internetnutzung, die die Initiative D21 bislang in den Studien (N)ONLINER Atlas und Digitale Gesellschaft erhoben hat, kommt jetzt mit dem Digital-Index eine neue “Währung” hinzu.
Zur vollständige Studie (PDF)