Mobiles Web m. Kinderkrankheiten

syzygy_logoStets mehr Anwender von Tablet-PCs wie dem iPad, von Netbooks u. vor allem Smartphones nutzen das Mobile Internet. Sie schätzen die Möglichkeit, auch unterwegs Preise zu vergleichen, Informationen zur Wetter- oder Verkehrslage einzuholen und mit ihren sozialen Netzwerken in Kontakt zu bleiben.

syzygy_monitorDoch gerade Smartphone ist eben nicht gleich Smartphone – man denke beispielsweise an die unterschiedlichen Display-Formate von unter Android betriebenen Geräten. Unterschiedliche Browsersoftware, Betriebssysteme, Flash-Unterstützung ja/nein, Auflösungen und Eingabemethoden per (Multi-)Touch oder Tastatur stellen Unternehmen vor die Herausforderung, die Nutzerfreundlichkeit ihrer mobilen Websites geräteübergreifend zu gewährleisten. Im Rahmen einer sog. ‘Expertenevaluation’ hat sich daher die Internetagentur Syzygy mit dem Status Quo des mobilen Internet auseinandergesetzt und die Ergebnisse als “Usability Monitor 2010″ veröffentlicht. Mit Hilfe fünf unterschiedlicher Smartphone-Typen wurden die prominentesten Vertreter aus den Bereichen Informationssuche, soziale Netzwerke, Reise & Verkehr sowie Preisvergleich und Shoppen “abgesurft”. Anhand der Beispiele von u.a. Google, Facebook, Amazon und Lufthansa erläutert der Usability Monitor laut Agentur, was Anbieter mobiler Websites zu beachten haben, wo die Schwierigkeiten liegen und wo Verbesserungspotenzial besteht.

Die szenarienbasierten Tests zeigten: Schon bei der Auffindbarkeit mobiler Websites gibt es erste Hürden, denn nicht jeder Browser zeigt das für mobile Endgeräte optimierte Angebot an. Ohne eine automatische Weiterleitung bzw. Browser-Weiche ist der Nutzer sich selbst überlassen oder muss darauf hoffen, auf der “normalen” Website einen entsprechenden Link zu finden. Auffällig ist laut Report weiter, dass seit Langem anerkannte Usability-Richtlinien schlichtweg missachtet werden – zum Beispiel die einheitliche Gestaltung klickbarer Elemente oder die Berücksichtigung gelernter Konventionen. Die vollständige Studie kann hier kostenlos angefordert werden.

Inxmail: E-Mail-Marketing m. iPhone-Vorschau

inxmail_logoDie Spezialisten für E-Mail-Marketing von Inxmail haben ihre E-Mail-Vorabtests um eine nach eigenen Aussagen “bisher einmalige” iPhone-Vorschau erweitert (aber vgl. die hier bereits vorgestellten Angebote von u.a. Artegic u. Emailvision). Damit lässt sich noch während der E-Mail-Redaktion überprüfen, wie die Kampagne im Posteingang des iPhones dargestellt wird – sowohl in horizontaler wie auch in vertikaler Anzeige. Diese Vorschau steht allen Anwendern von Inxmail Professional seit dem 15. April kostenfrei zur Verfügung.

inxmail-iphone-simulator-hochDas iPhone ist eines der wichtigsten mobilen Anzeigegeräte für Newsletter. Zwei bis zwölf Prozent der Newsletter werden laut Inxmail auf iPhones gelesen. Das im Verhältnis zum PC winzige Display muss daher ein Umdenken bei der Gestaltung von Newslettern bewirken. Oft werden Markennamen unkenntlich dargestellt oder ausgeklügelte Sätze in Betreff und Vorschauzeilen abgeschnitten – was den Kampagnenerfolg bezogen auf mobile Leser erheblich beeinträchtigen kann.

Es gibt übrigens auch eine kostenlose iPhone App für mobile Auswertung der Statistiken von Inxmail Professional. Ein aktueller Vortrag zum Thema “Mobile friendly E-Mail-Marketing” kann hier kostenlos angefordert werden.

Autor: klaus, veröffentlicht am: 17. 04. 2010

Kategorien: iPhone Programmierung

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