Amazon App Store revisited
Mit Opera und Amazon haben unlängst zwei Player Geräte- bzw. Hersteller-unabhängige App Stores eröffnet. Um den Erfolg sicherzustellen, müsste es Amazon gelingen, sein zu einem weltweiten Erfolgsrezept gewordenes Empfehlungskonzept (Kunden-Bewertungen und “Kunden, die X gekauft haben, haben sich auch diese Produkte angesehen: ..”) auf Apps zu übertragen.
Diese Erkenntnis ist eine der nützlichen Informationen, die dem Report “Mobile App Store Analysis” (MASA) von Canalys entnommen werden können. Dessen Zielgruppe sind Gerätehersteller, App Store-Besitzer, Provider sowie natürlich App-Entwickler wie Glanzkinder und deren Auftraggeber. Weitere, zumindest teilweise übertragbare Empfehlungen des Reports:
- Amazon muss seine bisherige Kundenbasis um App-Kunden und -Entwickler erweitern (und bislang macht das Antragsverfahren zur Aufnahme von Apps in den Stores wenig Freude, d. Red.);
- Amazon muss es gelingen, sich als “Safe Shopping”-Alternative zum manchmal noch etwas mißtrauisch beäugten Android Market zu etablieren.
mobilbranche.de
Eigendarstellung: Newsletter zu MobileWeb, Mobile Marketing, Mobile Business

Der freie Journalist Florian Treiß ist stellv. Chefredakteur des Webangebots für Medienmacher turi2 und hat sich bereits mit fundierten “Crosspostings” bei mobile-zeitgeist als jemand ausgewiesen, der all die Kenntnisse und Kontakte im sowie das Verständnis für das Mobile Business aufweist, welche man den das Thema bei den großen Magazinen beackernden Redakteuren oft so dringend wünschen würde. Dies qualifizierte ihn also bestens für die Gründung von mobilbranche.de.
Recht bescheiden selbst nur als “Medienschau” positioniert, bringt mobilbranche.de neben einem aufs Wesentliche verdichtenden tagesaktuellen Medienspiegel durchaus auch einige eigene Interviews und Beiträge zu den Themen Apps, Mobile Publishing, Mobile Marketing, Mobile Advertising, Mobile Commerce, Mobile Payment, LBS, Augmented Reality, NFC oder App Usage. Zu diesen Themen kennen wir derzeit kaum eine bessere Übersicht – ob als Free oder auch als Paid Content. Ein aktueller Terminkalender sowie eine Studiensammlung runden das empfehlenswerte Angebot ab, das komfortabel als kostenfreier Newsletter genutzt werden kann (postgelber Bestell-Button rechts oben).
Nicht iOS-spezifischer Generalist; deutschsprachig, recht kleine Darstellung auf dem iPhone; noch keine App. Fazit: *****
Schnorr – Pilotanwender des App-Baukastens von Glanzkinder für Hersteller/Marken/Brands
Gute Nachrichten für Marketiers: Glanzkinder stellt ein Baukastensystem zur Erstellung von Apps für Hersteller/Marken/Brands im Do-it-yourself-Verfahren vor. Bedient werden die Plattformen iOS (iPhone und iPad) sowie Android. Die Kölner App- und Ideenschmiede ist einer der deutschen Pioniere der App-Programmierung und treibt diesen Markt seit der iPhone Developer Beta-Phase voran. Die Erfahrungen aus dem erfolgreichen ersten Systembaukasten für Messe-Apps flossen nun in die Entwicklung des App-Baukastens für Hersteller und Marken ein. Trotz hoher Flexibilität gerade bei den optischen Gestaltungsmöglichkeiten weist dieses Angebot aufgrund größtmöglicher Automatisierung der Prozesse ein hervorragendes Preis-/Leistungsverhältnis auf.
Kunden geben über ein intuitiv bedienbares Web-Frontend die erforderlichen Angaben selbst ein bzw. laden entsprechenden Content hoch. Das Ergebnis wird durch die Anzeige von Templates simuliert. Plausibilitätsprüfungen schützen vor falschen Angaben bzw. Dateien in untauglichen Formaten/Abmessungen etc. Clou des Systems: Der gesamte Content der App kann über das selbe Web-Frontend ständig selbst aktualisiert werden: Ändert sich ein Angebotsdetail, so ist dies in Minutenschnelle eingepflegt. App-Nutzer merken davon nichts – die App fragt bei jedem Start beim Server nach, ob sich Inhalte verändert haben und lädt diesen ggfs. nach.

Attraktive Funktionen
Bereits die Basis-Variante bietet folgende Leistungsmerkmale:
- individuell gestaltbare Startseite
- Produktübersicht
- Der App User hat die Möglichkeit, Produktinformationen auf eine Merkliste zu setzen, sie per E-Mail zu versenden oder auf seinem Facebook- bzw. Twitter-Profil zu posten.
- Über den Locator findet der User schnell zum nächstliegenden Händler. Wenn der Anwender den Button “Händler in meiner Nähe” betätigt, erscheint eine Liste der Händler in Abhängigkeit zu seinem aktuellen Standort. Alternativ kann auch eine PLZ, Stadt oder einen Händlernamen eingegeben werden Die Händlerdaten können so integriert werden, dass der User den Händler aus der App heraus anrufen, ihm eine E-Mail schreiben, seine Webseite besuchen oder sich per Google Maps hinführen lassen kann.
- QR Reader / Barcode Reader: Hinter einem QR Code können alle erdenklichen Informationen abgelegt werden. So können z. B. Produktvideos, Broschüren, Gutscheine (Coupon-Promotion) etc. als optischer Code am Produkt platziert werden. Eingelesene QR Codes können in der App gespeichert und später jederzeit wieder abgerufen werden.
- News Feeds ermöglichen es dem Hersteller, seine Zielgruppe gezielt zu informieren. Der User hat die Möglichkeit, News per Mail weiter zu leiten oder auf seinem Facebook- und/oder Twitter-Profil zu posten. Zeitgemäße Interaktivität: Über einen Feedback Button kann der User dem Hersteller einen Kommentar zu jedem Newspost hinterlassen.
- Unter “Veranstaltungen” findet der App User eine geordnete Übersicht aller Veranstaltungen des Unternehmens. Die Events sind chronologisch geordnet und können mit nur einem Touch in eine Merkliste und/oder in den iPhone-/iPad-Kalender übernommen werden. Der Anwender hat die Möglichkeit, Veranstaltungen an andere per Mail weiterzusenden und auf seinem Facebook- oder Twitter-Profil zu posten.
- Über uns (Unternehmensprofil) und Impressum.
- Die Platzierung verlinkbarer Werbebanner ist möglich.
- Die Standardversion der App sieht zweisprachige Inhalte vor: Deutsch/Englisch. Weitere Sprachversionen sind als kostenpflichtige Erweiterung möglich.

Preisgestaltung
Im Basis-Preis von 3.790 Euro (alle Preise zzgl. MwSt.) für die iPhone-Variante enthalten sind das Erstellen und Testen der App, Freigabe der Beta-Version via Ad Hoc-Verfahren, der Download in den App Store sowie App-Promotion (Pressearbeit), um die App bekannt(er) zu machen.
Das Ergänzungsmodul “iPad” kostet 1.390 Euro, das Ergänzungsmodul Android 1.990 Euro. Individuelle Ergänzungen sind kostenpflichtig möglich.
Referenz-App von Schnorr
Pilotanwender dieses wegweisenden App-Baukastens ist die Adolf Schnorr GmbH & Co. KG. Das Unternehmen ist bekannt als Problemlöser im Bereich Tellerfedern und Schraubensicherungen mit Vertriebsniederlassungen weltweit. Schnorr beliefert Industrie-Unternehmen und -konzerne wie ABB, BorgWarner, Bosch, Daimler, Dürr, Eisenmann, Mahle, Siemens, Thyssen-Krupp, TRW, VW, ZF Sachs u.v.m. Die App unterstützt beispielsweise bei der Suche nach der richtigen Abmessung einer Tellerfeder, Sicherungsscheibe oder Spannscheibe. Nach Angabe der erforderlichen Abmessungen wird eine Auswahl möglicher Produkte ausgegeben. Passende Artikel können auf die Merkliste gesetzt oder bei Schnorr angefragt werrden.
Die Produktmontage vor Ort ohne Einbaurichtlinien unterstützt der QR Reader: Sobald der QR-Code auf der Produktverpackung eingescannt wird, können die passenden Richtlinien oder Besonderheiten heruntergeladen.
mehr Infos zum Glanzkinder-Systembaukasten für Hersteller- und Marken- Apps
die “Schnorr disc spring engineering” App kostenlos herunterladen
Frauen u. mobiles Internet – langsam, aber gewaltig?
Frauen ziehen bei der Nutzung des Mobile Internet nach: Im Vergleich zum Januar dieses Jahres hat sich der Frauenanteil bei den Mobilsurfern auf 34,6 Prozent verdoppelt. Unter anderem dies erweist die Studie “Mobile Effects Mai 2011″, die der Onlinevermarkter Tomorrow Focus Media (TFM)
durchgeführt hat.
TFM legte aktuelle Zahlen zur Nutzung und Akzeptanz von mobilen Angeboten vor, nach denen vor allem Mobile Commerce an Bedeutung gewinnt: Knapp ein Drittel der mobilen Internetnutzer hat schon einmal mobil etwas gekauft. Um die mobile Medienlandschaft abzubilden, wurden im Mai 2011 5.726 Personen im eigenen Werbenetzwerk befragt. Parallel führen die Marktforscher seit Mai 2010 Erhebungen via iPhone und iPad durch, um die Ergebnisse durch mobile Primärdaten anreichern zu können. Die neue Mobile Effects bietet eine genaue Analyse der Zielgruppe und deren Nutzungsverhalten.
Weitere Highlights:
- Innerhalb eines Jahres stieg die mobile Internetnutzung um 17,3 Prozentpunkte auf 32,6 Prozent an. Ein Drittel der im TFM-Netzwerk befragten Personen ist heute also bereits mobil im Internet. Bereits 20 Prozent geben an, das stationäre Internet aufgrund der mobilen Nutzung seltener zu nutzen. Gleichzeitig stieg die Zahl derer, die eine mobile Internetnutzung planen, um knapp zehn Prozent gegenüber der letzten Befragung im Januar. Knapp 80 Prozent der Befragten nutzen das mobile Internet täglich bis zu einer Stunde, der Anteil der Heavy-User mit einer Nutzungsdauer von über zwei Stunden täglich ist mit 13 Prozent im Vergleich zur Vorwelle leicht gestiegen.
- M-Commerce, also Mobile Business via Mobiltelefon, spielt derzeit noch eine untergeordnete Rolle. Allerdings ist hier zu erwarten, dass der Anteil der Mobile Shopper in den nächsten Jahren deutlich ansteigen wird. Knapp 30 Prozent der Befragten geben bereits heute an schon einmal über ihr Mobiltelefon etwas gekauft zu haben. Dabei werden vor allem Bücher, CDs, DVDs und Flug- bzw. Bahntickets mobil erworben – mit steigender Tendenz.
- Das Lesen von Tageszeitungen und Zeitschriften spielt auf dem Tablet PC nach wie vor eine große Rolle: über 70 Prozent der Befragten nutzen Tageszeitungs- und allgemein Nachrichten-Seiten, knapp 40 Prozent Zeitschriften und Magazine.
- Mobile Werbung wirkt: Branding-Effekte in mobilen Kampagnen sind laut TFM “sehr gut messbar”. Dabei sollen sich im Schnitt über knapp zehn Kampagnen eindeutige Steigerungsraten bei den Faktoren Werbeerinnerung (+6,9 Prozent), Recognition (+157,5 Prozent) und Aktivierung (+14,8 Prozent) nachweisen lassen. Außerdem werde mobile Werbung als sehr innovativ und glaubwürdig eingeschätzt.
Event: SolutionsDay, 19.05.11, München
Ossi Urchs, Internet-Guru und Online-Kommunikations-Experte der ersten Stunde, eröffnet am 19.05. den 2. SolutionsDay in München. Unter dem Motto “12 Jahre mobiles Internet – was war, was wird?” soll er die rasante Entwicklung dieser neuen Kommunikationsform, deren Potenziale und Trends für die Zukunft aufzeigen. Veranstalter des Fachkongresses für Online Marketing ist die Online Solutions Group. Die diesjährigen Themenschwerpunkte sollen einen umfassenden Überblick über die neuesten Entwicklungen und erfolgreichsten Trends in den wichtigsten Bereichen des Online Marketing geben: Neben dem Thema Mobile Marketing wollen die Referenten die wichtigsten Entwicklungen im Suchmaschinenmarketing (SEM/SEO), E-Mail-Marketing, E-Commerce/M-Commerce sowie in der Online-Marktforschung und im Webcontrolling darstellen.
Zu den Referenten des 2. SolutionsDay zählt neben Ossi Urchs auch Joachim Graf, Mitgeschäftsführer des Hightext Verlags und Herausgeber von ibusiness.de sowie Dozent und Zukunftsforscher für Kommunikations- und Medienkonvergenz. Die im Münchner Literaturhaus stattfindende Veranstaltung richtet sich an Marketingspezialisten und Websitebetreiber. Die Teilnahme kostet knapp 700 Euro + MwSt.
Mobile Ads: Handel u. Restaurants dominieren
Millenial Media (MM) ist ein Spezialist für mobile Werbung und Kampagnen. Gerade wurde der aktuelle S.M.A.R.T.-Report (Scorecard for Mobile Advertising Reach and Targeting) veröffentlicht. Aus den Ergebnissen:
- Der weltweit durch Mobile Advertising adressierbare Markt wächst rasant: Noch in 2009 ging eMarketer von 312 Mio. Smartphone-Nutzern weltweit aus. Bis Ende dieses Jahres sollen dies schon 571 Mio., bis 2015 1,2 Mrd. Nutzer sein.
- Die meisten Mobile Ads-Kampagnen in den USA entstammten dem thematischen Bereich “Retail & Restaurant”, der im Vergleich zum Vorjahr um 1.342 Prozent wuchs. Häufigstes Kampagnenziel war es, Laufkundschaft in Filialen zu locken.
- Auf Rang 2 bei den beworbenen Themen landet Telekommunikation (242% Wachstum). Die Kampagnen transportierten primär Markenbewusstsein und Produkteinführungen.
- Viel Bewegung findet auch im Themenkreis Reisen/Tourismus statt. Hotels legten hier um 52%, Fluglinien um 13% zu.
- Die mobile Bewerbung von App-Downloads wuchs um 31% und macht jetzt 21% des Kampagnen-Kuchens aus.
- “Mocial” (Mobile Social Media) wuchsen um 29% als Kampagnenthema.
zur Registrierung u. Download des jeweils aktuellen S.M.A.R.T.-Reports
Mobile Marketing wird >80% d. Verbraucher beeinflussen
Laut dem IT Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner sind digitales Marketing und die damit verbundenen Kanäle entscheidend um die abnehmende Effizienz des Massenmarketings zu meistern. Obwohl Vermarkter digitale Kanäle bereits seit über zehn Jahren zu nutzen versuchen, kamen diese bisher eher bei traditionellen Push-, Interruption- oder Massenmarketing-Kampagnen zum Einsatz als bei Strategien mit wechselseitigem Ansatz.
Bereits im Jahr 2015 sollen sich laut der Gartner-Studie mindestens 80 Prozent der Konsumenten bei ihren ins eigene Ermessen gestellten Ausgaben (im Gegensatz zu Fixkosten wie Miete etc.) von “Digitalstrategien” wie Social Marketing und Mobile Marketing beeinflussen lassen.
Die Analysten erinnern daran, dass das Internet ursprünglich zur (ausfallsicheren) Kollaboration ersonnen und aufgebaut wurde. In der folgenden Phase der fast vollständigen Kommerzialisierung gewannen Transaktionen des E- und M-Commerce die wichtigste Bedeutung. Heute aber bewege sich das Web zu seinen Ursprüngen zurück: Interaktion und Teil(hab)en.
Und dieses Netz wird immer gewaltiger: Gartner glaubt, dass bis 2014 6,7 Mrd. Endgeräte mit dem Internet verbunden sein werden. In den USA hat Mobile Marketing 2010 bereits Umsätze von 877,2 Millionen US-Dollar erzielt – ein Plus von 138 Prozent im Vergleich zu den 368 Millionen, die 2009 in dieses Mobile Business gesteckt worden waren.
Der vollständige Report “Digital Marketing: The Critical Trek for Multichannel Campaign Management” kann hier erworben werden.
Mobile App Measurement à la Adobe
Mehr Entscheidungsgrundlagen fürs Mobile Business: Als integrierter Bestandteil der Adobe Online Marketing Suite ergänzt das neue Produkt Adobe SocialAnalytics laut Hersteller künftig die Suite um eine Social Media-Komponente. Daten und “Stimmungen” aus dem Social Web sollen dabei in “nachvollziehbare” und für für die kanalübergreifende Medienstrategie und eine positive Beeinflussung des ROI” [...] nutzbare Erkenntnisse umgewandelt werden. Werbetreibende sollen hiermit Social Media-Aktivitäten beobachten, messen und verwerten können. Eine einzige Anwendung soll “sämtliche relevanten Aktivitäten aus sozialen Netzwerken und Online-Communities” zusammentragen und ermitteln, “welchen Einfluss diese auf das Geschäft und die Wahrnehmung der Marke haben”. Dabei soll das Tool für “beliebte Plattformen”, “darunter Facebook, YouTube, Twitter, Blogs, Foren und jeder Ort, an dem virtuelle Unterhaltungen auftauchen” tauglich sein.
Neben dem “Twitter Measurement”, “Facebook Measurement” (Analyse der Wirksamkeit einzelner Elemente von Facebook; demographische Angaben zu Fans!) werden dem Kunden auch “Facebook App Measurement” und “Mobile App Measurement” versprochen:
Fragen dazu an Adobe USA:
1. In der Pressemitteilung heißt es “Mit Adobe SocialAnalytics können Marketingtreibende die Nutzung ihrer Apps im Zusammenhang mit weiteren sozialen Aktivitäten beobachten.” Was bedeutet das konkret – welche “Nutzung” der Apps (für welche Plattformen?) können in Zusammenhang mit welchen sozialen Aktivitäten (auf welchen Netzwerken?) beobachtet und bewertet werden? Die Behauptung klingt zugegeben toll – doch wenn man weiß, dass es bei iOS Apps bislang nicht einmal Rückmeldungen über den Live-Status der App (noch installiert / schon gelöscht – bei Android Apps ist diese Info verfügbar) für den Publisher gibt, ganz zu schweigen von Statistiken zur Nutzung von Einzelfunktionalität etc., dann fragt man sich natürlich, welche “Nutzung” hier gemeint sein könnte..?
Adobe bietet mehrere Lösungen an, die in der Tat Daten zur App-Nutzung wie beispielsweise Funktionsnutzung, Nutzungszeit etc. erheben. Diese sind für Android, BlackBerry, Facebook, iOS und Symbian verfügbar. Allerdings erfordern diese, dass die Entwickler vor der Veröffentlichung Adobe-Code in ihre Apps integriert haben. Insofern ist die Analyse der Nutzung von bereits veröffentlichten Apps ohne Update nicht möglich.
2. Was soll das Produkt kosten und wie sieht das Lizenzmodell aus?
Die Preise sind noch in Arbeit und abhängig von der Art der Implementierung. Adobe SocialAnalytics befindet sich derzeit noch im Beta-Stadium. Die Verfügbarkeit ist für Q311 geplant.
Das mobile Jahr 2010 im Rückblick
Die Mobil-Spezialisten von comScore haben mit “The comScore 2010 Mobile Year in Review” einen Report vorgelegt, der Trends des Jahres beim Mobile Business in den Teilmärkten USA, Europa und Japan betrachtet. Zentrale Themen sind Entwicklungen bei den mobilen Endgeräten, die Fortsetzung des Siegeszugs von Smartphones und 3G-Funknetzen, Trends bei der Nutzung von Apps und dem Mobilen Internet sowie resultierende Strategien für mobiles Marketing. Zentrale Ergebnisse in der Zusammenfassung:
- Zur Weiterentwicklung des “mobilen Ökosystems” werden M-Commerce und vor allem Mobile Advertising besonders beitragen.
- Der Trend zum Smartphone beschleunigt sich sowohl in den USA – wo er Ende 2010 27% aller Mobilfunkkunden erreicht hatte – wie auch in Europa, wo 31% aller Mobiltelefone “smart” waren.
- Zu den wichtigsten Faktoren für eine Provider-Entscheidung gehörten in den USA und Großbritannien die Netzqualität sowie die angebotenen Mobilfunktarife (Datenplan).
- In Deutschland, UK, Italien und Spanien ist Nokia trotz Verlusten noch die Nr. 1 bei den Herstellern im Gesamtmarkt für Mobiltelefone. In den USA und Frankreich ist inzwischen Samsung führend.
- 36 Prozent der “mobil aktiven” US-Amerikaner und 29 Prozent ihrer europäischen Kollegen nutzen das Mobile Internet im Browser – 34 Prozent in den USA und 28 Prozent in den USA nutzen Apps auf ihren mobilen Endgeräten. Über alle Regionen wachsen diese Nutzungszahlen um sieben bis neun Prozent pro Jahr.
- Knapp 58 Millionen Mobilfunkkunden in den USA haben laut comScore 2010 mobil auf Soziale Netzwerke zugegriffen (+56%), verglichen mit 42 Millionen in Europa (+75%).
“The comScore 2010 Mobile Year in Review” kann hier kostenlos heruntergeladen werden.
50% Pizza-Orders via App o. SMS
Die Spezialisten für “Marketing Automation” aprimo haben im siebten Teil ihrer Online-/Podcast-Serie “The Imperatives of the Marketing Revolution” interessante Infos zum Themenkreis Mobile Marketing veröffentlicht.
Der Online-Beitrag mit dem Titel “Be Mobile. Be Everywhere. Be Relevant” prognostiziert, dass 2011 das Jahr sein wird, in dem sowohl B2B- als auch B2C-Marketer das mobile Marketing systematisch zum integralen Bestandteil ihres Marketing-Mixes machen.
“Marketer beginnen endlich zu verstehen, dass mobiles Marketing nicht nur darin besteht, digitalen Content auf einen kleinen Bildschirm zu schicken”, erläutert Lisa Arthur, Chief Marketing Officer (CMO) von Aprimo. “Mobiles Marketing betrifft nicht nur Smartphones, sondern auch iPads, Bildschirme in Autos und Spielekonsolen.” Aus dem Inhalt:
- Pizza Hut erwartet, dass in Kürze mehr als die Hälfte aller telefonischen Bestellungen über Apps und/oder Text-Message ankommen! Beobachtungen der Glanzkinder-Kunden Uno Pizza mit ihrer kostenlosen und langfristig Download-starken UNO Pizza App bestätigen dies tendenziell.
- Unternehmen wie die Einzelhandelskette Target Corp. senden ihren Kunden erfolgreich Coupons auf ihre Mobiltelefone.
- Die Barcode-Technologie entwickelt sich weiter und wird längst nicht mehr nur in B2C-Umgebungen eingesetzt. “Quick Response (QR)Codes” oder “Mobile Tags” stellen über (Barcodes) eine Reihe von Daten bereit, welche die Online- oder Offline-Kommunikation mit dem Interessenten erleichtern können. B2B-Marketer nutzen QR-Codes bereits auf Visitenkarten, Verkaufsbroschüren, Messe-Displays und anderen Werbemitteln. Glanzkinder berücksichtigt diesen Trend schon länger durch Integration von QR Codes u.a. in beispielsweise Messe Apps.
- Mobiles Marketing verändert nicht nur das Outbound-Marketing. Schnittstellen oder Apps für mobile Endgeräte machen Marketing-Mitarbeiter unabhängiger von ihrem Schreibtisch. Ein CMO oder Kampagnenmanager kann so jederzeit auf Kreativmaterial zugreifen, Interessentenprofile abfragen, Marketingbudgets überwachen und in Echtzeit die Ergebnisse von Kampagnen analysieren – insbesondere beim E-Mail-Marketing.
