comScore stützt Mobile-Analysen auf Big Data

comScore LogoDie Mobil-Spezialisten von comScore haben bekanntgegeben, dass sie die Basis ihrer Analysen erheblich erweitert haben: Allein in den USA stützen sich die comScore-Reports jetzt auf Daten von über einer Million Mobilfunknutzern sowie von 400.000 US-Tablet-Besitzern und 150.000 Anwender von Connected Devices (Spielekonsolen oder Smart-TV). Die Verbreiterung der Datenbasis soll zu präziseren, aussagekräftigeren Aussagen zu mehr Endgerätetypen sowie zu einer besseren Auswertung der Gerätenutzung führen.

2 von 5 nutzen Reise-Infos vom Smartphone

comScore LogoDie Mobil-Spezialisten von comScore haben in einer aktuellen Ausgabe ihrer Mobile Metrix-Reports mit dem Thema Reise-Informationen auf dem Smartphone beschäftigt. Aus den Ergebnissen:

  • Im Juli 2012 haben annähernd 40 Mio. Konsumenten ihr Smartphone dazu benutzt, Reise-Infos über mobile Webseiten oder Apps aufzurufen. Dies entspricht laut comScore 37 Prozent der “Smartphone population” oder zwei von fünf Besitzern eines unter Android, BlackBerry OS oder iOS betriebenen Smartphones.
  • Mit 6,7 Visits liegt dabei TripAdvisor (u.a. Offline City Guides vorn, gefolgt von Expedia Inc. (u.a. Expedia Hotels mit 6 Mio. Besuchen und Southwest Airlines mit 4,1 Mio.
  • Ein wenig Demographie: Frauen tendieren mehr als Männer zum Besuch eines Online-Reisebüros (Online Travel Agency, OTA).
  • Im Juli ließen sich laut Report 53 Prozent des generierten Web-Traffics zu “Travel” auf Apps und 47 Prozent auf Mobiles Internet/Browser zurückführen.

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US-Androiden: Apps vor Mobilem Internet

Smartphone- oder Tablet-Nutzer haben beim Abrufen von beispielsweise E-Mails, News, Wetterprognosen oder auch beim Besuch von Social Networks häufig die Wahl: mobil optimierte Webseite oder fest installierte mobile App? Zumindest was die Nutzungszeit angeht, haben hier die mobilen Apps deutlich die Nase vorn, wie Nielsen herausgefunden hat.

Nielsen Smartphone Analytics ist ein neuer Service der Marktforschungsspezialisten. Über On-Device Meter, die auf “Tausenden von iOS und Android Smartphones installiert sind”, erfasst und analysiert er deren Nutzungsdaten. Hiernach verbringt der durchschnittliche Androidnutzer in den USA täglich 56 Minuten mit dem mobilen Internet und Apps auf seinem Telefon. Zwei Drittel dieser Zeit wird für die Nutzung von mobilen Apps verwendet, gegenüber einem Drittel mobiler Internetanwendungen (was allerdings auch damit zusammenhängen könnte, dass das Gros der Spiele als native App angeboten wird; vgl. aktuell in den Top 5 des deutschen Android Market: Cut the Rope; Doodle Jump und X Construction).

Obwohl bekanntlich mittlerweile über 510.000 Android-Apps zur Verfügung stehen, verteilt sich das Gros der Nutzungszeit auf eine relativ kleine Gruppe: 43 Prozent der Gesamtnutzungsdauer von mobilen Apps von US-Androidnutzern entfällt auf die Top 10 Android Apps und ganze 61 Prozent auf die Top 50 Apps.
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14 Mrd. App-Downloads seit 2008

mobilemetrics weist auf eine interessante Infografik zur Entwicklung der Mobile App Stores von WebpageFX hin. Highlights:
Seit Apple durch die offizielle Eröffnung des App Stores im November 2008 diesen Markt neu erfand, wurden bis heute 14 Mrd. Apps auf mobile Endgeräte heruntergeladen.

Weitere Kennzahlen der wichtigsten Stores:

  • App Store: 375.566 Apps verfügbar, davon 29 Prozent Free Apps (?), Wachstumsrate 111 Prozent, Durchschnittspreis Paid Apps 2,15 US-Dollar, 48 Apps pro Phone werden tatsächlich genutzt.
  • Android Market: 224.808 Apps verfügbar, davon 60 Prozent Free, Wachstumsrate 544 Prozent, Durchschnittspreis Paid Apps 4,57 US-Dollar, 35 Apps pro Phone werden tatsächlich genutzt.
  • BlackBerry App World: 26 Prozent Free, Wachstumsrate 268 Prozent, Durchschnittspreis Paid Apps 5,61 US-Dollar, 15 Apps pro Phone werden tatsächlich genutzt.

2010 betrug der durch Mobile Apps generierte Umsatz weltweit bereits 5,2 Mrd. US-Dollar. Für 2011 lautet die Prognose 15,1 Mrd. Dollar.

Report: Android in USA besonders stark

AdMob LogoDie US-Spezialisten für mobile Advertising AdMob, die – wie es aktuell aussieht – doch von Google übernommen werden dürfen – haben für Ihren aktuellen AdMob Mobile Metrics Report Android- vs. Iphone OS-Endgeräte nach Regionen und dem durch sie erzeugten Traffic im AdMob-Netzwerk aufgeschlüsselt. Aus den Ergebnissen:

  • 75% der unter Android betriebenen Endgeräte fanden sich in Nordamerika, gefolgt von Asien (12%) und Westeuropa (11%).
  • Die Mehrzahl der mit iPhone OS laufenden Mobilgeräte im AdMob-Netzwerk fand sich in Nordamerika (49%) und Westeuropa (28%).
  • In den USA lässt sich ein Verhältnis von 2 zu 1 zwischen iPhone OS und Android ausmachen. Weltweit betrachtet ist diese Ratio 3,5 zu 1.
  • In absoluten Zahlen befinden sich 11,6 Mio. Android-und 40,8 Mio. iPhone OS-Geräte im Netzwerk der Werbespezialisten.

AdMob 0410: iPhone OS vs. AndroidAdMob weist auf das schnelle Wachstum beider Plattformen hin und zitiert die Marktforscher Gartner mit der Aussage, dass beide zusammen rund 25 Prozent der weltweiten Smartphone-Verkäufe in Q110 ausgemacht haben. Laut AdMob hat Google auf seiner Entwicklerkonferenz vergangene Woche von 100.000 aktivierten Android-Endgeräten pro Tag gesprochen. Für die iPhone OS-Plattform geht AdMob von insgesamt 85 Mio. iPhone und iPod touch weltweit aus. Die Untersuchung beruht auf April-Daten.

zum aktuellen Report

Windows Mobile führt bei Klickraten vor iPhone OS

Im Rahmen der Next Conference veröffentlichte Smaato aktuelle Metriken zum Mobile Advertising Markt in Europa mit einem Vergleich der Klickraten nach Betriebssystem und den Fill Rates der angebundenen Werbenetzwerke. Nach einem Focus auf den asiatischen Markt in den vergangenen zwei Monaten zeigen die April-Metrics neben einem globalen Marktüberblick bezüglich der Fillrates und Klickraten der einzelnen mobilen Betriebssysteme auch einen Einblick in den jeweiligen Markt der Länder Deutschland, UK, Frankreich, Italien und Spanien.

Smaato_0510_mobile OS_CTRIm Europa ist Windows Mobile (bzw. künftig “Windows Phone”) laut Smaato mit einem Index von 126 das führende Betriebssystem in Bezug auf die “Click Trough Rate” (CTR, Responsequote), dicht gefolgt von iPhone OS (122). Nokias Symbian – global in den vergangenen Monaten kontinuierlich an der Spitze – liegt in Europa mit 111 nur an dritter Stelle. Der Index besteht aus der durchschnittlichen CTR aller Betriebssysteme und ist auf 100 gesetzt.

Die durchschnittliche Fill Rate (Die Fill Rate ist der Quotient aus ausgelieferter zu angefragter Werbung. Da im Markt derzeit mehr mobile Werbung nachgefragt wird, als Kampagnen vorhanden sind, ergibt sich eine Lücke in der Auslieferung. D.h. nicht jedes Mal, wenn eine Applikation ein Werbebanner anfragt, kann ein Werbenetzwerk auch ein für die Situation passendes Banner liefern. 30% Fill Rate bedeuten demnach, dass nur 3 von 10 Anfragen nach Werbung auch tatsächlich ein Banner angezeigt bekommen.
) der angebundenen Werbenetzwerke liegt in Europa mit 25 Prozent dicht am globalen Durchschnitt von 26 Prozent. Sechs der Top 10-Werbenetzwerke liegen überhalb dieses Durchschnitts. Die vollständigen Smaato Mobile Metrics finden Sie hier.

Report: Fragmentierter Android-Markt

Die von Google übernommenen US-Spezialisten für mobile Advertising AdMob haben für Ihren aktuellen AdMob Mobile Metrics Report sowohl das “Android-Ökosystem” unter die Lupe genommen wie auch die einzelnen Generationen von unter iPhone OS betriebenen Apple-Endgeräten nach durch sie erzeugten Traffic im AdMob-Netzwerk aufgeschlüsselt. Aus den Ergebnissen:
96 Prozent des Android-Traffics gehen auf 11 Endgeräte zurück (vgl. Grafik). Zum Vergleich: im September 2009 waren es nur zwei Android-Geräte. Die Android-Versionen 1.5 (“Cupcake”: 38%), 1.6 (“Donut”: 26%) und 2.0/2.1 (“Eclair”/”Froyo”: 35%) dominieren den Markt.AdMob_Android generated traffic nach Endgeräten

Auf der Apple-Seite hingegen lässt sich 84% des iPhone OS-Traffic auf die Endgeräte iPhone 3GS (39%), iPod touch 2G (25%) und iPhone 3G (20%) zurückführen, wobei der Anteil des 3GS seit September 2009 um 30 Prozent zugelegt hat. Die Untersuchung beruht auf März-Daten aus dem US-Markt. Zum aktuellen Report geht es hier.

Update: US-Marktanteile bei den Mobiles

Die Mobil-Spezialisten von comScore haben für die aktuelle Ausgabe ihrer MobiLens-Reports die Marktanteile im US-Handy- und Smartphone-Markt zwischen November 2009 und Februar 2010 betrachtet. Grundgesamtheit der Untersuchung sind wieder über 13 Jahre alte Mobilfunk-Kunden in den USA. Nach ihren Ergebnissen liegt Motorola mit 22,3% bei den Handy-Herstellern und immer noch RIM/BlackBerry mit 42,1% bei den Smartphone-Fertigern vorne. Das Handy-Ranking im Detail: Platz 2 hält LG (21,7%), dicht gefolgt von Samsung (21,4), abgeschlagen folgen Weltmarktführer Nokia (8,7%) und RIM (8,2%).

Laut comScores Daten nutzten 45,4 Mio. Menschen im Untersuchungszeitraum Smartphones. Platzhirsch RIM/BlackBerry OS (+1,3 Prozentpunkte) wird verfolgt von Apple/iPhone OS (25,4%, +0,3 Prozentpunkte), Microsoft/Windows Mobile (15,1%), Android (9,0, +5,2!) und Palm (5,4%).

Auch die Nutzung der Mobilgeräte wurde untersucht. Danach haben durchschnittlich pro Monat 64% der US-Anwender Textnachrichten verschickt (+1,9 Prozentpunkte im Vergleich zur Voruntersuchung). Die Browser-Nutzung stieg um 2,4 Punkte auf 29,4%. Der Zugang zu Social Networks oder Blogs wuchs um 2,9 Punkte auf 18 Prozent. Die Nutzung von zuvor herunter geladenen Apps stieg um 1,8 Punkte auf 27,5 Prozent.

Flurry: 74 Tage nach Markteinführung mehr Droids als iPhones verkauft

flurry_chart_droid vs. iPhoneMobileCrunch.com zitiert Analysen von Flurry, wonach vom Android-beflügelten Motorola Droid (in Europa: Milestone) in den ersten 74 Tagen nach Markteinführung bereits mehr als die eine Million Exemplare abgesetzt werden konnten, die das erste iPhone verzeichnete. Im Vergleichszeitraum fand das von HTC für Google gefertigte Nexus One Flurry zufolge nur 135.000 Abnehmer. Flurry gelangt (wie beispielsweise AdMob auch) an derartige Hochrechnungen durch in Apps eingebettete Analysetools. Unterdes legt der Android Market weiter kräftig zu. Nach nicht offiziellen Aussagen eines Google-Mitarbeiters bietet die stärkste Apple-Konkurrenzs aktuell bereits über 30.000 Apps feil (vs. 184.000 im App Store heute).
via MobileCrunch.com

App Store-Stats: Mehr Lese- als Daddelstoff im Angebot

mobClix_chartconnect.de weist auf eine interessante Statistik des App Store Directory mobclix hin, nach der in den Beobachtungszeiträumen 6 und 12 Monate derzeit mehr Bücher- als Spiele-Apps in Apples App Store eingestellt werden. Der Beobachtungszeitraum umfasst maximal ein Jahr. Auf Rang 3 und 4 folgen die Genres Unterhaltung und Bildung.

Es lohnt sich wirklich, die sich dynamisch verändernden Charts einmal selbst mit unterschiedlichen Beobachtungszeiträumen auszuprobieren, da u.a. auch absolute Zahlen (für iTunes USA) angegeben werden und nach Free Apps und Paid Apps unterschieden werden kann.

Die mobclix-Auswertungen der RSS Feeds aus dem App Store erhärten vergleichbare Ergebnisse der Metriken-Marktforscher bei Flurry, über die wir Ende 2009 berichtet hatten.

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