App Store-Downloadzahlen der Platzhirsche

app storeVon App-Entwicklern, bei deren Produkten es nicht gut oder gar schlecht um die Akzeptanz im App Store steht, hört man nie konkrete Downloadzahlen. Und auch Apple selbst beschränkt sich ja lieber auf allgemeine Jubelansagen wie “Bereits 2 Mrd. Downloads im App Store”, “Jetzt schon 3 Mrd.”, …
Scout24Insofern ist es notorisch schwer, herauszubekommen, wieviele Downloads es tatsächlich braucht, um beispielsweise im deutschen App Store auf Rang 1 oder 10 der Charts eines bestimmten Genres zu landen oder gar zu bleiben. Hilfreich sind da Triumphbotschaften wie diese von Scout24: Nicht nur habe man (laut Nielsen/Netratings) im Januar 2010 4,6 Mio. Besucher (Unique Audience) auf immobilienscout24.de begrüßen können (1 Mio. Seitenaufrufe pro Tag laut Nedstat). Diese Rekordzuwächse folgten auf eine im Dezember gestartete millionschwere crossmediale Werbekampagne sowie auf die Veröffentlichung einer wirklich besonders gelungenen iPhone App, die binnen sechs Wochen bereits über 140.000 Mal herunter geladen wurde.

Plants vs. ZombiesWie das im weit härter umkämpften Games-Markt aussieht, verrät uns eine Pressemitteilung von PopCap Games . Darin gab man unlängst bekannt, dass die speziell für das iPhone und den iPod Touch entwickelte Version des preisgekrönten Spiels Plants vs. Zombies sich allein in den ersten neun Tagen seit Erscheinen international über 350.000 Mal verkauft hat. Dies sei ein neuer Rekord für frisch erschienene Titel im App Store. Plants vs. Zombies schoss damit laut Hersteller innerhalb von 24 Stunden nach Erscheinen auf Platz eins der meistverkauften und umsatzstärksten Anwendungen im App Store. Bei einem Verkaufspreis von 2,99 US-Dollar habe das Vitamingemetzel bereits jetzt über eine Million Dollar Umsatz eingespielt.

PopCap_logoAuch das Spiel Bejeweled konnte sich laut PopCap erfolgreich im App Store platzieren: “als erste Bezahlanwendung hat sich das Game mittlerweile über 3 Millionen Mal im App Store verkauft”. Bejeweled ist laut PopCap seit seinem Erscheinen im App Store permanent unter den zehn umsatzstärksten Anwendungen vertreten.
doodle jump_iconUPDATE: Das wird aber noch erheblich von der gerade hereinhüpfenden Meldung getoppt, dass das reizende Doodle Jump-Spiel von Lima Sky soeben die Marke von drei Millionen Downloads geknackt hat. Es ergeben sich Einnahmen von knapp 3 Mio. US-Dollar seit dem Launch im März 2009 – vor Abzug der Apple-Abgabe..

ftd_logoIn der Kategorie Nachrichten werden kleinere Brötchen gebacken, selbst von der Financial Times Deutschland. Diese kann sich laut eigener Aussage aber immerhin noch über rund 100.000 Downloads in über einem Monat freuen, womit eine “magische Grenze” übertreten worden sei. Mit mehr als 1,5 Millionen Seitenaufrufen wöchentlich übersteige die iPhone-Nutzung der FTD-Leser überdies schon jetzt die Nutzung der herkömmlichen Mobilangebote für Handy und Blackberry.

Studie: Mobiler Facebook- und Twitter-Zugriff wächst nennenswert

comScoreDie Mobil-Spezialisten von comScore haben für die aktuelle Ausgabe ihrer MobiLens Reports das Phänomen Social Networks-Zugriff via Mobile Browser untersucht. Aus den Ergebnissen: 30,8% der Smartphone-Nutzer im comScore-Netzwerk haben im Januar 2010 auf Social Networks via Mobile Browser zugegriffen (im Vergleich zu nur 22,5% im Vergleichsmonat 2009). Speziell der mobile Zugriff auf Facebook stieg um 112%, der auf Twitter sogar um 347%! comScore fügt dieser Presseinformation den Satz hinzu: “These figures do not include access of the social networking services by the nearly 6 million mobile phone owners who do so exclusively through mobile applications.”

Autor: klaus, veröffentlicht am: 3. 03. 2010

Kategorien: iPhone Programmierung

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Studie: App Usage

AdMob_0210_App UsageDie von Google übernommenen US-Spezialisten für mobile Advertising AdMob haben den App-Gebrauch der Nutzer von unter iPhone OS, Android und WebOS (Palm) betriebenen Endgeräten in Ihrem Anzeigen-Netzwerk untersucht. Aus den Ergebnissen:

- Die Nutzer von Android und iPhone OS (iPhone, iPod touch) nutzen eine vergleichbare Anzahl von Apps und verwenden ähnlich viel Zeit auf diese. Allerdings investieren Apple-Nutzer weiterhin mehr Geld in Apps: 50% der iPhone/iToch User erwerben pro Monat mindestens eine Paid App, im Gegensatz zu 21% der Android- und 24% der WebOS-Nutzer.
- 73% der Android- und 58% der WebOS-Nutzer sind männlich, aber nur 57% der iPhone- und 54% der iTouch-Besitzer.
- 16% der iPhone-Nutzer bekundeten auf Befragen, ein iPad kaufen zu wollen, im Gegensatz zu 11% der WebOS- und nur 6% der Android-Fans. Ebenfalls 6% der Android-Nutzer erwägen die Anschaffung eines Amazon Kindle.

Zum aktuellen Report geht es hier, zum den Ergebnissen des Vorjahresberichtes hier.

Internationale iTunes-Charts auf einen Blick

PositionApp_iconEine der Apps, bei denen man sich fragt, wie man es je ohne sie ausgehalten hat: Die britischen Spezialisten für User Experience/Usability ustwo haben mit PositionApp eine App vorgestellt, die internationale iTunes-Hitparaden präsentiert.

PositionApp_screen2Die Datengrundlage laut ustwo: “PositionApp offers depth of information that the iTunes App Store does not, with historical data covering the last five months.” Die Quelle sind auch hier “nur” Apples RSS Feeds, allerdings hält ustwo bereits 28 GB historischer Daten vor.

PositionApp_screen2Die ständig aktualisierten Charts lassen Rückschlüsse auf die zugrunde liegenden Downloadzahlen zu. Der besondere Pfiff: besonders interessierende Apps (die eigenen, Lieblings-Apps, die Apps von Lieblingsfeinden ;-) können in eine Favoriten-Liste aufgenommen werden und stehen dann nach dem Öffnen der App allesamt auf einen Blick zur Verfügung – säuberlich sortiert nach Veränderung in den Charts des Heimatmarktes (“+13″, “-144″) und inklusive Traffic Highlighting (Grün für Auf-, Rot für Abstieg). Acht Apps passen auf dieses “Dashboad” der Favourite Apps – diese Chartspositionen einzeln im (auf die Top 100 beschränkten) App Store nachzuschauen, würde viele Minuten dauern. Ein Tap auf eine Favoriten-App zeigt im Drill-down, wie sich die App in den App Stores anderer Länder schlägt – soweit sie in mehreren “Territories” angemeldet wurde.

Neben den Hitlisten internationaler App Stores werden auch die schnellsten “Aufsteiger” in den Charts markiert. Durch ein AdMob-Sponsoring bleibt diese faszinierende App-Dienstleistung zwei Monate lang kostenlos: Get it while you can!
Fazit: ****
iTunes-Link

Wirbel im mobilen Werbemarkt: AdLocal, AdMob, comScore, Flurry, Google, Opera, …

Der mobile Werbemarkt wird inzwischen vielfach als gewaltig erkannt. Beispielsweise die Kelsey Group sieht hier ein Wachstum von 160 Mio. US-Dollar im Jahr 2008 auf 3,1 Mrd. Dollar im Jahr 2013.

Diese Entwicklung beschleunigt die Konzentration dieses Marktes – teils durch Übernahme, teils durch den Versuch, Allianzen zu schmieden. Auch wenn Googles Aufkauf von AdMob bis heute Probleme aufwirft, dokumentiert er das Bemühen des Internetriesen, auch außerhalb der Suchmaschine – auf App-Ebene – den Werbemarkt zu dominieren. Opera hat sich mit AdMarvel einen zwar kleineren, aber interessanten Spezialisten für die Auslieferung von Werbung an Mobiles gegönnt.

flurry_logoFlurry schließlich, direkter Wettbewerber von AdMob oder comScore, fusionierte einerseits mit Pinch Media, ging aber andererseits kürzlich eine Partnerschaft mit comScore ein, um auch deren Kunden die Flurry-SDK zur Integration in mobile Apps anbieten zu können. Dies konkurriert zumindest teilweise mit Flurrys AppCircle-Initiative, trägt aber dazu bei, hier das größte Netzwerk von Werbungsauslieferung und Nutzungsanalyse auf mobilen Endgeräten entstehen zu lassen.

adlocal-logoEin weiterer zu beobachtender Player ist AdLocal. Seit 2006 im japanischen Markt aktiv, bietet das US-Unternehmen seinen Kunden dort “location based advertising” an, die den Endanwender in Abhängigkeit von seiner tatsächlichen Position erreichen. AdLocal ist derzeit noch nicht in Europa aktiv.

Studie: iPhone hat noch die doppelten Android-Klickraten

Smaato Inc., Spezialist für mobile Werbung, stellte jetzt Mobile Advertising Metrics vor, die den Index für Klickraten (Click Through Rate, CTR) nach mobilen Betriebssystemen aufschlüsseln. Darüber hinaus zeigen die Smaato Metrics die “Fillrates” mobiler Werbevermarkter im weltweiten Vergleich und den USA. Die Metrics basieren auf 3 Milliarden Werbeanfragen aus dem Smaato-Netzwerk vom Dezember 2009. Ihnen zufolge sind Quattro Wireless (erst vor kurzen durch Apple erworben) und Millenial Media die Top Performer unter den mobilen Werbevermarktern in den USA. Gemäß den Smaato Metrics brachten es beide Netzwerke auf je 83% Fillrate im Smaato-Netzwerk

Smaato_0110Ragnar Kruse, CEO und Co-Founder von Smaato: “Die Smaato Metrics liefern die Antworten auf Schüsselfragen des mobilen Werbemarktes: So sind die Klickraten auf dem iPhone und iPod touch um ein Zweifaches höher als auf Android-Geräten. Die höchste Klickrate liefern Symbian-Mobiltelefone, die doppelt so gut performen wie Feature Phones” (Feature Phone: oft Java- oder Brew-basierende NICHT-Smartphones).

“Was die Performance mobiler Werbenetzwerke angeht, so zeigen die Smaato Metrics auf, dass die Fillrate weltweit bei durchschnittlich 35% liegt. Das bedeutet, dass Betreiber mobiler Webseiten auf die Netzwerke mehrerer Werbevermarkter zurückgreifen müssen, um ihre Werbeflächen optimal zu vermarkten”, so Kruse weiter.
die Smaato Metrics im Kontext
Smaato Whitepaper zum Thema

Will Apple Mobile Ads m. Quattro ausbauen?

quattro wireless_logoMöglicherweise will Apple Quattro Wireless für 275 Mio. US-Dollar übernehmen. Das berichtet jedenfalls “All Things Digital” (Wall Street Journal) unter Berufung auf mehrere Quellen. Quattro – Experte für die Auslieferung mobiler Handywerbung – ist ein Wettbewerber von AdMob, das Google kaufen will, dabei aber Schwierigkeiten mit dem US-Kartellamt bekommen hat. Eine offizielle Ankündigung durch Apple könnte schon heute erfolgen, heißt es bei All Things Digital. Quattro Wireless kann mit seinem Produkt Get Mobile personalisierte Werbung an Smartphones ausliefern. Dabei wird die Zielgruppe nach Endgerät, Standort und demografischen Daten ausgewählt. Die Parameter für diese zielgruppenspezifische Auslieferung holt sich Quattro Wireless nach eigenen Angaben aus sozialen Netzwerken.
via golem.de

Autor: klaus, veröffentlicht am: 5. 01. 2010

Kategorien: iPhone Programmierung

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Christkind spezialisiert sich auf Smartphones (und iTouch)

Der Hightech-Verband BITKOM hat eine positive Bilanz des Weihnachtsgeschäfts mit hochwertigen Elektronikprodukten gezogen. Zu den Hightech-Rennern des Jahres 2009 gehörten vor allem Smartphones – neben Netbooks, Blu-Ray Player und digitale Bilderrahmen.” Bei diesen Geräten gverzeichneten die Hersteller dreistellige Zuwachsraten bei den verkauften Stückzahlen. Deutlich über Vorjahr liegen Multimedia-Handys mit Internetzugang und großen Displays. Deren Absatz ist im Jahr 2009 um 150 Prozent auf rund 4 Millionen Stück gestiegen. Die Zahlen des BITKOM beruhen auf Erhebungen von European Information Technology Observatory (EITO) und der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK).

flurry_touchEine andere Statistik deutet darauf hin, dass das Christkind letzte Weihnachten signifikant häufiger iPod touch gebracht hat: Nach Angabe der US-Spezialisten für “Mobile Apps Analytics” Flurry haben die von iTouch ausgehenden Downloads im App Store im Dezember erstmals die von iPhones ausgehenden überflügelt. Am ersten Weihnachtstag verzeichneten die Downloads für iPod Touch-Geräte der dritten Generation (in den USA) einen Sprung um 900 Prozent, womit sich auf diese Gerätegeneration kurzfristig 172 Prozent mehr Downloads als das iPhone zurückführen ließen. Weiteres Flurry-Ergebnis: Die App Store-Downloads stiegen im Dezember generell um 51 Prozent gestiegen, jene im Android Market um 22 Prozent.

(Paid) News: Springer, Stern, T-Mobile..

Wie angekündigt zielt die “Mobil-Offensive” von Springer in erster Linie auf die Geldbörse der Leser bzw. soll deren Schmerzgrenzen ausloten. Die Apps für “Bild” und “Welt” sind kostenpflichtig und werden über ein Abo-Modell vertrieben. Beide wurden mit Einführungspreisen versüßt. Die “Bild”-App kostet in den ersten 30 Tagen 79 Cent, die “Welt” auf dem iPhone zunächst 1,59 Euro. Danach können Bild-Leser zwischen zwei verschiedenen Abo-Modellen wählen: mit der Printausgabe des Folgetags ab 22 Uhr ist der Service für 3,99 Euro pro Monat erhältlich, ohne PDF kostet sie 1,59 Euro monatlich (Welt: PDF-Version für 4,99 Euro beziehungsweise 2,99 Euro pro Monat ohne PDF.

Vor einiger Zeit hat auch Der Spiegel angekündigt, die jeweilige vollständige Wochenausgabe ab Dezember als App anbieten zu wollen, wobei ein Preis von rund 3,70 Euro erwartet wird. Der App Launch scheint sich allerdings zu verzögern, genau wie bei der bereits geraume Zeit erwarteten Financial Times Deutschland.

sternDass es auch kostenlos geht, zeigt u.a. die just als Version 3.1 überarbeitete Stern-App: Für diese konnte der Verlag jetzt 380.000 Downloads seit dem Start im Februar 2009 verkünden. Damit darf sich die stern.de iPhone-App immer noch “erfolgreichste Applikationen eines deutschen Nachrichtenmagazins” nennen. Gemeinsam mit den anderen mobilen stern.de-Plattformen (Android und mobiles WAP-Portal) erzielt die Nachrichten-Site eine mobile Reichweite von rund 20 Mio. PIs/Month.
UPDATE 08.05.2010:
Inzwischen verkündete der Stern 506.000 Downloads bzw. Unique Installs seiner kostenlosen iPhone-App. Davon entfielen 468.000 auf Deutschland, 38.000 aufs Ausland.

Die neue Version wurde besonders bei Darstellung und Verwendung des Livetickers zur Fußball-Bundesliga überarbeitet. Zudem gibt es mit den “Text-Fotostrecken” ein neues Artikelformat mit üppig bebilderten Beiträgen, bei denen die stern-typische Optik konsequent in das mobile Format eingebunden wurde. Generell konnte der Seitenaufbau innerhalb der App beschleunigt werden.

Seit dem 18.12. können News-Junkies auch zur kostenlosen App “News” der DTAG greifen. Wie beim T-Online.de-Portal gibt es hier Aktuelles aus den Bereichen Nachrichten, Sport, “Boulevard” , Wirtschaft oder “Ausland”. Irritierend ist der lange Zeitraum, den die App für den Programmstart und den Aufbau mancher Seiten benötigt.

Google kauft mobilen Werbevermarkter AdMob

AdMoobleGoogle erweitert seine Online-Werbeaktivitäten strategisch im Bereich “Mobile” und übernimmt den US-Spezialisten für mobile Advertising AdMob für rund 750 Millionen US-Dollar. Die Aufsichtsbehörden müssen dem Deal noch zustimmen.
Im Juni 2009 hatte Google bereits den eigenen AdSense-Service für Apps zugänglich gemacht.

Autor: klaus, veröffentlicht am: 10. 11. 2009

Kategorien: iPhone Programmierung

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