Google Play vs Amazon Appstore

In ihrem jüngsten Report haben sich die Spezialisten für Mobile App Stores von Distimo auf die beiden Großen im Android-Bereich konzentriert. Der Report “App Downloads: Amazon Appstore vs. Google Play” untersucht, wie sich Amazons Android-basierende Third Party-Plattform inzwischen gegen den Wettbewerb schlägt. Die Informationen zu Downloadzahlen entstammen Distimos AppIQ-Dienst und dem US-Markt (März 2013). Aus den Ergebnissen:

  • Das Original Google Play (ehemals Android Market) ist in etwa zehn mal so groß wie Amazons Gegenangebot und sein Anteil von Free Apps ist erheblich höher.
  • Auf der anderen Seite werden in Amazons Store knapp doppelt so viele Paid Apps erworben wie bei Google.
  • Die erfolgreichsten 200 Apps wurden im betrachteten Monat in den USA 16 Mio. mal heruntergeladen – dies entspricht einem Umsatz von 3 Mio. US-Dollar (nur einmalige Umsätze – kein in app purchase. Die erfolgreichste Kategorie war Games/Spiele, das Top-Spiel war Temple Run 2″.

Übrigens hat Amazon gerade mit den Amazon Coins eine virtuelle Währung für den Appstore eingeführt – u.a. zum Erwerb von Paid Apps.

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Mobile Fashion-Käufe schwer in Mode

#StiboSystemsDer Report “2013 Consumer Retail Survey” der Spezialisten für “Multidomain Master Data Management” von Stibo Systems bietet einige interessante aus dem UK-Markt stammende Zahlen zum Mobile Business und M-Commerce. Aus den Ergebnissen:

  • Käufe von mobilen Endgeräten aus haben im Vergleich zur Vorjahresuntersuchung um 19 Prozent auf jetzt 59 Prozent zugelegt.
  • Dabei hat sich die Kauf-Plattform Notebooks/Laptops um sechs Prozent verringert. 20 Prozent der M-Konsumenten nutzen jetzt ein Tablet zum Shoppen – dabei dominieren Apple iPad, Google Nexus 7s und Amazon Kindle Fire. 2012 hatten nur fünf und 2011 sogar nur zwei Prozent vom Tablet aus Einkäufe getätigt.
  • Mit 46 Prozent bestätigten doppelt soviele Befragte wie im Vorjahr, dass sie regelmäßig vor einem Kauf Produktinfos mobil abrufen.
  • Die im Segment der Mobile-Käufe am schnellsten wachsende Branche ist Mode – fast die Hälfte aller mobilen Käufer erwarben auch mindestens ein Modeprodukt.
  • Dennoch gibt es noch nennenswerte Widerstände beim Mobile Business: Fast die Hälfte aller Antwortenden bemängeln, dass der Bildschirm ihres mobilen Geräts zu klein sei, um Produktinformationen angemessen lesen zu können und 17 Prozent stellen einen Mangel an Informatione auf für mobile optimierten Produktseiten fest.
  • 46 Prozent zögern, Kreditkarteninformationen o.Ä. über den mobilen Kanal zu schicken.

#RedShiftMRDie Erhebung wurde online von RedShift Research für Stibo Systems durchgeführt. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse gibt es (nach Registrierung) hier.

Leitfaden Mobile Commerce

bvdw.org Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. will Orientierung und rechtliche Handlungsempfehlungen für den Einsatz von mobilen Endgeräten in der Gesellschaft bereitstellen. Nur kurz nach der Veröffentlichung des besonders empfehlenswerten Ratgebers Enterprise Mobility & Innovations wurde jetzt der 35-seitige Leitfaden “M-Commerce” vorgestellt. Hierin wil die Fachgruppe Mobile im BVDW aufzeigen, wie neue mobile Geschäftsmodelle erfolgreich genutzt werden können. Der Ratgeber informiert hierzu über die Auswirkungen auf bestehende Vertriebswege/Kanäle, auf Kundenbindung und vor allem auf das Marketing. Weiterhin werden rechtliche und inhaltliche Aspekte dargestellt und praktische mobile Anwendungsbeispiele für Mobile Payment, Mobile Couponing und Mobile Marketing gegeben.

Als gedrucktes Werk (ISBN 978-3-942262-52-1) kostet der Ratgeber 29,90 Euro, als PDF-Dokument ist er für 24,90 Euro unter www.bvdw-shop.org erhältlich.

Vodafone mit eigenem Mobile Couponing

www.vodafone.deGlanzkinder-Partner Vodafone Deutschland setzt verstärkt auf M-Commerce und Mobile Couponing – Über die Konzernbeteiligung VoucherCloud werden gemeinsam mit dem neuen Kooperationspartner acardo Gutscheine, Coupons und Kundenbindungsprogramme auf das Smartphone geholt – zunächst via separater VoucherCloud App, später integriert in einer “mWallet“.

acardo logoDank der Marktpräsenz des Dortmunder Spezialisten acardo AG werden schon jetzt über 900 Akzeptanzstellen in Deutschland erreicht – darunter Edeka und HIT-Supermärkte – im Jahr 2013 sollen weitere folgen. Dabei werden die Endverbraucher laut Jochen Bornemann, Leiter Financial und Enabling Services bei Vodafone Deutschland, von zahlreichen Schnäppchen und die Werbepartner von satten Reichweiten der “bald Millionen” erreichten Smartphones profitieren.

acardo_open walletMit Hilfe der open wallet-Lösung von acardo als technische Schnittstelle zwischen App auf dem Smartphone und dem Kassensystem der Einzelhändler können Konsumenten Coupons auf dem Smartphone und online sammeln und vor Ort einlösen. acardo übernimmt die revisionssichere Abrechnung und Freigabe der Coupons. Auch die Händler selbst können Coupons für eigene Produkte einstellen. Für den Konsumenten entfallen bei teilnehmenden Händlern überdies die Kunden- oder Gutscheinkarten, die bislang zusätzlich vorgezeigt werden mussten. VoucherCloud wird im März 2013 für Kunden aller Netzbetreiber unter iOS und Android starten, in UK, Irland und den Niederlanden ist die App bereits verfügbar und im Flächeneinsatz.

Apps sind wettbewerbsentscheidend

forrester_logoDie PCWorld aus dem IDG-Medienkonzern (vgl. a. z. B. ComputerWoche) zitiert die Analysten von Forrester wie folgt: “Forrester has warned companies that if they don’t properly invest in a mobile application strategy, other companies with convenient and useful applications will attract customers to their services.” Der Forrester Report namens “The Business Impact of Mobile Engagement” (499 $) verweist auf die zentrale Bedeutung der Güte von mobile Apps für verbesserte Kundenbindung versus Kundenabwanderung. Die Analysten verweisen u.a. auf die via App bereitgestellte Funktionalitäten Mobile Payment, Telekommunikation (Skype) oder “Identity” (Facebook) als entscheidend in diesem “Krieg” um Konsumenten. Als besonders umkämpfte Branchen werden Medien, Reisen sowie Finanzdienstleistungen genannt.

Optimal konzipierte und aufgesetzte Business Apps können laut Forrester Zwischenhändler überflüssig und Prozesse schneller sowie gewinnbringender machen. In Summe werde dies “Mobile” zu einem der wichtigsten Marketingkanäle überhaupt gestalten. Als Kriterium für optimalen mobilen Mehrwert einer App nennt der Report die Frage: “is it home-screen worth?” – also: ist die App so nützlich für Verbraucher, dass diese sie auf dem Startbildschirm ihres mobilen Endgeräts platzieren?

zum PCWorld-Artikel

Detecon LogoEine aktuelle Unternehmensbefragung von Detecon sieht ebenfalls noch viel Raum nach oben bei Business Apps – auch und gerade bei uns. Denn “die Mehrheit der deutschen Unternehmen verspricht sich Vorteile von mobilen Lösungen zur Geschäftsprozessunterstützung, Kommunikation und Zusammenarbeit”. Die Befragten “sehen Potenzial für weitere mobile Services, um betriebliche Genehmigungsverfahren zu automatisieren und die Zusammenarbeit zu verbessern. Rund 90 Prozent der Befragten glauben an den Erfolg von Lösungen zur gemeinsamen Bearbeitung von Dokumenten und zum Desktop Sharing. Zu gleichen Teilen stehen dabei die Erhöhung von Effizienz und Flexibilität im Vordergrund.”

Multi Channel Payment Days

Die Roadshow “Multi Channel Payment Days” wird vom Veranstalter Deutsche Kongress als “eine branchenübergreifende Plattform für Mobile Business und Everywhere Commerce” positioniert. Nach Hamburg gastiert sie am 04.12. noch in Köln und am 06. Dezember in München. Themen sind unter anderem: Multi-Channel zu Cross-Channel – Payment im Wandel” und “Mobile Payment am Point of Sale” (POS). Vorträge kommen u.a. von CONTNET, Euro Kartensysteme, Giesecke&Devrient, Nordwest Handel, payleven, Metro Systems, Telefónica und Yapital.

Die Veranstaltung wird moderiert von Achim Himmelreich, Partner, Mücke, Sturm & Company und Vorsitzender der Fachgruppe E-Commerce im BVDW. Die Teilnahme kostet jeweils 595 Euro zzgl. MwSt.

mehr Informationen u. Anmeldung

Seminar: “Next Finance”

Der tägl. Newsletter zum Mobile WebDer empfehlenswerte News-Service mobilbranche.de veranstaltet am 17. Januar 2013 in Berlin das Seminar “Next Finance – der disruptive Einfluss von Mobile”, das die aktuellen Entwicklungen in Mobile Banking und Mobile Payment adressieren soll. Das Seminar wird geleitet von André M. Bajorat. Der freie Consultant berät u.a. MyTaxi, PayPal und die Sparkasse (“Wir machen das mit den Fähnchen”). Das Seminar will einen Überblick darüber geben, wie dank des Mobile Webs bisher dem Internet vorbehaltene Bezahlmethoden auch in die reale Welt wandern. Zugleich zeigt Bajorat, wie Square, iZettle oder SumUp dafür sorgen, dass auch kleinere Händler einfach Kreditkartenzahlungen akzeptieren können – und die Start-ups dabei im Hintergrund ihr eigenes Payment-Ökosystem aufbauen.

Einen Praxisbericht zum Seminarsthema steuert Rüdiger Weiß bei. Er ist aktuell COO der Smart Mobile Factory und war zuletzt bei Rocket Internet als Project CTO und Head of Mobile aktiv und begleitete dort u.a. maßgeblich den Aufbau von mobilen Start-ups wie z.B. Payleven.

Das Seminar findet zwischen 10 und 18 Uhr im “Co-working Space” Ahoy! in Berlin statt. Bis zum 30. November 2012 gilt ein Frühbucherpreis von 300 Euro (zzgl. MwSt.; sonst 400 € zzgl. MwSt.) Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen beschränkt.

Anmeldung per E-Mail an treiss@mobilbranche.de unter Angabe der Rechnungsanschrift

26. Medientage München

medientage.deIm Fokus der 26. Medientage München (24. bis 26. Oktober) steht das Fernsehen in all seinen Facetten, also einschließlich der “Second Screen”-Thematik und den Interaktionsmöglichkeiten von Web und TV. Am zweiten Kongresstag werden insbesondere die Themen Apps on TV (werden Apps die TV-Szene genau so revolutionieren, wie sie das mit dem Mobilfunkmarkt getan haben?) bzw. Social TV Apps (auf Basis einer Untersuchung von Mücke, Sturm & Company) behandelt.

Eine ganze Reihe von Panels widmet sich “allen Aspekten des Connected TV”, dabei wird z.B. Christian Witt zu den neuesten Entwicklungen bei Google TV Stellung nehmen (“TV-Plattformen der Zukunft”).

Weitere Vorträge oder Panels fragen “Mobile First? – Die Kraft der mobilen Werbung” (moderiert von Heike Scholz), “iBooks, HTML5-Apps, Tabzines – Wohin entwickelt sich der Tablet Publishing Markt?” oder “Zukunftsmarkt Mobile Payment – Heißt das neue Zauberwort “Near Field Communiction” (NFC?”). Die Teilnahme kostet ab 200 Euro (1 Tag, zzgl. MWSt.)

zur Anmeldung

Communication World, 9.-10.10.12, München

www.communication-world.comUnter dem motto “ITelligent mobility” sucht die Communication World 2012 ihren Platz als Fachmesse und -kongress rund um den Einsatz mobiler IT. Sie findet vom 09. bis 10. Oktober im MOC Veranstaltungscenter München statt und richtet sich mit folgenden inhaltlichen Schwerpunkten an IT- und Business- Entscheider:

  • Mobile Technologien und Strategien
    Infrastruktur, Netze, LTE, Security, Payment, NFC, Plattform-Trends, Smart Devices, Multiplattform-Entwicklung
  • Mobile Lösungen für Unternehmen und Mitarbeiter
    Mobile Cloud, Collaboration, Mobility Management, Mobile Business-Software, Mobile Business Automation.
  • Mobile Lösungen zur Kundenansprache
    Mobile Marketing, CRM, Mobile Services, M-Commerce, Mobile Business Apps, Social Networking.

Mit dem “Smart Mobile Award” wird am 09.10. auch ein Preis verliehen. Zum Kongressprogramm geht es hier und zur Anmeldung hier.

Zu den Angeboten der CANCOM AG auf der C. World

Event: Mobile National Day Hamburg

mobile-national-days.comDigitale Medien sollen in den nächsten fünf Jahren um 12,1 Prozent jährlich weltweit wachsen. Der nicht-digitale Medienmarkt hingegen nur um 2,8 Prozent. Wie kann sich die Medien- und Verlagsindustrie strategisch und technisch aufstellen, um die digitalen Erlösmodelle zu erwirtschaften oder zu optimieren? Antworten auf u.a. diese Frage will der Mobile National Day Hamburg geben, der am 29. August 2012 in der Handwerkskammer Hamburg statfindet.

Beiträge u.a. von Adobe, Bulletproof Media, Fittkau & Maaß, hmmh multimediahaus, Pricewaterhouse Coopers (PwC), SAP oder Verlag Eugen Ulmer wurden angekündigt. Aus den Themen:

  • Redaktion und digitale Erlösmodelle im Einklang?
  • Tablets im Fokus
  • Vom Content- hin zum Produkt- und Serviceprovider
  • Bundling von Abonnement u. Hardware
  • Mobile Payment
  • Mobiles Display Advertising
  • Multiplatform-Apps mit HTML5, AIR u. Digital Publishing Suite (Adobe)

Die Teilnahme kostet 345 Euro. zur Anmeldung.

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