Mobiles Arbeiten aus Mitarbeitersicht

Univ. St. GallenIm November 2011 waren Oliver Häfeli, Lukas Honold, Adrian Schärer von der Universität Sankt Gallen, mit einer Umfrage in ihren persönlichen XING-Kreisen der Frage nachgegangen, welche Faktoren den Nutzern mobiler Apps besonders wichtig sind. Die durch Antworten auf einen Online-Fragebogen gewonnenen Daten wurden erstens mittels einer Häufigkeitsanalyse deskriptiv analysiert. Zweitens wurden die Ergebnisse anhand einer Faktorenanalyse hinsichtlich der Existenz latenter Konstrukte untersucht. Aus den Ergebnissen:

Die Häufigkeitsanalyse der genannten Begriffe zeigt auf, dass insbesondere “Informationsbeschaffung” und “Kommunikation” für die Nutzer von Mobile Apps im Vordergrund stehen. Unterteilt man die Anwendung solcher Apps in private und berufliche Sphären, so zeigt sich, dass bezüglich der privaten Nutzung speziell die Informationsbeschaffung im Vordergrund steht, während “Kommunikation” und “Selbstorganisation” eher bei der beruflichen Anwendung wichtig sind. Neben den bereits angebotenen Funktionen wünschen sich die befragten Personen im Arbeitsumfeld vor allem besseren mobilen Datenzugriff, Synchronisation der Datenbestände (Replikation), “All-in-One”-Apps, also Apps, die mehrere Funktionen bündeln, Plattformunabhängigkeit und Datensicherheit. Im privaten Anwendungsfeld kommen weitere Wünsche wie die Steuerung für Haus und Geräte (SmartHome), Erleichterung des Lebensalltags und Freizeitgestaltung hinzu.

Anhand der Faktoranalyse konnten drei unabhängige Konstrukte extrahiert werden. Der erste Faktor belegt, dass die Umfrageteilnehmer dazu tendieren, sämtliche “Office-Anwendungen” (Textverarbeitungs-, Präsentations-, Tabellenkalkulations- und Datenbankprogramme) am gleichen Ort (mobil oder im Büro) zu verwenden.

Kontakt zu den Autoren: oliver dot haefeli at @student dot unisg dot ch

iPads im Unternehmenseinsatz verdrängen PCs

IDG connectVon IDG Connect veröffentlichte Zahlen belegen, dass Mobile Pros, die ein iPad besitzen, es auch fast ausschließlich zu beruflichen Zwecken einsetzen: Rund 91 Prozent der weltweit befragten iPad-Besitzer nutzen den tastaturlosen Flachrechner in erster Linie beruflich. Etwa ein Viertel der iPads wurden vom beschäftigenden Unternehmen bereitgestellt, der Rest beruht auf Bring Your Own (BYOD).

Volle 72 Prozent der iPad-Nutzer geben überdies an, ihre Notebooks seltener zu nutzen, seit sie auch das Tablet zur Verfügung haben. Erstaunliche 66 Prozent sagen sogar, das iPad habe ihren Mobil-PC zumindest teilweise ersetzt. 16 Prozent der Antwortenden weltweit haben das Notebook komplett durch ihr iPad ersetzt, diese Zahl liegt für Europa mit 23 Prozent nochmals höher. Diese doch etwas hoch wirkenden Zahlen werden verständlicher bei der Aufreihung der Haupteinsatzzwecke: Surfen, News, Chat und E-Mail-Check wurden in erster Linie angeführt, nicht aber die Arbeit mit Textdokumenten, Tabellen sowie Präsentationen oder das SCHREIBEN von E-Mails…

Auch der Punkt Markentreue wurde abgefragt: 83 Prozent derjenigen, die bereits ein iPad hatten, wünschen dabei zu bleiben und interessieren sich wenig für Android-, BlackBerry oder Windows-basierende Tablets (vgl. hierzu auch den “Mobile Monitor 2011″ von Goldmedia Custom Research und respondi: 63% Marktanteil im deutschen Tablet-Markt und ein Zufriedenheitswert von weit über 80 Prozent f. Apple).

Kostenloser Download des iPad Business Survey von IDG (PDF; 1,2 MB)

Leitende Mitarbeiter werden zunehmend mit iPad und Mac ausgestattet
Forrester Research hat andere Zahlen, die den generellen Trend aber bestätigen: Aus ihrem “Global Tech Market Outlook” für 2012 und 2013 lassen sich “hervorragende Zukunftsaussichten für Apple im Business-Bereich ausmachen. Der Grund: Immer mehr Mitarbeiter setzen auf das iPad. Die Studie weist auf die wachsende Akzeptanz von iPad und Mac im Unternehmensbereich hin, was beweise, dass Apple dem traditionell von Microsoft, Dell, Lenovo und HP dominierten Unternehmens-Markt gefährlich werden könnte. [...] In diesem Jahr, so zeigen die Schätzungen, könnte Apple Macs im Wert von rund 9 Mrd. US-$ und iPads im Wert von rund 10 Mrd. US-$ im Business-Bereich verkaufen. Schon 2010 und 2011 zeigten die Verkaufszahlen von iOS-Geräten und Tablets, dass Apple Macs und iPads im Wert von jeweils 6 Mrd. US.$ im Business-Bereich verkauft habe. Forrester erwartet, dass sich diese Zahlen bis 2013 verdoppeln. Dazu wird laut Studie – in der das iPad in der PC-Kategorie geführt wird – beitragen, dass die 500 größten Unternehmen ihre leitenden Mitarbeiter zunehmend mit MacBooks und iPads ausstatten oder ihnen einen Kauf nahelegen.

Der Trend zum Zweit-Tablet nimmt zu
Die Zahl der verkauften Tablets wird sich innerhalb der kommenden vier Jahre in Deutschland vervierfachen. Diese neuen Endgeräte-Kategorien und zusätzliche Medienangebote treiben das Datenvolumen drastisch in die Höhe.”, ist Dr. Andreas Gentner von Deloitte überzeugt. Hinzu komme ein weiteres Phänomen: Viele Verbraucher schaffen sich laut Deloitte ein zweites Tablet an. Dabei neigen die Nutzer zur Differenzierung, denn zusätzlich zum beliebten 10 Zoll Tablet kaufen sich viele ein kleineres Modell mit Fünf- oder Sieben-Zoll-Display. Insgesamt 5 Prozent aller verkauften Tablets im Jahr 2012 werden an Käufer gehen, die bereits eines besitzen.Deloitte Logo

Zum kostenlosen Download der Technology, Media and Telecommunication Predictions (TMT) von Deloitte geht es hier

Adobe Touch Apps im Android Market

Adobe Systems gibt die Verfügbarkeit der Adobe Touch Apps für den Android Market bekannt. Diese sechs Touchscreen Apps sind von der Adobe Creative Suite Software für Desktops inspiriert und sollen nun auch als “kreative Werkzeuge für Millionen Tablet-Nutzer” begeistern:

  • Adobe Photoshop Touch zur Bildbearbeitung,
  • Adobe Collage für Stimmungsbilder (Moodboards),
  • Adobe Debut zum Präsentieren der fertigen Arbeiten (inklusive Hinzufügen von Notizen/Besprechungsergebnissen),
  • Adobe Ideas zum Zeichnen, Scribbeln und schnellen Festhalten von Ideen,
  • Adobe Kuler zur Entdeckung neuer Farbpaletten und
  • das besonders spannend klingende Adobe Proto zum Prototyping für Websites und mobile Apps: “Mithilfe einer touch-basierten Schnittstelle können Ideen innerhalb eines Teams oder mit dem Kunden ausgetauscht werden. Per Fingerberührung lassen sich Konzepte, die Strukturen von Webseiten oder interaktive Möglichkeiten einfach darstellen. Die Wireframes oder Prototypen können anschließend in Formate wie HTML, CSS oder JavaScript exportiert und in gängigen Browsern zur direkten Prüfung und Freigabe dargestellt werden.”

Die empfehlenswerte “Kritzelkladde” Adobe Ideas ist schon länger für iOS erhältlich. Sämtliche Adobe Touch Apps sollen nicht nur einzeln verkauft, sondern im Laufe des kommenden Jahres auch als Teil einer (kostenpflichtigen) “Adobe Creative Cloud” bereitgestellt werden.

Die Apps für Kreative werden zum Einführungspreisreis von 7,99 Euro pro App im Android Market angeboten. Systemvoraussetzungen sind das Betriebssystem Android 3.1 oder eine aktuellere Version sowie eine Bildschirmgröße von mindestens 8,9″ und eine Auflösung von 1.280 x 800. Die ehmalige Free App Adobe Ideas kostet jetzt 4,99 Euro. Adobe plant die Einführung aller Touch Apps für iOS im Frühjahr 2012.

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Zu Adobe Proto im Android Market

iCloud am Horizont

Apple stellte iCloud als “bahnbrechende Zusammenstellung kostenloser Cloud-Services” vor, “die nahtlos mit allen Anwendungen auf iPhone, iPad, iPod touch, Mac oder PC zusammenarbeitet und automatisch und drahtlos alle Inhalte in der iCloud speichert und automatisch und drahtlos auf alle Geräte eines Anwenders pusht. Sobald sich irgendetwas auf einem Gerät des Anwenders ändert, werden all seine Geräte fast im selben Augenblick drahtlos aktualisiert.”

Die kostenlosen iCloud Services beinhalten:

  • Die früheren MobileMe-Services Kontakte, Kalender und E-Mail – jeweils mit einer völlig neuen Architektur und komplett überarbeitet, um nahtlos mit iCloud zusammenzuarbeiten. Anwender können Kalender mit Kollegen, Freunden oder Familie teilen, der werbefreie Push-E-Mail-Account wird auf ‘me.com’ gehostet. Der Posteingang und sämtliche Postfächer werden auf allen iOS-Geräten und Computern des Anwenders auf dem aktuellsten Stand gehalten.
  • App Store und iBook Store laden jetzt alle gekauften iOS Apps und Bücher auf alle Geräte des Anwenders herunter, also nicht nur auf das Gerät, von dem aus sie gekauft wurden. Darüber hinaus bieten App Store und iBookstore nun eine Einkaufs-Historie – ein einfacher Fingertipp auf das iCloud Symbol lädt alle Apps und Bücher auf jedes iOS-Gerät (bis zu 10 Geräte), ohne dass zusätzliche Kosten entstehen.
  • iCloud Backup erstellt automatisch und sicher Backups der iOS-Geräte in der iCloud. Eine Datensicherung findet täglich über WLAN statt, sobald iPhone, iPad oder iPod touch aufgeladen werden. Gesicherte Inhalte umfassen gekaufte Musik, Apps und Bücher, Aufnahmen (Fotos und Videos), Geräteeinstellungen und Daten der Apps. Wird ein iOS-Gerät ersetzt, reicht die Eingabe der entsprechenden Apple ID und des dazugehörigen Passworts während des Einrichtungsvorgangs und iCloud stellt das neue Gerät wieder her.
    Gerade diese und die nachfolgend beschriebene Funktionalität ist sicher gerade auch für mobile Professionals u. OS-Geräte im Unternehmensseinsatz spannend – wenn die Sicherheitsproblematik dieser automatischen Back-ups geklärt ist.
  • iCloud Storage speichert nahtlos alle mittels iCloud Storage APIs erstellten Dokumente und pusht sie auf jedes Gerät des Nutzers. Wird ein Dokument auf einem der Geräte verändert, pusht iCloud diese Änderungen automatisch auf alle anderen Geräte des Anwenders. Die Apps Pages, Numbers und Keynote von Apple machen sich den iCloud Storage Dienst bereits zunutze. Anwender erhalten bis zu 5 GB an kostenlosem Speicherplatz für ihre E-Mails, Dokumente und Backups. Der Speicherplatz für Musik, Apps und Bücher, die bei Apple gekauft wurden und das Speichervolumen, das Photo Stream benötigt, wird nicht auf diese 5 GB Gesamtspeicherkapazität angerechnet. Anwender können zudem zusätzlichen Speicherplatz erwerben – Details dazu werden zum Start von iCloud bekannt gegeben.
  • Der Photo Stream Service von iCloud lädt automatisch sämtliche Fotos, die ein Nutzer mit einem seiner Geräte schiesst oder auf eines seiner Geräte importiert hoch und pusht sie zu allen Geräten und Computern des Anwenders.
    Um Speicherplatz zu sparen werden die neuesten 1.000 Fotos auf jedem Gerät gespeichert, um sie dort ansehen, oder in ein Album zur permanenten Speicherung verschieben zu können. Macs und PCs speichern sämtliche Fotos aus Photo Stream permanent, da sie über mehr Speicherplatz verfügen. iCloud speichert jedes Foto nur für 30 Tage in der Wolke.
  • iTunes in the Cloud ermöglicht das Herunterladen der bereits gekauften iTunes Musik auf sämtliche iOS-Geräte eines Nutzers, ohne dass zusätzliche Kosten anfallen. Neue Musikeinkäufe können automatisch auf alle Geräte eines Anwenders heruntergeladen werden. Mit iTunes Match kann man die selben Funktionen zusätzlich auch für nicht in iTunes erworbene Musik nutzen. iTunes Match ist ein Service, der Musiktitel des Anwenders mit einer DRM-freien Version im AAC-Format und einer Datenrate von 256 KBit/s ersetzt, sofern der über 18 Millionen Songs umfassende iTunes Store ein entsprechendes Pendant bereithält. iTunes Match macht die entsprechende Musik binnen Minuten verfügbar (anstatt Wochen, die es bräuchte um die gesamte Musikbibliothek eines Nutzers hochzuladen) und lädt nur den kleinen Prozentsatz der Musik des Nutzers in die Cloud, zu dem kein entsprechendes Gegenstück im iTunes Store gefunden werden konnte. iTunes Match wird ab Herbst dieses Jahres zunächst nur in den USA für eine Jahresgebühr von 24,99 US-Dollar zur Verfügung stehen.

Eine Beta-Version von iCloud, sowie Cloud Storage APIs steht Mitgliedern des iOS und Mac Developer Program bereits jetzt zur Verfügung. Für Endverbraucher wird iCloud zeitgleich mit iOS 5 im Herbst erhältlich sein. Anwender können sich kostenlos für iCloud über ein iPhone, iPad oder iPod touch, auf dem iOS 5 läuft oder einen Mac mit Mac OS X Lion und einer gültigen Apple ID anmelden.

iTunes in the Cloud ist ab heute in den USA erhältlich und setzt iTunes 10.3 und iOS 4.3.3 voraus. Der automatische Download von Apps und Büchern ist ab heute verfügbar. Die Nutzung von iCloud mit einem PC setzt Windows Vista oder Windows 7 voraus. Outlook 2010 oder 2007 werden für den Zugriff auf Kontakte und Kalender empfohlen.

Keynote, Numbers & Pages go iPhone

Apples Produktivitäts-Suite iWork (bestehend aus Keynote, Pages und Numbers) ist ab sofort auch für iPhone und iPod touch verfügbar. Die ursprünglich für den Mac entwickelte Office-Standardsoftware war schon länger fürs iPad erhältlich – Keynote entspricht sozusagen PowerPoint und beherrscht animierte Diagramme u. Übergänge; Mit der separat erhältlichen Keynote Remote App kann mit iPhone oder iTouch eine Keynote-Präsentation auf jedem iOS-Gerät oder Mac ferngesteuert werden. Numbers ist die Apple-Ausgabe von eXcel, Pages ist im Obstgarten für die Textverarbeitung zuständig.

Der Austausch von Dokumenten mit iWork für den Mac soll ebenso unterstützt werden wie mit MS-Office-Dokumenten. Drahtlos gedruckt wird mit AirPrint . Das iWork-Update als Universal App ist für Nutzer der iPad-Version kostenlos. Für alle anderen kostet es 7,99 Euro pro App. Keynote Remote ist separat über den App Store für 79 Cent verfügbar.
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WWDC
Weitere Neuigkeiten dürfen für Anfang kommender Woche erwartet werden, wenn Steve Jobs und andere die diesjährige Worldwide Developers Conference (WWDC) am 06.06. um 10:00 Uhr Ortszeit mit einer Keynote eröffnen. Neben Mac OS X “Lion” wird es auch um iOS 5 sowie Apples Cloud-Computing Services iCloud gehen.

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2 GB kostenloser Onlinespeicher via 1&1 App

Die 1&1 Internet AG hält ihre neue App 1&1 “Online Speicher” besonders für den Unternehmenseinsatz für geeignet: Damit könne man ab sofort auch ohne Computer von unterwegs aus auf wichtige Dokumente zugreifen – also wie bei Cortado, iCloud, (Evernote) MobileMe, TecArt und Co.

Gerade die mobile Salesforce oder Service-Mitarbeiter im Außendienst sollen mit der App künftig beispielsweise die Fahrtzeit von einem Termin zum nächsten wesentlich effizienter gestalten können. Auch per Smartphone aufgenommene Fotos können direkt online gespeichert und später vielleicht einer Kundenakte hinzugefügt werden. Benötigt wird lediglich ein 1&1 Online Office-Account, der in den meisten 1&1 Hosting-Tarifen enthalten ist. Die App selbst steht zum Gratis-Download für iOS- (iPhone-, iPad- oder iPod touch) sowie für Smartphones mit Android-Betriebssystem zur Verfügung.

Nach Download und Angabe von E-Mail-Adresse benebst Passwort sollen “alle mit 1&1 Online Office erstellten Texte, Tabellen und Präsentationen zur Verfügung stehen. Vor Kundengesprächen oder einem Meeting mit Geschäftspartnern kann auf diese Weise etwa eine bestimmte Statistik spontan aufgerufen werden.”

Laut Anbieter werden Smartphone-Nutzern darüber hinaus neue Möglichkeiten beim Dokumenten-Management eröffnet: “So lassen sich über einen intuitiven Komfort-Uploader diverse lokal gespeicherte Formate (.doc, .xls, .pdf, .ppt, .jpg usw.) bequem und schnell per Handy in den 1&1 Online Speicher kopieren”. Standardmäßig ist jeder Account dafür mit zwei Gigabyte freiem Speicherplatz ausgestattet. Sollte dies nicht ausreichen, können auf Wunsch flexibel, aber kostenpflichtig weitere Storage-Kapazitäten hinzugebucht werden. Sämtliche Daten liegen auf Servern in den deutschen Hochleistungs-Rechenzentren von 1&1.

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Teamviewer: PC-Fernsteuerung 6.0

TeamViewer_iconTeamViewer hat eine neue Version ihrer Software für Fernwartung, Online-Support, Präsentationen und Zusammenarbeit über das Internet vorgestellt.

TeamViewer 6 wurde gegenüber der Vorgeneration in mehreren Details verbessert. Es soll sowohl professionellen als auch privaten Anwendern ein komfortableres Arbeiten mit noch leistungsfähigeren Verbindungen ermöglichen. In die Entwicklung sind laut Anbieter vor allem konkrete Vorschläge der TeamViewer-Nutzer eingeflossen.

Das überarbeitete Kundenmodul QuickSupport zählt dabei zu den wichtigsten Neuerungen. Im Unterschied zu bisherigen Versionen arbeitet dies nun auch direkt mit der TeamViewer-Partnerliste zur Verwaltung der Verbindungspartner zusammen. Ein Kontakt, der auf seinem Rechner das Modul startet, wird dem Supporter unmittelbar in seiner Partnerliste angezeigt. Die Verbindung kann sofort aufgebaut werden, ohne dass vorher ID und Kennwort mitgeteilt werden müssen.

Direkt über den verbesserten QuickSupport sollen zudem jetzt auch bereits vor der Verbindung Chat-Nachrichten ausgetauscht werden, wodurch beispielsweise ein vorbereitendes Telefonat zur Abstimmung entfallen kann. Zur rechtlichen Absicherung kann im QuickSupport außerdem optional ein individuell gestaltbarer Disclaimer (Haftungsausschluss) eingerichtet werden, den der fernzuwartende Anwender vorab bestätigen muss.

Das komplett neue TeamViewer-Modul QuickJoin soll hingegen optimal zur Durchführung von Online-Präsentationen mit mehreren Teilnehmern ausgelegt sein. Die Zuschauer erhalten per E-Mail eine Einladung mit den Sitzungsdaten und können sich auf diese Weise selbst zum Präsentierenden verbinden. Die aufwändige Eingabe von Zugangsdaten für jeden einzelnen Teilnehmer entfällt dadurch, was den gesamten Ablauf wesentlich einfacher gestalten soll. Der Präsentator behält mit QuickJoin jederzeit die volle Kontrolle: Er sieht, wie viele Teilnehmer sich bereits verbunden haben und hat Zugriff auf alle wichtigen Präsentationsfunktionen (zum Beispiel VoIP, Video, Chat und Whiteboard). Auch der genaue Startzeitpunkt der Präsentation, der bislang vom Aufbau der Verbindung durch den Zuschauer abhing, kann nun von ihm selbst definiert werden.

Besonders praktisch bei der Fernwartung ist außerdem der automatische Verbindungsaufbau nach dem Reboot. Aktualisierungen oder Neuinstallationen erfordern häufig einen Neustart des jeweiligen Rechners. Ab sofort baut TeamViewer die Verbindung nach einem Reboot auf Wunsch automatisch wieder auf, sobald der entsprechende Rechner hochgefahren ist. Selbstverständlich soll diese Funktion sowohl für Nutzer des Host-Moduls als auch innerhalb der Vollversion und beim QuickSupport zur Verfügung stehen.

Das Design der Benutzeroberfläche wurde ebenfalls überarbeitet. Die beiden Hauptfunktionen “Fernsteuerung” und “Präsentation” sind jetzt klarer getrennt. TeamViewer 6 ist ab sofort verfügbar. Für professionelle Anwender stehen verschiedene, zeitlich unbegrenzte Lizenzen ab einmalig 499,- Euro zzgl. MwSt. (Business-Lizenz) zur Auswahl. Für private Anwender ohne gewerblichen Hintergrund ist TeamViewer grundsätzlich kostenlos.

xMount@Stand Secure iPad-Bodenständer

xMount_Stand_Sec_4cd9a26aec8e4_180x120Das iPad im Unternehmenseinsatz eignet sich optimal zum Präsentieren, Zeigen und Erklären auf Messen, Veranstaltungen, Events, in Empfangsräumen, Hotels, Restaurants oder auch beim Arzt zur Information von Kunden, Gästen und Geschäftsfreunden mit Videos, Apps und Diashows.

Um dabei das iPad auf der richtigen Höhe diebstahlsicher und solide zu arretieren, könnte der iPad-Bodenständer xMount@Stand Secure zum Einsatz kommen.

Der Bodenständer ist mit einem 30×30-Zentimeter-Fuß aus schwerem Granit ausgestattet, sodass der Bodenständer optimal steht, nicht wackelt und auch nicht so leicht umgestoßen werden kann. Die breite, transparente Säule ist von innen mit LED-Dioden beleuchtet, die wahlweise 14 Farben annehmen können – darunter blau, rot, grün, gelb oder lila. Die Leuchtkraft der Säule sorgt schon aus der Entfernung für jede Menge Aufmerksamkeit. Die Beleuchtung kann über eine mitgelieferte Fernbedienung ganz individuell eingestellt werden.

Die rechteckige iPad-Halterung auf einem Meter Höhe, in die sich das iPad einschieben und dann einrasten lässt, soll aus hochwertigem ABS-Kunststoff bestehen. Er soll das iPad sicher halten, ber trotzdem alle Tasten und Köpfe des iPads bedienbar lassen. Die xMount-Basis wurde iPad-schonend beflockt, sodass das Apple-Gerät keine Kratzer davonträgt.

Der iPad-Halter lässt sich um 360° um die eigene Achse drehen und um 45° im Blickwinkel einstellen. Ist die optimale Einstellung gefunden, lässt sie sich mit einer Feststellschraube fixieren.

Die größte Gefahr bei der Verwendung des iPads in öffentlichen Räumen dürfte sein, dass sich jemand versucht, sich das Kultgerät unter den Nagel zu reißen. Aus diesem Grund ist eine Diebstahlsicherung eingebaut. Diese Sicherung bietet auch einen Anti-App-Stop und einen Anti-Turn-Off Schutz. Sie soll dafür sorgen, dass Besucher weder die laufende App beenden noch das Gerät ausschalten können.

Der xMount@Stand Secure kostet 459 € und kann direkt im eigenen Online-Shop oder bei Arktis geordert werden.

GFI: Democase für Mobile Business mit RIM Smartphones

FlowGate Elements ChartsEin besonderes Angebot der GFI Informationsdesign GmbH aus Duisburg richtet sich an Unternehmen, Freiberufler oder Journalisten, die über eine mobile Anbindung ihrer Systeme nachdenken oder sich zu den aktuellen Möglichkeiten auf einer Plattform informieren wollen. Dies soll anhand von auf Smartphones vorinstallierten Demo-Applikationen geschehen können, die auf der hauseigenen Softwarelösung FlowGate beruhen, einem Application-Builder für die BlackBerry Enterprise Solution. So sollen Vorteile und Möglichkeiten der mobilen Arbeit mit Geschäftsdaten anschaulich werden. Die GFI stellt dafür als Endgeräte BlackBerry Curve 8900 Smartphones zur Verfügung, die gebrauchsfertig ausgestattet und vorkonfiguriert sind. Über die 14 vorinstallierten Apps auf den Smartphones erhalten die Anwender mobilen Lese- und Schreibzugriff auf eine Auswahl unterschiedlichster Enterprise Datensysteme. Angeboten werden zum Beispiel mobiler Zugriff auf SAP, CRM, Dokumentenmanagement, Zeit- und Auftragserfassungen, Datenerhebungen bis hin zur Verwaltung von zahnärztlichen Vorsorgeuntersuchungen. Für einen Zeitraum von 20 Tagen können in diesen Datensystemen beliebige Lese- und Schreibaktionen ausgeführt werden. Die Anforderung der Endgeräte und deren Nutzung sind für die Anwender kostenlos und unverbindlich.

Mit dem Application-Builder FlowGate soll aber auch für jedes Unternehmen eine dedizierte, individuelle Applikation entwickelt werden können. Die Entwicklungszeit kann laut GFI durch die Verwendung von Standardschnittstellen und vordefinierten Modulen etwa für das SAP CRM “drastisch verkürzt werden”.

Bei den verwendeten Datensystemen im Hintergrund handelt es sich um Demo-Kopien aus realen Kundenprojekten der GFI. Alle Datensätze wurden im Hinblick auf Namen, Logos oder Markenrechte anonymisiert. Die Funktionsweise einer Applikationen entspricht jedoch dem jeweiligen Original.

Die Deutsche Telekom begleitet diese Aktion der GFI als Technologiepartner, die Geräte werden von Research In Motion (RIM) gestellt. Das Team der GFI übernimmt die Vorbereitung und den Versand der BlackBerry Smartphones und steht für Supportfragen zur Verfügung. Die Vergabe eines BlackBerry Smartphones erfolgt nach Reihenfolge der Anfragen und Verfügbarkeit der Endgeräte.

Interessenten können sich hier um die Zusendung eines Demogeräts bewerben.

Updates für Documents To Go

heise.de berichtet: “Documents to Go ist eines der besten Office-Programme für Smartphones. Nach der Übernahme des Herstellers DataViz den BlackBerry-Hersteller Research in Motion kamen Befürchtungen auf, RIM werde die Software nur noch für seine eigenen Smartphones weiter entwickeln. Doch nun steht die Version 3.0 für Android im Market zum Download bereit.

Das Office-Paket besteht aus den Programmen Word To Go, Sheet To Go, Slideshow To Go sowie PDF To Go und ist in zwei Versionen erhältlich. Das Anzeigen entsprechender Dokumente erlaubt die kostenlose Version. Die PDF-Darstellung war bislang der Kaufversion vorbehalten, die auch die Bearbeitung der Office-Dateien erlaubt. Zu den Neuerungen gehört zudem die Unterstützung des Dateiformats von Microsoft Office 2010.

Die Kaufversion, die im Market für knapp elf Euro erhältlich ist, enthält eine Unterstützung für Google Docs – die Online-Dokumente lassen sich direkt in Documents to Go öffnen. Für die Synchronisation der Arbeitsdateien zwischen Smartphone und Desktop-Computer stellt Dataviz die Windows-Software GetDesktop bereit. Nutzer der Vollversion können kostenlos auf die aktuelle Version umsteigen.”

Auch die erfolgreiche Office Suite von DataViz für das iPhone wurde soeben aktualisiert und auch für das iPadbereitgestellt.

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