iPads im Unternehmenseinsatz verdrängen PCs

IDG connectVon IDG Connect veröffentlichte Zahlen belegen, dass Mobile Pros, die ein iPad besitzen, es auch fast ausschließlich zu beruflichen Zwecken einsetzen: Rund 91 Prozent der weltweit befragten iPad-Besitzer nutzen den tastaturlosen Flachrechner in erster Linie beruflich. Etwa ein Viertel der iPads wurden vom beschäftigenden Unternehmen bereitgestellt, der Rest beruht auf Bring Your Own (BYOD).

Volle 72 Prozent der iPad-Nutzer geben überdies an, ihre Notebooks seltener zu nutzen, seit sie auch das Tablet zur Verfügung haben. Erstaunliche 66 Prozent sagen sogar, das iPad habe ihren Mobil-PC zumindest teilweise ersetzt. 16 Prozent der Antwortenden weltweit haben das Notebook komplett durch ihr iPad ersetzt, diese Zahl liegt für Europa mit 23 Prozent nochmals höher. Diese doch etwas hoch wirkenden Zahlen werden verständlicher bei der Aufreihung der Haupteinsatzzwecke: Surfen, News, Chat und E-Mail-Check wurden in erster Linie angeführt, nicht aber die Arbeit mit Textdokumenten, Tabellen sowie Präsentationen oder das SCHREIBEN von E-Mails…

Auch der Punkt Markentreue wurde abgefragt: 83 Prozent derjenigen, die bereits ein iPad hatten, wünschen dabei zu bleiben und interessieren sich wenig für Android-, BlackBerry oder Windows-basierende Tablets (vgl. hierzu auch den “Mobile Monitor 2011″ von Goldmedia Custom Research und respondi: 63% Marktanteil im deutschen Tablet-Markt und ein Zufriedenheitswert von weit über 80 Prozent f. Apple).

Kostenloser Download des iPad Business Survey von IDG (PDF; 1,2 MB)

Leitende Mitarbeiter werden zunehmend mit iPad und Mac ausgestattet
Forrester Research hat andere Zahlen, die den generellen Trend aber bestätigen: Aus ihrem “Global Tech Market Outlook” für 2012 und 2013 lassen sich “hervorragende Zukunftsaussichten für Apple im Business-Bereich ausmachen. Der Grund: Immer mehr Mitarbeiter setzen auf das iPad. Die Studie weist auf die wachsende Akzeptanz von iPad und Mac im Unternehmensbereich hin, was beweise, dass Apple dem traditionell von Microsoft, Dell, Lenovo und HP dominierten Unternehmens-Markt gefährlich werden könnte. [...] In diesem Jahr, so zeigen die Schätzungen, könnte Apple Macs im Wert von rund 9 Mrd. US-$ und iPads im Wert von rund 10 Mrd. US-$ im Business-Bereich verkaufen. Schon 2010 und 2011 zeigten die Verkaufszahlen von iOS-Geräten und Tablets, dass Apple Macs und iPads im Wert von jeweils 6 Mrd. US.$ im Business-Bereich verkauft habe. Forrester erwartet, dass sich diese Zahlen bis 2013 verdoppeln. Dazu wird laut Studie – in der das iPad in der PC-Kategorie geführt wird – beitragen, dass die 500 größten Unternehmen ihre leitenden Mitarbeiter zunehmend mit MacBooks und iPads ausstatten oder ihnen einen Kauf nahelegen.

Der Trend zum Zweit-Tablet nimmt zu
Die Zahl der verkauften Tablets wird sich innerhalb der kommenden vier Jahre in Deutschland vervierfachen. Diese neuen Endgeräte-Kategorien und zusätzliche Medienangebote treiben das Datenvolumen drastisch in die Höhe.”, ist Dr. Andreas Gentner von Deloitte überzeugt. Hinzu komme ein weiteres Phänomen: Viele Verbraucher schaffen sich laut Deloitte ein zweites Tablet an. Dabei neigen die Nutzer zur Differenzierung, denn zusätzlich zum beliebten 10 Zoll Tablet kaufen sich viele ein kleineres Modell mit Fünf- oder Sieben-Zoll-Display. Insgesamt 5 Prozent aller verkauften Tablets im Jahr 2012 werden an Käufer gehen, die bereits eines besitzen.Deloitte Logo

Zum kostenlosen Download der Technology, Media and Telecommunication Predictions (TMT) von Deloitte geht es hier

mobileTicker for Android 2.0

mobileTicker Android App, jetzt in V2.0mobileTicker, der schnelle Newsdienst für Mobile Professionals, Telekommunikationsspezialisten und Power User ist gerade noch schneller geworden – jedenfalls auf der Zukunftsplattform Android. Soeben wurde Version 2.0 verfügbar, die in folgenden Bereichen überarbeitet wurde:
mobileTicker for Android 2.0: Link-Empfehlungen u. Zubehör-Tipps

  • komplett neues, zeitgemäßeres User Interface,
  • beschleunigte Ladezeiten,
  • Verbesserte Offline-Synchronisation,
  • optimierte Suchfunktion (offline/online).

Verbesserte Suche (offline/online)
Die Android App verzeichnet bereits knapp 850 Downloads im Android Market sowie über 100 via androidpit.de. Die mobileTicker-News können aber auch via iPhone-App, RSS-Feed oder Twitter sowie natürlich auch auf Facebook verfolgt werden.

mobileTicker kostenlos im Android Market laden

Markentreue Smartphone-Käufer in Deutschland

Wer ein Smartphone besitzt und sich an die Bedienung gewöhnt hat, greift bei einer Neuanschaffung gerne zum gleichen Typ. Wie eine aktuelle Studie der GfK zeigt, sind Markenloyalität und technische Aspekte für deutsche Smartphone-Nutzer die wichtigsten Gründe nicht zu wechseln.

Die Studie untersuchte, welche Wirkung verschiedenen Aspekte wie Markentreue und das Nutzungserlebnis, auch User Experience genannt, auf die Kaufentscheidung bei einem neuen Smartphone haben. In Deutschland wird eine Veränderung der Plattform, dass heißt ein Wechsel zwischen iPhone, Android, BlackBerry und Windows Phone, von ähnlich vielen Befragten (10 Prozent) als sehr schwierig empfunden, wie der Wechsel der Hausbank (11 Prozent) oder des Versicherungsanbieters (12 Prozent). Ein knappes Drittel der deutschen Smartphone-Nutzer begründet dies mit der Tatsache, dass sie dann ihre Daten wie Filme, Musik, Bücher und die genutzten Apps – soweit überhaupt möglich – auf das neue Betriebssystem übertragen müssen. Im internationalen Vergleich erreicht dieser Aspekt 28 Prozent.

Der Verlust individuell am Smartphone vorgenommener Einstellungen − wie beispielsweise eingerichtete Accounts für E-Mail oder Facebook − hält etwas über ein Viertel der deutschen Nutzer vom Modellwechsel ab. Wichtigster Hinderungsgrund für deutsche Smartphone-Nutzer ist jedoch die Markenbindung. Insgesamt 35 Prozent der Befragten geben an, dass sie andere Smartphones einfach nicht oder weniger mögen. Im internationalen Durchschnitt votieren gerade einmal 18 Prozent für diese Option.

Treue zur Smartphone-Marke steigt mit Zahl der genutzten Apps
Je intensiver Menschen ihr Smartphone nutzen und durch Installation von Apps auf die eigenen Bedürfnisse hin zuschneiden, umso höher ist die Loyalität. Ab einer Zahl von sieben oder mehr genutzten Apps erreicht die Loyalität international einen Wert von rund 70 Prozent. In Deutschland ist dies immerhin bei 45 Prozent der Smartphone-Nutzer der Fall – und die Deutschen belegen damit im internationalen Vergleich eher einen der hinteren Ränge. Bei Verbrauchern in den USA ist die Wahrscheinlichkeit am größten, dass sie sieben oder mehr Apps verwenden (61 Prozent), gefolgt von China (56 Prozent) und Brasilien (53 Prozent). Die anderen europäischen Länder bewegen sich in etwa auf dem Niveau von Deutschland: in Frankreich und Italien liegt die Wahrscheinlichkeit, dass sieben oder mehr Apps im Einsatz sind bei 46 Prozent, in Spanien (43 Prozent) und Großbritannien (42 Prozent) leicht darunter.

Auch die Art der genutzten Anwendungen unterscheidet sich im internationalen Vergleich. Deutsche Smartphone-Besitzer schauen gegenüber dem Durchschnitt aller Länder seltener Videos, lesen weniger häufig Bücher oder Zeitschriften auf ihrem Telefon und auch bei Spielen sind sie zurückhaltender. Überdurchschnittlich stark wird das Smartphone hierzulande hingegen zur Organisation des Alltags mittels Kalender und ähnlicher Applikationen genutzt (vgl. a. App Store-Kategorie “Produktivität”). Ein vergleichbares Bild zeigt sich bei Computern und Notebooks.

Usability: Simplicity, Integration, Content
Gleichfalls untersucht wurden drei zentrale Faktoren der User Experience: Einfachheit, Integration und Content. In Deutschland geben 83 Prozent der Verbraucher an, dass ihnen das Finden und Öffnen von Apps sowie die Navigation auf ihrem Smartphone leicht fällt. Der internationale Durchschnitt liegt bei 72 Prozent. Die Einfachheit hat eine entscheidende Bedeutung für einen möglichen Wechsel des Smartphone-Typs beim nächsten Kauf. Je einfacher den Verbrauchern die Nutzung fällt, umso unwahrscheinlicher wird ein Wechsel des Betriebssystems.

Dass die verschiedenen Anwendungen auf ihrem Smartphone reibungslos miteinander funktionieren, also integriert sind, sagen immerhin 77 Prozent der befragten Deutschen. Der globale Vergleichswert liegt bei 71 Prozent. Der Möglichkeit, gleiche Inhalte von verschiedenen Geräten wie Tablet- Computer, PC und Smartphone aus nutzen zu können, messen die Verbraucher hierzulande im Vergleich weniger Bedeutung zu. In Deutschland wird dies von 64 Prozent der Befragten als wichtig erachtet, der internationale Durchschnitt liegt bei 72 Prozent. Dieser Wert steigt mit der Anzahl der genutzten Geräte. Insgesamt 80 Prozent der Befragten, die sowohl Tablet- Computer, als auch PC und Smartphone nutzen (beispielsweise mobile Professionals), legen großen Wert darauf, unabhängig von den drei Endgeräten auf die eigenen Daten und Dateien wie Musik, Videos, E-Books oder Apps zugreifen zu können.

BYOD – Potenziale für Unternehmen

Citrix Systems hat die Ergebnisse einer weltweit durchgeführten Umfrage vorgestellt. Diese soll beleuchten, inwiefern eigentlich für Endverbraucher / Konsumenten gedachte mobile Endgeräte im Zuge der Nachfrage nach flexibleren Arbeitsmodellen auch Einzug in die Arbeitswelt halten. Diese Erhebung zum Thema “Bring Your Own” (BYO) wurde von den Marktforschungsunternehmen YouGov und Research Now zwischen Mai und August 2011 unter mehr als 1.100 Senior Executives und IT-Verantwortlichen in Australien, Frankreich, Deutschland, Großbritannien und den USA durchgeführt.

Produktivitätssteigerungen von >30 Prozent
Die Umfrage erweist laut Citrix, dass gerade kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) zunehmend dem Druck ausgesetzt sind, ihren Mitarbeitern den Einsatz von privaten Smartphones, Tablets und anderen Geräten auch im Arbeitsalltag zu ermöglichen. Ein Viertel der befragten Unternehmen unterstützt den Einsatz am Arbeitsplatz bereits, viele von ihnen profitieren dabei von mehr Mobilität und erheblichen Produktivitätssteigerungen bis zu 36 Prozent, da ihre Mitarbeiter nun von überall und von jedem Gerät aus ihrer Arbeit nachgehen können.

Nachholbedarf bei der Sicherheit
Die Bereiche Sicherheit und Vertraulichkeit der Daten kommen jedoch häufig noch zu kurz: so verfügen 62 Prozent der Unternehmen über keinerlei Regeln und Prozesse, die den Einsatz von privaten Endgeräten kontrollierbar machen. 45 Prozent der IT-Manager haben darüber hinaus keinen Überblick über alle Geräte, die von den Mitarbeitern für berufliche Zwecke eingesetzt werden. Seitens der IT-Manager ist der Einsatz privater Endgeräten am Arbeitsplatz daher mit Skepsis verbunden: 57 Prozent von ihnen sorgen sich in diesem Zusammenhang um die Datensicherheit.

Immerhin 38 Prozent der befragten Unternehmen verfügt über Policies, die den Umgang mit privaten Endgeräten verbindlich regeln. Diese Unternehmen unterstützen meist auch flexible Arbeitsmodelle und setzen Online-Support- und Monitoring-Tools ein. Wie die Umfrage belegt, können Betriebe, die sich dieser Entwicklung schnell anpassen, deutliche Produktivitätssteigerungen von bis zu 20 Prozent verzeichnen. 17 Prozent der Unternehmen erzielten sogar noch einen höheren Zuwachs.

Weitere Ergebnisse in der Zusammenfassung:

  • Die Grenze zwischen beruflichen und privat genutzten Endgeräten verwischt zunehmend – in 56 Prozent der antwortenden deutschen Unternehmen nutzt die Belegschaft bereits private Geräte für den geschäftlichen Einsatz.
  • Unternehmen, die den Einsatz von privaten Endgeräten unterstützen, verzeichnen eine Produktivitätssteigerung von bis zu 36 Prozent.
  • BYOD etabliert sich schrittweise als Modell für KMU und Großunternehmen – bereits 25 Prozent der befragten Unternehmen unterstützen in irgendeiner Form den Einsatz von privaten Endgeräten im Geschäftsalltag.
  • 35 Prozent der Befragten geben an, ihren Mitarbeitern mehr Flexibilität bieten zu müssen, bezüglich der Nutzung von mobilen Endgeräten oder der Wahl des Arbeitsplatzes.
  • 57 Prozent der Teilnehmer betrachten das Thema Sicherheit als größte Hürde für die Einführung von flexiblen Arbeitsmodellen, die es den Mitarbeitern ermöglichen, von zu Hause oder unterwegs zu arbeiten.
  • 62 Prozent der Unternehmen verfügen weder über Prozesse noch Werkzeuge, die den Einsatz von privaten Endgeräten im Unternehmen überwachen, beispielsweise Mobile Device Management/Asset Management.
  • 59 Prozent der befragten deutschen Unternehmen haben keinen Überblick über alle Geräte, die ihre Mitarbeiter zu beruflichen Zwecken nutzen – von den darauf installierten Apps ganz zu schweigen.

Citrix bietet mit seiner “GoTo” Produktpalette Lösungen für die Verwaltung und Überwachung von Geräten, Fern-Zugriff, Online-Zusammenarbeit, IT Support sowie dem sicheren Versenden und Teilen von Dateien über mobile Endgeräte wie iPad, iPhone und Android Smartphones oder Tablets.

Adobe Touch Apps im Android Market

Adobe Systems gibt die Verfügbarkeit der Adobe Touch Apps für den Android Market bekannt. Diese sechs Touchscreen Apps sind von der Adobe Creative Suite Software für Desktops inspiriert und sollen nun auch als “kreative Werkzeuge für Millionen Tablet-Nutzer” begeistern:

  • Adobe Photoshop Touch zur Bildbearbeitung,
  • Adobe Collage für Stimmungsbilder (Moodboards),
  • Adobe Debut zum Präsentieren der fertigen Arbeiten (inklusive Hinzufügen von Notizen/Besprechungsergebnissen),
  • Adobe Ideas zum Zeichnen, Scribbeln und schnellen Festhalten von Ideen,
  • Adobe Kuler zur Entdeckung neuer Farbpaletten und
  • das besonders spannend klingende Adobe Proto zum Prototyping für Websites und mobile Apps: “Mithilfe einer touch-basierten Schnittstelle können Ideen innerhalb eines Teams oder mit dem Kunden ausgetauscht werden. Per Fingerberührung lassen sich Konzepte, die Strukturen von Webseiten oder interaktive Möglichkeiten einfach darstellen. Die Wireframes oder Prototypen können anschließend in Formate wie HTML, CSS oder JavaScript exportiert und in gängigen Browsern zur direkten Prüfung und Freigabe dargestellt werden.”

Die empfehlenswerte “Kritzelkladde” Adobe Ideas ist schon länger für iOS erhältlich. Sämtliche Adobe Touch Apps sollen nicht nur einzeln verkauft, sondern im Laufe des kommenden Jahres auch als Teil einer (kostenpflichtigen) “Adobe Creative Cloud” bereitgestellt werden.

Die Apps für Kreative werden zum Einführungspreisreis von 7,99 Euro pro App im Android Market angeboten. Systemvoraussetzungen sind das Betriebssystem Android 3.1 oder eine aktuellere Version sowie eine Bildschirmgröße von mindestens 8,9″ und eine Auflösung von 1.280 x 800. Die ehmalige Free App Adobe Ideas kostet jetzt 4,99 Euro. Adobe plant die Einführung aller Touch Apps für iOS im Frühjahr 2012.

mehr Infos zu Adobe Touch Apps

Zu Adobe Proto im Android Market

Und es hat Zomm gemacht!

Klein aber oho: Der Zomm vereint gleich mehrere sinnvolle Funktionen in einem Gehäuschen, das nicht größer als viele funktionsarme oder -lose Schlüsselanhänger ist.

  • 1. und wichtigstens: Entfernungswarner – Zomm schlägt Alarm, wenn man das mit ihm via Bluetooth verbundene Handy vergisst (oder es einem entführt wird). Dazu kennt er drei Eskalationsstufen: a) Vibrationsalarm, b) zusätzlich hektisches Blinken, c) zusätzlich ein zunehmender, in der Endausbaustufe (sinnvollerweise) schier unerträglicher Alarmton.
  • 2. Zomm kann als Fernbedienung für das entfernt liegende Smartphone verwendet werden: Einmal den “Z”-Knopf drücken um den Anruf – mit Freisprechen – anzunehmen, zweimal drücken, um ihn abzuweisen.
  • 3. Insofern fungiert Zomm natürlich auch als Freisprecheinrichtung im Auto – besonders nützlich für mobile Professionals – legal aber wohl nur, wenn das Handy sicher fixiert und das optionale Safe Driving Kit vorhanden ist.
  • 4. Der schon erwähnte Alarmton kann auch als “Panikalarm” verwendet werden, sozusagen als akustische Selbstverteidigung.
  • 5. Es soll möglich sein, mit Zomm mit nur einer Tastenbetätigung über das Auslösen des Panikalarms hinaus auch einen Notruf an eine zuvor gespeicherte Notdienstnummer abzusetzen – diese Funktion haben wir allerdings nicht getestet. Laut der für Zomm in Deutschland zuständigen Presseagentur wird diese Notrufnummer “bei der Erstinstallation via Mac oder PC bestimmt”. Sie soll später auch via iPhone App (s.u.) festgelegt bzw. verändert werden können.

Schon das Auspacken macht aufgrund der recht wertig gemachten Sichtverpackung Freude. Mehr jedenfalls als die ersten Versuche, buchstabengetreu der enthaltenen Bedienungsanleitung zu folgen. Denn das scheitert zunächst an dem Punkt: “Laden Sie die Aktivierungssoftware herunter:
zomm.com/aktivierung”, Seite 4. Denn diese URL leitet zwar weiter auf http://www.zomm.de/?aktivierung, wo allerdings kein Download angeboten wird.

Schließlich aber ist die richtige Seite (http://my.zomm.com/users/login) gefunden, der Software-Download gestartet und kurze Zeit später auch absolviert. Nach erfolgreicher Registrierung und Initialisierung des in unserem Fall bereits vollgeladen gelieferten Zomm (zu seiner Akkulaufzeit können wir noch keine Aussage treffen) kann dieser nun Kontakt mit dem Smartphone aufnehmen – natürlich nur, wenn bei diesem Bluetooth aktiviert ist (Obacht: die Akkustandzeit beispielsweise vom iPhone sinkt dadurch beträchtlich). Sogleich neugieriger Test der Hauptfunktion 1: Klappt genau wie versprochen! Für eine echte Diebstahlsicherung sind die zwischen 10 und 40 Meter Auslösedistanz natürlich zu viel, denn das bedeutet meist, dass das Teuerphone samt Langfinger schon um die Ecke ist, bevor der Alarm richtig laut wird. Aber zum einen hat Zomm diesen Anspruch nicht wirklich. Und zum anderen ist so sichergestellt, dass es nicht jedesmal häuslichen Alarm gibt, wenn der Zomm-Nutzer ohne sein bestes Stück von der Wohnzimmercouch zum Küchenkühlschrank schlendert…

Es gibt optional sogar bereits eine myZOMM App für Android. Diese bietet einerseits die Möglichkeit, die Einstellungen des Zomm via App, also ohne PC, zu ändern. Andererseits lässt sich mit ihr laut Beschreibung auf GPS-fähigen Smartphones das Zomm-Prinzip auch umkehren: Mit der App lassen sich zommisierte, also am Gadget angebrachte Gegenstände via Smartphone wiederfinden, z. B. der Schlüsselbund. Überdies kann die App den Ladezustand des Zomm-Akkus monitoren. Eine iOS App für Apple-Plattformen soll in wenigen Wochen folgen.

Der kleine Zomm hat im vergangenen Jahr auf der CES – der größten Show für Consumer Electronics – den Preis für die “Best Innovation” erhalten. Das empfehlenswerte, da funktionsstarke Gerät ist in neutralem Weiß, edlem Schwarz und kessem Pink erhältlich, kostet 79,99 Euro und kann hier bestellt werden.
PRAXISTEST-FAZIT: ****

Update 28.11.: Inzwischen ist auch die iOS App myZOMM kostenlos erhältlich, ein Test steht noch aus.

Angriff der Zomm(bie)s – der Film

Event: 1. Mobilisten-Talk

mobilbranche.de lädt zum 1. mobilbranche.de Mobilisten-Talk am 15. November 2011 um 19 Uhr ins BASE_Camp in Berlin, Unter den Linden, ein. Unter dem Motto “Local meets Mobile” und moderiert von Florian Treiß sollen ff. Panelisten von 19:00 bis 21:00 Uhr “die Mobilen Trends fürs Jahr 2012″ diskutieren:

  • Stefan Bielau, Mobile Consultant,
  • Sebastian Diemer, Gründer Gigalocal,
  • Axel Konjack, Geschäftsführer hamburg.de,
  • Dirk Kraus, Vorstandsvorsitzender YOC,
  • Boris Lücke, Geschäftsführer Gettings.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Um Anmeldung via Facebook wird jedoch gebeten.

Mobile BI à la Jaspersoft

Der Anbieter von BI-Lösungen (Business Intelligence-Lösungen) Jaspersoft hat die Business Intelligence Suite 4.2 vorgestellt. Laut Hersteller offeriert diese BI-Funktionen, mit denen Entwickler ihre Anwendungen selbst erstellen und Führungskräfte diese unterwegs besser nutzen können. Jaspersoft 4.2 ist “als erste Lösung überhaupt” mit einem Open Source Mobile BI iOS-, bzw. Objective C-SDK ausgestattet. Das Software Development Kit soll die Einbettung von BI-Merkmalen in existierende native mobile Anwendungen ebenso ermöglichen wie die Erstellung neuer nativer mobiler BI-Applikationen. So sollen Entwicklungsleiter selbst entscheiden können, wie sie Führungskräften und Außendienstlern die nötigen Instrumente zur Hand geben, um auch unterwegs fundierte Entscheidungen treffen zu können.

Die SDK umfasst laut Jaspersoft eine “native iPhone-Beispielanwendung, die ein zügigeres Prototyping ermöglicht” sowie vorbereitete Dashboards, in denen Nutzer mittels einfacher Touch-Gesten “Berichte einsehen, Informationen strukturieren und Daten filtern können”.
Innerhalb der Umgebung für das Ad-hoc-Reporting können Nutzer eine Vielzahl von Charts und Diagrammen (Balken-, Kreis-, Linien-, Streudiagramme usw.) aus ihren Daten erzeugen. Laut Pressemitteilung lassen sich diese Analysefunktionen “für nahezu jede Datenarchitektur bereitstellen, [...] wie beispielsweise Flat Files, relationale Datenbanken und Big Data-Systeme wie Apache Hadoop und NoSQL/NewSQL”.

mehr Infos zur BI-Suite

Selbstmanagement – der Kompakt Coach

Die App “Selbstmanagement – der Kompakt Coach” von sueddeutsche.de und Haufe will Anwender auf spielerische Art entdecken lassen, wie man mit Aufgabenplanung & Co. weiterkommt.

Mobile Professionals kennen ihn vielleicht sogar noch mehr als andere Beschäftigte: ein komplett mit Arbeit zugeschütteter Schreibtisch. Auch nach ‘zig E-Mails, Telefonaten und Besprechungen kann sich dann das Gefühl einstellen, nichts “wirklich” oder nicht genug erledigt zu haben.

Die vorliegende App hat den Anspruch, als “Kompakt Coach” zu vermitteln, wie man sich besser organisiert. Dazu werden folgende fünf Themen aufgeboten: “Ordnung schaffen”, “Aufgaben planen”, “Zeitfresser besiegen”, “Nein sagen” und “Ziele setzen”. Vor allem letzteres soll zu mehr Balance und Zufriedenheit im Leben führen.

Entgegen so vieler anderer weniger gelungener Beispiele im App Store handelt es sich bei dieser App um keine Schmalspur-Umsetzung eines Fachbuchs (oder meist auch nur einer Checkliste). “Selbstmanagement” macht hingegen Ernst mit dem Ansatz, Inhalte durch interaktive spielerische Elemente erfahr- und lernbar zu machen. Man kämpft sich durch das konkrete Lösen von Aufgaben durch den Zeitfresser-Dschungel, erhält dabei sofort Feedback und Tipps und hat (lernbegünstigende) Erfolgserlebnisse.

Drei wichtige Formen der Wissensaneignung sind in der App verdrahtet: selbst ausprobieren (“Parcours”), lesen (“Wissen”) und überprüfen (“Test”).

Im Parcours findet sich der Nutzer in genau den Alltagssituationen wieder, die ihm auch tagtäglich zu schaffen machen können. Er sitzt zum Beispiel an einer wichtigen Aufgabe und wird dauernd unterbrochen. Etwa von Kollegen, die mit dem Klassiker “Hast du mal ‘ne Minute?” im Zimmer stehen. Soll er den Abgabetermin verschieben? Die Störer abwimmeln? Am Ende ist die “stille Stunde” das empfohlene Mittel der Wahl. An diese Situationen – insgesamt 15 – schließen sich in zehn Fällen Spielereien zum Üben der Technik an. So wird der Parcours zu einem zwar durchaus vergnüglichen, aber nicht zu unterschätzenden Hürdenlauf.

Im Bereich “Wissen” gibt es die elf wichtigsten Dinge zu einem Thema zu entdecken. Hier werden die Inhalte des Parcours vertieft und Methoden, Kniffe und häufige Fehler kurz und bündig erläutert – ein überschaubarer Lesestoff, mit dem sich Wartezeiten sinnvoll verkürzen lassen und der auch auf dem iPhone Display genossen noch Sinn macht.

Zuletzt hat der User Gelegenheit, sein Wissen in einem “Test” mit 30 Multiple-Choice-Fragen zu überprüfen. Dank einer detaillierten Auswertung kann er Lernfortschritte, aber auch Lücken identifizieren.

Wer im Test in einzelnen Bereichen nicht so gut abschneidet, kann im Parcours noch einmal gezielt die entsprechenden Techniken einüben oder das Wichtigste im Wissen nachlesen.

Gelungene Kooperation zwischen sueddeutsche.de und Haufe! “Selbstmanagement” für das iPhone kostet 2,99 Euro und ist diesen Preis auch wert. PRAXISTEST-Fazit: ****.
In der gleichen Reihe gibt es übrigens auch noch den Titel “Sich durchsetzen”.

iTunes-Link

Autor: klaus, veröffentlicht am: 27. 09. 2011

Kategorien: iPhone Programmierung

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Praxistest: Stress adieu?

Sie wissen es selbst am besten – Das Leben von Mobile Professionals ist oft reichlich stressige. Schon länger gibt es daher Apps, die gezielt beim Diagnostizieren eines Burnouts – oder noch besser bei der Vorbeugung assistieren wollen. Noch ein wenig früher versucht das vorliegende Angebot der Haufe Akademie anzusetzen: Mit ihr soll man die eigene Stress-Belastung feststellen können und vor allem die eigenen Stressauslöser identifizieren. Im Idealfall soll dies zu zu mehr Gelassenheit in Beruf und Freizeit führen. In die App sind laut Anbieter “die Ergebnisse hunderter Anti-Stress-Seminare” eingeflossen.

Der Schnelltest basiert auf 25 “wissenschaftlichen Fragen”, die per Picker-Rad nach den Kategorien “Häufigkeit” und “Wie störend” bewertet werden, z. B. “Meine Arbeitsumgebung ist störend”. Dabei wird der Fortschritt angezeigt. Die folgende Auswertung beruht auf einem Zahlenwert für die “Stressbelastung”, auf Wunsch noch unterlegt mit einer “Detailauswertung” (Grafische Darstellung der gegebenen Bewertungen).

Überdies offeriert die App in einer “Tipps”-Sektion folgende Kurzbeiträge: “Aufgaben priorisieren”, “Work-Life-Balance”, “Stressresistenz” (“Erfolge machen uns stressresistent”…) und “Delegieren, aber richtig!”.

 Die Sektion “Relax” bietet eine Einführung in die Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen inklusive Podcast! Kursorische Erwähnung finden auch noch Atem-Mediation (ein weites Feld, bei dem man nach Meinung erfahrener Yoga-Lehrer beim DIY-Lernen allerdings ernste Schäden anrichten kann) sowie die Anti-Stress-Atmung – wieder mit einer Unterrichtung via Podcast.

Natürlich präsentiert eine eigene App-Sektion auch die Seminar-Angebote der Haufe-Akademie zum Thema.

Die aktuelle Version 1.0.0.1 von “Stress adieu!” (21,2 MB) kann
hier heruntergeladen werden. Sie steht für iPhone, iPod touch und iPad zur Verfügung und kostet jeweils stramme, angesichts des getriebenen Aufwands aber akzeptable 2,99 Euro. PRAXISTEST-Fazit: ***

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