Apps dürfen kosten
Wichtige Rahmenbedingungen für App-Entwickler und -Publisher: 38 Prozent der deutschen Smartphone-Nutzer greifen für zusätzliche Programme in die Micropayment-Tasche. Knapp jeder Zweite (45 Prozent) nutzt allerdings ausschließlich kostenlose App-Angebote, immerhin noch jeder sechste installiert überhaupt keine Apps (17 Prozent). Dies sind Ergebnisse einer repräsentativen forsa-Umfrage im Auftrag des BITKOM. Insgesamt installieren 83 Prozent der Smartphone-Besitzer zusätzliche Programme – das entspricht mehr als 21 Millionen Deutschen.
“Apps sind ein wesentlicher Grund für den Smartphone-Boom”, hält Tobias Arns fest, Bereichsleiter Social Media & Mobile beim BITKOM. Mittlerweile werden laut resarch2guidance weltweit mehr als 1,8 Millionen Mobile Apps für die diversen Plattformen angeboten. Kostenpflichtige Programme installiert jeder dritte Smartphone-Nutzer (33 Prozent) hin und wieder. Fünf Prozent laden sogar regelmäßig Bezahl-Apps herunter. Smartphone-Nutzer, die kostenpflichtige Apps installieren, geben pro Jahr durchschnittlich etwas mehr als 21 Euro für solche Programme aus. Für eine einzelne App sind sie bereit, im Schnitt bis zu 7,64 Euro auszugeben.
Deutscher Smartphone-Markt wächst kräftig
Laut Zahlen des European Information Technology Observatory (EITO) werden 2013 voraussichtlich vier von fünf in Deutschland verkauften Mobiltelefonen Smartphones sein. Der mit den rund 28 Mio. neu verkauften Endgeräten erzielte Umsatz soll um ein Viertel auf 8,8 Mrd. Euro steigen. Damit entfielen laut BITKOM 2013 volle 96 Prozent des deutschen Mobiltelefonmarktes auf Smartphones. Insgesamt werden im laufenden Jahr nach dieser Prognose 34,6 Mio. Handys in Deutschland neu abgesetzt.
Auch Umsätze mit mobilen Datendiensten klettern kräftig
Der Markt für mobiles Internet wird bald das mobile Telefonieren als wichtigsten Umsatzbringer für deutsche Telekommunikationsanbieter ablösen. Das Geschäft mit mobilen Datendiensten legt seit 2009 zweistellig zu, im laufenden Jahr laut EITO-Prognosen voraussichtlich um 10 Prozent auf 9,4 Milliarden Euro. Hingegen geht seit 2006 der Umsatz mit Gesprächen via Mobiltelefon zurück, in diesem Jahr um 7 Prozent auf 11,9 Milliarden Euro. Im Jahr 2005 wurde noch für 19,1 Milliarden Euro mobil telefoniert. Weltweit wächst der Markt für mobile Datendienste 2013 um 15 Prozent auf 288 Milliarden Euro.
All-you-can-App u. LTE im Aufwind
Laut den “TMT Predictions” (Technologie-, Medien- und TK-Markt) von Deloitte differenziert sich die Zielgruppe der Smartphone-Nutzer und ihre Bedürfnisse immer weiter aus. Vor allem für kostenbewusste Nutzer wird laut der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft eine neue Tarifoption interessant: 47 Prozent der deutschen Mobilfunkkunden würden hiernach einen “All-you-can-app“-Tarif in Anspruch nehmen, wenn er angeboten würde. Gemeint ist ein Mobilfunktarif, der eine Flatrate für eine spezifische mobile Anwendung (App) oder Web Service bereitstellt. In Deutschland sind hier laut Deloitte vor allem Musik- und Videodienste vielversprechend. Weltweit, so ihre Schätzung, werden 2013 etwa 100 Mobilfunkanbieter bereits derartige Tarife anbieten.
Anders als bislang wird sich überdies laut diesen Vorhersagen die schnellere Technologie Long Term Evolution (LTE) deutlich stärker im Markt durchsetzen. LTE-spezifische Anwendungsszenarien seien jedoch auch 2013 Mangelware.
Beim Thema Smartphone müsse die Branche umdenken, lehren zumindest die “Predictions”: “Der Absatz steigt – und damit wird die Zielgruppe heterogener. Zu den Early Adopters der ersten Jahre kommen nun verstärkt auch weniger technikaffine Nutzer”. Das bedeutete unter anderem, dass mehr statt weniger Geräte ohne Datenvertrag eingesetzt werden – und es sollte bedingen, dass sich die Entwickler von B2C-Apps umgehend auf die Intuitivitäts- und Ease of use-Forderungen und -Standards der ersten App-Tage zurück besinnen. Entsprechend müssten sich naturgemäß auch die Vermarktungsstrategien der Anbieter ändern und ausdifferenzieren.
Apps und demographischer Wandel – gut gereift:
Der Deloitte-Report “Service ist Trumpf – Neue Vermarktungspotenziale bei älteren Mobilfunknutzern” erkennt und benennt das Potenzial für Milliardenumsätze, wenn das Mobile Business und insbesondere die Mobilfunkbranche verstärkt die Generation 55+ mit zielgruppengerechten Angeboten anvisieren würde. Diese als skeptisch geltende Altersgruppe weist bereits in vielen Mobilfunksegmenten die prozentual höchsten Zuwachsraten auf, insbesondere Tablets stehen hier hoch im Kurs.
Bislang allerdings werden laut Report Dienste und Endgeräte kaum aktiv für das Seniorensegment vermarktet. Im Gegenteil: Die Unternehmen laufen Gefahr, dem enormen Marktpotenzial nicht gerecht zu werden. Um dieses zu erschließen, müssten sie attraktive Angebote sowohl für technikaffine wie auch technik-skeptische ältere Verbraucher entwickeln, die alters- und mentalitätsspezifischen Bedingungen genügen.
26 Millionen potenzielle Kunden
Die Gruppe der “55+” in Deutschland umfasst heute bereits 26 Millionen Konsumenten. Vielen ist eine Scheu vor neuen Mobilfunkentwicklungen gemeinsam – sowohl Geräte als auch Datentarife erscheinen ihnen als zu komplex. Dabei bieten gerade Smartphones bekanntlich Vorteile über das große Display und die intuitive Bedienung – mehr noch gilt das für Tablets, die in der Gunst denn auch in dieser Altersgruppe bereits deutlich höher stehen.
Um das vorhanden Konsumpotenzial nutzen zu können, müssen Anbieter laut Deloitte aber eine klare Differenzierung vornehmen. Dabei spielen Faktoren wie das unterschiedliche Kommunikationsverhalten, der Unterstützungs- und Erklärungsbedarf, die Berührungsängste gegenüber neuen Technologien sowie die individuelle körperliche Leistungsfähigkeit eine Rolle. Grundsätzlich gibt es mehrere Möglichkeiten, spezifische Angebote für die Gruppe 55+ zu kreieren. So können bestehende Geräte und Dienste individuell angepasst oder aber spezielle Endgeräte für Senioren komplett neu entwickelt werden. Eine wichtige Rolle spielen dabei der Handel, der die entsprechenden Konfigurierungen vornimmt, aber auch spezifische Apps, die den Zugang zum mobilen Internet deutlich erleichtern können. Um besser an das mobile Internet heranzuführen, bedarf es einer Content-Vorauswahl. Dies beginnt mit dem Angebot von vorinstallierten Apps: Denn bislang haben nur 16 Prozent der über 55-Jährigen eine App auf ihr Telefon geladen, bei den Tablet-Nutzern sind immerhin 45 Prozent über diese Hürde gekommen.
Auch ein spezieller Beratungs- und Auswahlservice kann als Differenzierungsmerkmal dienen. Generell ist die Nachfrage nach Kundenservice und technischem Support in der Zielgruppe besonders hoch – nicht nur bei den Geräten, sondern auch beim Umgang mit dem Internet. Optimaler Service sähe laut den Marktforschern so aus: Vorauswahl geeigneter Smartphones und Tablets, die Konfiguration der Geräte, die Installation personalisierter Bedienoberflächen bzw. Apps, speziell geschulte Service-Hotline-Mitarbeiter, die Möglichkeit des Fernzugriffs zu Supportzwecken sowie ein übersichtlicher Zugang zu ausgewählten Content-Angeboten.
Der vollständige Report kann hier als PDF heruntergeladen werden.
13 Mio. Haushalte haben Mobiles Breitband
Der Ausbau der mobilen Breitbandnetze geht zügig voran. Aktuell können in Deutschland bereits etwa 13 Millionen Haushalte den neuen Mobilfunkstandard LTE (= Long Term Evolution) nutzen. Das hat eine Umfrage des Hightech-Verband BITKOM bei den Netzbetreibern ergeben. Demnach haben die Anbieter bundesweit bislang rund 3.000 LTE-Basisstationen in Betrieb genommen. Mehr als 150.000 Kunden nutzen die neue Technologie bereits. Bereits in vollem Gang ist der Ausbau in Düsseldorf, Köln, Frankfurt/Main, München und Berlin. Bis Ende dieses Jahres wird LTE in rund 300 Städten verfügbar sein und die bereits bestehende Breitband-Versorgung erheblich verbessern. Die Anbieter schätzen, bis dahin mehr als die Hälfte der Haushalte in Deutschland mit LTE versorgen zu können.
LTE ist der Nachfolger von UMTS und ermöglicht Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde. Derzeit wird LTE bislang vor allem als Internetzugang von Privathaushalten und Geschäftskunden genutzt. Den Ausbau mit mobilen Breitbandnetzen in Deutschland hält der BITKOM bereits für “sehr weit fortgeschritten: ca. 85 Prozent der deutschen Haushalte haben Zugang zu mobilem Internet per UMTS“. Mit LTE wird der Grundstein für die mobile Breitbandversorgung der Zukunft gelegt, denn mit LTE-Advanced steht bereits der nächste technologische Schritt bevor. Mit dem Standard LTE-Advanced sind Downloads mit bis zu 1.000 Megabit (= 1 Gigabit) pro Sekunde möglich. Vorteil: Die aktuell in Betrieb genommenen LTE-Basisstationen können weiter genutzt werden und bekommen lediglich ein Software-Update. Nach derzeitigem Wissenstand startet der Ausbau der Gigabit-Technologie in vier bis fünf Jahren.
Die aktuelle LTE-Verfügbarkeit (laut Eigenaussage) und Tarife bei vodafone,
DTAG/T-Mobile und O2.
Eine weitere aktuelle BITKOM-Erhebung zeigt: Die Zahl der Internetnutzer in Deutschland hat erstmals die Schwelle von 75 Prozent der Bevölkerung überschritten. Das sind mehr als 53 Millionen Menschen. “Einen echten Boom gibt es beim mobilen Internet”, erläutert BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. Bereits 37 Prozent der Deutschen – 26 Millionen Menschen – nutzen das Web auf ihrem Handy oder einem Tablet-PC! Immer günstigere Geräte und Datentarife sowie die fast flächendeckende Verfügbarkeit von mobilen Breitbandzugängen (s.o.) tragen zu der hohen Popularität bei.
Mobiles Internet = Kernfunktionalität
Die mobile Internetnutzung erfreut sich in Deutschland immer größerer Beliebtheit. Aktuell greifen bereits 26,5 Prozent der Bevölkerung von unterwegs auf das Internet zu. Knapp 40 Prozent davon würden deutlich häufiger mobil online gehen, wenn die Übertragungsgeschwindigkeiten höher wären als es aktuell der Fall ist. Hier besteht noch großes Potenzial, denn 43,4 Prozent der Befragten können sich bereits heute vorstellen, das Internet ausschließlich über einen mobilen Zugang zu nutzen. Rein wirtschaftlich wäre dies sogar heute schon darstellbar, denn derzeit sind die Befragten bereit, durchschnittlich 22,30 Euro im Monat für ihren mobilen Internetanschluss zu bezahlen. Dies sind zentrale Ergebnisse der veröffentlichten Studie “Mobile Internetnutzung – Entwicklungsschub für die digitale Gesellschaft?” der Initiative D21, für die TNS Infratest1.005 Telefoninterviews durchführte.
Smartphones und Tablet-Computer als Treiber der Entwicklung
Die Entwicklung hin zur mobilen Internetnutzung wird hauptsächlich durch die immer größere Verbreitung der neuesten mobilen Gerätegeneration begünstigt. Mittlerweile besitzen knapp 24 Prozent der Bevölkerung bereits ein Smartphone und fünf Prozent einen Tablet-Computer, obwohl diese erst seit knapp zwei Jahren auf dem Markt sind (Hallo?!? Und unser immer noch im Hause Glanzkinder befindliches 2007er iPhone 2G war ein Prototyp aus Cupertino oder stammte vom Raumschiff Enterprise?
). Dieser Trend wird sich fortsetzen, denn in den nächsten zwölf Monaten wird sich die Zahl der Tablet-Besitzer voraussichtlich verdoppeln (4,4 Prozent planen eine Anschaffung).![]()
Wer bereits ein entsprechendes mobiles Gerät besitzt, der setzt es auch häufiger zur Internetnutzung ein. Über 57 Prozent der Befragten verbringen dadurch mehr Zeit online als zuvor. Gleichzeitig nutzen Besitzer mobiler Endgeräte bereits alle gängigen Anwendungen mobil, greifen dabei aber auf weniger datenintensive Apps zurück. Dazu gehören insbesondere E-Mails bearbeiten, Internetrecherche oder Nachrichten lesen.
Deutliche Unterschiede zwischen “digital wenig Erreichten” und “digital Souveränen”
Dies belegen auch die Ergebnisse der Studie, wenn auf die Unterschiede zwischen den “digital wenig Erreichten” und denjenigen eingegangen wird, die bereits souverän und sicher mit den digitalen Medien umgehen. Als solche “digital Souveräne” können laut der Studie Digitale Gesellschaft 2011 der Initiative D21 erst 38 Prozent der deutschen Bevölkerung bezeichnet werden. Vor dem Hintergrund, dass die Entwicklung der digitalen Gesellschaft in Deutschland aktuell stagniert, knüpft die vorliegende Studie an diese Ergebnisse an und zeigt auf, wie sich mobile Internetnutzung hier auswirkt. Wenig überraschend ist, dass die Souveränen das mobile Internet deutlich häufiger nutzen als die wenig Erreichten (47 Prozent zu 14 Prozent). Doch auch bei den weniger Erreichten hat der Besitz eines mobilen Endgerätes Effekte auf die mobile Internetnutzung: Jeder Zweite in dieser Gruppe, der ein Notebook, Smartphone oder einen Tablet-Computer sein Eigen nennt, ist häufiger online als zuvor. Überraschend ist der Betrag, den die Digital wenig Erreichten für einen solchen mobilen Internetzugang bereit sind, durchschnittlich zu bezahlen: 23,70 Euro wäre den aktiven und potenziellen Nutzern dieser Gruppe dies monatlich wert. Das legt den Schluss nahe, dass bei entsprechenden Angeboten diese Gruppe sehr wohl näher an die souveränen Nutzer herangeführt werden kann. Die Souveränen möchten hingegen 21,40 Euro monatlich für ihren mobilen Internetanschluss bezahlen.
Mobiles Internet bleibt günstig
Mobiles Internet bleibt für die deutschen Verbraucher auch in Zukunft günstig und schnell. Die Bundesbürger profitieren von einem konstanten Preisniveau und schnelleren Übertragungsgeschwindigkeiten. Einzelne Provider ermöglichen ihren Kunden mit bis zu 14,4 Megabit pro Sekunde, doppelt so schnell mobil zu surfen wie bei anderen Anbietern. Dies geht aus dem aktuellen “Mobile Monitor II/2011″ hervor, den der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. in Kooperation mit dem Onlinemagazin teltarif.de veröffentlicht. Die Publikation weist die jeweils fünf günstigsten Internettarife für mobile Gelegenheits-, Tages- und Vielsurfer (wie beispielsweise mobile Pros) aus. Die Tarifübersicht kann als kostenloser PDF-Download bezogen werden, Link siehe ganz unten.
Die preiswerteste monatliche Datenflatrate für die mobile Internetnutzung liegt bei 14,99 Euro im Monat, die günstigste Tagesflatrate bei 1,99 Euro pro Tag sowie der billigste Volumentarif bei 19 Cent pro Megabyte. Im Vergleich zum letzten “Mobile Monitor I/11″ bleiben die Übertragungsgeschwindigkeiten für Upstream und Downstream weitestgehend gleich. Bei der mobilen Internetnutzung steht den Kunden ein Upstream von oft zwei Megabit pro Sekunde zur Verfügung. Beim Download über mobile Endgeräte bieten viele Anbieter mittlerweile bis zu 7,2 Megabit Downstream pro Sekunde an.
26% d. Handynutzer surfen mobil
Die mobile Internetnutzung hat laut dem aktuellem TNS Convergence Monitor im vergangenen Jahr weiter an Fahrt gewonnen. Mittlerweile gehen 26 Prozent der 14- bis 64-Jährigen privaten Mobilfunknutzer mit ihrem Handy auch online – sei es um E-Mails abzurufen oder um im Netz zu surfen. Treiber dieser Entwicklung sind die zunehmende Verbreitung internetfähiger Handys und die sinkenden Kosten für die Datenübertragung. Das Potenzial für die mobile Internetnutzung ist damit laut TNS Infratest aber längst noch nicht ausgeschöpft.
19 Prozent der Handynutzer geben an, privat ein Smartphone zu nutzen. Mit 14 Prozent verfügt ein noch erstaunlich geringer Teil dieser Gruppe überdies über eine Flatrate für das mobile Surfen. Die rasche Verbreitung der Smartphones und Internet-Flats auch im privaten Bereich hat konsequenterweise dazu geführt, dass immer mehr 14- bis 64-Jährige mit ihrem Handy online gehen. 26 Prozent der Mobilfunknutzer nutzen das mobile Internet, was gegenüber dem vergangenen Jahr einen Zuwachs von fünf Prozentpunkten bedeutet.
Treiber dieser Entwicklung sind vor allem die Jüngeren: Durch sinkende Preise für Datentarife und Smartphones ist der Zuwachs bei den 14- bis 29-Jährigen im Vergleich zu den Älteren sehr viel größer: Hatten sich 2009 nur 23 Prozent in dieser Altersgruppe das mobile Surfen geleistet, gehen 2011 bereits 40 Prozent der 14- bis 29-Jährigen mehr oder weniger häufig mit ihrem Handy ins Internet oder checken ihre E-Mails. Bei den 30- bis 49-Jährigen sind es in diesem Jahr 23 Prozent, bei den 50- bis 64-Jährigen erst 16 Prozent.
Die mobile Internetnutzung umfasst E-Mails und Surfen im Internet (inklusive der Nutzung von Web-Apps sowie der hier nicht einzeln erhobene mobile Download von Apps: Aktuell sind es 19 Prozent der Handynutzer, die Gebrauch von der E-Mail-Funktion ihres Mobiltelefons machen, 22 Prozent besuchen Webseiten im Internet.
Bei den mit dem Handy abgerufenen Inhalten hat insbesondere das mobile Social Networking (“Mocial”) eine steile Karriere gemacht: 31 Prozent derer, die mobil im Internet surfen, halten sich so zumindest hin und wieder unterwegs über ihre Freunde und Bekannten auf dem Laufenden. Häufig genutzt werden außerdem Produkt-Informationen und aktuelle Nachrichten, z.B. auf Websites von Zeitungen / Zeitschriften oder TV-Sendern.
Noch erreicht das mobile Internet aber nicht annähernd alle, die bereits über ein entsprechendes Endgerät verfügen – denn die allermeisten neu gekauften Handys sind internetfähig. Hier bestehen also noch große Wachstumspotenziale.
Gleiches gilt für Tablet-PC: Zwar nutzen aktuell nur zwei Prozent der 14- bis 64-Jährigen mit einem Tablet das Internet – eine deutlich größere Verbreitung der Geräte ist aber absehbar und wird die mobile Internetnutzung durch das größere Display noch komfortabler machen.
Lesetipp: mobile next
Mit “mobile next” stellt die neue Mediengesellschaft Ulm (NMG; u.a. MacUp, Com!, Internet World Business, Page) ein neues “Technik- und Lifestyle-Magazin für das mobile Leben” vor. Dafür wurde mit dem Untertitel “Handy, Navigation, Mobile PC, Tarife, Zubehör” die bislang unter dem Titel mobile news erschienene Zeitschrift überarbeitet. Zunächst alle zwei Monate wird der Titel “anwendungsorientiert über Trends und Neuigkeiten bei Smartphones, Apps & Co.” berichten. Das redaktionelle Profil ist laut Verlag “auf das Zusammenwachsen mobiler Lösungen aus allen Bereichen der Kommunikation” ausgerichtet. Dabei werden “die Anwendungsmöglichkeiten von mobilen Geräten – wie etwa Smartphones, Web-Tablets, Navigationsgeräte oder
Netbooks – im Vordergrund der Berichterstattung” stehen.
Uns lag Nr. 2/2011 (März/April) vor, die wie eine etwas edlere – vor allem beim Papier -Fassung der Computerbild wirkt, ohne allerdings deren Testlabor im Rücken zu haben. Die News der testgelesenen Ausgabe fokussierten sinnvollerweise primär den Mobile World Congress MWC. Die Rubrik “Smartphones & Handys” stellt das Kernstück des redaktionellen Konzepts dar (S. 16-30). Trends im Überblick werden ebenso geboten wie ausführliche Einzeltests: LG, Nokia, Samsung, HTC, BlackBerry bzw. Android, Symbian und WP7 werden unter die Testlupe genommen – unter Konsumentenaspekten.
Ein Beitrag in “Tarife & Netze” vergleicht minutiös Angebote von Vodafone, Bild, O2 sowie Deutsche Telekom und spricht Empfehlungen für Wenig-, Normal-, Viel-Telefonierer und Power User aus. Das “Spotlight” gehörte diesmal dem Thema “Sport & Freizeit” und stellt diverse Sport-Apps sowie dazugehörige Peripherie (Brustgurt zur Pulsmessung, Holster) vor. Teils witziges Zubehör steht auch später noch unter dem Motto “Gadgets total – Zubehör für iPhone & Co.” im Rampenlicht (S. 76 ff.).
Weitere Themen: Web-Tablets, Geolocation-Dienste wie Facebook Places oder Google Latitude, E-Book-Reader (Vergleichstest; S. 82 ff.).
Die Layouter der Marktübersicht (S. 85 ff.) haben bei den Springer-Kollegen besonders gut hingeschaut. Ein “Handy-Knigge” sowie ein Mini-”Mobilfunk-Glossar” runden die insgesamt zwar als “Me too” gelungene, aber leider noch keinerlei Alleinstellungsmerkmale zeigende Ausgabe ab.
Auf mobile-next.de können überdies News abonniert werden, die auch auf Facebook und Twitter verfügbar sind. mobile next erscheint mit einer Auflage von 40.000 Exemplaren sechsmal jährlich. Das Einzelheft kostet 4,90 Euro, das Jahresabo
25 Euro, die 1/1 Anzeigenseite 4c 5.800 €.
Update 18.05.: mobile next kommt, die Macup aus dem selben Hause muss gehen: Nach fast 30 Jahren erscheint der Veteran unter den deutschen Apple-Printmagazinen Anfang Juni letztmalig.
Update 13.02.12: Die NMG stellt die erst im März 2011 aus der “Mobile News” hervorgegangene Mobilfunk-Zeitschrift “Mobile Next” ein. Die Marke soll im Internet und als App weiterleben, Print-Abonnenten erhalten das Geld für bereits gezahlte Ausgaben zurück.
via mobilebranche.de
Flatrate für Internet Roaming geplant?
Laut dem Spiegel plant die Deutsche Telekom AG, Pauschaltarife für mobile Internetnutzung über Smartphones, Tablets etc. im Ausland anzubieten. Die passgenaue Buchung von Datenpaketen soll über eine App auch noch unterwegs geschehen können.
via golem.de
Vodafone: täglich 7.000 abgesetzte iPhones?
Laut dem Telekommunikations-Magazin teltarif verkauft O2 derzeit täglich rund 4.000 iPhones in Deutschland, Vodafone soll es sogar auf 7.000 Exemplare täglich und eine Gesamtzahl (Ende November) von ca. 200.000 iPhones bislang bringen. Branchen-Beobachter schätzen laut teltarif, dass die aktuellen iPhone-Verkaufszahlen der Deutschen Telekom AG zwischen denen von Vodafone und O2 liegen könnten, offizielle Zahlen seitens der DTAG gibt es bislang nicht.
Als Reaktion auf das Ende des Vertriebsmonopols und gute Geschäfte beim Wettbewerb hatte der Bonner TK-Konzern Anfang November das eigene Tarifangebot überarbeitet und ein Prepaid-Angebot wieder aufgelegt.