It’s a kind of Magic: Multi-Touch für Magic Mouse
Endlich Rechner wie iPhones bedienen? Die gestern vorgestellte “Magic Mouse” ist laut Apple die weltweit erste Maus mit Multitouch Technologie (vgl. iPhone, iPod touch und Mac-Notebook-Trackpads). Anstelle mechanischer Tasten, Scrollräder oder Scrollbälle besteht die gesamte Oberseite der Bedienhilfe aus einer nahtlosen Multi-Touch Oberfläche. Durch “intuitive Fingerbewegungen” können die Nutzer sehr einfach durch lange Dokumente scrollen, über große Bilder schwenken oder sich mittels Swipe/Streichen rückwärts und vorwärts durch eine Anordnung von Fotos oder Webseiten bewegen. Die Magic Mouse kann je nach Präferenz des Nutzers als Maus mit einer bzw. zwei Tasten konfiguriert werden.
Better late than never: TomTom
Die Ersten sollen die Letzten sein: Als einzige durch eine Vorstellung auf der WWDC ausgezeichnet, war das System des Navi-Anbieter TomTom nun tatsächlich eine der letzten aus dem Wettbewerberkeis, die in App-Form erhältlich wurde. Die TomTom-Lösung basiert auf Kartenmaterial von TeleAtlas, nutzt die Funktion “IQ Routes”, um die Fahrzeit einer Route aus den ermittelten Durchschnittsgeschwindigkeiten anderer TomTom-Nutzer zu berechnen. Überdies kennt die App stationäre Blitzer in 11 europäischen Ländern. Natürlich unterstützt das Programm App Rotation und Zoom per Multitouch.
Das DACH-Paket kostet 69,99 Euro, Karten für ganz Westeuropa schlagen mit 99,99 Euro zu Buche. Weitere Apps gibt es für Australien (62,99 Euro), Neuseeland (74,99 Euro) sowie die USA inklusive Kanada (79,99 Euro). Die Navigationssoftware läuft auf dem iPhone 3G und 3GS.
iTunes-Link
mehr zu TomTom fürs iPhone
Stadtpläne fürs iPhone
Das lang erwartete iPhone-Navi ists noch nicht ganz, doch immerhin startet der auf den Plattformen Symbian, Windows Mobile, Palm OS und seit kurzem auch BlackBerry bewährte Service “Handy Stadtplandienst” von Envicon ab heute auch auf iPhone und iTouch. Dabei lassen sich die Karten wie gewohnt per Multitouch zoomen. Die Anzeige der eigenen GPS-ermittelten Position, legt sich transparent über die Karte. Das gesamte Kartenmaterial der Stadtpläne ist installierter Bestandteil der Apps und funktioniert auch offline ohne Mobilfunkverbindung (z. B. bei T-Mobile-Netzausfall
. Die Pläne kosten 7,99 Euro pro Stadt (“Einführungspreis”), lieferbar sind bereits Berlin , Hamburg und München, Wien sowie weitere folgen.
Zur Meldung
Web-Apps m. iPhone-Look&Feel
“Studio for iPhone” von ComponentOne ist eine Bibliothek für die Entwicklung von Web-Anwendungen, welche das User Interface (UI) von iPhone und iPod touch nachbilden. ComponentOne hat erkannt, dass “mehr und mehr Menschen ein iPhone nutzen, um unterwegs auf das World Wide Web zuzugreifen”. Entwickler von Web-Anwendungen stünden daher vor der Aufgabe, gezielt Webanwendungen zu erstellen, die das vertraute UI von iPhone und iPod touch nachbilden. Daher kündigte ComponentOne dieser Tage unter dem Namen “Studio for iPhone” eine Sammlung von Steuerelementen auf Basis von Microsoft ASP.NET an. Es ist nicht bekannt, wie ‘amused’ Apple über diese Initiative ist…
Jedenfalls soll die Bibliothek vorbereitete Elemente wie “Navigationslisten, Kalender, Ansichten, Tab-Leisten, Cover Flow und verschiedene Steuerelemente wie beispielsweise Buttons und Slider bieten. Darüber hinaus werden laut Hersteller auch “die einzigartigen Elemente der iPhone-Bedienoberfläche wie Animations-, Portrait- und Landscape-Ansicht sowie die bekannte Multitouch-Navigation berücksichtigt” – Punkte, bei denen Apples Patentanwälte durchaus aufzuhorchen pflegen. ComponentOne plant, Studio for iPhone als Teil ihrer Entwicklungsumgebung “Studio Enterprise” anbieten.
Zu ComponentOne
BI-Tool für lau (Frontend)
QlikTech ist ein Hersteller von Analyse- und Reporting-Werkzeugen im Bereich BI (Business Intelligence). Jetzt wurde für das Tool QlikView ein Client für das iPhone vorgestellt, der kostenlos im App Store geladen werden kann. Natürlich erfordert sein Einsatz aber das Vorhandensein der Serverkomponente von QlikTech, bei der Lizenzkosten anfallen. Der Client ermöglicht laut Anbieter nicht nur die statische Darstellung bereits erstellter Reports. Stattdessen soll es mittels der typischen Multitouch-Bedienung (und “Undo” via Schütteln
möglich sein, dynamisch neue Auswertungen zu generieren. Überdies soll QlikView über den GPS-Sensor des 3G den aktuellen Standort des Nutzers in die Analyse mit einbeziehen können. Ein Demonstrations-Video gibt es hier.