Led Zeppelin iBook: Sound, Fury And Multimedia

Neal PrestonEin wenig außer der Reihe hier der Hinweis auf den E-Book gewordenen Prachtband “Led Zeppelin: Sound And Fury”, der ausschließlich als Apple iBook vertrieben wird. Denn erstens ist er ein schönes Beispiel dafür, was mit Apples Authoring-Lösung iBooks Author alles möglich ist, wenn halt der Input stimmt. Zweitens sind Led Zep ja nun mal nicht von ungefähr eine der berühmtesten Bands des Planeten. Und drittens … naht schließlich gerade das Wochenende, der Sommer, die Festivalsaison… ;-)

Der gefeierte Rock-Fotograf Neal Preston hat die britische Rock-Legende Led Zeppelin immer wieder begleitet und sich einen Status als “Hoffotograf” erarbeitet, dem die teils doch leicht kapriziösen Stars rundum vertrauten. Leser dieses digitalen Buches profitieren von diesem Umstand noch heute durch die phantastischen Bilder die vor, neben und hinter der Bühne aufgenommen wurden und auch andere Stationen des Rock’n Roll-Zirkus wie den Band-eigenen Flugzeugen, leidgeprüften Hotelzimmern u.v.m. zeigen.Galerie vergrößerbarer Thumbs

Die über 250 Bilder – 100 davon erstmals veröffentlicht – ergeben ein wahres Augenfest, das durch die zahlreichen Hintergrundinformationen sowie den sinnfällig hinzugefügten multimedialen Content noch intensiver wird: Da gibt es ein Vorwort von Stevie Nicks (Fleetwood Mac); Interviews mit handelnden Personen wie z. B. leitenden Mitarbeitern von Atlantic bzw. Led Zeps eigenem Label Swan Song; Testimonials von Musikern, die sich als von der Band beeinflusst outen, z. B. von John Petrucci, Dream Theater, es gibt Setlists u.v.m.

Das nur für das iPad erhältliche iBook setzt iBook 2.0 oder neuer sowie iOS 5 oder höher voraus. Auf einem iPad 1 lief es akzeptabel, aber mit teils spürbarem Ruckeln bzw. Wartezeiten. “Sound And Fury” kostet für dieses Angebot fair erscheinende 6,99 Euro.
Fazit: ****

Ausführliche Rezension von “Sound And Fury”

“Sound And Fury” auf iTunes

PS 12.05.: Wieder mal Wochenende, wieder mal Zeit für eine exzellente Musik-App (iPad) aus dem Hause Rhino/Warner Music, die diesmal den Doors gewidmet ist. Fazit: ****
Ausführliche Rezension von The Doors hier

Intensivere Nutzung durch Smartphone(app)s

Neben anderen Dingen erlauben Smartphones (natürlich ebenso wie Tablets mit SIM Card) in Situationen online zu sein, in denen früher noch nicht mal an Internetzugang zu denken war. Dadurch ist es möglich, bestimmte Angebote und Aktivitäten deutlich intensiver zu nutzen. Smartphones und Tablets sowie die Apps darauf fungieren damit quasi als “digitale Intensivierer”. Am stärksten profitieren Suchmaschinen und Informationssuche-Tools sowie soziale Netzwerke von diesem Effekt.

tns-infratest.com
Über die Hälfte der Nutzer solcher Dienste gibt an, diese Aktivitäten durch die Möglichkeiten des mobilen Internetzugangs häufiger zu nutzen. Auch Routenplaner kommen bei knapp der Hälfte der Smartphone-Besitzer häufiger zum Einsatz. Das Hören von Radio und Musik, Gaming sowie das Lesen von Nachrichten aus Politik, Wirtschaft, Kultur oder Sport werden von etwa jedem Dritten häufiger genutzt als zuvor.

Besonders ausgeprägt ist dieser Effekt bei den “Digital Natives” (14- bis 29 Jährige). Neben den Recherchen über Suchmaschinen (60 Prozent) ist es vor allem die Nutzung sozialer Netzwerke (66 Prozent), die zu einem Intensivitätssprung führt. Facebook, Twitter und Co. gehören also auch im mobilen Internet zu den Gewinnern. Daneben zählen das Hören von Musik (50 Prozent), Routenplaner (49 Prozent), Gaming (43 Prozent) und das Lesen von Nachrichten (41 Prozent) zu den “Intensivitätsgewinnern”.

So lauten zentrale Ergebnisse einer von TNS Infratest durchgeführten Studie, für die mittels des “Mobile Club” im Zeitraum von Januar bis Februar 2013 insgesamt 610 Smartphone-Besitzer persönlich mündlich zu ihren mobilen Aktivitäten befragt wurden. Der Mobile Club ist eine kontinuierliche, repräsentative Studie für die deutsche Bevölkerung ab 14 Jahren, bei der monatlich ca. 2.000 Personen befragt werden.

Mobile Game theory: was wirklich rockt

Millennial Media Mobile Mix 0113 Mobile GamesUnlängst erschien wieder eine Ausgabe des vierteljährlichen “Mobile Mix”-Reports der Spezialisten für mobile Werbung und Kampagnen bei Millennial Media (MM). Der aktuelle Bericht widmete sich ganz den Mobile Games bzw. Spiele-Apps. Aus den Ergebnissen:

  • Es handelt sich um eine besonders erfolgreiche App-Kategorie, sowohl nach Downloads (App Store-Hitlisten) wie nach Ad Impressions betrachtet: Spiele liegen auch hier unangefochten auf Platz 1, vor Musik/Unterhaltung und Kommunikation.
  • Millennial Media Mobile Mix 0113 App-Kategorien

  • 74% der Games im MM-Netzwerk laufen auf Smartphones, 23% auf Non Phone-Connected Devices und lediglich 3% auf Feature Phones.
  • Stolze 64% der Game Apps liefen unter Android, 30% unter iOS, 5% unter BlackBerry OS und 1% unter Windows (Windows Phone, Windows Mobile) ab.
  • Die Rangliste nach Spielearten liest sich so: “Arcade” (Geschicklichkeits- bzw. Video- oder Spielhallen-Spiele) 30%, Wortspiele 26%, Puzzle 19%, Brettspiele 9%, Kartenspiele 4% sowie 12% für “andere”.
  • Mobile Gamers sind eine attraktive und gewaltig wachsende Zielgruppe: eMarketer geht von 60 Mio. Mobilzockern allein in den USA im Jahr 2010 aus – eine Zahl, die sich 2013 auf 120 Mio. verdoppeln soll. Dies erklärt einen Megatrend wie Gamefication und die Attraktivität von gamified Apps wie z. B. The ? Book.
  • Der Erfolg von Mobilspielen beim Verbraucher zieht natürlich auch Werbekunden an. Die Rangliste der in Mobile Games Kampagnen schaltenden Branchen: 1. Reise/Tourismus, 2. Unterhaltung, 3. Bildung, 4. Handel und Restaurants, 5. Finanzen, 6. Telekommunikation, 7. Consumer Packaged Goods (CPG)/Fast Moving Consumer Goods (FMCG, 8. Infoportale, 9. Automotive, 10. Dating/Verabredungen

zur Registrierung u. Download des jeweils aktuellen Mobile Mix

All-you-can-App u. LTE im Aufwind

Deloitte LogoLaut den “TMT Predictions” (Technologie-, Medien- und TK-Markt) von Deloitte differenziert sich die Zielgruppe der Smartphone-Nutzer und ihre Bedürfnisse immer weiter aus. Vor allem für kostenbewusste Nutzer wird laut der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft eine neue Tarifoption interessant: 47 Prozent der deutschen Mobilfunkkunden würden hiernach einen “All-you-can-app“-Tarif in Anspruch nehmen, wenn er angeboten würde. Gemeint ist ein Mobilfunktarif, der eine Flatrate für eine spezifische mobile Anwendung (App) oder Web Service bereitstellt. In Deutschland sind hier laut Deloitte vor allem Musik- und Videodienste vielversprechend. Weltweit, so ihre Schätzung, werden 2013 etwa 100 Mobilfunkanbieter bereits derartige Tarife anbieten.

Anders als bislang wird sich überdies laut diesen Vorhersagen die schnellere Technologie Long Term Evolution (LTE) deutlich stärker im Markt durchsetzen. LTE-spezifische Anwendungsszenarien seien jedoch auch 2013 Mangelware.

Beim Thema Smartphone müsse die Branche umdenken, lehren zumindest die “Predictions”: “Der Absatz steigt – und damit wird die Zielgruppe heterogener. Zu den Early Adopters der ersten Jahre kommen nun verstärkt auch weniger technikaffine Nutzer”. Das bedeutete unter anderem, dass mehr statt weniger Geräte ohne Datenvertrag eingesetzt werden – und es sollte bedingen, dass sich die Entwickler von B2C-Apps umgehend auf die Intuitivitäts- und Ease of use-Forderungen und -Standards der ersten App-Tage zurück besinnen. Entsprechend müssten sich naturgemäß auch die Vermarktungsstrategien der Anbieter ändern und ausdifferenzieren.

Download der TMT Predictions (PDF)

Lesetipp connect iOS

connect iOS_1-2013_wekaDie “connect” ist ein Urgestein in der deutschen Fachmagazin- und Special Interest-Sparte, die sich mit Telekommunikationsthemen befasst. Und einer der wenigen Print-Titel, die hier überlebt haben. Nun stellt sich das Medium mit einer neuen Sonderheftreihe breiter, aber auch gleichzeitig spezieller auf und wendet sich mit “connect iOS” erstmals speziell an iPhone-, iPad- und Mac-Nutzer. Wie bei touch!, i-Zine oder mac & i stehen also hier die Apple-Produkte und das entsprechende Zubehör im Zentrum der Berichterstattung.

“Harte, fundierte und faire Tests” aus den Bereichen Smartphone, Computer, Audio/Video und Office sollen im neuen Magazin von einer “umfangreichen Anwendungsberatung” flankiert werden: Die in Stuttgart ansässige Redaktion will einiges anders machen, u.a. will sie “einfach und verständlich” erklären, “wie man die Technologien zu Hause und in der Praxis am besten einsetzt”.

Druck und Papier sind edel, das Layout gewollt großzügig und bildlastig, ja teils muß man den Text auf Aufmacherseiten suchen. Den Test von iPad 4 und mini begleiten neben “Labor”-Werten in grünen Infokästen auch Fotostrecken von einem Model in grasgrün.

In der uns vorliegenden Erstausgabe 1/2013 (EVT: 27.11.2012) testet die von Dirk Waasen geleitete Redaktion das neue iPad mini und das iPad 4, außerdem wird auf fünf Jahre iPhone zurück geblickt (30-35). Da schließt sich die Gerbauchtkaufberatung (S. 36 ff.) gut an, die sparfreudigen Interessenten tatsächlich bei der Entscheidung helfen dürfte.

Ansonsten taucht hier aufgrund identischer Ausrichtung auch vieles Altbekannte auf: Fokus auf ausgesprochenes Edel-Zubehör, Vergleichstest von Karten und Navigations-Apps (S. 50-57), Tarifkombis für iPhone und iPad im Überblick (S. 62-65), einige wenige Lieblings-Apps der Redaktion (S. 70-73), Apple TV und Heimvernetzung (S. 74-78) und Online-Musikdienste im Vergleich. Doch auch auf seltener Vorgestelltes wie Kfz-Kopfstützenhalter fürs iPad oder “alle ‘geosocial‘-Apps und ihre Risiken” finden sich hier.

Vor rund fünf Jahren las man die ersten Blogbeiträge dazu, ob man als Journalist vor Ort auch nur mit einem iPhone bewaffnet über die (Messe-)Runde kommen kann (man konnte). Der geschäftsf. Redakteur Oliver Stauch berichtet hier aus seinem noch unbarmherzigeren Selbsttest, ob man nämlich nur mit einem iPad versehen “wirklich auf den Mac verzichten kann” (Fazit: noch nicht).

Grundsätzlich gefällt das Blatt sehr, nur im Detail setzt es ein wenig Kritik: Wenn dem Lifestyle-Götzen gehuldigt werden, aber keinerlei Aufwand dafür getrieben werden soll, dann kommt etwas dabei heraus wie diese Doppelseite 6-7. Denn die ist bis auf diverse Konterfeis von Lady Gaga nahezu inhaltsfrei, da hier im Wesentlichen der Promotext der Lady nachgebetet wird: “… kommt 2013 mit einer einzigartigen Musik-App für iPhone und iPad [...] eine revolutionäre Version” vom neuen Album Little Monsters. Multimedial und mit Social Network-Komponente – man denke. Auch die Doppelseite 28-29 birgt keine wie auch immer geartete Anwendungsberatung. Sondern Audi-PR.

connect iOS erscheint ab sofort viermal im Jahr und startet mit einer Auflage von 50.000 Exemplaren. Der Preis pro Ausgabe beträgt 7,90 Euro – liegt also über dem Hauptwettbewerb und ganz erheblich über den 2,90 Euro, die für beispielsweise die “lässige” Smartphone-Zeitschrift “connect Freestyle” aus dem gleichen Stall aufgerufen werden. Das Abonnement der connect IOS kostet 28 Euro pro Jahr.
Fazit: Durchaus empfehlenswert ****

“connect iOS” erscheint wie das Mutterschiff “connect” im Verlag Weka Media Publishing, vgl. auch Audio, Business&IT, PCgo, PC-Magazin oder Stereoplay (vgl. auch CMP-Weka, wo bis 2010 die Network Computing erschien).

mehr Infos u. Bestellmöglichkeit

Android hat knapp 54% v. US-Markt

comScore LogoDie Mobil-Spezialisten von comScore haben in einer aktuellen Ausgabe ihrer MobiLens-Analysen den US-Smartphone-Markt im Zeitraum von September bis November 2012 nach Herstellern betrachtet und mit der vorhergehenden Dreimonatsperiode verglichen. Grundgesamtheit der Untersuchung sind wieder über 13 Jahre alte Mobilfunk-Kunden in den USA und deren “primär” genutztes Mobiltelefon. Die comScore-Ergebnisse zeigen wie gewohnt Samsung mit einem Marktanteil an allen Mobiles von 26,9 Prozent (plus 1,2 Prozentpunkte) an der Spitze, gefolgt von Apple (18,5%; plus 1,4), LG (17,5%), Motorola/Google (10,4%; minus 0,8), und schließlich HTC (5,9%).

Beim jetzt über 123 Millionen Einheiten umfassenden US-Markt für Smartphones liegt Android mit 53,7 Prozent Marktanteil (plus 1,1) vor iOS (35%; plus 0,7), BlackBerry OS von RIM (7,3). Microsofts Mobil-Betriebssysteme rutschten weiter auf 3 Prozent ab. Platz 5 wird von Nokias Symbian verteidigt (0,5%), danach beginnt die Bedeutungslosigkeit.

Mobile Content Usage
Auch die Nutzung der Mobilgeräte wurde wie stets abgefragt. Danach haben im November 2012 75,9% der US-Nutzer Textnachrichten verschickt. Zuvor heruntergeladene Mobile Apps nutzten 54,2% – mithin die zweitstärkste nicht direkt mit Telefonie verbundene Mobile-Aktivität. Die Browser-Nutzung liegt jetzt bei 52,1%. Mocial: Mobilen Zugang zu Social Networks oder Blogs suchten 39,2 Prozent über ihr Smartphone. Games gezockt haben 33,7% und Musik belauscht immerhin noch 28,7 Prozent der US-Smartphone-Nutzer (Mehrfachnennungen).

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Progrock-App: “The ? Book” schlägt neue iPublishing-Seiten auf

Es musste ja etwas Besonderes dabei herauskommen, wenn die Spezialisten für hochwertige Mobile Apps Glanzkinder und eine der besten ProgRock- bzw. ProgMetal-Bands Deutschlands ein gemeinsames Projekt verAPPreden. Gemeint ist Seven Steps To The Green Door (SSTTGD), deren Multimedia-Konzeptalbum The ? Book für manche Kritiker zu den stärksten Veröffentlichungen des Jahres 2011 gehört. Nach dem die Erstauflage bereits ausverkauft und nachgepresst wurde und nach einer begeisternden Live-Erstaufführung folgt nun das dritte Kapitel dieser Erfolgsgeschichte – “The ? Book” geht app!

Inside the labyrinthDie mobile Umsetzung des aktuellen Albums der Band um Marek Arnold (u.a. Toxic Smile, Flaming Row, Ex-Stern-Combo Meißen) vereint die Worte und Handlung des Buches sowie die begeisternde Musik des Albums auf ungewöhnliche Weise: Der Benutzer steigt aus der Eingangszene quasi selbst in das Werk ein, deren polarisierende Handlung er im Folgenden miterlebt und -gestaltet. Denn wie der Protagonist des Buches, Samuel, ist auch der App User im “empty Room” gefangen, dem er nur entkommen kann, wenn er im Labyrinth durch Torbögen geht und Türen findet. Doch das sollte man sich nicht zu leicht vorstellen, denn die Türen öffnen sich nur, wenn man sie in der richtigen Reihenfolge probiert. Ein Kompass und andere kleine Hinweise stellen jedoch Hilfsmittel für findige “Helden” bereit.

Die deutsch und englisch spielbare, kostenlose iPhone App verschmilzt ganz im Sinne des aktuellen Gamification-Trends Aspekte eines Mobile Games mit der Musik und natürlich mit den Worten von Autor Thoralf Koss zu einem einzigartigen Erlebnis, über das hier nicht zu viel verraten werden soll. Lieber gleich downloaden und selbst ausprobieren!

“The ? Book” kostenlos downloaden

Video zum Album

Apple-Geräte bei Mobile Ads noch vorne

millenial media logoKürzlich erschien die aktuelle Ausgabe des vierteljährlichen “Mobile Mix”-Reports der Spezialisten für mobile Werbung und Kampagnen von Millennial Media (MM). Aus den Ergebnissen:

  • Die Top 15 der Geräte-Hersteller nach Ad Impressionsim MM-Netzwerk beginnen so: 1. Apple (31% aller Impressions), 2. Samsung, 3. HTC, 4. RIM, 5. Motorola.
  • Das obere Ende der Top 20 aller Geräte nach Impressions liest sich so: 1. iPhone (16% aller Impressions), 2. Samsung Galaxy S, 3. BlackBerry Curve, 4. Samsung Galaxy 5, 5. Samsung Galaxy Ace.
  • MMs Top 5 unter den Tablets: iPad, Galaxy Tab, Kindle Fire, Acer Iconia, Motorola Xoom.
  • 75% aller Impressions stammen von Smartphones.
  • Trotz Apple als dominierendem Gerätehersteller (iPhone, iPad und iPod touch) liegt Android mit 52 Prozent im Betriebssytem-Mix nach Impressions weit vor iOS (34%), BlackBerry OS (8%), Windows (5%) und Symbian (1%).
  • Aus werblicher (abermals Impressions-basierter) Sicht sind dies die Top 10-App-Genres: 1. Games, 2. Music & Entertainment, 3. Communications, 4. Mobile Social Media (Mocial), 5. Productivity & Tools, 6. Sports, 7. Books & Reference, 8. Weather, 9. News, 10. “Dating”.

zur Registrierung u. Download des jeweils aktuellen Mobile Mix

Lesetipp: i-Zine

"Alles rund um iPhone & iPad"“i-Zine” heißt ein Ende September erstmals in den Handel gekommenes Print-Magazin für iPhone-, iPod touch- und iPad-Anwender. Es soll künftig in einer Auflage von “ca. 50.000″ alle zwei Monate erscheinen. Die Erstausgabe beschäftigt sich auf 132 Seiten naturgemäß stark mit dem iPhone 5 und den Neuerungen von iOS 6. Für iPad 4 und iPad mini lag der Redaktionsschluss zu früh, der iPod touch wird in diesem Heft kaum behandelt.

Das Heft scheint auf ein Segment des Lesermarkts zu zielen, das lieber nicht mit der ComputerBild gesehen werden möchte und dem die mac & i viel zu technisch ist. Das kann man i-Zine nicht vorwerfen: Begriffe wie beispielsweise LTE werden in bewusst einfacher Sprache und aus mehreren Blickrichtungen erklärt: Das steckt dahinter, so schnell ist es (theoretisch), wo/bei wem gibt es LTE in Deutschland – und was kostet das alles?

Die wesentlichen Segnungen von iOS 6 werden auf vier Seiten abgehandelt, weitere drei Seiten Paartherapie sollen helfen, die Beziehung zu Siri verbessern – etwa durch eine Tabelle der Sprachbefehle für z. B. Emoticons, Zeilenschaltungen, aber auch römische Zahlen etc. Natürlich ist auch Zubehör ein Thema für die Redaktion: Den Vorstellungen in vier bis fünf Zeilen der Gadgets vom Kopfhörer bis zum Aufsteck-Beamer merkt man allerdings nicht an, ob sie auf einer Pressemitteilung oder einem Praxis-Test beruhen. Ausführlicher in einem gesonderten Artikel behandelt werden Sounddocks – allerdings ebenfalls ohne technische Daten wie “x-Wege-System” oder Frequenzgang etc. zu liefern.

Nützlichen Leser-Service stellt der “Tarifevergleich” bereit: 50 iPhone-Tarife sind hier tabellarisch aufbereitet. Eher schon Common Knowledge bringt wieder der Bereich “Troubleshooting – Wenn nichts mehr geht”. Schon seltener so dargeboten sind die Infos unter “iPhone weg – was tun” inklusive der Fernlöschung via iCloud und sinnvoller Vorbeugemaßnahmen. Eher rechtliche Aspekte rücken Beiträge zum Rückgaberecht im App Store und die Reparatur beschädigter iOS-Geräte in den Vordergrund. Weitere Texte beschäftigen sich mit iCloud (und den Alternativen), iMovie oder Alternativen zu Safari.

Besonderes Augenmerk legt die Redaktion nach eigener Aussage auf Apps – 250 davon werden in Würdigungen zwischen vier und 25 Zeilen behandelt und gemäß der aus dem App Store bekannten Fünf-Sterne-Skala bewertet. Es gibt die Kategorien Foto & Video, Musik, Info-Apps (allerdings ohne Themen wie RSS Reader, Flipboard, NewzSocial auch nur zu streifen), Helfer (systemnahe Tools), Freizeit, Finanzen, Wetter, Sport, Soziale Netze und natürlich eine lange Strecke Spiele. Schlechtere Bewertungen als *** sind uns nicht aufgefallen, insofern fällt das im Editorial versprochene “Unsere Leser erfahren immer ganz unverblümt, was wir denken” in der Praxis nicht gar so schonungslos aus.

Die herausgebende “Redaktionsagentur” Stroemung GmbH zählt folgende Medien zu ihren Referenzen: Apps & Co., Chip, com!, iPhone & Co., iPad & Co., MacDeveloper, magnus.de, PCgo, PC Professionell, PC-Welt, TecChannel. i-Zine-Chefredakteur ist einer der Agentur-Geschäftsführer, Michael Oliver Rupp. Das Magazin ist das erste von Stroemung in Eigenregie und auf eigene Rechnung erstellte Print-Produkt. i-Zine 01/13 erscheint am 07.12.12.

Fazit: *** Gelungene Erweiterung eines allerdings schon rappeldicht besetzten Segments. Der Einzelheftpreis von 8,90 Euro liegt im Mittelfeld, dafür wird allerdings einiger Gegenwert vor allem für iDevice-Novizen geboten.
(Einziges Problem: Versuchen Sie mal beim Zeitschriftenhändler Ihres Vertrauens laut “Die neue i-Zine bitte!” zu sagen und dabei ernst zu bleiben ;-) )

i-Zine online

Android dominiert US-Markt

comScore LogoDie Mobil-Spezialisten von comScore haben in einer aktuellen Ausgabe ihrer MobiLens-Analysen den US-Smartphone-Markt im Zeitraum von Juli bis September 2012 nach Herstellern betrachtet und mit der vorhergehenden Dreimonatsperiode verglichen. Grundgesamtheit der Untersuchung sind wieder über 13 Jahre alte Mobilfunk-Kunden in den USA und deren “primär” genutztes Mobiltelefon. Die comScore-Ergebnisse zeigen wie schon länger gewohnt Samsung mit einem Marktanteil an allen Mobiles von 26 Prozent an der Spitze, gefolgt von LG (18,8%), Apple (17,5%); Motorola/Google (weiter schrumpfend, 10,9%) und schließlich HTC (6,2%).

Beim jetzt über 119 Millionen Einheiten umfassenden US-Markt für Smartphones liegt Android mit 52,5 Prozent Marktanteil vor iOS (34,3%), BlackBerry OS (RIM; 8,4). Microsofts Mobil-Betriebssysteme konnten sich mit 3,8 Prozent minimal verbessern. Platz 5 wird von Nokias Symbian verteidigt (0,9%).

Mobile Content Usage
Auch die Nutzung der Mobilgeräte wurde wie stets abgefragt. Danach haben im Juli 2012 75,5% der US-Nutzer Textnachrichten verschickt. Zuvor heruntergeladene Mobile Apps nutzten 54% – mithin die zweitstärkste nicht mit Telefonie verbundene Mobile-Aktivität. Die Browser-Nutzung liegt jetzt bei 52,6%. Mocial: Mobilen Zugang zu Social Networks oder Blogs suchten 39 Prozent über ihr Smartphone. Games gezockt haben 34% und Musik belauscht immerhin noch 28,6 Prozent der US-Smartphone-Nutzer (Mehrfachnennungen).

Laut vom Focus veröffentlichten comScore-Zahlen kommt Android auch in Deutschland auf 50,1 Prozent Marktanteil bei Smartphones – für iOS werden hier knapp 21 Prozent und für Windows Phone 5,8 Prozent genannt.

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