App für mobilen Zugriff auf Musik, Bilder und Videos auf NAS-Server

QNAP QMobile Icon QNAP Systems, taiwanischer Hersteller von NAS-Servern, NVR-Videoüberwachungssystemen und netzwerkbasierten Mediaplayern, hat die App QMobile für Apple iPad, iPhone und iPod touch vorgestellt. Sie ermöglicht Besitzern eines QNAP Turbo-NAS-Server (Network Attached Storage) die Übertragung von Musik, Bildern und Videos vom Heim-NAS-Server aus direkt auf ein Apple-Gerät mit dieser App – via Wi-Fi oder 3G.

QNAP QMobile ScreenDie My Jukebox-Funktion von QMobile soll Anwendern auch unterwegs das spontane Durchsuchen, Auswählen und Abspielen der auf dem NAS erstellten Wiedergabelisten ermöglichen. Das System ist bidirektional: Mit der App können iPhone-Nutzer einzelne Bilder oder ganze Fotoserien auf ihr QNAP NAS hochladen, aber auch die auf dem NAS gespeicherten Bilder auf dem mobilen Gerät anzeigen – nützlich, wenn man vor der Reise vergessen hat, sämtliche Daten zu synchronisieren. Außerdem erhöht diese Lösung natürlich die Auswahlmöglichkeit, denn auf dem heimatlichen NAS-Server können Terabytes an Daten vorgehalten werden. Von unterwegs ausgewählte Daten werden im “Meine Favoriten”-Ordner abgelegt und stehen danach auch Offline zur Verfügung. Die App ist kostenlos und findet sich in der App Store-Kategorie Unterhaltung.

iTunes-Link (iPhone App)

Pianolo: App Review u. Give away

Pianolo IconDie fesche Lola sang stets so schön vom Pianola, daheim in ihr’m Salon… Seit es Pianolo heißt, kann sie es sogar auf ihrem iPhone oder iPad für alle Fälle stets mit sich führen. Dazu lässt uns Anbieter Visionlabs noch wissen: “960*640 volle Retina-Display-Unterstützung! Pianolo sieht auf dem neuen iPhone 4 einfach atemberaubend aus.” Dies kann nicht verifiziert werden, da grad kein Retina Display zur Hand ist, wohl aber die ff. Aussagen: “Pianolo ist eine Multitouch Application für das iPhone. Man hat die Möglichkeit, sechs verschiedene Musikinstrumente zu spielen. Dieses Programm ist perfekt, um unterwegs Songs einzuüben und zu spielen. Die qualitativ hochwertigen Tondateien klingen grossartig und die hochaufgelösten Grafiken sind einfach wundervoll.” Neben dem Klavier-Sound (sechs Oktaven) stellt die iPhone App ff. “Instrumente” bereit:
Geige mit vier Oktaven, Akustikgitarre mit vier Oktaven, E-Gitarre mit vier Oktaven, Saxophon mit vier Oktaven, Waldhorn mit vier Oktaven.

Lob:
Die App startet zügig, sieht in der Tat gut aus und die Klänge gehen (bis auf die zu sägezahnartig angezerrte E-Gitarre und die eher nach Strings Ensemble klingende Violine) in Ordnung, jedenfalls um ein wenig Hausmusik als Weekend Fun zu veranstalten. Wer fix ist, kann über die Wahlleiste über der eigentlichen Tastatur im Spiel eine vom Melodieverlauf erforderte höhere oder tiefere Oktave anwählen – deutliche Verbesserung gegenüber den zahlreichen kostenlosen Piano-Apps. “Multitouch” ist die App insofern, als sie Akkordspiel mit sovielen Fingern unterstützt, wie der Spielende auf dem kleinen iPhone Display halt unterbringen kann.

Tadel:
Die App kann keine Arpeggien bzw. Glissandi erzeugen. Bei schnellem Fingerstrich über die Tasten wird nur der erste Ton wiedergegeben. Mangels der Simulation von “Pedalen”, welche die fesche Lola noch hatte, kann kein Hall hinzugefügt oder die Lautstärke nuanciert werden. Und selbstverständlich lässt sich dem iPhone-Touchscreen auch keine Anschlagsdynamik anerziehen…
Leider stört ein auch in den iTunes-Reviews erwähntes Krackeln oder Knistern das Vergnügen erheblich. Überdies fror die App beim Test zweimal ein, d.h. sie ließ sich zwar noch bedienen, erzeugte aber keine hörbaren Töne mehr. Ein Update wird’s sicher bald richten. Unser einstweiliges Fazit: ** bis ***

Pianolo iPad 2PlayersSoweit der Praxistest der iPhone-Version. Die grössten Unterschiede bei der iPad App sind laut Tobias Vetter von Visionlabs das komplett anders gestaltete Interface und die verschiedenen Modi, welche bei der iPad Version zusätzlich zur Verfügung stehen. So kann man mit dem Grand Piano über vier Oktaven gleichzeitig spielen, die allerdings übereinander angeordent sind. iPad-only sind auch die 2-Players-Modi für Piano/Piano sowie Saxophon/Piano.

Seeing is believing: Auf diesem YouTube-Video gibt es Pianolo HD for iPad live zu sehen und zu hören – inklusive Knistern.

Give-away:
Give-away-aKtionMit freundlicher Unterstützung von Visionlabs verschenkt mobileTicker drei Promo-Codes für Pianolo (for iPhone) im Wert von 1,59 Euro an die beiden ersten Leser, die sich dazu unter klaus at glanzkinder.com melden. Voraussetzung für die Installation der App ist ein US-Account für iTunes. Eine leicht nachvollziehbare Anleitung zu dessen Einrichtung kann auf Wunsch mitgeliefert werden. Einsendeschluss ist Dienstag, der 13.07., der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.

iTunes-Link iPhone-Version (1,59 €)

iTunes-Link iPad-Version (2,39 €)

Adobe Flash Player 10.1 für mobile Geräte verfügbar

Adobe Flash IconDer Adobe Flash Player 10.1 ist ab sofort für Anbieter mobiler Plattformen und Inhalte verfügbar. Die neue Version bietet laut Adobe eine bessere Performance und ermöglicht erstmals “ein vollständiges Weberlebnis auf Desktoprechnern und portablen Geräten”. Viele Millionen Webseiten, Spiele, Animationen, Rich Internet Applications, Datenvisualisierungen, M-Commerce-Lösungen, Mediaplayer (Musik, Videos) und vieles mehr basieren auf Flash und setzen einen kompatiblen Player voraus.

Adobe Flash on AndroidFlash Player 10.1 gehört bereits zu den beliebtesten kostenlosen Apps im Android Market, die finale Version für Smartphones und Tablets wird allen Anwendern zur Verfügung stehen, sobald diese auf Android 2.2 (“Froyo”) upgraden – soweit ihr Mobile dafür geeignet ist. Zu den Geräten, die sowohl Froyo und den Flash Player 10.1 unterstützen, werden voraussichtlich u.a. gehören: Dell Streak, Google Nexus One, HTC Evo, HTC Desire, HTC Incredible, Motorola Droid bzw. Milestone und Samsung Galaxy S. Der Flash Player 10.1 wurde außerdem weiteren Partnern zur Verfügung gestellt, um ihn auch auf Geräten auf Basis von Android, BlackBerry OS, webOS (Palm bzw. HP), zukünftigen Versionen von Windows Phone, LiMo, MeeGo und Symbian (Nokia) zu integrieren. Diese Unterstützung wird voraussichtlich im Laufe der kommenden Monate als Over-the-Air-Download oder in Form einer Vorinstallation auf den Geräten verfügbar sein.

Neue Funktionen
Der überarbeitete Flash Player 10.1 unterstützt aktuelle Interaktionsmethoden und spezifische Eingabe-Modelle. Der Support von Beschleunigungssensoren ermöglicht es Nutzern, Flash-Inhalte im Quer- oder im Hochformat zu betrachten. Mit einem neuen Zoom können Nutzer Inhalte bis hin zum Vollbildmodus skalieren. In enger Zusammenarbeit mit nahezu allen Geräteherstellern und Plattformanbietern wurde die Performance optimiert, um CPU und Batterie effizient zu nutzen.

Demo-Videos (die aber wie Flash insgesamt nicht auf Apple Mobiles laufen)

Mobiles Shoppen etabliert sich in Deutschland

bvdw_logoDer Einkauf inklusive Bezahlung per Mobiltelefon etabliert sich in Deutschland: Schon jetzt führt jeder zehnte Handynutzer in Deutschland mobile Transaktionen durch. Verglichen mit Großbritannien (19 Prozent) und Frankreich (neun Prozent) liegt Deutschland (13 Prozent) damit auf Platz zwei im direkten Vergleich. Treiber des Mobile Commerce sind in allen drei Ländern vor allem 18 bis 34-jährige – hier liegt die Kaufbereitschaft in Deutschland bei 21 Prozent. Dies geht aus den “Mobile Consumer Briefing”-Reports der Mobile Marketing Association (MMA) in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungspartner Lightspeed Research hervor. Die Fachgruppe Mobile im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. ist der German Council der MMA. Befragt wurden im April 2010 in Großbritannien, Deutschland und Frankreich jeweils 1.000 erwachsene Mobiltelefonnutzer. Die “Mobile Consumer Briefing”-Reports sind für Mitglieder der MMA sowie Fachgruppe Mobile im BVDW kostenlos unter www.mmaglobal.com und www.bvdw.org erhältlich.

Mark Wächter: Steigender Anteil nicht digitaler Produkte am M-Commerce

Mark Wächter: Steigender Anteil nicht digitaler Produkte am M-Commerce

“Internetfähige Mobiltelefone werden immer mehr auch zum Einkaufen und Bezahlen genutzt. Auch wenn derzeit vor allem Inhalte wie Musik und Apps per Mobiltelefon gekauft werden, wird der Anteil nicht digitaler Produkte am M-Commerce deutlich weiter zunehmen. Dafür müssen viele Online-Shops allerdings noch für die mobile Nutzung umgesetzt beziehungsweise zugeschnitten werden”, sagt Mark Wächter (MWC.mobi), Vorsitzender der Fachgruppe Mobile im BVDW und Mitglied im Global Board der MMA.

An erster Stelle der Verkäufe stehen Inhalte für Handys oder Smartphones wie Anwendungen (Apps) und Klingeltöne. Aber auch Produkte und Dienstleistungen werden mobil geordert. Ausschlaggebend für den mobilen Einkauf ist für viele Befragte eine schnelle und einfache Abwicklung der Bestellung.

Mobiles Bezahlen im Kommen

Auch mit dem Mobiltelefon zu bezahlen wird immer gängiger. Der beliebteste Weg ist mit 54 Prozent in Deutschland die direkte Abrechnung über den Netzanbieter. Aber auch mobile Payment-Dienstleister wachsen derzeit und werden vor allem zum Bezahlen von nicht digitalen Inhalten genutzt. In allen drei Ländern gehen die Befragten der Studie davon aus, in den nächsten zwölf Monaten ihr Handy für mobile Transaktionen zu verwenden, um Rabatte und Coupons einzulösen sowie Bonuspunkten zu sammeln.

“Leistungsstärkstes und leichtestes Akkucase”

Raikko hat heute das Raikko PowerCase i1300 vorgestellt. Das PowerCase aus der Serie Mobile!Juice ist ein Zusatzakku, der speziell für die iPhone-Gerätegenerationen 3G und 3GS entwickelt wurde und deren Betriebszeit um mehr als das Doppelte erhöht. Das Case ist laut Hersteller das leistungsstärkste und leichteste Gerät seiner Art. Dank der griffigen Rubber Finish-Oberfläche soll das iPhone besonders sicher in der Hand liegen. Ein weiteres Highlight des Akkus ist eine integrierte LED-Leuchte, die (fast wie ein Blitz) das Fotografieren in dunkler Umgebung begünstigt “und jede Party zu einem Renner macht”. Und falls der Hausschlüssel in der Aktentasche verloren gegangen sein sollte, kann die LED natürlich auch als Taschenlampe genutzt werden.Raikko_PowerCase i1300_Foto-LED

Das Raikko-Peripheriegerät gewährleistet mit seiner Kapazität von 1.300 mAh laut Anbieter eine Verlängerung der Standby-Zeit des iPhones um bis zu 240 Stunden. Die Sprechzeit steigert es abhängig vom Modell um bis zu 8 Stunden, die Internetnutzung um bis zu 5 Stunden. Reiner Musikgenuss soll sogar um bis zu 17 Stunden verlängert werden. Die Sync-Funktion mit iTunes kann ebenfalls mit dem Akku genutzt werden (Durchschleifen).

Raikko positioniert das PowerCase i1300 als “3in-1″-Lösung, denn zusätzlich zur Akkustandzeit werde ja Griffigkeit und Widerstandsfähigkeit des aufgenommenen iPhone verbessert. Mit einem Gewicht von nur 55 Gramm sei es gut tragbar. Da überdies der schlanke Akku das Smartphone nicht vollständig umschließt, würden etwaige Display-Schutzfolien (nicht im Lieferumfang enthalten) weiterhin glatt aufliegen und sich nicht an den Seitenrändern wölben.

Über drei Status-LEDs auf der Rückseite wird der Nutzer über den Energiestatus des Zusatzakkus informiert. Praktische Innovationen: A) Der Ein-/Ausschalter ermöglicht es, gezielt zu bestimmen, wann das iPhone auf den Akku zugreift und wann nicht. Das PowerCase kann schnell und einfach über das mitgelieferte Micro-USB-Kabel am PC oder Notebook sowie B) auch über den Netzstecker Raikko PowerPlug an jeder Steckdose aufgeladen werden, wenn mal kein Rechner zur Hand ist. Das i1300 kostet 59,95 Euro (UVP) und ist ab sofort über den Online-Shop auf Raikko.de erhältlich. mobileTicker wird einen PRAXISTEST mit dem Gerät durchführen.

Autor: klaus, veröffentlicht am: 3. 05. 2010

Kategorien: iAccessories, iPhone Programmierung

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Mobilfunk: Erstmals mehr Datenverkehr als Sprache

ericsson_logoIm Dezember vergangenen Jahres wurden weltweit erstmals mehr Datenpakete über Mobilfunknetze transportiert als Sprachdaten. Dabei generieren 400 Millionen Anwender von Breitband-Mobilfunkservices mittlerweile ein höheres Verkehrsaufkommen als die 4,6 Milliarden Nutzer von mobilen Sprachdiensten. Diese bezeichnenden Zahlen stammen vom Netzausrüster Ericsson und wurden u.a. von der Informationweek zitiert: “Erstmals wurden über die weltweiten Mobilfunknetze mehr Daten wie etwa Videos, E-Mails oder Musik-Downloads übertragen als Gespräche via Handy. Insgesamt liefen in besagtem Monat jeweils rund 140.000 Terabyte Sprach- und Dateninformationen über die Netze. Neue Mobilfunktechniken wie Long Term Evolution (LTE) werden die Entwicklung hin zu datenorientierten Mobilfunkservices weiter vorantreiben.

Das Datenaufkommen nahm laut Ericsson zwischen 2007 und 2009 um 280 Prozent zu. Dieser Trend ist nach Einschätzung der schwedischen Firma ungebrochen. Sie rechnet auch in den kommenden fünf Jahren mit einer Verdopplung des Datenverkehrs über Mobilfunknetze, und das pro Jahr. Mit Sprachdiensten wird also künftig immer weniger Geld zu verdienen sein. Dagegen werden die Einkünfte aus Internet-Surfen, E-Mails, Twittern sowie dem Hoch- und Herunterladen von Videos, Fotos und Musik drastisch zunehmen. Für einen Großteil des Datenverkehrs sind Social Networking-Plattformen wie Facebook, (die Apps auf) Smartphones sowie mobile Rechner mit Mobilfunkanschluss verantwortlich. Weltweit greifen mittlerweile 100 Million Nutzer von ihren Mobilgeräten auf Facebook zu.

via informationweek

Studie: iPad vs. andere Tablets u. eReader

comScoreDie Spezialisten für Marktforschung im Bereich digital/mobile comScore haben 2.176 Internetnutzer nach ihrem Wissensstand und Meinung zu Apples iPad sowie konkurrierenden Endgeräten befragt. Die Studie ist kostenpflichtig, im Folgenden Auszüge aus den wichtigsten Ergebnissen:

comScore hatte Konsumenten nach Ihrer Kenntnis mehrerer mobiler “eReader” und Tablet-Endgeräte sowie nach ihren diesbezüglichen Kaufabsichten gefragt. Die gestützte Bekanntheit liegt beim iPad mit 65% auf exakt gleich hohem Niveau wie bei Amazons Kindle, gefolgt vom Sony Reader (39%), dem Barnes & Noble Book (28%) und Samsungs Papyrus (11%). Die angekündigten Geräte von HP und Microsoft wurden noch offensichtlich nicht berücksichtigt. Beim tatsächlichen Erwerb liegt der Kindle mit 6% noch deutlich vor Sony (4%) und Apple (1%). Die Kaufabsicht (in den nächsten drei Monaten) stellt sich wie folgt dar: Apple (15%), Amazon (14%), B&N (10%), Sony (9%) und Samsung (8%).

Auf die Frage nach der Hauptnutzungsabsicht eines iPads (Mehrfachnennungen möglich), so sie denn eines besäßen, antworteten 50% mit Browser-/Internet-Nutzung, 48% E-Mail-Nutzung, erstaunlich hohe 38% nannten Musik hören, 37% E-Books lesen, aber auch 37% Adressbuch-Funktion, 36% Videos betrachten, 34% eNewspaper/eMags lesen. Diese Top-Aktivitäten werden gefolgt von Fotos Betrachten, Kalender-Nutzung, Spielen(30%), Apps aus dem App Store herunterladen (26%).

Die Erhebung fragte auch den Besitz von entweder iPhone oder iPad touch ab – ein Kriterium, das Befragte zu “iOwners” macht. Diese zeigen laut comScore ein signifikant anderes Kaufverhalten bei digitalen Inhalten. 52% der iOwners sind bereit, für digitale Zeitungsabonnements zu bezahlen, im Gegensatz zu nur 22% der nicht-iOwners. 3% der iOwners haben bereits ein iPad bestellt, im Gegensatz zu 1% der Vergleichsgruppe.

Weitere interessante Ergebnisse: Am meisten wünschen sich iPad-Interessenten Multitasking (43%), ein größeres Display (37%) sowie eine eingebaute Kamera (34%). Nur 22% der Befragten sagten, ein iPad werde bei ihnen voraussichtlich ein Netbook ablösen, bei 37% aber einen iPod touch! Die Untersuchung zeigt keine geschlechtsspezifischen Unterschiede. Die komplette Studie kann erworben werden – dazu Infos anfordern unter learnmore@comscore.com.

Studie: Mobiles Internet wird zur Regel

eiaa_logoIn Deutschland boomt das mobile Internet wie nie zuvor: Durch zunehmend günstige Tarife und Endgeräte surfen immer mehr Deutsche immer länger von unterwegs im Netz. Dies zeigt die von der European Interactive Advertising Association (EIAA), dem Branchenverband pan-europäischer Online-Vermarkter und Technologiedienstleister, in Auftrag gegebene Studie “Mediascope Europe 2009″. Über 5 Mio. Menschen in Deutschland (Europa: 71 Mio.) nutzen das mobile Internet demnach durchschnittlich eine Stunde am Tag. Mit sieben Stunden die Woche (Europa: 6,4 Stunden) verbringen die deutschen Mobile-User inzwischen sogar deutlich mehr Zeit im mobilen Netz als mit dem Lesen von Zeitungen (Deutschland: 4,6 Stunden; Europa: 4,8 Stunden) oder Magazinen (Deutschland: 3,6 Stunden; Europa: 4,1 Stunden). Europaweit liegt Deutschland bei der mobilen Internetnutzung damit auf einem Spitzenplatz unter den ersten fünf Ländern.

mediascope_iconDie Generation der über 55-jährigen deutschen Mobile-User liegt mit einer Verweildauer im mobilen Internet von 7,2 Stunden weit über dem EU-Durchschnitt dieser Altersklasse (4,7 Stunden). Die 25- bis 34-jährigen Deutschen, die unterwegs im Internet surfen, kommen mit einer mobilen Nutzungsdauer von neuen Stunden sogar sehr dicht an die allgemeine deutsche Internetnutzung von 10,7 Stunden heran. Auf europäischer Ebene sind es vor allem die Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die den Mobil-Trend vorantreiben. 23 Prozent der 16- bis 24-jährigen und 21 Prozent der 25- bis 34-jährigen Europäer nutzen das mobile Internet jede Woche für 7,2 bzw. 6,6 Stunden.

Wie wichtig den deutschen Nutzern das Thema Mobilität ist, zeigen auch die Zahlen zur Verbreitung schnurloser Breitbandanschlüsse. Etwa 16 Millionen Deutsche (Europa: 121 Millionen) surfen bereits über eine kabellose Breitbandverbindung im Internet. Die Verbreitung schnurloser Breitbandanschlüsse ist damit in Deutschland im Vergleich zur letzten Mediascope-Studie um 15 Prozentpunkte gestiegen. 57 Prozent aller deutschen Breitbandanschlüsse übertragen die Daten kabellos (Europa: 52 Prozent). Welche Bedeutung der Mobilitätsgedanke für die Deutschen hat, zeigen auch die 49 Prozent der Befragten deutschen User, die einen tragbaren Computer wie Notebook, Netbook oder Tablet PC besitzen (2008: 42 Prozent).

Im europäischen Vergleich belegt Deutschland mit durchschnittlich sieben Stunden bei der wöchentlichen mobilen Internetnutzung den fünften Rang. Polen liegt mit 10,3 Stunden an der Spitze aller untersuchten Länder. Dahinter folgen Italien mit 7,9 Stunden und Portugal und Belgien mit jeweils 7,7 Stunden. Russland belegt mit einer wöchentlichen mobilen Internetnutzung von 7,1 Stunden den vierten Platz. In der Türkei greifen interessanterweise bereits heute mehr Menschen mobil auf das Internet zu als über den PC (21 Prozent vs. 20 Prozent).

Neben der mobilen Nutzung liegt vor allem Online-Shopping bei deutschen Nutzern voll im Trend. Die Ausgaben für im Internet erstandene Artikel liegen in Deutschland durchschnittlichen bei 662 Euro. Dabei werden in einem Zeitraum von sechs Monaten neun Produkte online gekauft. Im Vergleich zur letzten Mediascope-Studie 2008 tätigen sie zwar durchschnittlich einen Einkauf weniger, dafür zahlen sie knapp 20 Prozent mehr für die gekauften Produkte (Mediascope 2008: 556 Euro). Nach einer Online-Recherche werden vor allem die folgenden Produkte direkt im Internet eingekauft: Bücher (85 Prozent), Spielsachen (82 Prozent), Konzertkarten (80 Prozent) und Kleidung (79 Prozent).

Mit nahezu 44 Millionen Onlinern verfügt Deutschland zahlenmäßig nach wie vor über die größte Nutzerschaft in Europa. Die regelmäßige Internetnutzung unter den befragten Studienteilnehmern ist bei ihnen leicht auf 62 Prozent gestiegen (2008: 61 Prozent). Der TV-Konsum dagegen ist hierzulande mit 12,8 Stunden weiterhin rückläufig (2008: 14,5 Stunden). Im Vergleich zur Mediascope 2008 schauen mittlerweile aber doppelt so viele User Fernsehen im Internet (16 Prozent; 2008: 7 Prozent).

Zu den EIAA-Mitgliedern zählen derzeit Adconion Media Group, AD Europe, AOL Advertising Europe, BBC.com, CondéNast International Digital, Disney, eBay International Advertising, EyeWonder, Gruner+Jahr, Hi-media Group, LinkedIn, Microsoft Advertising, MTV Networks International, Orange Advertising Network, Premium Publishers Online, smartclip, Specific Media, Vodafone, wunderloop und Yahoo Europe.

TU-Dresden_logoPerfekt ergänzt wird die Mediascope-Studie von den besonders unter demographischen Aspekten interessanten Ergebnissen einer Umfrage der Professur für Kommunikationswirtschaft der Fakultät Verkehrswissenschaften “Friedrich List” an der TU Dresden: Hiernach hat die Nutzung des Internets per “Handy” in den letzten sechs Monaten deutlich zugelegt. Schon 17,9 Prozent aller befragten Handybesitzer haben bereits mit ihrem Handy im Internet gesurft. Weitere 7,8 Prozent gaben an, dies schon auf Geräten Dritter probiert zu haben. “Es ist damit eine deutliche Steigerung gegenüber unserer Erhebung im Sommer 2009 festzustellen,” so René Pessier, Leiter der Studie und Mitarbeiter an der Professur für Kommunikationswirtschaft. Die letzte Erhebung im Juni/Juli 2009 ergab einen Anteil von nur 9,3 Prozent mobiler Internetnutzer. Zu der Steigerung hat auch das Weihnachtsgeschäft beigetragen, welches traditionell die Hochzeit für Vertragswechsel und -verlängerungen, verbunden mit neuen Endgeräten, ist, so die Forscher.

Im Segment der 15- bis 24-Jährigen liegt der Anteil von Nutzern des mobilen Internets mit fast 30 Prozent am höchsten. Mit zunehmendem Alter sinkt dabei der Anteil bis auf ein Prozent in der Altersgruppe der über 64-Jährigen. Ein deutlicher Geschlechterunterschied ist über alle Altersgruppen festzustellen. Etwa 27 Prozent aller Männer haben im Gegensatz zu acht Prozent der Frauen mit ihrem Mobilfunkgerät bereits mobil das Internet genutzt. Der größte Unterschied findet sich in der Altersgruppe von 45 bis 54 Jahren, in dem der Anteil der Männer 24,6 Prozent und der der Frauen 2,2 Prozent beträgt.

“Die Nutzungsintensität steigt zunehmend an”, so Pessier. Mittlerweile nutzt fast jeder Zweite täglich und fast 70 Prozent mindestens einmal in der Woche das mobile Internet. Bezogen auf die Gesamtzahl aller Handybesitzer nutzte jedoch trotzdem nicht mal jeder Zehnte täglich das Internet per Handy. Daraus ergibt sich ein enormes Potenzial im Vergleich zum stationären Internet von zu Hause, so die Forscher.

Hinsichtlich konkreter Dienste ist die höchste Nutzungsintensität bei E-Mail-Diensten zu verzeichnen. Hohe Anteile sind auch bei Nachrichten und Lexika festzustellen. Soziale Netzwerke liegen mit 29,3 Prozent vor Instant Messaging mit 20 Prozent. In der Altersgruppe 15 bis 24 Jahre liegt der Anteil der sozialen Netzwerke mit 44,6 Prozent am höchsten. Über alle Altersgruppen nutzen Frauen soziale Netzwerke mobil deutlich intensiver (51,9 Prozent, Männer: 23,2 Prozent).

Auch bei anderen Diensten ergeben sich deutliche geschlechterspezifische Unterschiede. “Das unterschiedliche Nutzungsverhalten verschiedener Zielgruppen muss bei der Vermarktung berücksichtigt werden, um zum Beispiel den momentan geringen Nutzungsanteil bei Frauen zu erhöhen” so Pessier. Demnach müssen die nutzbaren Inhalte deutlicher gegenüber dem reinen technischen Zugang kommuniziert werden. Generell kann die einfache Nutzung durch native Programme – Apps - dabei ein Vermarktungsargument sein. Diese wurden schon von 44,7 Prozent der Befragten mobilen Internetnutzer mindestens einmal herunter geladen. Im Rahmen einer empirischen Erhebung mit persönlichen Interviews wurden im Januar 2010 mehr als 2.000 Personen ab 15 Jahren befragt.
mehr zu Design u. -Ergebnissen der Umfrage

Ticket Online mit mobilem Internetportal

Ticket Online bietet seinen Kunden ab sofort die Möglichkeit, Tickets jederzeit und von jedem Ort über das Mobiltelefon zu bestellen. Kunden können unter www.mobil.ticketonline.com das gesamte Ticketangebot des Internetportals über ihr mobiles Endgerät abrufen und Kartenbestellungen direkt tätigen. Das mobile Web-Portal wurde von der adesso mobile solutions GmbH in Dortmund entwickelt.

adesso_ticket-online_screenÜber das mobile Internetportal von Ticket Online können Kunden aus vier wechselnden aktuellen Highlights wählen, sich über die Top 10 der meistverkauften und über die neuesten Veranstaltungen informieren sowie nach einem Event suchen. Die Suche erfolgt entweder über den Namen der Veranstaltung bzw. des Veranstaltungsorts oder über eine ausführliche Suchvariante, die auch eine Recherche nach Stichwörtern, Postleitzahlen, Kategorien und Zeiträumen erlaubt. Hat der User die Veranstaltung seiner Wahl gefunden, kann er diese unmittelbar mobil buchen. Ein weiteres Plus bieten die Optionen, Karten als Geschenk verpackt ordern zu können sowie zwischen verschiedenen Versandarten auszuwählen. Die Buchung einer Veranstaltung über das mobile Portal kann außerdem durch die direkte Anwahl der Tickethotline erfolgen. Die Transaktionen werden mittels SSL-Verschlüsselung gesichert.

Autor: klaus, veröffentlicht am: 11. 02. 2010

Kategorien: Android Programmierung, iPhone Programmierung

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iPhone: Live Events

Apple hat einen Live-Broadcast auf das iPhone “streamen” lassen. Am Freitagabend, Ostküstenzeit, wurde ein Konzert der Band Underworld weltweit live für das iPhone und den iPod touch übertragen. Man vermutet, dass die Sendung ein Test für Apples neues HTTP Streaming Protocol war. Aufzeichnungen des Konzerts in hervorragender Qualität gibt es unter: iphone.akamai.com. Ein anderer Live-Broadcast, der Start der Bundesliga-Saison mit der Mobile TV-Apps der Telekom auf dem iPhone brachte jedoch einige Probleme mit sich. Die technische Infrastruktur war dem Massenandrang von iPhone-Nutzern offensichtlich nicht gewachsen.

Autor: klaus, veröffentlicht am: 10. 08. 2009

Kategorien: iPhone Programmierung

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