Event: GSMA MWC 2012

Mobile World CongressVom 27.02. bis zum 01.03. wird Barcelona wieder zum Nabel der Welt des Mobile Business – durch den Mobile World Congress (MWC). Wieder ist der App Planet ein “Event im Event”, der sich ausschließlich dem Markt der mobilen Apps widmet – inklusive eigener Teilkonferenzen für Entwickler, den App Developer Conferences (ADC) zu den Plattformen und Themenbereichen BlackBerry, Games (International Mobile Gaming Awards, IMGA), Nokia und der Wireless Industry Partnership (WIP. Weiter gehören dazu eigene Ausstellungsbereiche, Wettbewerbe (Mobile App Challenge Series u. BMIC University Mobile Challenge; vgl. auch die 17th Global Mobile Awards, die im MWC-Hauptprogramm verliehen werden).

Der Kongress glänzt mit Keynotes von beispielsweise Eric Schmidt(Google), Stephen Elop (Nokia), Ben Verwaayen (Alcatel-Lucent), René Obermann (DTAG), John Riccitiello (Electronic Arts), John Donahoe (eBay).

Die Preise für die Teilnahme am MWC beginnen bei knapp 700 Euro (nur für den Ausstellungsbesuch!) und sind bis knapp 5.000 Euro (Platinum-Pass) steigerbar. Zur Registrierung geht es hier>/<.

Lesetipp: mobile next

Mit “mobile next” stellt die neue Mediengesellschaft Ulm (NMG; u.a. MacUp, Com!, Internet World Business, Page) ein neues “Technik- und Lifestyle-Magazin für das mobile Leben” vor. Dafür wurde mit dem Untertitel “Handy, Navigation, Mobile PC, Tarife, Zubehör” die bislang unter dem Titel mobile news erschienene Zeitschrift überarbeitet. Zunächst alle zwei Monate wird der Titel “anwendungsorientiert über Trends und Neuigkeiten bei Smartphones, Apps & Co.” berichten. Das redaktionelle Profil ist laut Verlag “auf das Zusammenwachsen mobiler Lösungen aus allen Bereichen der Kommunikation” ausgerichtet. Dabei werden “die Anwendungsmöglichkeiten von mobilen Geräten – wie etwa Smartphones, Web-Tablets, Navigationsgeräte oder
Netbooks – im Vordergrund der Berichterstattung” stehen.
Uns lag Nr. 2/2011 (März/April) vor, die wie eine etwas edlere – vor allem beim Papier -Fassung der Computerbild wirkt, ohne allerdings deren Testlabor im Rücken zu haben. Die News der testgelesenen Ausgabe fokussierten sinnvollerweise primär den Mobile World Congress MWC. Die Rubrik “Smartphones & Handys” stellt das Kernstück des redaktionellen Konzepts dar (S. 16-30). Trends im Überblick werden ebenso geboten wie ausführliche Einzeltests: LG, Nokia, Samsung, HTC, BlackBerry bzw. Android, Symbian und WP7 werden unter die Testlupe genommen – unter Konsumentenaspekten.

Ein Beitrag in “Tarife & Netze” vergleicht minutiös Angebote von Vodafone, Bild, O2 sowie Deutsche Telekom und spricht Empfehlungen für Wenig-, Normal-, Viel-Telefonierer und Power User aus. Das “Spotlight” gehörte diesmal dem Thema “Sport & Freizeit” und stellt diverse Sport-Apps sowie dazugehörige Peripherie (Brustgurt zur Pulsmessung, Holster) vor. Teils witziges Zubehör steht auch später noch unter dem Motto “Gadgets total – Zubehör für iPhone & Co.” im Rampenlicht (S. 76 ff.).

Weitere Themen: Web-Tablets, Geolocation-Dienste wie Facebook Places oder Google Latitude, E-Book-Reader (Vergleichstest; S. 82 ff.).

Die Layouter der Marktübersicht (S. 85 ff.) haben bei den Springer-Kollegen besonders gut hingeschaut. Ein “Handy-Knigge” sowie ein Mini-”Mobilfunk-Glossar” runden die insgesamt zwar als “Me too” gelungene, aber leider noch keinerlei Alleinstellungsmerkmale zeigende Ausgabe ab.

Auf mobile-next.de können überdies News abonniert werden, die auch auf Facebook und Twitter verfügbar sind. mobile next erscheint mit einer Auflage von 40.000 Exemplaren sechsmal jährlich. Das Einzelheft kostet 4,90 Euro, das Jahresabo
25 Euro, die 1/1 Anzeigenseite 4c 5.800 €.

Update 18.05.: mobile next kommt, die Macup aus dem selben Hause muss gehen: Nach fast 30 Jahren erscheint der Veteran unter den deutschen Apple-Printmagazinen Anfang Juni letztmalig.

Kann WP7 das iPhone abhängen?

IDC erhält derzeit einige mediale Aufmerksamkeit für gewagt klingende Prognosen. Diesen zufolge soll bereits im Jahr 2015 der globale Smartphone-Markt von unter Android (45,5 Prozent Marktanteil; soweit noch keine Überraschung) oder Windows Phone X (dann mit 20,9%, heute: 5,5%) betriebenen Endgeräten dominiert werden. Nach einer aktuellen Veröffentlichung der Marktforscher sollen Geräte mit diesen beiden mobilen Betriebssystemen in vier Jahren fast zwei Drittel des Marktes beherrschen. Apples iOS stagniert laut IDC währenddessen in etwa auf dem derzeitigen hohen Niveau (2015: 18,8%, 2011: 15,7%).

Als einzige Begründung für diese Vorhersage präsentiert IDC den auf der MWC verkündeten Pakt zwischen Microsoft, Marktführer bei Desktop-Betriebssystemen, und Nokia, bröckelnder Marktführer bei mobilen Betriebssystemen und Handys. Auch die Marktforscher von Ovum glauben – aus identischem Grund – an einen Durchstart von Windows Phone 7 (WP7). Dem Nokia-eigenen Mobile OS Symbian sollen bis 2015 nur noch 0,2 Prozent Marktanteil beschieden sein, RIMs BlackBerry OS noch 13,7 Prozent.

Der weltweite Smartphone-Markt soll nach der IDC-Prognose im laufenden Jahr um 50 Prozent auf 450 Millionen Einheiten wachsen – 2010 waren es 303 Millionen, 2009 174 Millionen.

Autor: klaus, veröffentlicht am: 10. 04. 2011

Kategorien: iPhone Programmierung, Windows Phone Programmierung

Tags: , , , , , , , , , , , , ,

Mobile Payment: NFC dauert noch

Die nächste iPhone-Generation wird nach Informationen des Independent weiterhin auf die Funktechnik NFC (Near Field Communication) verzichten, wie u.a. heise.de berichtet: “Großen britischen Carriern habe Apple zu verstehen gegeben, keinen NFC-Chip im neuen iPhone (“iPhone 5″) zu integrieren, da es keinen eindeutigen branchenweiten Standard gebe.”

Fehlen eindeutiger Standards bremst die Entwicklung
Sybase365Dies deckt sich mit Ergebnissen einer weltweiten Umfrage zum Thema Mobile Payment, die Sybase 365 beauftragt hat. Aus den Ergebnissen:

  • 40 % der befragten Personen gaben an, dass die größten Hemmfaktoren für eine Einführung mobiler Zahlungen auf einen Koordinationsmangel zwischen Providern, Händlern, Banken und App-Entwicklern zurückzuführen sind.
  • Während NFC in Zukunft dabei helfen wird, mobile Zahlungsvorgänge zu ermöglichen, halten laut Sybase erfolgreiche und etablierte mobile Technologien einschließlich SMS und USSD bereits heute die Entwicklung dieses Ökosystems am Laufen – dies wird allerdings nicht durch irgendwelche Umfrageergebnisse erhärtet.
  • Mobile Kanäle wie SMS, Browser und Applikationen werden bereits von Händlern weltweit angewendet. NFC steht laut Sybase 365 immer noch vor der Herausforderung, die Kundenerfahrung mit mobilen Zahlungen bedeutend schneller und einfacher gestalten zu müssen, als es sowieso schon der Fall ist.
  • Von den über 250 befragten Mobile Insiders, die auf dem Mobile World Congress (MWC)an der Umfrage teilnahmen, glauben 76 Prozent, dass NFC-basiertes Mobile Payment noch mindestens zwei Jahre brauchen wird, um sich auf dem Markt durchsetzten zu können. Der Mangel an NFC-Nutzern am Point of Sale (26 %) und die teilweise unzureichende Ausstattung der Endgeräte (25 %) wurden als weiterer Hinderungsgrund für eine schnelle Weiterentwicklung des Mobile Payments genannt.

Bei Android geht es allerdings schneller voran: Mit Nexus S und dem Samsung Galaxy S2 sind bereits Geräte mit integriertem NFC-Chip verfügbar oder zumindest angekündigt.

Mit dem Smartphome per NFC bezahlen

Auch die Deutsche Telekom kündigte jetzt Bezahllösungen für Handsets an. “Mobile Wallet” setzt auf Near Field Communication (NFC) und soll noch im laufenden Jahr angeboten werden.
via golem.de

Autor: klaus, veröffentlicht am: 20. 02. 2011

Kategorien: Android Programmierung, iPad Programmierung, iPhone Programmierung

Tags: , ,

White Label Mobile App Store für Carrier

WAC LogoMindestens einmal pro Jahr macht die “Wholesale Applications Community (WAC, wörtl. etwa: Gemeinschaft für App-Großhandel) in größerem Stile von sich reden – nämlich zum Mobile World Congress (MWC). Gemeinsam mit IBM gab man heuer bekannt, einen Cloud-basierten “White-Label”-Store für mobile Applikationen entwickeln zu wollen. Dieser Store soll es Betreibern von Mobilfunknetzen erleichtern, eigene Mobile App Stores einzurichten. Dabei ist ausdrücklich an Web-Applikationen (Web-Apps) bzw. Widgets für sowohl Endverbraucher wie auch Business Apps gedacht.

IBM Logo“Vorintegriert” in dem Online Store-Baukasten ist der existierende Produktbestand der WAC: derzeit 12.000 Apps. Der aufnehmende App Store basiert auf der WebSphere Commerce-Software von IBM. Die Ladenfront kann mit gezielten Werbungen für ein massgeschneidertes Einkaufserlebnis gestaltet und individuell gebrandet werden. Download und Bezahlvorgänge (über welches System?) sollen “problemlos” sein.

Ein ebenfalls vorbereiteter Client für den WAC-App Store lässt sich mit der WAC-Runtime von Opera integrieren, die WAC 1.0-Spezifikationen vollständig implementiert. Diese Laufzeitversion von Opera soll Entwicklern als Entwicklungswerkzeug zum Erstellen, Testen und Ausführen ihrer Anwendungen dienen. Wird dennoch Hilfe beim Shop-Aufbau benötigt, stehen die IBM Global Business Services (GBS) für WAC-Mitglieder parat – von der Einrichtung bis zum Betrieb und Hosting.

Die WAC ist ein weltweiter Zusammenschluss von TK-Unternehmen für die vereinfachte Entwicklung von Anwendungen.

Event: MWC 14.-17.02.

MWC Logo 2011Zur Erinnerung: Vom 14. bis 17. Februar findet in Barcelona mit dem Mobile World Congress (MWC) wieder die wichtigste Branchenveranstaltung des Mobile Business statt. Alle Details gibt es hier.

Autor: klaus, veröffentlicht am: 9. 02. 2011

Kategorien: Android Programmierung, Events, iPad Programmierung, iPhone Programmierung

Tags: , , , ,

MWC nach Köln oder München?

mwclogoSowohl München als auch Köln bewerben sich als Austragungsort der weltweit wichtigsten Mobilfunkmesse Mobile World Congress (MWC), wie die Wirtschaftswoche (WiWo) berichet. In den vergangenen Jahren fand sie in Barcelona statt. Der Mobile World Congress richtet sich bisher ausschließlich an Fachbesucher, der Veranstalter will die Messe künftig für ein breiteres Publikum öffnen.

Noch Mitte dieses Monats will die GSM Association in London entscheiden, in welcher Stadt der Mobile World Congess ab 2013 stattfinden wird. Derzeit bewerben sich die deutschen Städte Köln und München sowie Paris, Amsterdam und Mailand um die Messe.

Die GSM Association veranstaltet den Mobile World Congress derzeit immer im Februar, wenige Wochen vor der IT-Messe Cebit im März. Falls der Leitevent für das Mobile Business künftig in Köln oder München stattfindet, fürchtet Hannover negative Auswirkungen auf die CeBIT.

via golem.de

Autor: klaus, veröffentlicht am: 9. 12. 2010

Kategorien: Android Programmierung, iPhone Programmierung

Tags: , , , , , , , ,

Telcos wollen iTunes-Konkurrenz an den Start bringen

iTunes_iconDie Deutsche Telekom arbeitet nach Erkenntnissen der Financial Times Deutschland (aktuelle Ausgabe, Seite 3) gemeinsam mit anderen Telekomkonzernen an einer eigenen Internet-Plattform für Inhalte wie Musik, Videos und Nachrichten. Der Clou: Die bis Jahresende technisch zu realisierende Plattform soll theoretisch “allen Endgeräten und sämtlichen Inhalten offen stehen”.

DTAG_logoDamit reagieren die Telcos laut FTD auf den Erfolg von Apples iTunes und wollen sich gleichzeitig für den anstehenden Verkaufsstart des iPad positionieren. “Es geht darum, alle Inhalte über jedes Endgerät verfügbar zu machen”, wird die Deutsche Telekom AG zitiert. Bereits während der diesjährigen Mobilfunkmesse Mobile World Congress (MWC) in Barcelona hatte sich die DTAG mit 24 weiteren führenden Telekom-Unternehmen wie AT&T, China Mobile, China Unicom, Orange, Sprint, Telefónica, Verizon oder Vodafone darauf verständigt, gemeinsam offene Standards für Handy-Apps anzustreben.

5,4 Mio. Android-Smartphones pro Quartal

Auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona hat Google-Chef Eric Schmidt in seiner Keynote eine kleines Geheimnis gelüftet. Schmidt bezifferte die Zahl der täglich verkauften Smartphones mit dem Betriebssystem Android auf 60.000 Stück. Selbst wenn diese Zahl konstant bliebe, entspräche dies bereits 5,4 Millionen Geräten pro Quartal oder 21,9 Millionen pro Jahr. Allerdings wächst der Marktanteil von Android gerade im Smartphone-Bereich derzeit beträchtlich und hat sich beispielsweise in den USA von Q3 auf Q4 2009 verdoppelt. Zum Vergleich: Apple verkaufte im letzten Quartal 8,7 Millionen iPhones.
via Google-Ökonomie

Autor: klaus, veröffentlicht am: 17. 02. 2010

Kategorien: Android Programmierung, iPhone Programmierung

Tags: , , , , , ,

« Vorherige Einträge