Apps: 2016 ist die Hälfte hybrid

Gartner.comLaut dem IT-Research- und Beratungsunternehmen Gartner werden hybride Apps, die ein Gleichgewicht zwischen HTML5-basierten Web-Apps und ursprünglichen Apps halten, bis zum Jahr 2016 mehr als 50 Prozent der mobilen Apps ausmachen. Dafür sei u.a. der BYOD-Trend verantwortlich und der erhöhte Druck auf Unternehmen, mobile Business Apps bereitzustellen, um den mobilen Arbeitsstilen von Mitarbeitern gerecht zu werden.

“Die hybride Architektur ist dabei außerordentlich gut für Anwendungwearen geeignet, die Unternehmen ihren Mitarbeiter bereitstellen können,” ist Van Baker, Research VP bei Gartner überzeugt. Zwar bieten native Apps in den meisten Fällen noch das Optimum an Performance und User Experience, zu ihren Nachteilen im Unternehmenseinsatz zählen jedoch die durch sie bedingte fragmentierte Landschaft aus Entwicklungsumgebungen und Werkzeugen sowie (zu) viele zu pflegende App-Versionen für die Bereitstellung von meist ein und derselben Funktionalität.

Die versprochenen Offline-Fähigkeiten von HTML5 haben bei Web-Apps laut Gartner oft enttäuscht, daher stehen nun hybride Apps vielfach im Mittelpunkt des Interesses. Besonders, wenn es um business-to-employee (b2e)-Apps geht, aber durchaus nicht nur dann: Bekannte aktuelle Beispiele für Hybrid-Apps stammen beispielsweise von Facebook, LinkedIn, Microsofts Bing-App, Netflix oder auch XING (vgl. hierzu auch die besonders nützliche Einführung von Brightcove).

Wie funktioniert das eigentlich?
Hybrid Apps werden nicht in plattformspezifischen Sprachen wie Java oder Objective-C geschrieben. Es werden hierbei viel mehr HTML5-basierte Web-Apps mit einem nativen Container zu einer hybriden mobilen Architektur verbunden, wodurch diese in die jeweiligen Stores wie App Store oder Google Play eingestellt werden können. Der Container gestattet solchen Apps überdies vollständigen Zugang auf die Geräteperipherie wie Sensorik (Kamera, Mikrofon, Beschleunigungssensor, Kompass etc.) aber auch auf Dienste wie Telefonie oder Kontakte.

Warum überhaupt dieser Aufwand?
Weil “mobile” die Voraussetzung für und Grundanforderung an alles wird – sowohl im Consumer- wie im Enterprise-Bereich. Gartner prognostiziert, dass bereits gegen Ende des laufenden Jahres Mobitelefone PCs als Hauptzugriffsmittel auf das Internet abgelöst haben werden. Weiterhin soll bis Ende 2016 der PC-Markt nach Stückzahlen nur noch die Hälfte der kombinierten Absatzzahlen von Tablets und Smartphones ausmachen. “Spätestens dann ist das Zeitalter der durch Windows-PC dominierten Unternehmens-IT vorbei,” verdeutlicht Van Baker.

Gleichzeitig wird sich Zahl und Beschaffenheit der theoretisch zu unterstützenden Plattformen voraussichtlich weiter ausweiten und ausdifferenzieren: Set Top Boxen, Smart-TV Sets und andere connected devices sowie wearable devices (Brillen wie Google Glass, Uhren/SmartWatches) kommen vermehrt hinzu etc. Trotz aller Priorisierungsbestrebungen dürfte dieser Trend durchgängige native Unterstützung schwer bis unmöglich machen.

Während also im Unternehmensbereich hybride Apps das Rennen machen sollen, glaubt Gartner aber an den Durchbruch von beispielsweise rein HTML5-basierenden Web-Applikationen im Nicht-Unternehmensumfeld bis 2015. In zwei Jahren wird sich nach dieser Prognose das Feld wie folgt aufteilen:
Consumer Apps: 40% nativ, 40% hybrid, 20% Web
Business Apps: 10% nativ, 60% hybrid, 30% Web .

Hieraus leiten die Berater die Empfehlung für Firmen ab, Kompetenzen im Bereich hybrider App-Entwicklung aufzubauen bzw. ihre Dienstleister danach auszuwählen – aber auch die Web-(App-)Entwicklung weiterzuverfolgen. Mehr zur Thematik bietet der Report “Predicts 2013: Portal and Web Technologies” der hier erworben werden kann.

Glanzkinder, die Softwarespezialisten für mobile Applikationen, beobachtet heute bereits Ansätze der beschriebenen Trends bei seinen Kunden: Während es noch 2008 (natürlich) ein reines iOS-Business war, hatten die Anfragen und Beauftragungen zum Apple-Betriebssystem bis ca. Mitte 2012 überwogen. Nach kräftiger Zunahme des Interesses an Android in den vergangenen zwei Jahren lassen im laufenden Jahr Interessenten im Bereich Business Apps immer häufiger hybride Lösungen mit Ausprägungen für ein oder mehrere Plattformen anbieten.

M-Health als Hybrid App gelöstJüngstes Beispiel ist der Medizinische Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e.V. (MDS), für den Glanzkinder eine App zum IGel-Monitor entwickelt hat. Die M-Health-Lösung verschafft schnellen Überblick über beim Arzt angebotene individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL), indem ihr Nutzen und Schaden wissenschaftlich bewertet, gegeneinander abgewogen und in einer abschließenden Bewertung seitens des MDS zusammengefasst werden. Die Bewertung reicht dabei von negativ über tendenziell negativ, unklar, bis hin zu tendenziell positiv und positiv.

Darüber hinaus informiert die App über die Preisspanne von IGeL zu den alternativen Leistungen, die von der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) angeboten werden. Alle Informationsangebote werden regelmäßig aktualisiert und erweitert. IGeL-Leistungen werden auf der Grundlage der Evidenz-basierten Medizin (EbM) beurteilt. Das IGES (Institut für Gesundheits- und Sozialforschung) hat noch Anfang 2013 attestiert, dass der “IGeL-Monitor des MDS das derzeit umfassendste und auch hinsichtlich der Bewertungskriterien beste Informationsangebot” zur verständlichen Darstellung von Nutzen, Risiken und Unsicherheiten ist.IGeL-Leistungen im Überblick

Die mobile Lösung wurde von Anfang an hybrid entwickelt. Bislang wurden auf dieser Grundlage Free Apps für Android und iOS/iPhone im Bereich Gesundheit u. Fitness veröffentlicht. Die technologische Basis bilden in diesem Fall PhoneGap und das jQuery Mobile Framework. Für iOS und Android kann zu 95 Prozent die identische Code-Basis verwendet werden, Anpassungen wurden nur für die Retina-Unterstützung erforderlich.

Bei allen offensichtlichen Vorteilen dieser synergetischen Programmierweise tauchten zunächst auch kleinere Nachteile auf: Da im Vergleich zu nativen Apps eine Schicht mehr verarbeitet wird, war bei “touch-events”, also Eingaben über den Touchscreen zunächst eine kleine Verzögerung zu beobachten. Doch auch dafür wurde inzwischen ein Workaround gefunden.

Glanzkinder hat auf die oben dargestellte Marktsituation reagiert und inzwischen ein eigenes “Hybrid-Labor” eingerichtet.
Die Computerwoche zur Zukunft mobiler Anwendungen

Users prefer Apps (to mobile Websites)

compuware.comLieber apptimiert als optimiert: Weltweit nutzen Konsumenten lieber mobile Applikationen als mobile Websites. Das belegt eine aktuelle Studie der Performance-Spezialisten von Compuware zu den Erwartungen und Erfahrungen von Verbrauchern. Mobile Applikationen machen hiernach das Leben mit Kalenderfunktionen, Einkaufslisten und nicht zuletzt einem beträchtlichen Unterhaltungsangebot leichter und vereinfachen die Zusammenarbeit mit Kollegen. Verbraucher nutzen Apps für Bankgeschäfte, bezahlen Rechnungen, tätigen Einkäufe, buchen Hotels sowie Reisen und sind sowohl zu Hause als auch im Büro produktiv und online.

equationresarch.comIm Vergleich zu einer mobilen Website (also einer Seite, die speziell für die Verwendung auf mobilen Geräten entwickelt oder auch im Nachhinein dafür optimiert wurde) bevorzugen 85 Prozent aller Befragten die mobile App – sei sie nun eine native App zum Download und zur dauerhaften Installation oder auch eine Web-Applikation. Als Vorteile nennen die Befragten eine schnellere, bequemere und anwenderfreundliche Navigation.

Treten Probleme auf, dann sind das bei mehr als der Hälfte der Anwender:

  • Das “Einfrieren” bzw. der Absturz einer Anwendung (App Crash) oder ein anderer fataler Fehler: 62 Prozent.
  • Zu langsame Ladezeiten: 47 Prozent.
  • Die App wird gar nicht geladen: 40 Prozent.

Im Auftrag von Compuware hat Equation Research weltweit mehr als 3.500 Teilnehmer auch dazu befragt, was sie sich primär von mobilen Applikationen wünschen. Während sich die Anwendungen kontinuierlich weiterentwickeln, gibt es dennoch einige Grundlagen, auf die Verbraucher laut Umfrage grundsätzlich Wert legen:

  • Einfacher Zugriff auf Produktinformationen und Speicherung von Daten
  • Unterstützung bei der Navigation(?)
  • Möglichkeit, in Echtzeit zu kommunizieren.

Konsumenten wünschen sich außerdem Apps mit personalisierten bzw. nach ihren Interessen individualisierbaren Inhalten. Ein weiterer Standard ist die Möglichkeit, Angebote, Informationen und Produktempfehlungen über soziale Netzwerke zu teilen (Shareconomy).
Download der Studie (nach Registrierung)

Mobile Business geht weiter app

Das Wall Street Journal (WSJ) zitiert Gartner mit der Aussage, dass der weltweite Markt für App-Programmierung noch im laufenden Jahr ein Volumen von 25 Mrd. US-Dollar erreichen wird. Dies entspreche einem Wachstum von 62 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Rund fünf Jahre nach der Eröffnung von Apples App Store boomt der Markt immer noch gewaltig, hat sich von Smartphones auf Tablets, Connected Devices – darunter zunehmend auch Smart TV – ausgeweitet. Laut WSJ beschäftigen sich Nutzer bis zu zwei Stunden täglich mit Apps – dieser Wert hat sich laut Flurry in den letzten zwei Jahren verdoppelt. Doch auch der Kampf um diese User wird erbitterter – und teurer: Auch die Aufwendungen für Werbung für Apps und App-Promotion wachsen pro Jahr zweistellig.

Marktfragmentierung begünstigt Softwarehäuser

flurry.comDie Unterstützung von 156 Mobile Devices müssen App-Programmierer sicherstellen, die ihren Auftraggebern 80 Prozent Abdeckung des Smartphone- und Tablet-Marktes versprechen, wie die Werbungs- und Mobile-Spezialisten von Flurry auf Basis eigener Daten berechnet haben. Wenn 90 Prozent mit einer nativen App erreicht werden sollen, gilt es sogar, diese für 331 Endgeräte zu optimieren und ggfs. auf ihnen zu testen. Selbst vergleichsweise bescheidene – und unter Mobile-Marketing-Aspekten kaum akzeptable – 50 Prozent bedeuten noch die Berücksichtigung von 18 Modellen verschiedener Hersteller.

Und hier reden wir nur von den allerwichtigsten, der Gesamtmarkt ist natürlich bedeutend größer und fragmentierter: Flurry spricht von 2.130 unterschiedlichen Endgeräten mit aktiven App-Sessions in ihrem Netzwerk im Januar 2013, darunter 500 Geräte mit mindestens 175.000 Anwendern. Hinzu kommen noch die zahlreichen Betriebssystem-Versionen mit nennenswerten Nutzermengen. Die erforderliche Auf- bzw. Abwärtskompatibilität, um diese sicher zu erreichen, kann Entwicklungsprojekte um Faktoren aufwändiger machen.

Flurry leitet aus diesen Fakten die Prognose ab, dass der Trend in der App-Programmierung weg vom spezialisierten Einzelkämpfer und hin zu größeren Softwärehäusern geht, die mehrere erforderliche Plattformen synergetisch und aus einer Hand abdecken können, etwa Android, iOS, Windows 8/RT, wie Glanzkinder dies tut. Und natürlich begünstigt es den Einsatz von Frameworks in der Entwicklung oder die Nutzung massiv indivdidualisierbarer App-Produkte, bei denen es sich aufgrund von Vielfachverwertung gelohnt hat, auf zahlreiche Plattformen hin zu optimieren.

zum Flurry-Blogpost

Statistiken und Prognosen zum Mobile Business

Beim Mobile Business scheint es derzeit nur die Richtung Aufwärts zu geben, so lesen sich jedenfalls die aktuellen Zahlen und Vorhersagen. Beispielsweise ZenithOptimedia prophezeit im jährlichen “New Media Forecast” die Verdoppelung der Smartphone-Penetration in den 19 Top-Digital-Märkten bis 2015 auf dann fast 72 Prozent. In den gleichen Zielgebieten sollen es Tablet-Computer bis 2015 auf 13 Prozent Marktdurchdringung bringen (2012: 5%).

ABI Research Communications sieht einen ähnlichen Trend: bis Ende dieses Jahres soll hiernach die installierte Basis an Smartphones um 44 Prozent auf erstaunliche 1,4 Mrd. Geräte steigen. Davon sollen 57 Prozent eine Android-Version fahren und nur noch 21 Prozent iOS als Betriebssystem haben. Für Tablets lautet die Prognose bis Jahresende: 268 Mio. Geräte, davon 62% mit iOS und 28 Prozent mit Android unter der flachen Haube.

App-Publisher und -Auftraggeber erschlagen mit Android und iOS gemeinsam über 90 Prozent des Gesamtmarktes für native App-Programmierung, wie auch Statistikenvon u.a. IDC belegen: Allein im 4Q12 haben Apple und sämtliche Hersteller von Android-Phones gemeinsam rund 207,6 Mio. Einheiten neu in den Markt gebracht (+70,2% im Vergl. zu 4Q11). Es ergeben sich ff. Marktanteile: Android 70,1%, iOS 21%, BlackBerry OS 3,2%, WindowsPhone 2,6% (+150 Prozentpunkte), Linux 1,7% und andere (darunter auch der ehemalige Marktführer: Nokias Symbian) 1,3%.

Unterstützung für diese Marktsicht kommt auch von Gartners Zahlenwerk: Hiernach entfallen derzeit 52 Prozent der weltweiten Smartphone-Verkäufe auf Samsung und Apple. 2012 wurden insgesamt 1,75 Mrd. Mobiltelefone verkauft. Auf Platz 3 unter den Smartphone-Herstellern hat sich Huawei emporgearbeitet.
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Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

SSO wird bis 2016 Standard

Gartner.comAuch laut dem IT-Research- und Beratungsunternehmen Gartner können gut umgesetzte Single-Sign-on-Strategien (SSO) den Password-Support am HelpDesk reduzieren. Weiterhin sind sie natürlich im Erfolgsfall für die Endanwender komfortabler als Architekturen, wo man sich bei jeder einzelnen Anwendung und Service separat anzumelden hat. Und SSO kann einen effizienteren Authentifizierungsprozess herbeiführen. Eine einwandfreie SSO-Strategie gibt dem Anwender weniger Veranlassung für das Sicherheitsrisiko, sein Passwort aufzuschreiben.

Gregg Kreizmann, Research-VP bei Gartner, sieht allerdings auch Risiken: “Organisationen, die SSO zu Systemen implementieren, auf denen sicherheitssensitive Daten residieren, sollten zusammen mit dem SSO-System Authentifizierungs-Methoden einführen, die dem Risikoniveau der zu schützenden Daten angemessen sind. Gerade auf Sicherheitslösungen trifft ‘One Size fits all’ sicher nicht zu”. Die Durchdringung der Unternehmens-IT mit mobilen Endgeräten (nicht nur) durch BYOD ist eine weitere Herausforderung für SSO-Projekte: “Während bei Web-Applikationen häufig Werkzeuge und Maßnahmen wie Web Access Management (WAM) und Föderierung über den Browser eingesetzt werden können, bilden native Apps gelegentlich eine Sicherheitslücke.

Gartner schlägt vor, das “Gelände” vor einer SSO-Einführung sorgfältig zu kartographieren, beispielsweise anhand einer solchen Checkliste:

  • wie viele und wie geartete Anwender benötigen Zugriff auf welche Anwendungen auf welchen Zielsystemen? Wo stehen diese Systeme und Anwendungen in ihrem Lebenszyklus?
  • Inwieweit müssen auch externe Geschäftspartner und Kunden-IT einbezogen werden?
  • Bezüglich welcher Anwendungen laufen jetzt schon die meisten Probleme beim Support auf?
  • Welche Architekturen unterliegen den zu erschließenden Anwendungen, insbesondere den Mobile Apps?

Mehr dazu im Report “How to Get Single Sign-on” der hier erworben werden kann.

Weitere Informationen rund um das Identity Access Management (IAM) gibt es auf dem Gartner IAM Summit, der vom 11.-13.03.13 in London stattfindet.

Gartner: Bis 2016 50% aller Apps hybrid?

Gartner.comLaut dem IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner sollen bis zum Jahr 2016 über als 50 Prozent der mobil eingesetzten Applikationen hybride Apps sein – also Lösungen, die Elemente von nativen und Web Apps verbinden.

Management und Mitarbeiter haben stets vermehrt den Anspruch, dass Entwicklung und Einsatz mobiler Apps sowohl das mobile Arbeiten erleichtern und Arbeitsergebnisse verbessern als auch tatsächlich die Kundenbindung verbessern sollten. Hier versprechen laut Gartner Hybrid Apps Vorteile, da sie die relative Plattformunabhängigkeit von HTML5 Apps mit einem nativen Container verbinden, der den Zugriff auf Mobilgerätesensorik, Speicher etc. erleichtern kann. Die Marktforscher raten Unternehmen daher, sich mit Entwickungsumgebungen und Frameworks zu beschäftigen, die den Anspruch haben, native, Hybrid und Web-Applikationen zu unterstützen.

Zwei weitere Prognosen konnten die Consulter ihrer Glaskugel noch entlocken: 1. Noch in diesem Jahr werden wir die ersten vollwertigen 50-Dollar-Smartphones sehen – vermutlich aus chinesischer Produktion und zumindest in Schwellenmärkten.

2. Spätestens 2014 wird Apple von der Unternehmens-IT genau so akzeptiert sein, wie es Microsoft heute ist – u.a. ein Consumerization-Effekt

Mehr dazu im Report “Predicts 2013: Mobility Becomes a Broad-Based Ingredient for Change” der hier erworben werden kann.

Weitere Informationen zu den wichtigsten Jahresprognosen von Gartner vermittelt ein webinar am 27.02.2013.

Mobility Moves Business 2013

Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-SchweinfurtAm 21. März 2013 findet an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt erstmals der Kongress “Mobility moves Business” statt. Die Veranstalter haben das hohe Ziel, mit diesem Event “mobile Softwaresysteme für Unternehmen ein Stück weit besser zu machen”. Dazu sollen Anwender, Anbieter, Wissenschaftler und Studierende zusammen gebracht werden.

Folgende teils leicht tautologisch formulierte Themen werden im Vordergrund stehen und in teilweise parallel ablaufenden Vorträgen und Workshops angeboten:

  • Integration mobiler Systeme in ERP-Systeme
  • Vorgehensmodelle zur Entwicklung mobiler Systeme
  • Potenziale von mobilen Systemen
  • Neue Trends und Innovationen.

Vortragstitel wie “Distributed Mobile ScrumAgile Entwicklung mit Nearshore als strategische Chance”, “Native vs. HTML5 – Wohin geht die Reise der mobilen Entwicklung?” oder “Potenziale von Mobilität – Methodik zur Identifikation mobiler (Geschäfts-)Potenziale klingen allerdings recht vielversprechend. Die Teilnahme kostet 145 Euro (Rabatte für Studierende/Alumni).
mehr Informationen und Anmeldemöglichkeit

Mobile BI via OSS

www.it-novum.de“Laut einer Untersuchung des Open-Source-Anbieters Jaspersoft arbeitet derzeit fast die Hälfte der befragten Unternehmen an der Entwicklung bzw. Zupassung und Implementierung mobiler Business Intelligence-Applikationen (BI). Gemäß einer Gartner-Prognose sollen im kommenden Jahr mehr als 33 Prozent der BI-Funktionalitäten von Handhelds genutzt werden”, schreibt Prof. Dr. Uwe Haneke im is report.

Und wer Unternehmensdaten von unterwegs aus bearbeiten und analysieren will, der ist mit Open Source-Lösungen gut beraten. Zu diesem Ergebnis kommt jedenfalls eine aktuelle Studie des SAP- und Open Source Software (OSS)-Spezialisten it-novum. Getestet wurden die mobilen Angebote der Anbieter Jaspersoft, Jedox und Pentaho.

Die Fragestellung des Produktvergleichs lautete, ob sich die mobilen Versionen von quelloffener Business Intelligence-Software auch für den Unternehmenseinsatz eignen. Alle drei untersuchten Produkte wurden in dieser Hinsicht als “gut” bewertet. Es gibt jedoch nennenswerte Unterschiede bei den Analytik- und Darstellungsfunktionen und der Art der mobilen Anwendung.

Die Lösungen wurden in den folgenden Bereichen getestet: Umfang der BI-Funktionalitäten, Interaktivität und Flexibilität der Datenbearbeitung, Analyse- und Visualisierungsmöglichkeiten, Sicherheits- und Rechtekonzept, Verfügbarkeit als native mobile Anwendung und Benutzerfreundlichkeit. Alle drei Produkte sind sowohl für Android- als auch für iOS-Betriebssysteme erhältlich und decken dadurch weit über 75 Prozent der derzeit genutzten mobilen Plattformen ab.

Die Studie (58 Seiten, 2,6 MB) steht nach Registrierung hier zum kostenlosen Download bereit.

Die Beschränkung auf nur drei Plattformen ist allerdings einen nennenswerte. Die Marktforscher und Analysten von BARC und Pierre Audoin Consultants kannten schon 2011 zahlreiche weitere Anbieter in der Schnittmenge Mobile BI und OSS wie z. B. Actuate, Apatar, Ketl (Extract Transform Load bzw. ETL), Talend oder Rapid-I.

Gartner: Top-Thema Mobile

Gartner.comLaut einer aktuellen Veröffentlichung des IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner zählen gleich drei Mobile Business-Themen zu den Top 10 Strategic Technology Trends for 2013:

  • 1. Mobile Device Battles
    Gartner prophezeit, dass schon im kommenden Jahr Mobiltelefone PCs als häufigstes Werkzeug für den Web-Zugriff überholen. 2015 sollen bereits 80 Prozent aller in reifen Märkten abgesetzten Mobiltelefone Smartphones sein. Dabei glauben die Auguren an einen Marktanteil von maximal 20 Prozent für Microsoft-Betriebssysteme (Windows Phone). 2015 soll laut dieser Prognose der Tablet-Absatz bereits die Hälfte des Absatzes von Mobil-PCs (Laptops, (Sub) Notebooks) erreichen. Auf diesen Tablets installiert sieht Gartner in dieser Reihenfolge a) iOS, b) Android und c) Windows 8, ohne sich auf konkrete Marktanteile festzulegen. Gartner spricht sich dafür aus, dass sich Unternehmen mit Windows 8 beschäftigen, glaubt jedoch aufgrund von Consumerization-Effekten nicht an eine schnelle Verdrängung des iPads durch Windows 8 (RT) Tablets.
  • 2. Mobile Apps und HTML5
    Der Markt für Werkzeuge und Entwicklungsumgebungen zur Programmierung von Endverbraucher und Business Apps ist komplex und mit über 100 Anbietern unübersichtlich. Gartner glaubt nicht an die baldige eindeutige Dominanz eines Anbieters für alle Typen von Mobilen Anwendungen wie Nativ,
    b) Hybrid, HTML5-basierende Apps bzw. Web-Applikationen. Auf lange Sicht erwartet Gartner einen mengenmäßigen Trend weg von Nativen hin zu Web-Apps, wobei Native Apps voraussichtlich auf absehbare Zeit die performantere Anwendererfahrung mit mehr Funktionalität bieten werden.
  • 4. Enterprise App Stores
    Auch die Welt der Enterprise App Stores wird absehbar vielgestalter und damit komplizierter was Authentifizierung, Lizenzmodelle und vor allem Bezahlprozesse angeht. Gartner sagt daher voraus, dass ab ca. 2014 Organisationen verstärkt auf eigene App Stores setzen werden.

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