Konsumenten wollen Mobile Couponing

acardo logoDieses Ergebnis mag Hersteller, Handel und die “AppCononmy” gleichermaßen freuen – eine Befragung zur Nutzungsbereitschaft der Konsumenten für Mobile Couponing in Deutschland zeigt, dass ein Großteil der Bevölkerung den Bezug von Coupons, Rabatten oder Gutscheinen über Handy und Smartphone wünscht. Rund 70 Prozent der Befragten geben an sie hätten daran starkes Interesse, darunter vor allem solche aus Mehrpersonenhaushalten. Selbst bisherige Coupon-”Verweigerer” fühlen sich inzwischen zu über 50 Prozent angesprochen. Zudem werden Anbieter und Herausgeber von mobilen Coupons laut Umfrage als innovativ (63%) und kundenorientiert (43%) wahrgenommen.

Food comes first
Deutlich wird auch, dass Mobile Coupons nicht nur ein Thema für bestimmte Branchen sind. Auf die Frage: “Bei welchem Einkauf würden Sie Mobile Coupons vermutlich einlösen?” (Mehrfachantwort möglich) wurden Baumärkte und Kaffeeketten ebenso genannt wie Elektromärkte und Fast Food-Ketten. Mit Abstand auf Platz eins (79%) landete bei den Befragten jedoch der Lebensmitteleinzelhandel.

Die zentralen Vorteile von Mobile Coupons liegen für die meisten Befragten ganz klar auf der Hand; sie seien immer aktuell, einfach erhältlich, immer dabei und würden Platz im Geldbeutel sparen. Der Bezug von Mobile Coupons via App ist vielfach möglich: dies reicht von Coupon-Plattformen und Newslettern über Barcodes auf Plakaten oder an Regalen im Store bis hin zu Empfehlungen über Facebook. Ortsbezogene Dienste (LBS), die Coupons in der Nähe vom eigenen Standort anzeigen, stoßen dabei auf besonderes Interesse. 68 Prozent können sich die Nutzung solcher Dienste für Mobile Couponing vorstellen.

lb-lab logoDiese Ergebnisse stammen aus einer repräsentativen Online-Befragung, die im Januar 2011 vom Coupon-Dienstleister und Clearing House acardo, sowie vom LBS-Apps-Spezialisten lb-labvorgestellt wurde. Durchgeführt wurde sie von der Kölner Online-Marktforschungsplattform respondi AG. Insgesamt wurden 1.000 Handy-Nutzer beiderlei Geschlechts ab 18 Jahren befragt. Die Ergebnisse sind hier als PDF downloadbar.

Im vergangenen Monat hatte acardo im Kontext Mobile Couponing bereits die Kooperation mit dem Verbraucherinformations-Portal kaufDA bekannt gegeben.
UPDATE 02.03.: Soeben wurde bekannt, dass die Springer AG (Bild & Co.) mit 74,9% die Mehrheit bei kaufDA übernommen hat.

Autor: klaus, veröffentlicht am: 24. 02. 2011

Kategorien: iPhone Programmierung

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Festgeld: die Zinsspatz-App

Festgeld App IconLieber der Zinsspatz in der Hand als die Spekulationstaube auf dem Dach? Festgeld oder auch Termingeld hat im Gegensatz zum sog. Tagesgeld eine zu Beginn fest vereinbarte Laufzeit, beispielsweise fünf Jahre. Vor Ablauf dieser Periode kommt man unter keinen Umständen an seine Einlage. Dafür aber ist der Zins für die gesamte Laufzeit festgeschrieben.

Drum prüfe, wer sich längerfristig bindet, sagte sich der Geldanlage- und SEO-Experte Thomas Mücke und gab die dazu passende App bei Reinhold Meyer in Auftrag. Mit “Festgeld !” für das iPhone bzw. “Festgeld HD !” fürs iPad lassen sich entsprechende Angebote komfortabel auch unterwegs vergleichen. Hierfür muss lediglich die zur Verfügung stehende Anlagesumme und Laufzeit angegeben werden – iOS-typisch und bequem per “Slider”. Die Resultate-Tabelle zeigt den Anbieter, den Zinssatz pro Jahr und die Rendite für die eingestellte Laufzeit. Die Reihenfolge der Tabelle ist allerdings fix. Ihre Sortierung hat nichts mit Zinshöhe oder Rendite zu tun und ist nicht von Anlagesumme und Laufzeit beeinflussbar.

Festgeld DetailansichtNeben einer Detailseite mit zusätzlichen Informationen bietet die App auch die Möglichkeit, sich selbst eine Erinnerungs-E-Mail zuzuschicken. Diese enthält den Link auf die spezielle Landing Page der ausgewählten Bank zum jeweiligen Angebot. Dies erleichtert es, später komfortabel am Desktop-Rechner die erforderliche Kontoeröffnung durchführen zu können. Wenn es aber einmal besonders schnell gehen soll, ist dies erwiesenermaßen aber auch durchaus mobil möglich. Die App leitet dazu auf die Webseite der ausgewählten Bank weiter. Ist das für eine Kontoeröffnung nötige Ausfüllen zahlreicher Formularpunkte auf dem iPhone noch etwas fummelig, so gelingt es auf dem größeren Display des Tablets recht geschmeidig. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, sich per in der App abonnierbarem Newsletter regelmäßig über Zinsveränderungen informieren zu lassen.

Die iPhone Tagesgeld-App findet sich übrigens in der Kategorie Finanzen in den Top 50 der App Store Charts, die heute vorgestellte Festgeld-Kollegin in den Top 100. In der HD-Variante rangieren Festgeld und Tagesgeld in den Top 15 der iPad Charts.

Positiv: Vielfältiges Angebot (derzeit 15 Institute), relativ schnelle Ladezeiten auch über 3G, übersichtlicher Aufbau.

Wunschliste auch hier: Nach Zinssatz und Rendite sortierbare Tabelle, ggfs. “Watchlist” mit individueller E-Mail-Benachrichtigung, Aktualisierung nicht automatisch bei App-Start sondern auf Wunsch durch “Herunterziehen” des Startscreens à la Facebook & Co.

Praxistest-Fazit: ***

UPDATE 03.11.: Die aktuell verfügbaren Updates von “Festgeld !” und “Tagesgeld !” haben eine sortierbare Tabelle erhalten.

mehr Infos zu den Festgeld-Apps

App Store Link zur kostenlosen iPhone App

App Store Link zur kostenlosen iPad App

“Tagesgeld !” – die Carpe Diem-App

tg1Carpe Diem – nutze den Tag, das rieten schon die alten Lateiner. Im privaten Finanzmarkt hat auch heute noch das Tagesgeld einen besonderen Stellenwert, da sich mit diesen kurzfristigen Angeboten unter Umständen attraktive Renditen erzielen lassen, ohne dass man sich dafür lange binden muss. Denn beim Tagesgeld gibt es im Gegensatz zum sog. Festgeld keine Kündigungsfrist, allerdings auch keinen Festzins. Aktuelle Infos sind also Trumpf. Gleichzeitig ist Tagesgeld aber auch einer der umkämpfteren Begriffe gerade im Bereich Suchmaschinen(-Marketing) und AdWords-Werbung. Dementsprechend unübersichtlich fällt daher die Ergebnisschwemme nach einer Google-gestützten Suche nach Angebiten im Tagesgeld-Markt aus… Abhilfe wollen hier die “Tagesgeld !”-Apps schaffen. Mit den kostenlosen iOS-Applikationen aus der Kategorie Finanzen lassen sich tagesaktuelle Tagesgeld-Angebote sehr komfortabel auch unterwegs auf iPhone oder iPad finden und studieren. Dafür wurden sie seitens Apple bereits als “neu und beachtenswert” eingestuft.

tg2Für schnelle Ergebnisse muss lediglich die zur Verfügung stehende Anlagesumme und Laufzeit angegeben werden – iOS-typisch und bequem per “Slider”. Die Resultate-Tabelle zeigt den Zinssatz pro Jahr und die Rendite für die eingestellte Laufzeit. Obacht: Die Reihenfolge der Tabelle ist fix. Sie hat nichts mit Zinshöhe oder Rendite zu tun und ist nicht von Anlagesumme und Laufzeit beeinflussbar. Neben einer App-internen Detailseite mit vielen zusätzlichen Informationen bietet die App auch die Möglichkeit, sich selbst eine Erinnerungs-E-Mail zuzuschicken. Diese enthält den Link auf die spezielle Landingpage der ausgewählten Bank zum jeweiligen Angebot. Dies erleichtert es, später komfortabel am Desktop-Rechner die erforderliche Kontoeröffnung durchführen zu können. Wenn es einmal schnell gehen muss, ist dies aber auch durchaus mobil möglich. Die App leitet dazu auf die Webseite der ausgewählten Bank weiter. Ist das für eine Kontoeröffnung nötige Ausfüllen zahlreicher Formularpunkte auf dem iPhone noch etwas fummelig, so gelingt es auf dem größeren Multitouch-Display des Tablets recht geschmeidig. So besteht fortan keine Gefahr mehr, sich kurzfristig ergebende Gelegenheiten zu verpassen, nur weil man unterwegs ist. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, sich per in der App abonnierbarem Newsletter regelmäßig über Zinsveränderungen informieren zu lassen.

tagesgeld57Die App wurde von Reinhold Meyer für den Geldanlage- und SEO-Experten Thomas Mücke umgesetzt.
Positiv: Reichhaltiges Angebot (derzeit 18 Institute), relativ schnelle Ladezeiten auch über 3G, simpler Aufbau.
Noch auf der Wunschliste: Nach Zinssatz und Rendite sortierbare Tabelle, “Watchlist” mit individueller E-Mail-Benachrichtigung, vielleicht ein noch netteres App Icon (das jetzige ist von Fotolia).
Praxistest-Fazit: ***

mehr Infos zu “Tagesgeld !”

iTunes-Link iPhone App

iTunes-Link iPad App

Inxmail: E-Mail-Marketing m. iPhone-Vorschau

inxmail_logoDie Spezialisten für E-Mail-Marketing von Inxmail haben ihre E-Mail-Vorabtests um eine nach eigenen Aussagen “bisher einmalige” iPhone-Vorschau erweitert (aber vgl. die hier bereits vorgestellten Angebote von u.a. Artegic u. Emailvision). Damit lässt sich noch während der E-Mail-Redaktion überprüfen, wie die Kampagne im Posteingang des iPhones dargestellt wird – sowohl in horizontaler wie auch in vertikaler Anzeige. Diese Vorschau steht allen Anwendern von Inxmail Professional seit dem 15. April kostenfrei zur Verfügung.

inxmail-iphone-simulator-hochDas iPhone ist eines der wichtigsten mobilen Anzeigegeräte für Newsletter. Zwei bis zwölf Prozent der Newsletter werden laut Inxmail auf iPhones gelesen. Das im Verhältnis zum PC winzige Display muss daher ein Umdenken bei der Gestaltung von Newslettern bewirken. Oft werden Markennamen unkenntlich dargestellt oder ausgeklügelte Sätze in Betreff und Vorschauzeilen abgeschnitten – was den Kampagnenerfolg bezogen auf mobile Leser erheblich beeinträchtigen kann.

Es gibt übrigens auch eine kostenlose iPhone App für mobile Auswertung der Statistiken von Inxmail Professional. Ein aktueller Vortrag zum Thema “Mobile friendly E-Mail-Marketing” kann hier kostenlos angefordert werden.

Autor: klaus, veröffentlicht am: 17. 04. 2010

Kategorien: iPhone Programmierung

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iPhone-Vorschau für E-Mail-Kampagnen

Die Agnitas AG hat eine neue Version ihres E-Marketing Manager (EMM) vorgestellt. Die überarbeitete E-Mail-Marketing-Software erleichtert E-Marketern die Arbeit mit der Möglichkeit, mehrstufige Kampagnen automatisiert durchzuführen. Beispielsweise das Feature „Follow-up-Mailing“ soll es es ermöglichen, intelligente E-Mail-Kampagnen einfach und schnell durchzuführen. Anhand weniger Mausklicks können Newsletter-Empfänger mit gezielten Nachfassaktionen noch einmal angesprochen werden. Etwa mit dem Ziel, “Nichtöffner” doch noch zum Lesen zu aktivieren oder um “Öffnern” Spezialangebote zukommen zu lassen. Dafür schlüsselt der EMM die Empfänger, abhängig von ihren Reaktionen, automatisch in Gruppen auf, denen dann unterschiedliche Informationen zugesendet werden können. Nachfassaktionen lassen sich, zusätzlich zu den bereits bestehenden Möglichkeiten im EMM, für folgende Zielgruppen durchführen: Nichtöffner, Öffner, Nichtklicker und Klicker. Ergänzend zu den bereits bestehenden Zustellungstests (dem Pre-Delivery-Check vor dem Mailing und dem Delivery-Check danach) gibt es nun im EMM die Provider-Vorschau. Sie ermöglicht es dem Nutzer, die Darstellung seiner E-Mailings bei den größten deutschen Providern vorab zu kontrollieren und zu überprüfen, ob das zu versendende E-Mailing bei den jeweiligen Providern als Spam klassifiziert wird oder nicht.

Mit der iPhone-Ansicht steht Nutzern des EMM 6.3 schließlich eine neue Vorschaumöglichkeit zur Verfügung. Ab sofort können sie testen, wie E-Mails in der Auflösung mobiler Endgeräte dargestellt werden.
Mehr zum EMM

AreaMobile.de

Selbstdarstellung: “Das Onlinemagazin für mobile Endgeräte”

Reiches Informationsangebot rund um Mobile Geräte (Kurztests), Tarife, Software, dazu Themen-Channel, Lexikon, Newsletter, Forum, Jobbörse; nicht iPhone-spezifisch; deutschsprachig; akzeptable Darstellung auf dem iPhone; empfehlenswert

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