Event: Mobile Wallet & Mobile Payment
Mit dem Untertitel “Digitales Portemonnaie, NFC, QR-Code & Co.” geht die Konferenz “Mobile Wallet & Mobile Payment” vom 24. bis 25. Juni im Frankfurter Sheraton Airport Hotel an den Start. Die Veranstalter WirtschaftsWoche und Euroforumfragen: “wem gehört der Kunde und wem gehört sein (mobiles) Portemonnaie?” und versprechen mit der Konferenz “eine ideale Plattform zum Ausbau des Mobile Payment Ecosystems”. Details zum Konferenzeprogramm gibt es allerdings kühnerweise erst nach einer namentlichen Registrierung.
Event: Mobile meets POS
Das Format “Mobile meets POS” (Point Of Sale) versteht sich als Branchentreff für den mobilen Handel. Es findet am 12.06.2013 in Berlin im Rahmen der Kiosk Europe Expo statt, der laut Veranstalter weltweit größten Messe für Selbstbedienungs-Lösungen.
Über 20 Experten und Vorreiter sollen hier beleuchten, wie der “Connected Customer” via Mobile auch in Zukunft für den stationären Handel begeistert werden kann. Die Themen im Überblick:
- Mobile Devices: Wie Handel, Marken und Produkte zukünftig mit Konsumenten interagieren
- Mobile POS-Marketing: Wie Digital Signage und Tablets für Werbung, Promotions und Verkaufsberatung erfolgreich zum Einsatz kommen
- The Showrooming Challenge: Durch welche Tricks mobile Shopper” wieder mehr instore kaufen
- Mobile Payment: Vor welchen Herausforderungen Händler und neue Geschäftsmodelle beim kontaktlosen und mobilen Bezahlen stehen
- Mobile Couponing: Welche Potentiale in Gutscheinen und Coupons für die Neukundengewinnung und Kundenbindung schlummern
- Mobile Packaging: Wie Hersteller ihre Produktverpackungen mit Barcodes, QR-Codes und Augmented Reality für mehr Produkttransparenz am Point of Sale nutzen
- Mobile Innovations: Wie Smart Advertising, Intelligente Regale und NFC das Verhalten des Endverbrauchers wandeln.
Case Studies kommen u.a. von Audi, Seat, Shell, Ikea, Marks & Spencer, New Balance, Weight Watchers, Metro oder Ferrero. Die Teilnahme kostet ab knapp 700 Euro. Programm und Anmeldung
M-Enabling Summit 2013
Eingedenk des demografischen Wandels veranstaltet E.J. Krause and Associates (EJK) vom 06. bis 07. Juni 2013 unter dem Motto “Opening A New Window Of Market Opportunities” den M-Enabling Summit 2013. Das bereits zum zweiten mal stattfindende Gipfeltreffen will das Mobile Business (Entwickler, Publisher, Medien) und die Interessenvertretungen älterer Mitbürger sowie Behinderter zusammenbringen.
EJK spricht in diesem Zusammenhang von einer (schnell wachsenden) Zielgruppe von über einer Milliarde potenzieller Anwender, denen mit Technologien wie Sprachsteuerung, NFC und GPS wertvolle Hilfestellungen an die Hand gegeben werden können. Spannend könnte insbesondere die Diskussion der speziellen Anforderungen an App-Design und Nutzerführung werden. Die Veranstalter erwarten 600 Teilnehmer aus 40 Nationen.
EJK
Sprachsteuerung für HelpDesk Apps
Die aktuell vom DACH-Distributor MicroNova AG vorgestellte Roadmap für Zohos ManageEngine-Mobile-Produkte sieht u.a. Sprachsteuerung für die HelpDesk-Apps sowie BYOD- und NFC-Funktionalität für das MDM-Admin-Werkzeug Desktop Central vor.
Mit den “ServiceDesk Plus”-Apps können Mitarbeiter laut MicroNova “Tickets diktieren, bearbeiten, zuweisen und schließen; außerdem lassen sich Antworten direkt aus der App senden”. Die Spracherkennungstechnologie dafür stammt von Nuance Communications. Eine Zeiterfassung zum Tracking der Bearbeitungsdauer ist ebenfalls enthalten.
Kommende Versionen der Admin-Komponente Desktop Central sollen die Implementierung von BYOD-Richtlinien auch unter Berücksichtigung von Near Field Communication gestatten. Künftige Ergänzungen werden laut MicroNova die Integration von Samsung Device Policies, von mobilem Content Management sowie die Unterstützung von Windows 8 umfassen.
Potenziale für M-Payment
Schon bald könnten Smartphones und sogar auch Feature Phones bargeldloses Bezahlen in breiterer Front als bislang ermöglichen. TNS Infratest geht davon aus, dass sich noch in diesem Jahr erste mobile Bezahldienste in Deutschland etablieren. Sowohl auf Konsumentenseite als auch bei Akzeptanzstellen gibt es bedeutende Zielgruppen, die sich mobilen Bezahlverfahren gegenüber aufgeschlossen zeigen. Dies hat das “TNS mPayment Sonar” ergeben, eine von den Marktforschern gemeinsam mit Industriepartnern durchgeführte Studie zum deutschen Bezahlmarkt. 40 Prozent der befragten Konsumenten fallen in diese affinen Segmente, die durch die Studie näher beschrieben werden. Von den untersuchten Bezahlverfahren finden insbesondere die sogenannten Wallet-Ansätze Zuspruch, d.h. das Bezahlen mittels einer Geldbörsen-App. Mehr als ein Viertel der Verbraucher geht davon aus, dass mobiles Bezahlen in zwei Jahren bereits eine relevante Bezahlmethode für sie persönlich sein wird.
Wer wünscht sich was
Während Konsumenten Bedarf an Premiumservices, Bonusprogrammen und smarter Einkaufsunterstützung (z.B. Store Locator/Filialfinder, Preisvergleiche, Produktinformationen) haben, wünschen sich Akzeptanzstellen vor allem Prozesserleichterungen und smarte Services für den Kunden, beispielsweise die automatische Mitnutzung von Coupons, Kundenkarten für Kundenbindungsprogramme oder von digitalen Quittungen. Die Studie zeigt großes Potenzial für die neuen mobilen Bezahlverfahren, wenn es gelingt, die identifizierten Bedürfnisse der Kunden durch passende smarte mobile Lösungen zu adressieren und die notwendige flächendeckende technische Infrastruktur zu etablieren. Insgesamt könnten zukünftig bis zu zehn Prozent der Transaktionen mithilfe mobiler Bezahlverfahren durchgeführt werden.
Für einen umfassenden Blick auf die Bezahlwelt in Deutschland wurden ergänzend die technischen Rahmenbedingungen für das mobile Bezahlen analysiert. So zeigt die Studie bei den Konsumenten neben der Akzeptanz und Kenntnis von M-Payment-Schlüsseltechnologien wie NFC oder QR-Codes auch Eigentum und Nutzung mobiler Endgeräte und entsprechender Datentarife. Bei den Akzeptanzstellen wurde ein Schwerpunkt auf die Terminalausstattung und die genutzten Payment-Provider gelegt. Hier zeigen die Analysen den aktuell noch geringen Kenntnis- und Verbreitungsstand von zentralen Mobile Payment-Technologien in der Bevölkerung auf. Nur zehn Prozent der Deutschen kennen beispielsweise den Begriff Near Field Communication/NFC.
Unterdes hat die Vieles versprechende Mobile Business-Zukunft aber längst begonnen: Beispielsweise Twitter kooperiert ab sofort mit American Express in einem Testprojekt, bei dem Kartennutzer ausgewählte und speziell beworbene Produkte mit Hashtag (#) und per Retweet an @AmexSync erwerben und bezahlen können. Laut “Wall Street Journal” gehört Amazon mit dem Kindle Fire zu den Partnern dieses Piloten, der sämtliche Vorteile mobiler Technologie vereinen könnte.
via silicon.de
Das Berliner Start-up SumUp hat gestern in London ein ähnlich elegantes mobiles Bezahlsystem vorgestellt. Kunden können über ein laut heise.de.de nicht näher bezeichnetes Drahtlosverfahren (WLAN oder Bluetooth) in einem Stammlokal automatisch erkannt werden und ebenso automatisch empfangene Leistungen bezahlen. Das Verfahren erfordert eine geöffnete SumUp-App auf dem mobilen Endgeräte des Kunden sowie auf einem Tablet beim Anbieter. So könnten Nutzer beispielsweise ihr oft besuchtes und am SumUp-Verfahren teilnehmendes Café im Voraus für Zahlungen für ihren Verzehr bis zu einer Höchstgrenze freischalten.
10 Tipps für das Mobile Business
M-Commerce wird von der Marktforscher-Prognose zum Fakt: In Deutschland verdoppelte sich 2012 der Umsatz im M-Commerce gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Veranstalter der Internet World Messe (19.-20.03.2013, München) steuern eine Checkliste bei, mit der sich Unternehmen auf “die große Mobile-Trendwende” vorbereiten können.
- 1. Der mobile Nutzer ist König: Verbraucher nutzen das Smartphone vor allem unterwegs für schnelle, kurze und zielgerichtete Informationsbeschaffungen. Tablets kommen vermehrt bei längeren Sessions zum Einsatz, in der Regel sitzt man dazu und nimmt eine entspannte Haltung ein, der “Couch Commerce” erobert die Wohnzimmer. Das mit den einzelnen Geräten korrespondierende Nutzerverhalten muss nicht nur bei strategischen Überlegungen berücksichtigt sondern auch in der Umsetzung konsequent adaptiert werden.
- 2. Mehrwerte schaffen: Mobile Endgeräte und deren Anwendungen haben nur Erfolg, wenn darüber ein effektiver mobiler Mehrwert geboten wird und zwar so, wie er in dieser Form oder Situation auf anderen Kanälen bislang nicht verfügbar ist. Die Informationen müssen jeweils adäquat gefiltert und aufbereitet werden. Rein nur die den veränderten Bildschirmgrößen adaptierte Darstellung reicht nicht.
- 3. Mobile muss integrieren: Der mobile Kanal muss mit den anderen Kanäle synchronisiert werden. Dies gilt insbesondere für die Kommunikation (siehe 10.), wo Mobile noch zeitnaher und situativer in die Gesamtstrategie eingebunden werden kann.
- 4. Die Brücke zum Point of Sale: Um Kunden zu erreichen, muss der mobile Kanal direkt mit dem POS oder Touchpoints verknüpft werden. Denn beispielsweise alleine die Zeit zwischen einem Besuch im Ladengeschäft und dem nächsten Zugriff über den Webbrowser kann mobil ausgeschöpft werden. Der potenzielle Kunde ist dann nur mobil erreichbar, hat aber noch Fragen oder benötigt noch mehr Überzeugung. Hier kann Mobile die Kaufentscheidung fördern.
- 5. Technischer Hürdenlauf: Intuitive Abwicklung steht im Vordergrund, vor allem bei der Gewinnung von Neukunden. Dies gilt insbesondere für die Registrierungs- und Zahlungsoptionen. Gerade auf kleinen mobilen Geräten wie Smartphones hat der Kunde nicht nur weniger Geduld, es ist schlichtweg zu wenig Platz für viel Erklärungsarbeit.
- 6. Tablet als Einkaufserlebnis: Die entspannte Nutzungssituation von Tablets muss für lustvolleres Shopping genutzt werden. Dies wird oft unterschätzt bzw. mißachtet.
- 7. Mit technischen Features besser verkaufen: Bei kaum einem anderen Gerät wie bei einem Smartphone können von der Technologie so viele Funktionen genutzt werden – GPS zur Lokalisierung des Anwenders oder des nächsten Ladengeschäfts, Kamera zur Identifikation von Produkten, Neigungssensor zur optimalen Visualisierung von Produkten im Quer- oder Hochformat – von NFC ganz zu schweigen. Diese gerätespezifischen Funktionen gilt es, in Services oder Kaufanreize umzuwandeln.
- 8. Weniger ist manchmal mehr: Die Gefahr ist groß, eine Mobile Shopping App zu überladen. Wichtig ist, Funktionen gezielt und effizient einzusetzen, statt zu viele Spielereien einzubauen.
- 9. Es muss nicht immer eine native App sein.
- 10. Der richtige App-Marketing-Mix: Eine Mobile Shopping-Anwendung zu entwickeln ist eines, sie zum Erfolg zu führen, etwas anderes. Marketing und Kommunikation sind gefordert und sollen auch nachhaltiges Marketing im und um den jeweiligen App-Store inkludieren. Es gibt nichts Langweiligeres als Bug Fixes in den Release Notes für neue Versionen. Die eigentliche Herausforderung ist, dass die App installiert, aktualisiert und vor allem auch wirklich genutzt wird: App-Promotion muss her um das Mobile-Projekt rund zu machen (PDF)
Smartphones verdrängen EC-Karten
EC-Karten sind bald Schnee von gestern – jedenfalls laut der Trendstudie “Zukunft der Banken 2020″. Diese hat die Lünendonk GmbH (vgl. auch die berühmten Lünendonk-Listen) gemeinsam mit Steria Mummert Consulting erstellt. Im Jahr 2020 zücken die Kunden hiernach zum Bezahlen auch an der Supermarktkasse einfach ihr immer smarter gewordenes Mobiltelefon. Die Plastikkarten sind dann von Bezahlmöglichkeiten über Smartphones und andere mobile Endgeräte verdrängt. Das erwarten fast 90 Prozent der befragten Bankmanager.
Heute jedoch ist ist die EC-Karte noch der Deutschen liebstes bargeldloses Zahlungsmittel. Gemessen am Umsatz kommt sie bei 28,3 Prozent der nicht regelmäßigen Zahlungen zum Einsatz – nur Bargeld ist noch beliebter. Weitere 7,4 Prozent entfallen auf Kreditkarten, wie aus einer aktuellen Untersuchung der Bundesbank hervorgeht. Doch bis zum Jahr 2020 sollen sich die bargeldlosen Bezahlmethoden von den Plastikkarten weg hin zu Smartphones und anderen Mobile Devices wie Tablets verlagern. Dies halten 50,9 Prozent der befragten Banker für sehr wahrscheinlich, weitere 36,6 Prozent für wahrscheinlich. Nur 1,8 Prozent von ihnen erwarten diese Entwicklung nicht.
Der Wettbewerb in diesem boomenden Markt wird dabei laut Trendstudie auch vermehrt jenseits des engeren Bankensektors zu finden sein: Bargeldlose Bezahlmethoden werden sich bis 2020 immer mehr auf externe Dienstleister wie PayPal verlagern. Auf die ebenso drängende Frage, welches Abrechnungsmodell und welche zugrunde liegende Technologie sich für das Mobile Payment durchsetzen werden, gibt die Trendstudie leider keine Antworten. Kandidaten sind nach heutigem Wissensstand: Telefonrechnung (Operator Billing), Premium SMS, Mobile web payment/Wireless Application Protocol (WAP), NFC sowie natürlich die spezialisierten Online-Dienste von u.a. PayPal, Amazon oder Google (Google Wallet), vgl. auch Apples Passbook.
MS stellt WP8 vor
Kurz nach dem Marktstart von Windows 8 (Metrobasiertes MS-Angebot für Desktop-Rechner und Intel-basierte Tablets) hat Microsoft im Rahmen einer Pressekonferenz in San Francisco nun auch Windows Phone 8 vorgestellt. In Deutschland sind die neuen Windows Phone-Endgeräte der Hardware-Partner HTC, Nokia und Samsung noch im November unter anderem über die Carrier Deutsche Telekom, O2, Vodafone und E-Plus sowie im Handel verfügbar.
Käufer beispielsweise eines Nokia Lumia 900 mit Windows Phone 7.5 (Mango) erhalten kein Update auf WP8, höchstens ein derzeit noch nicht verfügbares “Feature-Update” 7.8, das einige Funktionen von WP8 auf aktuellsten Modellen nachrüsten soll. Beim Launch in Kalifornien wurden laut heise.de auch nur genau die fünf Smartphones gezeigt, die von HTC, Nokia und Samsung bereits angekündigt worden waren.
WP8 basiert auf den Technologien und Kernkomponenten von Windows 8. Die Smartphones sollen sich daher besonders einfach mit PC, Notebook und Tablet synchronisieren lassen. Auch Daten und Services sollen komfortabel gemeinsam genutzt werden können.
Zu den wichtigsten Verbesserungen von WP8 gehören laut Microsoft die weitergehenden individuellen Einstellungsmöglichkeiten für Endanwender (vgl. Android), die Integration mit neuen und bestehenden Angeboten, wie Xbox Music, SkyDrive, Office Mobile oder Outlook sowie die Entwicklung neuer Funktionen, wie z. B. “Brieftasche” (ein mit separater PIN geschützer Speicherort für Bankdaten, Gutscheine, Finanz-Angebote etc.).
Neue Features von Windows Phone 8 im Überblick:
- Personalisierung
Verbesserte Live App-Kacheln (“Live Tiles”) und Startseite: Alle wichtigen Apps und Informationen lassen sich mit einem Blick erfassen. Der Nutzer kann die Größe und Anordnung der einzelnen Kacheln individuell bestimmen, es passen jetzt bis zu vier Kacheln nebeneinander. Auch wenn das Telefon gesperrt ist, sind individuell wählbare Informationen auf den ersten Blick auf dem Lock Screen sichtbar. - Windows Phone Store
120.000 Apps finden sich aktuell im Store, hunderte kommen täglich neu hinzu. Um die Suche nach neuen Apps zu erleichtern, erhält der Nutzer individuelle Vorschläge, basierend auf den bereits installierten Apps und den Vorlieben anderer Nutzer (vgl. Genius). - NFC
Visitenkarten, Bilder, Songs, Dokumente und andere Inhalte sollen sich zwischen zwei NFC-fähigen, unter WP8 betriebenen Geräten einfach drahtlos austauschen lassen. - Back-up und Wiederherstellung
Die wichtigsten Einstellungen und Nachrichten lassen sich automatisch in der Cloud sichern und wiederherstellen (vgl. iTunes, iCloud). - Integration in die Microsoft Welt
WP8 enthält eine Mobilversion des Browsers Internet Explorer 10 mit HTML5-Unterstützung und Hardwarebeschleunigung.
Die Integration des SkyDrive-Services unterstützt die Echtzeitsynchronisation von Musik, Videos und Dokumenten in der Cloud.
Integriert ist auch der Service Xbox Music mit 30 Millionen Titeln, die durchsucht, gestreamt und heruntergeladen werden können.
Event: NFC, Mobile Ticketing & Payment
Mobile Payment wächst rasant: 171,5 Mrd. US-Dollar Umsatz über mobile Bezahlverfahren bis Ende 2012 werden von Gartner prognostiziert. Near Field Communication, kurz NFC ist ein internationaler Übertragungsstandard zum kontaktlosen Austausch von Daten über Strecken von bis zu vier Zentimetern. Bislang wird diese Art der Datenübertragung vor allem beim generellen mobilen Bezahlen und speziell bei Ticketing-Prozessen angewendet. Über weitere Einsatzmöglichkeiten, “NFC-Ecosysteme”, Sicherheitsaspekte und NFC-Adaption in Massenmärkten will die WirtschaftsWoche Konferenz “Near Field Communication (NFC) – Mobile Ticketing & Payment” am 12. und 13. November 2012 informieren.
23 Praxisberichte aus Unternehmen bzw. Organisationen wie Bayer 04 Leverkusen, Deutsche Bahn, Deutsche Lufthansa, Infineon Technologies, Metro Systems, Telefónica Germany, Visa Europe und Vodafone Deutschland bringen den Teilnehmern Erfahrungen mit NCF-Lösungen nahe. Die Düsseldorfer NFC-Konferenz bietet weiterhin die Möglichkeit, sich vor Ort über erprobte Ticketing- und Payment-Modelle zu informieren. Zur Wahl für diesen Lokaltermin stehen die BayArena des Erstligisten Bayer 04 Leverkusen oder der Future Store der Metro Group. Die Teilnahme an der von Euroforum ausgerichteten Konferenz kostet knapp 1.295 Euro zzgl. MwSt.
mehr Infos u. Anmeldung
26. Medientage München
Im Fokus der 26. Medientage München (24. bis 26. Oktober) steht das Fernsehen in all seinen Facetten, also einschließlich der “Second Screen”-Thematik und den Interaktionsmöglichkeiten von Web und TV. Am zweiten Kongresstag werden insbesondere die Themen Apps on TV (werden Apps die TV-Szene genau so revolutionieren, wie sie das mit dem Mobilfunkmarkt getan haben?) bzw. Social TV Apps (auf Basis einer Untersuchung von Mücke, Sturm & Company) behandelt.
Eine ganze Reihe von Panels widmet sich “allen Aspekten des Connected TV”, dabei wird z.B. Christian Witt zu den neuesten Entwicklungen bei Google TV Stellung nehmen (“TV-Plattformen der Zukunft”).
Weitere Vorträge oder Panels fragen “Mobile First? – Die Kraft der mobilen Werbung” (moderiert von Heike Scholz), “iBooks, HTML5-Apps, Tabzines – Wohin entwickelt sich der Tablet Publishing Markt?” oder “Zukunftsmarkt Mobile Payment – Heißt das neue Zauberwort “Near Field Communiction” (NFC?”). Die Teilnahme kostet ab 200 Euro (1 Tag, zzgl. MWSt.)