Evernote: 2 Mio. User

evernoteEvernote freut sich über das Erreichen von zwei Millionen Anwendern über alle Plattformen. 48,7 % davon nutzen den Notizzettel-Dienst via iPhone App, 4,4 % via Palm Pre, 3,9 via Windows Mobile, 3,8 via BlackBerry und 1,5 % via Android-Phone. Die interessanten Details stehen hier.

Evernote: Virtuelle, mobile Gedächtnisstütze

evernoteEvernote ist Entwickler der gleichnamigen Multiplattform-Anwendung zur Notizenerfassung und -verwaltung. Seit kurzem sind mehrere Produktversionen auch in Deutsch verfügbar, darunter der Webdienst sowie die Download-Versionen von Evernote für Windows, Mac OS X, iPhone sowie andere Mobilgeräte. Evernote-Nutzer können mit dem kostenlosen Webdienst Notizen erstellen, Fotos importieren, Webseiten speichern und Audiomemos aufzeichnen – also sämtlich Features, welche das aktuelle iPhone im Wesentlichen bereits in der Grundlausstattung mitliefert. Allerdings werden die in Evernote erfassten Inhalte automatisch an einen Webserver gesendet, der sie u.a. für eine Notizsuche aufbereitet. Anschließend werden die Notizen und Inhalte mit den vom Anwender genutzten Evernote-Versionen synchronisiert. So lassen sich beispielsweise Informationsschnipsel und To Do-Listen auf dem Computer speichern, verwalten und anschließend via iPhone oder Internet abrufen.

Auch die Texterkennungsfunktion/Optical Character Recognition (OCR) für Bilddateien von Evernote wurde an die deutsche Sprache angepasst. Sie ermöglicht das Durchsuchen von Fotos mit gedrucktem oder handgeschriebenem Text wie etwa Visitenkarten und Weinflaschen-Etiketten. Alle hochgeladenen Bilder werden durch mehrere Server verarbeitet. Der in den Bildern gefundene Text wird automatisch indexiert und kann anschließend durchsucht werden. Die OCR-Technologie wurde laut Hersteller für Bilder optimiert, die unter ungünstigen Bedingungen aufgenommen wurden, und unterstützt eine große Bandbreite verschiedener Kameratypen, u.a. Mobiltelefone.

Die Evernote App sowie der Webdienst in Basisversion sind kostenlos (vgl. MobileMe, vgl. Dropbox). Evernote bietet allerdings zusätzlich einen kostenpflichtigen Premium-Service mit Zusatz-Features, wie z. B. bis zu 500 MB Upload-Volumen (statt der kostenlosen 40 MB) und mehr unterstützte Dateiformate (darunter MS-Office). Sie profitieren außerdem von SSL-Verschlüsselung, Werbefreiheit etc. Zur Evernote Premium-Webseite geht es hier.

Evernote für ein Elefantengedächtnis ist jetzt in Englisch, Russisch, Französisch und Deutsch als Webdienst sowie für Mac OS X-, Windows-, iPhone-, BlackBerry-, Palm Pre-, Android und Windows Mobile-Systeme verfügbar.
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Apps verdrängen andere Medien u. Geräte

In einer lesenswerten Studie sind die Consulter von Gravity Tank dem Erfolg mobiler Anwendungen nachgegangen – u. a. am Beispiel von iPhone Apps. Die befragten Nutzer von iPhone und HTC G1 laden durchschnittlich knapp 24 Apps pro Monat (von denen im Schnitt fünf kostenpflichtig sind) und nutzen knapp 7 Apps pro Tag auch tatsächlich. Etwa die Hälfte der Befragten gab an, öfter als einmal pro Woche neue Programme herunterzuladen. Durchschnittlich werden täglich zwei Stunden mit dem Smartphone verbracht, 40 Prozent dieser Zeit mit Apps (wobei E-Mails, Telefonie und Notiz-Funktion/Textverarbeitung nicht mitgezählt wurden). Die mit dem Phone verbrachte Zeit geht laut Gravity Tank auf Kosten von anderen Medien und Geräten. So werden – wenig überraschenderweise – beispielsweise TV, Laptops und MP3-Player von Power-Smartphonern weniger genutzt.
Für die Untersuchung wurden 804 Smartphone-Nutzer befragt, 301 von diesen nutzten mit iPhone oder G1 Endgeräte mit App Store.
Zusammenfassung der Ergebnisse

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