Wirbel im mobilen Werbemarkt: AdLocal, AdMob, comScore, Flurry, Google, Opera, …

Der mobile Werbemarkt wird inzwischen vielfach als gewaltig erkannt. Beispielsweise die Kelsey Group sieht hier ein Wachstum von 160 Mio. US-Dollar im Jahr 2008 auf 3,1 Mrd. Dollar im Jahr 2013.

Diese Entwicklung beschleunigt die Konzentration dieses Marktes – teils durch Übernahme, teils durch den Versuch, Allianzen zu schmieden. Auch wenn Googles Aufkauf von AdMob bis heute Probleme aufwirft, dokumentiert er das Bemühen des Internetriesen, auch außerhalb der Suchmaschine – auf App-Ebene – den Werbemarkt zu dominieren. Opera hat sich mit AdMarvel einen zwar kleineren, aber interessanten Spezialisten für die Auslieferung von Werbung an Mobiles gegönnt.

flurry_logoFlurry schließlich, direkter Wettbewerber von AdMob oder comScore, fusionierte einerseits mit Pinch Media, ging aber andererseits kürzlich eine Partnerschaft mit comScore ein, um auch deren Kunden die Flurry-SDK zur Integration in mobile Apps anbieten zu können. Dies konkurriert zumindest teilweise mit Flurrys AppCircle-Initiative, trägt aber dazu bei, hier das größte Netzwerk von Werbungsauslieferung und Nutzungsanalyse auf mobilen Endgeräten entstehen zu lassen.

adlocal-logoEin weiterer zu beobachtender Player ist AdLocal. Seit 2006 im japanischen Markt aktiv, bietet das US-Unternehmen seinen Kunden dort “location based advertising” an, die den Endanwender in Abhängigkeit von seiner tatsächlichen Position erreichen. AdLocal ist derzeit noch nicht in Europa aktiv.

Opera arbeitet auf mobile Werbung hin

admarvel_logoBrowserspezialist Opera übernimmt AdMarvel – US-Spezialisten für die Bereitstellung von Werbung auf mobile Endgeräte – für rd. 23 Mio. US-Dollar. Die norwegischen Browserbauer zielen damit auf die künftig erwarteten Umsatzströme mit mobiler Werbung, wie auch Google (Übernahme von AdMob). Die Opera-Produkte dürfen bekanntlich, genau wie z.B. Chrome, nicht aufs iPhone, sind aber auf Android-Plattformen gern gesehen (Opera Mini 4.2, Opera Mobile 10).

Autor: klaus, veröffentlicht am: 21. 01. 2010

Kategorien: Android Programmierung, iPhone Programmierung

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Microsoft Office Web Apps

MS-OfficeAuch schon vor der Verfügbarkeit von MS-Office als App lassen sich Dokumente zumindest betrachten – mit MS-Office Web Apps. Laut Mickeysoft können die Office Web Apps mit dem Internet Explorer unter Windows Mobile 5, 6, 6.1 und 6.5 sowie mit Safari 4 auf einem iPhone 3G oder 3GS dargestellt werden. Zudem laufen sie unter Blackberry 4.x oder höher sowie Symbian mit S60-Oberfläche. Darüber hinaus unterstützen die Office Web Apps die Browser Netfront in Version 3.4, 3.5 oder höher, Opera Mobile ab Version 8.65 und Openwave 6.2, 7.0 oder neuer. Es gibt Word, Excel, PowerPoint und OneNote als Web-Applikation.

Wer Dokumente nicht nur lesen, sondern auch bearbeiten und zurückspeichern will, benötigt Office Mobile 2010, das Windows Mobile 6.5 voraussetzt. Oder er muss auf die Office App warten…
via ZDnet.de

Mobile Browsing: Quatsch keine Opera

Nach Zahlen von Statcounter haben sich die mobilen Browser von Opera im Mai mit 24,6 Prozent Marktanteil die Spitzenposition bei mobilem Internetzugang vom iPhone Safari (22,3 Prozent) zurückerobert. Nokia hält mit 17,9 Prozent den dritten Platz, gefolgt von RIM/BlackBerry. Statcounter betont jedoch, dass gemeinsam mit dem iPod touch Apple immer noch locker vorn liegt, denn der iTouch allein hält 14,9 Prozent aller vom Statistikunternehmen erfassten Zugänge.
Zur Meldung

Autor: klaus, veröffentlicht am: 8. 06. 2009

Kategorien: iPhone Programmierung

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