App Programmierung: 2016 ein >50 Mrd.-Markt

juniperresearch.comLaut einer von Juniper Research veröffentlichten Prognose soll allein der Markt für Endverbraucher-Apps (Spiele, B2C etc.) bis zum Jahr 2016 ein jährliches Volumen von 50 Milliarden US-Dollar weltweit überschreiten. Getrieben wird dieser Markt laut den Marktforschern von einer weiteren Beschleunigung des Runs auf Smartphones sowie die Entwicklung des Tablet-Absatzes zum Massenmarkt. Dies werde dazu führen, dass Tablets bis 2016 25 Prozent zum App-Umsatz beitragen (statt 7 Prozent heute). Auch dass es beispielsweise bei Android oder Ovi Apps (Googles Android Market, Nokias Ovi Store) inzwischen teilweise möglich ist, Paid Apps über die Telefon-Rechnung zu bezahlen (Operator Billing habe sich in einer “dramatischen Umsatzsteigerung” ausgewirkt.

Mobile App StoresInzwischen hat der massive Einsatz von in-app-purchase laut Juniper Research dazu geführt, dass “Post-Download”-Umsätze jene von Pay-Per-Download (PPD, klassische Paid App vs. Freemium) bereits überflügelt habe. Konkrete Zahlen nennt die Pressemitteilung hierzu aber leider nicht. Laut dem Report wurden 2011 bereits 31 Mrd. Apps auf mobile Endgeräte heruntergeladen.

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Den Report “Mobile Apps Stores: Future Business Models & Ecosystem Analysis 2012-2016″ kaufen

Das Mobil-Jahr im Rückblick

Der jüngste Report der Spezialisten für Mobile App Stores von Distimo versucht einen Rückblick auf das Mobile-Jahr 2011. Wie immer geht es darum, wie sich die Stores entwickelt haben (Umsätze, Downloads), welche Apps die erfolgreichsten waren etc. Die Daten stammen aus dem Zeitraum Januar bis November 2011 und dem US-Markt. Auszüge aus der Rückschau:

  • Sowohl der Apple App Store für das iPhone wie auch der für das iPad liegen noch vor dem Android Market – wenn man den Umsatz der 200 kommerziell erfolgreichsten Apps betrachtet. In Summe generiert der App Store/iPhone noch den vierfachen Umsatz des Android Market.
  • 2011 haben sich in app purchase und das “Freemium”-Geschäftsmodell (Free App + kostenpflichtige Zusätze) als erfolgreichste Strategien zur Absatzgenerierung via App erwiesen. Die Hälfte der 200 umsatzstärksten Apps im App Store/iPhone funktionieren nach dem Freemium-Modell. Im Android Market sind es sogar 65 Prozent.
  • Die Anzahl der verfügbaren Apps hat sich in 2011 in fast allen App Stores verdoppelt. Das relativ größte Wachstum (auf niedrigstem Niveau) ließ sich im Windows Phone 7 Marketplace beobachten – seine App-Zahl kletterte um 400% im Vergleich zum Vorjahr.
  • Alle sieben App Stores zusammen offerieren über eine Million verschiedene Apps.
  • Amazon Appstore Android

  • Der WP7 Marketplace liegt jetzt an vierter Stelle, was die Anzahl verfügbarer Spiele angeht. Er ist damit am Nokia Ovi Store und der BlackBerry App World vorbeigezogen (vgl. die Gerüchte, wonach Microsoft u. Nokia gemeinsam RIM übernehmen wollten). An fünfter Stelle liegt bereits der Newcomer Amazon Appstore.

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1 Jahr WP7 Marketplace

Die jüngste Veröffentlichung der Spezialisten für Mobile App Stores von Distimo blickt nach einem Jahr Windows Phone 7 (WP7) Marketplace zurück und vergleicht – dieser war im November 2010 in zunächst 17 und später, mit dem Mango-Update (7.5) in 18 weiteren Nationen eröffnet worden. Aus den Ergebnissen:

  • Das relativ höchste Download-Volumen der nationalen Marketplaces erzielt WP7 in den USA – mit >101.000 free Downloads und 20.000 paid Downloads pro Tag allein in den Top 300 der beliebtesten Apps. Dennoch ist der Marketplace bezogen auf diesen Vergleichswert 39 mal kleiner als der Apple App Store/iPhone.
  • Das Angebot an Paid Apps hat kontinuierlich um ca. 1.300 neue kostenpflichtige Applikationen zugenommen. Free Apps legten um rund 1.650 Anwendungen pro Monat zu.
  • Die Zahl der veröffentlichenden Entwickler (“Publishers”) stieg um 700 pro Monat.
  • Nahezu die Hälfte sämtlicher Apps wird in allen 17 “Start”-Nationen des WP7 Marketplace angeboten. Immer noch ein Drittel ist sogar in allen 35 Ländern verfügbar.
  • Die Inhalte von Free Apps sind tendenziell mehr auf lokale Märkte zugeschnitten als die von Paid Apps – erstaunlich!
  • Die populärsten Kategorien im Marketplace sind Games (Spiele), Tools & Productivity (Produktivität), Entertainment (Unterhaltung) sowie Travel & Navigation (Reisen, Navigation).
  • Laut Distimo ist der WP7 Marketplace heute der fünftgrößte Mobile App Store nach 1. Apple App Store, 2. Google Android Market, 3. Nokia Ovi Store und 4. BlackBerry App World.
  • Bei der Markteröffnung 1110 waren 70 Prozent der Angebote Paid Apps, seit 0611 überwiegen die Free Apps zahlenmäßig.

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zum (US) Windows Phone 7 Marketplace

Windows Phone 7 Marketplace, deutsches Fenster

wp7applist.com

Mobile Gaming Trends

Der jüngste Report der Spezialisten für Mobile App Stores von Distimo vergleicht Marktphänomene beim Mobile Gaming u.a. im Android Market, Apple App Store (iPhone, iPad und Mac Apps), BlackBerry App World, GetJar, Nokia Ovi Store, Palm App Catalog und Windows Phone 7 Marketplace (WP7). Die Daten entstammen dem US-Markt im Juni 2011. Zentrale Ergebnisse:

  • Der Durchschnittspreis von Game Apps ist im Laufe des vergangenen Jahres generell um 28 Prozent gesunken. Der mit mobilen Spielen im Apple App Store (iPhone) generierte Umsatz hingegen hat sich verzehnfacht.
  • Die Schaffung virtueller Währungen innerhalb von Spielen (vgl. z. B. die Smurfberries/Schlumpfbeeren in Smurf’s Village ist laut Distimo eine der Hauptursachen für die Beliebtheit und den wirtschaftlichen Erfolg von in app purchase. 35 Prozent der 300 beliebtesten Free Game Apps im App Store (iPhone) im Juni nutzten als “Freemium”-Angebote irgendeine Form von virtueller Währung (free+in-app).
  • 72 Prozent der 300 erfolgreichsten Paid Apps im App Store (iPhone) sind Spiele.
  • Der gesamte Umsatz der umsatzstärksten Game Apps im App Store (iPhone) ist im Vergleich zum Vorjahr um 79 Prozent gestiegen.
  • Der Mobile Gaming-Markt wird von lediglich zehn Publishers dominiert. Auf diese entfallen über die Hälfte aller Downloads der 300 populärsten Paid Games Apps.
  • Obwohl Spiele so erfolgreich sind, ist die Wachstumsrate von einigen Nicht-Spiel-Kategorien höher als die von Spielen in den meisten Mobile App Stores. Allerdings wächst die Anzahl der Apps der Spiele-Kategorie im App Store (iPhone und iPad) sowie bei GetJar weiterhin am schnellsten.

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Das eigene Mobile Business stets im Blick

Mit Distimo Monitor haben die App Store-Analysten von Distimo ein spannendes Analyse-Tool entwickelt. Dessen Nutzung soll es App-Programmierern ersparen, sich täglich in bis zu sieben teilweise doch recht benutzerfeindlich aufgebauten Mobile App Stores einwählen zu müssen, um teils strategisch wichtige Informationen wie die folgenden zusammen zu klauben: Downloads (plus Trends; pro App und im Überblick; pro App Store und im Überblick), Revenues (Umsätze von Paid Apps), Rankings (Charts-Positionen) und Ratings/Reviews (Bewertungen/Kommentare).

Anlässlich der Meldung, dass die Lösung fortan auch die Mobile App Stores Mac (Apple Mac Store), Windows Phone 7 Marketplace unterstützt (zusätzlich zu den Apple App Stores fürs iPhone und fürs iPad sowie die BlackBerry App World, Googles Android Market und Nokias Ovi Store) kündigten wir an, uns den Distimo Monitor genauer anzuschauen. Dies ist inzwischen geschehen und soviel vorneweg: Das Werkzeug kann rundum empfohlen werden. Tatsächlich mag man es nach dem ersten Gebrauch und der erstmaligen Einrichtung sogar nicht mehr missen.

Zu den vielen Stärken gehört – natürlich – das Single Sign-in für sämtliche Stores, in denen man Apps für sich selbst oder für App-Auftraggeber veröffentlicht hat. Darüber hinaus sind aber gerade die aggregierten Sichten, beispielsweise das Start-Dashboard schnell unverzichtbare, da Zeit sparende Hilfsmittel. Alle Sichten können individuell auf bestimmte Informationsbedarfe angepasst werden. Der Clou dabei: Über ein ausgefeiltes Benutzermanagement kann anderen Nutzern relativ fein abgestimmt Zugriff auf bestimmte Zahlen und Sichten gewährt werden, während andere Daten verborgen bleiben.

Aus dem Dashboard sind komfortable Drill-downs auf Kontinente oder Territories (Länder) möglich. Auch wichtig gerade für größere Organisationen wie das App-Systemhaus Glanzkinder: Eine automatische “Event Detection” weist ungefragt auf neue Ereignisse wie beispielsweise ein neues Update oder eine neue App im Store hin, auch wenn die Kollegen es vielleicht einmal unterlassen haben, darüber zu informieren ;-) .

Zur Weiterverarbeitung und ein noch detaillierteres Reporting können die Daten exportiert werden, entweder als .png-Bilddatei oder als .csv für MS-Office oder Open Office. Fast alle Daten können auch visualisiert werden, wobei bei den aussagekräftigen Info-Graphiken beispielsweise zwischen Linien- und Säulen-Graphiken gewählt werden können. Einzelne Funktionen wie Glättung sind vermutlich eher etwas für fortgeschrittene Statistiker und Excel-Füchse, in Summe aber ist die Bedienung kinderleicht und ein ausgesprochenes Vergnügen.

Spezialitäten: App Reviews kann man sich (maschinell) übersetzen lassen und am Ergebnis oder am Original die Fangemeinde per Twitter teilhaben lassen.

Die Übersichtskarte nach Art einer “Command & Conquer”- (bei uns heißt das Spiel: “Risiko”) Karte zeigt, wo auf der Welt die eigene App stark ist bzw. ein oder mehrere (selbst einzugebende) Konkurrenten eine günstigere Wettbewerbsposition einnehmen.

Fazit: *****
Wer keine Probleme damit hat, Distimo seine App-Store-Kronjuwelen anzuvertrauen, der sollte dieses Tool ausprobieren, das als Browser-Anwendung auch von unterwegs bedienbar ist.

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App Stores: Das schnelle Geld winkt noch eher beim iPhone

Der jüngste Report der Spezialisten für Mobile App Stores von Distimo vergleicht Marktphänomene u.a. im Android Market, Apple App Store (iPhone, iPad und Mac Apps), BlackBerry App World, GetJar, Nokia Ovi Store, Palm App Catalog und Windows Phone 7 Marketplace (WP7). Zentrale Ergebnisse:

  • 96 Apps haben bislang im Android Market die Marke von fünf Millionen Downloads erreicht. Nur Google Maps hat schon über 50 Mio. Downloads geschafft – was die Karten-Anwendung laut Distimo zur bislang erfolgreichsten Android App in Googles eigenem Store überhaupt macht.
  • 20 Prozent der Free und 80 Prozent der Paid Apps im Android Market wurden weltweit weniger als 100 Mal
    heruntergeladen.
  • Nur zwei der Paid Apps im Android Market haben die Marke von 500.000 Downloads geknackt. Für den Apple App Store (iPhone) haben sechs Paid Apps je eine halbe Million Downloads innerhalb von nur zwei Monaten generiert – und das nur um US-App Store.
  • Die Update-Rate der beliebtesten Apps ist im App Store (iPhone) signifikant höher als im Android Market.

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Kostenloses App Monitoring über 7 Stores

Distimo MonitorDie App Store-Spezialisten von Distimo gaben soeben bekannt, dass ihr Analyse-Tool für App-Entwickler und -Auftraggeber, Distimo Monitor, ab sofort auch die Mobile App Stores Mac (Apple Mac Store) sowie Windows Phone 7 Marketplace unterstützt – die Apple App Stores for iPhone und for iPad sowie die BlackBerry App World, Googles Android Market und Nokias Ovi Store waren bereits länger im Portfolio.

Distimo Monitor ist ein kostenloses Werkzeug für App Store Analytics, mit dem Entwickler komfortabler als beispielsweise über iTunes Connect Downloads, Umsätze und Rankings (Charts-Positionen) überwachen können. Das Tool kann laut Anbieter alle relevanten Statistiken in den genannten sieben Mobile App Stores sammeln und in Form von Benchmarks darstellen.

Insbesondere sollen Entwickler so Erkenntnisse dazu gewinnen, wo die Apps des direkten Wettbewerbs erfolgreich(er) sind und wo sich Chancen auftun könnten. Solche Hinweise können App Publishers laut Distimo veranlassen, beispielsweise Preise oder Distributionskanäle (App Stores) anzupassen, um Download-Stärke und Umsatz ihrer Anwendungen zu steigern.

Vorteile laut Anbieter:

  • Übersichtliche Darstellung der Kennzahlen zu allen selbst oder für Kunden veröffentlichten Apps.
  • Eine Lösung für bis zu sieben Zielplattformen/App Stores, beispielsweise im Gegensatz zu AppAnnie, das durchaus attraktiv ist, aber nur iOS Apps monitoren kann und bei dem Premium-Services wie z. B. historische Daten kostenpflichtig sind.
  • Es ist nicht erforderlich, Code in die eigenen Apps zu integrieren, um (etwa wie bei AppVine) nachzuweisen, dass man tatsächlich der Publisher ist.
  • Ein Export der Daten zur Weiterverarbeitung soll möglich sein.
  • Distimo Monitor hält auch App Store-Bewertungen und Kritiken von Endkunden (also beispielsweise die berüchtigten iTunes-Rezensionen) nach und bietet “automatische Übersetzungen” an. Reviews können von dem Distimo-Werkzeug aus getwittert werden.
  • Das Web-basierte Tool soll auch auf dem iPad genutzt werden können.
  • Distimo Monitor Rankings Competitors

  • Überdies wurde eine Übersichtsansicht nach Art einer “Command & Conquer”- (bei uns: Risiko-) Karte angekündigt. Sie soll zeigen, wo ein oder mehrere (nach welchen Kriterien identifizierte?) Konkurrenten eine stärkere Wettbewerbsposition einnehmen.

Das klingt alles doch recht attraktiv – daher plant die mobileTicker-Redaktion auch, sich das Tool anzusehen und ggfs. einen Anwendungsbericht dazu zu veröffentlichen.

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Paid Apps am lukrativsten

Distimo LogoDie jüngste Sonderpublikation der Spezialisten für Mobile App Stores von Distimo wurde für das Mobile Entertainment Forum erstellt und exklusiv nur dessen Mitgliedern und ausgewählten Medienvertretern zur Verfügung gestellt. Es vergleicht Marktphänomene u.a. in Apples App Store (iPhone, iPad), Android Market, RIMs BlackBerry App World, Nokias Ovi Store, Palms App Catalog und Windows Marketplace for Mobile Windows Mobile 6.x bzw. neuerdings Windows Phone 7 Marketplace (WP7). Die Daten entstammen dem Januar 2011 und den europäischen Märkten Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Russland und Spanien. Zentrale, aggregierte Ergebnisse:

  • Der Durchschnittspreis der erfolgreichsten Apps liegt in den teuersten Mobile App Stores niedriger als der Durchschnittspreis sämtlicher Apps – der sensibel kalkulierte App-Preis hat also durchaus etwas mit dem Erfolg von Top-Apps zu tun.
  • Distimo_MEF_0311_Download_Share_Per_Country

  • Die gebräuchlichste Preisstufe liegt unter 2 US-Dollar – außer in der BlackBerry App World, wo die meisten Apps ein Preisschild zwischen 2,00 und 2,99 US tragen.
  • Distimo_MEF_0311_Most-Popular-Categories

  • In app purchase ist gerade im Apple App Store für das iPhone ein enorm wichtiges Geschäftsmodell und ein erfolgversprechender Weg zur Refinanzierung von Apps geworden. 29 Prozent des von den erfolgreichsten Apps in Großbritannien erzielten Umsatzes wird von in app purchase innerhalb von Free Apps erzielt.
  • Distimo-MEF_0311_Erfolgreichste Geschäftsmodelle_iPhone

  • Das mit weitem Abstand auch in Deutschland erfolgreichste Geschäftmodell bezogen auf Umsatz bleibt aber die Paid App.
  • Es gibt einen Trend hin zu Business Apps. Dennoch werden weiterhin an Samstagen und Sonntagen mehr Apps als in der Woche heruntergeladen. Die “Wochenend”-Differenz liegt beim iPad noch höher als beim iPhone.

Mobile Entertainment Forum LogoDas Mobile Entertainment Forum ist nach eigener Darstellung “the global trade body of the mobile media industry. It represents the leading companies throughout the entire mobile entertainment value chain, and works on behalf of its diverse membership to facilitate industry growth, shape regulation and deliver competitive advantage to its members.” Neue Mitglieder sind willkommen. Es existiert ein MEF EMEA Chapter.

Android Market bleibt Paradies der Free Apps

Distimo LogoDer jüngste Report der Spezialisten für Mobile App Stores von Distimo vergleicht Marktphänomene u.a. im Apple App Store (iPhone u. iPad), Android Market, BlackBerry App World, Nokia Ovi Store, Palm App Catalog und Windows Marketplace for Mobile Windows Mobile 6.x bzw. neuerdings Windows Phone 7 Marketplace (WP7). Die Daten entstammen dem Januar 2011. Zentrale Ergebnisse:

  • Sowohl der Android Market (+18% nach gelisteten Apps) wie auch – auf weit niedrigerem Niveau – der WP7 Marketplace (+30%) verzeichnen derzeit besonders dynamisches Wachstum.
  • Sowohl in Googles wie auch in Microsofts App Store ist die internationale Überlappung groß: 97 Prozent der Apps werden in mehr als einem Territory angeboten.
  • Dieses Bild ändert sich bei Betrachtung der 100 populärsten Apps: Hier ist die Überlappung im Android Market viel stärker als im WP7 Marketplace, der hier größere regionale Unterschiede zeigt.
  • Der Android Market bleibt der einzige App Store, in dem es mehr Free als Paid Apps gibt – diese Relation hat sich im Januar weiter zugunsten der Gratis-Apps verschoben.

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Mobile App Stores: Apple liegt m. 83% vorne

Apples App Store verbuchte im vergangenen Jahr einen Umsatz von knapp 1,8 Milliarden Dollar. Das entspräche 82,7 Prozent Anteil am Gesamtumsatz aller mobile App Stores. So interpretiert heise.de eine auf Schätzungen von IHS Screen Digest beruhende Veröffentlichung von iSuppli.

Auf Platz 2 folgt hiernach RIMs BlackBerry App World mit Umsätzen in Höhe von 165 Millionen Dollar und 7,7 Prozent Marktanteil. Nokias Ovi Store und Googles Android Market konnten nach den Zahlen des Marktforschungsunternehmens das größte Wachstum vorweisen – beide erzielten Umsätze von gut 100 Millionen Dollar und damit jeweils einen Anteil von knapp 5 Prozent.

heise.de weiter: “Apple wuchs mit einer jährlichen Umsatzsteigerung um knapp 132 Prozent langsamer als der Gesamtmarkt, der sich um gut 160 Prozent vergrößerte – dadurch sank der Marktanteil des iOS-App-Store laut Screen Digest von 92,8 Prozent im Jahr 2009 auf 82,7 Prozent. Die Konkurrenz werde “Apples dominanten Anteil” weiter schmälern, sagte IHS-Analyst Jack Kent – es sei aber zu erwarten, dass Apple mindestens bis 2014 über die Hälfte aller Umsätze mit mobilen Apps erwirtschaftet. Die Marktforscher gehen davon aus, dass der App-Gesamtmarkt 2011 um 81,5 Prozent wächst und einen Gesamtumsatz von fast 4 Milliarden Dollar erreicht.”

Zieht der Android Market schon 2012 nach Stückzahlen vorbei?
Auch die Spezialisten für mobile Sicherheit Lookout sehen, dass sich vorläufig noch mehr Entwickler auf iOS als auf andere mobile Plattformen festlegen. Doch aufgrund des höheren Wachstums könnte der Android Market bereits im kommenden Jahr den App Store überrunden, glaubt Lookout. Die Anzahl der Apps zwischen August 2010 und Februar 2011 ist diesen zufolge im Android market um 127 Prozent und im App Store (natürlich auf weit höherem Niveau) nur um 44 Prozent gestiegen.

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