Mobile App Stores: Android hat die meisten Freeware-Apps
Nokias Ovi-Store für Symbian Apps ist der AppStore mit dem prozentual höchsten Anteil an kostenpflichtigen Applikationen. Laut einer Studie des Marktforschungsinstitus Distimo sind nur 15 Prozent der hier angebotenen Programme kostenlos zu bekommen. Im Gegensatz dazu sind 57 Prozent der Applikationen, die Android-Handy-Besitzer im Market zur Verfügung haben, kostenfrei.
Rund ein Viertel der Zusatz-Software, die in den Shops der Gerätehersteller selbst für das Apple iPhone und BlackBerry angeboten werden, ist kostenfrei. Im Windows Market for Mobile sind immerhin 22 Prozent aller Programme unentgeltlich zu bekommen und im App Catalog für das Palm Pre, das Palm Pixi und die Plus-Versionen dieser Smartphones liegt der Anteil der Studie zufolge in den USA bei 32 Prozent. In Deutschland sollen kostenpflichtige Programme auf der webOS-Plattform ab März zur Verfügung stehen. Der Apple AppStore bietet mit aktuell knapp 170.000 Programmen die größte Vielfalt (Zuwachsrate derzeit ca. 14.000 neue Apps/Monat, +9%). Es folgt der Android Market mit rund 20.000 Applikationen (Zuwachsrate 3.000 neuen Apps/Monat, +15% auf niedrig. Niveau), während die anderen Plattformen bislang nur eine drei- bis vierstellige Anzahl von Apps anbieten.
Weitere interessante Distimo-Zahlen: Der Durchschnittspreis von Paid Apps im Apple App Store, Google Android Market und Nokia Ovi Store soll laut Distimo bei rund 3,50 US-Dollar liegen, der Durchschnittspreis kostenpflichter Apps im Windows Marketplace bei 6,99 und in der BlackBerry App World sogar bei 8,26 Dollar. 65% der Entwickler von Apps im Android Market arbeiten in den USA, 20% in Europa.
via teltarif
Event: Mobile Infrastrukturen & Applikationen
Trotz ihres Untertitels “Android – iPhone – Ovi – Wie profitieren Unternehmen von einem offenen mobilen Ökosystem?” beschäftigt sich die Euroforum-Konferenz “Mobile Infrastrukturen & Applikationen” nicht mit Klimaschutz und biologischem Gleichgewicht. Vom 24. bis 25.11. dürfen Besucher in Mainz hingegen Beiträge zu ff. Themen erwarten: Strategien für das Mobile Business mit den Endgeräten der Zukunft. Mobile Kommunikation und Kollaboration in der Wolke und mit Android. Web 2.0 wird zu Enterprise 2.0: Was bedeutet dies inhaltlich, formal und technisch? Device Management im heterogenen Umfeld. Kann sich das App Store-Modell durchsetzen und neue Marktplätze eröffnen? Next Generation Mobile Web Development – Entwicklungsstrategien für das mobile Internet. Die perfekte Erreichbarkeit – Unified Communications (Mobile) in der Praxis.
Antworten auf diese Fragen sollen u.a. Praxisberichte von Herbert Halamek (VP Business Development Connectivity, Infotainment & Connectivity, Continental Automotive Group), Rolf Hansmann (Sanofi-Aventis Deutschland) oder Donata Hopfen (General Manager, BILDmobil, Axel Springer) geben. Weitere Beiträge sollen u.a. von Forrester Research, MySpace/Fox Interactive Media, Google Deutschland, Nokia, Vodafone oder XING kommen. Die Teilnahme kostet knapp 1.900 Euro.
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Spürt Nokia schon den Apfelhauch im Nacken?
Electronista zitiert Aussagen von Generator Resarch, wonach Apple Nokia bis 2013 als Marktführer bei Smartphones ablösen könnte. Die Analysten sehen Anzeichen dafür, dass sich dieser Teilmarkt in den kommenden vier Jahren komplett wandeln und Nokia von derzeit 40 auf nur noch etwa 20 Prozent Marktanteil absacken, während Apple mit dem iPhone auf stolze 33 Prozent kommen könnte. Sollte es so kommen, würde Apple ca. 2011 gleichauf mit Nokia liegen und weltweit ca. 77 Mio. Smartphones absetzen. Zur Begründung führt Generator Research Nokias Schwierigkeiten an, den dynamisch wachsenden Smartphone-Markt mit passgenauen High End-Angeboten zu bedienen. Apple hingegen wird ein “goldenes Zeitalter” prophezeit, in dem sich iPhone und App Store gegenseitig beflügeln. Auch Nokias Ovi Store habe dem App Store auf absehbare Zeit (zu) wenig entgegenzusetzen.
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