Event: App-Economy, 14.02.

Medientage.deDie Medientage München (24.-26.10.2012) veranstalten bereits am 14. Februar gemeinsam mit der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG und gesponsort vom Carrier Telefónica Germany einen Informationstag zum Thema “Die App-Economy – Geschäftsmodelle im mobilen Ökosystem”. Referenten und Diskutanten von Axel Springer, Spiele-App-Spezialist Fishlabs, RTL, Microsoft, SinnerSchrader Mobile, ZEIT Online, connect, YOC, Interone u.a. sollen sich Themen widmen wie “Paid Content reloaded: Auf dem Weg zur neuen Bezahlkultur?” oder “Location Based Services, Empfehlungsmarketing, Couponing & Co.: Die Zukunft der mobilen Werbung”. Die Tagungspauschale beträgt 165 Euro zzgl. MwSt.
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Mobile treibt Werbewachstum

Die steigende Verbreitung von Smartphones und Tablet-Computern eröffnet der Online-Werbung neue Wachstumschancen. In Deutschland werden die Erlöse aus Internet-Werbung auf mobilen Endgeräten im Jahr 2015 fast 250 Millionen Euro erreichen, prognostiziert die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PriceWaterhouseCoopers (PWC) anlässlich der dmexco. Dies entspräche fast einer Verdreifachung gegenüber 2011. Die Werbeeinahmen im stationären Internet sollen laut PWC demgegenüber vergleichsweise moderat um kumuliert rund 45 Prozent auf voraussichtlich knapp 5,7 Milliarden Euro im selben Zeitraum.

Personalisierte mobile Werbung, beispielsweise ortsbezogene Ads oder auf die Interessen potenzieller Konsumenten ausgerichtete Produktempfehlungen werden von den Nutzern positiv bewertet. Mobile Online-Werbung ist keine kurzlebige Mode, sondern etabliert sich dank der neuen Möglichkeiten der Endgeräte als wichtige Säule der Internet-Werbeindustrie”, kommentiert Werner Ballhaus, Leiter des Bereichs Technologie, Medien und Kommunikation bei PwC.

Ortsbezogene Werbung kommt bei der Mehrheit gut an
Die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von 1.000 Internet-Nutzern, die im Auftrag von PWC im Vorfeld der dmexco durchgeführt wurde, untermauern diesen Trend. Ortsbezogene Werbung, die den aktuellen Aufenthaltsort der Nutzer berücksichtigt und so beispielsweise für gewünschte Produkte oder Dienstleistungen das günstigste Angebot im näheren Umkreis anzeigt, finden knapp 46 Prozent der Befragten nützlich, während nur 34 Prozent diese Werbeform als “störend” bewerten. Noch positiver fällt die Bilanz bei den jüngeren Nutzern unter 35 Jahren aus: In dieser Gruppe halten knapp zwei Drittel der Befragten ortsbezogene Werbung für sinnvoll.

Tablets still hot
Für ein starkes Wachstum der mobilen Online-Werbung spricht nicht nur die hohe Akzeptanz für mobile Werbeformate, sondern auch die anhaltende Begeisterung für mobile Endgeräte. “Neue Endgeräte und hier ganz besonders die Tablets mit ihren großen hochauflösenden Bildschirmen und schnellen Prozessoren liefern die ideale Plattform für cross-mediale Werbekampagnen und stellen eine direkte Verbindung zu den mobilen Konsumenten dar”, so Ballhaus. “Von diesem Hintergrund dürfte es die werbetreibenden Unternehmen freuen, dass sich nur vier von zehn Befragten keinen Tablet-Computer anschaffen wollen.” Nach der PWC-Erhebung haben über elf Prozent der Konsumenten eine feste Kaufabsicht, fast ein Fünftel der Befragten denkt über eine Anschaffung nach. Knapp 19 Prozent würden sich ein Tablet-Gerät kaufen, wenn sie es sich leisten könnten.

mehr hierzu im “Global Entertainment and Media Outlook 2011 – 2015″

Werbefinanzierung von Online-Angeboten breit akzeptiert
Diese Ergebnisse werden gestützt durch eine aktuelle Untersuchung von TNS Infratest, für die anlässlich der dmexco in Köln 756 Online-Nutzer in Deutschland ab 14 Jahren befragt wurden.

Demnach würden 89,9 Prozent der Online-Nutzer die Einblendung von Werbung in Kauf nehmen, wenn die regelmäßig von ihnen besuchten Internetseiten dafür kostenlos blieben. 8,7 Prozent dagegen wünschen sich werbefreie Internetseiten und wären im Gegenzug bereit, für bislang kostenfreie Inhalte künftig einen geringen Geldbetrag zu zahlen.

Zahlungsbereitschaft für Apps sinkt

Tomorrow Focus Media legt neue Zahlen zur Nutzung und Akzeptanz von mobilen Angeboten vor, wie mobile-zeitgeist berichtet: “Danach gehen bereits knapp 35 Prozent der Deutschen mobil ins Internet. Waren 2010 noch 35% der Befragten bereit für eine App zu zahlen, sind es heute nur noch 26,7%.

Weitere zentrale Ergebnisse:

  • Über 40 Prozent der Befragten planen die Nutzung des mobilen Internets in 2011;
  • Momentan nutzen 15 Prozent der Befragten ein iPad oder ein anderes Tablet;
  • Ein Drittel der Befragten denkt zudem darüber nach, noch im kommenden Jahr einen Tablet-Rechner anzuschaffen;
  • Heute nutzen 70,7 Prozent der Befragten Flatrates – das sind 13,4 Prozent mehr als im Vorjahr;
  • Prepaid-Angebote fallen von 28,7 Prozent auf 22,3 Prozent zurück;
  • Das Apple-Betriebssystem iOS stagniert bei 25,8 Prozent;
  • Die Nutzung von Android steigt im Vergleich zur letzten Erhebung im April 2011 von 24,4 Prozent auf 31,2 Prozent an. Android ist damit das am häufigsten genutzte Betriebssystem Deutschlands;
  • 42,4 Prozent der Befragten nutzen mindestens täglich Communities und Social Media-Plattformen über ihr Smartphone (“Mocial”). Im Vergleich zu Januar ist dies eine Steigerung von knapp zehn Prozent;
  • Drei Viertel der Befragten gaben an, Apps gelegentlich oder regelmäßig zu nutzen.”

Zusammenfassung der Studienergebnisse

Kostenloser Download von Mobile Effects 0911 (PDF)

App Stores: Das schnelle Geld winkt noch eher beim iPhone

Der jüngste Report der Spezialisten für Mobile App Stores von Distimo vergleicht Marktphänomene u.a. im Android Market, Apple App Store (iPhone, iPad und Mac Apps), BlackBerry App World, GetJar, Nokia Ovi Store, Palm App Catalog und Windows Phone 7 Marketplace (WP7). Zentrale Ergebnisse:

  • 96 Apps haben bislang im Android Market die Marke von fünf Millionen Downloads erreicht. Nur Google Maps hat schon über 50 Mio. Downloads geschafft – was die Karten-Anwendung laut Distimo zur bislang erfolgreichsten Android App in Googles eigenem Store überhaupt macht.
  • 20 Prozent der Free und 80 Prozent der Paid Apps im Android Market wurden weltweit weniger als 100 Mal
    heruntergeladen.
  • Nur zwei der Paid Apps im Android Market haben die Marke von 500.000 Downloads geknackt. Für den Apple App Store (iPhone) haben sechs Paid Apps je eine halbe Million Downloads innerhalb von nur zwei Monaten generiert – und das nur um US-App Store.
  • Die Update-Rate der beliebtesten Apps ist im App Store (iPhone) signifikant höher als im Android Market.

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Event: digi:media 2011, 07.-09.04.

digi_media LogoDer Veranstalter Messe Düsseldorf positioniert die digi:media als “Fachmesse für alle, die die grenzenlosen Möglichkeiten von print, web & mobile nutzen wollen”. Medienkonvergenz gibt hiernach das Stichwort für erfolgreiche Vermarktung und Kommunikation, damit aus gutem Content wirklich gutes Business generiert werden könne. Rund 130 Aussteller präsentieren in Düsseldorf an drei Tagen ihr Angebot für Content, Technik und (Mobile) Business.
making apps
Auf der Messe gibt es unter der Federführung des IDG-Verlags (u.a. Computerwoche, MacWorld, “Making Apps“) auch eine sog. “Showing Apps“-Sonderschaufläche”, auf der Entwicklern von Apps auf kleinen Flächen die Möglichkeit geboten wird, kostenpflichtig ihre Anwendungen zu präsentieren.

Besucher-Tickets kosten ab knapp 40 Euro (1 Tag, beim Online-Kauf).
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E-Book, iPad & Co. – Digitale Produktinnovationen in Verlagen

UPDATE 21.03.:
Am 07.04. veranstaltet die Buchakademie im Rahmen der digi:media das Event “Digitale Produktinnovationen in Verlagen” Im Mittelpunkt der Tagung sollen “zukunftsfähige Produktentwicklungen und die dazugehörigen (Online-)Geschäftsmodelle” stehhen. Zu den Referentenz zählen u.a. Michael Beilfuß (IDG), Dr. Ralf Birkelbach (Springer) Fachmedien), Matthias Heubach (heubach media), Armin Hopp (Digital Publishing) sowie Dr. Marco Olavarria (Kirchner + Robrecht). Schwerpunkte der Konferenz:

  • Produkttrends und Entwicklungen bei contentbasierten Geschäftsmodellen
  • Technischen Voraussetzungen zur digitalen Contentaufbereitung
  • E-Books und mobile Apps für Smartphones und Media Tablets
  • Onlineplattformen und Communities
  • Digitale Informationsdienstleistungen und Situation Based Services
  • Konzeption und Umsetzung von digitalen Verlagsangeboten
  • Crossmediale Produktpakete und ihre Refinanzierung
  • Vertriebsmöglichkeiten wie z. B. E-Kiosks und App Stores

Die Teilnahme kostet 490 Euro zzgl. MwSt.
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Mehr Free Apps für iOS und Android

Eine Studie von Informa betrachtet aktuelle Trends bei mobilen Plattformen, App Stores und Anwendungen: Bei der Aufteilung zwischen Free und Paid Apps sind nach wie vor große Unterschiede zwischen den Plattformen auszumachen. Im Apple App Store waren mit Stand Januar 2011 67 Prozent der Anwendungen kostenpflichtig, im Android Market sah das Verhältnis genau umgekehrt aus – für 34 Prozent der Android-Apps verlangten die Entwickler Geld.

In beiden Stores nimmt die Zahl der kostenpflichtigen Apps ab. Im Januar 2010 waren es noch 75 Prozent Paid-Apps bei Apple und 41 Prozent bei Google. Dagegen sind drei Viertel aller Apps (76 Prozent) in der Blackberry App World nach wie vor kostenpflichtig. 74 Prozent waren es im Januar 2010.

Auch im Februar 2011 waren Spiele die beliebteste Kategorie in Apples App Store und im Android Market. 15 Prozent des App-Angebots für iOS sind Games, gefolgt von Unterhaltung (12 Prozent), Büchern (11 Prozent), Referenzen und Informationen (10 Prozent), Lifestyle sowie Bildung (jeweils 9 Prozent). Bei Android geht es noch spielerischer zu – 20 Prozent aller Android-Anwendungen sind Games. Auch sehr beliebt: Unterhaltung (16 Prozent) und Content/Personalisierung (14 Prozent). In der Blackberry App World liegt die Sache anders: Hier liegen Content- und Personalisierungs-Apps sowie Bücher mit jeweils 26 Prozent vorn. Spiele kommen mit neun Prozent Anteil erst auf Platz 2 .

via Mac Developer

Auch DTAG bringt digitalen Kiosk

DTAG_logoNach den Geräteherstellern (Apple, BlackBerry, Samsung, Palm/HP etc.), den Lieferanten von mobilen Betriebssystemn (Google, Microsoft) und Search- und Content-Spezialisten wie unlängst Yahoo bringt nun auch die Deutsche Telekom AG einen digitalen Zeitungskiosk an den Start. Der Konzern stellte die Plattform gestern auf der Cebit in Hannover vor, wie u.a. werben & verkaufen berichtet: “Der Online-Kiosk “PagePlace” ermöglicht den Kauf von digitalen Zeitungs- und Zeitschriftenausgaben sowie Büchern. Die Titel lassen sich dann auf dem PC ebenso lesen wie auf einem Tablet-Computer oder auf Pageplace will damit für Verlage eine attraktive Alternative zu dem i-Store von Apple. Das US-Unternehmen hatte zuletzt die Medienhäuser mit seinem neuen Abo-Modell verärgert.

Den Nutzern soll Pageplace als zentrale Anlaufstelle für digitale Inhalte dienen. Den gesamten gekauften Content führen sie in einer Online-Bibliothek mit sich. Sie müssen nicht mehr für jedes Medium eine eigene App laden (vgl. auch Apples iBooks). Gleichzeitig können sie das persönliche Bücherregal ‘von jedem Endgerät’ abrufen. Markierungen und Lesezeichen der User in Texten und Büchern werden automatisch über alle Endgeräte hinweg synchronisiert (vgl. Amazons Kindle).

Die Vorabversion von Pageplace startet mit dem Webshop und Desktop Client auf Windows sowie mit dem iPhone, iPod Touch und iPad. Im April soll die Anwendung auf ersten Android-Geräten und Mac OS möglich sein.” Windows Phone 7 wurde bislang nicht erwähnt.
via wuv

Mobile Apps: Mehr Nutzer, weniger Zahler?

Torrow Focus Marketing StudienWie Tomorrow Focus Media in seiner Studie Mobile Effects 2011 herausgefunden hat und meedia.de berichtet, gibt es zwar immer mehr Nutzer von Smartphones und Tablet-Rechnern, die Mobile Apps herunterladen. Doch dem stehe eine sinkende Anzahl von Nutzern gegenüber, die bereit sind, für diese Apps zu bezahlen. Während 2010 noch 35 Prozent der Befragungsteilnehmer geantwortet hatten, dass sie für Apps bezahlen würden, sind es jetzt nur noch 26,6 Prozent. Insbesondere Paid Apps, die teurer als zwei Euro sind, stoßen auf wenig Zuspruch – gute Zeiten also für günstige und Free Apps.

Mobiles Internet profitiert
Stets zunehmend nutzen die Anwender laut Studie lieber das mobile Internet: 28 Prozent der Befragten gaben an, das mobile Internet zu nutzen. Mindestens täglich surfen davon knapp 60 Prozent mobil im Web. Der Anteil der Personen davon, die mehrmals täglich mit dem Smartphone oder dem Tablet-Rechner online sind, ist zwischen Mai 2010 und Januar 2011 von 32,1 auf 44,5 Prozent angestiegen.

Sinkende Zahlungsmoral
Auch Nutzung von Applikationen wurde erhoben: Rund jeder Dritte Befragte (35,1 Prozent) gab an, überhaupt keine Apps einzusetzen. Dennoch ist dieser Wert im Vergleich zur vorherigen Erhebung im August 2010 leicht gestiegen. Der Anteil der User, die mehr als zwei Euro für eine App zahlen würden, sank von 14 auf 7,1 Prozent. Bei drei von vier Nutzern besteht überhaupt keine Zahlungsbereitschaft.

For your iPad only
Etwas anders sieht es aus, wenn man nur die iPad-Nutzer betrachtet. Fast jeder (97 Prozent) von ihnen greift mindestens täglich zum Tablet. Zum Zeitunglesen nutzen es 81,3 Prozent, um Magazine zu lesen 50,8 Prozent. Jeder Dritte ist bereit, dafür zwischen fünf und zehn Euro im Monat auszugeben. Mehr als zehn Euro würden 13,5 Prozent investieren, und nur ein Viertel der iPad-Besitzer ist nicht bereit, für journalistische Inhalte auf dem Tablet Geld auszugeben. In 2010 waren es noch mehr als 30 Prozent.

Download der Studie (PDF)

Mobile Effects: Apps und Mobiles Internet ergänzen sich

Tomorrow Focus hat für die künftig regelmäßig wiederholte Studie Mobile Effects 1.000 Menschen befragt. Aus den Ergebnissen:

Mobile App Stores unter der Distimo-Lupe

Der jüngste Report von Distimo widmet sich speziell den verschiedenen Bezugsquellen für Mobile Apps, darunter Apple App Store, BlackBerry App World, Android Market, Nokia Ovi Store, Palm App Catalog und Windows Marketplace. Die Daten stammen aus dem Monat Juli und aus dem US-Markt. Zentrale Ergebnisse:

Distimo_0810_Average_Prices

  • Der Durchschnittspreis der 100 populärsten Apps im Android Market ebenso wie im Palm App Catalog liegt höher als der Durchschnittspreis aller dort angebotenen Paid Apps – Qualität darf also ruhig etwas kosten.
  • Während der Durchschnittspreis aller Paid Apps im App Store (iPad) nur 16 Prozent höher liegt als beim entsprechenden iPhone-Angebot, ist der Durchschnittspreis bei den Top 100-Apps beim iPad-Angebot dreimal so hoch.
  • Im App Store (iPhone), Android Market, Ovi Store und App Catalog kosten über 60 Prozent der Applikationen zwei US-Dollar oder weniger. Im App Store (iPad) sowie im Windows Marketplace gibt es erheblich weniger Apps in diesem Preissegment.
  • Die günstigsten Paid Apps gibt es im Android Market, Ovi Store sowie im App Catalog.
  • Weiterhin hat der Android Market den höchsten Anteil an Free Apps (60 Prozent, +3% im Vgl. zum Mai 2010). Mit 22 Prozent gibt es im Windows Market am wenigsten kostenlose Apps, gefolgt vom App Store (iPad)und der App World mit jeweils 26 Prozent.
  • Die erfolgreichsten App-Systemhäuser, die Apps für mehrere Betriebssysteme und somit in mehreren Stores anbieten, sind Gameloft, Electronic Arts (EA) und Handmark. EA ist laut Distimo auch der erfolgreichste Anbieter im App Store (iPhone).

Distimo_0810_Proportion_Free_vs_Paid

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