comScore: Android Nr. 2 bei den Smartphones
Die Mobil-Spezialisten von comScore haben für die aktuelle Ausgabe ihrer MobiLens-Reports die Marktanteile von Herstellern und Providern im US-Handy- und Smartphone-Markt im Zeitraum von September bis November 2010 betrachtet und mit der vorhergehenden Dreimonatsperiode verglichen. Grundgesamtheit der Untersuchung sind wieder über 13 Jahre alte Mobilfunk-Kunden in den USA und deren “primär” genutztes Mobiltelefon. Die comScore-Ergebnisse zeigen erneut Samsung mit einem Marktanteil an allen Mobiles von 24,5 Prozent (+0,9 Prozentpunkte) an der Spitze, gefolgt von LG (21,2%), Motorola (18,8%), RIM (9,0%) und Nokia (7,6%).
Beim 61,5 Millionen Einheiten umfassenden US-Markt für Smartphones liegt BlackBerry OS (RIM) mit einem um 4,1 Prozentpunkte nochmals geschrumpften Marktanteil von 33,5 Prozent immer noch an der Spitze. Android (Google) hat abermals ein Wachstum von 6,4 Prozentpunkten hingelegt und liegt nun auf Platz 2 der Smartphone-Betriebssysteme: mit 26 Prozent Marktanteil und vor iOS (Apple) mit 25%. Für Microsoft bleiben trotz des Launchs von Windows Phone 7 nunmehr nur noch 9% (-1,8 Prozentpunkte) und für Palm (HP) nur 3,9% vom Kuchen.
Auch die Nutzung der Mobilgeräte wurde wie stets abgefragt. Danach haben im Juli 67,1% der US-Nutzer Textnachrichten verschickt. Die Browser-Nutzung liegt jetzt bei 35,3. Zuvor heruntergeladene Mobile Apps nutzten 33,4 Prozent. Mobilen Zugang zu Social Networks oder Blogs suchten 23,5 über ihr Smartphone.
Nielsen: 41% der US-Smartphone-Käufer ziehen Android vor
Aktuelle Ergebnisse der Marktforscher bei Nielsen erhärten die comScore-Zahlen noch: Stolze 41 Prozent der US-Smartphone-Käufer haben im letzten halben Jahr bei einem Android-Gerät zugegriffen – im Vergleich zu 27 Prozent iPhone- und 19 Prozent BlackBerry-Käufern. Noch im Juni 2010 hatten bei einer Nielsen-Umfrage nur 28 Prozent geantwortet, dass sie den Erwerb eines unter Android-Smartphones planen.
ChangeWave: Geplante iPhone-Käufe bröckeln
Auch ChangeWave Research hatte schon im September vergangenen Jahres eine Kaufbereitschaft von immerhin 37 Prozent für Android-Smartphones erhoben (+7 Prozentpunkte im Vergleich zur Juni-Umfrage). Die Zahl der iPhone-Käufer in spe sank im gleichen Zeitraum von 50 auf 38 Prozent.
iPhone weiterhin führend bei mobiler Internetnutzung
Angesichts der vorstehenden Zahlen sollte aber nicht vergessen werden, dass die iPhone-Zuwächse zwar schwinden, aber auf derzeit noch hohem Niveau: Laut den Spezialisten für Internet-Metriken Net Applications gibt es derzeit immer noch mehr als doppelt soviele iPhones als Android-Smartphones im Markt. Nach diesen Zahlen wird das iPhone weltweit von rund einem Prozent der Nutzer des mobilen Internets genutzt (diese Zahl erfasst also keine Nutzer, die mit dem iPhone nur telefonieren). Die globale Webnutzung unter Android kommt auf 0,4 Prozent, die von BlackBerry auf 0,13 Prozent.
Distimo: Preisrutsch bei Apps
Der jüngste Report von Distimo vergleicht Marktphänomene in Mobile App Stores, darunter Apple App Store, BlackBerry App World, Android Market, Nokia Ovi Store, Palm App Catalog und Windows Marketplace for Mobile Windows Mobile 6.x bzw. neuerdings Windows Phone 7 Marketplace. Die Daten entstammen dem gesamten Geschäftsjahr 2010 und dem US-Markt. Zentrale Ergebnisse:
- Apples App Store hat im vergangenen Jahr zwar bei der absoluten Anzahl an Mobile Apps am stärksten zugelegt. Doch die Verfolger zeigten ein stärkeres prozentuales Wachstum. Der App Store für iPhone Apps verdoppelte sein Angebot in 2010 auf nahezu 300.000 Anwednungen, während sich beim Android Market das Angebot auf 130.000 Applikationen binnen zwölf Monaten auf niedrigerem Niveau versechsfacht hat.
- Auch die BlackBerry App World und der Nokia Ovi Store zeigten dreistellige Wachstumsraten und offerierten zum Jahresende knapp 18.000 bzw. 25.000 Apps.
- Die hohen Downloadzahlen von Free Apps bringen nach Ansicht von Distimo Entwickler und App-Auftraggeber dazu, vermehrt über andere Formen der Refinanzierung als Paid Apps nachzudenken.
- Beim Vergleich der Daten von Juni zu Dezember 2010 zeigt sich, dass der Umsatz durch in app purchase bei den erfolgreichsten Free Apps sich sowohl auf dem iPhone wie auf dem iPad mehr als verdoppelt hat. Allerdings auf unterschiedlichem Niveau: 15 Prozent für iPad im Gegensatz zu 34 Prozent Marktanteil beim iPhone.
- Insgesamt stieg der Anteil von kostenlosen Apps an, während der Durchschnittspreis von Paid Apps sinkt: Dies hat Distimo an den 100 populärsten Anwendungen im Apple App Store (iPhone), der BlackBerry App World, Googles Android Market und Nokias Ovi Store festgemacht.

Jedes 4. US-Handy ist ein Smartphone
Die Mobil-Spezialisten von comScore haben für die aktuelle Ausgabe ihrer MobiLens-Reports die Marktanteile von Herstellern und Providern im US-Handy- und Smartphone-Markt im Zeitraum von August bis Oktober 2010 betrachtet und mit der vorhergehenden Dreimonatsperiode verglichen. Grundgesamtheit der Untersuchung sind wieder über 13 Jahre alte Mobilfunk-Kunden in den USA und deren “primär” genutztes Mobiltelefon. Die comScore-Ergebnisse zeigen erneut Samsung mit einem Marktanteil an allen Mobiles von 24,2 Prozent (+1,1 Prozentpunkte) an der Spitze, gefolgt von LG (21,0%), Motorola (17,1%), RIM (9,3%) und Nokia (7,1%).
Beim knapp 61 Millionen Einheiten umfassenden US-Markt für Smartphones liegt RIM mit einem nochmals zurückgegangenen Marktanteil von 35,8 Prozent immer noch an der Spitze, gefolgt von Apple mit 24,6%. Android ist erneut um 6,5 Prozentpunkte gewachsen und erreicht jetzt 23,5 Prozent Marktanteil bei US-Smartphone-Kunden. Für Microsoft bleiben nunmehr nur noch 9,7%, für Palm (HP) nur 3,9% vom Kuchen. comScore wiederholt den Hinweis, dass die Gesamtzahlen bei allen Betriebssystemen weiterhin steigen, aber weiterhin nur Android anderen Systemen Marktanteile abjagt.
Auch die Nutzung der Mobilgeräte wurde wie stets abgefragt. Danach haben im Juli 68,1% der US-Nutzer Textnachrichten verschickt. Die Browser-Nutzung stieg auf jetzt 36,2%. Die Nutzung von zuvor heruntergeladenen Apps stieg nochmals auf nunmehr 33,7 Prozent. Die Nutzung als Zugang zu Social Networks oder Blogs kletterte auf 24,2 Prozent.
Distimo: iPad App-Preise steigen schneller
Der jüngste Report von Distimo vergleicht Mobile App Stores, darunter Apple App Store, BlackBerry App World, Android Market, Nokia App Store, Palm App Catalog und Windows Marketplace for Mobile. Die Daten entstammen der Periode April bis Oktober 2010 und dem US-Markt. Zentrale Ergebnisse:
- Die Zahl der veröffentlichten Anwendungen in Apples App Store wuchs im Beobachtungszeitraum von unter 200.000 auf über 300.000. Der Android Market wächst derzeit bereits schneller, wenn auch auf noch niedrigerem Niveau und hat die 100.000er Marke überschritten.
- In Q210 stieg die Zahl der “iPad only” Apps schneller als die der auch auf dem iPhone verfügbaren Universal Apps. Dieser Trend kehrte sich im July 2010 um. Im laufenden Monat halten sich iPad und Universal Apps laut Distimo in etwa die Waage
- Der Durchschnittspreis von Paid Apps fürs iPad kletterte seit April (4,34 US-Dollar) bis Oktober (4,97 Dollar) um 14,5 Prozent. Der Durchschnittspreis von iPhone Apps stieg lediglich um 2,3 Prozent von 3,94 auf 4,03 Dollar.
- Angry Birds war im September die erfolgeichste Paid App fürs iPhoneund als “HD”-Version auf Platz 3 der Paid Apps fürs iPad. Das Game schlägt sich seit seiner Portierung auch legendär im Android Market.

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MobiLens b): Android hängt WinMo ab
Die Mobil-Spezialisten von comScore haben für die aktuelle Ausgabe ihrer MobiLens-Reports die Marktanteile von Herstellern und Providern im US-Handy- und Smartphone-Markt im Zeitraum von Juni bis August 2010 betrachtet und mit der vorhergehenden Dreimonatsperiode verglichen. Grundgesamtheit der Untersuchung sind wieder über 13 Jahre alte Mobilfunk-Kunden in den USA und deren “primär” genutztes Mobiltelefon. Die comScore-Ergebnisse zeigen erneut Samsung mit einem Marktanteil an allen Mobiles von 23,6 Prozent an der Spitze, gefolgt von LG (21,2%), Motorola (18,8%), RIM (9,0%) und Nokia (7,6%).
Beim US-Markt für Smartphones (erstaunlich geringe 55,7 Mio. Einheiten insgesamt) liegt RIM mit einem abermals um 4,1 Prozentpunkte zurückgegangenen Marktanteil von 37,6 Prozent dennoch weit vorn, gefolgt von Apple (24,2% -0,2). Android hat Windows Mobile überholt: 6,6 Prozentpunkte Wachstum reichen im Berichtszeitraum für 19,6 Prozent Marktanteil bei US-Smartphone-Kunden. Für Microsoft bleiben 10,8% (-2,4), für Palm 4,6% (-0,2) vom Kuchen.
Auch die Nutzung der Mobilgeräte wurde wie stets abgefragt. Danach haben im Juli 66,6% der US-Nutzer Textnachrichten verschickt (+1,4 Prozentpunkte im Vergleich zum Mai 2010). Die Browser-Nutzung stieg um 2,6 Punkte auf 34,5%. Die Nutzung von zuvor heruntergeladenen Apps stieg nochmals um 2,3 Punkte auf jetzt 32,3 Prozent. Der Zugang zu Social Networks oder Blogs wuchs um 1,7 Punkte auf 22,5 Prozent.
Ad Requests: Android + 996% in 8 Monaten
Millennial Media (MM) ist ein – aktuell anscheinend sowohl von RIM wie Microsoft umworbener – Spezialist für mobile Werbung und Kampagnen. Gerade wurde der aktuelle Report “Mobile Mix” veröffentlicht, der auf nach Geräteherstellern und Betriebssystemen aufgeschlüsselten August-Daten aus dem MM-Werbenetzwerk beruht. Aus den Ergebnissen:
- Android, weiterhin zweitgrößtes mobiles Betriebssystem bei MM hat sich mit sieben Prozent Wachstum im Vergleich zum Vormonat insgesamt bereits 26 Prozent Anteil an den Smartphone-basierenden Ad Impressions im MM-Netzwerk erobert.
- Von Android ausgehende Ad Requests sind von Juli bis August um 39 Prozent gestiegen, seit Januar sogar um 996 Prozent.
- Motorola wurde drittgrößter Endgerätehersteller im Netzwerk – das Android-basierte Motorola Droid steht auf Rang 2 der Top 20-Geräteliste (alle Handys, nicht nur Smartphones) von MM, vgl. Graphik.
- Auf Platz 1 hält sich Apple - seit September 2009. Auf unter iOS betriebene Geräte lassen sich im August allerdings nur noch 29 Prozent der Ad Impressions im MM-Netzwerk zurückführen (Juli: 35 Prozent).
- Auf Smartphones generell zurückzuführende Ad Impressions stiegen von Juli bis August um drei Prozent.
- Von BlackBerry-Endgeräten ausgehende Ad Requests verzeichneten in diesem Zeitraum ein Wachstum von 16 Prozent, vom iPad ausgehende ARs stiegen um 76%
zur Registrierung u. Download des jeweils aktuellen Mobile Mix
MobiLens: 31,4% der US-Smartphoner nutzen Apps
Die Mobil-Spezialisten von comScore haben für die aktuelle Ausgabe ihrer MobiLens-Reports die Marktanteile von Herstellern und Providern im US-Handy- und Smartphone-Markt im Zeitraum von Mai bis Juli 2010 betrachtet und mit der vorhergehenden Dreimonatsperiode verglichen. Grundgesamtheit der Untersuchung sind wieder über 13 Jahre alte Mobilfunk-Kunden in den USA und deren “primär” genutztes Mobiltelefon. Die comScore-Ergebnisse zeigen erneut Samsung mit einem Marktanteil an allen Mobiles von 23,1 Prozent an der Spitze, gefolgt von LG (21,2%), Motorola (19,8%), RIM (9,0%) und Nokia (7,8%).
Beim US-Markt für Smartphones liegt RIM mit einem leicht zurückgegangenen Marktanteil von 39,9 Prozent vorn, gefolgt von Apple (23,8% -1,3), Windows Mobile (13,2%, -1,9), Android (17%, +5,0), Microsoft (11,8%, -2,2) und Palm (4,9%, unverändert). comScore wiederholt, dass die Gesamtabsatzzahlen bei fast allen Betriebssystemen weiterhin steigen, aber derzeit nur Android anderen Systemen Marktanteile abjagen kann. Trotz des US-Marktstart des iPhone 4 geht der Apple-Marktanteil bei steigenden Verkaufszahlen weiter leicht zurück.
Auch die Nutzung der Mobilgeräte wurde wie stets erfasst. Danach haben im Juli zwei von drei der US-Mobilfunknutzer Textnachrichten verschickt (+1,4 Prozentpunkte im Vergleich zum April 2010). Die Browser-Nutzung stieg um 2,5 Punkte auf 33,6%. Die Nutzung von zuvor heruntergeladenen Apps stieg nochmals um 1,6 Punkte auf jetzt 31,4 Prozent. Der Zugang zu Social Networks oder Blogs wuchs um 1,9 Punkte auf 21,8 Prozent.
Mobile App Stores unter der Distimo-Lupe
Der jüngste Report von Distimo widmet sich speziell den verschiedenen Bezugsquellen für Mobile Apps, darunter Apple App Store, BlackBerry App World, Android Market, Nokia Ovi Store, Palm App Catalog und Windows Marketplace. Die Daten stammen aus dem Monat Juli und aus dem US-Markt. Zentrale Ergebnisse:

- Der Durchschnittspreis der 100 populärsten Apps im Android Market ebenso wie im Palm App Catalog liegt höher als der Durchschnittspreis aller dort angebotenen Paid Apps – Qualität darf also ruhig etwas kosten.
- Während der Durchschnittspreis aller Paid Apps im App Store (iPad) nur 16 Prozent höher liegt als beim entsprechenden iPhone-Angebot, ist der Durchschnittspreis bei den Top 100-Apps beim iPad-Angebot dreimal so hoch.
- Im App Store (iPhone), Android Market, Ovi Store und App Catalog kosten über 60 Prozent der Applikationen zwei US-Dollar oder weniger. Im App Store (iPad) sowie im Windows Marketplace gibt es erheblich weniger Apps in diesem Preissegment.
- Die günstigsten Paid Apps gibt es im Android Market, Ovi Store sowie im App Catalog.
- Weiterhin hat der Android Market den höchsten Anteil an Free Apps (60 Prozent, +3% im Vgl. zum Mai 2010). Mit 22 Prozent gibt es im Windows Market am wenigsten kostenlose Apps, gefolgt vom App Store (iPad)und der App World mit jeweils 26 Prozent.
- Die erfolgreichsten App-Systemhäuser, die Apps für mehrere Betriebssysteme und somit in mehreren Stores anbieten, sind Gameloft, Electronic Arts (EA) und Handmark. EA ist laut Distimo auch der erfolgreichste Anbieter im App Store (iPhone).

LinkedIn iPhone App
LinkedIn ist ein internationales Business-Netzwerk, für das sich bereits 70 Millionen Fach- und Führungskräfte entschieden haben. Ebenso wie beim Konkurrenten XING gibt es bereits seit einiger Zeit native Apps für folgende im Business-Kontext wichtigere mobile Endgeräte-Plattformen: BlackBerry (Tour, Bold, Curve, Storm, Pearl), Palm (Pre, Pixi) sowie das iPhone. Für Android gibt es noch keine offizielle App, aber mit DroidIn einstweilen eine gute Alternative.
Höchste Zeit, sich die iPhone App in Version 3.1.1 einmal genauer anzuschauen: Auch hier ist der Funktionsumfang zwar leider nur eine Untermenge dessen, was vom Portal geboten wird – so fehlen beispielsweise Gruppen-Funktionen. Aber mehr als die schmächtige XING-App hat das mobile LinkedIn Tool schon unter der Haube:
- Ganz oben rechts findet sich die zum Netzwerken wichtige “Einladen”-Funktion – mit Zugriff auf die iPhone-Kontakte.
- Direkt darunter prangt schon die Suchfunktion, die allerdings nicht nach bestimmten Profilsektionen etc. eingeschränkt werden kann.
- “Alle Updates/Status Updates” führt zu den Statusmeldungen der eigenen Kontakte, die nach “Favoriten” vorgefiltert werden können.
- “Profil-Updates” zeigt nur ebensolche bei Kontakten an.
- “Diskussionen” führt zu Neuigkeiten in abonnierten Foren
- “Kontakte” verwaltet ebendiese, eine Übernahme in die iPhone-Kontakte ist möglich.
- “Senden” bietet Zugang zum Postfach
- “Aktuelle” merkt sich die letzten Profile, die man sich angesehen hat – nette Idee.
- “Verbinden” schlägt Mitglieder vor, “die Sie vielleicht kennen”.
- Der Hit ist “In Person”, mit dem die App Near Field Communications (NFC bereitstellt: bei aktiviertem Bluetooth und beiderseits geöffneter LinkedIn App kann man sich sofort mit Nutzern in der Nähe verbinden, etwa wie bei Bump. Die Funktion konnte zwar nicht getestet werden, dennoch kann sich XING hier auf jeden Fall ein paar Scheiben abschneiden…
- Eine “Themen” genannte Möglichkeit, die App ein klein wenig zu individualisieren, rundet das Angebot ab.
Vermißt wird eigentlich hauptsächlich die spannende “Besucher Ihres Profils”-Funktion von Xing (Portal u. iPhone App). In den Rezensionen auf iTunes werden häufige Abstürze vor allen beim Suchen moniert, das trat in unserem Test nicht auf. In Summe eine wirklich empfehlenswerte Anwendung für LinkedIn-Nutzer, die – genau wie das Xing-Angebot – kostenlos ist. Fazit: ***.
iTunes-Link
Android, Samsung und RIM vorne
Die Mobil-Spezialisten von comScore haben für die aktuelle Ausgabe ihrer MobiLens-Reports die Marktanteile von Herstellern und Providern im US-Handy- und Smartphone-Markt im Zeitraum von März bis Mai 2010 betrachtet. Grundgesamtheit der Untersuchung sind wieder über 13 Jahre alte Mobilfunk-Kunden in den USA und deren “primär” genutztes Mobiltelefon. Die comScore-Ergebnisse zeigen Samsung mit einem Marktanteil an allen Mobiles von 22,4% an der Spitze, gefolgt von LG (21,5), Motorola (21,2%), RIM (8,7) und Nokia (8,1%).
Beim US-Markt für Smartphones liegt RIM mit 41,7% Marktanteil vorn (-0,4 Prozentpunkte), gefolgt von Apple (24,4%, -1,0), Windows Mobile (13,2%, -1,9), Android (13%, + 4,0) und Palm (4,8, -0,6). comScore erläutert, dass die Gesamtzahlen bei allen Betriebssystemen weiterhin steigen, aber derzeit nur Android anderen Systemen Marktanteile abjagt. Die Juni-Zahlen werden aber durch den US-Marktstart des iPhone 4 voraussichtlich wieder etwas freundlicher für Apple aussehen.
Auch die Nutzung der Mobilgeräte wurde abgefragt. Danach haben im Mai durchschnittlich 65,2% der US-Mobilfunknutzer Textnachrichten verschickt (+1,4 Prozentpunkte im Vergleich zum Februar 2010). Die Browser-Nutzung stieg um 2,3 Punkte auf 31,9%. Die Nutzung von zuvor heruntergeladenen Apps stieg um 2,1 Punkte auf 30 Prozent. Der Zugang zu Social Networks oder Blogs wuchs um 2,6 Punkte auf 20,8 Prozent.