M-Payment: NFC und die Alternativen
In einem Whitepaper hat die Managementberatung Mücke, Sturm & Company (MS&C) verschiedene heute schon am Markt vertretene Lösungen für Mobile Payment neben Near Field Communication (NFC, oder auch Mobile Wallet genannt) untersucht und die Vor-und Nachteile evaluiert. Weiter beschäftigt sich das Dokument mit dem aktuellen Entwicklungsstand bei Anbietern von NFC-Lösungen, die ebenfalls miteinander verglichen werden.
Aus den Ergebnissen:
- Die Großen der Branche (Google, PayPal, MPass, Mobilfunkbetreiber, Payment Service Provider, Visa, Mastercard, aber auch die Sparkassen) haben mehrere M-Payment-Piloten erfolgreich abgeschlossen und stehen nach eigener Einschätzung kurz vor der Einführung am Markt.
- MPayment durch NFC, Smartphones und Apps “endlich” den lang erwarteten Durchbruch erzielen.
- NFC – gilt dabei als aussichtsreichste zukünftige Zahlungsmethode am Point of Sale.
- NFC-Alternativen sind: Bezahlung über Mobilfunkrechnung oder PrePaid-Guthaben, über Premium SMS o.Ä.; klassischer E-Commerce über mobil optimierte Seiten; E-Commerce
Transaktionen über InApp Payment. - Das “potenzielle Marktvolumen” von M-Wallet für das Jahr 2012 schätzt MS&C auf rund 7,4 Milliarden Euro.
Das lesenswerte Whitepaper kann hier kostenlos als PDF heruntergeladen werden.
M-Payment: Google wallet & Co.
Der Markt für Mobile Payment entwickelt sich schneller, als manche erwartet hatten: Schon seit Mai 2011 Jahres steht ersten Handynutzern in New York und San Francisco mit Google wallet ein neuer Bezahldienst für Mobiltelefone des US-Suchmaschinengiganten zur Verfügung. Bis 2014 soll nach Ankündigungen des US-Konzerns jedes zweite Smartphone in den USA eine Bezahlfunktion besitzen. Für den deutschen Markt sind derartige Prognosen bislang nicht absehbar. Laut einer Marktanalyse der Berater von Steria Mummert Consulting werden vor allem “zeitraubende Abstimmungsprozesse zwischen den Partnern” als wichtigster Grund für die langsamere Marktentwicklung hierorts genannt. Um sich Marktanteile zu sichern, seien Telekommunikations- und Finanzbranche jetzt gefordert, tragfähige Partnermodelle zu entwickeln.
Die Einführung einer gemeinschaftlichen M-Payment-Strategie in Deutschland erfordert laut der Marktanalyse “ein ausgefeiltes Geschäftsmodell von den Partnerunternehmen”. Denn für das Bezahlen mit dem Handy fielen künftig nicht nur Kleinstbeträge beim Kauf von S-Bahn-Tickets oder Getränken aus dem Automaten an, sondern mit dem M-Payment werde eine vollwertige Bezahlalternative zu den bekannten EC- oder Kreditkarten geschaffen.
Derzeit vertrauen Kunden bei der Abwicklung ihres Zahlungsverkehrs noch in erster Linie ihrer Hausbank. Aus diesem Grund erwarten die Kunden auch beim M-Payment die nahtlose Anbindung an das Zahlungsverkehrsnetz ihres Instituts. Daher sollten laut Steria-Mummert deutsche Banken die Chance wahrnehmen, mittelfristig mit dem Handy eine Alternative zu EC- und Kreditkarten anbieten zu können. Allerdings werden entsprechende Paymentfunktionen ohne die Telekommunikationsbrache, also die Mobilfunkanbieter, nicht auf die Smartphones der Nutzer kommen. Eine enge Zusammenarbeit der Branchen bietet sich an. Noch fehle es aber an der erforderlichen Vernetzung der IT-Systeme samt verbindlicher Schnittstellen.
Eine gute Ergänzung liefert eine Expertenbefragung zum Thema Mobile Payment, welche der Verband der deutschen Internetwirtschaft eco durchgeführt hat. Deren Ergebnissen zufolge drohen deutsche Banken die schnelle Reifung dieses Marktes zu verschlafen. Treiber für die Entwicklung werden hiernach nicht die Kreditinstitute sein, sondern Entwickler von Smartphone-Betriebssystemen und Internetdienstleister.
Vier von fünf Experten für mobiles Internet sind sicher, dass Handys bereits in wenigen Jahren die Geldbörse ersetzen können. Mobile Zahlungsabwicklung gilt ihnen als Riesenchance in einem Milliardenmarkt. Aber nur zwei Drittel der Befragten glauben, dass Banken bei diesem Trend eine wichtige Rolle spielen werden. Als wesentlich bedeutender gelten die Entwickler von Smartphone-Betriebssystemen (92 Prozent Zustimmung) und Internetdienstleister (74 Prozent).
“Die letzte Innovation der Banken war die EC-Karte”
“Wir nehmen kaum Impulse aus dieser Richtung [den Banken; d. Red.] wahr“, erklärt Dr. Bettina Horster, Vorstand der VIVAI AG und Direktorin Mobile bei eco. “Seit der Einführung der ec-Karte haben die Banken ihren Kunden nur sehr wenig Neues geboten. Erst haben sie den Trend zur Internetzahlung verschlafen, jetzt verpassen sie die Einstiegschance beim Handy.” In diese Lücke stoßen nun andere Anbieter wie Google, Apple (das Micropayment via Smartphone wiederbelebt hat) sowie der beliebte Online-Bezahldienst PayPal. Google hat in den USA bereits in mehreren Testregionen den Einzelhandel mit Empfangsstationen ausgerüstet, s.o.
Prognosen von Gartner zufolge werden im Jahr 2011 bereits 141 Millionen Menschen weltweit mobil bezahlen, dabei werden 86 Milliarden Dollar umgesetzt – ein Zuwachs von 76 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Und das Marktpotenzial ist noch lange nicht erschlossen: 79 Prozent der Spezialisten für mobiles Internet sind sicher, dass M-Payment sich zu einer ganz alltäglichen Zahlungsart für jedermann entwickeln wird. Und jeder zweite Befragte geht davon aus, dass sich im Bereich M-Payment viel Geld verdienen lässt.
Handyzahlung in vier Jahren massenmarkttauglich
Die eigentlichen Spezialisten für Zahlungsabwicklung, also die Kreditinstitute, überlassen laut eco das Feld den “Quereinsteigern” im Zahlungsmarkt. Als ein wichtiger Grund für die Zurückhaltung der Banken gilt, dass die Entwicklungs- und Investitionskosten sich erst mittelfristig rentieren: Bis M-Payment im Einzelhandel wirklich flächendeckend als Zahlungsart anerkannt ist, werden nach Ansicht der meisten Experten noch vier bis fünf Jahre vergehen. Zuvor müssen Mobiltelefone mit den technischen Voraussetzungen noch im Massenmarkt ankommen, und der Einzelhandel benötigt neue oder aufgerüstete Lesestationen für die drahtlose Handy-Zahlung.
Event: CeBIT, 01.-05.03.
Nach Angaben der Deutschen Messe AG verzeichnet die weltgrößte IT-Messe CeBIT (01.-05.03.2011, Hannover) zum ersten mal seit geraumer Zeit wieder Ausstellerzuwachs: über 4.200 Aussteller sollen es 2011 sein, im Vergleich zu 4.150 im Vorjahr.
Sonderevent AppZone
Am Samstag, dem 5. März 2011 findet die Sonderveranstaltung “The AppZone” im Rahmen der CeBIT Global Conferences statt. Hier sollen Sprecher der internationalen App-Industrie und des Mobile Business zu Wort kommen und über persönliche Erfahrungen, Prognosen und Lösungsansätze referieren, darunter beispielsweise PayPal,
HRS, Intel oder Lufthansa Systems. Der Eintritt ist einerseits im CeBIT Ticket enthalten und andererseits für alle App-Programmierer kostenfrei.
Mobile App Stores setzen 2011 >15 Mrd. USD um
Laut einer Prognose des IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner werden im laufenden Jahr weltweit 17,7 Mrd. Applikationen aus Mobile App Stores heruntergeladen. Dies würde einem Anstieg von 117 Prozent im Vergleich zu den geschätzten 8,2 Mrd. Downloads im Jahr 2010 entsprechen, der zumindest zum Teil vom Tablet-Boom gespeist werden soll. Gartner prognostiziert, dass bis Ende 2014 global mehr als 185 Milliarden Downloads und 58 Mrd. US-Dollar Umsatz erreicht werden. Für 2011 schätzt Gartner die Umsätze mit Paid Apps auf 15,1 Mrd. Dollar (2009: 5,2 Mrd. Dollar). Dieses Wachstum soll sich auf Apple App Store, Android Market, Ovi Store (Nokia), App World (RIM/BlackBerry), Windows Marketplace (Microsoft) und Samsung Apps konzentrieren. Während heute 16 Prozent der App-Umsätze von Anzeigen generiert werden, soll dieser Anteil bis Ende 2014 auf ein knappes Drittel steigen.
Die Marktforscher prophezeien einerseits einen Siegeszug für Web-Apps und andererseits eine Fortsetzung des starken Wachstums bei nativen Apps, wenn diese bei Personalisierung und Rich User Experience noch zulegen. Der vollständige Report “Forecast: Mobile Application Stores, Worldwide, 2008-2014″ kann hier erworben werden.
Android-Marktplätze: Fragmentierung u. Anpassungen
Die Marktforschungs-Kollegen von Canalys gehen davon aus, dass der Amazon-eigene Shop für Android Apps bereits kurz nach der Eröffnung höhere Download- und vor allem Umsatzzahlen als Android Market verzeichnen wird. Mit der Performance von Letzterem ist Google bislang noch nicht rundum zufrieden, wie Android-Platform-Manager Eric Chu kürzlich zu Protokoll gab. Vor diesem Hintergrund sind Pläne zu sehen, auch in Android Apps finanzielle Transaktionen zu ermöglichen (vgl. in app purchase von iOS Apps), auch über zusätzliche Bezahlmöglichkeiten (Telefonrechnung, PayPal) wird weiter nachgedacht. Umsatzoptimiert ist bereits die nach vorheriger Verlängerung nun auf nur 15 Minuten beschränkte Rückgabefrist bei App-Käufen.
Event: digital touch
Mit dem Untertitel “1st International Forum for Technology and Mobile Solutions at the Company-Customer-Interface” geht das neue Messeformat digital touch an den Start. Von der Messe Frankfurt/M. vom 22. bis 23.11.2010 erstmals veranstaltet, will sich die Veranstaltung dem “Zukunftsthema digitale Kunden-Interaktion” widmen, bei dem digitale und mobile Kontaktpunkte zunehmend die Kommunikation zwischen Unternehmen und Kunden bestimmen. Neu ist also die Konzentration auf Anwendungen, die Digitalisierung von Kundenbeziehungen und Geschäftsprozessen, die man sich hier vorgenommen hat.
Zentrale Themen oder “Digital Touch Points”: Mobile Business, Mobile Marketing, Social Media, Augmented Reality, E-Payment, Usability. Als Referenten und/oder Aussteller mit dabei sind u.a.: Audi, Coca Cola, Deutsche Lufthansa, Deutsche Telekom AG, eBay, FAZ, Google, Lego, Metro, Microsoft, Nike, Otto, PayPal, Tchibo, T-Systems. Der Besuch der Ausstellung ist für registrierte Fachbesucher kostenlos, das Zweitagesticket für das Kongressprogramm kostet 490 Euro.
BlackBerry App World in Version 2.0
Ab sofort ist Version 2.0 der BlackBerry App World verfügbar. Die Aktualisierung Version des App Store von BlackBerry-Hersteller Research In Motion (RIM) bietet u.a. neue Bezahloptionen, verbesserte Suchfunktionen und mit BlackBerry ID ein neues Nutzer-Identifikations-System.
Die neuen Features der BlackBerry App World im Überblick:
- Neue Bezahloptionen:
Neben PayPal können BlackBerry-Nutzer Applikationen Apps nun auch über Kreditkarten wie Visa, MasterCard oder American Express erwerben. Einige Carrier bieten zudem die Option, die Kosten für Applikationen direkt über die monatliche Mobilfunkrechnung zu begleichen, dieser Service startet zunächst in den USA. - Vereinfachte Applikations-Suche: Applikationen sind in neuen Tabs gelistet, die BlackBerry-Nutzer horizontal durchforsten oder durch Scrollen durchgehen können. Kategorien listen Applikationen unter den Rubriken “Top 25 kostenfreie Anwendungen”, “Top 25 kostenpflichtige Anwendungen”, “Top Themen” sowie “Kürzlich aktualisiert”. Das wird speziell Parallel-Nutzern des Apple App Store sehr bekannt vorkommen.
- Die neue Version der BlackBerry App World unterstützt zudem – wie der Android Market – QR-Barcode-Scanning. Mit diesem Feature können Nutzer den QR-Code einer App einscannen und die BlackBerry App World identifiziert schnell die zum Code gehörende Applikation und öffnet automatisch deren Informations- und Download-Seite. Die Codes können von überall eingescannt werden, zum Beispiel aus dem Internet, von Print-Anzeigen oder Broschüren.
- BlackBerry ID ist ein neues Nutzer-Identifikations-System, das in der BlackBerry App World genutzt werden kann. BlackBerry ID funktioniert geräteunabhängig. Nutzer geben einfach ihr Passwort im “My World”-Ordner ein und können dann auf ihre persönliche Applikations-Bibliothek zugreifen. Gelistet werden dort sowohl kostenfrei als auch kostenpflichtig heruntergeladene Applikationen. Über BlackBerry ID kann auch ein verschlüsselter Eintrag der Zahlungsinformationen hinterlegt werden, der alle Kreditkarten-, PayPal- und Carrier-Account-Informationen beinhaltet – ähnlich wie bei iTunes.
- Anbieter-Updates: Auch für App-Entwickler gibt es eine Reihe neuer Features. Dazu gehören ein Anbieter-Guthaben-System, eine Anzeige der Guthaben-Historie, Guthaben-Promocodes sowie die Möglichkeit, Applikations- oder Anbieternamen einfach zu überschreiben – speziell letzerer Punkt steht noch auf der Wunschliste von iPhone Entwicklern.
Kleinere, aufgeräumtere Android Market-Abteilung
Der Android Market ist das “Schlaraffenland” für Nutzer von unter dem Betriebssystem Android betriebenen Smartphones oder (Tablet) PCs. Allerdings hat er – vor allem im direkten Vergleich zu Apples App Store – einige Nachteile, die u.a. dazu geführt haben, dass wie beim App Store Directories wie androlib.com, appbrain.com oder cyrket.com entstanden:
- Die auch von Geräten mit anderem OS, beispielsweise Windows, ansurfbare Version (www.android.com/market) bietet nur einen Ausschnitt des Gesamtangebots.
- Die auf Android Devices vorinstallierte Market-App ist bislang nicht besonders übersichtlich.
- Kostenpflichtige Apps können NUR via Googles Bezahlsystem Checkout erworben werden. Diese verlangt das Hinterlegen von Kreditkarteninformationen – für Sicherheitsbewusste absolutes No Go-Territorium.
Hilfe kommt vom Berliner Softwareunternehmen envi.con KG, das mit pdassi für Android seit Anfang Mai ebenfalls eine Art Web-Schaufenster für Android Apps anbietet. Mit nur 2.000 vorgehaltenen Apps wird hier allerdings bislang nur ein Bruchteil der derzeit knapp 100.000 verfügbaren Apps vorgehalten. envi.con spricht von “ausgesuchten Apps”, welche das Angebot zum “führenden redaktionell aufbereiteten Softwarekatalog in Europa” machen. Bei der Auswahl soll besonders auf das Interesse der deutschsprachigen Anwender Wert gelegt werden (allerdings fehlt hier bislang bedauerlicherweise noch die GlanzApp FussballQuiz
).
Die aktuelle Version der Webseite wurde um das aus dem App Store bekannte Feature Slideshows mit App Screens ergänzt. Auch die Suchfunktion wurde erweitert. Alle Apps können direkt aufs Handy installiert werden – pdassi erfordert also keine separate Anmeldung oder Registrierung. Neu hinzugekommen ist auch ein eigenes Bewertungssystem, mit dem die Besucher ihre Meinung zu den einzelnen Android-Apps abgeben können. Das Wichtigste: Nutzer in Europa können Paid Apps auf Pdassi mit Bankeinzug, Überweisung oder PayPal bezahlen – also nicht nur per Kreditkarte.
Im Safari-Browser des iPhones ist die Darstellung recht winzig, aber die Zielgruppe dieses Angebots nutzt ja typischerweise andere Plattformen
. Für Android-Smartphones ist die Seite gut optimiert und unter http://pdassi.de bzw. http://am.pdassi.de zu erreichen. Eine Pdassi-App für Android ist in Vorbereitung.

Business App Stores auch von Google u. PayPal?
Kein weiterer Android Market, sondern ein Shop für Entwickler: Google soll noch diese Woche einen neuen “App Store” eröffnen. So berichtet jedenfalls die US-Webseite Mashable.com unter Berufung auf unternehmensnahe Quellen. Der App Store soll es externen Entwicklern ermöglichen, Nutzern von Google-Diensten wie Googlemail oder Maps ihre Software zu verkaufen. Im Store sollen unter anderem Sicherheits-Tools, Textverarbeitungs- und Synchronisations-Software angeboten werden.
Laut Mashable hat Google den Launch des Download-Angebots weder bestätigt noch dementiert. Ein Sprecher wird zitiert mit den Worten: “Wir arbeiten ständig mit unseren Partnern daran, neue Business-Lösungen anzubieten, haben aber momentan nichts anzukündigen.” Auch das Wall Street Journal (WSJ) hatte berichtet, dass der Google App Store im März eröffnet werden soll – im Wettbewerb zu Microsoft-Anwendungen wie mobile Office.
Mit dem Google Solutions Marketplace bietet der Suchmaschinen-Gigant schon jetzt eine Übersicht über Erweiterungen für Google Apps u. GMail. Der Kauf erfolgt nicht über Google, sondern direkt über den Hersteller der Anwendung. Mit dem App Store, der im März starten könnte, soll sich das jedoch ändern.
Geplant ist nach WSJ-Angaben ein ähnliches Vertriebsmodell wie beim Apple App Store oder dem Android Market. Dort werden die Einnahmen im Verhältnis 70 zu 30 aufgeteilt. Im Android Market ist überdies Googles Bezahlsystem CheckoutPflicht.
via ZDNet.de
UPDATE 10.03.: Hier geht es zu den neuen Google-Angeboten.
Laut Infoworld plant auch der Bezahldienst PayPal noch für das laufende Jahr einen Online-Shop zum Feilbieten von Applikationen. Entwickler würden hier die Möglichkeit erhalten, Anwendungen für Händler und Konsumenten anzubieten, an denen PayPal kein Interesse habe, sie selbst zu entwickeln, oder für die der Dienst keine Ressourcen zur Verfügung stellen könne, erklärte Osama Bedier, Vizepräsident bei PayPal. Insbesondere im Umfeld von Smartphone-Apps ergeben sich dem Manager zufolge neue Möglichkeiten für E-Commerce-Transaktionen.
Im November hatte PayPal seine Entwicklerplattform PayPal X für Drittanbieter gestartet. Mit dort zur Verfügung gestellten APIs sollen Entwickler beispielsweise das System der eBay-Tochter in andere Anwendungen von sozialen Netzen wie Flickr einbinden können. Auch findet man dort laut heise.de Werkzeuge, Dokumentationsmaterial und Beispielcode. Ein wichtiges Element von PayPal X ist beispielsweise das Mobile Embedded Payment Toolkit, ein Software Development Kit (SDK), um PayPal in mobile Anwendungen zu integrieren. Ein paar Zeilen Code sollen genügen, um einen Bezahlknopf zu integrieren.
via heise.de