Genius Scan iPhone 4 App

Genius3PC anwerfen, Scanner einschalten, warten bis alles einsatzbereit ist und das Dokument einlesen… iPhone 4-Besitzer, denen das zu aufwändig ist, und die (wie gerade viele Mobile Professionals) hin und wieder auch unterwegs gern einen Scanner zur Hand hätten, sollten die kostenlose App Genius Scan von Grizzly Software antesten. Sie nutzt die Kamera des Apple-Smartphones zum Digitalisieren von Rechnungen, Mitschriften oder anderen auf Papier festgehaltenen Informationen. Dabei ist sowohl ein Ausrichten von verzerrt geknipsten Zetteln als auch ein direktes Versenden als PDF möglich.

Beim Start von Genius Scan bekommen iPhone 4 Besitzer zwei Optionen zum Erstellen eines neuen Dokuments geboten: Die erste startet die Kamera des iPhones – man bekommt die gewöhnliche Foto-App zu sehen. Die Vorschau ermöglicht die Entscheidung, ob das Bild verwendet werden soll. Ist ein scharfes Foto geglückt, geht es ans Zurechtschneiden. Genius Scan erkennt Blätter automatisch und legt ein Punkteraster darüber. Sollte dabei etwas schiefgehen, lässt sich die Maske einfach an den Ecken mit dem Finger schnappen und korrekt ausrichten.

Die zweite Option öffnet die Foto-Bibliothek und erlaubt ein Auswählen bereits abgelichteter Blätter, die man, wie in der ersten Option, ebenso zurechtschneiden kann.

Nun folgt die Nachbearbeitung mit gleichnamigem Button oben rechts. Das Dokument kann in Schwarzweiss umgewandelt werden oder seine Farbe behalten. Die Anpassung von Schärfe, Helligkeit etc. sowie ein Drehen der Aufnahme ist ebenfalls kein Problem. Sind alle gewünschten Anpassungen durchgeführt, kann man das Bild in der Foto-Bibliothek speichern oder direkt als E-Mail versenden. Alternativ kann man das Bild auch in eine PDF-Datei umwandeln oder in ein bestehendes Dokument einfügen.

App-otmAls kostenlose App überzeugte Genius Scan mit dem iPhone 4 auf ganzer Linie – da sieht man über die relativ dezente Werbung gerne hinweg: Unsere App of the Month im Oktober!
Ältere iPhone-Modelle liefern allerdings aufgrund der geringen Kamera-Auflösung weniger bis kaum geeignete Ergebnisse (mit 3GS getestet).
Fazit: *****

iTunes Link

iOS-Apps f. Direktzugriff auf NAS-Systeme

Buffalo WebAccess i iPhone IconEine der übleren iPad-Macken ist der Mangel an Möglichkeiten zum Akkuaufladen oder zum Abgleich mit externen Speichermedien. Buffalo Technology hat sich dieses Mankos angenommen und präsentiert mit WebAccess i eine App für iPhone oder iPad, die von unterwegs oder zu Hause direkten Zugriff auf einen Netzwerkspeicher (Network Attached Storage oder NAS. Laut Pressemeldung handelt es sich gar um die erste App für den Direktzugriff auf NAS-Systeme, doch vgl. z. B. die Lösungen von QNAP.

Buffalo WebAccess i Screen Upload ViewMit WebAccess i sollen Nutzer Fotos, Videos und Musik sowie Präsentationen, PDFs und weitere digitale Inhalte direkt und mit einer Berührung des iPad oder iPhone Touchscreens abrufen und abspielen können – je nach Konnektivität natürlich. Denn die Daten liegen daheim oder im Unternehmen auf einem Netzwerkspeicher wie der LinkStation Duo oder LinkStation Mini aus dem Hause Buffalo Technology. Zu den App-Funktionen gehört die automatisierte Wiedergabe von Bilderordnern als Slideshow oder der Upload von Bildern vom iPhone (demnächst wohl auch vom iPad) aufs NAS. Die Apps sind kostenlos.

WebAccess i (for iPhone)

WebAccess i HD (for iPad)

BSI: Kritische iOS-Schwachstelle

Im iPhone OS (iOS), das in den Apple-Geräten iPhone, iPad und iPod Touch wird, existieren zwei kritische Schwachstellen, für die bislang noch kein Patch zur Verfügung steht, so das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in seiner heutigen Pressemitteilung. Bereits das Öffnen einer manipulierten Internetseite beim mobilen Surfen oder das Anklicken eines präparierten PDF-Dokuments kann ausreichen, um das mobile Gerät mit Schadsoftware zu infizieren. Potenziellen Angreifern ist damit der Zugriff auf das komplette System mit Administratorrechten möglich.

Von den Schwachstellen betroffen sind die iOS-Versionen für das iPhone in der Version 3.1.2 bis 4.0.1, iOS für das iPad in der Version 3.2 bis 3.2.1 und iOS für den iPod Touch in der Version 3.1.2 bis 4.0. Es ist nicht auszuschließen, dass auch ältere Versionen des iOS bzw. iPhone OS von der Schwachstelle betroffen sind.

Wie die Schwachstellen für Angriffe genutzt werden können, wurde bereits veröffentlicht. Derzeit werden noch keine konkreten Angriffe beobachtet, es ist jedoch damit zu rechnen, dass Angreifer die Schwachstellen zeitnah für Angriffe nutzen. Mögliche Angriffsszenarien für Cyber-Kriminelle sind unter anderem das Auslesen von vertraulichen Daten (Passwörter, Terminkalender, E-Mail-Inhalte, SMS, Kontakte), Zugriff auf eingebaute Kameras, Abhören des Telefons und die GPS-Lokalisierung des Nutzers.

BSI-Empfehlungen zum Schutz der persönlichen Daten:

1. Bis zur Veröffentlichung eines Softwareupdates des Herstellers wird empfohlen, PDF-Dokumente nicht auf mobilen iOS-Geräten zu öffnen. Dies gilt sowohl für Webseiten als auch für E-Mails und andere Applikationen.
2. Die Nutzung des mobilen Browsers auf dem Endgerät sollte auf vertrauenswürdige Webseiten beschränkt werden. Hyperlinks in E-Mails oder auf Webseiten, sollten nur geöffnet werden, wenn diese aus vertrauenswürdigen Quellen stammen. Bei der Nutzung von Suchmaschinen sollte man bei den Ergebnissen in der Trefferliste darauf achten, keine PDF-Dokumente zu öffnen.

Das BSI steht in Kontakt mit Apple und wird über neue Sicherheitsinformationen berichten.
BSI für Bürger

Autor: klaus, veröffentlicht am: 4. 08. 2010

Kategorien: iPad Programmierung, iPhone Programmierung

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Gute Idee: Kritzelkladde Ideas m. vielen Extras

Adobe Ideas ScreenDer PhotoShop- und Flash-Produzent Adobe hat bekanntlich eine überaus problematische Beziehung zum iPhone-Erfinder Apple. Dennoch gibt es mehrere ausgesprochen pfiffige Adobe-Apps für iPhone, iTouch und iPad. Eine davon ist “Adobe Ideas”. Die App wird für iPhone und iPad angeboten und wird von Adobe selbst als “intelligenter Skizzenblock” beschrieben. Und Ideas ist tatsächlich eine feine Sache, wenn man grad mal wieder kein Papier und Bleistift zur Hand hat, wenn die schönsten Ideen kommen.

Adobe Ideas: Farbschemata bestimmenDieses Werkzeug wird alsbald unverzichtbar – denn es bietet ein simpel bedienbares Zeichen-Tool mit stufenlos einstellbarer “Werkzeug”-Stärke sowie Radiergummi und schier endlos zoombarer Zeichenfläche sowie – gar nicht selbstverständlich – stolzen 50 Undo-Schritten. Überdies kann Ideas Farbschemata aus Fotos oder Zeichnungen bestimmen. Arbeitsergebnisse lassen sich als Ausgangsbasis für Bearbeitungen duplizieren und per E-Mail exportieren, nachdem Ideas sie in ein PDF umgewandelt hat. Schade, dass man Scribbles nicht auch als iPhone-Foto speichern kann – aber da bleibt ja jederzeit der Ausweg, den Bildschirm abzufotografieren (Screen Dump).

Manche kostenpflichtige App leistet weit weniger als diese Free App aus der Kategorie Unterhaltung. Fazit im Praxistest: ****

iTunes-Link Adobe Ideas for iPhone

Autor: klaus, veröffentlicht am: 30. 05. 2010

Kategorien: iPad Programmierung, iPhone Programmierung

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Praxistest: My Hero (vs. ichPhone)

hero0_perspektivenMehrere Wochen hat sich das Android-Smartphone Hero von HTC jetzt bereits glänzend in der mobileTicker-Redaktion von Glanzkinder bewährt und musste sich dabei zwangsläufig auch dem Vergleich mit mehreren iPhone-Gerätegenerationen stellen. Das Fazit vorab: Der Hero machte eine wahrlich heldenhafte Figur – Außer vielleicht beim Strunzfaktor gibt es nichts, was er nicht mindestens so gut wie das iPhone kann.

hero4_entblättertZunächst galt es, sich trotz des etwas barocken Sprachgebrauchs (z. B. “Besuchen des Internets auf dem Telefon”) im immerhin aber nicht komplett maschinen-übersetzt wirkenden Owner’s Manual zu den allerersten Gehversuchen schlau zu machen… Freiheit, die ich meine! Man kann, darf, ja muss dieses Smartphone ganz einfach öffnen, nicht nur, um eine SIM-Card einzulegen (1,8V- wie 3V-Karten werden unterstützt; das Testgerät ist SIM-Free), sondern auch um den Akku einzulegen bzw. zu wechseln. Freude auch über die 2 GB SanDisk-Karte, die ganz nach Belieben ausgetauscht oder erweitert werden kann. Sobald man diese auf dem PC oder Mac als USB-Laufwerk einrichtet, kann fröhlich hin- und her-synchronisiert werden!

Der Hero (alias G2 Touch) war HTCs erstes Android-Smartphone mit den Features Multitouch, HTC Sense als Bedienoberfläche und Unterstützung von Adobe Flash. Er ist bereits seit Juli 2009 in Europa verfügbar. Relativ schnell hat man die Infos der Statuszeile oben begriffen, die Signalstärke, Akkustatus, Verbindungsstatus und Uhrzeit anzeigt. Gewöhnen muss man sich kurz an die im Gegensatz zum Apfelphone stufenlos nach links und rechts verschiebbaren Home Screens, sieben an der Zahl. Vor der ersten Benutzung hat man sich mit seinem GoogleMail-Konto anzumelden. Dann wird man zügig durch verschiedene Konto-Einrichtungen geführt. Innerhalb weniger Minuten ist man imstande zu telefonieren und beherrscht vielleicht auch schon nützliche Features wie Stummschalten. Bei bekannten Anrufern werden diese falls vorhanden mit Namen und Bild angezeigt. Makeln wird standardmäßig unterstützt, Warteschleifen u. Konferenzschaltungen ebenso. Generell zeigte sich: Wer mit dem iPhone umgehen kann, findet sich mit der Kombi Android/Sense auch schnell zurecht. Franka (7 Jahre, iPhone-Veteranin, Doodle Jump-Highscore >61.000) zockte nach wenigen Minuten etliche Spiele und beherrschte auch bereits den Einkaufsbummel in den Android Market. Am spürbarsten werden Unterschiede etwa beim Beenden von Apps (halt ohne Home Button). Apropos Beenden: Der Hero unterstützt ja erfreulicherweise Multitasking, wenn der Prozessor an seine Grenzen stößt, speichert er den App-Status und fährt Apps herunter, bis ein sicherer Zustand erreicht ist. Insofern gelang es nie, das System in die Knie zu zwingen. App-Abstürze aber kommen durchaus regelmäßig vor..

An recht intuitiv funktionierenden Bedienelementen werden geboten: Taste Ein/Aus, Taste MENÜ (für aktuelles Fenster oder aktuelle Option oder App), Taste STARTSEITE (inkl. App History), Taste ANRUFEN (Zugang zu Telefonie, Kontakte), Taste ZURÜCK/BEENDEN (einen Schritt zurück/Eingabe löschen) sowie SUCHEN (startet kontextbasiertes Suchen u.a. in Kontakten, E-Mails, Apps, aber auch in Twitter). Nicht zu vergessen der Trackball, mit dem man nach etwas Übung recht gut Elemente auf dem Display auszuwählen oder markieren kann. Vorzügliche Dienste leistet der Trackball beim mobilen Surfen. Allerdings lässt sich die Empfindlichkeit nicht einstellen. Durch Blinken macht er auf eingehende Anrufe oder eingegangene Benachrichtigungen aufmerksam. Lauter/leiser gestellt wird der Held mit einer sensibel ansprechenden Wippe an der linken Geräteseite.

Schon etwas erfahrener in den Menütiefen und selbstbewusster beim Hero-Bedienen entdeckt man entzückt, dass man hier simpel tun kann, wozu man ein iPhone erst jailbreaken müsste: Man kann das Phone weitestgehend individualisieren, beispielsweise den Hintergrund des Startbildschirms frei wählen.

Das “grüne Auge” (LED) vom Hero hält folgende Botschaften bereit: Permanentes Grün signalisiert einen vollständig geladenen Akku (wenn das Telefon mit dem Netzteil odereinem Computer verbunden ist); stetiges Rot einen Akku, der geladen wird; blinkendes Rot einen schwachen Akku; blinkes Grün eine aktuelle Benachrichtigung.

Praktisch ist die App-History: Um eine zuletzt benutzte Anwendung zu öffnen, hält man die STARTSEITE-Taste etwas länger gedrückt und bekommt die sechs zuletzt genutzten Anwendungen angezeigt, die auf einen Touch hin geöffnet werden.

Die Synchronisierung mit Google-Diensten, aber auch mit Exchange ActiveSync und Microsoft Office Outlook aus gelingt recht einfach über Einstellungen / Settings. Für weitergehende Vorhaben gibt es Software zum Download bei HTC. Auch was Soziale Netzwerke angeht, bietet Hero vorbereiteten Zugriff auf vorhandene Facebook-, Flickr- und Twitter-Konten bzw. Profile. Dies führt etwa dazu, dass man geschossene Fotos automatisch bei Flickr veröffentlichen kann oder dass Kontakte mit Facebook abgeglichen wird und ggfs. Profilfotos auch im Adreßbuch angezeigt werden.

Charakteristisch für den Hero sind der markante Knick zum Gehäuseboden hin und die abgeschrägten Kanten am Gehäuserand. Der Knick führt dazu, dass das Smartphone subjektiv sicherer und besser in der Hand liegt als ein iPhone, aber auch in Taschen etwas mehr aufträgt. Daher passt der Hero natürlich auch nicht in für iPhones geeignete Hüllen und Etuis. Das Smartphone wiegt 135 Gramm und fasst sich u.a. dank des um den Touchscreen herum verbauten Aluminiums sehr stabil und “wertig” an, wirkt vom Gerätedesign her aber optisch weit weniger aufsehenerregend als das Kultgerät mit dem Apfellogo.

Der 3,2 Zoll große kapazitive HVGA-Multitouch-Bildschirm mit 320×480 Pixel Auflösung trägt eine fettabweisende Schutzschicht und auch der Rest des Geräts ist beschichtet – mit Teflon. Eine gewisse Schmutzresistenz erwies sich auch im Praxistest, obwohl Touchscreens nunmal für Fingerabdrücke prädestiniert scheinen.

hero07_mitgeliefertes zubehörDie sonstige Ausstattung ist dem 3GS sehr vergleichbar: integriertes Freisprechen, Audio-Ausgang (3,5 mm Standard), GPS-Sensor, Kompass, Beschleunigungssensor, virtuelle Tastatur (länger gedrückt halten für mehrfache Tastenbelegungen; auf Wunsch T9-Worterkennung). Die 5 Megapixel-Kamera (ohne Blitz/Beleuchtung) erzielt ähnlich mäßige Ergebnisse, wie die vom iPhone 3GS, allerdings kann der Hero-Autofokus via Trackball aktiviert werden, mit dem man auch Ausschitte festlegen kann. Überdies bietet die Kamera Einstellmöglichkeiten wie Weißabgleich oder Messmodus. Sie nimmt Videos mit einer maximalen Auflösung von 352 x 288 Pixel auf. Es ist ein Musikplayer integriert, der zuvor auf der Speicherkarte gespeicherte Titel spielt. Die mitgelieferten In-Ear-Kopfhörer klingen nicht berauschend, weisen dafür aber schön griffige Bedienelemente für diesen Player auf.hero5_headphones_remote control

Standard-Anwendungen:
Beim SMS-Verfassen wird angezeigt, wenn das Format einer Nachricht überschritten u. die nächste begonnen wird. Klingt selbstverständlich, das kann oder will die Kombi iPhone/Telekom aber noch nicht. An MMS-Nachrichten kann angehängt werden: Foto (bis hin zu Slide-Shows), Video, Audio, Ort (GPS-Koordinaten), Kontakt (vCard), Termin (vCalendar). Der integrierte Browser arbeitet schnell und gut und hat keine Probleme mit Flash… Auch ein guter Kalender/Termin- und Aufgabenverwaltung, ein Taschenrechner, ein Twitter-Client, die notorische Aktien-App, eine Sprachaufzeichnungs-App und eine Uhr mit Wecker gehören zum Standard. Für mobile Professionals interessant – Neben QuickOffice ist auch ein recht gut funktionierender PDF-Viewer mit an Bord. Logisch, dass auch GoogleMail (inklusive Latitude), GoogleTalk (Instant Messaging; hier wird ggfs. angezeigt, falls der Chat-Partner auch ein Android-Endgerät verwendet!), Google Maps, YouTube sowie die schon erwähnte Google-Suchmaschine nicht fehlen dürfen.

hero1_homescreenNetter Gag: Gespeicherte Musiktitel können als Klingelton verwendet werden (aber was sagt die GEMA dazu?). Tethering ist ausdrücklich vorgesehen, erlaubt und wird im Handbuch erklärt: “6.6 Verwendung des Telefons als Modem”.

Zur Individualisierbarkeit des Hero tragen zahlreiche Widgets bei, die man den Home Screens hinzufügen kann, etwa eine Weltzeituhr oder eine hübsch animierte Wetterprognose. Auch die Möglichkeit, Verknüpfungen (etwa zu Bookmarks, einzelnen Kontakten oder häufig benötigten Apps) auf der Oberfläche zu platzieren, gefällt. Weniger zwingend ist die alphabetisch geordnete Darbietung sämtlicher installierter Apps.

hero2_iPhone_unlockShopping-Fieber im Android Market
Der Android Market, Pendant zu Apples App Store, präsentiert seine auch schon über 50.000 Apps geordnet nach Kategorien (wie Comics, Effizienz-Tools, Finanzen, Gesundheit; ähnlich beliebig u. teils fragwürdig wie die App Store-Genres) und stets entweder nach Einstelldatum oder nach Beliebtheit sortiert. Hier findet sich manch alter App Store-Bekannter (z.B. “Papi Jump” und seine Verwandten). Formulierungen wie “on your iPhone” in den Release Notes von Android Apps deuten ebenfalls auf eine starke Portierungstätigkeit mancher Entwickler hin.Android_Shoppingbag

hero3_iPhone_silhouetteDer Akku hat 1.350 mAh, damit hält der Hero bei vergleichbarer Nutzung gefühlt genau so lang oder kurz durch wie das iPhone 3GS, aber länger als das 2G. Die Werksangaben lauten: 470 Minuten Sprechzeit (GSM), 440 Stunden Stand-by. Bluetooth-Nutzung geht aber auch hier auf die Betriebszeit. Weitere Daten: Quadband-Gerät (GSM 850/900/1800/1900), UMTS/HSDPA und HSUPA für schnelle Uploads. Eine mit 528 MHz getaktete Qualcomm MSM 7600AARM CPU ist das Herz unseres Helden, der auf 288 MB Arbeitsspeicher zugreifen kann. Das Testgerät arbeitet mit Android 1.5 (“Cupcake”), ein Upgrade auf 2.1 (“Froyo”) ist aber angekündigt.





Vorteile Hero:
Individualisierbares GUI
Multitasking (b. Apple erst m. iPhone OS 4.0)
Akkus und Speicherkarten tauschbar (aufrüstbar bis auf 16 GB micro-SDHC)
Trackball als Navigations-Option (Mobiles Internet)
Taste Suchen u. Suchfunktion
Gehäuse-Ergonomie
App History
Unproblematisches Tethering
Apps können auch ohne Android Market installiert werden
Möglichkeit, kleines Tragband o.Ä. an der Rückwand zu verankern

Vorteile iPhone:
Design!
Poserfaktor
Übersichtlichkeit bei geladenen Apps
Angebot im App Store (Qualität, Quantität)
Prallvoller Zubehörmarkt

Hero-Fazit: *****

PS: Dümmster anzunehmender User Error: Obwohl das Gerät wohlweislich nur im WLAN betrieben werden sollte und laut Anzeige auch wurde, scheinen dennoch im Hintergrund Traffic erzeugende Prozesse abzulaufen, denn eine Telefonrechnung für die Karte im Hero von über 300 Euro für “Datendienste” sorgte für eine unschöne Überraschung, die aber die Freude über dieses tolle Smartphone, das ja auch normalerweise mit Internet Flat betrieben werden dürfte, nicht dauerhaft trüben konnte.

HTC Hero kaufen (Preisvergleich)

noch mehr zum Hero (wikipedia)

SmartCom lernt Faxe machen

quintec_logoDer Overather Hersteller Quintec stellt Erweiterungen seiner “All-inclusive”-Appliance SmartCom Center (SCC) vor, das in Version 3.1 jetzt auch Faxe empfangen und senden kann. Über die iPhone-Anbindung an das SCC geht das nun auch vom iPhone: Eingehende Faxe werden dem Benutzer als PDF via E-Mail zugestellt. Umgekehrt können ausgehende Faxe durch Eingabe einer speziellen E-Mail-Empfängeradresse (mit der Faxnummer) erzeugt werden. Beim Senden können E-Mail-Anlagen in den Formaten Text, PDF, PostScript, JPG, GIF, TIF und HTML gefaxt werden. Das SCC archviert sämtliche Faxe und Faxberichte in der vollautomatischen Datensicherung. Die Faxfunktion wird in zwei verschiedenen Varianten angeboten: Als ISDN-Variante mit eingebauter ISDN-Karte oder als externes 56K Modem für analoge Verbindungen.
SCC – der Film

Autor: klaus, veröffentlicht am: 3. 04. 2010

Kategorien: iPhone Programmierung

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Praxistest: Reisekosten unterwegs erfassen und auswerten

Reisekosten_iconWenn einer eine Reise tut, dann kann er/sie was erzählen. Wer für seine Firma reist, vor allem dem Personalbüro. Denn das erwartet natürlich die detaillierte Reisekostenabrechnung. Und je länger man damit wartet, um so lästiger können diese Aufgaben werden. Wer diese Erfahrung öfter gemacht hat, für den könnte die Reisekosten-App von Dataline die Lösung sein. Damit erfasst man bereits unterwegs alle Ausgaben einer Dienst- oder Geschäftsreise – von der Übernachtung über Park- oder Taxi-Quittungen bis hin zur Bewirtungen, sodass kein einziger Beleg in Vergessenheit gerät.

reisekosten_screenDabei ist es auch möglich, die Belege zu fotografieren. Der fertige Bericht lässt sich sogar noch aus dem iPhone heraus als PDF per E-Mail in die Zentrale schicken. Reisekosten berücksichtigt laut Anbieter alle Steuer- und Auslandsreisekostenpauschalen für 2010. Komfortabel: Die App ermittelt auch die Reisekosten für die Dienstreise mit dem eigenen oder dem Firmen-PKW, der Bahn oder mit dem Flugzeug und kann auch Auslagen in Fremdwährungen verwalten – wahlweise mit Tageskursen oder festem Wechselkurs.

App-otmDataline entwickelt PC-Software für Personalbüros, darunter die Lohnabrechnungs-Software “Lohnabzug”. Reisekosten 1.1 kostet zurzeit im Rahmen einer Aktion knapp 5 Euro (Normalpreis knapp 8 Euro) und steht in deutscher und englischer Sprache bereit. Dafür und für die gebotene Funktionalität gibt es unseren APP OF THE MONTH Award sowie als Fazit: ****

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(Paid) News: Springer, Stern, T-Mobile..

Wie angekündigt zielt die “Mobil-Offensive” von Springer in erster Linie auf die Geldbörse der Leser bzw. soll deren Schmerzgrenzen ausloten. Die Apps für “Bild” und “Welt” sind kostenpflichtig und werden über ein Abo-Modell vertrieben. Beide wurden mit Einführungspreisen versüßt. Die “Bild”-App kostet in den ersten 30 Tagen 79 Cent, die “Welt” auf dem iPhone zunächst 1,59 Euro. Danach können Bild-Leser zwischen zwei verschiedenen Abo-Modellen wählen: mit der Printausgabe des Folgetags ab 22 Uhr ist der Service für 3,99 Euro pro Monat erhältlich, ohne PDF kostet sie 1,59 Euro monatlich (Welt: PDF-Version für 4,99 Euro beziehungsweise 2,99 Euro pro Monat ohne PDF.

Vor einiger Zeit hat auch Der Spiegel angekündigt, die jeweilige vollständige Wochenausgabe ab Dezember als App anbieten zu wollen, wobei ein Preis von rund 3,70 Euro erwartet wird. Der App Launch scheint sich allerdings zu verzögern, genau wie bei der bereits geraume Zeit erwarteten Financial Times Deutschland.

sternDass es auch kostenlos geht, zeigt u.a. die just als Version 3.1 überarbeitete Stern-App: Für diese konnte der Verlag jetzt 380.000 Downloads seit dem Start im Februar 2009 verkünden. Damit darf sich die stern.de iPhone-App immer noch “erfolgreichste Applikationen eines deutschen Nachrichtenmagazins” nennen. Gemeinsam mit den anderen mobilen stern.de-Plattformen (Android und mobiles WAP-Portal) erzielt die Nachrichten-Site eine mobile Reichweite von rund 20 Mio. PIs/Month.
UPDATE 08.05.2010:
Inzwischen verkündete der Stern 506.000 Downloads bzw. Unique Installs seiner kostenlosen iPhone-App. Davon entfielen 468.000 auf Deutschland, 38.000 aufs Ausland.

Die neue Version wurde besonders bei Darstellung und Verwendung des Livetickers zur Fußball-Bundesliga überarbeitet. Zudem gibt es mit den “Text-Fotostrecken” ein neues Artikelformat mit üppig bebilderten Beiträgen, bei denen die stern-typische Optik konsequent in das mobile Format eingebunden wurde. Generell konnte der Seitenaufbau innerhalb der App beschleunigt werden.

Seit dem 18.12. können News-Junkies auch zur kostenlosen App “News” der DTAG greifen. Wie beim T-Online.de-Portal gibt es hier Aktuelles aus den Bereichen Nachrichten, Sport, “Boulevard” , Wirtschaft oder “Ausland”. Irritierend ist der lange Zeitraum, den die App für den Programmstart und den Aufbau mancher Seiten benötigt.

Tablet Ende März 2010?

Apples mit Spannung erwartetes Tablet könnte nach Reuters-Informationen Ende März oder Anfang April in den Handel kommen. Nachdem Apple bekanntlich bereits den Musikvertrieb mit iTunes und den Smartphone-Markt mit dem iPhone umgewälzt hat, erwarten manche Experten nun ähnliche Effekte durch den Tablet-Rechner mit 10,1-Zoll-Touchscreen u.a. für den E-Book- und E-Magazine-Markt – insbesondere wenn Apple eine eigene App zur Darstellung von u.a. EPUB und PDF integrieren würde. Auch im Bereich Spiele könnte nach einem erfolgreichen Tablet-Launch Manches nie wieder so sein, wie zuvor.

Autor: klaus, veröffentlicht am: 21. 12. 2009

Kategorien: iPhone Programmierung

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Lesetipp: “eBooks über zehn Euro haben es schwer”

Der Walhalla-Verlag setzt neben konventionellen eBooks auch auf digitale Ausgaben fürs iPhone. Seit rund einem halben Jahr vertreibt der Regensburger Verlag seine Bücher neben der Printausgabe sowie eBooks im PDF-Format auch als iPhone eBook Apps: Gesetzessammlungen aus verschiedenen Rechtsgebieten sowie Fachratgeber aus den Bereichen Wirtschaft und Finanzen, Management und Marketing sowie Rhetorik und Kommunikation. Im Interview mit Online-Redakteur Daniel Lenz vom Buchreport zog Barbara Bayer, Rechtsanwältin und Redaktionsleitung Neue Medien bei Walhalla, eine lesenswerte Bilanz zum iPhone-Programm und beschreibt den Mehrwert der elektronischen Varianten.

Aus dem Inhalt: “Man kann Buch- und iPhone-Angebote nicht unbedingt miteinander vergleichen. Auch wenn die Titel ähnlich sind, verbirgt sich hinter den mobilen Applikationen zumeist eine geringere Datenmenge, die allerdings mit Zusatznutzen versehen ist. Wir glauben deshalb nicht, dass ein iPhone-Text unsere gedruckten Ausgaben überflüssig macht. Vielmehr sehen wir die Applikation als Ergänzung zur gedruckten Ausgabe. Richtig ist allerdings: Ein Buch über 10 Euro dürfte sich im App Store sehr schwer verkaufen, weil ganz offensichtlich das gedruckte Werk wertvoller eingestuft wird.”
zum Interview

Walhalla eBooks@iTunes

Autor: klaus, veröffentlicht am: 19. 08. 2009

Kategorien: iPhone Programmierung

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