LinkedIn iPhone App
LinkedIn ist ein internationales Business-Netzwerk, für das sich bereits 70 Millionen Fach- und Führungskräfte entschieden haben. Ebenso wie beim Konkurrenten XING gibt es bereits seit einiger Zeit native Apps für folgende im Business-Kontext wichtigere mobile Endgeräte-Plattformen: BlackBerry (Tour, Bold, Curve, Storm, Pearl), Palm (Pre, Pixi) sowie das iPhone. Für Android gibt es noch keine offizielle App, aber mit DroidIn einstweilen eine gute Alternative.
Höchste Zeit, sich die iPhone App in Version 3.1.1 einmal genauer anzuschauen: Auch hier ist der Funktionsumfang zwar leider nur eine Untermenge dessen, was vom Portal geboten wird – so fehlen beispielsweise Gruppen-Funktionen. Aber mehr als die schmächtige XING-App hat das mobile LinkedIn Tool schon unter der Haube:
- Ganz oben rechts findet sich die zum Netzwerken wichtige “Einladen”-Funktion – mit Zugriff auf die iPhone-Kontakte.
- Direkt darunter prangt schon die Suchfunktion, die allerdings nicht nach bestimmten Profilsektionen etc. eingeschränkt werden kann.
- “Alle Updates/Status Updates” führt zu den Statusmeldungen der eigenen Kontakte, die nach “Favoriten” vorgefiltert werden können.
- “Profil-Updates” zeigt nur ebensolche bei Kontakten an.
- “Diskussionen” führt zu Neuigkeiten in abonnierten Foren
- “Kontakte” verwaltet ebendiese, eine Übernahme in die iPhone-Kontakte ist möglich.
- “Senden” bietet Zugang zum Postfach
- “Aktuelle” merkt sich die letzten Profile, die man sich angesehen hat – nette Idee.
- “Verbinden” schlägt Mitglieder vor, “die Sie vielleicht kennen”.
- Der Hit ist “In Person”, mit dem die App Near Field Communications (NFC bereitstellt: bei aktiviertem Bluetooth und beiderseits geöffneter LinkedIn App kann man sich sofort mit Nutzern in der Nähe verbinden, etwa wie bei Bump. Die Funktion konnte zwar nicht getestet werden, dennoch kann sich XING hier auf jeden Fall ein paar Scheiben abschneiden…
- Eine “Themen” genannte Möglichkeit, die App ein klein wenig zu individualisieren, rundet das Angebot ab.
Vermißt wird eigentlich hauptsächlich die spannende “Besucher Ihres Profils”-Funktion von Xing (Portal u. iPhone App). In den Rezensionen auf iTunes werden häufige Abstürze vor allen beim Suchen moniert, das trat in unserem Test nicht auf. In Summe eine wirklich empfehlenswerte Anwendung für LinkedIn-Nutzer, die – genau wie das Xing-Angebot – kostenlos ist. Fazit: ***.
iTunes-Link
NPD: Curve entthront iPhone (i.d. USA)
Die auf TK spezialisierten Marktforscher der NPD Group haben den US-Endkundenmarkt (exklusiv Geschäftskunden) bei Smartphones untersucht. Die Ergebisse sehen erstmals den RIM BlackBerry Curve (alle 83XX Modelle) auf Platz 1, gefolgt vom iPhone 3G, die Ränge 3 und 4 gehen an BlackBerry Storm und Pearl, das Schlusslicht bildet das G1 von HTC (Google). Damit wäre der Smartphone-Marktanteil von RIM (nur Endverbraucher) um 15 Prozent auf nahezu 50 Prozent angestiegen.
Für das Vorbeiziehen am Konkurrenten machen die Auguren erstens eine erfolgreiche Promotion Aktion des US-Anbieters Verizon Wireless verantwortlich. Zweitens sei der Curve günstiger und bei allen vier großen US-Netzanbietern erhältlich. Laut NPD machten Smartphones im ersten Quartal 2009 bereits 23 Prozent des gesamten Handymarktes aus (Q1: 17 Prozent).
Zur Meldung
iPhone u. iTouch schlagen Android um Faktor 23
In seinem monatlichen “Mobile Metrics Report” hat Mobilwerbungs-Spezialist AdMob Android gegen das iPhone antreten lassen. Dazu wurden – natürlich jeweils nur im im betrachtbaren AdMob-Netzwerk – die auf beide mobilen Betriebssystem-Plattformen zurückführbaren Zugriffe verglichen. Aus den Ergebnissen:
* Vom HTC “Dream” (G1) stammten im März 09 zwei Prozent der Zugriffe in den USA, damit landet das G1 immerhin auf Rang 4 der Smartphones, nach iPhone, BlackBerry Curve und BlackBerry Pearl.
* Die Zugriffe vom G1 haben in den vergangenen Monaten stark zugenommen, doch die vom iPhone wuchsen seit der Eröffnung des App Store im Sommer 2008 kontinuierlich ganz erheblich stärker.
* Eindeutig haben Anwendungen (“Apps”) gewaltigen Einfluß auf die Zuwachsraten. Im März wurden über die Hälfte des mobilen Datenverkehrs sowohl bei G1 wie auch beim iPhone durch Installation, Updates oder Nutzung von Apps generiert!
* Im März 09 erzeugte das iPhone die achtfache Anzahl von Zugriffen im Vergleich zum G1. iPhone und iTouch weltweit kommen auf die 23-fache Zugriffsmenge verglichen mit G1.
zum Report
Mit iPhone & Co. KPIs auslesen
Key Performance Indicators (KPIs) bezeichnen in der Betriebswirtschaftslehre Kennzahlen, anhand derer der Fortschritt oder der Erfüllungsgrad hinsichtlich wichtiger Zielsetzungen oder kritischer Erfolgsfaktoren innerhalb einer Organisation gemessen und/oder ermittelt werden kann.
Produktionsverantwortliche gerade in der Prozessindustrie könnten sich für folgende Software des OSIsoft-Partners Transpara begeistern, die besagte Schlüsselindikatoren nicht nur auf nahezu jedem Web-Browser darstellen kann, sondern auch die Ausgabe auf iPhone, iTouch, BlackBerry (Pearl) bis hin zur Sony Playstation unterstützt.
Bei auf Produktionsebene implementiertem OSIsoft PI soll es die Transpara-Lösung gestatten, mit relativ geringem Administrationsaufwand wichtige Echtzeitdaten auf all diesen Endgeräten zugänglich zu machen, wie z. B. KPI, Gesamtanlageneffektivität (Overall Equipment Effectiveness – kurz OEE), IT-Monitoring (Rechner- und Schnittstellenstatus, Datendurchsatz, etc.) oder aktuelle Produktionskennzahlen, Anlagenstatus, Störungen). Die Software wird in Deutschland von Megla vertrieben und betreut. Bei der Implementierung von PI und bei der Prozessoptimierung helfen Dienstleister wie werusys Industrieinformatik.
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