Mobilgeräte: Wenig Risikobewusstsein
Eine im Frühjahr 2011 von Internet: BullGuard durchgeführte Umfrage unter 2.000 Briten weist auf ein mangelndes Bewusstsein bei der Absicherung mobiler Geräte hin. Noch scheint das nachvollziehbar, da für mobile Geräte noch weniger Malware existiert, als für PCs. Doch mit der wachsenden Verbreitung von Smartphones und Tablet-PCs steigt auch das Interesse der Hacker. So beobachteten Sicherheitsexperten für das Jahr 2010 bereits 250 Prozent mehr Attacken auf mobile Geräte als im Vorjahr.
49 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben an, sich noch nie Sorgen um die Sicherheit ihres Devices gemacht zu haben, wenn sie mobil auf das Internet zugreifen. 32 Prozent hätten sich auch noch nie Gedanken um potenzielle Risiken gemacht, so die Studie weiter. Über der Hälfte der Befragten (55 Prozent) ist demnach auch nicht bewusst, dass Smartphones überhaupt von einem Schadprogramm infiziert werden können, und nur 47 Prozent wissen, dass es mobile Sicherheitslösungen gibt. Fast jeder Fünfte (21 Prozent) ist der Meinung, dass solche Programme überflüssig sind – so die wichtigsten Ergebnisse der Untersuchung. Die Umfrage wurde vom Marktforschungsinstitut OnePoll Ende April / Anfang Mai 2011 durchgeführt. Es nahmen 2.000 Briten teil.
Die überwiegende Mehrheit der Befragte meint, dass bei ihnen “sowieso nichts Interessantes zu holen sei”: 88 Prozent der Teilnehmer gaben an, keine sensiblen Daten auf ihren mobilen Geräten zu speichern. Dabei werden faktisch für viele Online-Dienste – E-Mail, Social Networking, mobiles Shopping und M-Banking sind nur einige Beispiele – Zugangsdaten in die mobilen Geräte getippt und oft auch dort gespeichert. In jedem dieser Fälle droht Mißbrauch und digitaler “Identitätsverlust”. Auch Nachrichten, Kontakte und Dateien können lohnende Ziele für Angreifer sein.
BullGuard-Technologiepartner Juniper Networks meldete kürzlich im Vergleich 2009 zu 2010 250 Prozent mehr Schadprogramme für mobile Geräte. Android-basierte Geräte scheinen laut Juniper besonders bedroht. Für dieses Betriebssystem bietet BullGuard sein Produkt Mobile Security 10 für die Plattformen Android, Symbian, Windows Mobile und BlackBerry OS an. Die Sicherheitssoftware verfügt laut Anbieter über Viren- und Spyware-Schutz, Backup-Funktionalität sowie Features zur elterlichen Kontrolle und umfangreiche Remote-Control-Funktionen zum Lokalisieren oder Löschen der Daten im Verlustfall.
BullGuard im Android Market (22,62 Euro)
Ein lesenswerter Beitrag zum unterschätzten Thema Mobile Malware des Deutschland- und Frankreich-Chefs von Doctor Web, Pierre Curien, findet sich auch in der Juni-Ausgabe des Chefbüro – IT- & Business-Magazin für Führungskräfte auf S. 27.
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