PRTG Network in der Hosentasche
Grundlage für ein reibungslosen Geschäftsbetrieb ist ein funktionierendes Netzwerk, da Ausfälle von Mailservern, Webshops, ERP-Systemen etc. bzw. Leistungseinbrüche oft enorme Schäden verursachen. Die Verantwortung liegt in der Regel beim IT-Administrator, und zwar rund um die Uhr, unabhängig von seinem Aufenthaltsort. Gerne aber schlägt der Fehlerteufel im Unternehmensnetzwerk ausgerechnet dann zu, wenn der Admin unterwegs ist. Aus diesem Grund sollte er permanent über den Zustand des Netzwerks informiert sein.
Genau für diese Situation hat die Paessler AG, laut Pressemitteilung, eine Lösung für ein mobiles Netzwerk-Monitoring via einem zweiten “Mini-HTML-Interface” entwickelt, die speziell auf unter BlackBerry OS, Windows Mobile oder Android betriebene Geräte zugeschnitten sind. Für Apple-Geräte wie iPhone, iPad und iPod steht schon länger die (9,99 € kostende) iPRTG-App zur Verfügung, welche mit der aktuellen Version 2.1 nun auch die höhere Auflösung und die Multitaskingfähigkeit des iPad und des iPhone 4 ausnutzt. Mit diesem mobilen Angeboten soll es Admins möglich sein, sich jederzeit über den aktuellen Status des Netzwerks zu informiert und jederzeit Ausfällen und Engpässen entgegenwirken können.
- Folgende Informationen sollen dabei die “tragbaren Netzwerkassistenten” dem Netz-Admin aus dem Netflow unabhängig davon, wo er sich gerade aufhält, liefern:
- Startseite (Home): Zeigt die Favoriten-Sensoren und deren aktuellen Status
- Statusleiste: Der aktuelle Status aller Sensoren steht immer ganz oben (wie viele Sensoren sich im Status “Fehler”/”OK”/”Pausiert” usw. befinden)
- Geräte: Stellt den “Gerätebaum” mit Gruppen und Geräten dar. Sensoren: Zeigt verschiedene Sensorlisten aus der individuellen PRTG-Konfiguration an (schnellster/langsamster Ping, höchste/niedrigste Bandbreite etc.)
- Alarme: Listet alle Sensoren, die sich in einem Alarm-Status befinden (“Ungewöhnlich”/”Warnung”/”Fehler”)
- Maps: User können eine Map einfach durch Tippen auswählen und anzeigen
- Graphen: Werden direkt im Überblick über die Sensoren angezeigt und können ohne “Durchklicken” aufgerufen werden
Männer, die auf iPods starren
Erwartungsgemäß hat Apple auf einer gestrigen Veranstaltung vor zahlreich erschienener Gemeinde die nächste Generation des iPod touch vorgestellt. Ebenfalls weitgehend wie erwartbar gehören zu dessen “incredible new features” das vom iPhone 4 bekannte Retina Display, von den nunmehr integrierten Kameras (front- and rear-facing) und Mikrofon ermöglichte FaceTime Video-Telefonie, Bewegtbildaufzeichnung – dies setzt allerdings die Apple App iMovie voraus (3,99 Euro) – sowie iOS 4.1. Befeuert wird all dies von der A4-CPU. Das Gerät ist abermals dünner und leichter geworden. Die neue Generation wird zumindest in den USA ab kommender Woche verfügbar sein. Die Preise rangieren von knapp 230 Euro (8 GB) über knapp 300 Euro (32 GB) bis knapp 400 Euro (64 GB). Das Upgrade auf iOS 4.1 für ältere iTouch-Modelle soll kostenlos sein.
Weitere Ankündigungen betrafen u.a. stark überarbeitete Modelle von iPod Shuffle und Nano (erstmals mit Multitouch-Bedienung) sowie die Neuvorstellung von Apple und TV Ping. Letztgenannte Komponente von iTunes 10 soll dem weltgrößten digitalen Musikshop über erweiterte Funktionen für Meinungsaustausch (aber keinen Musiktausch!
etc. etwas Social Networks-Flair hinzufügen.