Kostenloses App Monitoring über 7 Stores

Distimo MonitorDie App Store-Spezialisten von Distimo gaben soeben bekannt, dass ihr Analyse-Tool für App-Entwickler und -Auftraggeber, Distimo Monitor, ab sofort auch die Mobile App Stores Mac (Apple Mac Store) sowie Windows Phone 7 Marketplace unterstützt – die Apple App Stores for iPhone und for iPad sowie die BlackBerry App World, Googles Android Market und Nokias Ovi Store waren bereits länger im Portfolio.

Distimo Monitor ist ein kostenloses Werkzeug für App Store Analytics, mit dem Entwickler komfortabler als beispielsweise über iTunes Connect Downloads, Umsätze und Rankings (Charts-Positionen) überwachen können. Das Tool kann laut Anbieter alle relevanten Statistiken in den genannten sieben Mobile App Stores sammeln und in Form von Benchmarks darstellen.

Insbesondere sollen Entwickler so Erkenntnisse dazu gewinnen, wo die Apps des direkten Wettbewerbs erfolgreich(er) sind und wo sich Chancen auftun könnten. Solche Hinweise können App Publishers laut Distimo veranlassen, beispielsweise Preise oder Distributionskanäle (App Stores) anzupassen, um Download-Stärke und Umsatz ihrer Anwendungen zu steigern.

Vorteile laut Anbieter:

  • Übersichtliche Darstellung der Kennzahlen zu allen selbst oder für Kunden veröffentlichten Apps.
  • Eine Lösung für bis zu sieben Zielplattformen/App Stores, beispielsweise im Gegensatz zu AppAnnie, das durchaus attraktiv ist, aber nur iOS Apps monitoren kann und bei dem Premium-Services wie z. B. historische Daten kostenpflichtig sind.
  • Es ist nicht erforderlich, Code in die eigenen Apps zu integrieren, um (etwa wie bei AppVine) nachzuweisen, dass man tatsächlich der Publisher ist.
  • Ein Export der Daten zur Weiterverarbeitung soll möglich sein.
  • Distimo Monitor hält auch App Store-Bewertungen und Kritiken von Endkunden (also beispielsweise die berüchtigten iTunes-Rezensionen) nach und bietet “automatische Übersetzungen” an. Reviews können von dem Distimo-Werkzeug aus getwittert werden.
  • Das Web-basierte Tool soll auch auf dem iPad genutzt werden können.
  • Distimo Monitor Rankings Competitors

  • Überdies wurde eine Übersichtsansicht nach Art einer “Command & Conquer”- (bei uns: Risiko-) Karte angekündigt. Sie soll zeigen, wo ein oder mehrere (nach welchen Kriterien identifizierte?) Konkurrenten eine stärkere Wettbewerbsposition einnehmen.

Das klingt alles doch recht attraktiv – daher plant die mobileTicker-Redaktion auch, sich das Tool anzusehen und ggfs. einen Anwendungsbericht dazu zu veröffentlichen.

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Distimo: Games machen WP7 zur Consumer-Plattform

distimo_packshotDer jüngste Report von Distimo vergleicht Marktphänomene in Mobile App Stores, darunter Apple App Store, BlackBerry App World, Android Market, Nokia App Store, Palm App Catalog und Marketplace for Mobile Windows Mobile 6.x. Die Daten entstammen dem US-Markt. Die Daten für den Windows Phone 7 (WP7) Marketplace entstammt dem Zeitraum vom 1. bis zum 22.11.2010. Zentrale Ergebnisse:

  • Spiele sind im WP7 Marketplace erheblich populärer als sie es in seinem Vorläufer waren, dem etwas altbacken daher kommenden und primär auf Business User zielenden Shop für Windows Mobile 6.5. Zumindest die von Microsoft geplante Positionierung von WP7 im Endverbrauchermarkt scheint also zu funktionieren.
  • Die Preise für Apps im WP 7 Marketplace entsprechen weitgehend dem Preisniveau beim Wettbewerb – ganz im Gegensatz zum Windows Marketplace for Mobile 6.x, der u.a. von einem deutlich höheren Preisdurchschnitt ausgebremst worden war.
  • Dies trifft umso mehr auf die erfolgreichsten WP7-Applikationen zu: 57 Prozent der Top 100-Apps kosten unter zwei US-Dollar. Für die Top 100 Paid Apps aller anderen Mobile App Stores bewegt sich diese Zahl zwischen 51 und 67 Prozent – außer beim Windows Marketplace for Mobile, bei dem lediglich 37 Prozent der Apps für unter zwei Dollar über die virtuelle Theke gehen.
  • Der WP7 Marketplace eröffnete in den USA am 21.10.2010. Sein Angebot war am 22.11. bereits auf 2.674 Apps angewachsen. Der Vorläufer Marketplace for Mobile 6.x hat es seit seinem Start vor über einem Jahr nur auf rund 1.350 Anwendungen gebracht, hatte aber auch nie eine geballte Marketing-Aufmerksamkeit seitens Microsoft erfahren, wie sie bei WP7 zu beobachten war.
  • Die zehn populärsten Paid Apps im WP 7 Marketplace über alle Kategorien sind Spiele. Ihre Preise rangieren zwischen 2,99 und 6,99 US-Dollar. Unter den zehn erfolgreichsten Free Apps gibt es erstaunlicherweise nur zwei Spiele.
  • Sechs der zehn populärsten Apps im WP7 Marketplace stammen vom “Hausherrn” MS selbst. Im App Store (iPad) und der BlackBerry App World gehen nur vier der beliebtesten Apps auf Apple bzw. Research In Motion (RIM) zurück.

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Lesetipp: “Android 2″

“Android – Grundlagen und Programmierung” ist ein erfolgreiches und daher auch bereits geraume Zeit vergriffenes Fachbuch, das übrigens auch den für Android programmierenden Glanzkindern die ersten Schritte in diese stets beliebter werdende Betriebssystem-und Anwendungs-Umgebung geebnet hat. Kein Wunder, dass der herausgebende dpunkt-Verlag nun eine erweiterte und überarbeitete zweite Auflage vorstellt.
dpunkt Android 2 Grundlagen und Programmierung
Es ist den Autoren Arno Becker und Marcus Pant (beide: Visionera GmbH) gelungen, ihr Lehrbuch so zu aktualisieren, dass man von einer allerersten Einführung bis zu ersten eigenen Anwendungen geführt wird, die weit über “Hello World!” hinausgehen. Dabei werden allerdings Grundkenntnisse in der Java-Programmierung vorausgesetzt.

Die Neuauflage wurde so überarbeitet, dass Neuerungen der Android-Versionen 2.x berücksichtigt werden. Neu sind die Themen Hierarchy Viewer (für die Layout-Optimierung; Seiten 108-110) SMS-Integration (mit griffigem Anwendungsbeispiel; 210-220), sowie Trace View (Test-Tool; 347-350).

Besondere Aufmerksamkeit wird sinnvollerweise dem Umgang mit den bei der App-Programmierung notorisch knappen Ressourcen CPU-Leistung und Storage gewidmet. Von einer ersten Definition von “Activities” unter Android ausgehend lernen wir den Systemaufbau des auf einem Linux-Kernel basierenden Systems kennen, soweit er für unseren Weg von der App-Idee und -Konzeption bis zur .apk-Datei (Android Package File – der fertigen App) erforderlich ist.

Auch relevante Unterschiede zwischen der Programmierung für die Zielsysteme iOS und Android werden herausgearbeitet, beispielsweise was die bei Android leicht ansprechbaren systemnahen Anwendungen Telefonie oder Kontakte angeht.

Services vs. Threads und die Priorisierung von Services sind ein weiteres Thema. Die in Android enthaltene relationale Datenbank SQLite wird ebenso eingeführt wie die Kommunikation zwischen Prozessen einer Anwendung versus der Kommunikation zwischen Anwendungen (Multitasking). Weitere aktuell wichtige Themen sind etwa die Integration von Location Based Services sowie Security – u.a. durch ein eigenes Kapitel nur zur Verschlüsselung. Auch das so wichtige wie häufig vernachlässigte Testen kommt hier nicht zu kurz (eine JUnit Testumgebung ist Teil der Android SDK), bevor es dann an den wichtigen Punkt Zertifikate und Signaturen geht.

Dass sämtliche gegebenen Codebeispiele zusätzlich auf der Webseite zum Buch androidbuch.de zum Download angeboten werden, ist ein wertvoller zusätzlicher Service. In diesem wirklich umfassenden Werk haben wir einzig im Kapitel “Anwendungen marktreif machen” einige einführende Hinweise zu den Themenkreisen Android Market (Optimization), Pricing sowie Support vermisst, die aber zugegeben das engere Feld der Programmierung fast verlassen.
Fazit: ****
[427 Seiten, Broschur ISBN 978-3-89864-677-2 39,90 Euro]

Mehr Infos zu “Android 2″ inkl. Links zu Leseproben

Distimo: iPad App-Preise steigen schneller

Der jüngste Report von Distimo vergleicht Mobile App Stores, darunter Apple App Store, BlackBerry App World, Android Market, Nokia App Store, Palm App Catalog und Windows Marketplace for Mobile. Die Daten entstammen der Periode April bis Oktober 2010 und dem US-Markt. Zentrale Ergebnisse:

    Distimo-Application-Count-Apple

  • Die Zahl der veröffentlichten Anwendungen in Apples App Store wuchs im Beobachtungszeitraum von unter 200.000 auf über 300.000. Der Android Market wächst derzeit bereits schneller, wenn auch auf noch niedrigerem Niveau und hat die 100.000er Marke überschritten.
  • In Q210 stieg die Zahl der “iPad only” Apps schneller als die der auch auf dem iPhone verfügbaren Universal Apps. Dieser Trend kehrte sich im July 2010 um. Im laufenden Monat halten sich iPad und Universal Apps laut Distimo in etwa die Waage
  • .

    Distimo-Average-Application-Price-Apple

  • Der Durchschnittspreis von Paid Apps fürs iPad kletterte seit April (4,34 US-Dollar) bis Oktober (4,97 Dollar) um 14,5 Prozent. Der Durchschnittspreis von iPhone Apps stieg lediglich um 2,3 Prozent von 3,94 auf 4,03 Dollar.
  • Angry Birds war im September die erfolgeichste Paid App fürs iPhoneund als “HD”-Version auf Platz 3 der Paid Apps fürs iPad. Das Game schlägt sich seit seiner Portierung auch legendär im Android Market.

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Price Building via App

Simon-Kucher-Partners IconDie Strategieberatung Simon-Kucher & Partners hat zu ihrem 25-jährigen Bestehen die iOS App SKP vorgestellt, die den Einfluss von Vertriebszahlen, Preisen und Kosten auf den Gewinn berechnet. Die Applikation nutzt als Basis für die Berechnung die individuellen Unternehmenszahlen – und hilft so bei der Beantwortung von Fragen wie: Sollen wir eher den Vertrieb aufstocken, Kosten einsparen oder die Preise ändern?

Simon-Kucher-Partners ScreenMit Hilfe der App soll es möglich sein, Wege zum optimalen Gewinnwachstum zu bestimmen – inklusive der Auswirkungen von Preisanpassungen. Nachdem der Nutzer die individuellen Vertriebszahlen, seine Gewinnmargen und Fixkosten eingegeben hat, kann er in “What if”-Analysen betrachten, wie sich beispielsweise Preiserhöhungen auswirken würden. Darüberhinaus bietet die App auch Links zu weiteren Publikationen von Simon-Kucher sowie Veranstaltungshinweise zum Thema Marketing, Pricing und Vertrieb.

iTunes-Link

Android Market m. 57% Free Apps, App Store 28%

Der jüngste Report von Distimo widmet sich speziell dem Preisgefüge in mehreren Mobile App Stores.
Zentrale Ergebnisse:
Distimo-Proportion-Free-Vs-Paid

  • Der Anteil von Free Apps auf den jeweiligen Plattformen stellte sich in den USA im Mai wie folgt dar: iPad 23%, iPhone 28%, App World 26%, Android Market 57%, Ovi Store 26%, Windows Marketplace 22%.
  • Über die Hälfte aller im Android Market, Apple App Store, Palm/HPs App Catalog und Nokias Ovi Store feil gebotenen Apps kosten zwei US-Dollar oder weniger.
  • Teurer ist der App-Spaß im Windows Marketplace sowie in der BlackBerry App World (die keine Preise (bei Paid Apps) unter 2,99 Dollar zulässt).
  • Der Durchschnittspreis aller Paid Apps fürs iPad liegt mit 4,65 Dollar etwas höher als bei iPhone Apps (4,01 Dollar).
  • Der Durchschnittspreis der 100 umsatzstärksten iPhone Apps ist höher als jener der entsprechenden iPad Charts.
  • Neun der zehn populärsten Free Apps und acht der zehn populärsten Paid Apps gehören zur Kategorie Spiele.
  • Als Twitter seine eigene kostenlose App für iPhone OS und Android vorstellte, stieg diese im laufenden Monat in die Top 10 im App Store und in die Top 6 des Android Market auf.
  • Sowohl Apples iBooks Anwendung wie auch die Kindle E-Book App von Amazon schafften es vom Start weg in die App Store Top Ten, das (schrottige) iBooks sogar zeitweilig auf Platz 1.
  • Fünf der Free Apps in den Top Ten des Windows Marketplace stammen vom Hausherren Microsoft.

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Umfrage: Hohes iPad-Marktpotenzial in Deutschland

yougov_logoApples ab Ende März erhältlicher Tablet-Computer iPad wird sich in Deutschland großer Beliebtheit erfreuen. Dies geht aus einer Studie des Kölner Marktforschungsinstituts YouGovPsychonomics hervor, für die in Deutschland repräsentativ mehr als 1.000 Internetnutzer befragt wurden. Demnach hat jeder fünfte deutsche Internet-User in diesem Jahr einen Kauf des iPads bereits fest eingeplant (vier Prozent) oder hält diesen zumindest für sehr wahrscheinlich (16 Prozent). Somit sind die Marktchancen des iPads in Deutschland sehr hoch, obwohl auch kritische Stimmen zum Sinn und Zweck des neuen Mini-Computers laut wurden. Dabei ist das Absatzpotenzial in der Gruppe der Personen, die bereits jetzt ein Apple-Produkt nutzen, besonders groß: Acht Prozent der Apple-Nutzer geben demnach an, auf jeden Fall ein iPad kaufen zu wollen. Etwa jeder dritte Nutzer eines Apple-Produkts hält dies immerhin für sehr wahrscheinlich.

iPad_TimesÜberraschend ist indes, dass die Mehrheit der iPhone-Nutzer über den Kauf eines iPads nachdenken, obwohl der Tablet-PC von Kritikern auch als „XL-iPhone“ bezeichnet wird. Ähnliches gilt zudem für die Besitzer von Netbooks: Auch Personen die bereits ein Mini-Notebook verwenden, spielen
häufiger mit dem Gedanken, sich ein iPad zuzulegen. Die Aufmerksamkeit, die Apple Apple-Chef Steve Jobs durch die Präsentation des neuen Produkts erreichen konnte ist hoch: So geben mehr als zwei Drittel der befragten Internetnutzer an, bereits vom iPad gehört zu haben. Allerdings herrscht unter diesen Personen offensichtlich in weiten Teilen Unklarheit darüber, welche Eigenschaften das Gerät vorweisen kann. Multitasking wird (fälschlich) von der Mehrheit vorausgesetzt, jeweils mehr als ein Drittel der Befragten glaubt zudem, dass eine Kamera, Telefonfunktion oder die Möglichkeit zur Videotelefonie zur Standardausrüstung gehören.

Als Verkaufshindernis könnte sich aber insbesondere der Preis des neuen Computers erweisen. Obwohl Steve Jobs von einem sehr guten Preis-/Leistungs-Verhältnis überzeugt ist, liegt die Zahlungsbereitschaft der potenziellen Kunden größtenteils unter den von Apple angekündigten Verkaufspreisen. Der ntersuchung zufolge sind nur gut 40 Prozent der potenziellen Käufer bereit, mehr als 400 Euro für das iPad zu bezahlen. Allerdings bevorzugt die Mehrheit der Befragten die Version mit UMTS-Funktion, die nochmals deutlich teurer ist als das Einstiegsmodell. Zum Vergleich: Nur etwa 10 Prozent der potenziellen Käufer würden für das iPad mehr als 600 Euro ausgeben. Zwar hat Apple die Verkaufspreise für Deutschland noch nicht bekannt gegeben, sie dürften jedoch umgerechnet eher über den US-Preisen liegen, die bei 499 bzw. 629 Dollar (mit UMTS-Funktion)
beginnen.

Autor: klaus, veröffentlicht am: 15. 02. 2010

Kategorien: iPhone Programmierung

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