Lesetip: Apps für iPhone-Fotografen
Fotografieren mit dem iPhone hat etwas von Lomographie, allerdings mit dem Vorteil, dass man die gewünschten Fotos sofort sieht und durch die Funktionen inzwischen recht zahlreicher Apps der Kategorie “Fotografie” in die gewünschte Richtung verändern kann. Oftmals entstehen so aus zunächst unspektakulären Schnappschüssen deutlich veredelte, ernstzunehmende Bilder.
“Apps für iPhone -Fotografen – Fotografie und Bildbearbeitung” aus dem Verlag Markt+Technik will als Ratgeber für die Benutzung der iPhone-Cam solche Effekte noch öfter herbeizuführen helfen.
Autor Ronald Puhle stellt in dem Buch die Cams der bisherigen iPhonegenerationen (3G-4G, das 2G taucht nicht mehr auf), viele nützliche Apps vor und erklärt diese genau. Die Möglichkeiten des direkten Hochladens der jeweiligen Fotos und ihre Verwendung auf Blogs, sozialen Netzwerken (Facebook, Twitter, Flickr & Co.) und Kommunikationsplattformen wie iChat, Skype und MSN werden ebenso in dem Buch herausgearbeitet.
Die Schnellebigkeit des App-Marktes, die Aktualisierung der jeweiligen Apps, Neuerscheinungen und Neuauflagen des iPhones machen es aber sehr schwer, einen aktuellen Stand zu vermitteln. Der Autor ist sich dieses Problems bewusst und stellt Lesern Aktualisierungen und Erweiterungen zum Buch in seinem Blog zur Verfügung – eine gute Sache!
Der Band ist mit viel Liebe und Sachkenntnis gemacht und erfüllt die selbstgestellte Aufgabe, die Cam, Apps und Möglichkeiten der jeweiligen iPhonegenerationen mit vielen Bespielen, Tips und Tricks genau zu erklären. Insofern das ideale Weihnachtsgeschenk für alle Fotonarren mit iPhone und die, die es noch werden wollen.
Fazit: ****
Apps für iPhone-Fotografen – Fotografie und Bildbearbeitung
Buch, ISBN 978-3-8272-4671-4, 234 Seiten, 19,95 €
Erhältlich in jedem Buchladen oder auch via Amazon.
DUH: 1. Umweltorganisation mit News App auf dem iPad
Mit der App “DUH” der Deutschen Umwelthilfe e. V. (DUH) ist ab sofort ein umfangreiches Umwelt-Informationsangebot der Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation kostenlos für das iPad verfügbar. Damit ist die DUH laut eigenen Angaben als weltweit erster Umweltverband auf der neuen Plattform mit einem breiten Informationsangebot präsent. Die App stellt aktuelle Umweltinformationen kostenlos bereit, wie beispielsweise die Verbandszeitschrift DUHwelt, aber auch das Umwelt-Magazin zeo2, das die Deutsche Umwelthilfe seit 2008 herausgibt.
“Eine iPad App ist eine spannende neue Möglichkeit, Informationen zu verbreiten und bietet eine ideale Symbiose aus Print und digitalen Medien”, so DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch, “deshalb wollten wir so schnell wie möglich auf der neuen Plattform vertreten sein”. Dabei verbinde Apples Tablet-Rechner die Vorteile der Print- und der digitalen Welt. So auch die DUH-App, die neben den Magazinen der Deutschen Umwelthilfe aktuelle Umweltinfos, Videos und einen Zugriff auf das Internetangebot der DUH bietet. Das Beispiel einer Videodokumentation über die Gesundheitsgefahren des neuen chemischen Kältemittels 1234yf für Pkw-Klimaanlagen verdeutlicht die Potenziale der multimedialen Darstellung gerade komplexer Themen.
Technisch umgesetzt wurde die App vom App-Systemhaus Glanzkinder (Köln/München) – einem der Pioniere der App-Programmierung in Deutschland.
Mobile Kompass bündelt unternehmensrelevantes Wissen
Mit dem Mobile Kompass bietet der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. bereits zum dritten Mal in Folge in einer Publikation gebündeltes Mobile-Wissen an. Zielgruppe dafür sind Agenturen, Vermarkter, Werbungtreibende, Verlage, Betreiber mobiler Websites sowie Anbieter mobiler Apps. Das Kompendium der deutschen Mobile-Branche, herausgegeben von der Fachgruppe Mobile im BVDW, ist ab der dmexco 2010 verfügbar.
Inhaltlich werden laut Verband folgende Schwerpunkte behandelt:
- Status Quo der Branche (u.a. Mediennutzung, Trends und internationale Märkte)
- Mobiles Internet (u.a. Analytics, Augmented Reality und Social Networks)
- Mobile Creation (u.a. Usability, Kampagnen und Branded Applications)
- Mobile Marketing (u.a. Mobile Advertising und Mediaplanung)
- Mobile Monetization (u.a. App Stores, M-Commerce und Payment)
Die Publikation hat einen Umfang von 150 Seiten, kostet knapp 50 Euro und ist ab dem 15.09.2010 u.a. im BVDW Online-Shop erhältlich.
GS1 zeigt, wie Apps im Supermarkt den Umsatz ankurbeln
“Coupons per MMS auf das Handy, interaktive Regale, die Einkaufsliste auf dem Mobiltelefon statt auf dem Zettel – das ist alles keine Zukunftsmusik mehr”, weiß Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. Das Kölner Unternehmen ist im Bereich Standards und Dienstleistungen rund um den Barcode tätig und gehört zum internationalen Netzwerk Global Standards One (GS1). In der Broschüre “Mobile in Retail” hat GS1 jetzt Empfehlungen zusammengefasst, wie Händler und Hersteller Handy und Smartphone als mobilen Kommunikationskanal einsetzen können. Die Dokumentation richtet sich an Unternehmen, die Kunden binden, neue Kaufanreize schaffen und so den Umsatz steigern wollen.
Einen der wichtigsten Trends in der mobilen Kommunikation sieht GS1 im sogenannten “Extended Packaging”. Kunden können über das Scannen von Barcodes mit dem Handy zusätzliche Produkt- und Herstellerinformation beziehen. “Konsumenten kaufen immer bewusster ein. Sie orientieren sich dabei an Gesundheit und Nachhaltigkeit und verlangen nach entsprechenden Produktinformationen”, erläutert Pretzel. GS1 bietet Herstellern mit der elektronischen Infothek Global GS1 Electronic Party Information Registry (GEPIR) eine Plattform, um solche verbraucherorientierte Informationen bereitzustellen. Anwender können schon heute in GEPIR kostenlos nach über einer Million Unternehmen aus derzeit 102 Ländern suchen und Informationen über das Handy abrufen. “Auf den 25 meistgekauften Handys der großen Hersteller läuft der Barcodescanner von GEPIR bereits“, so Pretzel weiter. Derzeit werden die Betriebssysteme Symbian und iPhone OS unterstützt. Damit können laut einer Statistik des Marktforschungsunternehmens comScore bereits 75 Prozent aller Smartphone-Nutzer in Deutschland erreicht werden.
Was Händler tun müssen, um mobile Anwendungen wie GEPIR im Verkauf zu nutzen, Konsumentenbedürfnisse damit noch besser zu identifizieren und wie der Verkaufsraum für die neuen Technologien gerüstet werden kann, darüber informiert die englischsprachige Anwendungsempfehlung “Mobile in Retail”. Eine deutsche Übersetzung soll in Kürze erhältlich sein. Zum Download als PDF geht es hier.
iGepir fürs iPhone
Mit den nativen Apps iGepir lite und iGepir Premium wird das iPhone direkt unterstützt.
Bei der kostenlosen Version iGepir lite ist die Zahl der Abfragen ist auf 30 pro Tag begrenzt und die GTIN (ehemals EAN) muss manuell eingegeben werden. iGepir Premium ist unbeschränkt bei den Abfragen und nutzt die iPhone-Kamera als Barcode-Scanner. Sie kostet 1,59 Euro
i>Tunes-Link iGepir Premium
iTunes-Link iGepir lite
Lesetipp: Spiegel-Leser vermissen mehr
Am vergangenen Freitag wurde das lang erwartete iPhone-App des Nachrichtenmagazins ‘Der Spiegel’ von Apple freigegeben. Wie angekündigt kam die Digitalversion des morgen erscheinenden Heft 8 dann am Samstag um 22:00 Uhr heraus, zum “Einführungspreis” von 2,99 € (Preis der Printausgabe 3,80 €; geplanter Preis des iPhone-Papers 3,99 €). Doch was viele Leser auf ihrem Mobilgerät empfingen, war keinesfalls die versprochene komplette Ausgabe, wie der fontblog.de der fontshop AG in einem besonders lesenswerten Beitrag dokumentiert: es fehlten Abbildungen und Heftteile; ganz selbstverständlich fielen auch die Anzeigen unter den Tisch (und der Kultur-Spiegel ebenfalls). Inzwischen äußern Benutzer ihren Unmut per Kommentar im App-Store und werten die Applikation ab. Auch im Spiegel.de-Forum kommt das Programm nicht gut weg.
Dabei sah alles zunächst gut aus. Der ‘Spiegel’-E-Reader geht selbstbewusst einen anderen Weg als zum Beispiel das Magazin stern oder die Bild-Zeitung. Statt die aktuellen Inhalte des Internet-Portals handygerecht zu präsentieren (stern) oder eine Verkleinerung der Print-Version als PDF anzubieten (Bild), setzt ‘Der Spiegel’ auf den klassischen Reader, der die Inhalte der aktuellen Druckausgabe für das Lesen am Kleinbildschirm neu umbricht. Gekaufte Exemplare werden in einem Archiv abgelegt und sind dort jederzeit verfügbar. Auf Wunsch kann man sich zusätzlich die tagesaktuellen Seiten von Spiegel.de in der gleichen Applikation ansehen.
Mittels Demoheft, das zur Grundausstattung des kostenlosen ‘Spiegel’-Readers gehört (sowie einer recht gut gemachten Bedienungsanleitung für alle, die Scrollen und Swipen erst mit der Spiegel App lernen, KR) können sich neue Benutzer mit seiner Logik vertraut machen. Das Lesen beginnt durch das Aufrufen des einspaltigen, bilderlosen Inhaltsverzeichnisses (siehe Abb. oben rechts). Wie in der gedruckten Ausgabe stehen traditionell die Titelgeschichte an erster Stelle (auch wenn sie, je nach Schwerpunkt, irgendwo im Heft beginnt) und die “Briefe” (üblicherweise auf S. 6 ff anzutreffen) ganz am Ende, gemeinsam mit “Impressum”, “Register”, “Personalien” und anderen Rubriken. Die “Hausmitteilung” (andere Medien nennen das “Editorial”) steht nie im ‘Spiegel’-Inhaltsverzeichnis, also auch nicht in dem der E-Reader-Datei, mit der unangenehmen Folge, dass die Vorrede im digitalen ‘Spiegel’ unauffindbar bleibt – vielleicht ist sie da, aber es führt kein Weg zu ihr. Die Navigation irritiert all jene Stammleser, die das gedruckte Heft von vorne beginnen und sich langsam durcharbeiten – die iPhone-App erfordert hier radikales Umdenken…
weiterlesen auf fontblog.de
Most Trusted Brands: Nokia Sieger bei Handys
Traditionslabels halten bei den vertrauenswürdigsten Marken aus Konsumentensicht die Spitzenplätze. So schwören die Deutschen etwa bei Schmerzmitteln auf Aspirin, bei Spirituosen auf Asbach und bei Haushaltsgeräten auf Miele. Das besagt die Erhebung “Most Trusted Brands” von ‘Reader’s Digest’. Das international aktive Medienhaus befragt regelmäßig ingesamt 32.000 Bürger aus 16 europäischen Nationen (davon 7.800 aus Deutschland) nach ihren Top-Marken.
Aus den Ergebnissen berichtet der ‘Kontakter’ vorab in seiner aktuellen Ausgabe – bei ‘Reader’s Digest’ selbst findet sich noch nichts zum 2010er Award (nur zu dem des Vorjahrs). Neben den Labels nehmen die Bundesbürger aber auch die Unternehmen dahinter war. So musste Google – wohl im Zuge von Diskussionen um den Datenschutz – seine Stellung als vertrauenswürdigste Internet-Marke an T-Online abgegeben. Nokia hat man die Lumpereien und den Subventionsbetrug bei der Schließung des Werks in Bochum verziehen oder vergessen – die Finnen behaupteten den Spitzenplatz bei Handys.
via w&v
iPhoneWelt launcht App-Datenbank
Für eine “optimale Orientierung” im App-Dickicht will die just gestartete Internet-basierte “App-Datenbank” der iPhoneWelt aus dem Hause IDG sorgen. Unter www.iphonewelt.de/apps sollen Anwender schnell und bequem die besten Apps zu jedem Thema finden. Von B wie Bildung bis W wie Wissenschaft – analog zu den Kategorien des App Stores ist das bislang allerdings noch arg beschränkte Angebot immerhin schon mal in 20 Themengebiete aufgeschlüsselt. Darüber hinaus erleichtern Such-Kriterien wie “Bewertung”, “Preis”, “Hersteller”, etc. die Auswahl der gesuchten Apps. Unsere (zugeben recht subjektiven) Testsuchen nach einigen aktuellen Apps blieben allerdings ausnahmslos ohne Ergebnis: Keine einzige GlanzApp von Glanzkinder? Geht gar nicht
Dennoch ist diese Beta-Version sicher einen Be- und Versuch wert.
Lesetipp: iPhone 3GS – Das Buch
Der Band “iPhone 3GS – Das Buch” aus dem Verlag Addison-Wesley will ein Beziehungsratgeber für iPhone-Besitzer sein – und solche, die es werden möchten. Die selbst gestellte Aufgabe gelingt den Autoren Scott Kelby (Herausgeber eines Fachtitels für Photoshop) und Terry White (Autor von Fachbüchern über u.a. InDesign) auf spezielle und angenehm lesbare Weise: Statt Datenblätter und Auflistungen technischer Features aufzufahren, werden diese hier im Plauderton quasi beiläufig eingeführt: Was gibt es und was kann man konkret damit anstellen? Das Layout ist so luftig und attraktiv wie übersichtlich – auf jeder Seite wird lediglich eine Hauptfunktion beschrieben – dies lässt auch reichlich Platz für großflächige, gut erkennbare und für diese Ausgabe vollständig eingedeutschte Abbildungen/Screens.
Das Werk leitet elegant von den “Essentials” (Ein- u. Ausschalten, iTunes-Crashkurs, Synchronisieren – etwas sehr knapp gehalten – Multitouch) über Telefonie-Funktionen zu Tipps und Tricks rund um Mail, Browser und Kamera. Je ein eigenes Kapitel wurde der Behandlung von Fehler(meldunge)n und Einstellungen gewidmet. Der Aufbau des Werkes führt dazu, dass sowohl “absolute beginners” wie auch alte iPhone-Hasen hier schnell Wissenszuwachs erreichen und vor allem sofort praktisch umsetzen können. Gerade in den kurzen “iTipps”, die auf vielen Seiten ganz unten auftauchen, verbergen sich Hinweise, die auch für den einen oder anderen erfahrenen Nutzer neu und nützlich sein dürften.
Kritik: Die Zuspitzung des Bandes auf die Modellversion 3GS ist leider nur teilweise gelungen, die Funktionen Kompass oder die wichtige Spotlight-Suche fehlen komplett – das Buch kennt nur die Suche in Kontakten und Musiktiteln. Zum Umgang mit nicht von Apple stammenden Apps wird hier über den Punkt “Apps abgestürzt” hinaus nichts geboten. Dennoch das Fazit: Empfehlenswerte, besonders leicht lesbare Einführung.
Das iPhone 3GS Buch, ISBN: 978-3-8273-2920-2, 208 Seiten, komplett 4-farbig, 19,80 Euro. Erhältlich über jeden Buchladen oder beispielsweise via Amazon.
Deutschsprachiges Mag für Mac-Entwickler
Mit “mac-developer” erschien Ende November das laut Verlag “erste deutschsprachige Profimagazin”, das sich an Software-Entwickler für Mac und iPhone richtet. Das Blatt aus dem Verlag Neue Mediengesellschaft Ulm mbH soll vier Mal im Jahr erscheinen und ist zum stolzen Heftpreis von 14,95 Euro im Zeitschriftenhandel bzw. für 50,80 Euro im Jahresabonnement erhältlich.
Schwerpunkte der ersten Ausgabe 1/2010 bilden “die Software-Entwicklung für das iPhone von A bis Z”, die wichtigsten Features von Snow Leopard für Entwickler, ein Workshop zu MonoTouch für das iPhone sowie Grundlagenwissen zu Cocoa und Objective C. Chefredakteur des Blattes ist Michael Hülskötter (Ex-PC Magazin, Ex-Computer Easy, IT-techBLOG.de)
Probeheft u. Abo anfordern
Mobile Advertising Guidelines der MMA
Die Mobile Marketing Association (MMA) hat gestern mehrere ihrer Global Mobile Advertising Guidelines aktualisiert. Diese Wissensfundgruben rund um Mobile Marketing wurden u.a. in ff. Punkten überarbeitet: (Werbung in) Mobile Applications; mobile Cross Channel-Werbung; Längenbeschränkungen/-anforderungen bei mobiler Video- bzw. TV-Werbung; Empfehlungen bei Banner-Werbung fürs mobile Internet. Besonders interessant sind beispielsweise die Ausführungen zu Werbung in Apps von “In-App Display” über “Integrated Ads” bis hin zu “Branded/Sponsored Mobile Apps”. Hier geht es zu den nützlichen Ratgebern, die kostenlos heruntergeladen werden können:
Mobile Advertising Guideline
Mobile Advertising Overview
Applications White Paper (Stand 2008).