MDM für iOS-Geräte m. Push-Unterstützung
Pretioso hat unlängst die neue Version 3.5.2 von Datomo vorgestellt, einer Lösung für Mobile Device Management (MDM). Diese Version unterstützt nun auch die Apple Push Notification Services für das Management der iOS-Geräte iPhone, iPod touch und iPad. Hierdurch muss der Administrator sich nicht mehr notwendigerweise im Apple Enterprise Programm registrieren, um die iOS-Geräte zu verwalten, so Pretioso. Eine Registrierung im Apple Enterprise Programm sei zukünftig nur noch für die Anwender erforderlich, die eigene Anwendungen programmieren und verteilen wollen.
Das Pretioso Device Management unterstützt seit Release 3.5 einen Corporate iOS AppStore, wodurch die Endanwender von iOS-Endgeräten im Unternehmenseinsatz ausschließlich vom Administrator freigegebene und zugelassene Applikationen aus diesem App Store installieren können. Die Funktionalität unterstützt sowohl selbst entwickelte Apps als auch Anwendungen aus dem Apple App Store – und unabhängig davon, ob diese kostenlos oder kostenpflichtig sind.
Überdies reagiert Version 3.5.2 auf die Neuerungen, die iOS 5 mit sich gebracht hat. Die Funktionen im Einzelnen:
- verbesserte Anwendungsinstallation,
- Passwort-Policy für iTunes,
- automatische Ablehnung nicht vertrauenswürdiger Zertifikate,
- Kontrolle des iCloud-Backup,
- Kontrolle der kompletten iCloud-Synchronisation einschließlich Dokumente und Fotos,
- “Auto Join” im WLAN,
- Vorgabe der Proxyeinstellungen (keine, manuell, automatisch),
- Sperre der Funktion E-Mail-Verschieben (Exchange),
- Sperrung des Zugriffs auf E-Mail für nicht autorisierte Apps (Exchange)
Datomo Device Management wird laut Anbieter auch für die anderen unterstützten Plattformen (Android einschließlich extended API von Motorola und Samsung, Bada, BlackBerry, Symbian, Symbian UIQ, Java enabled feature phones, Windows Mobile (bis 6.5), Windows Phone 7 und WebOS) kontinuierlich weiterentwickelt. Einige in den letzten Wochen hinzugekommene Features sind: Business Phonebook, Geräteentsperrung, Push Support, Remote Access (Android), Applikationsschutz durch Passwort (Symbian) sowie Hard Restore-Funktionalität (Windows Mobile). mehr zum Thema MDM von Pretioso. Ein Whitepaper zum Thema “Sicherheit durch Device Management kann per E-Mail mit dem Betreff “Whitepaper Device Management” unter info at pretioso dot com angefordert werden.
UPDATE 12.01.:
Update: Die Anwendungsvariante als gehostete Lösung nutzt Pretioso bei dem neuen Angebot eines kostenlosen “Sofort-Tests”: Der Interessent erhält seine Teststellung garantiert innerhalb von 24 Stunden, oft sogar binnen weniger Minuten. Die Teststellung ist keine reduzierte Demolösung, sondern die komplette Lösung, die Datomo Device Management gehosted bietet. Der Anwender erhält einen eigenen Zugang, mit dem er bis zu zehn Geräte verwalten kann. Auch hierbei gibt es keinerlei Beschränkungen, alle Gerätetypen und -klassen können verwaltet werden. Pretioso begleitet die Anwender bei der Teststellung auf Wunsch mit kostenlosem Hotline-Service.
Die Teststellung kann vom Anwender nach 45 Tagen problemlos weiter betrieben werden, wenn er sich für den Erwerb der gehosteten Variante von datomo Device Management entscheidet. Anwender, die sich statt der gehosteten Version für eine Inhouse-Installation entscheiden, erhalten kostenlose Unterstützung von Pretioso bei der Migration von Einstellungen aus der Teststellung zur endgültigen MDM-Lösung.
UPDATE 13.01.:
Der MDM-Administrator kann jetzt Anwendern mit vergessenem Passwort das Passwort mit der Funktion “Screen Unlock Code Reset” zurücksetzen. In die Security Policy für Android Geräte wurden folgende neue Parametrisierungen aufgenommen: Definition von Passwortalter und Passwort-History (Verbot der Nutzung bereits verwandter Passworte). Hiermit verbunden ist, dass die sich aus diesen Policies ergebenden Vorgaben bei bestehenden Nutzern ggf. die Eingabe eines neuen, den Policies entsprechenden Passwortes erzwingen und der Administrator dieses auch separat erzwingen kann. Für Android Geräte von Samsung mit den Firmwareständen 2.3.5 – 2.3.7 (Gingerbread) ist jetzt auch der Remote Access Client verfügbar, der über volle Gesture-Unterstützung verfügt.
Spieltheorie: Megatrend “Gamification”
Laut einer Prognose des IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner werden im Jahr 2015 70 Prozent der global größten Unternehmen und Marken sog. “gamified apps” verwenden. 50 Prozent der Unternehmen, die Innovationsmanagement betreiben, werden laut Gartner Gamification benutzen, um Prozesse in Forschung und Innovationsmanagement zu befördern. Gamification wird definiert als das “design model that leverages the best of game thinking and game mechanics to engage consumers and solve problems”.

"Appfahrt!" - Ski Race Game
Gartner zufolge zählen zu den Gamification-Stärken u.a.:
- Beschleunigtes Feedback: In der “normalen Welt” sind Feedback-Schleifen langsam (vgl. z. B. jährliche Befragungen zur Kundenzufriedenheit etc.). Gamification kann diese Zyklen erheblich verkürzen und so die Reaktionszeit der Unternehmen entscheidend verbessern.
- Klare Ziele und Regeln: In der Welt außerhalb der Spiele sind Ziele oft schwammig und werden Regeln oft wenig systematisch angewendet. Gamification schafft klare Rahmenbedingungen.
- Spannung: Während Unternehmensangebote in der normalen Welt selten besonders aufregend sind (“Wie waren Sie mit Ihrem letzten Aufenthalt in unserem Hause zufrieden?”), kann Gamification spannende, ja faszinierende Angebote schaffen.
- Kleine erreichbare Teilziele: In der Lebensrealität der meisten Menschen besteht kein Mangel an Herausforderungen. Doch meist erfordert die Bewältigung dieser Challenges einen starken, langfristigen Einsatz. Gamified Apps hingegen liefern erreichbare Kleinziele – und sind genau deswegen verführerisch.

babywalz-Krabbelspiel
Mercury erwähnt in diesem Zusammenhang die gestern verkündete Kooperation zwischen der App-Promotion-Plattform FreeAppADay (FAAD) und den Spezialisten für Mobile Entertainment von FunMobility. Eines der Kooperationsziele ist der Launch einer neuen FAAD-App, die es den Nutzern von Spiele-Apps gestatten soll, direkt miteinander in Kontakt zu treten (“FunChat”). Diese Plattform soll aber gleichzeitig Werbesponsoren zur Verfügung gestellt werden.
Laut Mercury erreicht die FAAD App bereits heute über fünf Millionen Nutzer von iOS-Geräten über Push Notifications, weitere Millionen sollen sich via Twitter oder Facebook Fanpage über die tägliche “Paid App goes Free App”-Aktion informieren.![]()
iOS 5 – Fünf ist Trümpf
Während der Worldwide Developers Conference (WWDC) gab Apple wie angekündigt eine Vorschau auf iOS 5, das als Beta-Version ab sofort für Mitglieder des iOS Developer Program wie Glanzkinder zur Verfügung steht. Die iOS 5 Beta bietet laut Apple über 200 neue Funktionen. Diese umfassen:
- Notification Center: “Ein innovativer Weg um alle Events (Unified Messaging à la Apple: SMS, entgangene Anrufe, Kalender- sowie App-Benachrichtigungen) komfortabel an einem Ort zu betrachten und zu verwalten”. Wenn Benachrichtigungen eintreffen, erscheinen sie kurz am oberen Rand des Bildschirms ohne einen bei dem zu unterbrechen was man gerade macht. Mit einem Wisch können alle Benachrichtigungen angesehen werden und ein einfacher Fingertipp bringt den Nutzer für weitere Details direkt in die entsprechende App. Die Benachrichtigungen erscheinen auch auf dem Lock-Screen und bieten die Möglichkeit mit nur einer Berührung die entsprechende App zu öffnen.
- iMessage: “ein neuer Mitteilungsservice der es erleichtert Textmitteilungen, Fotos und Videos zwischen allen iOS-Geräten zu versenden”;
- Newsstand: “eine neue Art Zeitungs- und Magazin-Abonnements zu erwerben und zu verwalten” (das bekannte u. beliebte “Bücherregal”).
- Mit der neuen PC Free-Funktion können Nutzer von iOS 5 ein iOS-Gerät “out-of-the-box” aktivieren und einrichten sowie Software-Updates drahtlos erhalten, ohne dazu einen Computer zu benötigen.
- Verbesserungen bei Safari: automatische Optimierung der Schriftgröße; Reading List; Tabbed Browsing für das iPad.
- Twitter-Integration: Einmalige Anmeldung (Single Sign-on) wird zu allen Twitter-fähigen Apps wie Fotos, Kamera, Safari, YouTube und Maps durchgereicht. Dieses Feature soll auch App-Entwicklern zur Verfügung gestellt werden.
Weitere WWDC-News: Vorstellung einer “Reminders App” (Aufgabenverwaltung); Profilfotos und direkte App-Erwerbsmöglichkeit für das Game Center und iCloud (siehe nächster Post). iOS 5 wird im Herbst als kostenloses Software Update für iPhone 4, iPhone 3GS, iPad 2, iPad, iPod touch (der vierten Generation) und iPod touch (der dritten Generation) erhältlich sein. Einige Funktionen könnten nicht auf allen Geräten verfügbar sein.
28% der Nutzer des Mobile Internet planen Nutzung mindestens 1x wöchentlich

Das jüngste Mobile Consumer Briefing der Mobile Marketing Association (MMA) widmete sich gemeinsam mit Partner Lightspeed Research der mobilen Internet-Nutzung in Deutschland, Frankreich und Großbritannien.
Aus den Ergebnissen:
- 28% der befragten Anwender gehen davon aus, dass sie im kommenden Jahr das mobile Web mindestens einmal pro Woche oder häufiger nutzen werden.
- Als Top-Themen bei der Nutzung wurden angegeben: Nachrichten, Wetter, Social Networks und mobile Suche.
- Als wichtigster Content in Deutschland wurden Schlagzeilen angegeben (in UK u. Frankreich: Karten/Navigation)
- Durchschnittlich 30% der Nutzer können sich vorstellen, Alerts/Benachrichtigungen auf ihrem obiltelefon zu erhalten, Dabei würden 38% das Format SMS der MMS vorziehen (Push Notifications nicht abgefragt).
- Die populärsten mobilen Zugangsweisen zu Internetseiten sind in allen drei Ländern 1. Mobile Search, 2. Bookmarks, 3. Alerts
- Bullet point
Bestätigt werden die Lightspeed-Ergebnisse vom aktuellen TNS Convergence Monitor von TNS: Hiernach gehen im deutschen Markt heute bereits 21 Prozent der 14- bis 64-Jährigen privaten Handybesitzer mit ihrem mobilen Endgerät auch online – sei es um E-Mails abzurufen oder um im Netz zu surfen. Dies bedeutet gegenüber dem vergangenen Jahr einen Zuwachs von 3 Prozentpunkten. Treiber dieser Entwicklung sind laut Bericht die zunehmende Verbreitung internetfähiger Handys und die sinkenden Kosten für die Datenübertragung.
Aktuell sind es 17 Prozent der Handynutzer, die Gebrauch von der E-Mail-Funktion ihres Mobiltelefons machen, 13 Prozent besuchen Webseiten im Internet. Besonders gerne gehen die 14- 29-Jährigen mobil online: In dieser Altersgruppe sind es 29 Prozent der Handynutzer, die mehr oder weniger häufig mit ihrem Handy im Internet surfen, ihre E-Mails checken oder mobile suchen. Bei den abgerufenen Inhalten ist eine Annäherung des mobilen Surfverhaltens an die stationäre Internetnutzung zu beobachten.
Das Potenzial für die mobile Internetnutzung sei damit aber bei weitem noch nicht ausgeschöpft: 40 Prozent der Handynutzer besitzen bereits ein Smartphone, nahezu jedes hierorts neu erhältliche Handy ist internetfähig.
kaufDA Navigator: Mobiler Einkaufsberater für iPhone und iPad
Das deutsche Verbraucherinformations-Portal kaufDA.de stellt iPhone-Nutzern die App kaufDA Navigator kostenlos bereit. Damit kann man sich laut Anbieter jederzeit bequem über aktuelle Angebote und Ladenöffnungszeiten in der unmittelbaren Umgebung informieren, Waren vergleichen und direkt auf alle persönlich interessanten Artikel zugreifen. Dafür stellt die Anwendung auf Wunsch fest, an welchem Ort sich der Nutzer gerade befindet und zeigt die nächstgelegenen Ladengeschäfte mit allen relevanten Informationen auf einer Umgebungskarte an. Somit haben die Anwender sofortigen mobilen Zugriff auf Prospekte von rund 100.000 Einzelhandelsgeschäften wie zum Beispiel Kaufhof oder OBI direkt in ihrer unmittelbaren Umgebung.
Zusätzlich ist eine Benachrichtigungsfunktion in Entwicklung, mit der man sich über persönliche Wunsch-Einkaufsartikel gleich nach deren Erscheinen im Prospekt informieren lassen kann. Diese Zusatz-Funktion stellt kaufDA als Option “in wenigen Wochen” zur Verfügung. Doch auch ohne Push Notification ist die App bereits sehr erfolgreich und findet sich soeben auf Rang 4 in den Charts (Navigation/Meistgeladen). Die iPad-Version des kaufDA Navigators wird zum offiziellen Deutschland-Start von Apples iPad erhältlich sein.
iTunes-Link
App für einzelne Hotels: Günstige Kommunikation mit Gästen
Moderne Hotels werden mobil gebucht – mal sicher von Mobile Professionals. Daher gibt es auch schon zahlreiche, teils hier vorgestellte Apps, die bei der Suche nach dem passenden Bett helfen wollen und dabei auf Wunsch auch via GPS/LBS die unterschiedlichsten in Frage kommenden Etablissements mit Bildern und Preisen vorschlagen. Ein Angebot von Giata geht den anderen Weg und richtet sich an die Betreiber einzelner Hotels. Diese können sich auf der Giata-Technikbasis jeweils eine separate App erstellen lassen – für 99 Euro im Monat.
In der resultierenden Anwendung können Gäste Zimmer reservieren oder sich per Push Notifications attraktive Arrangements zum Beispiel mit Frühbuchergutscheinen anbieten lassen. Integriert sind ein passender Reiseführer, eine interaktive Karte sowie Wettervorhersage. Der Service Tourias tips&deals HotelGuide wurde genau wie der mobile Messeführer zur ITB ITB Mobile Guide 2010 in Kooperation mit den Spezialisten für Handy-Reiseführer Tourias Mobile entwickelt. Referenzkunde und bislang auch einzige unter “Giata” im App Store aufzufindende Hotel ist das Adam & Eve Hotel in Belek/Türkei.
Giata ist als Digital Content-Lieferant für Reiseangebote touristischer Leistungsträger tätig. Zu den mehr als 18.000 Kunden gehören Unternehmen wie TUI, Thomas Cook, Hotelopia, ITS, FTI, Alltours, Öger Tours, Expedia, Opodo und Lastminute.com. Zudem sorgt der Anbieter für Verteilung von Bild- und Textdaten der von 220.000 Hotels via Internet in über 18.000 Reisebüros
mehr Infos zum Giata-Angebot (PDF)
iTunes-Link zur Adam&Eve-App
Individuelle Klingeltöne für E-Mails
Wie man es macht, macht man es ja bekanntlich verkehrt: Wenn man sich über den Standardton über jedes via Direct Push hereinkommende E-Mail benachrichtigen lässt, klingt es, als laufe ein Tischtennis-Spiel auf dem iPhone… Wenn man den Soundalarm daher ausstellt, traut man dem Braten bzw. der resultierenden Stille aber meist auch nicht so recht und schaut um so häufiger nach, ob der erhoffte Liebesbrief, die Lottogewinnbenachrichtigung oder der bewilligte Urlaubsantrag endlich eingelaufen sind.
Abhilfe kann ein geniales Werkzeug aus dem Hause ElectricPocket schaffen: MailTones bringt dem iPhone endlich bei, mit wählbaren Ringtones auf das Eintreffen elektronischer Nachrichten von bestimmten Absendern zu reagieren. Wir haben’s ausprobiert – es funktioniert hervorragend und lässt sich auch für bestimmte E-Mail-Domains (z.B. …@ausbeuterfirma.de) sowie sogar für bestimmte Inhalte in Betreffzeilen arrangieren, wobei man dem Programm mehrere sich ergänzende Regeln beibringen kann. Bei den mitgelieferten 25 Tönen vom dezenten Froschquaken bis hin zur Luftschutzsirene sollte eigentlich für jeden Einsatzzweck etwas dabei sein.
Einziger “Haken” dabei: Wohl weil Apple keinen direkten Zugriff auf den Mail-Client erlaubt, kann MailTones seinen Benachrichtigungs-Job ausschließlich via Push Notifications verrichten. Und das funktioniert nur dann, wenn man eine vollständige oder ebenfalls selektive Mail-Weiterleitung auf den MailTones-Server einrichtet – und das ist schon unter Datenschutzaspekten ja nicht jedermanns Sache. Wer aber damit leben kann, erhält für 2,39 Euro (Genre “Wirtschaft”) ein hervorragendes Werkzeug zur Selektion und besseren Bewältigung der Nachrichtenfluten. Die App gibt es auch für BlackBerry OS.
Fazit: ****
iTunes-Link
Aufgaben-Verwaltung m. bequemer Eingabe am Rechner
Die iPhone App Today Todo Pro verwaltet alle anstehenden Aufgaben übersichtlich und in attraktiver Kulisse. Die besonders einfache Bedienung bei maximalem Überblick sorgt laut Anbieter dafür, dass Today Todo Pro sofort damit beginnen kann, die Vorhaben seines Besitzers zu organisieren. Wenn da nur das lästige Tippen auf der virtuellen iPhone-Tastortur nicht wäre… Daher wurde der aktuellen Version 1.5.2 ein eigener Web-Server mitgegeben. Der erlaubt es, neue ToDos bequem am heimischen PC oder Mac in den Web-Browser einzugeben. Auf Wunsch geht das aber natürlich auch weiterhin in der App: Um einen neuen Text für ein Vorhaben zu erfassen, reicht es aus, das iPhone oder den iTouch zu drehen und es quer zu halten. Sofort wird der Editor geöffnet. Es lassen sich mehrere Vorhaben direkt nacheinander erfassen. Eine Übersicht der Fingergesten zur Bedienung lässt sich aufrufen, indem das iPhone kurz geschüttelt wird. Es gibt drei Ansichten, zwischen denen der Anwender mit einem Fingerwischen hin und her wechseln kann. Die Today-Ansicht zeigt die aktuellen Termine des Tages. Die Yesterday-Seite sammelt die überfälligen und die bereits erledigten Vorhaben. Und die Tomorrow-Ansicht führt alle Todos auf, die erst in der Zukunft fällig werden.
Neue Vorhaben lassen sich in selbst angelegte Gruppen aufnehmen. Die Ansicht kann jederzeit so gefiltert werden, dass nur noch ToDos einer Gruppe angezeigt werden. Jedes Vorhaben lässt sich mit einer von drei Prioritäten verknüpfen. Vorhaben mit höherer Priorität werden farbig hinterlegt und können auch ganz oben in die Übersicht eingefügt werden. Die App legt jeden Tag eine neue und noch leere Today-Liste an. Die Aufgaben vom Vortag wandern automatisch in die Yesterday-Ansicht.
Bereits absolvierte Aufgaben lassen sich abhaken, sie wandern dann an das Ende der Liste. Mit einem Fingerwisch lassen sich Aufgaben auch ganz einfach löschen. Übersicht im App-Icon: Auf Wunsch zeigt eine Ziffer (“Badge”) direkt im App-Icon an, wie viele offene Vorhaben die App zurzeit verwaltet.
Weitere Neuerung: Der Web-Server erlaubt es, ein Backup der eigenen Vorhaben auf die Festplatte zur Sicherung herunterzuladen. Dieser mit dem 256-Bit-Algorithmus verschlüsselte Backup kann dann jederzeit mit der Restore-Funktion wieder ins System zurückgespielt werden. So sind die eigenen Daten sicher und können nicht verloren gehen. Als nächster Entwicklungsschritt sind Import und Export von Aufgaben per Mail und Push Notifications geplant. Diese gerade für Mobile Professionals empfehlenswerte Produktivitäts-App kostet 2,39 Euro und stammt von Spielhaus, bekannt u.a. durch das nette Game “Need For Cheese”.
iDay pusht gratis
Das iPhone-Entwicklerteam iHanWel bietet seinen Geburtstags- und Eventmanager iDay Deluxe für das iPhone künftig mit kostenlosem Push Service an. Der Push Service gewährleistet sowohl die automatische Aktualisierung der numerischen Anzeige der nächsten Ereignisse am App Icon selbst (also auch ohne Aufruf der App), wie auch die Benachrichtigung über anstehende Ereignisse zu einer frei einstellbaren Uhrzeit. Der Anbieter hatte diesen Push Service schon im Frühsommer integriert, bislang jedoch als kostenpflichtiges in app purchase-Modul angeboten. Seit Anfang Dezember und Update 3.4 bekommen nun alle iDay Deluxe User kostenlosen und dauerhaften Zugriff auf diesen Benachrichtigungsservice. iDay Deluxe kostet 3,99 Euro, es gibt auch eine kostenlose “Lite”-Version.
ihanwel bzw. Hanno Welsch (u.a. iDay, iBody, iLoseWeight, iENo) ist Initiator und Gründungsmitglied von Vieda, dem Verband der iPhone-Entwickler deutschsprachiger Apps.
iTunes-Link Deluxe
“Geo-Leuchtspur” revisited: Latitude, Heyway
Im Juli d.J. hatten wir noch von einer App geträumt, die via permanenter Aufzeichnung der Informationen vom GPS-Sensors des iPhone Bezüge zu Bewegungen von Freunden, Bekannten oder Teams herstellen könnte. Inzwischen gibt es all das.
A) Während Googles Ortungsdienst Latitude (“Breitengrad”) bislang “nur” die aktuelle geografische Position des eigenen iPhones (oder Desktop-Rechners) ermittelte und einem ausgewählten Personenkreis von Latitude-Nutzern mitteilte, wurde dies mittlerweile erweitert: Inzwischen lassen sich zwei weitere Funktionen freischalten, um auch auf ermittelte Standorte aus der Vergangenheit zugreifen zu können sowie um darauf hingewiesen zu werden, wenn sich ausgewählte Personen in der Nähe befinden. Der “Standortverlauf” markiert zurückgelegte Wege durch eine Reihe von ermittelten Positionen in Google Maps oder Google Earth, ähnlich wie bei einem GPS-Track. Die “Standort-Alerts” sind noch im Beta-Stadium. Sie sollen melden, wenn sich die eigenen Latitude-Freunde oder Team-Mitglieder in der Nähe aufhalten. Selbstlernende Filter sollen verhindern, dass selbstverständliche Begegnungen gemeldet werden (Arbeitsplatz, eigene Wohnung, Stammkneipe?).
B) Während Latitude es nicht in den App Store geschafft hat (aber im Mobile Safari m. d. iPhone 3GS hervorragend funktioniert), gibt es einen vergleichbaren Service auch als App, der sogar für Unternehmen bzw. professionellen Einsatz interessant sein könnte. HeyWAY (Hey Where Are You) von Niftybrick Software gibt es als werbefinanzierte App sowie als werbefreie Anwendung mit der zusätzlichen Funktionalität, Anfragen oder Standortmeldungen mit individuellen Kurznachrichtungen versehen zu können. Dafür nutzt die Lösung Push Notifications, sodass über Annäherungen auch informiert wird, wenn die App beim Empfänger nicht aktiv ist. Genau wie bei Latitude müssen Funktionen und Kontakte ausdrücklich freigeschaltet werden. HeyWAY funktioniert auch auf iPhone 2G und iPod touch, allerdings naturgemäß weniger akurat.
iTunes-Link zu HeyWAY Pro