App-Entwicklungsprojekte: 40% bis 2016 Cloud-basiert
Laut dem IT-Research- und Beratungsunternehmen Gartner werden bis zum Jahr 2016 40 Prozent der Projekte zur Entwicklung mobiler Anwendungen cloudbasierte mobile Back-End Services nutzen. Dies soll u.a. dazu führen, dass Führungskräften in der Entwicklung die Kontrolle über das Tempo und den Verlauf der Cloud-Adaption innerhalb ihres Unternehmens entgleiten können.
Gartner sieht Mobile Back-End Services als eine Form von Platform as a service (PaaS) zur Unterstützung der App-Programmierung. Sie stellen u.a. die Speicher- und Nutzerverwaltung, Push Notifications oder die Services für die Integration von Sozialen Netzwerken (z. B. Inhalte teilen) bereit. Dabei kann Code auch auf einem Server und nicht auf dem Endgerät ausgeführt werden. Idealerweise für den Entwickler verhält sich die Cloud dabei als Blackbox – wobei allerdings Sicherheitsprobleme auftauchen können. Gartner empfiehlt daher die Aufstellung eindeutiger Security Policies auch und gerade für die Entwicklungsphase.
Gartner erwartet darüber hinaus, dass die bislang häufig ausgelagerte App-Entwicklung durch “Visual App Builders” und App-”Baukästen” ein gewisses Insourcing erleben könnte – ja, dass durch die visuell geführten Tools sogar Nicht-IT-Spezialisten vermehrt Apps entwickeln werden – mit dann allerdings nochmals vervielfachten Sicherheitsrisiken. Die derzeit im Markt verfügbaren Tools machen dies allerdings nach Überzeugung von Glanzkinder bislang nur für Apps mit extrem simplen Anforderungen möglich, die bislang für den Unternehmenseinsatz untauglich sind.
Mehr zur Thematik Mobile Back-End Services bietet der Report “What AD Leaders Need to Know About Cloud Mobile Back-End Services: Don’t Enter the Cloud Unprepared” der hier erworben werden kann. Mehr zur Thematik Mobile Software-Architekturen offeriert der Report “The Mobile Imperative: Mobile Application Strategies and Architecture”, für dessen Lektüre man sich hier registrieren kann.
Notifications about XING Contacts “around me” – XING Radar
Als Add-on zu (u.a.) XING hat das Berliner Start-up twofloats die iPhone App “XING Radar” entwickelt. Diese ergänzt das deutschstämmige Business Network sozusagen um eine around me-Funktion: Einwilligung in die Push-Benachrichtigung vorausgesetzt, informiert die App Nutzer automatisch, wenn Kontakte aus dem beruflichen Netzwerk, sich in einem Umkreis von bis zu zwei Kilometern aufhalten bzw. in diesen eintreten.
Das klappt allerdings nur, wenn diese ebenfalls die twofloats-App installiert haben – nur ein XING-Kontakt zu sein, reicht leider nicht aus. Markus Otte, Gründer und Geschäftsführer von twofloats erläutert: “Die XING AG verfügt nicht über unsere LBS Technologie – und so können wir bzw. unsere App nicht wissen, wo sich XING-Nutzer ohne XING Radar befinden. Das Ergebnis ist, dass man nicht über alle XING-Benutzer informiert werden kann, nur über weitere Nutzer von XING Radar. Am besten Sie laden Ihre Kontakte über die App zum XING Radar ein”. Das bemüht sich die App übrigens auch selbst zu tun: Vergleichbar zum Verfahren der XING AG, wenn man eine Anwendung aus deren Beta Labs ausprobiert, schreibt sie den Nutzern eine Empfehlung für sich selbst in ihre Statusmeldung – allerdings nur einmalig und insofern recht dezent gehandhabt. Wer mehr tun möchte, um den Ruf des XING Radar in die Welt zu tragen, kann dies direkt aus der App via SMS, E-Mail, Twitter oder Facebook tun, Google+ ist noch nicht integriert.
Nach einer erfolgten Benachrichtigung über die eingetretene räumliche Nähe eines Kontaktes bietet die App dem Nutzer verschiedene Möglichkeiten den jeweiligen Kontakt direkt anzusprechen – entweder per Anruf, SMS oder E-Mail (soweit jeweils freigegeben). Zudem verfügt XING Radar über ein eigenes Chat-System, um kostenfreie Direktnachrichten austauschen zu können – das Instant Messaging-Modul kostet allerdings einmalig -,89 € als In-App-Purchase.
Der Name der besonders übersichtlich gestalteten App scheint klug gewählt: Man kann natürlich ohne Radar navigieren, doch wer riskiert das schon ohne Not? XING Radar übersetzt den altbekannten Gedanken hinter Google Latitude oder Apples Find My Friends und will den Nutzer darin unterstützen, bestehende Kontakte im nicht-virtuellen Leben zu vertiefen. Die App eröffnet die Chance, insbesondere Besuche von Messen, Kongressen sowie anderer Branchentreffs effektiver oder zumindest netzwerkiger zu gestalten, indem man über weitere Kontakte vor Ort informiert wird und diese kurzfristig treffen kann. Es besteht allerdings rein theoretisch natürlich auch die Gefahr, wegen ständiger Radar-Ansinnen von den längst gemachten Terminen abgelenkt zu werden. Dabei ist XING Radar bewusst als Business App konzipiert und daher “in der Basis-Version unter der Woche” nur “zwischen sieben Uhr morgens und sieben Uhr abends aktiv”.
Entsprechende eigene Einstellungsmöglichkeiten (aktive Zeiten wählen bzw. An-/Aus-Schalter, gerne auch eine spezifische Radar-Statusbotschaft wie “busy”, vgl. Skype stehen hoch auf der persönlichen Wunschliste an die Entwickler. Ebenso wie eine Erweiterung auf Kontakte von Kontakten, soweit dies datenschutztechnisch zu machen wäre. Und natürlich das Ganze noch auf Android sowie für LinkedIn
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Selbst hat sich twofloats für Folgeversionen bereits ins Pflichtenheft geschrieben:
- Noch nicht verbundene XING-Nutzer aufgrund ihrer angegebenen Geschäftsinteressen bei örtlicher Nähe aufeinander aufmerksam machen;
- Pause- Funktion (s.o.);
- Eine sogenannte Wochenend- und Nachtschicht-Option, die besonders für die Abendgestaltung (vgl. z.B. CeBIT-Partys…) interessant sein kann.
Die Akku-Belastung durch diesen Location Based Service (LBS) soll “geringfügig” sein, da neue Standortinformationen “nur bei relevanten Ortswechseln” übertragen werden. Otte: “Wenn das Handy tagsüber, unter der Woche, nur auf dem Schreibtisch liegt dann wird nichts von der App gesendet (= kein Batterieverbrauch). Erst wenn man sich bewegt, wird der eigene Standort ins Verhältnis zu den anderen Nutzern gesetzt”. Für die Registrierung nutzt die App die Standard-XING-API, dadurch entfalle “weiterer Registrierungsaufwand für den Benutzer”, so twofloats. Die App ist “in der Einführungsphase kostenlos”. Das wird also möglicherweise nicht dauerhaft so bleiben, insofern nichts wie ran!
Ein echter PRAXISTEXT steht in Ermangelung von Radar-bewaffneten Kontakten in der näheren Umgebung und ohne besagte IM-Funktionalität noch aus. Vorläufiges Fazit aber: ****.
PS: Die Proximity Detection-Lösung von twofloats ist ausdrücklich auch für andere Projekte gedacht und einsetzbar. Die Übereinstimmungskriterien zwischen den einzelnen Nutzern oder zwischen Unternehmen und Nutzer sind laut twofloats vielfältig konfigurierbar.
Facebook Page Manager
Facebook Page Manager ist jetzt auch in Deutschland erhältlich. Die für iPhone und iPad verfügbare iOS App ist definitiv nützlich für jeden, der (mehr als) eine Facebook “Fan” bzw. Unternehmensseite betreibt u. regelmäßig pflegt. Auf den ersten Blick bietet die App allerdings bis auf für mobile optimierten Zugriff auf die Statistiken (unser Bild; nur Likes, Talking about u. die hochgerechnete wöchentliche Reichweite – leider nichts zu den Zugriffen auf Einzelbeiträge) kaum etwas, was man mit z. B. HootSuite (auch hierfür ist eine iOS App verfügbar) nicht mindestens genau so gut hinbekommen würde – und dortdann noch mit Integration von beispielsweise Twitter sowie LinkedIn-Profilen! Auch die Möglichkeit, Fan-Beiträge moderieren zu können – absolute “Social”-Kernfunktionalität – wird vermisst. Darüber tröstet die Option, sich via Push-Nachrichten zu z. B. Kommentaren informieren lassen zu können, ein wenig hinweg.
Schade, die iOS-Entwickler von FB können hier leider wieder weniger überzeugen – wenn man etwa an die erheblich bessere und vor allem ungleich elegantere Facebook App f. die aktuelle Windows Phone-Version (WP7) denkt!
Im Page Manager (deutscher App-Name “Seiten”) muss man zunächst eine Page auswählen, jedwede Funktionialität – wie z. B. Zugriff auf Einstellungen, Statistiken oder Verwaltung der Administratoren – steht sodann nur für die gewählte Seite bereit. Vermisst wird aber beispielsweise die Funktion, einen Post auf mehreren Seiten gleichzeitig zu platzieren – was HootSuite schon lange kann – einschließlich des Postens auf mehrere Facebookseiten! Dennoch lohnt sich die Beschäftigung mit der App für die obengenannte Zielgruppe.
Fazit: **
Facebook Page Manager kostenlos auf iTunes laden
Enterprise Messaging à la Sybase 365
Sybase 365 LLC, ein Tochterunternehmen des SAP-Unternehmens Sybase, hat mit Sybase Push 365 einen neuen Messaging-Dienst angekündigt. Der mobile, App-basierte Push-Messaging-Service soll Unternehmen die Möglichkeit bieten, ihre Kundenbindungen zu stärken und zu pflegen. Der Service nutzt aufgrund einer mit Urban Airship deren Plattform für mobiles App-basiertes Push-Messaging, App-Interaktion und App-Monetarisierung.
Dies soll die bisherigen Angebote zur Kundeninteraktion von Sybase 365 via SMS-Nachrichten bis hin zu IP-basiertem App-Messaging für Smartphones und Tablets mit Mobilfunk- wie WiFi-Anbindung ergänzen. Urban Airship ist laut Sybase einer “weltweit meistgenutzten Services für Push-Benachrichtigungen, In-App-Käufe und Abonnements”. Das Unternehmen liefert Milliarden von Nachrichten pro Monat für weltweit bekannte Marken wie Accenture, CBS Interactive, Groupon, Macy’s oder Warner Bros. aus.
MDM für iOS-Geräte m. Push-Unterstützung
Pretioso hat unlängst die neue Version 3.5.2 von Datomo vorgestellt, einer Lösung für Mobile Device Management (MDM). Diese Version unterstützt nun auch die Apple Push Notification Services für das Management der iOS-Geräte iPhone, iPod touch und iPad. Hierdurch muss der Administrator sich nicht mehr notwendigerweise im Apple Enterprise Programm registrieren, um die iOS-Geräte zu verwalten, so Pretioso. Eine Registrierung im Apple Enterprise Programm sei zukünftig nur noch für die Anwender erforderlich, die eigene Anwendungen programmieren und verteilen wollen.
Das Pretioso Device Management unterstützt seit Release 3.5 einen Corporate iOS AppStore, wodurch die Endanwender von iOS-Endgeräten im Unternehmenseinsatz ausschließlich vom Administrator freigegebene und zugelassene Applikationen aus diesem App Store installieren können. Die Funktionalität unterstützt sowohl selbst entwickelte Apps als auch Anwendungen aus dem Apple App Store – und unabhängig davon, ob diese kostenlos oder kostenpflichtig sind.
Überdies reagiert Version 3.5.2 auf die Neuerungen, die iOS 5 mit sich gebracht hat. Die Funktionen im Einzelnen:
- verbesserte Anwendungsinstallation,
- Passwort-Policy für iTunes,
- automatische Ablehnung nicht vertrauenswürdiger Zertifikate,
- Kontrolle des iCloud-Backup,
- Kontrolle der kompletten iCloud-Synchronisation einschließlich Dokumente und Fotos,
- “Auto Join” im WLAN,
- Vorgabe der Proxyeinstellungen (keine, manuell, automatisch),
- Sperre der Funktion E-Mail-Verschieben (Exchange),
- Sperrung des Zugriffs auf E-Mail für nicht autorisierte Apps (Exchange)
Datomo Device Management wird laut Anbieter auch für die anderen unterstützten Plattformen (Android einschließlich extended API von Motorola und Samsung, Bada, BlackBerry, Symbian, Symbian UIQ, Java enabled feature phones, Windows Mobile (bis 6.5), Windows Phone 7 und WebOS) kontinuierlich weiterentwickelt. Einige in den letzten Wochen hinzugekommene Features sind: Business Phonebook, Geräteentsperrung, Push Support, Remote Access (Android), Applikationsschutz durch Passwort (Symbian) sowie Hard Restore-Funktionalität (Windows Mobile). mehr zum Thema MDM von Pretioso. Ein Whitepaper zum Thema “Sicherheit durch Device Management kann per E-Mail mit dem Betreff “Whitepaper Device Management” unter info at pretioso dot com angefordert werden.
UPDATE 12.01.:
Update: Die Anwendungsvariante als gehostete Lösung nutzt Pretioso bei dem neuen Angebot eines kostenlosen “Sofort-Tests”: Der Interessent erhält seine Teststellung garantiert innerhalb von 24 Stunden, oft sogar binnen weniger Minuten. Die Teststellung ist keine reduzierte Demolösung, sondern die komplette Lösung, die Datomo Device Management gehosted bietet. Der Anwender erhält einen eigenen Zugang, mit dem er bis zu zehn Geräte verwalten kann. Auch hierbei gibt es keinerlei Beschränkungen, alle Gerätetypen und -klassen können verwaltet werden. Pretioso begleitet die Anwender bei der Teststellung auf Wunsch mit kostenlosem Hotline-Service.
Die Teststellung kann vom Anwender nach 45 Tagen problemlos weiter betrieben werden, wenn er sich für den Erwerb der gehosteten Variante von datomo Device Management entscheidet. Anwender, die sich statt der gehosteten Version für eine Inhouse-Installation entscheiden, erhalten kostenlose Unterstützung von Pretioso bei der Migration von Einstellungen aus der Teststellung zur endgültigen MDM-Lösung.
UPDATE 13.01.:
Der MDM-Administrator kann jetzt Anwendern mit vergessenem Passwort das Passwort mit der Funktion “Screen Unlock Code Reset” zurücksetzen. In die Security Policy für Android Geräte wurden folgende neue Parametrisierungen aufgenommen: Definition von Passwortalter und Passwort-History (Verbot der Nutzung bereits verwandter Passworte). Hiermit verbunden ist, dass die sich aus diesen Policies ergebenden Vorgaben bei bestehenden Nutzern ggf. die Eingabe eines neuen, den Policies entsprechenden Passwortes erzwingen und der Administrator dieses auch separat erzwingen kann. Für Android Geräte von Samsung mit den Firmwareständen 2.3.5 – 2.3.7 (Gingerbread) ist jetzt auch der Remote Access Client verfügbar, der über volle Gesture-Unterstützung verfügt.
Spieltheorie: Megatrend “Gamification”
Laut einer Prognose des IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner werden im Jahr 2015 70 Prozent der global größten Unternehmen und Marken sog. “gamified apps” verwenden. 50 Prozent der Unternehmen, die Innovationsmanagement betreiben, werden laut Gartner Gamification benutzen, um Prozesse in Forschung und Innovationsmanagement zu befördern. Gamification wird definiert als das “design model that leverages the best of game thinking and game mechanics to engage consumers and solve problems”.

"Appfahrt!" - Ski Race Game
Gartner zufolge zählen zu den Gamification-Stärken u.a.:
- Beschleunigtes Feedback: In der “normalen Welt” sind Feedback-Schleifen langsam (vgl. z. B. jährliche Befragungen zur Kundenzufriedenheit etc.). Gamification kann diese Zyklen erheblich verkürzen und so die Reaktionszeit der Unternehmen entscheidend verbessern.
- Klare Ziele und Regeln: In der Welt außerhalb der Spiele sind Ziele oft schwammig und werden Regeln oft wenig systematisch angewendet. Gamification schafft klare Rahmenbedingungen.
- Spannung: Während Unternehmensangebote in der normalen Welt selten besonders aufregend sind (“Wie waren Sie mit Ihrem letzten Aufenthalt in unserem Hause zufrieden?”), kann Gamification spannende, ja faszinierende Angebote schaffen.
- Kleine erreichbare Teilziele: In der Lebensrealität der meisten Menschen besteht kein Mangel an Herausforderungen. Doch meist erfordert die Bewältigung dieser Challenges einen starken, langfristigen Einsatz. Gamified Apps hingegen liefern erreichbare Kleinziele – und sind genau deswegen verführerisch.

babywalz-Krabbelspiel
Mercury erwähnt in diesem Zusammenhang die gestern verkündete Kooperation zwischen der App-Promotion-Plattform FreeAppADay (FAAD) und den Spezialisten für Mobile Entertainment von FunMobility. Eines der Kooperationsziele ist der Launch einer neuen FAAD-App, die es den Nutzern von Spiele-Apps gestatten soll, direkt miteinander in Kontakt zu treten (“FunChat”). Diese Plattform soll aber gleichzeitig Werbesponsoren zur Verfügung gestellt werden.
Laut Mercury erreicht die FAAD App bereits heute über fünf Millionen Nutzer von iOS-Geräten über Push Notifications, weitere Millionen sollen sich via Twitter oder Facebook Fanpage über die tägliche “Paid App goes Free App”-Aktion informieren.![]()
iOS 5 – Fünf ist Trümpf
Während der Worldwide Developers Conference (WWDC) gab Apple wie angekündigt eine Vorschau auf iOS 5, das als Beta-Version ab sofort für Mitglieder des iOS Developer Program wie Glanzkinder zur Verfügung steht. Die iOS 5 Beta bietet laut Apple über 200 neue Funktionen. Diese umfassen:
- Notification Center: “Ein innovativer Weg um alle Events (Unified Messaging à la Apple: SMS, entgangene Anrufe, Kalender- sowie App-Benachrichtigungen) komfortabel an einem Ort zu betrachten und zu verwalten”. Wenn Benachrichtigungen eintreffen, erscheinen sie kurz am oberen Rand des Bildschirms ohne einen bei dem zu unterbrechen was man gerade macht. Mit einem Wisch können alle Benachrichtigungen angesehen werden und ein einfacher Fingertipp bringt den Nutzer für weitere Details direkt in die entsprechende App. Die Benachrichtigungen erscheinen auch auf dem Lock-Screen und bieten die Möglichkeit mit nur einer Berührung die entsprechende App zu öffnen.
- iMessage: “ein neuer Mitteilungsservice der es erleichtert Textmitteilungen, Fotos und Videos zwischen allen iOS-Geräten zu versenden”;
- Newsstand: “eine neue Art Zeitungs- und Magazin-Abonnements zu erwerben und zu verwalten” (das bekannte u. beliebte “Bücherregal”).
- Mit der neuen PC Free-Funktion können Nutzer von iOS 5 ein iOS-Gerät “out-of-the-box” aktivieren und einrichten sowie Software-Updates drahtlos erhalten, ohne dazu einen Computer zu benötigen.
- Verbesserungen bei Safari: automatische Optimierung der Schriftgröße; Reading List; Tabbed Browsing für das iPad.
- Twitter-Integration: Einmalige Anmeldung (Single Sign-on) wird zu allen Twitter-fähigen Apps wie Fotos, Kamera, Safari, YouTube und Maps durchgereicht. Dieses Feature soll auch App-Entwicklern zur Verfügung gestellt werden.
Weitere WWDC-News: Vorstellung einer “Reminders App” (Aufgabenverwaltung); Profilfotos und direkte App-Erwerbsmöglichkeit für das Game Center und iCloud (siehe nächster Post). iOS 5 wird im Herbst als kostenloses Software Update für iPhone 4, iPhone 3GS, iPad 2, iPad, iPod touch (der vierten Generation) und iPod touch (der dritten Generation) erhältlich sein. Einige Funktionen könnten nicht auf allen Geräten verfügbar sein.
28% der Nutzer des Mobile Internet planen Nutzung mindestens 1x wöchentlich

Das jüngste Mobile Consumer Briefing der Mobile Marketing Association (MMA) widmete sich gemeinsam mit Partner Lightspeed Research der mobilen Internet-Nutzung in Deutschland, Frankreich und Großbritannien.
Aus den Ergebnissen:
- 28% der befragten Anwender gehen davon aus, dass sie im kommenden Jahr das mobile Web mindestens einmal pro Woche oder häufiger nutzen werden.
- Als Top-Themen bei der Nutzung wurden angegeben: Nachrichten, Wetter, Social Networks und mobile Suche.
- Als wichtigster Content in Deutschland wurden Schlagzeilen angegeben (in UK u. Frankreich: Karten/Navigation)
- Durchschnittlich 30% der Nutzer können sich vorstellen, Alerts/Benachrichtigungen auf ihrem obiltelefon zu erhalten, Dabei würden 38% das Format SMS der MMS vorziehen (Push Notifications nicht abgefragt).
- Die populärsten mobilen Zugangsweisen zu Internetseiten sind in allen drei Ländern 1. Mobile Search, 2. Bookmarks, 3. Alerts
- Bullet point
Bestätigt werden die Lightspeed-Ergebnisse vom aktuellen TNS Convergence Monitor von TNS: Hiernach gehen im deutschen Markt heute bereits 21 Prozent der 14- bis 64-Jährigen privaten Handybesitzer mit ihrem mobilen Endgerät auch online – sei es um E-Mails abzurufen oder um im Netz zu surfen. Dies bedeutet gegenüber dem vergangenen Jahr einen Zuwachs von 3 Prozentpunkten. Treiber dieser Entwicklung sind laut Bericht die zunehmende Verbreitung internetfähiger Handys und die sinkenden Kosten für die Datenübertragung.
Aktuell sind es 17 Prozent der Handynutzer, die Gebrauch von der E-Mail-Funktion ihres Mobiltelefons machen, 13 Prozent besuchen Webseiten im Internet. Besonders gerne gehen die 14- 29-Jährigen mobil online: In dieser Altersgruppe sind es 29 Prozent der Handynutzer, die mehr oder weniger häufig mit ihrem Handy im Internet surfen, ihre E-Mails checken oder mobile suchen. Bei den abgerufenen Inhalten ist eine Annäherung des mobilen Surfverhaltens an die stationäre Internetnutzung zu beobachten.
Das Potenzial für die mobile Internetnutzung sei damit aber bei weitem noch nicht ausgeschöpft: 40 Prozent der Handynutzer besitzen bereits ein Smartphone, nahezu jedes hierorts neu erhältliche Handy ist internetfähig.
kaufDA Navigator: Mobiler Einkaufsberater für iPhone und iPad
Das deutsche Verbraucherinformations-Portal kaufDA.de stellt iPhone-Nutzern die App kaufDA Navigator kostenlos bereit. Damit kann man sich laut Anbieter jederzeit bequem über aktuelle Angebote und Ladenöffnungszeiten in der unmittelbaren Umgebung informieren, Waren vergleichen und direkt auf alle persönlich interessanten Artikel zugreifen. Dafür stellt die Anwendung auf Wunsch fest, an welchem Ort sich der Nutzer gerade befindet und zeigt die nächstgelegenen Ladengeschäfte mit allen relevanten Informationen auf einer Umgebungskarte an. Somit haben die Anwender sofortigen mobilen Zugriff auf Prospekte von rund 100.000 Einzelhandelsgeschäften wie zum Beispiel Kaufhof oder OBI direkt in ihrer unmittelbaren Umgebung.
Zusätzlich ist eine Benachrichtigungsfunktion in Entwicklung, mit der man sich über persönliche Wunsch-Einkaufsartikel gleich nach deren Erscheinen im Prospekt informieren lassen kann. Diese Zusatz-Funktion stellt kaufDA als Option “in wenigen Wochen” zur Verfügung. Doch auch ohne Push Notification ist die App bereits sehr erfolgreich und findet sich soeben auf Rang 4 in den Charts (Navigation/Meistgeladen). Die iPad-Version des kaufDA Navigators wird zum offiziellen Deutschland-Start von Apples iPad erhältlich sein.
iTunes-Link
App für einzelne Hotels: Günstige Kommunikation mit Gästen
Moderne Hotels werden mobil gebucht – mal sicher von Mobile Professionals. Daher gibt es auch schon zahlreiche, teils hier vorgestellte Apps, die bei der Suche nach dem passenden Bett helfen wollen und dabei auf Wunsch auch via GPS/LBS die unterschiedlichsten in Frage kommenden Etablissements mit Bildern und Preisen vorschlagen. Ein Angebot von Giata geht den anderen Weg und richtet sich an die Betreiber einzelner Hotels. Diese können sich auf der Giata-Technikbasis jeweils eine separate App erstellen lassen – für 99 Euro im Monat.
In der resultierenden Anwendung können Gäste Zimmer reservieren oder sich per Push Notifications attraktive Arrangements zum Beispiel mit Frühbuchergutscheinen anbieten lassen. Integriert sind ein passender Reiseführer, eine interaktive Karte sowie Wettervorhersage. Der Service Tourias tips&deals HotelGuide wurde genau wie der mobile Messeführer zur ITB ITB Mobile Guide 2010 in Kooperation mit den Spezialisten für Handy-Reiseführer Tourias Mobile entwickelt. Referenzkunde und bislang auch einzige unter “Giata” im App Store aufzufindende Hotel ist das Adam & Eve Hotel in Belek/Türkei.
Giata ist als Digital Content-Lieferant für Reiseangebote touristischer Leistungsträger tätig. Zu den mehr als 18.000 Kunden gehören Unternehmen wie TUI, Thomas Cook, Hotelopia, ITS, FTI, Alltours, Öger Tours, Expedia, Opodo und Lastminute.com. Zudem sorgt der Anbieter für Verteilung von Bild- und Textdaten der von 220.000 Hotels via Internet in über 18.000 Reisebüros
mehr Infos zum Giata-Angebot (PDF)
iTunes-Link zur Adam&Eve-App