“Geo-Leuchtspur” revisited: Latitude, Heyway

latitudeIm Juli d.J. hatten wir noch von einer App geträumt, die via permanenter Aufzeichnung der Informationen vom GPS-Sensors des iPhone Bezüge zu Bewegungen von Freunden, Bekannten oder Teams herstellen könnte. Inzwischen gibt es all das.

heywayA) Während Googles Ortungsdienst Latitude (“Breitengrad”) bislang “nur” die aktuelle geografische Position des eigenen iPhones (oder Desktop-Rechners) ermittelte und einem ausgewählten Personenkreis von Latitude-Nutzern mitteilte, wurde dies mittlerweile erweitert: Inzwischen lassen sich zwei weitere Funktionen freischalten, um auch auf ermittelte Standorte aus der Vergangenheit zugreifen zu können sowie um darauf hingewiesen zu werden, wenn sich ausgewählte Personen in der Nähe befinden. Der “Standortverlauf” markiert zurückgelegte Wege durch eine Reihe von ermittelten Positionen in Google Maps oder Google Earth, ähnlich wie bei einem GPS-Track. Die “Standort-Alerts” sind noch im Beta-Stadium. Sie sollen melden, wenn sich die eigenen Latitude-Freunde oder Team-Mitglieder in der Nähe aufhalten. Selbstlernende Filter sollen verhindern, dass selbstverständliche Begegnungen gemeldet werden (Arbeitsplatz, eigene Wohnung, Stammkneipe?).

heyway2B) Während Latitude es nicht in den App Store geschafft hat (aber im Mobile Safari m. d. iPhone 3GS hervorragend funktioniert), gibt es einen vergleichbaren Service auch als App, der sogar für Unternehmen bzw. professionellen Einsatz interessant sein könnte. HeyWAY (Hey Where Are You) von Niftybrick Software gibt es als werbefinanzierte App sowie als werbefreie Anwendung mit der zusätzlichen Funktionalität, Anfragen oder Standortmeldungen mit individuellen Kurznachrichtungen versehen zu können. Dafür nutzt die Lösung Push Notifications, sodass über Annäherungen auch informiert wird, wenn die App beim Empfänger nicht aktiv ist. Genau wie bei Latitude müssen Funktionen und Kontakte ausdrücklich freigeschaltet werden. HeyWAY funktioniert auch auf iPhone 2G und iPod touch, allerdings naturgemäß weniger akurat.
iTunes-Link zu HeyWAY Pro

Autor: klaus, veröffentlicht am: 19. 11. 2009

Kategorien: iPhone Programmierung

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FoundMe: iPhone-Verlustversicherung

Wenn iPhones verloren gehen, ist dies immer schmerzlich. Bei professionell eingesetzten Geräten ist der Verlust aufgrund der sensiblen Kontakt- und ggfs. Zugangs-Daten auf dem Gerät nochmals kritischer. Dieses Problems hat sich Matthias Seemann angenommen und die App “FoundMe” konzipiert. Laut dem Entwickler gehen allein in UK jährlich rund 4,5 Millionen Smartphones und Mobiltelefone verloren. Seemann zitiert weiterhin eine Cisco-Untersuchung, wonach zehn Prozent aller Mitarbeiter mindestens ein Business-Handy pro Jahr verlieren…

FoundMeFoundMe ist ein Tool, das iPod oder iPhone mit dem Besitzer “identifizieren” soll. Es kann sowohl ein personalisiertes Hintergrundbild erstellen, das einem Finder die Kontaktdaten des Besitzers präsentiert, als auch über den Push-Service des iPhone OS 3.0 einen Kommunikationskanal öffnen, über den man kostenlos Nachrichten oder ein Alarmsignal an den Finder übermitteln kann.

Der Bildbearbeitungsteil überzeugt auch gegenüber anderen “Wallpaper”-Apps u.a. durch freie Postionierbarkeit, Rotation und Farb- und Transparenzgebung des Textes, Zoom-Fähigkeit und Preview des Fotos. Das ist wichtiger, als vielleicht zunächst angenommen, denn auf dieses Startscreen-Motiv wird man ja künftig immer schauen.

Der rechtmäßige Besitzer und FoundMe-Anwender kann die Push-Nachricht auf sein verlorenes iPhone über ein Online-Portal im Internetbrowser absenden, was laut Seemann ein bislang im App Store einmaliges Feature ist. Wichtig: Dies klappt durch Test erwiesen auch, wenn das iPhone (sinnvollerweise) Password-geschützt ist. Für ein FoundMe-Update wird die Anzeige des Standortes des Finders im Online-Portal vorbereitet. Weitere Details zur 1,59 € kostenden App gibt es hier.

App-otmDie einzige uns bekannte Alternative bzw. Ergänzung zu FoundMe ist das Remote-Löschen der Smartphone-Inhalte. Doch während FoundMe immerhin noch die Chance bietet, das gute Stück gegen Belohnung wiederzubekommen, kann man das nach der Fernlöschung wohl knicken…
Fazit: ****
iTunes-Link

Aktienkurse in Echtzeit u. kostenlos

BG LogoDie BörseGo AG hat eine iPhone-optimierte Web-Anwendung vorgestellt. Diese soll es dem mobilen Anwender gestatten, Aktienkurse in Echtzeit zu erleben. Zusätzlich werden die Kurse und Charts einzelner Werte in automatisch aktualisierender Darstellung, angezeigt. Die Pressemitteilung der BörseGo AG zum Thema reklamiert für sich “die erste iPhone-App für Realtime- und Push-Darstellungen bei Kursverläufen” – allerdings handelt es sich um eine Webanwendung, nicht etwa um eine native App. Und mit Apples “Push“-Services hat dieses Verfahren auch wenig zu tun.

Wie auch immer: Alle Chartdarstellungen, Aktien-, Devisen-, Rohstoff- und Indexnotierungen sollen Nutzer des BörseGo-Angebots ab sofort in Echtzeit sehen können, dazu noch “die aktuellsten Nachrichten von den Finanzplätzen dieser Welt, themenspezifisch aufbereitet und passend zu den einzelnen Werten”. Zur kostenlos nutzbaren Webseite geht es hier.

Autor: klaus, veröffentlicht am: 5. 09. 2009

Kategorien: iPhone Programmierung

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All-in-one-Server + Groupware + Outlook- + iPhone-Integration

Der Overather Hersteller Quintec stellt Erweiterungen seiner “All-inclusive”-Appliance SmartCom Center vor. Es kann nun zusätzlich als Anwendungsserver für klassische Windows-Anwendungen, wie zum Beispiel Lexware, oder als Datenbankserver genutzt werden. So kann die aktuelle Version 3.0 laut Hersteller zum Allrounder für kleinere Unternehmen werden: Es fungiert dann als Kommunikationsserver, Dateiserver und Anwendungsserver in einem. Erreicht wurde diese Fähigkeit durch die Integration einer Virtualisierungslösung. Auf dem SmartCom Center können nun virtuell Windows-Serverprozesse, wie zum Beispiel MS SQL Server, oder Warenwirtschaftssysteme und branchenspezifische Serveranwendungen zur Verfügung gestellt werden. Kunden können diese virtuelle Maschine optional mit dem SmartCom Center erwerben.

SmartCom Das SmartCom Center erhält bei Nutzung der Virtualisierungslösung zusätzlich eine Aufrüstung auf 2 GByte Arbeitsspeicher, um eine gute Performance aller Funktionen zu sichern. Der Vertriebspartner vor Ort kann nun auf der virtuellen Maschine zum Beispiel Windows XP oder Windows 7 und dort die vom Kunden benötigten Anwendungen installieren. Die Virtualisierungslösung ist dabei vollwertig in der Backup-Funktion des SmartCom Centers integriert. Sowohl das virtuelle System als auch alle Daten und Datenbanken werden vollautomatisch mit gesichert. Auch Vorgängermodelle ab dem Hardwareversionsstand vom Mai 2009 können auf Wunsch noch nachgerüstet werden.

Und was hat das alles mit dem professionellen Einsatz von iPhones zu tun? Alle E-Mails, Kontakte, Termine, Notizen oder Aufgaben können nach Auskunft von Quintec via SmartCom live und synchron auf dem iPhone (oder einem Smartphone unter Windows Mobile) eingesehen und bearbeit werden. Quintec-Niederlassungsleiter Martin Geilhofer erläutert: “Vom iPhone aus haben Sie mit einer Zusatzapplikation auch Zugriff auf alle Dateien wie z. B. Word, Excel, Powerpoint, PDF, Bilder, etc., die Sie auf dem Dateiserver des SmartCom Center abgelegt haben. Das iPhone kann diese Dateien auf Wunsch synchronisieren oder auch ständig aktuell als “Push” erhalten. Dafür muss Ihr Desktoprechner nicht einmal eingeschaltet sein. Von Ihnen veränderte Daten werden augenblicklich zurück synchronisiert. Dafür wird “Exchange ActiveSync” auf dem SmartCom Center eingesetzt.”

Für die Nutzung auf dem iPhone wollte Quintec zunächst selbst eine App schreiben, fand dann aber die existierende Fremd-App ezShare von antecea Inc. Die für 3,99 Euro pro iPhone User erhältliche App überzeugte das SmartCom-Team. Überdies ist sie universell einsetzbar und nicht nur an das SmartCom Center gebunden.
Mehr zum Einsatz von SmartCom mit Smartphones
Preise und Bezugsmöglichkeiten

Nimbuzz mit App Update (u. Mac Client)

Nimbuzz wurde gerade bei den TechCrunch Europe Awards zum “Best Mobile Startup” gekürt. Gewürdigt wurde der gleichnamige “mobile social messenger”, welcher Instant Messaging, LBS und VoIP mit effektiven Social Networking-Werkzeugen verbindet. Diesen gibt es als iPhone App, zu der soeben ein Upgrade vorgestellt wurde. Version 1.3.0 fügt der ohnehin schon attraktiven App noch Funktionen hinzu wie: Austausch von Fotos, Musik und Videos; Push Notifications für eingehende Anrufe und Chat Requests; Location Sharing (allerdings berichten erste Rezensionen auch von einigen Problemen). Überdies hat Nimbuzz einen nativen Mac Client für Desktops vorgestellt.

Zur Begründung für dieses Engagement in Richtung Apple-Plattformen schreibt der Pressechef des niederländischen Unternehmens: Seit dem Produktlaunch ist die App permanent in den Top 10 der App Store-Charts in Europa, Lateinamerika und dem Mittleren Osten. Jeder fünfte iPhone-Anwender in den Niederlanden oder Frankreich nutzt Nimbuzz. Seit dem Release von OS 3.0 haben sich die Downloads der App um 848 Prozent erhöht.

Auf beiden Plattformen gestattet Nimbuzz Nutzern die pfiffige Interaktion via Skype, Windows Live Messenger, Yahoo Messenger, ICQ, Google Talk (Orkut), AIM sowie die zeitsparende Bedienung von u. a. Facebook and MySpace.
Nimbuzz loves Apple – der Film

Apple an Entwickler: Testet PUSH

When PUSH comes to shove: Seit der offiziellen Vorstellung von iPhone OS 3 im März wartet die Entwicklergemeinde auf die seitens Apple angekündigten Push Notification Services. In einer Nachricht an alle registrierten iPhone Developers setzt Apple jetzt eine siebentägige Testphase für PUSH an. Hierzu sind Entwickler gehalten, über einen Distribution Code eine Third Party App – nämlich die von Associated Press (AP) – zu installieren und unter iPhone OS 3.0 beta 5 zu testen.

Appe will in hoher Frequenz Nachrichten an den für diese App zuständigen Push Server schicken, um so u. a. einen Leistungstest zu fahren. Ziel der Push Services ist es, Aktualisierungen an Programme schicken zu können, ohne dass diese tatsächlich aufgerufen wurden bzw. gerade ablaufen. Bisher bietet Apple diese Funktion nur im Rahmen der eigenen MobileMe-Dienste an. User sollen über Signaltöne, Textfenster oder ein Symbol informiert werden, dass einer App neue Daten zur Verfügung stehen. (Marketing-)Technisch ungemein reizvoll, doch wenn sich später knapp 150 installierte Apps so zu Wort melden, könnte das auch ein recht nerviges “Konzert” abgeben…

Autor: klaus, veröffentlicht am: 19. 05. 2009

Kategorien: iPhone Programmierung

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Lotus Notes fürs iPhone (Beta)

IBM hat eine Beta-Version der verbreiteten Collaboration-Software Lotus Notes und Domino 8.5.1 angekündigt. Dazu gehören Pläne für die Unterstützung von ActiveSync® in Version 8.5.1 von Lotus Notes Traveler. Dies wird die automatischen Synchronisationsfunktionen für E-Mails und Kalender in Lotus Domino für das iPhone erweitern.
notesiphone
iPhone-Nutzer konnten zwar bereits zuvor über das Produkt “Lotus iNotes ultra-light” auf ihre E-Mails in Notes zugreifen, die neue ActiveSync-Unterstützung bringt ihnen jedoch nun zusätzlich auch ohne Internet-Verbindung Push-Zugriff vom iPhone und anderen Smartphones auf die Software, inklusive der Möglichkeit, Notes-Mails, Kalender- und Kontaktdaten einzusehen.
Bei der Entwicklung von Lotus Notes 8.5.1 nutzte IBM nach eigenen Angaben auch Social Media wie Blogs und Twitter. Auf diese Weise konnten Hunderte von Verbesserungsvorschlägen von Anwendern, gesammelt und umgesetzt werden.
Diese Beta-Version enthält außerdem die neue Version von Lotus Symphony, der kostenlosen Dokumenten-, Tabellenkalkulations- und Präsentationssoftware von IBM und bringt die Entwickler-Technologie IBM XPages zur Offline-Nutzung auf den Lotus Notes-Client.
Zu IBM/Lotus

Autor: klaus, veröffentlicht am: 14. 05. 2009

Kategorien: iPhone Programmierung

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iPhone OS 3.0: Weitere Details

In Ergänzung unserer gestrigen Meldung direkt nach dem OS 3.0-Event in Cupertino anbei noch einige weitere Details aus der offziellen Pressemitteilung von Apple zur seit gestern für Entwickler verfügbaren Beta des neuen Betriebssystems für iPhone und iPod touch.

Zu den Neuerungen des gleichfalls aktualisierten Software Development Kits (SDK) mit über 1.000 neuen Programmierschnittstellen (APIs) gehört Funktionalität für “in app purchase”. D.h.: ohne regelrechte Updates inkl. Freigabeprozess fahren zu müssen, können ergänzende Teile zu Apps angeboten und vom Nutzer dazu gekauft werden, beispielsweise neue Kapitel oder Bücher zu E-Book-Apps. Neue Inhalte und Funktionen können so quasi im Abonnement angeboten werden. “Push Notifications” vereinfachen die Kommunikation der Entwickler mit den Nutzern ihrer Apps: Vergleichbar einer Instant Messaging-Anwendung können Entwickler Nutzern künftig aktuelle Informationen zu bereits geladenen Apps zukommen lassen. iPhone OS 3.0 enthält darüber hinaus eine neue “Voice Memo”-Anwendung, die aus jedem iPhone ein Diktiergerät macht. Durch die Verwendung von Bluetooth können Entwickler überdies noch leichter Peer-to-Peer-Anwendungen für iPhone und iPod touch kreieren. Gerade Business-Anwender werden die Erneuerung von Apples “Aktien” zu schätzen wissen. Sie wurde um die Fähigkeit erweitert, aktuelle Unternehmensnachrichten und Börseninformationen, wie den Eröffnungs- oder Durchschnittspreis einer Aktie, das Handelsvolumen oder den Marktwert anzuzeigen.
OS 3.0 – Der Film

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