Event: Mobile meets POS

Das Format “Mobile meets POS” (Point Of Sale) versteht sich als Branchentreff für den mobilen Handel. Es findet am 12.06.2013 in Berlin im Rahmen der Kiosk Europe Expo statt, der laut Veranstalter weltweit größten Messe für Selbstbedienungs-Lösungen.

Über 20 Experten und Vorreiter sollen hier beleuchten, wie der “Connected Customer” via Mobile auch in Zukunft für den stationären Handel begeistert werden kann. Die Themen im Überblick:

  • Mobile Devices: Wie Handel, Marken und Produkte zukünftig mit Konsumenten interagieren
  • Mobile POS-Marketing: Wie Digital Signage und Tablets für Werbung, Promotions und Verkaufsberatung erfolgreich zum Einsatz kommen
  • The Showrooming Challenge: Durch welche Tricks mobile Shopper” wieder mehr instore kaufen
  • Mobile Payment: Vor welchen Herausforderungen Händler und neue Geschäftsmodelle beim kontaktlosen und mobilen Bezahlen stehen
  • Mobile Couponing: Welche Potentiale in Gutscheinen und Coupons für die Neukundengewinnung und Kundenbindung schlummern
  • Mobile Packaging: Wie Hersteller ihre Produktverpackungen mit Barcodes, QR-Codes und Augmented Reality für mehr Produkttransparenz am Point of Sale nutzen
  • Mobile Innovations: Wie Smart Advertising, Intelligente Regale und NFC das Verhalten des Endverbrauchers wandeln.

Case Studies kommen u.a. von Audi, Seat, Shell, Ikea, Marks & Spencer, New Balance, Weight Watchers, Metro oder Ferrero. Die Teilnahme kostet ab knapp 700 Euro. Programm und Anmeldung

G-Me – gibt jetzt auch fünf!

Kontaktinfos fehlerfrei via QR Code austauschenG-Me (“get me”) ist mehr als ein guter Reader für QR-Codes (Quick Response-Codes) – die pfiffige App dient dazu, um Kontakte auszutauschen. Denn mit G-Me lassen sich Kontaktdetails mit Kollegen oder Freunden schnell, problemlos und vor allem ohne Erfassungsfehler teilen: Dazu generiert G-Me aus den jeweiligen Kontaktdaten einen QR-Code der sofort und auch von allen anderen Readern gelesen werden kann. So soll der erste Kontakt frei von Zahlen- oder Buchstabendrehern oder sonstigen Erfassungfehlern bleiben. Die Erstellung erfolgt offline. Als zusätzliches Feature kann man QR-Code verschicken – und den eigenen beispielsweise auf die Visitenkarte drucken lassen. G-Me ist denkbar einfach zu bedienen und gerade darum zuverlässig. Version 1.2 unterstützt jetzt auch das iPhone 5 – gib mir fünf!

Die von Glanzkinder umgesetzte Freemium-Lösung ermöglicht kostenlos den zehnfachen Export von erzeugten QR-Codes, danach wird ein In-App-Purchase zu 89 Cent fällig.
kostenloser Download von G-Me im App Store

Autor: klaus, veröffentlicht am: 17. 01. 2013

Kategorien: iPhone Programmierung

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Doppelte QR-Nutzung auf europ. Smartphones

comScore LogoDie Mobil-Spezialisten von comScore haben in einer aktuellen Ausgabe ihrer MobiLens-Reports mit dem Mobile Business und der Nutzung von QR Codes auf dem Smartphone in fünf europäischen Leitmärkten beschäftigt (EU5). Aus den Ergebnissen:

  • In Deutschland nutzen 17,6 Prozent der Smartphone-Besitzer QR-Codes, damit liegen wir in Europa vor Spanien (16%, schnellstes Wachstum), Frankreich (12,5%), UK (11,4%) und Italien (11,9%).
  • In drei von vier Fällen wurde der Scan von QR Codes genutzt, um Produktinformationen abzurufen (EU5: 71,7%, D: 77,9%).
  • Der zweithäufigste Einsatzzweck ist das Abrufen von Event-Informationen (vgl. Konzert, Festival; EU5: 31,8%, D: 28,9.
  • Auf Rang 5 folgt das Herunterladen einer App in Reaktion auf den Scan (EU5: 13,4%, D: 11,4%).

mehr über MobiLens

Event: Mobile Gipfel 2012,

Mobile Gipfel 2012 (managementforum)Der vom Managementforum veranstaltete “Mobile Gipfel 2012″ findet vom 26. bis 27. Juni 2012 im Radisson Blu Scandinavia Hotel in Düsseldorf statt. Er will u.a. folgende Themen und Buzzwords besetzen: Smartphone und Tablet Apps, Augmented Reality, Multi-Device-Strategien, Mobile Couponing, Targeting, Gamification, Mobile Ads, M-Payment, QR Codes, Mocial u.v.m. Die Teilnahmegebühr beträgt 1.290 Euro zzgl. 19% MwSt. Es wurden Vortragende von u.a. folgenden Unternehmen und Organsiationen rekrutiert: Google, Gruner+Jahr, metaio, mStore (Charlotte Erdmann), Otto, Sellaraound, Nielsen, XING.

mehr Infos u. Anmeldemöglichkeit

10 Mobil-Gebote

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) hat auf der Branchenmesse “Mobile World Congress” (MWC)in Barcelona zehn Thesen zur Zukunft des Mediums Mobile in 2012 vorgestellt. Die Experten der BVDW-Fachgruppe erkennen Veränderungen aus Unternehmens- und Anwendersicht insbesondere bei den Unterthemen Mobiles Internet, Mobile Advertising, Mobile Business Solutions, Mobile Creation und Mobile Commerce:

1. Das mobile Internet erobert den Massenmarkt.
2. Die Claims im Ökosystem Mobile sind noch nicht abgesteckt.
3. Mobile Dienste müssen nutzwertig und relevant sein.
4. Sprache revolutioniert die Steuerung von Apps.
5. Social Network-Kampagnen müssen mobil funktionieren.
6. Mobile gehört in einen intelligenten Media-Mix.
7. Reichweite für Mobile Advertising wächst stark.
8. QR-Codes gewinnen für Unternehmen an Relevanz.
9. Mobile Commerce stimuliert E-Commerce.
10. Mobilität als Vorteil für Arbeitgeber.

Männer shoppen gern mobil

Deloitte LogoDie Deloitte-Befragung “M-Commerce in Deutschland – Freundliche Aussichten für mobiles Einkaufen” sagt starkes Wachstum beim Mobile Commerce in Deutschland voraus. Nach mauen Anfangsjahren sehe die Zukunft hier nun rosiger aus. Gründe dafür seien u.a. die hohe Smartphone-Verbreitung, die Verfügbarkeit leistungsfähiger mobiler Datennetze der dritten und vierten Generation und neue Applikationen wie Barcode-Scanning, standortbezogene Alerts (LBS) oder Mobile Couponing. In den letzten zwölf Monaten hat sich laut Deloitte die Zahl der Mobile Shopper in Deutschland bei den Befragten mehr als verdoppelt – von 6 Prozent auf 13 Prozent, wobei besonders Männer diese Anwendungen nutzen.

Einen besonders großen Anteil macht die Altersgruppe der 14- bis 28-Jährigen mit 21 Prozent aus. In der
Unterscheidung zwischen den Geschlechtern sind die Männer vorne: 15 Prozent nutzen Mobile Commerce gegenüber 10 Prozent der Frauen. Befragt wurden über 2.000 Verbraucher in Deutschland zu ihrem Nutzungsverhalten und Interesse
an innovativen Anwendungen.

M-Commerce – begünstigende Faktoren
Kunden verwenden ihr Mobiltelefon häufig zum Preisvergleich und um vor Ort detailliertere Produktinformationen oder Vergleichstests etc. abzurufen: Im Durchschnitt nutzen 13 Prozent der Befragten einen Preisvergleich, ebenso hoch ist die Zahl derer, die Produktbewertungen lesen. Hierfür hat die App-Programmierung mittlerweile zahlreiche Smartphone-Anwendungen bereitgestellt: Der QR- oder Barcode-Scanner ist ein beliebtes Tool, um die Abfrage von Produktinformationen wie Preisvergleich, Bewertungen, Kalorienangaben oder Angaben zu Inhaltsstoffen zu erleichtern – 41 Prozent der Befragten “interessiert” diese Applikation.

Standortbezogene Alerts benachrichtigt basierend auf Standortdaten den Nutzer – was 32 Prozent der Befragten in Anspruch nehmen. Vorteil ist, dass die Benachrichtigunguen auf die Nutzerpräferenzen ausgerichtet werden (Targeting). Sie werden zielgruppenorientiert vor allem bei Angeboten oder Sonderaktionen
eingesetzt.

Ein weiterer Trend ist das Mobile Couponing, hier erhält der Kunde gewissermaßen eine elektronische Rabattmarke auf sein Mobiltelefon, die Einlösung erfolgt im Geschäft (vgl. zum Beispiel die GlanzApp aporabatt). Händler und Dienstleister setzen den Coupon vermehrt zur Kundengewinnung im stationären Handel ein. Der Funktionsumfang der Smartphones begünstigt die Entwicklung, denn deren GPS-Sensor erkennt den genauen Standort des Nutzers, sodass Händler zielgerichtet Coupons versenden bzw. bereitstellen können. 48 Prozent der 14- bis 28-Jährigen haben schon ein- oder mehrmals Mobile Couponing genutzt.

Noch wenig Interesse an Mobile Payment
Im Gegensatz zu den Shopping-Applikationen war das Kundeninteresse an mobilen Bezahldiensten bei dieser Erhebungnoch gering – insbesondere ältere Kunden sind skeptisch. Insgesamt sind nur 18 Prozent der Mobilfunknutzer an den Diensten interessiert, denn der Mehrwert von Mobile Payment ist vielen Nutzern noch unklar.

Mobiles verändern Medienrezeption in Europa

Whitepaper: How Mobiles Are Shifting Media ConsumptionAuf der Konferenz Digital Life Design (DLD) haben comScore und Telefónica Deutschland Ergebnisse ihrer gemeinsamen Studie “Connected Europe” vorgestellt. Diese stellte starke Veränderungen der Medienrezeption in Europa durch die zunehmende Verbreitung von Smartphones, Tablets und anderer Connected Devices fest: Noch vor kurzem sei der Desktop Computer der alleinige Internetzugang gewesen, während Nutzer heute über ihren Internet-Tag verteilt erschiedenste Plattformen nutzen – technologisch (z. B. Smartphones) – wie auch medientechnisch (native Apps der Verlage, Web-Apps, RSS-Reader, unabhängige News-Aggregatoren, Medien auf Twitter oder Sozialen Netzwerken etc.). Dies sollte laut Studie Auswirkungen auf redaktionelle Konzepte ebenso wie auf Marketingstrategien haben. Weitere zentrale Ergebnisse:

  • In der EU5-Region (Deutschland, Frankreich, UK, Italien u. Spanien) lassen sich 95,1 Prozent aller Browser-basierten Page Views auf Computer (Desktops, Laptops, Netbooks) zurückführen – ansehnliche 3,2 Prozent der Views erfolgen bereits auf mobilen Endgeräten wie Smartphones oder Tablets.
  • Ein Viertel der mobil erzeugten Page Views lassen sich auf Tablet Computer zurückführen.
  • Die Medienrezeption auf diesen Plattformen boomt: 75 Prozent der Smartphone-Anwender in EU5 haben im Okotber 2011 mobil Medien genutzt - das stellt ein Wachstum von 62 Prozent im Vergleich zum Vorjahr dar.
  • Die Nutzung von M-Commerce-Angeboten ist eine der am schnellste wachsenden Aktivitäten bei Smartphone-Besitzern. Über 13,6 Mio. davon in den EU5-Ländern haben im Oktober 2011 mindestens eine M-Commerce-Seite aufgerufen. Großbritannien stellt hier mit 4,7 Mio. Nutzern zwar den größten Teilmarkt, die deutschen M-Business-Anwender wachsen mit 112 Prozent im Vergleich zum Vorjahr jedoch derzeit am schnellsten. Überdies werden laut comScore neue Technologien wie QR Codes und QR Reader vergleichsweise am schnellsten angenommen. So werde der Handel durch Mobile revolutioniert – und 2012 das Jahr des “Mobile Retail” werden.

kostenloser Download des White Paper “Connected Devices”

Lesetipp: Alle meine Android Apps

Der Berliner Fachverlag Schiele & Schön beweist Mut und legt mit “Alle Meine Android Apps” ein Printmagazin in Konkurrenz zu beispielsweise dem vorzüglichen Android Magazin oder dem später gefolgten Android User vor. Allerdings mochte sich Verlagsleiter Harald Rauh noch nicht felsenfest auf den Fortbestand festlegen: “Bei Erfolg unserer Erstausgabe machen wir natürlich weiter. Neue Ausgaben des Magazins erscheinen dann alle zwei Monate.”

Alle meine Android-Apps Cover Ausgabe 01_2012Die seit vergangener Woche erhältliche, 84-seitige und praktisch anzeigenfreie Erstausgabe (Ein Anzeigenmotiv wird sogar wiederholt) “1/2012″ hat allerdings eine etwas andere Positionierung als der erwähnte Wettbewerb. Sie richtet sich erkennbar an blutige Android-Novizen. So wird einiger Raum auf die Rubrik “Basiswissen” gewendet, die beispielsweise erläutert, dass man mit Android Smartphones oder Tablets beispielsweise Fotos oder Filme aufnehmen, Games zocken, Musik abspielen oder E-Books lesen kann. Eine Checkliste will dann bei der Auswahl eines geeigneten Gerätes assistieren. Ohne die getroffenen, teils sehr allgemeinen Aussagen (“Wichtiger als die Größe des Bildschirms ist seine Auflösung”; “Die modernen Akkus sind inzwischen alle sehr leistungsstark”; “Jedes Android-Gerät ist anders, eine einheitliche Verwendung gibt es nicht”) allerdings mit Gerätetests oder zumindest tabellarischen Geräteübersichten zu konkretisieren. Doch schließlich will das Mag – wie Name und Untertitel (“Großer Android-App Ratgeber”) schon sagen – kein Hardware-Berater sein, sondern primär bei App-Kurzporträts punkten. Die aus Carsten Scheibe bestehende Redaktion stellt im ersten Wurf 190 Apps vor, darunter 130 kostenlose. Ziel ist es laut Pressemitteilung, “den Android-Nutzern einen großen Fundus an handverlesenen Apps vorzustellen, die zu den qualitativ besten Apps zählen und die sich bedenkenlos laden lassen. [...] Passend zu allen Rezensionen stehen QR-Codes bereit, sodass sich die App-Download-Seite gleich per Foto aufrufen lässt.”

Naturgemäß liegen die Schwerpunkte dabei auf den Fun-Kategorien (Spiele, Freizeit, Kochen, Social Networking oder Multimedia. Doch auch für mobile Professionals könnte in den Abteilungen “Reise, Navigation, Stadtplan”, “Tools” (DropBox & Co., S. 74 ff.) oder “Auto” (S. 78 ff.) ein noch nicht längst bekannter Tipp dabei sein. Enttäuschung hinterlässt jedoch die Kategorie “Business & Shopping” (S. 60), da sie sich tatsächlich auf Rabatt- und Preisvergleich-Apps beschränkt. Und einen Taschenrechner. File-Konvertierer, Textverarbeitung, Mobiles Präsentieren – alles Fehlanzeige.

Pluspunkte:
+ Fokus auf schnelle Orientierung mit dem Anspruch, Zeit gegenüber eigenem Trial-and-Error im Android Market zu sparen.
+ Auswahl – Mit der genannten Ausnahme im Bereich der Market-Kategorie “Geschäftlich” stellen die jeweils präsentierten Apps jeweils ein geeignetes allererstes Startpaket dar.
+ Mit dem Link zu einer Windows-Vollversion erhalten Leser Zugang zu einem Programm, das vor allem Filme in gewünschte Formate für Android-Phones umwandeln können soll.
+ Sinnvolles Zubehör wie Bluetooth-Tastaturen, Skins, Taschen etc. wird ebenfalls angerissen.
+ Für Vertiefung und Aktualität schlägt das Blatt einige Android-Blogs vor (s. 82).

Kritikpunkte/Anlaufschwierigkeiten:
- Die Darstellung der Situation bei den Betriebssystemversionen (S. 8) ist allzu kursorisch geraten, ganz besonders für eine Einsteiger-Publikation.
- Die Typographie im Inhaltsverzeichnis oben wurde so winzig gewählt, dass sie auf Android-grünem Grund nahezu unlesbar ist.
- Das verwendete Layout-Programm produziert schaurige Trennungen, die teils in die Ausgabe gerutscht sind.

Die in Summe empfehlenswerte Bereicherung der Szene kostet nur 5,90 Euro.
Bestellmöglichkeit

Blog im Web

M-Payment: Durchbruch 2013?

Das Potenzial von E-Payment und von elektronischen Zahlungssystemen am deutschen Markt ist weiter “ausbaufähig”. Zwar besitzen E-Commerce und E-Payment für deutsche Unternehmen kontinuierlich hohe Bedeutung, jedoch gelten Sicherheitsbedenken der Nutzer und die noch fehlende Technologie auf Anbieterseite als bislang größte Hemmnisse für den Erfolg von E-Payment. Dies geht aus der Umfrage “Aktuelle E-Payment Trends” durch die Fachgruppe E-Commerce im im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hervor.

Die befragten Mitglieder rechnen dennoch insgesamt mit einem deutlichen Anstieg der Bedeutung von E-Commerce in den kommenden zwei Jahren. Gerade für Mobile Commerce (M-Commerce, M-Payment, Mobile Wallets) und Social Commerce bzw. Mocial Commerce werden starke Zuwächse erwartet. Als den wohl wichtigsten Trend im E-Payment identifizierten die Umfrageteilnehmer die Zahlungsmöglichkeit In-App Payment über moderne Smartphones.

Als Teildisziplin des E-Commerce besitzt Mobile Commerce laut zwei Dritteln der Befragten (64,8 Prozent) eine derzeit eher geringe bis mittlere Bedeutung. Jedoch gehen drei Viertel der Befragten (74,1 Prozent) von einer deutlichen Steigerung der Bedeutung in den nächsten zwei Jahren aus. Beim Thema Social Commerce zeigt sich die stärkste Differenz zwischen der aktuellen und zukünftigen Lage. Während aktuell die Bedeutung von den Befragten vorwiegend noch als sehr gering bis mittel eingeschätzt wird (74 Prozent), geht die Mehrzahl von einer weitaus höheren Bedeutung im Jahr 2013 aus (61,1 Prozent).

Bei der Einschätzung zur Akzeptanz von Mobile Wallets lässt sich weder für Anbieter noch Nutzer eine klare Meinung ablesen. Tendenziell liegt die Akzeptanz in beiden Fällen eher im Mittelfeld. Virtuelle Währungen werden dagegen in beiden Fällen sehr kritisch beurteilt. Die Bezahlung auf Basis von QR-Codes stufen die Befragten als eher mäßig ein, so dass sich die Höhe der Akzeptanz mehrheitlich von “gering” bis “mittel” verteilt. Trotz einiger abweichender Meinungen geht die Mehrheit der Befragten davon aus, dass QR-Codes aktuell eine Brückenfunktion darstellen, welche in naher Zukunft durch den internationalen Übertragungsstandard Near Field Communication (NFC), einem kontaktlosen Datenaustausch über kurze Strecken, abgelöst wird.

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Mit Handy-Coupons Kunden gewinnen

Mobile Business verändert auch den Handel – Konsumenten können mit Smartphones und Tablets auf allen Stufen des Kaufentscheidungsprozesses das mobile Internet und/oder Apps nutzen – und sie tun dies auch. Um so wichtiger sind mobile Kaufanreize auf einem oder beiden dieser Kanäle. Die Studie “Mobile Couponing 2011 – Studie zum Einsatz und Potenzial mobiler Coupons und Coupon-Apps” wurde vom E-Commerce-Center Handel (ECC Handel) in Zusammenarbeit mit GS1 Germany durchgeführt. Sie belegt, dass gerade der Einfluss von Handy-Gutscheinen auf das Kaufverhalten extrem vielversprechend ist: Für den Handel lohnt sich ein Einsatz von Coupons bislang vor allem im Bereich der Neukundengewinnung. Die Veröffentlichng zeigt, dass über zwei Drittel der Befragten schon einmal einen Coupon eingelöst haben und dass fast 90 Prozent der Coupon-Verwender ein Geschäft oder Restaurant erneut besucht haben.

Platz eins unter den Gutscheinen belegt heute mit knapp 87 Prozent aber ganz eindeutig der Print-Coupon, dicht gefolgt vom elektronischen Coupon. Von dort aus sei allerdings der Weg zum mobilen Coupon (den aktuell jedoch erst zehn Prozent der Befragten nutzen) nicht mehr weit – so zumindest die Pressemitteilung zur Studie. Von den Verwendern mobiler Coupons geben zwei Drittel an, hierdurch auf neue Geschäfte und Produkte aufmerksam geworden zu sein. Über 75 Prozent der Befragten sind wieder in das Geschäft zurückgekehrt, nachdem ein mobiler Coupon genutzt wurde. Darüber hinaus belegt die Studie, dass Handy-Gutscheine Impuls- und Zusatzkäufe auslösen können. Drei von vier Teilnehmern haben sich schon mindestens einmal aufgrund eines mobilen Coupons zu einem Spontankauf verleiten lassen. “Die Ergebnisse der Studie belegen das enorme Potenzial mobiler Coupons. Allein 30 Prozent derer, die bisher noch keine mobilen Coupons verwendet haben, gaben bei unserer Befragung an, zukünftig sicherlich eine Coupon-App auf ihrem Smartphone zu nutzen”, erläutert Aline Eckstein, stellvertretende Bereichsleiterin des ECC Handel.

Neben der Nutzung wurde in der Studie auch die Bekanntheit von mobile Couponing-Angeboten abgefragt. Das Ergebnis: Aktuell am bekanntesten sind mit 70 Prozent mobile Coupons über QR-Codes und Strich- oder Zahlencodes in Coupon-Apps (66 Prozent). Andere Empfangsarten wie SMS/MMS oder Bluetooths sind weniger bekannt. Bezogen auf Produktkategorien zeigt die Studie, dass mobile Coupons bislang am häufigsten in der Gastronomie oder bei Waren mit eher geringem Wert wie Kosmetik, Kino, Lebensmittel oder Bücher eingelöst wurden.

Für die Studie wurden 1.091 Konsumenten befragt. Der 91seitige Report kostet 199 Euro und kann hier bestellt werden.

[Das ECC Handel wurde 1999 als Forschungs- und Beratungsinitiative unter der Leitung der IfH Institut für Handelsforschung GmbH gegründet. Es wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert und ist in das Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr (NEG)eingebunden.]

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