Apps: Preisnachlass vs. Empfehlungen
Der jüngste Report der Spezialisten für Mobile App Stores von Distimo heißt “The Impact of App Discounts and the Impact of Being Featured in the App Stores” und vergleicht die Auswirkungen von “redaktionellen” Empfehlungen (vgl. “Neu und empfehlenswert” im App Store; “Unsere Auswahl” im Android Market” mit den Effekten von Rabatt-Aktionen (vgl. z. B. “Besondere Angebote” im (in dieser Studie aber nicht berücksichtigten) Windows Phone 7 Marketplace). Die Daten stammen aus dem US-Markt der Periode 10-12/2011. Aus den Ergebnissen:
- Preisreduktionen sind bei Paid Apps ein beliebtes Mittel, um die Verkäufe anzufachen. Wenn Paid iPhone Apps im Preis reduziert wurden, die sich bereits in den Top 100 des App Store befanden, erhöhte sich der erzielte Umsatz laut Distimo am ersten Tag der Rabattierung um 41 Prozent, unabhängig von der App-Kategorie. Über den gesamten Rabattierungszeitraum konnten die Umsätze um 22 Prozent gesteigert werden.
- Die entsprechenden Zahlen für iPad Apps lauten +52% (1. Tag) und +19% (Aktionszeitraum).
- Die entsprechenden Zahlen für den Android Market betragen 7% (1. Tag) und 29% (Aktionszeitraum).
- Obwohl die erfolgreichen Beispiele Umsatzsteigerungen durch Preisnachlässe erzielten, stellte Distimo bei 30 bis 50 Prozent der Apps auch Umsatzeinbußen durch die Rabattierung fest, da diese nicht in entsprechenden Downloadsteigerungen resultierten.
- Distimo glaubt, dass eine nennenswerte Reduktion entscheidend für den Aktionserfolg ist – günstig sei beispielsweise die Halbierung von 1,99 auf 0,99 US-Dollar.
- Ein weiteres Plus bei der Aufmerksamkeitserlangung für Apps, ist die Hervorhebung seitens der “Redaktion” des Mobile App Store (“Featured App”, “Editor’s Pick”, “New and noteworthy”). Leider kann dieser Mobile Marketing Boost nicht oder nur teilweise vom Entwickler/Systemhaus/Auftraggeber gesteuert werden. Es wurden bereits Zusammenhänge mit positiven Nutzer-Bewertungen (aber deren Manipulation wäre extrem riskant) sowie mit der Steiggeschwindigkeit in den Charts vermutet. Wie auch immer – wieder wurden seitens Distimo nur Apps betrachtet, die sich bereits in den Top 100 befanden. Wenn diese redaktionell hervorgehoben wurden, so stieg in Reaktion auf die erhöhte Downloadzahl ihr Rang um durchschnittlich 42 Positionen (Android Market), 27 Positionen (iPad) und 15 Positionen (iPhone).
- Im Gegensatz zur Rabattierung kann ein Feature längere Nachwirkung haben – selbst fünf Tage nach Ende der Hervorhebung seitens des App Store-Betreibers lagen die Ranks immer noch um durchschnittlich 145% (iPad), 75% (iPhone) oder 828% (Android Market) höher als vor dem Beginn der Hervorhebung. 828 Prozent Steigerung steht hier für beispielsweise einen Sprung von Rang 8 auf Rang 1 oder von Rang 100 auf Position 12 im Android Market.

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APProcken – und dazulernen
“History Of Rock” ist eine interessant gemachte iPad App für Musikfreunde, die ideal zur (Selbst-)Beschenkung taugt. Das ist via iTunes und E-Mail bekanntlich noch buchstäblich Last-Minute-mäßig möglich. Und wird durch den aktuell von regulär 5,99 Euro auf 2,99 Euro reduzierten Preis noch erleichtert.
Die Inhalte der App entstammen dem gleichnamigen Buch von Mark Paytress, das unter dem unbescheidenen Untertitel “The Definitive Guide To Rock, Punk , Metal , And Beyond” bei Parragon erschienen ist (Paytress ist bereits als Autor von Monografien zu u.a. den Rolling Stones, Bruce Springsteen, David Bowie, Patti Smith, Sid Vicious oder Mark Bolan in Erscheinung getreten). Dieser Content wurde nun (auszugsweise) von Alexander Blach für die ditter.projektagentur, die bislang überwiegend Apps mit Lebensmittel-Themen in den Store gebracht hat, als App veröffentlicht. 
Sinnvollerweise – bei diesem Thema! – wurde die App nicht als traditionelles E-Book oder reines Hörbuch umgesetzt, sondern als multimediale Kombipackung. Ähnlich wie Steins legendärer Kulturfahrplan (dén müsste mal einer als App umsetzen..!) wurden die Inhalte entlang eines Zeitstrahls strukturiert, der separat vom oberen “Lese”-Bereich bewegt werden kann. Nach einem – aus Elvis, Robert Plant (Led Zeppelin) und Kurt Cobain komponierten Startbildschirm landen wir mit der nur im Landscape-Modus nutzbaren, englischsprachigen App im Jahr 1950 und hören die Geburtsschreie des Rock’n Roll – hören, denn es sind Links auf repräsentative YouTube-Videos eingebunden. Weiterhin gibt es reichlich iTunes-Links zum legalen Erwerb diverser Songbeispiele, zu denen der Nutzer durch ein Notensymbol geführt wird. Von diesem Apple wohlgefälligen Tun hat auch der App-Käufer etwas, denn die so angebotenen Songs lassen sich sämtlich zumindest anspielen.
Dieses erste Kapitel 1950-59 erstreckt sich von Hank Williams und Elvis Presley über Muddy Waters bis Buddy Holly. Von der oberen Leiste (nicht aber vom unteren Zeitstrahl) springt man bei Interesse in vertiefende Kapitel zu Einzelthemen wie z. B. “Rockabilly”. Gute Idee: Zum Ende vieler Essays finden sich zentrale Punkte zusammengefasst, hier beispielsweise “5 Top Rockabilly Artists”. Strunzsubjektive Auswahl – aber doch ein nettes Zusatzangebot. Anregung: Sinnvollerweise hätte man die Auswirkungen bis heute zumindest anteasern oder verlinken können (in diesem Falle also Straycats, Brian Setzer, Boppin’ B etc.).
Gut: Farbige “Reiter” für die einzelnen Dekaden erlauben dem eine schnelle Navigation, der die App nicht chronologisch durchblättern will. Schlecht: Eine Such-Funktion und ein Index werden schmerzlich vermisst. Prima: Die integrierten Fotos sind überwiegend von guter Qualität. Anmerkung: Die Chronik endet im Januar 2011.
Alles Weitere ist Geschmackssache bzw. diskussionsfähig. Wie so viel in der Wunderwelt der Musik. Ob man z. B. damit leben kann, dass in der Dekade ’60-’69 die vermutlich spannendste Entwicklung, das Entstehen des Progressive Rock Genres, praktisch unerwähnt bleibt bzw. mit Bands wie den Grateful Dead gemeinsam zu “Acid Rock” verschwurbelt wird. Oder damit, dass der noch heute mit der Hamburg Blues Band tourende Arthur Brown (u.a. The Crazy World Of Arthur Brown, Kingdom Come) zum “One Hit Wonder” verklappt wird. Oder dass in dieser History of Rock Heavy Metal vergleichsweise unterrepräsentiert ist, aber Gelichter wie Eminem oder M.I.A. an prominenter Stelle vorkommt.
Die App wurde in den USA von Apple zur iPad App Of The Week gekürt. Unser Fazit: ***, wäre aber auf ***** zu bringen.
Appvent, Appvent!
Vom 1. bis zum 24. Dezember stellt vieda, der Verband der iPhone-Entwickler deutschsprachiger Apps abermals den beliebten Adventskalender auf AppsForSale.de bereit – hier werden heuer täglich drei iPhone- und zwei iPad-Apps mit einer Preisreduktion von bis zu 50 Prozent und mehr angeboten. Der Weihnachtskalender kann natürlich auch wieder über die Gratis-App “Adventskalender” aufgerufen werden.![]()
App Store Link zur Kalender-App
zum Vieda und seinen derzeit 168 Mitgliedsunternehmen, darunter auch Glanzkinder
Medizinisches Bulletin M-Health
In einem lesenswerten Rückblick auf die Medica referiert heise.de (u.a. c’t, Mac & i, iX) den aktuell in Düsseldorf gezeigten Stand der Technik bei Mobile Health: Nie gab es mehr medizinisch relevante Apps für Smartphones und Tablets. Besetzte Themen sind dabei etwa die Kontrolle von Atemfrequenz, Blutdruck, Blutzucker und Körpertemperatur des Anwenders. Die erhobenen Daten werden je nach Situation zunächst selbst oder gleich vom Arzt kontrolliert und ausgewertet. Auch die Krankenhausinformationssysteme (KIS) machen mobil und können jetzt typischerweise auch via iPad oder sonstiges Tablet benutzt werden – vor allem für die Dateneingabe, beispielsweise auf Visite. Sogar Apps, die den Narkoseverlauf simulieren, gibt es bereits.
Das App-Systemhaus Glanzkinder hat schon seit mehreren Jahren teils enorm erfolgreiche iOS-Apps der App Store-Kategorie “Medizin” für seinen Kunden realisiert, darunter beispielsweise Kinderwunsch (eine der bislang erfolgreichsten GlanzApps überhaupt: Auch nach weit über einem Jahr noch in den Top 40 dieser Kategorie), ZAK (= Datenbank “Zugelassene Arzneimittel für Kinder, eine Initiative von Hexal), Broteinheiten, Aporabatt (bis zu 70% beim Medikamenteneinkauf sparen), IKK classic (Services für Versicherte, oder die es werden wollen) oder ganz aktuell iMamaiPapa HD, die iPad App für werdende Eltern.
Mobile Ads brummen 2011
Mobile Display Advertising zählt zu den erfolgreichsten und am stärktsten zulegenden Kampagnenkonzepten. Im ersten Halbjahr 2011 schalteten bereits 207 Unternehmen mobile Werbekampagnen. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Zuwachs von rund 51 Prozent. Das Brutto-Werbevolumen von Mobile Display Advertising soll sich anhand einer ersten Prognose auf 40 Millionen Euro in 2011 verdoppeln. Dies geht aus der aktuellen Marktstudie der Unit Mobile Advertising (MAC) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hervor. Der gesamte Markt für mobile Werbung setzt damit sein rasantes Wachstum fort.
Entsprechend wurden im ersten Halbjahr 2011 schon 609 mobile Kampagnen mit einem Zuwachs von mehr als 12 Prozent als im Vorjahreszeitraum geschaltet. Ein hohes Zukunftspotenzial unter allen Branchen wird künftig dem Handel im Bereich Mobile Couponing zugesprochen.
Brutto-Marktvolumen in Höhe von 40 Mio. Euro erwartet
Die Unit Mobile Advertising geht von einer Verdopplung des Brutto-Marktvolumens von mobiler Werbung auf gut 40 Millionen Euro in 2011 aus. Zur weiteren Festigung dieser ersten Prognose arbeitet der BVDW an einer deutschlandweiten Messung der Mobile Advertising Spendings, um die Marktschätzung zu validieren. Gleichzeitig soll eine Methode zur Messung der Mobile Advertising Spendings, der realen Umsätze mit Mobile Display Advertising über mobile Websites und mobile Applikationen, entwickelt werden. Neben der Erfassung des Gesamtumsatzes sollen Werbungtreibende in einer künftigen Ausbaustufe analog zum Online-Werbemarkt die Umsätze ihrer Mitbewerber auf Produktebene analysieren können. Bis dahin werden den Unternehmen aggregierte Kampagnenzahlen zur Verfügung gestellt.
Wachstum dank steigendem Smartphone-Absatz
“Der nach wie vor steigende Absatz von leistungsfähigen Smartphones sorgt für ein nachhaltiges Wachstum der mobilen Internetnutzung und beflügelt somit auch die Buchung von Mobile Advertising. Die gesamte Entwicklung im Mobile Advertising Markt wird auch in diesem Jahr weiter von neuen Content-Angeboten, den höheren Übertragungsraten und der Weiterentwicklung von Apps und Endgeräten profitieren”, betont Dirk Kraus (YOC Mobile Advertising), Stv. Leiter der Unit MAC im BVDW.
51 Prozent mehr werbungtreibende Unternehmen
Der aktuelle Halbjahresvergleich zeigt deutlich, dass der Wachstumskurs am Markt für mobile Werbung weiter anhält: Bereits 207 Unternehmen haben im ersten Halbjahr 2011 mobile Werbekampagnen geschaltet. Im Vergleich zu 2010 schalteten nur 137 und in 2009 nur 109 Unternehmen mobile Werbung. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres gaben die Werbungtreibenden 609 Kampagnen zur Schaltung auf mobilen Endgeräten in Auftrag. Die Vergleichshalbjahre 2010 und 2009 verzeichnen nur 545 bzw. 360 Kampagnen.
Mehr Belegungen von mobilen Plattformen
Die Anzahl der gebuchten mobilen Plattformen pro Kampagne ist 2011 signifikant gestiegen: Während im ersten Halbjahr 2010 eine Kampagne auf durchschnittlich fünf mobilen Websites bzw. Apps geschaltet wurde, stieg dieser Wert im Vergleichszeitraum 2011 auf 8,9. Zum Vergleich der Vorjahre: Nachdem es in 2007 nur 1,8 Mobile Websites pro Kampagne waren, sowie 3,6 in 2008, kletterte der Wert auf 4,0 im zweiten Halbjahr 2009.
Mobile Advertising zur direkten Zielgruppenansprache
Immer mehr Unternehmen aus der Medien-, Telekommunikations-, Automobil- und Finanzbranche nutzen verstärkt Mobile Advertising zur direkten Zielgruppenansprache. Aufgrund ihrer positiven Erfahrung aus den Vorjahren bauten diese Branchen auch in 2010 ihren Anteil an gebuchtem Mobile Advertising weiter aus. Gleichzeitig wagen immer mehr Unternehmen und neue Branchen den Sprung auf die Displays der mobilen Endgeräte.
Handel als wichtige Zielgruppe für Mobile Couponing
Mittelfristig hat der Handel ein großes Potenzial für Mobile Advertising, indem Smartphones eine Brückenfunktion zwischen digitaler und analoger Welt vollständig entfalten können. Ein wichtiger Schritt vorab liegt insbesondere in der angekündigten Umrüstung der Kassensysteme, damit Mobile Coupons einfach und standardisiert eingelesen werden können.
Weitere aktuelle Zahlen zum Mobile Display-Werbemarkt in Deutschland bietet der kostenfrei erhältliche “MAC Mobile Report 2011/2012″ (46 Seiten, PDF, 5,6 MB), der hier heruntergeladen werden kann.
Gesten-HANDbuch rockt den App Store
Die Journalistinnen und internationalen Korrespondentinnen Julia Grosse und Judith Reker haben ihr Erfolgsbuch Versteh mich nicht falsch bzw. Don’t Get Me Wrong nun auch als Universal iOS App veröffentlicht.
In Print bereits ein Beststeller (in Deutschland gut fünfstellig verkauft; in den USA soeben die Erstauflage ausverkauft, nachdem der Titel Buch der Woche bei CNN war), wiederholt “Don’t Get Me Wrong” diesen Erfolg nun auch auf iPhone und iPad. So findet sich die von der App-Schmiede Glanzkinder gestaltete App heute auf Rang 3 ihrer Kategorie (iPhone/Unterhaltung/meistgekauft), ist die Top 33 App overall und schlägt sich auch in Österreich und der Schweiz mehr als achtbar.
Die App nimmt mit Humor jene an die Hand, die sich dafür interessieren, wie der Rest der Welt mit Händen und Füßen kommuniziert. Die Herausgeberinnen haben dafür Gesten aus fast 50 Ländern zusammengetragen, von A wie Afghanistan bis Z wie Zypern. Die in Deutsch, Englisch und Spanisch betextete App unterhält, überrascht teilweise, kann dadurch zu Gesprächen anregen und ist überdies natürlich ein perfekter Reisebegleiter. Länder- und Bedeutungsfilter sowie die Facebook- und Twitter-Integration bieten Mehrwert gegenüber der Print-Version.
Nur noch wenige Tage zum Einführungspreis von lediglich 79 Cents!
EDNA – die “komm wir BACKEN es”-App!
Passend zur Fachmesse INTERNORGA, die vom 18.-23.03.2011 in Hamburg stattfindet, präsentiert der Spezialist für Tiefkühlbackwaren und Dienstleistungen EDNA (natürlich auch selbst in Halle A1 Stand 416 vor Ort) die EDNA App. Die kostenlose iOS Universal App (auf iPhone u. iPad verfügbar) stellt einen knusperfrischen, neuen Kommunikationskanal für die rund 7.000 Backwaren-Produkte bereit.
App-Nutzer informieren sich mit der B2B-App über diese Artikel, wählen sie aus und können sie über eine Merkliste entweder direkt per E-Mail an das EDNA-Service-Center zur Bestellung senden oder genau so komfortabel die gewünschten Artikel aus der App in den Warenkorb im Online-Shop von EDNA legen und überdies damit noch von den gewährten 2,5% Online-Rabatt profitieren.
Die App stellt sämtliche Produktinformationen wie Backanleitungen, Nährwerttabellen, Zutatenlisten und Zubereitungstipps jederzeit und überall zur Verfügung. Weitere Highlights:
- Die Produktsuche bietet neben einer Volltextsuche im Gesamtprogramm nach Produktnamen, Artikelnummer oder Besonderheiten (wie z. B. “glutenfrei”) zusätzlich die Möglichkeit, per QR-Code oder Barcode zu suchen. Zunächst aktiviert der Nutzer das entsprechende Suchprogramm und fotografiert das Zeichen ab. Im Hintergrund wird daraufhin eine Anfrage an die EDNA-Produktdatenbank abgesetzt und die aktuellen Produktinfos werden angezeigt.
- Ein praktischer Bedarfsrechner unterstützt bei der Planung von Frühstücksbuffets, Stehempfängen und Kaffeepausen. Hierfür wählt man per Fingertipp die entsprechende Veranstaltung aus und gibt die zu erwartende Teilnehmerzahl an. Binnen weniger Sekunden liefert die App Produktvorschläge, verbunden mit einer präzisen Einkaufsliste und detaillierten Mengenangaben.
- Zusätzlich bietet die EDNA-App Neuheiten im Produktsortiment sowie Benachrichtigungen zu aktuellen Angeboten (“EDNA aktuell”, inklusive EDNA Service-Welt).
Die EDNA International GmbH produziert und vertreibt Tiefkühlbackwaren, Fine-Food (z. B. artelettes, Schoko-Cups) sowie Non-Food (z. B. Geräte wie Öfen, Tiefkühlgeräte, Geschirr etc.) für alle Branchen aus den Bereichen Hotel/Restaurant/Catering HoReCa und Bake-Off. EDNA unterhält hier nach eigenen Aussagen eines der größten Vollsortimente. Auch bei der iOS-App, die im App Store in der Kategorie Lifestyle zu finden ist, sind schon Erweiterungen in Sicht: “Parallel planen wir bereits die Positionierung der EDNA App für die Plattformen anderer Hersteller,” verrät EDNA-Verkaufsleiter Josef Stöckle. Unterstützt wird EDNA dabei vom Mobile-Systemhaus Glanzkinder.
Konsumenten wollen Mobile Couponing
Dieses Ergebnis mag Hersteller, Handel und die “AppCononmy” gleichermaßen freuen – eine Befragung zur Nutzungsbereitschaft der Konsumenten für Mobile Couponing in Deutschland zeigt, dass ein Großteil der Bevölkerung den Bezug von Coupons, Rabatten oder Gutscheinen über Handy und Smartphone wünscht. Rund 70 Prozent der Befragten geben an sie hätten daran starkes Interesse, darunter vor allem solche aus Mehrpersonenhaushalten. Selbst bisherige Coupon-”Verweigerer” fühlen sich inzwischen zu über 50 Prozent angesprochen. Zudem werden Anbieter und Herausgeber von mobilen Coupons laut Umfrage als innovativ (63%) und kundenorientiert (43%) wahrgenommen.
Food comes first
Deutlich wird auch, dass Mobile Coupons nicht nur ein Thema für bestimmte Branchen sind. Auf die Frage: “Bei welchem Einkauf würden Sie Mobile Coupons vermutlich einlösen?” (Mehrfachantwort möglich) wurden Baumärkte und Kaffeeketten ebenso genannt wie Elektromärkte und Fast Food-Ketten. Mit Abstand auf Platz eins (79%) landete bei den Befragten jedoch der Lebensmitteleinzelhandel.
Die zentralen Vorteile von Mobile Coupons liegen für die meisten Befragten ganz klar auf der Hand; sie seien immer aktuell, einfach erhältlich, immer dabei und würden Platz im Geldbeutel sparen. Der Bezug von Mobile Coupons via App ist vielfach möglich: dies reicht von Coupon-Plattformen und Newslettern über Barcodes auf Plakaten oder an Regalen im Store bis hin zu Empfehlungen über Facebook. Ortsbezogene Dienste (LBS), die Coupons in der Nähe vom eigenen Standort anzeigen, stoßen dabei auf besonderes Interesse. 68 Prozent können sich die Nutzung solcher Dienste für Mobile Couponing vorstellen.
Diese Ergebnisse stammen aus einer repräsentativen Online-Befragung, die im Januar 2011 vom Coupon-Dienstleister und Clearing House acardo, sowie vom LBS-Apps-Spezialisten lb-labvorgestellt wurde. Durchgeführt wurde sie von der Kölner Online-Marktforschungsplattform respondi AG. Insgesamt wurden 1.000 Handy-Nutzer beiderlei Geschlechts ab 18 Jahren befragt. Die Ergebnisse sind hier als PDF downloadbar.
Im vergangenen Monat hatte acardo im Kontext Mobile Couponing bereits die Kooperation mit dem Verbraucherinformations-Portal kaufDA bekannt gegeben.
UPDATE 02.03.: Soeben wurde bekannt, dass die Springer AG (Bild & Co.) mit 74,9% die Mehrheit bei kaufDA übernommen hat.
Mobile Couponing via VZ und Facebook
Fast zeitgleich mit Facebook starten auch die VZ-Netzwerke ein Angebot mit Rabatten und Coupons aus der aktuellen Umgebung des Nutzers in Deutschland. Hat der Facebook-Nutzer Places aktiviert, so kann er seinen Aufenthaltsort in seinem Profil auf dem Smartphone anzeigen lassen und sieht sofort in der Umgebung vorhandene Geschäfte mit Rabattaktionen. Im Gegensatz zu den VZ-Netzwerken, die exklusiv mit der derzeit grössten Plattform für Mobile Couponing in Deutschland, Coupies, zusammenarbeiten, hat Facebook sieben Unternehmen (u.a. Esprit, Douglas, Benetton, Gravis, Cinemaxx) direkt als Partner gewonnen.
Für höhere Umsätze soll mobile Werbung sorgen, die sich Facebook als Wachstumstreiber der Zukunft erhofft. Bereits 2010 konnte das Unternehmen seine Umsätze mit Onlinewerbung im Vorjahresvergleich fast verdoppeln: Allein in den ersten neun Monaten nahmen die Amerikaner 1,2 Milliarden Euro ein und verbuchten einen Nettogewinn von 355 Millionen US-Dollar, wie aus Unterlagen der Investmentbank Goldman Sachs hervorgeht. Facebook selbst bewirbt den neuen Angebotedienst als Marketinginstrument. “Geben Sie den Nutzern einen Grund, bei Ihrem Geschäft einen Stopp einzulegen und etwas zu kaufen”, heißt es in einem Papier für die Werbebranche, das der Blog Facebookmarketing veröffentlicht hat. Das Potenzial für die Firmen ist riesig: Etwa ein Drittel der 600 Millionen Facebook-Mitglieder nutzt das Netzwerk auch unterwegs. Die VZ-Netzwerke samt Coupies erhoffen sich ein ähnlichen Schub.
Studien malen Tablet-Sturm an die Wand
2011 wollen sich in Deutschland nur noch halb so viele Verbraucher einen herkömmlichen PC kaufen wie noch 2011. Auch Handys ohne Internetanschluss, DVD-Player und HDTV-Fernseher fallen in Ungnade bei den Konsumenten. Stattdessen liegen 3D-Fernseher sowie vor allem Smartphones und Tablet-PCs im Trend, so eine von horizont.net zitierte Accenture-Studie.
Forrester: Der Boom bei iPad & Co. geht weiter

1 year iPad: Zusammenfassende Infografik von onswipe.com
iPad dominierte Tablet-Markt 2010 noch deutlich
Die Zahl verkaufter “Media-Tablets” ist nach Angaben von IDC vom zweiten zum dritten Quartal 2010 um 45,1 Prozent auf 4,8 Millionen Geräte gestiegen. Davon entfielen 87,4 Prozent auf das iPad. Die Zahl der 2010 insgesamt verkauften Media-Tablets schätzen die Marktforscher auf 17 Millionen. Zusätzliche Impulse erwarten die Marktforscher von der in Q410 erfolgten Einführung des Samsung-Modells Galaxy Tab, des Blackberry PlayBook sowie des Motorola Xoom in diesem Jahr. Überdies arbeitet HP nach der Übernahme von Palm an WebOS-basierenden Tablets – Bilder eines 7-Zoll- und eines 9-Zoll-Prototypen kursieren. Für 2011 sagt IDC einen Absatz von 44,6 Millionen Media-Tablets weltweit voraus. 2012 soll er 70,8 Millionen betragen. 40 Prozent davon sollen jeweils auf Lieferungen in den USA entfallen. Als “Media-Tablets” bezeichnen die Marktforscher Geräte mit Farb-Displays in einer Größe zwischen 5 und 14 Zoll, die ein “leichtgewichtiges Betriebssystem” wie iOS oder Android sowie x86- oder ARM-Prozessoren einsetzen. Die x86-basierten “Tablet-PCs” hätten dagegen ein “volles PC-Betriebssystem” (via heise.de).
Angriff der platten Androiden
Hersteller wie Acer, Motorola, HTC, LG, Samsung oder Toshiba haben konkrete Modelle für die neue Android-Version 3.0 (Honeycomb) angekündigt. Honeycomb wird für Tablets optimiert sein und soll neben neu entwickelten On Board-Apps, Tabs im Browser, Google Maps im neuen Gewand und zahlreiche weitere Neuerungen bringen: hier z. B. das LG G-Slate für T-Mobile mit Android 3.0 im Video. Viele der kommenden Tablets werden mit dem Nvidia Tegra 2 eine neue Generation von Mobilprozessoren nutzen, ein 3D-fähiger Tegra-Chipsatz ist bereits angekündigt. Preislich werden von der Android-Riege voraussichtlich mehr Segmente bedient als beim den oberen Rand markierenden iPad.
Management-Herausforderungen durch Mobile Business
Aus dem wie prognostiziert fortgesetzten Siegeszug von Smartphones und Tablets liest Sempora Consulting sogar neue Herausforderungen ans Management ab. Denn Unternehmen würden im mobilen Internet neue Chancen für Marketing und Vertrieb eröffnet. Mobile Business oder M-Commerce stehe in den kommenden Jahren ein starkes Wachstum bevor – mit Europa und insbesondere Deutschland als einem der Kernmärkte. Vor diesem Hintergrund führte Sempora von Oktober bis November 2010 zum zweiten Mal nach 2009 eine Befragung von Führungskräften durch. 2.000 Entscheidungsträger wurden branchenübergreifend befragt zu ihren Einschätzungen bezüglich strategischer Potenziale des mobilen Internet, der kommerziellen Relevanz des mobilen Kanals, Entwicklungen und Implikationen von Tablet-PCs, aber auch zu Anwendungsstand und Einsatzfeldern des mobilen Internet. Die breite Mehrheit (80%) der 189 antwortenden Führungskräfte ist davon überzeugt, dass das mobile Internet bereits in drei Jahren für Marketing und Vertrieb eine genauso wichtige Rolle einnehmen wird wie das stationäre Internet. Aus Sicht der befragten Entscheidungsträger bietet das mobile Internet insbesondere hohe strategische Potenziale zur Steigerung der Kundenbindung (75%), zur Verbesserung des Unternehmensimage (71%) sowie zur Erhöhung der Marketing-Effizienz (70%). Zwei Drittel (67%) der Befragten sind zudem überzeugt, durch die Nutzung des mobilen Internet die eigenen Unternehmensumsätze steigern zu können.
Deutliche Unterschiede sehen die befragten Führungskräfte hinsichtlich der relevanten Anwendungsfelder von stationärem und mobilem Internet für den Konsumenten. Das mobile Internet wird für die Anwendungsfelder Social Media, Location Based Services, E-Books kaufen und lesen sowie Couponing als geeigneter eingestuft als das stationäre Internet. Lediglich bei der Einschätzung der Bedeutung für das Online-Shopping liegt der mobile Kanal geringfügig hinter der Relevanz des “klassischen” Internet. Trotz der hohen Relevanz, die dem mobilen Internet beigemessen wird, berücksichtigt nur jedes zweite Unternehmen (51%) bislang diesen Kanal in der eigenen Online-Strategie. 43% der Befragten schätzen Ihren Kenntnisstand zu möglichen Auswirkungen des mobilen Internet auf das eigene Geschäftsmodell als nicht ausreichend ein. Darüber hinaus verfügen 32% der Manager noch über kein klares Bild der Chancen und Risiken des Mobile Business für das eigene Unternehmen – also hohes Potenzial für auf “Mobile” spezialisierte App-Systemhäuser wie Glanzkinder. Als wesentlichen Treiber der Marktentwicklung schätzen die Befragten Tablet-PCs wie etwa das iPad von Apple ein. 80 Prozent der Befragten sind sogar überzeugt, dass sich Tablet-PCs als eigenständiger Marketing- und Vertriebskanal etablieren werden.
Trendthema Enterprise Mobility – Mobiles im Unternehmenseinsatz
Dazu passen Ergebnisse der IDC-Studie “EMEA Enterprise Mobility Survey 2010″, wonach sich der Anteil der mobilen Arbeitnehmer in ganz Europa um etwa fünf Prozent bis zum Jahr 2013 erhöhen wird. Die verstärkte Nutzung von mobilen Unternehmensanwendungen bringt analog zu den App Stores so genannte Enterprise App Stores hervor, die von den IT-Abteilungen aufgebaut und gepflegt werden. Für die Kundenbindung und Kundenkommunikation gewinnt eine mobile Präsenz immer mehr an Bedeutung. Mobile B2B2C-Maßnahmen wie Shops, Zahlungssysteme und Kataloge verändern die das Mobile Business auf dem Weg vom E- zum M-Commerce nachhaltig. Eine bedeutende Rolle soll dabei auch laut IDC Android zufallen (via mac-developer.de).
Die britischen Marktforscher von Ovum zeigten sich soeben in einer Studie zuversichtlich, dass bis zum Jahr 2015 die verschiedenen Android-Versionen auf insgesamt 150 Millionen Geräten laufen werden. Voriges Jahr wurden 14,2 Millionen Exemplare in Betrieb genommen. Die Studie geht von einer jährlichen Wachstumsrate beim Google-OS von 60 Prozent aus. Speziell die neue Mode-Produktgruppe der Tablets/Pads werde bis 2015 klar von Android dominiert – vor Apple iOS, HP WebOS und BlackBerry OS, so Ovum. Überdies sehen die Briten beim Mobile Computing künftig eine Dominanz der Pad-Geräte (via v3.co.uk).