89% aller App Downloads sind Gratis-Apps

Gartner.comLaut einer aktuellen Veröffentlichung des IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner werden Free Apps im laufenden Jahr 89 Prozent aller Downloads aus Mobile App Stores ausmachen. Die Anzahl der Downloads aus App Stores werden 2012 weltweit 45,6 Milliarden übersteigen, wobei kostenlose Downloads 40,1 Milliarden und bezahlte Downloads 5 Milliarden ausmachen werden. Für das Jahr 2016 sehen die Auguren 309 Milliarden Downloads voraus, von denen knapp 288 Mrd. Free Apps sein sollen.

2012 werden laut Gartner 21 Milliarden der Downloads auf Marktpionier Apple entfallen, was einem Zuwachs von 74 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und einem aktuellen Marktanteil von 25 Prozent entsprechen würde.

Für die Zukunft sehen die Analysten den Anteil der Wettbewerber steigen, doch App Store, Google Play, Amazons AppStore und der just in “Windows Phone Store” umbenannte Windows Phone Marketplace sollen den Markt weiter dominieren.

In-App-Purchase und Freemium-Modelle bleiben die erfolgreichsten Monetarisierungs-Ansätze und sollen im Jahr 2016 41 Prozent der Download-Umsätze generieren. Der In-App-Purchase-Anteil wird dazu kräftig von fünf Prozent (2011) auf 30 Prozent (2016) steigen.

Mehr Infos hier; weitere Vertiefung gibt der Report “Market Trends: Mobile App Stores, Worldwide, 2012″, der hier geordert werden kann.

Alles rund um die App-Programmierung

Der heute geschehene Relaunch der Internet-Präsenz app-programmierung.com von Glanzkinder ist nur der Startschuss zu einem Content-Projekt, das wir sukzessive zu einem Kompendium zu vielen Fragen rund um die App-Programmierung ausbauen wollen.
app-programmierung.com RelaunchNeben einer Darstellung des spezifischen Angebots und der Vorgehensweise des App-Systemhauses der ersten Stunde Glanzkinder sollen hier auch Fragen von ganz allgemeinem Interesse beantwortet werden wie:

  • Was sind typische Kostenrahmen in App-Entwicklungsprojekten?
  • Lieber klein starten oder mit möglichst vollem Funktionsumfang?
  • Welche mobilen Plattformen sind heute schon unverzichtbar, welche kann man zu Beginn – je nach App-Konzept u. -Zielgruppen – am ehesten zurückstellen?
  • Wie baut man einen Markttest im Mobile Business auf?
  • Welche Vor- und Nachteile offerieren die Vertriebsoptionen Paid und Free App?
  • Welche Möglichkeiten der Refinanzierung bei Free Apps gibt es?
    Wer berät unabhängig bei in app purchase und der Integration von Mobile Advertisements?
  • Welche typischen Stolpersteine gilt es bei Entwicklungsprojekten für mobile Endgeräte besonders im Auge zu behalten?
  • Durch welche vorbereitenden Maßnahmen lässt sich darauf hinwirken, dass das Projekt im zeitlichem wie im Budget-Rahmen bleibt?
  • Sourcecode, Intellectual Property – bleiben die Rechte beim Auftraggeber oder beim Software-Haus (das so durch modulare Programmierung und Wiederverwendung von Modulen seine Leistungen schneller u. günstiger anbieten kann)?
  • Make or buy – inwieweit sind Kostensenkungen durch den Einsatz von modularen App-System-Baukästen möglich und sinnvoll?
  • Wann sollte zu 100 Prozent auf individuelles Konzept und Entwicklung gesetzt werden?
  • Android-Apps – in welchen der mittlerweile zahlreichen mobile App Stores muss meine App vertreten sein?
  • Der Upload – wann mit meinem eigenem Developer Account und wann lieber über den App-Dienstleisters?
  • Review: Was gibt es beim App(le) Approval-Prozess zu beachten?
  • Die App ist fertig – und jetzt? Was kosten App-Promotion und welche Erfolgskriterien oder erfolgsabhängige Honorarmodelle gibt es hier?
  • Was ist unter Positionsgarantien für bestimmte mobile App Stores zu verstehen?
  • Was bedeutet App Store Optimization?
  • Wie binde ich selbst “meine App” optimal in die Kommunikationsstrategie meines Unternehmens ein?
  • Wie gehe ich mit etwaigen negativen Rezensionen beispielsweise im App Store oder Android Market um?
  • Welchen Stellenwert haben Soziale Netzwerke (wie Facebook oder Twitter) heute wirklich im Marketing-Mix und wie können durch effiziente Social Media Integration Synergien durch die Mehrfachverwertung von Content erzielt werden?

We’ll keep you posted.

Paid Apps am lukrativsten

Distimo LogoDie jüngste Sonderpublikation der Spezialisten für Mobile App Stores von Distimo wurde für das Mobile Entertainment Forum erstellt und exklusiv nur dessen Mitgliedern und ausgewählten Medienvertretern zur Verfügung gestellt. Es vergleicht Marktphänomene u.a. in Apples App Store (iPhone, iPad), Android Market, RIMs BlackBerry App World, Nokias Ovi Store, Palms App Catalog und Windows Marketplace for Mobile Windows Mobile 6.x bzw. neuerdings Windows Phone 7 Marketplace (WP7). Die Daten entstammen dem Januar 2011 und den europäischen Märkten Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Russland und Spanien. Zentrale, aggregierte Ergebnisse:

  • Der Durchschnittspreis der erfolgreichsten Apps liegt in den teuersten Mobile App Stores niedriger als der Durchschnittspreis sämtlicher Apps – der sensibel kalkulierte App-Preis hat also durchaus etwas mit dem Erfolg von Top-Apps zu tun.
  • Distimo_MEF_0311_Download_Share_Per_Country

  • Die gebräuchlichste Preisstufe liegt unter 2 US-Dollar – außer in der BlackBerry App World, wo die meisten Apps ein Preisschild zwischen 2,00 und 2,99 US tragen.
  • Distimo_MEF_0311_Most-Popular-Categories

  • In app purchase ist gerade im Apple App Store für das iPhone ein enorm wichtiges Geschäftsmodell und ein erfolgversprechender Weg zur Refinanzierung von Apps geworden. 29 Prozent des von den erfolgreichsten Apps in Großbritannien erzielten Umsatzes wird von in app purchase innerhalb von Free Apps erzielt.
  • Distimo-MEF_0311_Erfolgreichste Geschäftsmodelle_iPhone

  • Das mit weitem Abstand auch in Deutschland erfolgreichste Geschäftmodell bezogen auf Umsatz bleibt aber die Paid App.
  • Es gibt einen Trend hin zu Business Apps. Dennoch werden weiterhin an Samstagen und Sonntagen mehr Apps als in der Woche heruntergeladen. Die “Wochenend”-Differenz liegt beim iPad noch höher als beim iPhone.

Mobile Entertainment Forum LogoDas Mobile Entertainment Forum ist nach eigener Darstellung “the global trade body of the mobile media industry. It represents the leading companies throughout the entire mobile entertainment value chain, and works on behalf of its diverse membership to facilitate industry growth, shape regulation and deliver competitive advantage to its members.” Neue Mitglieder sind willkommen. Es existiert ein MEF EMEA Chapter.

Web-App.de: Info-Center zu Native Apps-Alternativen

Noch haben Native Apps im Mobile Business eindeutig die Nase vorn – wenn man sich beispielsweise die Wachstumsraten im Apple App Store u. im Android Market anschaut. Doch die weitestgehend plattformneutralen Web-Applikationen für Smartphones und Tablets sind stark im Kommen begriffen.
Web-App.de Startseite Graphik
Die neue Web-Präsenz Web-App.de will Pro und Contra, Definitionen, Studien, News und Links rund um dieses Zukunftsthema zusammenbringen.

Dies geschieht beispielsweise durch tabellarische Übersichten zu Vor- und Nachteilen von Web-Apps und Native Apps nach den Kriterien: Zielplattformen, Standards, Verfügbarkeit, Zugriff auf Hardware (Sensoren), Datenspeicherung auf dem mobilen Endgerät, Review/Approval Process ja/nein, Monetarisierung, Refinanzierung, Bezahlverfahren, Distribution, Nutzer-/App-Bindung, Interaktion mit App-Nutzer, Aktualisierungen/Updates, Genre-Eignung (App-Kategorien). Überdies werden bereits einige Definitionen rund um das Thema Web-Apps geboten, beispielsweise Rich Internet Application (RIA) oder Webservices. Ein im Aufbau befindlicher News-Bereich wird mit Marktentwicklungen und Produktneuheiten diese neue Darstellung zum Thema Web-Applikationen abrunden.
Übrigens: Auf Wunsch programmiert Glanzkinder Ihnen natürlich auch gerne Ihre Web-App :)