MobiLens: Fast jeder 2. nutzt Apps

comScore LogoDie Mobil-Spezialisten von comScore haben in der aktuellen Ausgabe ihres MobiLens-Reports die Marktanteile von Geräteherstellern im US-Handy- und Smartphone-Markt im Zeitraum von August bis Oktober 2011 betrachtet und mit der vorhergehenden Dreimonatsperiode verglichen. Grundgesamtheit der Untersuchung sind wieder über 13 Jahre alte Mobilfunk-Kunden in den USA und deren “primär” genutztes Mobiltelefon. Die comScore-Ergebnisse zeigen wie schon länger gewohnt Samsung mit einem Marktanteil an allen Mobiles von jetzt 25,5 Prozent an der Spitze, gefolgt von LG (unverändert: 20,6%), Motorola (weiter schrumpfend, 13,6%), Apple auf Platz vier (10,8%; +1,3 Prozentpunkte) und schließlich RIM (6,1%; -1 Prozentpunkt).

Beim nunmehr 90 Millionen Einheiten umfassenden US-Markt für Smartphones liegt weiterhin Android mit bis Oktober nochmals kräftig auf jetzt 46,3 Prozent geklettertem Marktanteil vor iOS (28,1%), BlackBerry OS (RIM; 17,2; -4,5 Prozentpunkte!). Für Microsoft bleiben mit Windows Phone 7 nur erneut um 0,3 Prozentpunkte geschrumpfte 5,4% vom Marketshare-Kuchen. Platz 5 wird von Symbian verteidigt (1,6%).

Mobile Content Usage
Auch die Nutzung der Mobilgeräte wurde wie stets abgefragt. Danach haben im Oktober 71,8% der US-Nutzer Textnachrichten verschickt. Die Browser-Nutzung liegt jetzt bei 44,0%. Zuvor heruntergeladene Mobile Apps nutzten 43,8% (+3,2 Prozentpunkte). Mocial: Mobilen Zugang zu Social Networks oder Blogs suchten 32,3 Prozent über ihr Smartphone. Games gezockt haben 29,2% der US-Smartphone-Nutzer.

1 Jahr WP7 Marketplace

Die jüngste Veröffentlichung der Spezialisten für Mobile App Stores von Distimo blickt nach einem Jahr Windows Phone 7 (WP7) Marketplace zurück und vergleicht – dieser war im November 2010 in zunächst 17 und später, mit dem Mango-Update (7.5) in 18 weiteren Nationen eröffnet worden. Aus den Ergebnissen:

  • Das relativ höchste Download-Volumen der nationalen Marketplaces erzielt WP7 in den USA – mit >101.000 free Downloads und 20.000 paid Downloads pro Tag allein in den Top 300 der beliebtesten Apps. Dennoch ist der Marketplace bezogen auf diesen Vergleichswert 39 mal kleiner als der Apple App Store/iPhone.
  • Das Angebot an Paid Apps hat kontinuierlich um ca. 1.300 neue kostenpflichtige Applikationen zugenommen. Free Apps legten um rund 1.650 Anwendungen pro Monat zu.
  • Die Zahl der veröffentlichenden Entwickler (“Publishers”) stieg um 700 pro Monat.
  • Nahezu die Hälfte sämtlicher Apps wird in allen 17 “Start”-Nationen des WP7 Marketplace angeboten. Immer noch ein Drittel ist sogar in allen 35 Ländern verfügbar.
  • Die Inhalte von Free Apps sind tendenziell mehr auf lokale Märkte zugeschnitten als die von Paid Apps – erstaunlich!
  • Die populärsten Kategorien im Marketplace sind Games (Spiele), Tools & Productivity (Produktivität), Entertainment (Unterhaltung) sowie Travel & Navigation (Reisen, Navigation).
  • Laut Distimo ist der WP7 Marketplace heute der fünftgrößte Mobile App Store nach 1. Apple App Store, 2. Google Android Market, 3. Nokia Ovi Store und 4. BlackBerry App World.
  • Bei der Markteröffnung 1110 waren 70 Prozent der Angebote Paid Apps, seit 0611 überwiegen die Free Apps zahlenmäßig.

zur Registrierung zwecks Download von Distimo-Veröffentlichungen

zum (US) Windows Phone 7 Marketplace

Windows Phone 7 Marketplace, deutsches Fenster

wp7applist.com

Q311: Smartphone-Absatz +42%

Gartner LogoLaut dem IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner wurden im dritten Quartal 2011 (Q311) weltweit 440,5 Millionen mobile Endgeräte verkauft. Das entspricht einem Anstieg von 5,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Die Nachfrage bei Feature oder Dumb Phones (Handys, die keine Smartphones sind), ist vor allem in Schwellenländern weiterhin hoch. In Q311 wurden allerdings mit 115 Millionen Geräten 42 Prozent mehr Smartphones verkauft als im selben Zeitraum des Vorjahres.

Betrachtet man den Absatz über alle Mobiltelefone, so ergibt sich folgende Hitliste: 1. Nokia (23,9% Marktanteil in Q311, in Q310 waren das noch 28,2% gewesen); 2. Samsung (Q311 17,8%, Q310 17,2%); 3. LG Electronics (Q311 4,8%, Q310 6,6%); Apple (Q311 3,9%, Q310: 3,2%), 5. ZTE (Q311 3,2%, Q310 1,9%); 6. RIM (Q311 2,9%, Q310 3,0%); 7. HTC (Q311 2,7%, Q310 1,6%); 8. Motorola (Q311 2,5%, Q310 2,1%); 9. Huawei (Q311 2,4%, Q310 1,3%); 10. Sony Ericsson (Q311 1,9%, Q310 2,5%).

Werden nur Smartphones betrachtet, so hat Samsung mit einer Umsatzverdreifachung der weltweit abgesetzten Stückzahlen erstmals Nokia als Nummer 1 verdrängt.

Android OS läuft laut Gartner auf 52,5 Prozent aller in Q311 neu verkauften Smartphones. Die Verfolger: 2. Symbian (16,9%); 3. iOS (15,0%); 4. BlackBerry OS (11%); 5. Bada (Samsung: 2,2%); 6.Microsoft (Windows Mobile und WP7 zusammen mit nur 1,5%!); 7. Rest (0,9%). Erstaunlich ist das abrupte Verschwinden des ehedem sehr beliebten, inzwischen aber abgekündigten WebOS (Palm, Hewlett-Packard) aus den aktuellen Absatzzahlen.

Mehr Infos im Report “Market Share: Mobile Communication Devices by Region and Country, 3Q11″, der hier geordert werden kann.

Ergänzende SSI-Ergebnisse
Auch Survey Sampling International (SSI hat eine entsprechende Studie durchgeführt und die Ergebnisse aus neun Ländern hochgerechnet. Hiernach würden 95% der Weltbevölkerung Handys besitzen – wenn man vernachlässigen würde, dass etliche Menschen mehrere haben – und enorm viele natürlich gar keinen Zugang zu Elektronik-Geräten..! Hong Kong (99%), China (98%) und Schweden (98%) haben SSI zufolge den höchsten Anteil an Handybesitzern, während ausgerechnet die USA (89%) den niedrigsten Anteil aufweisen sollen.

Weitere Ergebnisse: 42% aller Handybesitzer haben bereits ein Smartphone. 58% der Handybesitzer ohne Smartphone planen, sich als nächstes Handy ein Smartphone anzuschaffen. Bei den Personen, die den Kauf eines Smartphones planen, sind Apples iPhones die beliebteste Gerätesorte. Wenn das Geld keine Rolle spielen würde, würden fast ein Drittel der Befragten weltweit ein Apple iPhone vorziehen. Samsung (12%), Nokia (10%), Sony Ericsson (8%) und BlackBerry (7%) zählen ebenfalls zu den Top 5 der beliebtesten Marken.

Zwischen Faszinosum und Frustquelle: Smartphones
Auch wenn Smartphones beliebt und begehrt sind, können sie frustrierend sein. Siebenunddreissig Prozent der Befragten geben beispielsweise an, dass die Akkulaufzeit sehr oder sogar extrem frustrierend ist. Fast ein Viertel der Befragten sagt, dass Websites, die nicht für Smartphones optimiert wurden, sehr oder extrem frustrierend sind. Zudem sind 19 % der Befragten durch unerwartete Änderungen in der Displayausrichtung (Rotation) und die Bildschirmtastaturen, die sie als zu klein für ihre Finger empfinden, sehr oder extrem frustriert.

Die Ergebnisse beruhen auf einer Umfrage, die über 4.500 Erwachsenen auf SSI-Online-Panels durchgeführt wurde.

Mobile Management à la Gartner

Gartner LogoDas IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner hat Consumerization als derzeit wichtigsten Treiber der mobilen Welt ausgemacht (Consumerization definiert Wikipedia als den Trend, wonach neue IT-Entwicklungen zunächst im Endverbraucher-Markt auftauchen und erst dann auf den Unternehmenseinsatz übergreifen. Dies führe mittelfristig zu einer Konvergenz zwischen Consumer und Business IT). CIOs müssten sich daher auf eine Reihe flexiblere Ansätze für ihre Mobil-Strategie einstellen. Dabei werden sich nach Überzeugung der Consulter mindestens vier neue Formen des Mobile Managements herausbilden und durchsetzen

Gartner prognostiziert, dass der Absatz von Smartphones 2011 nach Stückzahlen erstmals den von PCs (Desktops und Laptops/Notebooks: 364 Mio. Einheiten) überflügeln wird. Denn der weltweite Absatz von Smartphones an Endverbraucher im laufenden Jahr soll 461 Millionen Einheiten überschreiten und 2012 645 Millionen Geräte erreichen. 2012 würden hiernach die kombinierten Verkaufszahlen von Smartphones und Tablets dann schon 44 Prozent über denen von PCs und Notebooks liegen. Dies werde zu einer noch größeren Akzeptanz von Smartphones und Tablets in den Unternehmen führen – auch wenn es sich um von den Mitarbeitern selbst beschaffte und mitgebrachte Geräte handelt (BYOD: Bring Your Own Device). Gleichzeitig werden diese Angestellte sich als Nutzer zunehmend wie Endverbraucher verhalten und auch entsprechende Ansprüche an Corporate Apps sowie Business Apps allgemein stellen.

Gartner schätzt, dass 18 Mrd. Apps im Jahr 2011 heruntergeladen werden, was sich für 2012 bereits auf 31 Mrd. erhöhen soll.

Aufgrund dieser Entwicklungen erwartet das Unternehmen neue Ansätze für Mobile Management, darunter:

  • “Control-oriented”: Der Kontroll-orientierte Ansatz fokussiert Quality of Service (QoS), Security/Sicherheit, Support und Kosten. Um Service Levels garantieren zu können, bemühen sich CIOs, sämtliche Aspekte der mobilen Endgeräte einschließlich der Apps zu kontrollieren.
  • “Choice-oriented”: Das Auswahl-orientierte Modell setzt in erster Linie auf die Zufriedenheit der Anwender. Um dennoch ein Minimum an Sicherheitsstandards zu erhalten, könnten Unternehmen laut Gartner beispielsweise auf einen Thin Client setzen.
  • “Innovation-oriented”: Der Innovations-orientierte Ansatz bemüht sich, Anwender weitgehend autonom zu machen. Diese können überwiegend frei mit Apps, Services und Prozessen experimentieren. Minimalanforderungen an Datenschutz und Datensicherheit würden nach diesem Modell eher via Policy verlangt als via Technologie sichergestellt.
  • “Hands-off”: Beim Finger-weg-Ansatz übernimmt das Unternehmen praktisch keine Verantwortung für die BYOD-Mobiles der Mitarbeiter. “Any controls that are necessary will be applied in the cloud, in applications or by policies”, erläutert Gartner dies etwas rätselhaft.

Gartner geht davon aus, dass Unternehmen bis 2014 versucht sein könnten, mindestens drei Smartphone-Plattformen zu unterstützen – und dass Android für mehrere Jahre die Nummer eins unter diesen sein wird. Erstaunlicherweise halten die Berater es für möglich, dass die Nokia/Microsoft-Allianz Windows Phone 7 (WP7) bis 2015 iOS von Platz 2 auf 3 verdrängen könnte. RIM/BlackBerry sieht Gartner ab 2013 auf Rang 4.

Android u. Samsung in USA weiter top

comScore LogoDie Mobil-Spezialisten von comScore haben in der aktuellen Ausgabe ihres MobiLens-Reports die Marktanteile von Geräteherstellern im US-Handy- und Smartphone-Markt im Zeitraum von Juli bis September 2011 betrachtet und mit der vorhergehenden Dreimonatsperiode verglichen. Grundgesamtheit der Untersuchung sind wieder über 13 Jahre alte Mobilfunk-Kunden in den USA und deren “primär” genutztes Mobiltelefon. Die comScore-Ergebnisse zeigen wie gewohnt Samsung mit einem Marktanteil an allen Mobiles von 25,3 Prozent an der Spitze, gefolgt von LG (20,6%), Motorola (weiter schrumpfend, 13,8%), Apple (10,2%; +1,3 Prozentpunkte) und schließlich RIM (7,1%).

Android nähert sich 50% Marktanteil
Beim 87,4 Millionen Einheiten umfassenden US-Markt für Smartphones liegt weiterhin Android mit bis September nochmals kräftig auf jetzt 44,8 Prozent geklettertem Marktanteil vor iOS (27,4%), BlackBerry OS (RIM; 18,9; -4,6 Prozentpunkte!). Für Microsoft bleiben trotz Windows Phone 7 nur noch 5,6% vom Marketshare-Kuchen. Platz 5 wird von Symbian verteidigt (1,8%).

Mobile Content Usage
Auch die Nutzung der Mobilgeräte wurde wie stets abgefragt. Danach haben im Juli 71,1% der US-Nutzer Textnachrichten verschickt. Die Browser-Nutzung liegt jetzt bei 42,9%. Zuvor heruntergeladene Mobile Apps nutzten 42,5 Prozent (+3 Prozentpunkte). Mocial: Mobilen Zugang zu Social Networks oder Blogs suchten 31,5 Prozent über ihr Smartphone.

M-Banking mit Apps wächst stetig
Eine weitere comScore-Auswertung ergibt, dass im zweiten Quartal 2011 32,5 Mio. US-Amerikaner Kontoinformationen über ihr mobiles Endgerät abgerufen haben. 12,7 Mio. US-amerikanische Smartphone-Nutzer verwenden hierfür Banking Apps. Dies stellt im Vergleich zu Q410 einen bemerkenswerten Zuwachs von 45 Prozent dar.

Android hat 43,7% vom US-Smartphone-Markt

comScore LogoDie Mobil-Spezialisten von comScore haben in der aktuellen Ausgabe ihres MobiLens-Reports die Marktanteile von Geräteherstellern im US-Handy- und Smartphone-Markt im Zeitraum von Juni bis August 2011 betrachtet und mit der vorhergehenden Dreimonatsperiode verglichen. Grundgesamtheit der Untersuchung sind wieder über 13 Jahre alte Mobilfunk-Kunden in den USA und deren “primär” genutztes Mobiltelefon. Die comScore-Ergebnisse zeigen erneut Samsung mit einem Marktanteil an allen Mobiles von 25,3 Prozent (im August) an der Spitze, gefolgt von LG (21,0%), Motorola (weiter schrumpfend, 14,0%), Apple (9,8%) und schließlich weiter beständig fallend RIM (7,1%).

Android hat fast die Hälfte vom US-Markt
Beim 84,5 Millionen Einheiten umfassenden US-Markt für Smartphones liegt weiterhin Android mit bis August nochmals kräftig auf jetzt 43,7 Prozent geklettertem Marktanteil vor iOS (27,3%), BlackBerry OS (RIM; 19,7; -4 Prozentpunkte!). Für Microsoft bleiben trotz Windows Phone 7 weiterhin nur 5,7% vom Marketshare-Kuchen. Platz 5 wird von Symbian verteidigt (1,8%; – 0,3 Prozentpunkte).

Mobile Content Usage
Auch die Nutzung der Mobilgeräte wurde wie stets abgefragt. Danach haben im Juli 70,5% der US-Nutzer Textnachrichten verschickt. Die Browser-Nutzung liegt jetzt bei 42,1%. Zuvor heruntergeladene Mobile Apps nutzten 41,6 Prozent (+3 Prozentpunkte). Mobilen Zugang zu Social Networks oder Blogs suchten 30,9 Prozent über ihr Smartphone.

Event: ITU Telecom World

Die von der Fernmeldeunion der Vereinten Nationen, der ITU veranstaltete “ITU Telecom World” findet vom 24. bis 27. Oktober auf der Palexpo in Genf statt. Erwartet werden wieder Teilnehmer aus allen Ländern der Welt und allen Zweigen der Branche, darunter auch Staatsoberhäupter und Regierungsspitzen, aber auch Minister, Bürgermeister, CEOs aus der Wirtschaft und Technologie-Gurus.

Zu den Branchenvertretern auf dieser Veranstaltung gehören u.a. Alcatel-Lucent, AT&T, China Mobile, China Potevio, Cisco, Datang, Ericsson, Fiberhome, Fujitsu, Huawei, Intel, NTT, NTTDoCoMo, Qtel, RIM, Samsung, Satorys, Swisscom, Telkom SA, Turk Telecom, TDIA und ZTE.

Die Veranstaltung feiert überdies die das 40-jährige Jubiläum der ITU Telecom. Highlights des Programms:

  • Ein zweitägiger “Broadband Leadership Summit” für Staats- und Regierungsoberhäupter, CEOs, Führungskräfte von UN-Organen und Mitglieder der Breitbandkommission für Digitale Entwicklung der ITU/UNESCO.
  • Die “Digital Cities Conference”, auf der die Möglichkeiten der ICT-Branche zur Adressierung der wesentlichen Herausforderungen der Urbanisierung zur Sprache kommen
  • Forum-Debatten zu Themen wie der Zukunft des Internet, der Verwaltung der Frequenzspektren über Erörterungen von Systemen für sinnvollere Lebensstrukturen bis hin zu Debatten über Rahmenbedingungen für Innovation, Cloud-Computing, soziale Netzwerke und Privatsphäre.

mehr Infos

14 Mrd. App-Downloads seit 2008

mobilemetrics weist auf eine interessante Infografik zur Entwicklung der Mobile App Stores von WebpageFX hin. Highlights:
Seit Apple durch die offizielle Eröffnung des App Stores im November 2008 diesen Markt neu erfand, wurden bis heute 14 Mrd. Apps auf mobile Endgeräte heruntergeladen.

Weitere Kennzahlen der wichtigsten Stores:

  • App Store: 375.566 Apps verfügbar, davon 29 Prozent Free Apps (?), Wachstumsrate 111 Prozent, Durchschnittspreis Paid Apps 2,15 US-Dollar, 48 Apps pro Phone werden tatsächlich genutzt.
  • Android Market: 224.808 Apps verfügbar, davon 60 Prozent Free, Wachstumsrate 544 Prozent, Durchschnittspreis Paid Apps 4,57 US-Dollar, 35 Apps pro Phone werden tatsächlich genutzt.
  • BlackBerry App World: 26 Prozent Free, Wachstumsrate 268 Prozent, Durchschnittspreis Paid Apps 5,61 US-Dollar, 15 Apps pro Phone werden tatsächlich genutzt.

2010 betrug der durch Mobile Apps generierte Umsatz weltweit bereits 5,2 Mrd. US-Dollar. Für 2011 lautet die Prognose 15,1 Mrd. Dollar.

MM: 23% aller Kampagnen zielen auf App Downloads

millenial media logoMillennial Media (MM) ist ein Spezialist für mobile Werbung und Kampagnen. Unlängst wurde der aktuelle S.M.A.R.T.-Report (Scorecard for Mobile Advertising Reach and Targeting) veröffentlicht, der zugleich den 50. Report des Hauses darstellt. Hier bot sich ein Vergleich mit dem ersten S.M.A.R.T.-Report vom März 2009 an. Aus den Ergebnissen:

  • 44 Prozent aller Kampagnen in Q211 nutzten “Local Market Targeting”. Im März 2009 traf dies auf weniger als zwei Prozent zu.
  • Die Anzahl der mobilen Nutzer von Video in den USA ist um rund 40 Prozent von Jahr zu Jahr gestiegen.
  • Die einzigen zwei Geräte, die sowohl im März 2009 wie in Q211 in den Top 20 der Geräte erscheinen, sind Apple iPhone und RIMs BlackBerry Curve.
  • Während heute 60 Prozent der Geräte im MM-Werbenetzwerk einen Touchscreen haben, waren dies 2009 erst 33 Prozent.
  • Heutzutage leiten 23 Prozent aller Kampagnen Konsumenten zu einem Mobile App Store oder einer anderen Seite für den App Download. Zu Zeiten des ersten S.M.A.R.T. Reports traf dies nur auf drei Prozent zu.

zur Registrierung u. Download des jeweils aktuellen S.M.A.R.T.-Reports

Android hat 41,8% MA i.d. USA

comScore LogoDie Mobil-Spezialisten von comScore haben in der aktuellen Ausgabe ihres MobiLens-Reports die Marktanteile von Geräteherstellern im US-Handy- und Smartphone-Markt im Zeitraum von Mai bis Juli 2011 betrachtet und mit der vorhergehenden Dreimonatsperiode verglichen. Grundgesamtheit der Untersuchung sind wieder über 13 Jahre alte Mobilfunk-Kunden in den USA und deren “primär” genutztes Mobiltelefon. Die comScore-Ergebnisse zeigen erneut Samsung mit einem Marktanteil an allen Mobiles von 25,5 Prozent an der Spitze, gefolgt von LG (20,9%), Motorola (geschrumpft auf 14,1%), Apple (9,5%) und schließlich RIM (7,6%).

Android nähert sich der Hälfte vom Markt
Beim 82,2 Millionen Einheiten umfassenden US-Markt für Smartphones liegt weiterhin Android mit nochmals kräftig auf jetzt 41,8 Prozent geklettertem Marktanteil vor iOS (27%), BlackBerry OS (RIM; 21,7; -4 Prozentpunkte). Für Microsoft bleiben trotz Windows Phone 7 nur noch 5,7% (-1 Prozentpunkt) vom Marketshare-Kuchen. Das seitens HP abgekündigte (aber viell. bei einem anderen Anbieter überlebende) WebOS/Palm wurde vom langsamer sinkenden Symbian (1,9%; – 0,4 Prozentpunkte) aus den Top 10 verdrängt.

Mobile Content Usage
Auch die Nutzung der Mobilgeräte wurde wie stets abgefragt. Danach haben im Juli 70% der US-Nutzer Textnachrichten verschickt. Die Browser-Nutzung liegt jetzt bei 41,1% . Zuvor heruntergeladene Mobile Apps nutzten 40,6 Prozent (+2,8 Prozentpunkte). Mobilen Zugang zu Social Networks oder Blogs suchten 30,1 Prozent über ihr Smartphone.

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