mobileTicker for Android 2.0
mobileTicker, der schnelle Newsdienst für Mobile Professionals, Telekommunikationsspezialisten und Power User ist gerade noch schneller geworden – jedenfalls auf der Zukunftsplattform Android. Soeben wurde Version 2.0 verfügbar, die in folgenden Bereichen überarbeitet wurde:

- komplett neues, zeitgemäßeres User Interface,
- beschleunigte Ladezeiten,
- Verbesserte Offline-Synchronisation,
- optimierte Suchfunktion (offline/online).

Die Android App verzeichnet bereits knapp 850 Downloads im Android Market sowie über 100 via androidpit.de. Die mobileTicker-News können aber auch via iPhone-App, RSS-Feed oder Twitter sowie natürlich auch auf Facebook verfolgt werden.
Mobiles verändern Medienrezeption in Europa
Auf der Konferenz Digital Life Design (DLD) haben comScore und Telefónica Deutschland Ergebnisse ihrer gemeinsamen Studie “Connected Europe” vorgestellt. Diese stellte starke Veränderungen der Medienrezeption in Europa durch die zunehmende Verbreitung von Smartphones, Tablets und anderer Connected Devices fest: Noch vor kurzem sei der Desktop Computer der alleinige Internetzugang gewesen, während Nutzer heute über ihren Internet-Tag verteilt erschiedenste Plattformen nutzen – technologisch (z. B. Smartphones) – wie auch medientechnisch (native Apps der Verlage, Web-Apps, RSS-Reader, unabhängige News-Aggregatoren, Medien auf Twitter oder Sozialen Netzwerken etc.). Dies sollte laut Studie Auswirkungen auf redaktionelle Konzepte ebenso wie auf Marketingstrategien haben. Weitere zentrale Ergebnisse:
- In der EU5-Region (Deutschland, Frankreich, UK, Italien u. Spanien) lassen sich 95,1 Prozent aller Browser-basierten Page Views auf Computer (Desktops, Laptops, Netbooks) zurückführen – ansehnliche 3,2 Prozent der Views erfolgen bereits auf mobilen Endgeräten wie Smartphones oder Tablets.
- Ein Viertel der mobil erzeugten Page Views lassen sich auf Tablet Computer zurückführen.
- Die Medienrezeption auf diesen Plattformen boomt: 75 Prozent der Smartphone-Anwender in EU5 haben im Okotber 2011 mobil Medien genutzt - das stellt ein Wachstum von 62 Prozent im Vergleich zum Vorjahr dar.
- Die Nutzung von M-Commerce-Angeboten ist eine der am schnellste wachsenden Aktivitäten bei Smartphone-Besitzern. Über 13,6 Mio. davon in den EU5-Ländern haben im Oktober 2011 mindestens eine M-Commerce-Seite aufgerufen. Großbritannien stellt hier mit 4,7 Mio. Nutzern zwar den größten Teilmarkt, die deutschen M-Business-Anwender wachsen mit 112 Prozent im Vergleich zum Vorjahr jedoch derzeit am schnellsten. Überdies werden laut comScore neue Technologien wie QR Codes und QR Reader vergleichsweise am schnellsten angenommen. So werde der Handel durch Mobile revolutioniert – und 2012 das Jahr des “Mobile Retail” werden.
miCal: (etwas) mehr Funktion f. iCal
Die Esse der Entwicklungsschmiede, wo schon beispielsweise der Hotspot-Finder MobileButler entstand, hat mit miCal (missing calendar) abermals ein interessantes Produkt verlassen: Entwickler (und Vieda-Mitgründer) Holger Frank sieht miCal als notwendige Ergänzung zur Kalender-App von Apple, die jedes iPhone an Bord hat. Die Übermenge besteht primär in vier verschiedenen Ansichten (“1″: Tag, “7″: Woche, “31″: Monat und “365″: Jahre), sowie der Startseite mit einer Terminübersicht. Ursprünglich war laut Frank hier geplant, dass Nutzer RSS-Feeds (für tagesaktuelle Nachrichten etc.) einbinden können – ein Feature, das Apple aber “untersagt”, sprich abgelehnt habe.
Überdies lassen sich sinnvollerweise Standarddauer und -titel für wiederkehrende Ereignisse einstellen, um die Terminerstellung zu beschleunigen – gut so! Elegant: Termine lassen sich ab Version 1.1 mit einer GPS-Koordinate einschließlich Adresse und dazugehörigem Kartenausschnitt versehen. Tap auf die Kartenvorschau öffnet Detailansicht und auf Wunsch den Routenplaner der Maps-App. Erst seit dem Bugfix 1.1 lassen sich gespeicherte Termine weiterbearbeiten (Start/Ende, Teilnehmer, Erinnerungen, Wiederholung).
Andere Teilnehmer kann der Nutzer mit einem kurzen Fingertipp per E-Mail zu Ereignissen einladen (nur auf diesem Weg lernt der Kalender sie auch als Teilnehmer dazu). Dies darf man sich allerdings – 1. Kritikpunkt – keinesfalls wie eine Event-Einladung à la Outlook/Exchange vorstellen: Die Einladung erfolgt im E-Mail-Format. Der Empfänger kann daher auch nicht zu- oder absagen (es sei denn, er textet eine entsprechende E-Mail und schickt diese zurück). Dann und nur dann, wenn der Teilnehmer in spe ebenfalls miCal auf seinem iPhone hat und er dort die Mail empfängt, ist eine Integration in seine Kalender-App möglich.
Insofern ist miCal “mobile only”: Die App synchronisiert nur mit der iPhone-internen Kalender-Datenbank sowie mit etwaig mit dieser gesyncten Kalenderlösungen: Diese werden als Termin-Quelle in unterschiedlichen Farben angezeigt. Das macht miCal unserer Einschätzung nach zu einer attraktiven, sinnvollen Erweiterung für Einzelkämpfer – als Team- oder gar Unternehmenslösung bietet sich die App allerdings jedenfalls auf diesem Releasestand weniger an.
In einem geplanten Update sollen sich externe Kalender für eine bessere Übersichtlichkeit ein- und ausblenden lassen.
Positiv:
- Aufgeräumtes Design im iCal-Look;
- gut gemachte “Hilfe”;
- Vor- und Zurückblättern per “Wischen” (sehr intuitiv);
- Auch in den Kalenderansichten ist das Anlegen eines neuen Termins möglich – durch Doppeltap (intuitiv?);
- unbegrenzte Anzahl von Erinnerungen;
- GPS-Tags und Maps-Feature;
- integrierte Geburtstags-Erinnerung: Import von in den Kontakten hinterlegten Geburtstagen/Jubiläen: Der Jubilar kann schnell per E-Mail, SMS oder Telefon beglückwünscht werden. miCal erinnert mit einstellbarem Vorlauf an das frohe Ereignis, dafür muss die App geöffnet sein;
- “Geburtstagsmanager” Kontakten ohne Geburtsdatum kann dieses jetzt in miCal hinzugefügt werden (wird im Adressbuch gespeichert);
- nettes Detail – Anzeige der Kalenderwoche und Uhrzeit rechts oben in allen Views.
Negativ:
- Keine eigene Zu-/Absage-Funktionalität, keine Verwaltung von Teilnehmern oder Kontakten (Stellungnahme des Entwicklers dazu: “Apple hat leider einen Bug in der API, der das Hinzufügen von Teilnehmern unmöglich macht, und diesen bislang auch nicht behoben bzw sich nicht dazu geäußert. Angezeigt werden Teilnehmer vermutlich erst mit der übernächsten Version”;
- Kurzer Tap auf Termin in Wochen- oder Monats-Übersichten öffnet das Ereignis, langer Touch die Tagesübersicht (wenig intuitive Navigation).
Die App kostet 1,59 Euro und findet sich derzeit auf Rang 1 in den App Store-Charts (Produktivität, meistgekauft). Unser Praxistext-Fazit: **** für Einzelpersonen,
* für Teams.
interessanter Tipp, wie sich iCal (umwegig) mit Outlook syncen lässt
newsLOKAL: (fast) alle Tageszeitungen in einer App
“1.200 deutsche Zeitungen in einer App!” Das klingt schon mal nicht uninteressant. Ebenso wie der Aktionspreis von 0,79 Euro – statt regulär 1,59 für die iPhone bzw. 2,99 für die iPad App. Für den Preis gibt es sonst höchstens mehr oder weniger geschickt voreingestellte RSS-Reader Apps für einige wenige Titel. Im Praxistest der iPhone App schlägt sich newsLOKALvon Christian Menschel hervorragend: Die Anwendung kann nicht nur auf Wunsch zumindest teilweise von der regionalen Tageszeitung des Heimatortes emanzipieren (beispielsweise im Urlaub), sondern verschafft vor allem in Sekundenschnelle auch einen Überblick über das, was in aktuell gerade bereisten Regionen das Tagesgespräch ist – unverzichtbar für mobile Professionals.
Ob die App wirklich Lokalnachrichten “aus 1.200 Zeitungen” bündelt, wie die Pressemitteilung jubelt, konnte mangels Auflistung und sollte auch gar nicht verifiziert werden. Denn erstens können in der App einzelne Medien nicht selektiert werden. Und zweitens ist ja bekannt, dass auch regionale Medienhäuser sparen müssen, ihre Lokalredaktionen leider kontinuierlich zusammenstreichen und daher auch im Lokalen immer häufiger auf die immer gleichen Agentur-Meldungen oder Pressemitteilungen zurückgreifen. Wird jedenfalls unter “Meine Städte” die Bundesstadt Bonn ausgewählt, finden sich ausschließlich Bonn-spezifische Meldungen aus der Kölnischen Rundschau – das Leitmedium Bonner General-Anzeiger scheint seine News nicht für diese Kooperation zur Verfügung zu stellen. Schade, aber untragisch, denn auch so kann newsLOKAL seinen Anspruch erfüllen. Gefundene und für interessant befundene Artikel können per Mail zur Weiterverwendung exportiert oder per Facebook auch Freunden und Bekannten verfügbar gemacht werden. Regelmäßig bereiste Städte lassen sich als Favoriten unter “Meine Städte” abspeichern.
Der Hit für alle Reisenden bzw. Ortsunkundigen: Mit der Funktion “Karte” steht überdies vollständige “Around-Me”-Funktionalität zur Verfügung: Points of Interest in der aktuellen Umgebung wie Hotels, Bars, Kinos, Restaurants etc. können visualisiert und mit Kontaktdaten angezeigt werden.
Die App funktioniert nur mit Internet-Zugang. Zu den News wird eine Vorschau (mit Quelle) angezeigt, ein Tap darauf öffnet einen WebView, in dem der Text online gelesen werden kann. Eine Volltextsuchfunktion innerhalb der Nachrichten rundet eine gelungene App mit hohem Nutzwert und derzeit konkurrenzlosem Preis-/Leistungsverhältniss ab. Fazit : ****.
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Funktionsvideo iPhone
Funktionsvideo iPad
iTunes-Link iPhone
iTunes-Link iPad
Netzmanagement via Smartphone: Wenn das WLAN zweimal twittert…
Ab sofort können Administratoren, welche die Netwerkmanagement-Konsole OpManager in der aktuellen Version 8.5 verwenden, Netzwerke via Smartphones verwalten. Das ManageEngine-Produkt wird in Deutschland exklusiv von MicroNova vertrieben.
OpManager 8.5 erkennt laut Distributor Typ, Fabrikat und Modell des Mobiltelefons oder Organizers und leitet via Browser-Weiche zum jeweils passenden smartphone-optimierten Interface. Mit der neuen mobilen Schnittstelle können IT-Administratoren die Netzwerk-Performance überprüfen, nach Geräten suchen und Alarme verwalten. Darüber hinaus können auch Troubleshooting-Aufgaben ausgeführt werden. Als Besonderheit ist der Microblogging-Dienst Twitter integriert. So können IT-Verantwortliche das Alarmmanagement-Modul des OpManagers bedienen: Alarme lassen sich als Direct Message an den Twitter Account des Nutzers senden. Durch Antworten mit einer Direct Message kann der User den Alarm bestätigen, zurücksetzen oder löschen. Netzwerkbenachrichtigungen können seit Release 8.5 auch als RSS-Feed empfangen werden.
Zu den weiteren Neuerungen gehören Device Templates für Load Balancer (F5 Big-IP und Citrix NetScaler) und WAN-Beschleuniger (Blue Coat und Riverbed Steelhead). Die Preise beginnen bei rund 530 Euro. Es gibt eine zeitlich unbegrenzte kostenlose Version mit allen Funktionen außer Add-ons und Support für bis zu zehn Geräte.
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AppMakr: eigene App in halber Minute?
Alle paar Monate heißt es mal wieder: “Zur eigenen iPhone App in Minuten!” AppMakr verheißt das nämliche Erfolgserlebis sogar in 30 Sekunden.
Beispielsweise Wettbewerber SwebApps (50 $ pro App + 25 $ Monatsgebühr) ebnet den schnellen Weg in den App Store bekanntlich mit Branchen-Templates und eigenem Content Management System. PointAbout Inc. setzt mit AppMakr hingegen auf die automatisierte Umsetzung bereits bestehender Internetpräsenzen oder Blogs bzw. Profile auf Flickr, Facebook oder YouTube. Eine weitere zwingende Voraussetzung ist das Vorhandensein von RSS-, Facebook- oder Twitter-Feeds. Ist beides gegeben, kann in einem relativ simplen Prozess, der auch als Demo ohne Kaufabsicht sehr schön auf der AppMakr-Seite durchgespielt werden kann, die eigene App im Browser “zusammengeklickt” werden. Das geht bis zur Auswahl von (vorgeschlagene) Icons, Header, Farben und ggfs. einer Refinanzierung der frischgebackenen App durch Integration von Werbung. Laut PointAbout kann dieser Prozess im Idealfall in 30 Sekunden abgeschlossen werden…
Betreiber einer Website können das selbst in wenigen simplen Schritten simulieren, wobei das Ergebnis ohne Feeds allerdings absehbar enttäuschend ausfällt:
1. URL eingeben
2. App-Namen ersinnen u. vergeben
3. vom System gefundenes oder eigenes Grafik-Element als App-Icon verwenden.
4. falls gewünscht Ladebildschirm (Splashscreen) vorsehen
5. Freie Wahl einer Header-Grafik und der Farben
6. Geld verdienen über eingeblendete Werbung (AdMob, Google AdSense, Dart DoubleClick) oder über eine kostenpflichtige App.
7. Test im Simulator oder auf dem eigenen iPhone.
Zum Pauschalpreis von 199 Euro übernimmt PointAbout Inc. die Veröffentlichung der App im eigenen iTunes-Account – auch im deutschen App Store. Für 499 Dollar behält der Kunde die vollständige Kontrolle und publiziert die App unter seinem Namen. Noch bis zum heutigen 15. Januar 2010 können die ersten 1.000 Nutzer hierauf sogar noch einen 99-Dollar-Nachlass in Anspruch nehmen, wenn sie den Coupon “LAUNCH” verwenden. Zur Ansicht: Im App Store (Nachrichten/Datum) stehen gerade einige kostenlose Beispiele “…Built by AppMakr” ganz oben.
AppMakr stellt eine aufregende Vereinfachung des Wegs zur eigenen App für einige Einsatzzwecke dar. Doch immer, wenn die funktionalen Anforderungen über die Abbildung bestehender Feeds hinausgehen, empfehlt es sich stets noch, App-Spezialisten wie Glanzkinder hinzuzuziehn.
asap Mobile / asap reader
NEWS für ihr iPhone as soon as possible: asap ist ein News-Reader, der mit vordefinierten Nachrichten-Feeds zu jeweils einem Thema – in unserem Beispiel “Mobile (Marketing)” – ausgestattet ist. Der Benutzer kann allerdings ihm wichtige Feeds zum Mobile-Markt mit einem Touch hinzufügen und sich somit indivuell präferierte Informationsquellen zum Thema aufbauen und permanent verfeinern.
Die News-Feeds werden in einer Liste angezeigt. Nur wenn der Artikel für den Benutzer wirklich interessant erscheint, springt er per Touch auf die Webseite des Anbieters um den ganzen Beitrag im im Kontext zu lesen. Innerhalb der asap-Reader von Entwickler Moritz Philip Recke können auch Videoinhalte dargestellt werden. Zusätzlich ist es möglich, die News-Feeds zu sortieren, zu löschen und wie gesagt ggf. manuell neue Feeds hinzuzufügen.
Mit dem nächsten Update (und ab sofort via “Bookmarks”) gehört auch mobileTicker zu den voreingestellten deutschsprachigen Content-Lieferanten. Diese umfassen derzeit außerdem: Connect, Mobile Zeitgeist, Marketing News Blog, Marketing Meile, handy-weblog.de, inside-handy.de, Xonio.com.
Es gibt vorparametrisierte asap-Reader u.a. für die Themen Mac (“Mac Edition”), Automobile, Festivals, Fußball, Schweinegrippe, sowie für zahlreiche Metropolen (z. B. “Hamburg”). Sie kosten wie asap Mobile meist 1,59 Euro. Der Reader “Bundestag” ist kostenlos.
Fazit: ** bid ****
iTunes-Link zu allen asap-Apps
Online-Werbung Teil 3: Mobiles E-Mail Marketing
Mobiler Internetzugang ist u. a. aufgrund von Endgeräten wie dem iPhone Realität und Wachstumsmarkt geworden. Ein Trend, auf den E-Mail-Marketing treibende Unternehmen jedoch noch nicht ausreichend vorbereitet scheinen. Handicaps in der Darstellung sowie besondere Nutzerpräferenzen mobiler Empfänger sind eine Herausforderung, auf die sich E-Mail-Marketer einstellen müssen, um diese wichtige Zielgruppe nicht zu verlieren. Eine Checkliste, die der eCRM Technologieanbieter artegic vorgestellt hat, soll hier Unterstützung bieten.
Bis 2012 sollen mehr als 20 Millionen Deutsche mit Handy, Smartphone und Co. ins Netz starten. Das sind mehr als doppelt so viele wie noch 2008 – so eine Studie von Deloitte. Gartner prognostiziert, dass bis 2012 weltweit bereits rund 20 Prozent aller E-Mails mobil versendet werden. Eine Umfrage des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) belegt überdies: Bereits heute nutzt jeder dritte Handy-Besitzer (35 Prozent) mobile Internetdienste wie E-Mail. Im Management-Bereich sind es bereits doppelt so viele (Quelle: Marketing Sherpa, Visto).
Die ständig fortschreitende Entwicklung der mobilen Endgeräte sorgt für eine bessere Handhabung von mobilen Internetdiensten. Dass dies in der Vergangenheit ein Hindernis war, zeigt die Nutzung mobiler E-Mails zwischen den verschiedenen Gerätetypen. Mobile E-Mails nutzen zwar nur 13,1% der Handy-Besitzer, aber 35,4% der Smartphone-Besitzer und sogar 75,4% der iPhone-Besitzer (ComScore). “Die modernen Smartphones und Netbooks mit integriertem HSDPA-Zugang haben der mobilen Internetnutzung zum Durchbruch verholfen”, so Friedrich Joussen, Präsidiumsmitglied des Hightech-Verbandes BITKOM.
Für das mobile E-Mail-Marketing ist die nach wie vor uneinheitliche Technik jedoch mit zum Teil deutlichen Handicaps verbunden. Die relativ kleine Displaygröße, der folglich geringere Umfang des darstellbaren Textes oder die abweichenden Fähigkeiten zur Darstellung von HTML können zur Herausforderung für das Marketing werden.
Aber nicht nur technische Restriktionen unterscheiden Mobile E-Mail-Marketing vom klassischen Pendant. Aus der mobilen Situation heraus entstehen vor allem andere Nutzungspräferenzen mobiler Empfänger und damit andere Anforderungen an Inhalt und Gestaltung. “Wer glaubt, Mobile E-Mail-Marketing bedeute Newsletter auf dem Handy zu lesen, liegt falsch. Mobile E-Mail-Marketing muss sich einer völlig anderen Nutzungssituation sowie technischen Restriktionen stellen, die für klassisches E-Mail Marketing zum Killer werden können,” so Stefan von Lieven, CEO der artegic AG
Die von artegic erarbeitete Checkliste beleuchtet das richtige Vorgehen bei der Planung und dem Einsatz von Mobile E-Mail Marketing. Insgesamt 19 verschiedene, erfolgskritische Aspekte werden darin ausführlich thematisiert, darunter beispielsweise Multipart-Formatierungen, mobile Landingpages oder auch mobile RSS. Die Checkliste kann hier kostenlos heruntergeladen werden.
Messaging Server “David” mit iPhone Client
Knapp drei Jahre nach der ersten Vorstellung bringt Tobit Software einen stark überarbeiten Nachfolger seines Messaging Servers David.zehn an den Start. Mit David hatte Tobit bereits häufiger wichtige Kommunikations-Trends gesetzt bzw. umgesetzt, wie “Unified Messaging” (’96), “Media Server” (’03), “RSS Publishing” (’05). Zu den Highlights der David-Funktionalität gehört etwa die Möglichkeit, Voice-Nachrichten per Textwandlung und E-Mail an den Empfänger weiterzuleiten. Die zur diesjährigen CeBIT vorgestellte Version David.fx soll neben der Integration neuer IP-Technologien wie IP.TV und VoIP nun auch den einschränkungslosen mobilen Zugriff “auf die wichtigsten Daten” bewerkstelligen. Hierzu wurde ein nativer iPhone Client entwickelt. Die Preise beginnen bei 250 € für die Serverkomponente und 90 € pro Nutzer. Für nicht gewerbliche Anwender soll es eine kostenlose Basic Edition geben.
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