Krombacher nutzt Mobile Device Management
Die Krombacher Brauerei setzt beim Thema Mobile Device Management auf DIALOGS Software aus Dortmund. Um im Warenlager die Bestände zu überwachen und zu inventarisieren verwendet die Krombacher Brauerei mobile Handheld-Computer, die unter Windows Mobile betrieben werden. Auf diesen ist eine sogenannte Kiosk-Anwendung zum Scannen von Barcodes installiert, mit deren Hilfe die Mitarbeiter die Warenbestände in Lebensmittel- und Getränkemärkten überwachen und inventarisieren können.
Um den technischen Überblick über diese Handhelds zu behalten, setzt die IT des Traditionsunternehmens Krombacher seit kurzem auf die Mobile Device Management-Lösung smartMan. Hiermit lassen sich mobile Endgeräte über eine webbasierte Schnittstelle verwalten und inventarisieren. Updates müssen nicht auf jedes Handheld einzeln eingespielt werden, sondern können gleichzeitig auf alle Geräte over-the-air (OTA) installiert werden, was den Administrationsaufwand erheblich senken kann. Das Gerät kann beim Mitarbeiter verbleiben und muss für Neueinrichtungen nicht in die Zentrale gebracht oder geschickt werden.
Neben Windows Mobile ist smartMan auch auf moderneren Betriebssystemen wie etwa iOS, Android, Symbian und BlackBerry OS einsetzbar. Laut Hersteller garantiert ein Proxy, dass nur mit smartMan verwaltete Geräte auf das Unternehmensnetzwerk und den E-Mail Server zugreifen können. Kennwort- und Sicherheitsrichtlinien schützen vor unerlaubter Nutzung und Viren. Die Möglichkeit auf den Geräten einen Lock (Sperrung) oder Wipe (Fernlöschung) durchzuführen, kann wichtige Unternehmensdaten schützen, wenn der Verlust eines Geräts bemerkt wird.
Mobile BI à la Jaspersoft
Der Anbieter von BI-Lösungen (Business Intelligence-Lösungen) Jaspersoft hat die Business Intelligence Suite 4.2 vorgestellt. Laut Hersteller offeriert diese BI-Funktionen, mit denen Entwickler ihre Anwendungen selbst erstellen und Führungskräfte diese unterwegs besser nutzen können. Jaspersoft 4.2 ist “als erste Lösung überhaupt” mit einem Open Source Mobile BI iOS-, bzw. Objective C-SDK ausgestattet. Das Software Development Kit soll die Einbettung von BI-Merkmalen in existierende native mobile Anwendungen ebenso ermöglichen wie die Erstellung neuer nativer mobiler BI-Applikationen. So sollen Entwicklungsleiter selbst entscheiden können, wie sie Führungskräften und Außendienstlern die nötigen Instrumente zur Hand geben, um auch unterwegs fundierte Entscheidungen treffen zu können.
Die SDK umfasst laut Jaspersoft eine “native iPhone-Beispielanwendung, die ein zügigeres Prototyping ermöglicht” sowie vorbereitete Dashboards, in denen Nutzer mittels einfacher Touch-Gesten “Berichte einsehen, Informationen strukturieren und Daten filtern können”.
Innerhalb der Umgebung für das Ad-hoc-Reporting können Nutzer eine Vielzahl von Charts und Diagrammen (Balken-, Kreis-, Linien-, Streudiagramme usw.) aus ihren Daten erzeugen. Laut Pressemitteilung lassen sich diese Analysefunktionen “für nahezu jede Datenarchitektur bereitstellen, [...] wie beispielsweise Flat Files, relationale Datenbanken und Big Data-Systeme wie Apache Hadoop und NoSQL/NewSQL”.
2 GB kostenloser Onlinespeicher via 1&1 App
Die 1&1 Internet AG hält ihre neue App 1&1 “Online Speicher” besonders für den Unternehmenseinsatz für geeignet: Damit könne man ab sofort auch ohne Computer von unterwegs aus auf wichtige Dokumente zugreifen – also wie bei Cortado, iCloud, (Evernote) MobileMe, TecArt und Co.
Gerade die mobile Salesforce oder Service-Mitarbeiter im Außendienst sollen mit der App künftig beispielsweise die Fahrtzeit von einem Termin zum nächsten wesentlich effizienter gestalten können. Auch per Smartphone aufgenommene Fotos können direkt online gespeichert und später vielleicht einer Kundenakte hinzugefügt werden. Benötigt wird lediglich ein 1&1 Online Office-Account, der in den meisten 1&1 Hosting-Tarifen enthalten ist. Die App selbst steht zum Gratis-Download für iOS- (iPhone-, iPad- oder iPod touch) sowie für Smartphones mit Android-Betriebssystem zur Verfügung.
Nach Download und Angabe von E-Mail-Adresse benebst Passwort sollen “alle mit 1&1 Online Office erstellten Texte, Tabellen und Präsentationen zur Verfügung stehen. Vor Kundengesprächen oder einem Meeting mit Geschäftspartnern kann auf diese Weise etwa eine bestimmte Statistik spontan aufgerufen werden.”
Laut Anbieter werden Smartphone-Nutzern darüber hinaus neue Möglichkeiten beim Dokumenten-Management eröffnet: “So lassen sich über einen intuitiven Komfort-Uploader diverse lokal gespeicherte Formate (.doc, .xls, .pdf, .ppt, .jpg usw.) bequem und schnell per Handy in den 1&1 Online Speicher kopieren”. Standardmäßig ist jeder Account dafür mit zwei Gigabyte freiem Speicherplatz ausgestattet. Sollte dies nicht ausreichen, können auf Wunsch flexibel, aber kostenpflichtig weitere Storage-Kapazitäten hinzugebucht werden. Sämtliche Daten liegen auf Servern in den deutschen Hochleistungs-Rechenzentren von 1&1.
Mobile BI 2: SAS
Um auch beim Thema Mobile BI vertreten zu sein, ist SAS (ehem. SAS Institute) eine Kooperation mit MeLLmo eingegangen. Deren Business-App Roambi ES3 bildet nun die Basis für den mobilen Zugriff auf den SAS Enterprise BI Server. Roambi macht aus Reports und SAS Business-Intelligence-Daten “übersichtliche analytische Dashboard-Ansichten”. Die “intuitive Bedienbarkeit der Lösung” soll auch BI-unerfahrenen Anwendern den Einstieg erleichtern.
MeLLmo ist Anbieter einer Lösungssuite bestehend aus Roambi Lite, Roambi Pro und Roambi ES3, die abgestuft die Zielgruppen Einzelpersonen, Arbeitsgruppen, kleine und mittlere Unternehmen sowie große Konzerne aus allen Branchen bedienen will. Auch Cognos (IBM), Oracle, Microsoft oder Salesforce kooperieren in ähnlicher Weise mit MeLLmo.
Mobile BI à la arcplan
arcplan – Spezialist für Business Intelligence bzw. BI-Lösungen – hat arcplan Mobile angekündigt, das mobile BI-Angebot für iPhone, iPad, Blackberry und Android-Smartphones des Unternehmens. Damit sollen arcplan-anwendende Unternehmen mobile BI-Anwendungen schnell und geräteunabhängig erstellen und Mitarbeitern detaillierte Berichte und interaktive, animierte Dashboards auf ihren mobilen Endgeräten zur Verfügung stellen können.
arcplan Mobile soll direkten und sicheren Zugriff auf das Data Warehouse oder Planungsdaten bieten, unabhängig davon, ob diese in SAP, Oracle, IBM, Microsoft oder anderen Systemen vorgehalten werden. Wichtige Funktionen wie Ad-hoc-Analysen, Data Mining oder Business Charts lassen sich laut arcplan von jedem Ort aus nutzen. So können etwa Vertriebsmitarbeiter unterwegs flexible Analysen über Kunden, Produkte und Bestellungen durchführen und sind immer auf dem neuesten Informationsstand. Die Lösung ist dafür gedacht, Unternehmenskennzahlen (KPIs) in Echtzeit bereitzustellen. Neue Sichten werden per App Rotation und Drill-down auf Zusammenhänge in den Ursprungsdaten durch einfachen Touch realisiert.
Endanwender sollen sich die von ihnen benötigten Sichten selbst aus verschiedenen Anzeigen und Bedienelementen auswählen können. In Kombination mit dem arcplan Application Designer sollen sich mit arcplan Mobile zudem “schnell neue mobile Apps für die Geschäftsanalyse erzeugen” lassen. Für Anwender von arcplan Enterprise (ab V 6.6.5) oder arcplan Edge (ab V. 2.6) ist arcplan Mobile mit zehn unbefristete Benutzerlizenzen (Named User) kostenlos.
arcplan Mobile wird auf der arc|planet 2011, die am 31. März und 1. April 2011 in Düsseldorf/Kaarst stattfindet, erstmals einem breiteren Publikum vorgestellt. Hier werden u.a. Pilotkunden von ihren Erfahrungen berichten. Informationen und Anmeldung hier.
3. OS X Business Konferenz
Vom 8. bis 9. November findet im Münchner Hotel Golden Tulip die 3. OS X Business Konferenz zu IT-Lösungen und Geschäftsanwendungen für die Apple-Plattformen statt. Sie ist in erster Linie für kleine und mittelständische Anwenderunternehmen mit 10 bis 500 Arbeitsplätzen gedacht. Darüber hinaus sollen sich IT-Manager aus Großunternehmen angesprochen fühlen, die einen Informations- und Beratungsbedarf zu iPad- und iPhone-Lösungen für den Außendienst (CRM, Salesforce) und/oder das Management (Reporting, Business Intelligence) haben.
Laut Veranstalter SBG28 (auch Ausrichter des OS X Business u. iPhone Business Themenpark auf der CeBIT) hat sich die Veranstaltung generell als ein Treffpunkt von Anbietern, Herstellern und Systempartnern im OS X-Geschäftskunden- bzw. Enterprise-Marktumfeld etabliert. Die begleitende Expo hat über 30 Aussteller.
Der 8. November widmet sich dem Themenschwerpunkt “Server & Desktop Enterprise Solutions”, am 9. November stehen die “Mobile Enterprise Solutions” im Fokus. Am 8. November sind alle Konferenz-Teilnehmer zum “Macworking2gether” Dinner-Event eingeladen. Die Teilnahme kostet für Besucher ab 395 Euro. Für Aussteller bestehen Kombi-Buchungsmöglichkeiten mit dem OS X Business Park auf der CeBIT 2011.
BI für mobile Plattformen
MicroStrategy, Spezialist für Business Intelligence (BI), bringt interaktive Berichte und Dashboards via App jetzt auch auf das iPad und iPhone. Für BlackBerry OS sowie den Amazon Kindle DX liegen gleichfalls native mobile Lösungen vor.
Die MicroStrategy-Software dient wie jede BI-Lösung der Analyse, Überwachung und Darstellung unternehmensweit gespeicherter Daten mit dem Ziel, Trends aufzuzeigen und so Erkenntnisse für eine bessere Entscheidungsunterstützung zu finden. Der großformatige iPad-Screen bietet dafür bessere Darstellungsmöglichkeiten. MicroStrategy gibt folgende Beispiele:
- Vertreter (etwa Pharmareferenten) können auf dem Weg zum Kunden aktuelle Marktanteilanalysen, Umsatzhistorien und Lagerbestände einsehen.
- Einkäufer können direkt beim Lieferanten Bestands- und Produktionsdaten abrufen, um sicherzustellen, dass die Lieferungen “Just in Time” eintreffen.
- Vertriebsleiter können unterwegs die bisher erzielte Verkaufsleistung ihrer Außendienstmitarbeiter mit den Zielvorgaben des Unternehmens abgleichen.
- Filialleiter können die Rotation ihrer Waren per Dashboard abrufen, um fundierte Daten für die Sortimentsbesprechung in der Firmenzentrale zur Hand zu haben.
Mit dem Touchscreen können iPad-Benutzer laut Anbieter “mühelos mit Reports und Dashboards aus MicroStrategy interagieren und die gewünschten Sortier-, Filter-, Pivoting- und Drilling-Operationen ausführen”. Berichte und Dashboards von MicroStrategy brauchen für die Darstellung auf dem iPad nicht neu formatiert zu werden.
Wer keine Micro Strategy-Server-Software hat, kann die App mit Demo-Daten ausprobieren. Mit der “BI Library” bietet Micro Strategy auch eine Image-App zum Thema Business Intelligence an.
Weitere Business Intelligence-Anbieter, die teils bereits vor geraumer Zeit auf die mobilen Apple-Plattformen gefunden haben, sind u.a.: Oracle, QlikTech, Reporta oder SAP (Business Objects).
mehr zur Mobil-Strategie von Micro Strategy
1/3 d. deutsch. Unternehmen haben Mobil-Strategie
Mobilität spielt in deutschen Unternehmen eine zunehmend wichtige Rolle. So sind fast ein Drittel der deutschen Arbeitnehmer innerhalb der letzten fünf Jahre in ihrem Berufsalltag mobiler geworden. 64,5 Prozent der Arbeitnehmer sind der Meinung, dass das Arbeiten von unterwegs oder von Zuhause aus ihre Produktivität positiv beeinflusst. Dies ergab eine aktuelle Umfrage des Anbieters von Web Collaboration Tools Citrix Online. (Online) Befragt wurden 1.080 deutsche Arbeitnehmer.
Auf Unternehmensseite lässt sich ein verhaltener Trend in Richtung Mitarbeitermobilität erkennen: 32,4 Prozent der befragten Arbeitnehmer gibt an, dass ihr Arbeitgeber mobiles oder Remote-basiertes Arbeiten (beispielsweise vom Home Office) unterstützt – sei es unternehmensweit oder in Abteilungen, in denen es für die berufliche Tätigkeit notwendig ist, wie bei Außendienst oder Vertrieb. In vielen Unternehmen gibt es hinsichtlich der Möglichkeiten zur mobilen Arbeitsgestaltung aber offenbar eine Informationslücke: Fast ein Drittel der Befragten wissen gar nicht, ob ihr Arbeitgeber mobiles oder Remote-basiertes Arbeiten überhaupt erlaubt. Deutsche Unternehmen, die ihren Mitarbeitern einen mobilen Arbeitsplatz ermöglichen, stellen als mobile Endgeräte in erster Linie Laptops und Notebooks (52%) bereit, gefolgt von Smartphones (25,7%) und Web Konferenz-Software für Online-Meetings (über 20%).
Online-Konferenzen favorisiert
Auch bei Geschäftstreffen wünschen sich deutsche Arbeitnehmer mehr Flexibilität. So ist die Mehrheit der Befragten der Meinung, dass ein Viertel der beruflichen Termine, an denen sie persönlich teilnehmen, eigentlich auch über das Internet abgehalten werden könnten. 22,2 Prozent würden sogar die Hälfte ihrer persönlichen Meetings durch virtuelle Konferenzen ersetzen.
Sybase: Spatial-DB f. iPhones, Windows Mobile u. BlackBerry
Sybase hat angekündigt, dass das nächste Release seiner Datenbank- und Synchronisationslösung SQL Anywhere mit “modernster Spatial-Datenfunktionalität” – sprich Unterstützung für Geodaten – ausgestattet wird. Damit will Sybase nach eigenen Angaben als erster Anbieter die Entwicklung datengestützter Spatial-Anwendungen für führende Smartphones und die Synchronisation der auf dem Gerät gespeicherten räumlichen Daten mit Spatial-Datenbanken, Anwendungsservern und Unternehmenssystemen ermöglichen. Mit der neuen Funktionalität sollen Unternehmen aus Branchen wie dem Versorgungs-, Telekommunikations- und Produktionssektor ebenso wie Behörden und staatliche Einrichtungen ihren Außendienstmitarbeitern detaillierte räumliche Informationen zusammen mit geschäftskritischen Daten auf eine stabile und skalierbare Art und Weise zur Verfügung stellen können.
Die neuen Spatial-Funktionalitäten umfassen im Einzelnen: Unterstützung der OGC- und SQLMM-Standards für räumliche Datentypen und APIs; Nativer Import von Shape-Dateien und integrierte Funktionen für den Export in KML-, GML- und SVG-Formate; Verwendung von Spatial-Daten auf allen von SQL Anywhere unterstützten Plattformen (Linux, Unix, OS X, Windows, BlackBerry OS, iPhone OS, Windows Mobile); Bidirektionale Synchronisation von Spatial- und Standarddaten zwischen Außendienstmitarbeitern und einer Vielzahl von gängigen Unternehmenssystemen. Entwickler können sich hier für das entsprechende Beta-Programm registrieren.
CRM-App von Cobra
Mit cobra Mobile CRM 2010 können künftig auch die iPhone-Nutzer unter den Anwendern der cobra-Software für das Kundenmanagement sämtliche Vertriebsinformationen immer mit sich führen. Denn was bisher bereits mit auf BlackBerry OS und Windows Mobile basierenden Smartphones möglich war, gilt ab kommenden Monat auch für das iPhone – mit der cobra App sollen Anwender alle Informationen aus der zentralen Datenbank mit einem Fingertipp auf ihren Touchscreen bekommen. Gerade wer als Mobile Professional sehr viel unterwegs ist, soll von der Lösung profitieren, mit der Adressen, Kontakte und Zusatztabellen aus der cobra-Datenbank abgebildet werden.
“Speziell die Abbildung der cobra-Kontakthistorie liefert top-aktuelle Infos über die zu besuchenden Kunden. So sehen Außendienstmitarbeiter sofort, ob aktuelle Servicefälle vorliegen oder ein neuer Auftrag platziert wurde”, erläutert cobra-Marketingleiterin Petra Bond. Alle cobra-Suchfunktionen sind auch per iPhone verfügbar. Reise- und Wartezeiten lassen sich mit cobra Mobile CRM auf dem iPhone effizient zur Kundenbetreuung nutzen. Alle wichtigen Informationen – von der Vertriebsphase bis hin zum geplanten Umsatz – stehen laut Anbieter mit der mobilen Software übersichtlich zur Verfügung. Mitarbeiter telefonieren, mailen oder versenden Kurznachrichten direkt aus dem Adressdatensatz heraus. Als zusätzliches Extra für die iPhone-App gibt es die Anbindung an Google Maps in der Adresstabelle. Die App ist ab April verfügbar und wird 279 Euro für die Basislizenz kosten.