CRM-App von Cobra
Mit cobra Mobile CRM 2010 können künftig auch die iPhone-Nutzer unter den Anwendern der cobra-Software für das Kundenmanagement sämtliche Vertriebsinformationen immer mit sich führen. Denn was bisher bereits mit auf BlackBerry OS und Windows Mobile basierenden Smartphones möglich war, gilt ab kommenden Monat auch für das iPhone – mit der cobra App sollen Anwender alle Informationen aus der zentralen Datenbank mit einem Fingertipp auf ihren Touchscreen bekommen. Gerade wer als Mobile Professional sehr viel unterwegs ist, soll von der Lösung profitieren, mit der Adressen, Kontakte und Zusatztabellen aus der cobra-Datenbank abgebildet werden.
“Speziell die Abbildung der cobra-Kontakthistorie liefert top-aktuelle Infos über die zu besuchenden Kunden. So sehen Außendienstmitarbeiter sofort, ob aktuelle Servicefälle vorliegen oder ein neuer Auftrag platziert wurde”, erläutert cobra-Marketingleiterin Petra Bond. Alle cobra-Suchfunktionen sind auch per iPhone verfügbar. Reise- und Wartezeiten lassen sich mit cobra Mobile CRM auf dem iPhone effizient zur Kundenbetreuung nutzen. Alle wichtigen Informationen – von der Vertriebsphase bis hin zum geplanten Umsatz – stehen laut Anbieter mit der mobilen Software übersichtlich zur Verfügung. Mitarbeiter telefonieren, mailen oder versenden Kurznachrichten direkt aus dem Adressdatensatz heraus. Als zusätzliches Extra für die iPhone-App gibt es die Anbindung an Google Maps in der Adresstabelle. Die App ist ab April verfügbar und wird 279 Euro für die Basislizenz kosten.
Mobile Geschäftsanwendungen von SAP und Sybase
SAP und Sybase Sybase kündigen zwei neue Lösungen speziell für den Einsatz auf dem iPhone und auf mobilen Endgeräte unter Windows Mobile vor. Die neuen Lösungen Sybase Mobile Sales for SAP CRM sowie Sybase Mobile Workflow for SAP Business Suite verschaffen Außendienstmitarbeitern Zugriff auf zentrale Geschäftsprozesse und Anwendungen für das Kundenbeziehungsmanagement. Beide laufen auf der Sybase Unwired Platform und erweitern die Funktionalitäten der SAP Business Suite sowie der Anwendung SAP Customer Relationship Management (SAP CRM). Kundenindividuelle Anpassungen gewährleisten den Zugriff auf unterschiedliche Datenbanken, Web Services, Dateien oder auch Geschäftsanwendungen, die über eine serviceorientierte Architektur (SOA) bereitgestellt werden. Die Vermarktung beider Lösungen übernehmen SAP und Sybase gemeinsam. Das gaben beide Unternehmen heute auf der CeBIT bekannt.
Die Lösung Sybase Mobile Sales for SAP CRM automatisiert Vertriebsprozesse, erhöht die Produktivität und verbessert den Kundenservice: Vertriebsmitarbeitern können künftig über Smartphones wie das iPhone und mobile Endgeräte für Windows Mobile auf SAP CRM 2007 zugreifen. Mit der zweiten Lösung, Sybase Mobile Workflow for SAP Business Suite, können Außendienstmitarbeiter Geschäftsprozesse abschließend bearbeiten: In einem geschützten E-Mail-Postfach stehen sämtliche Schritte eines Arbeitsablaufes zur schnellen Bearbeitung zur Verfügung, wie etwa Benachrichtigungen, Zeiterfassung oder Reisekostenabrechnungen. Im deutschen Apple App Store findet sich bislang allerdings keine neue Sybase- oder SAP-App.
Die Anwendungen wurden von Sybase entwickelt. Sie kombinieren die Unwired Platform mit SAP NetWeaver. SAP und Sybase arbeiten bereits an der Entwicklung weiterer mobiler Anwendungen sowie an der Unterstützung zusätzlicher mobiler Endgeräte. So ist die Unterstützung für RIM BlackBerry für das vierte Quartal 2010 geplant.
Die Zahl der Menschen, die von unterwegs aus arbeiten, steigt weiter und somit auch die Anzahl der persönlichen mobilen Engeräte, die auch im Unternehmen eingesetzt werden. Laut Schätzungen des Analystenhauses IDC wird weltweit die Zahl der mobilen Mitarbeiter von 919,4 Millionen (2008) – dies entspricht 29 Prozent der Beschäftigten weltweit – auf 1,19 Milliarden oder 34,9 Prozent der Beschäftigten im Jahr 2013 steigen.
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Vorlieben von Mobile Pros: iPhone vor RIM, Smartphones vor Laptops, iPad vor Netbooks
iPass, Anbieter von Mobilitätslösungen für Unternehmen, hat seinen jüngsten Mobile Workforce Report vorgestellt. Der quartalsweise erscheinende Bericht enthält die Ergebnisse einer kürzlich durchgeführten Erhebung bei 695 mobilen Mitarbeitern, die über ihre Geräte- und Zugangspräferenzen befragt wurden. Darüber hinaus listet der Bericht die Daten der Mobilnutzung über das gesamte iPass-Netz mit einer Kundenbasis von mehr als 3.500 Geschäftskunden auf. Der Bericht bestätigt den Trend zur Nutzung der neuesten Geräte bei gleichzeitiger Unbekümmertheit über die entstehenden Kosten für mobile Kommunikation.
Laut Bericht geben zwar 32 Prozent der Befragten an, ein BlackBerry einzusetzen, 54 Prozent dieser BlackBerry-Nutzer jedoch würden sofort zu einem iPhone wechseln, wenn ihr Unternehmen dies erlauben würde. Darüber hinaus sprachen sich – interessanterweise noch vor der offiziellen Verfügbarkeit – 24 Prozent der Befragten für die Nutzung eines iPad aus. Demgegenüber wollten elf Prozent lieber Android oder Netbooks (acht Prozent) nutzen. Ein weiteres Ergebnis ist, dass 63 Prozent der Befragten lieber mit einem Smartphone als mit einem Netbook (37 Prozent) arbeiten wollen.
Schätzungen der weltweiten Anzahl mobiler Mitarbeiter bis zum Jahr 2012 schwanken zwischen 397,1 Million (Forrester) und einer Milliarde (IDC). Schon wegen dieser hohen Zahlen ist es unabdingbar, dass Unternehmen wissen, wie, wann und wo ihre Mitarbeiter ins Netz gehen, damit Sicherheitsrisiken minimiert werden. Auch müssen sie die Einhaltung von Regeln garantieren, Kosten effektiv kontrollieren und wenn möglich reduzieren können. Der iPass-Bericht zeigt, dass die meisten Mitarbeiter keine Ahnung haben, welche Mobilitätskosten sie verursachen. Lediglich 36 Prozent gaben an, diese Kosten zu kennen. Für 41 Prozent der Befragten waren die Kosten überraschend hoch und neun Prozent generierten Mobilitätskosten von mehr als 500 Dollar pro Monat.
Dabei handelt es sich bei den mobilen Arbeitern nicht ausschließlich um Geschäftsreisende. Die Tätigkeitsdefinition eines mobilen Mitarbeiters wird durch Aufnahme neuer Zugangswege und Endgeräte stetig breiter. Während Onlinemobilität früher Geschäftsreisenden vorbehalten war, kann heute beinahe jeder Mitarbeiter zu einem mobilen Mitarbeiter werden. Sowohl die Daten aus der Befragung, als auch die Nutzungsstatistiken von iPass zeigen deutlich, dass die Nutzung sowohl von zu Hause, als auch auf Reisen erfolgt. Laut Erhebungsdaten waren von den 32 Prozent der mobilen Mitarbeiter fünf Prozent im Quartal acht Tage oder länger unterwegs. Die Befragten gehörten zu den überdurchschnittlich viel Reisenden, von denen 56 Prozent erwarten, im Jahr 2010 mehr als 30 Tage beruflich unterwegs zu sein.
Die Daten zeigen auch, dass 68 Prozent der Mitarbeiter, die im Quartal nicht auswärtig tätig waren, von zu Hause aus online gingen. Und 45 Prozent der mobilen Mitarbeiter gingen mindestens zweimal monatlich von zu Hause online, während 16,8 Prozent mehr als zehn monatliche Online-Sitzungen unternahmen. Abgesehen von zu Hause und dem Büro waren die meistgenutzten Online-Zugänge in Hotels (42,6 Prozent), an Flughäfen (27,2 Prozent) und im Einzelhandel bzw. der Gastronomie mit 27 Prozent.
Die Daten wurden per Fragebogen vom 1. Oktober bis 31. Dezember 2009 erhoben. Der Report umfasst auch die Ergebnisse einer Umfrage unter 695 mobilen Geschäftskunden. Die Daten wurden zwischen dem 8. und 18. Februar 2010 erhoben. Der komplette Report findet sich hier.